TriCAT GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Dr. Harrer seit 18.12.2023 | Geschäftsführer |
Karsten Dr. Wieczorek seit 13.10.2020 | Prokura |
Armand Dr. Pruijmboom seit 16.4.2019 | Prokura |
Ralph Gudde seit 16.4.2019 | Prokura |
Christiane Dr. Grunwald seit 16.4.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRUMPF Photonic Components GmbHUlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 20231. Geschäft und Rahmenbedingungena) Organisatorische Struktur der Gesellschaft Die TRUMPF Photonic Components GmbH mit Hauptsitz in Ulm umfasst neben der Produktentwicklung und Herstellung von Halbleiter-Laserdioden ("VCSEL" - Vertical-cavity surface-emitting laser) auch einen Standort in Aachen, an dem höher integrierte Systeme für die Industrie auf Basis von Halbleiter-Laserdioden entwickelt und montiert werden. Weiter besteht eine 100 % Beteiligung an der TRUMPF Photonic Components B.V. in den Niederlanden. Als Teil des TRUMPF-Konzern berichtet auch die TRUMPF Photonic Components GmbH abweichend zum Kalenderjahr im Geschäftsjahreszeitraum von 01.07.2022 bis 30.06.2023. b) Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsprozesse Die Produktpalette beinhaltet im Wesentlichen Halbleiter-Laserdioden für verschiedene Anwendungsbereiche wie Consumer Sensing, Datacom, Industrial Sensing, Automotive Sensing und Industrial Heating. c) Wesentliche Absatzmärkte und Wettbewerbsposition Die wesentlichen Absatzmärkte befinden sich in Asien, da dort die Weiterverarbeitung der Produkte in Modulen und Systemen durch den Großteil des Kundenstammes erfolgt. Das Produktportfolio für Halbleiter-Laserdioden ist sehr breit aufgestellt und deckt eine Vielzahl von Anwendungen ab. d) Externe Einflussfaktoren für das Geschäft Der Markt wird im Consumer Bereich hauptsächlich durch Anwendungen in Smartphones getrieben. Für den Bereich "Datacom" sind die Ausrüster von Datacentern der treibende Faktor. Auch industrielle Anwendungen im Bereich der Sensorik nehmen einen wichtigen Platz ein. Es werden zudem immer weitere Anwendungsbereiche erprobt, die durch Investitionen in den Forschungs- und Entwicklungsbereichen stark vorangetrieben werden. Auch die weltwirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen gehören zu den externen Einflussfaktoren. e) Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung Zur Unternehmenssteuerung werden vom Management folgende wesentlichen Leistungsindikatoren genutzt: Umsatzerlöse, Stückzahlen, der Umsatzanteil bei neueingeführten Produkten und das operative EBIT (ohne die Abschreibungen des Firmenwerts). Ein nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Mitarbeiterzufriedenheit, die im Geschäftsjahreszeitraum erneut in der TRUMPF Gruppe in Form einer Mitarbeiterbefragung erhoben wurde. Auch die Kundenzufriedenheit steht im Fokus, diese wird quartalsweise abgefragt. Darüber hinaus stehen die ständige Weiterentwicklung unserer Produkte und Unternehmensprozesse sowie die Einhaltung von Umwelt- und Energiestandards im Hinblick auf die ISO-Zertifizierung im Fokus. 2. Überblick über den Geschäftsverlaufa) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im letzten Geschäftsjahr wurde aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Pandemie und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, die Erholung der globalen Wirtschaftsentwicklung eingetrübt. Aufgrund des Ukrainekriegs ist es zu stark steigenden Teuerungsraten vor allem in Bezug auf die Ölpreise gekommen. Hinzu kamen Handels- und Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland sowie die Einstellung von Gaslieferungen aus Russland Ende August. Trotz dessen hat sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 als widerstandsfähig erwiesen. Dennoch gab es eine große Unsicherheit insbesondere bezüglich der zukünftigen Gasversorgung und aufgrund des sinkenden Bruttoinlandprodukts der ersten beiden Quartale des Jahres 2023. Außerdem war zu Beginn des Geschäftsjahres weiterhin die Nullcovid Strategie in China vertreten, wodurch es zu Lieferengpässen in der globalen Wirtschaft kam. Die Lockerungen im Dezember 2022/ Januar 2023 haben vorerst eine Covid-Welle ausgelöst. Zum Ende des Geschäftsjahres erholte sich Chinas "wiedereröffnete" Wirtschaft allerdings kräftig. Der Markt für Halbleiter-Laserdioden ist weniger stark gewachsen. Dies ist vor allem auf den coronabedingten, hohen Sicherheitsbestand bei unseren Integratoren und auf den geringeren Konsum der Endkunden zurückzuführen. Das Konsumverhalten wurde stark von der hohen Inflation beeinflusst. Private Haushalte gaben aufgrund der Lockerungen nach der Coronapandemie mehr Geld für Urlaub und andere Freizeitaktivitäten aus. Die Digitalisierung und der Anstieg immer größerer Datenmengen forciert das wichtige Geschäftsfeld in Datencentern. Die Investitionsbereitschaft in immer neuen Anwendungsmöglichkeiten in Industrie und Automotive führten ebenfalls zu einem stetig wachsenden Interesse an den Produkten und Entwicklungsdienstleistungen. Hinzu kommt das autonome Fahren sowie der Komfort und die Unterhaltung beim Autofahren, was die Halbleiterbranche immer weiter vorantreibt. Auch der zukünftige Schwerpunkt auf die Elektromobilität wird langfristig zu Veränderungen bei den Sensoren führen. Des Weiteren treibt die Elektromobilität weitere Anwendungsbereiche rund um die Batterieherstellung voran. b) Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf lag im Geschäftsjahr 2022/2023 unterhalb der Planung, das ist wie folgt begründet. Im Geschäftsjahr wurde unerwartet ein zentrales "Consumer Sensing" Projekt vom Kunden gestoppt. Damit verbunden war ein deutlicher Umsatzrückgang. Zudem hat sich in diesem Marktsegment ein deutlicher Nachfragerückgang abgezeichnet. Hinzu kam eine Bestandskorrektur beim Modulintegrator, was die Umsätze vor allem im zweiten Halbjahr deutlich reduzierte. Das Segment "Datacom" erfährt durch den aufsteigenden Markt in China einen verstärkten Wettbewerb, wodurch dieser Bereich im letzten Geschäftsjahr einen leichten Rückgang erfahren musste. Das betrifft in der Regel Produkte mit Datenraten bis 25G. Die TRUMPF Photonic Components GmbH ist jedoch dabei Produkte mit deutlich höheren Datenraten auf den Markt zu bringen, welche weitaus bessere Absatzchancen haben. Die laufenden Entwicklungsprojekte des letzten Geschäftsjahres werden darüber hinaus weiterhin als Investitionen in die Zukunft in vollem Umfang unterstützt. Sie bilden die Basis für zukünftiges Wachstum der TRUMPF Photonic Components GmbH. Insgesamt wird für die nächsten Jahre von einem positiveren branchenbezogenen Marktumfeld ausgegangen, obwohl sich aus einem immer noch schwellenden Taiwan-Konflikt, zwischen den USA und China, Risiken ergeben. Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine werden keine signifikanten Auswirkungen für die Geschäftsentwicklung der TRUMPF Photonic Components GmbH erwartet. c) Angaben zu Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten Die TRUMPF Photonic Components GmbH legte im Geschäftsjahr 2022/2023 weiterhin großen Wert auf zielgerichtete Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Die zugehörigen Aufwendungen lagen mit 20,8 Mio. € unter dem Vorjahresniveau (24,3 Mio. €). Damit ergab sich eine F&E-Quote in Relation zum Umsatz von 80 % (VJ: 58 %). Die Steigerung im Strukturkostenbereich ist maßgeblich getrieben durch die erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie den leicht gestiegenen Materialaufwendungen. Die Anzahl an Mitarbeitern, die für die TRUMPF Photonic Components GmbH an neuen Produkten arbeiten, hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert. Neben dem weiter geschärften Fokus auf Investitionen im Zukunftsbereich "Datacom", mit Produkten welche höhere Datenübertragungsraten vorweisen, wurden die Aufwendungen vor allem durch Kundenprojekte im "Sensing" Bereich getrieben. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslagea) Darstellung der Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr 2022/2023 bildet das vierte vollständige Geschäftsjahr innerhalb der TRUMPF Gruppe ab. Nachfolgend werden die wesentlichen Leistungsindikatoren, welche sich aus finanziellen, nichtfinanziellen und weiteren Leistungsindikatoren zusammensetzen, anhand der Werte der diesjährigen Abschlussbilanz dargelegt. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden dabei in die Ertragslage und in die Vermögens- und Finanzlage unterteilt. Sie setzen sich u.a. anhand folgender Kennzahlen zusammen: Umsatzerlöse, Stückzahlen, Umsatzanteil neueingeführter Produkte, operatives EBIT (ohne die Abschreibungen des Firmenwerts), Anlage- und Umlaufvermögen, Eigenkapital und Verbindlichkeiten. Bei den nichtfinanziellen Indikatoren wird u.a. die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit aufgezeigt. b) Finanzielle Leistungsindikatoren Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr 26,2 Mio. €. Diese teilen sich in 2,6 Mio. € im Inland und 23,6 Mio. € im Ausland auf. Damit liegt der Umsatz unter dem Niveau der Vergleichsperiode im Vorjahr. Die Umsatzerwartungen aus dem Vorjahr konnten nicht erreicht werden. Neben dem genannten Stopp eines Kundenprojekts sind die maßgeblichen Gründe dafür ein Nachfragerückgang beim Hauptkunden für "Consumer Sensing" Produkte sowie eine Verlangsamung bei der Einführung neuer Produkte im Bereich "Datacom". Die verkauften Stückzahlen (118 Mio. Stück) entwickelten sich analog zum Umsatz rückläufig und deutlich niedriger als prognostiziert. Die Prognose hinsichtlich des Umsatzanteils neueingeführter Produkte wurde dagegen mit ca. 30 % deutlich übertroffen. Das operative EBIT beläuft sich auf -38,7 Mio. €. Die operative EBIT-Prognose aus dem Vorjahr wurde, wie bereits bei der verfehlten Umsatzerwartung erwähnt, nicht erreicht. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 27,4 Mio. €. Dieser Betrag ist hauptsächlich auf den Ertragszuschuss aus der TRUMPF Gruppe zurückzuführen. Neben den enthaltenen Fremdwährungseffekten sind zudem Erträge aus Förderungszuschüssen öffentlich geförderter Forschungsprojekte (0,6 Mio. €) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (0,9 Mio. €) enthalten. Die Herstellungskosten des Umsatzes in Höhe von 36,8 Mio. € liegen insgesamt oberhalb der Erwartungen. Im Vorjahresvergleich (33,4 Mio. €) lässt sich die Erhöhung auf die allgemeine Steigerung des Kostenniveaus zurückführen, die hauptsächlich im Bereich der Energiekosten sowie der Abschreibungen liegen. Der Materialaufwand (10,8 Mio. €) bewegte sich im Vergleich zum Vorjahr (10,0 Mio. €) auf ähnlichem Niveau. Die Aufwendungen wurden stark von Materialaufwendungen im Entwicklungsbereich getrieben. Die Aufwendungen für Personal, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2022/2023 auf 58,7 Mio. € (Vorjahr: 55,5 Mio. €). Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr betreffen hauptsächlich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, welche aufgrund der Kostenverrechnungen innerhalb der TRUMPF Gruppe anstiegen. Das negative Finanzergebnis beträgt -1,4 Mio. € (Vorjahr -0,8 Mio. €). Das Finanzergebnis beinhaltet im Wesentlichen Zinsaufwendungen, welche durch ein Darlehen der Muttergesellschaft entstanden sind. Die Veränderung zum Vorjahr resultiert aus den gestiegenen Darlehenszinsen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt -19,4 Mio. €. Der Jahresfehlbetrag liegt oberhalb des prognostizierten Wertes und war trotz Rückgang des Umsatzes aufgrund von Kosteneinsparungen möglich. Darin enthalten ist der genannten Ertragszuschuss der Muttergesellschaft über 25,0 Mio. €. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme beträgt 79,5 Mio. € und ist somit um 20 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Verringerung ergibt sich vor allem durch deutlich verringerte Forderungen (-12.6 Mio. €), geringere Vorräte sowie einer durchgeführten Sonderabschreibung von projektbezogenem Anlagevermögen. Auf der Passivseite der Bilanz führt das zu deutlich geringeren Verbindlichkeiten. Das Anlagevermögen beträgt 48,6 Mio. € (Vorjahr: 52,4 Mio. €) bzw. 61 % der Bilanzsumme. Die Zugänge resultieren im Wesentlichen aus Investitionen in technische Anlagen und Maschinen, welche durch den Aufbau eines neuen Wafertestcluster an einem anderen Produktionsstandort begründet sind. Die gewöhnlichen Investitionen im Geschäftsjahr 2022/2023 in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände beliefen sich auf 8,6 Mio. € (Vorjahr: 4,3 Mio. €). Damit wurden 11 % (Vorjahr 4 %) der Bilanzsumme investiert. Im Geschäftsjahr wurde vor allem in technische Anlagen und Maschinen investiert. Darüber hinaus besteht ein Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen von 4,6 Mio. €. Zum 30.06.2023 verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 3,2 Mio. € (Vorjahr: 4,4 Mio. €) in Form von Bankguthaben. Der Rückgang der liquiden Mittel ist auf den hohen Stand am Stichtag der Vergleichsperiode zurückzuführen, welcher sich im Laufe des Geschäftsjahres erwartungsgemäß reduziert hat. Das Umlaufvermögen beläuft sich auf 30,7 Mio. € (Vorjahr: 46,9 Mio. €) bzw. 39 % der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,1 Mio. € (Vorjahr: 8,5 Mio. €). Diese haben sich gemäß der Umsatzentwicklung reduziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Mio. € auf 0,9 Mio. € gesunken. Sie beinhalten im Wesentlichen eine Forderung gegenüber dem Finanzamt. Der operative Cashflow ergibt sich aus der Differenz der zahlungswirksamen Erträge und zahlungswirksamen Aufwendungen und liegt im 4. Quartal des Geschäftsjahres im deutlich negativen Bereich und konnte durch Finanzmittel aus der TRUMPF Gruppe ausgeglichen werden. Aufgrund dessen liegt der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit im 4. Quartal des Geschäftsjahres im positiven Bereich. Die Gesellschaft hatte in 2022/2023 jederzeit ausreichend flüssige Mittel zur Verfügung. Diese wurden durch das operative Geschäft und die damit generierten Zahlungsströme sowie einer von der Konzerngesellschaft zur Verfügung gestellten Kreditlinie sichergestellt. Außerdem bestehen Darlehen mit einer Laufzeit von 10 Jahre. Das Eigenkapital beträgt 0,2 Mio. € bzw. 0,2 % der Bilanzsumme. In die Kapitalrücklage der Gesellschaft wurde im Vorjahr (Geschäftsjahr 2021/2022) eine Kapitalerhöhung durchgeführt, sodass die Rücklage weiterhin 58,9 Mio. € beträgt. Die sonstigen Rückstellungen sind von 5,2 Mio. € auf 5,4 Mio. € gestiegen. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus den Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, welche um 0,6 Mio. € gestiegen sind. Gesunken sind die Personalrückstellungen für Urlaub und Mitarbeitergleitzeitkonten. Die Verbindlichkeiten betragen insgesamt 73,6 Mio. € (Vorjahr: 74,6 Mio. €), dies entspricht einer Verringerung um 0,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Die Reduzierung ist unter anderem auf geringere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen 0,2 Mio. € unter dem Vorjahresstichtag. Dies ist im Wesentlichen dem verbesserten Rechnungsbuchungs- und Zahlungsprozess zuzuschreiben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind nahezu auf Vorjahresniveau und liegen bei 69,0 Mio. € (Vorjahr: 69,3 Mio. €). Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 2,0 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €). Gesamtbeurteilung Trotz der aktuell komplexen Marktsituation beurteilt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als stabil und sieht sich für weiteres Wachstum in den Folgejahren gut gerüstet. c) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde erneut eine konzernweite Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Die Indikatoren dabei sind "Engagement", "Richtung geben", "Mitarbeiter führen" sowie "Veränderung gestalten". In diesen Kategorien wird die Mitarbeiterzufriedenheit gemessen. Die Skala reicht von 0 % bis 100 %, wobei 100 % einer sehr guten Beurteilung entspricht. Das Ergebnis der Gesellschaft hat sich im Vergleich zur Befragung im Geschäftsjahr 2021/2022 in allen Bereichen verbessert und lag im Schnitt 10 % über dem Wert der vorherigen Befragung. Das Ergebnis resultiert auch aus der vorgenommenen Umstrukturierung in einigen Kernbereichen, die sich positiv bemerkbar machten. Es wurden noch weitere Potentiale identifiziert und die damit verbundenen Maßnahmen werden im Geschäftsjahr 2023/2024 umgesetzt. Die Kundenzufriedenheit wird vom Vertrieb quartalsweise direkt bei den Kunden abgefragt. Dabei werden die A-Kunden in den Kategorien Produktqualität, Liefertreue, Technischer Support und Preiszufriedenheit abgefragt. Die Skala reicht von -1 (nicht erfüllt) über 0 (erfüllt) zu +1 (übererfüllt). Die Kundenzufriedenheit entwickelte sich, wie im letzten Geschäftsjahr prognostiziert, positiv im Schnitt auf +0,65. Dabei haben sich bis auf Liefertreue alle Bereiche positiv entwickelt. Die Gesellschaft konnte sich im Geschäftsjahr 2021/2022 erstmals nach den Umwelt- und Energiestandards ISO 14001 und ISO 50001 zertifizieren lassen. Die Wirksamkeit, der im Rahmen der TÜV-Prüfung getroffenen Maßnahmen, wurde dabei im letzten Geschäftsjahr regelmäßig überwacht und zusätzliche Wirksamkeitsprüfungen durchgeführt. 4. Prognoseberichta) Konjunkturelle Rahmenbedingungen Insgesamt haben sich die weltwirtschaftlichen Aussichten im Laufe des Geschäftsjahres 2022/2023 weiter eingetrübt. Die anhaltend schwächer werdende deutsche Wirtschaft ist vor allem auf die hohe Inflation und die damit verbundenen hohen Ölpreise sowie die steigenden Zinsen zur Bekämpfung dieser hohen Inflation zurückzuführen. Die Zinssteigerungen wurden zur Abschwächung der Teuerungsraten eingesetzt, allerdings ist dieser Effekt nicht so stark wie erhofft eingetreten. Daher befindet sich Deutschland aktuell in einer sich ankündigenden Rezession. Außerdem herrschen weitere Unsicherheiten für das neue Geschäftsjahr aufgrund des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine. Dadurch bestehen auch im folgenden Geschäftsjahr eine gewisse Unsicherheit insbesondere bzgl. der Gasversorgung und der Inflationsentwicklung, obwohl sich hier positive Entwicklungen abzeichnen. Nach einem leichten Anstieg im letzten Geschäftsjahr ist in Europa der Einkaufsmanagerindex der Industrie auf 43,4 Punkte gesunken, was eine rückläufige Industrieproduktion voraussagt. Der Einkaufsmanagerindex der USA ist im Juni 2023 auf 46,3 Punkte gesunken (vgl. Vorjahr: 52,7). Die Weltwirtschaft wird laut dem Internationalen Währungsfonds langsamer wachsen als die Jahre zuvor. Grund hierfür ist vor allem der russische Angriff auf die Ukraine, welcher in der Eurozone immer noch stark zu spüren ist. Viele Schwellen- und Entwicklungsländer entwickeln sich hingegen stärker. Lediglich Deutschland wird, im Vergleich zu anderen Industrienationen, voraussichtlich eine schrumpfende Wirtschaftsleistung vorlegen. Dies ist vor allem auf die hohen Energiepreise zurückzuführen. Der kürzlich eingetretene Bankenkollaps in den USA und in der Schweiz, welcher als Nebenfaktor der kräftigen Zinserhöhungen eingetreten ist, ist ein weiterer Risikofaktor. b) Branchenspezifische Rahmenbedingungen Nach einer Verlangsamung im Jahr 2023 wird erwartet, dass der VCSEL-Markt von 1.100 Mio. USD im Jahr 2022 auf 1.800 Mio. USD im Jahr 2027 ansteigen wird. Dabei wird überwiegend das Segment "Consumer Sensing" einen großen Stellenwert einnehmen. Der zweitgrößte Bereich "Datacom" wird von der grundsätzlichen Digitalisierung getrieben, welche vorrangig in der Geschäftswelt weiter steigen wird. Dadurch werden für die Branche weitere positive Impulse und ein breitgefächertes Produkt- und Anwendungsportfolio erwartet. Die Geschäftsführung geht daher von steigenden Investitionen in der Halbleiterbranche aus. Außerdem wird es aufgrund der vorhergesagten sinkenden Teuerungsraten zu steigendem Konsum bei den Endkunden kommen, was einen positiven Effekt auf die Halbleiterbranche mit sich bringen wird. c) Künftige Produkte und Dienstleistungen Derzeit arbeitet die TRUMPF Photonic Components GmbH an mehreren Kundenprojekten und Produktverbesserungen, wovon ein zentrales Produkt im Laufe des Geschäftsjahres 2022/2023 abgeschlossen werden konnte. Das Produkt befindet sich seit Juni 2023 in der prognostizierten Hochlaufphase. Bei weiteren Projekten wird mit einer Markteinführung im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/2024 gerechnet. Darüber hinaus liegt der Fokus wie im Vorjahr in den Bereichen "Datacom" mit höheren Datenübertragungsraten und weiteren Kundenprojekten im Bereich "Sensing". d) Voraussichtliche Umsatz- und Ertragsentwicklung Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird ein leicht steigendes Umsatzniveau und ein deutlich besseres operatives EBIT erwartet, wobei ein Umsatzanteil von > 50 % aus neueingeführten Produkten erwartet wird, die nicht älter als 3 Jahre sind. Außerdem wird durch Neuprojekte im Bereich "Consumer Sensing" eine deutliche Stückzahlerhöhung im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Zusätzlich zur besseren Umsatzentwicklung werden ergebniswirksame Zahlungen aus dem gestoppten Kundenprojekt erwartet. Damit verbunden sind eine hohe Ausgabenquote im Bereich der Forschung und Entwicklung (> 40 %). Dabei sind Abschreibungen auf erworbene immaterielle Vermögensgegenstände nicht berücksichtigt. e) Entwicklung der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren Mit dem Aufbau einer starken und internationalen Vertriebsorganisation erwarten wir eine stetige Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Die Mitarbeiterzufriedenheit wird weiterhin kontinuierlich abgefragt, Maßnahmen abgeleitet und verbessert. Die Wirksamkeit, der im Rahmen der ISO-Zertifizierung getroffenen Maßnahmen, wird in den Folgejahren regelmäßig überwacht und bei Bedarf Verbesserungsmaßnahmen ergriffen. Wir erwarten, dass sich beide Leistungsindikatoren auf höherem Niveau weiter leicht verbessern lassen. f) Voraussichtliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Durch den Fokus auf ein nachhaltiges Geschäftsmodell und damit verbundene Umsatzsteigerungen wird ein besseres operatives Ergebnis als im Vorjahr erwartet. Es wird jedoch weiterhin durch eine hohe Investitionsbereitschaft sowie anhaltend hoher Abschreibungen und Projektkosten in der Entwicklung, belastet. Das operative Geschäft und weitere Investitionen in moderne Fertigungstechnologien sowie im Bereich der Entwicklung führen, auch im Geschäftsjahr 2023/2024, zu einem negativen Cashflow. g) Wesentliche geplante Investitionen Es sind vor allem Investitionen in die Automatisierung und Digitalisierung wichtiger Kernprozesse der Fertigung im niedrigen Millionenbereich geplant. h) Gesamtaussage zur künftigen Entwicklung Die Geschäftsleitung sieht aufgrund laufender Kundenprojekte sehr viel Potenzial für die künftige Entwicklung. Änderungen im Geschäftsmodell oder der Positionierung sind nicht geplant, wobei Markttrends ständig beobachtet und beurteilt werden. 5. Chancen- und Risikoberichta) Chancen Im Segment "Consumer-Sensing" bestehen enorme Wachstumspotentiale, um mit exklusiven Kundenprojekten weiteres Wachstum zu generieren. Wie im Vorjahr sieht die Geschäftsführung der TRUMPF Photonic Components GmbH große Chancen in zwei globalen Trends: der Digitalisierung und damit verbunden dem Einsatz von optischer Datenübertragung sowie der Nachfrage nach mobilen Anwendungen für die Sensoren aus Halbleiterdioden. Mit Hochdruck werden Neuprodukte im Bereich "Datacom" entwickelt und zur Produktionsreife gebracht, um im Geschäftsjahr 2023/2024 wieder signifikant höhere Umsätze im Segment "Datacom" zu generieren. Mit neuen Anwendungen im Bereich "Industrial Heating" und in der Batterie-Fertigung für die Elektromobilität wird auch verstärkt auf höher integrierte Systeme aus Laserdioden gesetzt. Durch interne Verbesserungsprogramme zur Verkürzung der Produktentwicklungszeiten können neue Kunden schneller bemustert werden, was sowohl für die Endanwendungen wie auch für den Kunden einen schnelleren Markteintritt ermöglicht. b) Risiken Die TRUMPF Photonic Components GmbH ist im üblichen Ausmaß von den weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und geopolitischen Entwicklungen abhängig. Die Einschätzung der bestehenden Risiken hat sich dabei im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Spannungen im Taiwankonflikt zwischen China und den USA sind weiterhin zu beobachten. Zudem wurde die Abhängigkeit von einzelnen Kunden identifiziert, weshalb aktiv eine breitere Kundenbasis angestrebt wird. Durch eine konsequente Fokussierung auf neue Technologien wird dem Risiko von Überkapazitäten im Markt und einem Preisverfall einiger Produkte entgegengewirkt. Die Versorgungssicherheit mit Vorprodukten wurde als Risiko identifiziert und aktiv gesteuert. Risikomanagement-System Die Früherkennung zukünftiger Risiken ist das Ziel des internen Risikomanagements, wodurch Maßnahmen zur Gegensteuerung frühzeitig eingeleitet werden. Hierbei ist die Gesellschaft im Risikomanagement-System der TRUMPF Gruppe integriert. Hierzu werden regelmäßig verschiedene Analysen und Auswertungen durchgeführt und sowohl Ausfall- als auch Liquiditätsrisiken erfasst. Das Management erstellt zusammen mit dem Controlling ein detailliertes Budget für das jeweils nachfolgende Geschäftsjahr. Es werden monatlich interne Berichte erstellt, die das Management frühzeitig und umfassend über die Entwicklung der Gesellschaft und mögliche Risiken informieren. Dabei wird insbesondere ein Vergleich der laufenden und kumulierten Ist-Zahlen mit den budgetierten Zahlen und den Zahlen des Vergleichszeitraums im Vorjahr vorgenommen und kritisch analysiert. Ausgehend von dieser Analyse werden Maßnahmen durch das Management getroffen. Das Risikomanagement wird konsequent auf alle Bereiche ausgedehnt. Dabei wurden auch Notfallpläne und Geschäftsfortführungspläne entwickelt. Auch die Bereiche Informationssicherheit sowie Datenschutz werden zusätzlich ausgebaut. Forderungsausfallrisiko Das Ausfallrisiko von Forderungen wird bei der Gesellschaft als sehr gering eingestuft. Nichtsdestotrotz besteht ein Risiko, dass einzelne Forderungen ausfallen und die Gesellschaft einen Vermögensverlust erleidet. Um die möglichen Ausfallrisiken bereits vor Vertragsabschluss zu minimieren, hat die Gesellschaft entsprechende Prozesse implementiert. Absehbare Ausfallrisiken von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig durch entsprechende Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen erfasst. Beschaffungsrisiko Aufgrund einer durchgeführten Risikoanalyse sowie einer jährlichen Lieferantenbewertung wurde vor allem ein Lieferant als Beschaffungsrisiko identifiziert. Durch ein noch intensiveres Lieferantenmanagement wird dieses Risiko aktiv überwacht und gesteuert. Zudem wird durch die Integration in die TRUMPF Gruppe das Beschaffungsrisiko weiter minimiert. Der Aufbau der externen Lieferkette erfordert ein international agierendes Team, das im Geschäftsjahr 2022/2023 weiter ausgebaut wurde. Mitarbeiterrisiko Durch die schwindende Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften am Arbeitsmarkt könnte das potenzielle Wachstum möglicherweise eingeschränkt werden. Die Geschäftsführung versucht daher, mit zusätzlichen Leistungen (guten Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie einem guten Betriebsklima) und Gratifikationen die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhalten bzw. auszubauen. Zur Gewinnung von weiteren qualifizierten Fachkräften arbeitet die Gesellschaft sehr eng mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, auch in Verbindung mit Europäischen Förderprogrammen, zusammen. Liquiditäts- und Fremdwährungsrisiken Mögliche Risiken der Liquiditätsversorgung werden regelmäßig im Rahmen einer rollierenden Liquiditätsvorschau analysiert und bewertet. Außerdem wurden die gewährten Darlehen auf weitere 10 Jahre verlängert. Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten sind ebenfalls von Bedeutung. Daher wurden die entstehenden Fremdwährungsrisiken in der Berichtsperiode durch Devisentermingeschäfte mit der Konzernmutter besichert. Im Anhang finden sich hierzu weitere Angaben hinsichtlich der Bildung einer Bewertungseinheit. IT-Risiken und rechtliche Risiken Die IT-Risiken werden laufend durch Backups und zwei räumlich getrennte Rechenzentren minimiert. Außerdem wurden die Rechenzentren ausgebaut, was zu erweiterten Fähigkeiten und Sicherheiten führt. Die Gesellschaft ist keinen besonderen rechtlichen Risiken ausgesetzt und agiert vertraglich auf Basis der neuen DSGVO. Beide Themen werden durch einen Datenschutz- und Informationssicherheitskoordinator unterstützt. Beurteilung des Gesamtrisikos Durch die Betrachtung aller Risiken kann für die Gesellschaft ein moderates Risiko abgeleitet werden. Durch eindeutige Organisations- und Führungsstrukturen sowie Informations- und Kontrollsysteme besteht ein strukturiertes Vorgehen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen angemessen begegnen zu können. Das wurde der Gesellschaft auch im TÜV ISO9001 Audit attestiert. Eine Bestandsgefährdung besteht aufgrund der Unterstützung durch die TRUMPF Gruppe nicht.
Ulm, den 12. Dezember 2023 Dr. Thomas Harrer, Geschäftsführung Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023
TRUMPF Photonic Components GmbHUlm Amtsgericht Ulm HRB 736026Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023I. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls teilweise an dieser Stelle gemacht. Der vorliegende Jahresabschluss bezieht sich auf das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis 30. Juni 2023. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma TRUMPF Photonic Components GmbH mit Sitz in Ulm im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 736026 eingetragen. Aufstellungsgrundsatz Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Grundsatzes der Unternehmensfortführung (going concern) aufgestellt. Zur Liquiditätssicherung wurde im Geschäftsjahr ein Ertragszuschuss durch Konzerngesellschaften in Höhe von 25,0 Mio. € durchgeführt. Des Weiteren bestehen durch die Konzerngesellschaft gewährte Darlehen. Hierdurch ist der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft in den nächsten 24 Monaten gedeckt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Sofern bei immateriellen Software-Gegenständen keine Vertragsdauer vorliegt, findet eine lineare Abschreibung nach drei bis fünf Jahren statt. Ebenso wird ein Firmenwert in fünf Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag eingebucht. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der linearen Methode und der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 250,00 € bis 1.000,00 € wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.
Sofern von einer dauernden Wertminderung sowohl bei Vermögensgegenständen der Sachanlagen als auch der immateriellen Vermögensgegenstände auszugehen ist, wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Finanzmittelanlagen des Umlaufvermögens unterliegen dem strengen Niederstwertprinzip und werden auch bei nicht dauerhafter Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mithilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Dies bedeutet, dass von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Anschaffungskosten bzw. Einnahmen bewertet und gemäß der Laufzeit gleichmäßig aufgeteilt. Angaben zur Bildung von Bewertungseinheiten (Hedge-Accounting) Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Aufgrund der Übereinstimmung der wesentlichen wertbestimmenden Komponenten gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen zwischen Grund- und Sicherungsgeschäften über den gesamten Sicherungszeitraum vollständig aus. Die Effektivität der Sicherungsmaßnahmen wird im Rahmen des bestehenden Risikomanagements mithilfe der Critical Terms Match Methode regelmäßig überwacht. Gegebenenfalls erforderliche Anpassungen der Sicherungsstrategie werden zeitnah vorgenommen. Es kann daher sowohl prospektiv als auch retrospektiv von einer effektiven Sicherungsbeziehung ausgegangen werden. Zur Absicherung von Währungsrisiken, aus mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden Transaktionen, werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen, die bezüglich Laufzeit, Nominalbetrag und Fremdwährung dem erwarteten Nettozahlungsstrom entsprechen (Macro Hedges) 1 . Die mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Ein- und Auszahlungen aus geplanten Absatz- und Beschaffungsgeschäften sind aus der Unternehmensplanung abgeleitet. Die vergangenheitsbezogene Überprüfung der Planung hat gezeigt, dass die angesetzten Transaktionen sehr wahrscheinlich sind. Die Devisentermingeschäfte sind für die nachfolgenden drei Geschäftsjahre abgeschlossen, sodass aktuell Absicherungen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2024/2025 bestehen. Bei der Absicherung bilanzwirksamer Grundgeschäfte wird die Durchbuchungsmethode verwendet, d.h. sowohl die Grundgeschäfte als auch die Sicherungsgeschäfte werden zum Stichtag bewertet. Sich ausgleichende, gegenläufige Wertänderungen aus Grund- und Sicherungsgeschäften werden in der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Bruttowert erfasst. Bei der Absicherung nicht bilanzwirksamer Grundgeschäfte werden Derivate als schwebende Geschäfte nicht bilanziert (Einfrierungsmethode). Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage einer versicherungsmathematischen Berechnung nach der in der internationalen Rechnungslegung vorgeschriebenen projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen ein Zinssatz von 1,80 % p.a. (Vorjahr 1,76 % p.a.) zugrunde gelegt. Etwaige Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden aufgrund der vertraglichen Gestaltung der Versorgungszusagen nicht einbezogen. Die Rückstellungen für die Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenständen, saldiert. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenständen wurde auf Basis geleisteter Ein- und Auszahlungen berechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden mit dem Barwert der künftigen Jubiläumsleistungen bewertet. Die Restlaufzeit der Verpflichtung wird pauschal mit 15 Jahren angesetzt. Der maßgebliche Rechnungszinsfuß (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre) beträgt zum Bilanzstichtag 1,57 % p.a. Zudem wird der künftige Gehaltstrend und die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung mit jeweils 3,00 % p.a. berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. II. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf technische Anlagen und Maschinen in Höhe von 1,2 Mio. € vorgenommen, da voraussichtlich die dauerhafte Verwendbarkeit der Anlagen nicht mehr gegeben ist. Des Weiteren wurde eine Wertminderung einer Anlage im Bau von 0,8 Mio. € verbucht. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Hauptbestandteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Wesentlichen die Forderungen aus Einlagen der Konzernmutter in den gruppenweiten Cash Pool der TRUMPF Photonic Components GmbH. Des Weiteren sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,0 Mio. € enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten hauptsächlich eine Forderung gegenüber dem Finanzamt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt zum Stichtag unverändert 25.000,00 €. Im Geschäftsjahr gab es keine Erhöhung der Kapitalrücklage. Somit betrug diese zum Bilanzstichtag unverändert 58,9 Mio. €. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der beizulegende Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Aus dem gebildeten Deckungsvermögen ergibt sich ein Ertrag von 17.000,00 €. Dieser wurde mit dem Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen, welche nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert werden, in Höhe von 28.000,00 € verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens beträgt 1,7 Mio. €, welcher dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen entspricht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen mit Personalbezug wie beispielsweise erfolgsabgängige Mitarbeitervergütungen, noch nicht genommene Urlaubsansprüche, Abfindungen, Jubiläumsansprüche und geleistete Überstunden. Enthalten sind hier ebenso Garantieverpflichtungen und ausstehende Eingangsrechnungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 66,6 Mio. €. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen aus sonstigen Lieferungen und Leistungen (2,3 Mio. €). Bei den sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr handelt es sich um einen Mietkauf, welcher im Jahr 2018 abgeschlossen wurde und sich über eine Gesamtlaufzeit von 10 Jahren beläuft. III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 27,3 Mio. € und enthalten einen Ertragszuschuss der Muttergesellschaft in Höhe von 25,0 Mio. €. Weiter darin enthalten sind sowohl realisierte als auch nicht realisierte Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,6 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €). Ferner beinhaltet die Position Erträge aus öffentlichen Zuwendungen im Rahmen von geförderten Entwicklungsprojekten, welche sich auf 0,6 Mio. € (Vorjahr 1,2 Mio. €) belaufen. Materialaufwand Die nach dem Umsatzkostenverfahren gegliederte Gewinn- und Verlustrechnung enthält - verteilt auf einzelne Funktionsbereiche - den folgenden Materialaufwand:
Personalaufwand Die nach dem Umsatzkostenverfahren gegliederte Gewinn- und Verlustrechnung enthält - verteilt auf einzelne Funktionsbereiche - den folgenden Gesamtpersonalaufwand:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 22,8 Mio. € handelt es sich um Instandhaltungskosten, interne Weiterbelastungen und Verrechnungen, als auch um Personalaufwendungen u.a. für externe Arbeitsleistungen und Beratung. Die darin enthaltenen Aufwendungen für realisierte und noch nicht realisierte Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen 2,2 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €). IV. Sonstige AngabenBewertungseinheiten Zur Absicherung von Währungsrisiken bei Fremdwährungsforderungen der Währungspaare EUR/USD werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften mit einem Gesamtvolumen von 38,8 Mio. € eingesetzt. Die Zeitwerte der Termingeschäfte zum 30.06.2023 werden nach der Barwertmethode bewertet. Insgesamt ergeben sich negative Zeitwerte in Höhe von -0,7 Mio. €, denen zum Stichtag keine positiven Zeitwerte gegenüberstehen. Angaben zu Finanzinstrumenten:
Angaben zur Geschäftsführung Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Person geführt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr gewährte die Gesellschaft an ihre Mitglieder der Geschäftsführung keine Vorschüsse auf künftige Gehaltszahlungen oder Kredite. Die Gesellschaft ging zugunsten dieser Personen auch keine Haftungsverhältnisse ein. Bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer macht die Gesellschaft von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer betrug 267 zzgl. 2 Auszubildenden. Aufteilung nach Funktionsbereich:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten in Höhe von 6,8 Mio. €. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Miet- und Leasingverträgen für Büro- und Produktionsgebäude. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 6 Monaten und 5 Jahren. Im Geschäftsjahr besteht auch ein erhebliches Volumen an Bestellobligo im Rahmen von Investitionsprojekten, im Wesentlichen aus dem Bereich Maschinen und maschinellen Anlagen. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der TRUMPF Photonic Components GmbH wird in den Konzernabschluss der TRUMPF SE & Co. KG (vormals TRUMPF GmbH & Co. KG), Ditzingen, einbezogen. Die Trumpf SE & Co. KG, Ditzingen, stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Daher verzichtet die TRUMPF Photonic Components GmbH gemäß § 291 Abs. 1 HGB auf die Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
Nachtragsbericht Nach dem Stichtag ist in Bezug auf ein im Geschäftsjahr 2022/2023 gestopptes Kundenprojekt ein "Settlement Agreement" geschlossen worden. Es kann mit einer Einmalzahlung im niedrigen zweistelligen Millionenbetrag gerechnet werden. Außerdem gab es zum 01.12.2023 einen Geschäftsführerwechsel. Herr Dr. Thomas Harrer wurde als neuer Geschäftsführer der TRUMPF Photonic Components GmbH bestellt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nicht eingetreten.
Ulm, den 12. Dezember 2023 Dr. Thomas Harrer, Geschäftsführung
1 Gabler Wirtschaftslexikon, 2022,
https://wirtschaftslexikon.gabler.de
Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TRUMPF Photonic Components GmbH, Ulm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TRUMPF Photonic Components GmbH, Ulm, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TRUMPF Photonic Components GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 12. Dezember 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Kai Mauden, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Derosa, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss der TRUMPF Photonic Components GmbH ("Gesellschaft")Die unterzeichnende Gesellschafterin vertritt 100% des Gesellschaftskapitals und beschließt wie folgt:
TRUMPF International Beteiligungs-AG Der Jaresabschluss zum 30. Juni 2023 wurde am 22. Februar 2024 festgestellt. |
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