Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 4772
Eingetragen
16.3.1992
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungArchitekturbüros für HochbauBüros für Innenarchitektur
Gegenstand
Die Planung, Entwicklung, Beratung und Durchführung von Montagen aller Art, insbesondere für hochwertigen Innenausbau, sowie Durchführung von Oberflächentechnik, insbesondere Pulverbeschichtungen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Udo jun. Neuser
seit 28.12.2011
Geschäftsführer
Manuel Kleber
seit 4.2.2003
Prokura
Markus Krause
seit 4.2.2003
Prokura
Udo sen. Neuser
seit 4.2.2003
Geschäftsführer
Michael Neuser
seit 4.2.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert99.90% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
N 2 Beteiligungen GmbHEigenbeteiligung
33.30%
33.30%
33.30%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
N 2 Beteiligungen GmbH
Germany
2.500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schmid GmbH

Weiler-Simmerberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Schmid GmbH, Weiler-Simmerberg

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Welt des Ausbaus - wer anspruchsvolle Projekte verwirklichen will baut auf das Know-how des Ausbauspezialisten Schmid GmbH.

Mit vier Standorten im Inland und einem Standort im Ausland bieten wir unseren Kunden eine auf deren Bedürfnisse abgestimmte Dienstleistung rund um den baulichen Ausbau mit den Schwerpunkten optische, thermische und akustische Behaglichkeit.

Partner für innovative Objekt- und Ausbaulösungen

Wir sind Raum-Ausbauer. Unser Credo: Verstehen.Mitdenken.Kümmern. Verstehen, weil wir wissen, dass lebenswerte Räume eine akustische, thermische und optische Behaglichkeit auszeichnen. Mitdenken, weil wir individuelle Ausbaulösungen, höchste Qualität und grosse Innovationskraft versprechen. Und Kümmern, weil unsere absolute Zuverlässigkeit sich schon in über 5.000 erfolgreich durchgeführten Projekten zeigt.

Unsere Kunden erhalten eine individuelle Betreuung vor Ort. Damit stellen wir eine reibungslose Umsetzung der vielfältigen Projekte sicher. Wir bieten integrierte Systemlösungen, sowohl im Einzelgewerk oder als schlüsselfertige Gesamtleistung.

Im Zentrum der strategischen Ausrichtung steht die Konzentration auf qualitatives Wachstum und die Realisierung architektonisch und wirtschaftlich attraktiver Projekte.

Immer einen Schritt voraus

Lösungen, die nur optisch überzeugen, sind nicht unser Antrieb. Wir setzen darauf, für unsere Kunden konstruktive Ideen in kurzer Zeit in konkrete und ästhetisch wie funktional begeisternde Ergebnisse umzusetzen.

Nachhaltige Kostensenkung am Bau, Ertragssteigerung durch rationelle Ablaufplanung, Qualitätsverbesserung durch intelligentere Lösungen, hohe Effizienz und eine hohe Flexibilität durch eine durchgehende Leistungstiefe in Entwicklung, Produktion und Montage - das sind die vorrangigen Ziele, an denen wir uns auch messen lassen.

Durch Kombination von Management- und Bauerfahrung, Technologieexpertise, Realisierungs-Know-how und Leistungen aus einer Hand, erzielen wir umfassende Wertsteigerungen an Gebäuden für unsere Kunden. Dabei setzen wir vor allem auf das Wissen und Können unserer Mitarbeiter, das wir in mehr als fünfzig Jahren aufgebaut haben, und an unseren Standorten in Deutschland und der Schweiz fortlaufend weiterentwickeln.

Dauerhafter Unternehmensbestand

Der dauerhafte Unternehmensbestand ist für uns wichtiger als kurzfristige (Finanz) Erfolge.

Wir verstehen uns als langfristiger und zuverlässiger Partner für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter.

Strategie

Wir realisieren Unikate. Dies verpflichtet uns zu überdurchschnittlicher Flexibilität, hoher Innovationskraft und bester Qualität - als zuverlässiger Partner unserer Kunden. Unser Know-how spiegelt sich in der nachhaltig positiven Entwicklung des Unternehmens wieder, die sich 2023 weiter fortsetzte.

Dem Charakter nach ist Bauen Projektgeschäft, nicht stationäre Fertigung. Es gilt als risikobehaftet, volatil und zyklisch.

Bauen ist Gestalten vor Ort, an vielen Stellen der Welt unter ständig wechselnden Einsatzbedingungen. Für unsere Projekte errichten wir an den Baustellen in Tagen und Wochen kleine bis mittelständische Betriebe auf Zeit, die teilweise hohe Beträge umsetzen und dabei keine Serien, sondern grundsätzlich Unikate produzieren. Neben hervorragenden technischen Fähigkeiten kommt es deshalb darauf an, die komplexe Logistik der nicht stationären Fertigung zu beherrschen und die Risiken einer sich ständig ändernden Organisation zu steuern. Virtuelle Strukturen und vernetzte Kommunikation, wie sie andere Industrien anstreben, sind eine selbstverständliche Voraussetzung.

Schmid legt bei der Auftragshereinnahme strenge Kriterien an (Ertrag vor Umsatz) und stellt eine gesunde Struktur des Portfolios sicher. Übergreifende Materialkompetenz, eigenes Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette und Erfahrung aus über 5.000 erfolgreichen Projekten sind ein gutes Fundament für die Umsetzung individuell hochwertiger Lösungen.

Schmid passt sich laufenden Veränderungen dynamisch an.

Durch unsere Flexibilität und Vielseitigkeit können wir anspruchsvolle Bauaufgaben unserer Kunden realisieren und sind somit unabhängiger vom margenschwachen Massengeschäft.

Wir sind Partner für anspruchsvolle Projekte, sowie für individuelle Lösungen. Unser Leistungsspektrum ist breit gefächert, es umfasst weitgehend alle Bereiche des baulichen Ausbaus bis hin zum Komplettausbau. Unsere besondere Stärke haben wir im Werkstoff Metall (Metalldecken, Metallverkleidungen) und bei Kühldecken. Unser übergreifendes Key-Account-Management stellt sicher, dass unsere Kunden bei jedem neuen Projekt von einem einzigen Ansprechpartner betreut werden. Der kontinuierliche Informationsaustausch erlaubt es zudem, erfolgreiche und erprobte Lösungen schnell und unternehmensweit einzusetzen.

Unser Geschäft ist Projektgeschäft, mit hoher Kompetenz direkt am Projekt.

Unser Erfolg basiert auch auf einer sehr effizienten Mischung aus regionalen und zentralen Organisationseinheiten. In der Regionalpräsenz mit Ihrer Nähe zum Kunden besteht keine Differenzierung in einzelne Sparten. Hierdurch können wir alle sich ergebenden Marktchancen wahrnehmen und gleichzeitig vorhandene Kapazitäten, insbesondere im Fertigungsbereich, optimal auslasten. Wird besonderes Wissen benötigt, stehen spezialisierte Zentralbereiche zur Verfügung. Diese Kombination hat sich bestens bewährt.

Unsere eigene Produktion ist ein zentrales Element unseres Geschäftsmodells, Aufträge wirtschaftlich, schnell und nachhaltig bei passgenauer Funktionalität zu realisieren. Wir produzieren in unseren Werkstätten eine Grossteil unserer Systemlösungen selbst. So sichern wir die zuverlässige Qualität unserer Produkte und sind unabhängiger von äusseren Einflüssen. Langjährige Erfahrungen aus Planung und Bau fliesen direkt in die Herstellung unserer Systemlösungen ein.

In den vergangenen Jahren haben wir daran gearbeitet, eine dem Risikoprofil adäquate Ergebnismarge zu erreichen. Dies ist uns im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut gelungen.

Das erreichte Jahresergebnis liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Natürlich legen wir weiterhin Wert auf Kosteneffizienz, disziplinierten Kapitaleinsatz und ein engmaschiges Risikomanagement. Zudem verlagern wir unsere Geschäftstätigkeit mehr und mehr in Know-how-intensive Nischentätigkeiten.

Im herrschenden Marktumfeld ergänzen wir unsere Strategie der Kosten- und Risikodisziplin um das Ziel, für ausreichend Liquidität zu sorgen und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

Forschung und Entwicklung

Kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sichern unser Produkt- und Verfahrenskompetenz und bilden die Basis für eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung.

Im Rahmen unseres Forschungs- und Entwicklungsprogramms verbessern wir kontinuierlich die Qualität von Bau- und Dienstleistungsprozessen. Dabei richtet das Unternehmen seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit an den Bedürfnissen der Praxis aus. Technische Innovation und Weiterentwicklung von Verfahren leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit in allen Geschäftsfeldern.

Die Koordination und Steuerung erfolgt zentral, die eigentliche Entwicklungsarbeit liegt jedoch zumeist in den Händen der operativen Einheiten. Technisch hochwertige Lösungen, die Wettbewerbsvorteile schaffen, effiziente Prozesse und eine strikte Kundenorientierung sind das Ergebnis.

Wirtschaftsbericht

Branchenentwicklung

(Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie | Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes)

• Schwaches Baujahr 2023.

• Gestiegene Materialkosten lassen reale Umsätze um 5% sinken.

• Aufträge geben um 4% Prozent nach.

• Bauunternehmen haben nur noch 1.100 neue Arbeitsplätze geschaffen.

• Tiefbau nach wie vor solide.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten in allen Betrieben des Bauhauptgewerbes konnte noch knapp auf Vorjahresniveau gehalten werden. Aufgrund der unbefriedigenden Entwicklung haben die Bauunternehmen im vergangenen Jahr nur noch 1.120 neue Arbeitsplätze geschaffen, nach 15.200 im Jahr 2022. Das zeigt auch, dass die Bauunternehmen trotz der Nachfragezurückhaltung weiter den Beschäftigungsstand halten wollen.

Wohnungsbau

Im vergangenen Jahr sind ca. 270.000 Wohnungen fertiggestellt worden; das Ziel, jährlich 400.000 neue Wohnungen an dem Markt zu bringen wurde auch 2023 deutlich verfehlt.

Der Wohnungsneubau musste deshalb einen erneuten Einbruch hinnehmen, die realen Umsätze in dieser Sparte sind um 11,5% zurückgegangen.

Wirtschaftsbau

Insgesamt sind die realen Umsätze im Wirtschaftsbau 2023 minimal um 0,9% zurückgegangen. Einem nur gedämpften Abschwung im Wirtschaftshochbau steht eine positive Entwicklung des Wirtschaftstiefbaus entgegen - auch befeuert durch einige Grossprojekte im Bahnbau und bei Stromtrassen.

Öffentlicher Bau

Trotz unabweisbarer Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen und auf allen Gebietskörperschaftsebenen ist 2023 der reale Umsatz im Öffentlichen Bau um 1,6% zurückgegangen.

Geschäftsverlauf

Zu Beginn des Geschäftsjahres war ersichtlich, was auch heute Realität ist und sich in Zukunft fortsetzen wird: Die Welt bleibt anders. Es sind Krisen in Europa und der Welt, die uns weiter herausfordern. Bei aller Veränderung bleiben Konstanten: Wirtschaft und Gesellschaft brauchen Gebäude, die über den ganzen Lebenszyklus betrachtet so nachhaltig wie möglich sind und Ihre Funktion dauerhaft erhalten.

In einem gesamtwirtschaftlich und baukonjunkturell durchaus heterogenen Umfeld hat sich Schmid im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich in den bearbeiteten Märkten behauptet.

Wir blicken zufrieden und dankbar auf das Geschäftsjahr 2023 zurück. Im vergangenen Geschäftsjahr realisierten wir über 100 Projekte, zugleich haben wir unsere Investition in die Zusammenführung unserer Produktionsstätten weiter vorangetrieben.

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Schmid eine Vielzahl von architektonisch attraktiven Projekten abschliessen und planmässige Fortschritte bei mehrjährigen Grossprojekten erzielen.

Unsere Planwerte für das Geschäftsjahr 2023 haben wir sowohl beim Umsatz bzw. Betriebsleistung und Ergebnis übererfüllt.

Sowohl die erreichte Gesamtleistung in Höhe von 39.233 TEUR als auch das erreichte Ergebnis sind über unseren Erwartungen und Prognosen zu liegen gekommen.

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 haben wir erneut erfolgreich abgeschlossen. Wir haben die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, auf einem anspruchsvollen Niveau halten können. Die in 2023 erbrachte (Bau- und Produktions-) Leistung zeigt erneut, dass wir unsere Position als Anbieter von komplexen Projekten mit einem hohen Fertigungsanteil aus den eigenen Werkstätten/Produktionsbetrieben weiter festigen konnten. In diesem Segment beherrschen wir die Prozesse zum Nutzen von allen Beteiligten.

Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer langfristig angelegten Unternehmensstrategie weiterhin auf dem richtigen Weg sind und werden diese auch in der Zukunft konsequent umsetzen und fortsetzen.

Lage

Unsere Gesamtlage beurteilen wir als gut.

Auftragsbestand

Unserem Grundsatz "Ertrag vor Umsatz" bleiben wir treu und wählen Projekte sorgfältigst aus. Unterstützend wirkt hierbei unsere detaillierte Angebotskalkulation unter Einbezug von Erfahrungen und Ergebnissen aus laufenden/abgeschlossenen Projekten.

Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum 31.12.2023 steht durch die erfolgreiche Akquisition auf einem Allzeithoch. Die rechnerische Reichweite unseres Auftragsbestandes von mehr als 12 Monaten lässt uns somit weiterhin zielgerichtet akquirieren.

Betriebs- und Gesamtleistung

Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen) war erwartungsgemäss rückläufig. Es waren in allen Bereichen rückläufige Umsätze zu verzeichnen.

Ertragslage

Die positive Ergebnissituation aus den Vorjahren konnte, trotz dem deutlichen Rückgang bei der Betriebsleistung, weiter fortgeschrieben werden, unsere Anstrengungen und erfolgreiche Arbeit haben erneut zu einem positiven Jahresergebnis geführt. Der Jahresüberschuss vor Steuern 2023 beträgt 8.188 TEUR (VJ: 8.529 TEUR).

Wir erreichen erneut ein Ergebnis über den Branchenwerten.

Vermögens- und Finanzlage

Finanzlage und Kapitalstruktur bilden eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Unsere Finanzen sind und bleiben geordnet, die Bilanzrelationen sind weiterhin stabil und haben sich im Geschäftsjahr 2023 weiter verbessert.

Die Finanzlage war in 2023 durchgehend positiv, die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Unser Finanzmanagement verfolgt das Ziel, die vorhandene hohe Finanzkraft nachhaltig zu bewahren und die finanzielle Unabhängigkeit durch Sicherstellung einer ausreichenden Liquidität zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten.

Die Bilanzsumme beträgt 56.948 TEUR (VJ 53.362 TEUR).

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um 3.586 TEUR erhöht, eine Zunahme von 6,7 %.

Die Erhöhung resultiert, auf der Aktivseite, im Wesentlichen aus der Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände. Durch geleistete Anzahlungen für unser Neubauprojekt haben sich die liquiden Mittel rückläufig entwickelt; dem gegenüber steht natürlich ein Anstieg bei den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau.

Auf der Passivseite ist die Erhöhung im Wesentlichen auf das gestiegene Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses zurückzuführen.

Aufgrund der gesetzlich zulässigen Saldierungsmöglichkeit der erhaltenen Anzahlungen Abschlagszahlungen) für (teil)fertige Leistungen weist die Gesellschaft im Berichtsjahr, wie in den Vorjahren, keine Vorräte aus. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte wurden von der Position Vorräte offen abgesetzt. Die verbleibenden erhaltenen Anzahlungen wurden auf der Passivseite ausgewiesen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 42.633 TEUR (VJ: 37.296 TEUR). Mit dieser Eigenkapitalausstattung ist Schmid weiterhin robust finanziert, was dem Unternehmen insbesondere in dieser herausfordernden Wirtschaftsphase Stabilität gewährleistet. Unsere Eigenkapitalquote beträgt 75,6 % (VJ: 70,7 %).

Die Eigenkapitalausstattung der Schmid GmbH liegt mit diesem Wert über dem Branchendurchschnitt.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schmid GmbH stellt sich in der Gesamtheit bezogen auf die Branche positiv dar.

Die Liquiditätslage ist stabil.

Das Unternehmen verfügt über eine gute Kapital- und Finanzbasis und war 2023 jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Es bestehen keine Netto-Finanzverbindlichkeiten, wir arbeiten im operativen Geschäft ohne Fremdkapital, der Vorfinanzierungsbedarf konnte aus Eigenmitteln bereitgestellt werden.

Der Jahres-Cashflow beträgt 6.569 TEUR (VJ 6.610 TEUR).

Die liquiden Mittel lagen zum Jahresende 2023 mit 32.859 TEUR (VJ 34.659 TEUR) weiterhin auf komfortablen Niveau.

Zum Bilanzstichtag verfügen wir über ausreichend freie Kontokorrent- und Kreditlinien.

Investitionen

Nach langjährigen Vorbereitungen zur Werksstrukturoptimierung und der damit geplanten Zusammenführung der Produktion/Logistik/Verwaltung am Hauptstandort in Simmerberg haben wir das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren abschliessen können und mit der Umsetzung von Schmid2025 begonnen. Der Abschluss der ersten Phase (Neubau Kombinierte Produktions-, Konfektions- und Logistikhalle) ist für das erste Halbjahr 2024 vorgesehen.

Weitere Investitionen dienen zur Produktivitätssteigerung sowie der Verbesserung der Technologie und stehen zudem unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz sowie Schonung der Umwelt.

Die Mittel zur Finanzierung der Investitionstätigkeit konnten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb bzw. den vorhandenen liquiden Mitteln entnommen werden.

Personal- und Sozialbereich

Wissen, Können und vor allem Engagement der eingesetzten Mitarbeiter sind ein wesentlicher Faktor für die nachhaltig erfolgreiche Unternehmensentwicklung der Schmid GmbH. Die Erfolge, die wir im Geschäftsjahr 2023 erzielt haben, wären ohne unser starkes Schmid-Team nicht möglich gewesen.

Unseren Mitarbeitern, die sich wieder mit hohem Engagement für unsere Kunden eingebracht haben, danken wir ganz herzlich für Ihren Einsatz.

Gerade unter den erschwerten Bedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr arbeiteten unsere Mitarbeiter mit enormen Einsatz und großem Engagement und setzten Ihr Können und Ihre Kompetenz zum Wohl des Unternehmens ein.

Unsere Mitarbeiterentwicklung ist etwas rückläufig. Die zukünftige Entwicklung wird auch davon abhängen, ob wir auch weiterhin in der Lage sind, qualifizierte Fach- und Führungskräfte auszuwählen, auszubilden und im Betrieb zu integrieren.

Dem Fachkräftemangel versuchen wir gezielt mit Ausbildung sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich vorzubeugen. Ziel ist es, den in Zukunft benötigten Nachwuchs an Fachkräften mit hoher Qualität selbst auszubilden sowie Philosophie und Werte des Unternehmens von Grund auf zu vermitteln. Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden in den verschiedensten Abteilungen alle relevanten Arbeitsabläufe und Prozesse des Unternehmens kennen und legen den Grundstein um sich später als Mitarbeiter im Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln zu können. Unsere Ausbildungsquote konnten wir zwar stabil halten, jedoch würden wir in den technischen Berufen (Technischer Systemplaner, Konstruktionsmechaniker) gerne weiteren jungen Leuten die Chance auf einen guten Ausbildungsplatz ermöglichen. Im Berichtszeitraum konnte 13 jungen Menschen ein Ausbildungsplatz zur Verfügung gestellt werden.

Eine große Herausforderung stellt die eingeschränkte Mobilitätsbereitschaft vieler Bewerber dar. Es ist schwierig, für die Besetzung von Projekten Projektleiter, Bauleiter und gewerbliches Personal zu rekrutieren, da die Bereitschaft fern ab des Heimatstandortes zu arbeiten, bei den Bewerbern gesunken ist. Diesem Trend wirken wir durch verstärktes Recruiting an unseren Standorten in den Ballungszentren entgegen.

Umweltschutz

Unser Fokus liegt auf einer nachhaltigen Unternehmensführung und der Schonung von Ressourcen in unseren Unternehmensabläufen.

Leistungsindikatoren

Die Geschäftsleitung steuert das Unternehmen über folgende Leistungsindikatoren:

- Gesamtleistung: TEUR 35.000 bis 40.000
- Auftragsbestand: Zielkorridor grösser TEUR 20.000
- Betriebsergebnis: TEUR 2.500

Wesentliche Chancen und Risiken

Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die unternehmerischen Risiken und die Risikostruktur gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Das bis zu Jahresbeginn 2022 größte Einzelrisiko, die Corona-Pandemie, mit allen damit verbundenen Folgen wurde fast "nahtlos" durch den Ukraine-Konflikt abgelöst und hatte und hat weiterhin enorme Verwerfungen (Energiekosten, Materialverfügbarkeit, Preissteigerungen, u.v.m.) auf den Märkten zur Folge.

Daneben bestehen eine Vielzahl von individuellen Projekt-, Organisations-, Markt- und Rechtsrisiken. Diese Risiken können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt werden und durch geeignete Maßnahmen beseitigt werden, das Unternehmen in seinem Bestand gefährden.

Chancen für eine weiterhin positive und nachhaltige Unternehmensentwicklung ergeben sich aus folgenden Aspekten:

Unser Unternehmen bietet Bauherren und Kunden maßgeschneiderte Innen-Ausbau-Lösungen mit einen herausragenden Leistungsportfolio. Im Markt sind wir fest verankert, durch die enge Zusammenarbeit mit Architekten, Bauherren, Projektentwicklern sowie regelmäßige Strategiegespräche. Der Blick auf die Marktbegleiter vermindern das Risiko einer Fehleinschätzung künftiger Marktentwicklungen. Unsere strategischer Ansatz, Projekte bereits in einem sehr frühen Stadium zu bearbeiten, erhöht die Chance auf die Projektvergabe und fördert gleichzeitig die technologische Weiterentwicklung des Unternehmens.

Risiko-Management

Ein effektives Risikomanagement ist integraler Bestandteil unserer Aktivitäten zur Sicherstellung einer nachhaltig positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Da Risiken im Rahmen von Bautätigkeiten nie vollkommen ausgeschlossen werden können, steht der bewusste, aktiv gestaltete und kontrollierte Umgang mit ihnen im Vordergrund.

Die frühzeitige Erkennung von Risiken und Chancen bildet eine wichtige Aufgabe für wertorientiertes Unternehmensmanagement. Über ein einheitliches Managementinformationssystem erfolgt eine zeitnahe Kommunikation relevanter Unternehmensdaten. Diese Basis des Risikomanagements enthält auch Informationen aus den Bereichen Markt, Finanz- und Rechnungswesen sowie Personal.

Im Zentrum dieses Systems steht ein umfangreiches rollierendes Projektcontrolling, mit dem frühzeitig negative Entwicklungen mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkannt werden können. Alle projektbezogenen Erlöse und Kosten sind den einzelnen Projekten zugeordnet, wir sind in Echtzeit über die Ergebnissituation auf jeder einzelnen Baustelle informiert.

Finanzwirtschaftliche Risiken werden über Liquiditätsberichte laufend kontrolliert.

Dem Ausfall von Forderungen wird durch gezielte Objektauswahl, Bonitätsprüfung von Kunden, durch ein straffes Forderungs- und Debitorenmanagement (in das alle Projektbeteiligten integriert sind) und gegebenenfalls durch die Absicherung der entstehenden Werklohnforderung vorgebeugt. Für Ausfallrisiken werden die üblichen bilanziellen Maßnahmen getätigt. Vollständig ausschliessen lassen sich diese Risiken jedoch nicht.

Die Geschäftsführung analysiert fortlaufend alle bekannten Risiken und besonderen Geschäftsvorfälle.

Eine Voraussetzung für das Baugeschäft ist, dass der Auftragnehmer Bürgschaften stellen kann. Der Auftraggeber will durch die Bürgschaften sicherstellen, dass Verträge, Gewährleistungen und andere Pflichten des Auftragnehmers erfüllt werden.

Durch ein effizientes Bürgschaftsmanagement halten wir das Bürgschaftsvolumen gering.

Risiken in der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem aggressiven Wettbewerbsumfeld (es wird nach wie vor umsatzorientiert akquiriert), steigenden Rohstoffpreisen, Engpässen bei der Zulieferindustrie (Stahl, Aluminium und Kupfer) und dem stagnierenden Preisniveau (Verkaufspreise).

Durch unvorhersehbare Einzelereignisse (Corona, Ukraine, ...) können sich zudem in kürzester Zeit massive Auswirkungen auf Lieferketten oder durch notwendige Schutz- und Vorbeugemaßnahmen, wie z.B. Quarantäne, erhebliche Einschränkungen des Geschäftsbetriebes, verbunden mit Ertragsausfällen und Kostenbelastungen ergeben.

Zudem kann ein solches Ereignis auch die gesamtwirtschaftliche Lage unvorhergesehen und kurzfristig deutlich belasten und Investitionstätigkeit stoppen oder dazu führen, dass (Bau)Projekte verschoben werden. Die Folgen wären Auslastungs- und Beschaffungsrisiken.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.

Wesentliche und die Schmid GmbH nachhaltig gefährdende Vermögens-, Finanz- und Ertragsrisiken waren im Berichtszeitraum nicht erkennbar. Es gibt gegenwärtig unter Substanz- und Liquiditätsaspekten keine Risiken, die den Fortbestand der Schmid GmbH in absehbarer Zeit erheblich gefährden und die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen könnten.

Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft unterhalten in München, Stuttgart und Frankfurt.

Prognosebericht - Ausblick 2024

Bauindustrie - Für die Bauwirtschaft wird 2024 noch schwieriger als 2023.

Das Bauvolumen ging im vergangenen Jahr real weiter zurück und wird in diesem Jahr auch erstmals nominal sinken.

Wohnungsbau

Im Wohnungsbau spitzt sich die Lage 2024 weiter zu, leichte Entspannung ist erst im kommenden Jahr zu erwarten.

Wirtschaftsbau

Für das laufende Jahr wird ein preisbereinigtes Wachstum von 2% erwartet. Einem leichten Rückgang im Hochbau steht ein deutlicheres Wachstum im Wirtschaftsbau -auch aufgrund von größeren Einzelaufträgen der Deutschen Bahn und der Stromversorger- gegenüber.

Öffentlicher Bau

Städte und Gemeinden stehen für ca. 60% der öffentlichen Bautätigkeit. Die Spreizung zwischen "armen" und "reichen" Kommunen besteht weiter fort. Weniger als jede vierte Kommune gibt an, dass ihre Finanzsituation gut oder sehr gut ist, jede zweite weist dagegen nur eine ausreichende oder sogar mangelhaft Finanzsituation auf.

Die Bautätigkeit des Bundes konzentriert sich auf den Tiefbau.

Im laufenden Jahr wird insgesamt mit einem leichten Wachstum von 1,0 % gerechnet.

Beschäftigung

Aufgrund der negativen Konjunkturprognose wird derzeit davon ausgegangen, dass das Bauhauptgewerbe im laufenden Jahr die Beschäftigten -erstmals seit 2008- reduzieren wird. Aufgrund des Nachfrageeinbruchs -insbesondere im Wohnungsbau- planen immer mehr Bauunternehmen in den kommenden Monaten Personal abzubauen.

Schmid GmbH

Die Schmid GmbH realisiert und liefert seit mehr als 50 Jahren flexible Ausbaulösungen. Der nachhaltige Unternehmenserfolg ist zurückzuführen auf eine leistungsfähige Entwicklung, kompetente Mitarbeiter, einem qualifizierten technischen Büro, einer flexiblen, spezialisierten Fertigung, erfahrene Monteure und dem aufgebauten Netzwerk von Partnerunternehmen. Dies schafft die Voraussetzung für hohe Qualität und Termintreue.

Wir werden unsere bewährte Unternehmensstrategie konsequent fortsetzen und weiterentwickeln. Dabei stehen insbesondere Lösungen für den Gesamt-Ausbau, sowie eine noch stärkere Fokussierung auf unsere Kühl-Heiztechnologien.

Die Herausforderungen für 2024 bestehen (weiterhin) im Umgang mit den den volatilen Rohstoffmärkten und dem Mangel an qualifizierten Fachkräften/Mitarbeitern.

Trotz der getrübten gesamtwirtschaftlichen und baukonjunkturellen Aussichten ist Schmid planmäßig in das laufende Geschäftsjahr gestartet.

Nach derzeitiger Planung und unter der Annahme, dass weiterhin keine zusätzlichen erheblichen externen Einflüsse auf die Leistungserbringung auf den Baustellen zu verzeichnen ist, rechnen wir für das laufende Jahr mit einer im Vergleich zum Vorjahr stabilen Betriebsleistung in einer Größenordnung von ca. 40.000 TEUR. Das erwartete Jahresergebnis wird positiv ausfallen, voraussichtlich aber unter dem Niveau der aussergewöhnlichen Vorjahre zu liegen kommen.

Aufgrund weiterer Investitionen, die aus dem Cashflow bedient werden sollen, ist liquiditätsseitig eine Reduzierung zu erwarten.

 

Simmerberg im Februar 2024

Michael Neuser

Udo Neuser

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 20.856.316,08 14.320.594,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.739,86 45.398,39
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.739,86 45.398,39
II. Sachanlagen 18.029.847,24 11.479.734,61
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.911.162,93 4.105.756,49
2. technische Anlagen und Maschinen 658.220,49 862.954,02
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.095.019,10 1.156.004,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.365.444,72 5.355.019,59
III. Finanzanlagen 2.806.728,98 2.795.461,86
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.872.557,58 1.872.557,58
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 934.171,40 922.904,28
B. Umlaufvermögen 36.080.753,00 39.034.431,88
I. Vorräte 0,00 0,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.134.097,83 2.549.255,33
2. fertige Erzeugnisse und Waren 22.999.315,93 25.177.430,58
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 25.133.413,76 27.726.685,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.221.143,61 4.375.564,31
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.187.557,49 2.459.166,95
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 212.094,36 936.833,24
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.821.491,76 979.564,12
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 32.859.609,39 34.658.867,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.840,41 7.006,81
Aktiva 56.947.909,49 53.362.033,55

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 42.633.021,30 37.296.177,61
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500.000,00
II. Kapitalrücklage 3.298.721,08 3.298.721,08
III. Gewinnvortrag 31.497.456,53 26.694.097,16
IV. Jahresüberschuss 5.336.843,69 4.803.359,37
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 848.820,00 887.332,00
C. Rückstellungen 4.060.634,65 3.659.675,70
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.251.427,15 1.218.062,10
2. Steuerrückstellungen 1.384.581,03 1.016.366,56
3. sonstige Rückstellungen 1.424.626,47 1.425.247,04
D. Verbindlichkeiten 9.404.456,64 11.518.223,34
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.144.276,87 5.727.718,34
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.950.755,61 1.700.982,55
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.000.000,00 1.000.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.309.424,16 3.089.522,45
davon aus Steuern 832.164,96 1.602.094,39
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.447,39 3.244,98
E. Rechnungsabgrenzungsposten 976,90 624,90
Passiva 56.947.909,49 53.362.033,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 41.410.952,99 54.787.604,76
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.178.114,67 8.260.575,40
3. sonstige betriebliche Erträge 595.179,65 681.153,23
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 55.897,79 60.968,67
4. Materialaufwand 15.438.057,12 19.306.403,71
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.146.879,40 8.991.472,92
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.291.177,72 10.314.930,79
5. Personalaufwand 10.218.823,43 10.684.223,85
a) Löhne und Gehälter 8.495.621,35 8.822.958,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.723.202,08 1.861.264,98
davon für Altersversorgung 1.077,60 1.296,30
6. Abschreibungen 830.905,95 959.745,52
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 830.905,95 959.745,52
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.677.052,58 8.002.112,00
8. Erträge aus Beteiligungen 172.327,94 336.934,54
davon aus verbundenen Unternehmen 172.327,94 336.934,54
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 432.948,02 11.953,73
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 80.308,54 75.058,15
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.814.352,86 3.687.016,50
12. Ergebnis nach Steuern 5.373.793,45 4.842.511,13
13. sonstige Steuern 36.949,76 39.151,76
14. Jahresüberschuss 5.336.843,69 4.803.359,37

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Schmid GmbH, Weiler-Simmerberg

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Schmid GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Weiler-Simmerberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kempten (Allgäu)
Register-Nr.: HRB 4772

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

I. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 405.898,20 0,00 0,00
Summe Immaterieller Vermögensgegenstände 405.898,20 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.084.179,89 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.807.920,58 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.540.432,26 416.314,94 253.546,17
4. geleitete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.355.019,59 7.010.425,13 0,00
Summe Sachanlagen 23.787.552,32 7.426.740,07 253.546,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.872.557,58 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 922.904,28 15.303,38 4.036,26
Summe Finanzanlagen 2.795.461,86 15.303,38 4.036,26
Summe Anlagevermögen 26.988.912,38 7.442.043,45 257.582,43
Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 405.898,20
Summe Immaterieller Vermögensgegenstände 0,00 405.898,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 9.084.179,89
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 4.807.920,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.703.201,03
4. geleitete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.365.444,72
Summe Sachanlagen 0,00 30.960.746,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.872.557,58
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 943.171,40
Summe Finanzanlagen 0,00 2.806.723,98
Summe Anlagevermögen 0,00 34.173.373,40
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen Kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 360.499,81 25.658,53 0,00 0,00 386.158,34
Summe Immaterieller Vermögensgegenstände 360.499,81 25.658,53 0,00 0,00 386.158,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.978.423,40 194.593,56 0,00 0,00 5.173.016,96
2. technische Anlagen und Maschinen 3.944.966,56 204.733,53 0,00 0,00 4.149.700,09
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.384.427,75 822.235,27 253.546,17 0,00 3.608.181,93
4. geleitete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.010.425,13 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 12.307.817,71 8.231.987,49 0,00 0,00 417.188,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 4.036,26 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 4.036,26 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 12.668.317,52 8.257.646,02 257.582,43 0,00 0,00
Zuschreibungen Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 19.739,86 45.398,39
Summe Immaterieller Vermögensgegenstände 0,00 19.739,86 45.398,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.911.162,93 4.105.756,49
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 658.220,49 862.954,02
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.095.019,10 1.156.004,51
4. geleitete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.365.444,72 5.355.019,59
Summe Sachanlagen 0,00 18.029.847,24 11.479.734,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.872.557,58 1.872.557,58
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 934.171,40 922.904,28
Summe Finanzanlagen 0,00 2.806.728,98 2.795.461,86
Summe Anlagevermögen 0,00 20.856.316,08 14.320.594,86

II. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 659.024,88 (Vorjahr: EUR 658.596,39).

III. Sonderposten mit Rücklagenanteil

Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde aufgrund steuerlicher Sonderabschreibungen gemäß § 281 Abs. 1 HGB i. V. m. § 4 Fördergebietsgesetz passiviert. Er entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:

EUR
Steuerliche Wertberichtigung zum Anlagevermögen
Stand am 01.01.2023 887.332,00
Auflösung 38.512,00
Stand am 31.12.2023 848.820,00

IV. Pensionsrückstellungen

Die Bewertung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,83 % (i. V. 1,78 % bzw. 1,79%) und den Richttafeln 2018 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Bewertung erfolgte gem. PUC-Methode, teilweise unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB in Höhe von EUR 20.042. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

V. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden unter Anwendung IDW RH FAB 1.021 1.082.197,00
Erfüllungsbetrag der Schulden unter Anwendung PUC-Methode 380.270,00
Erfüllungsbetrag der Schulden gesamt 1.462.467,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte unter Anwendung IDW RH FAB 1.021 203.835,19
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 7.204,66
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte gesamt 211.039,85
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte unter Anwendung IDW RH FAB 1.021 203.835,19
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 7.204,66
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte gesamt 211.039,85
verrechnete Aufwendungen 26.307,00
verrechnete Erträge 3.249,02

VI. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 774) sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 490) enthalten.

VII. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, selbiges gilt für die Verbindlichkeiten im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von 6.738 TEUR sind durch Avalkredite besichert. Die Sicherheiten bestehen aus Bürgschaften in Höhe von 6.738 TEUR.

VIII. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 257 sowie aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 236. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen für den Neubau der Produktionshalle in Weiler-Simmerberg in Höhe von TEUR 15.000.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In der GuV Position 6b) sind Aufwendungen für Altersvorsorge von EUR 80.344,80 (Vj. TEUR 131) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklagenanteil in Höhe von EUR 38.515,00 (Vj. TEUR 39) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 55.897,79 (VJ. TEUR 61) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung von EUR 1.176,86 (Vj. TEUR 0) enthalten.

E. Sonstige Angaben

I. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsleitung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnungen vorzutragen.

II. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
gewerbliche Arbeitnehmer 139,00
Angestellte 51,00
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 194,00

III. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Michael Neuser (Geschäftsführer Vertrieb und Finanzen), Lindau

Herrn Udo Neuser (Geschäftsführer Vertrieb und Produktion), Weitnau

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

IV. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

V. Konzernzugehörigkeit

Die Schmid GmbH wurde in den Konzernabschluss der N 2 Beteiligungen GmbH einbezogen.

Die N 2 Beteiligungen GmbH, Weiler-Simmerberg, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Die N 2 Beteiligungen GmbH, Weiler-Simmerberg, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Unternehmensregister erhältlich.

VI. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Weiler-Simmerberg, den 23. Februar 2024

Michael Neuser, Geschäftsführer

Udo Neuser, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schmid GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schmid GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schmid GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 28. März 2024

HWS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer

Stefan Rapp, Wirtschaftsprüfer

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