Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 18377
Eingetragen
24.11.2004
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Verwaltung von eigenen Vermögenswerten jeder Art sowie die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Carl Kühne KG (GmbH & Co.).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henning Weiser
seit 25.4.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
M********* H*****
18.80%
F******* A******** H*****
18.80%
C********* H*****
18.80%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Verena Schweimer
Kitzbühel
27.300 €
52.50%
B**** K***********
9.400 €
18.10%
F**** O*****
6.800 €
13.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kühne GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2014 bis zum 30.06.2015

Bilanz zum 30. Juni 2015

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.Forderungen gegen verbundene Unternehmen 164.232,96 165
2.Sonstige Vermögensgegenstände 985,99 6
165.218,95 171
II.Guthaben bei Kreditinstituten 6.223,58 2
III. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 67,50 0
171.510,03 173

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
AEigenkapital
I.Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52
II.Gewinnvortrag 113.901,33 116
III. Jahresfehlbetrag -5.592,93 -2
160.308,40 166
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 10.800,00 7
10.800,00 7
C.Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 401,63 0
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 401,63 (Vorjahr: T€ 0)
401,63 0
171.510,03 173

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2014 bis zum 30. Juni 2015

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
1. Sonstige betriebliche Erträge 84,90 0
2.Sonstige betriebliche Aufwendungen -18.950,89 -15
-18.865,99 -15
3.Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen: € 11.195,09 (Vorjahr: T€ 12) 11.195,09 12
4.Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen: € 1.730,00 (Vorjahr: T€ 2) 1.795,60 2
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2,63 0
6 .Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.877,93 -1
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 285,00 -1
8. Jahresfehlbetrag -5.592,93 -2

Anhang der Kühne GmbH, Berlin

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Kühne GmbH zum 30. Juni 2015 wird wie in den Vorjahren nach den Vorschriften des HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a Abs. 1 HGB. Von Erleichterungsvorschriften für Kleinstkapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft ist Komplementärin ohne Einlage bei der Carl Kühne KG (GmbH & Co.), Hamburg, und der Kühne Vermögensverwaltungs- und Verwertungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften und sind, soweit nicht im Folgenden dargestellt, gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Das Umlaufvermögen ist zu Anschaffungswerten bzw. ggf. zum niedrigeren beizulegendem Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse sonstige Verpflichtungen in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Ausgaben, sofern sie Aufwendungen für zukünftige Perioden betreffen, werden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten dargestellt.

Bilanzerläuterungen

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i. H. v. T€ 126 (Vorjahr: T€ 130) bestehen gegen die Carl Kühne KG (GmbH & Co.), Hamburg sowie die Kühne Vermögensverwaltungs- und Verwertungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg i. H. v. T€ 38 (Vorjahr: T€ 35) und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten.

Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Sonstige Angaben

Die Kühne GmbH ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Carl Kühne KG (GmbH & Co.), Hamburg, sowie der Kühne Vermögensverwaltungs- und Verwertungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg.

Alleiniger Geschäftsführer der Kühne GmbH ist Herr Stefan Leitz; Kaufmann, Hamburg.

 

Berlin, den 25. September 2015

Stefan Leitz, Geschäftsführer

Lagebericht der Kühne GmbH, Berlin für das Geschäftsjahr 2014/2015

Die Tätigkeit unserer Gesellschaft besteht weiterhin im Wesentlichen in der Funktion als Komplementärin ohne Einlage der Carl Kühne KG (GmbH & Co.), Hamburg. Dafür bezieht die Kühne GmbH eine Haftungsvergütung.

Darüber hinaus ist die Kühne GmbH an der Kühne Vermögensverwaltung- und Verwertungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, beteiligt.

Zur Bewertung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Kühne GmbH ist auf die wirtschaftliche Entwicklung der Carl Kühne KG (GmbH & Co.) im Geschäftsjahr 2014/15 einzugehen.

1. Grundlage des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Das Geschäft der Carl Kühne KG (GmbH & Co.) umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Sauerkonserven, Kohl- und Krautartikeln, sowie Senf-, Essig- und Feinkostartikeln für den Lebensmitteleinzelhandel, die Industrie und für Kunden aus der Systemgastronomie.

Die Carl Kühne KG (GmbH & Co.) verfügt in Deutschland nach wie vor über 5 Produktionsstandorte:

Hagenow

Sennfeld

Straelen

Berlin

Hamm

1.2. Forschung und Entwicklung

Als Markenartikler stehen die Aufwendungen in Forschung und Entwicklung bei der Carl Kühne KG (GmbH & Co.) weiterhin im Fokus. Die Carl Kühne KG (GmbH & Co.) unterhält in der Zentrale in Hamburg eine F&E-Abteilung. Dort wird konzernübergreifend an der Verbesserung der bestehenden Erzeugnisse, Fertigungsverfahren und an der Entwicklung neuer Produkte gearbeitet. Im Rahmen der Kostenoptimierungsprojekte konnten im Geschäftsjahr 2014/15 bei erhöhtem Output die Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 13,7% reduziert werden.

1.3. Umweltmanagement

Weiterhin entspricht der sparsame Umgang mit Ressourcen unserer ökologischen Grundeinstellung. Neben den wirtschaftlichen Zielsetzungen wie der Reduzierung von Energiekosten und der Sicherung von Wachstum und Arbeitsplätzen soll der verantwortungsvolle Umgang zur Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen. Wir haben uns im Geschäftsjahr intensiv mit dem Ziel der kontinuierlichen Verbesserung der energiebezogenen Leistung beschäftigt, sodass bis zum Ende des Kalenderjahres 2015 alle Standorte nach ISO 50001 zertifiziert sein werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die makroökonomischen Rahmenbedingungen haben sich im Geschäftsjahr 2014/15 deutlich verbessert. Der Ölpreis ist seit Oktober 2014 kräftig gefallen. Dieses wirkt sich positiv auf den privaten Konsum aus. Zugleich werden die Exporte durch die Abwertung des Euro im Zuge der quantitativen Lockerung der Europäischen Zentralbank (EZB) stimuliert. Andere Länder des Euro-Raums profitieren ebenfalls von diesen geänderten Rahmenbedingungen. Gleichzeitig sind die Inflationsraten in den meisten Ländern überraschend kräftig zurückgegangen. Hierfür war vornehmlich die unerwartete Fortsetzung des Ölpreisverfalls verantwortlich. Die Abwertung des Euros steht in einem engen Zusammenhang mit der Geldpolitik der EZB. Nachdem die EZB bereits im Herbst 2014 erhebliche geldpolitische Lockerungsmaßnahmen umgesetzt hatte, beschloss sie im Januar 2015 zusätzlich umfangreiche Staatsanleihenkäufe. Die EZB reagierte damit sowohl auf die rückläufige Verbraucherpreisinflation als auch auf die schwache Wirtschaftsentwicklung. Im Euro-Raum ist die Inflation der Verbraucherpreise seit Dezember 2014 negativ.

Das Konsumklima bewegte sich 2014/15 in Deutschland nach wie vor auf einem hohen positiven Niveau und lag deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Gestützt wird die gute Kauflaune durch die stabile Arbeitsmarktlage, eine geringe Sparneigung, zunehmenden Konjunkturoptimismus und stabile Preise. 2014 gaben die Konsumenten hierzulande 10,5 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke aus, damit liegen die Deutschen weit unter dem EU-Durchschnitt. Dabei muss jedoch das im Vergleich hohe Einkommensniveau in Deutschland berücksichtigt werden. Langfristig gesehen unterliegen Lebensmittel einer geringeren Teuerung als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. So stiegen seit 1991 die Lebensmittelpreise um 40 Prozent, während sich die Verbraucherpreise insgesamt um 52 Prozent verteuerten. Die Bereitschaft der Verbraucher, mehr Geld für qualitativ hochwertige Lebensmittel auszugeben, steigt. Die positive Konsumstimmung und Zahlungsbereitschaft fördert über die Preisorientierung hinaus einen bewussten und qualitätsorientierten Lebensmitteleinkauf. Die Verbraucher kaufen seltener und weniger, aber hochwertiger. Preisbereinigt nahmen die Ausgaben für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke 2014 im Vorjahresvergleich deutlich stärker zu (plus 1,8 Prozent) als die allgemeinen Konsumausgaben (plus 1,1 Prozent). Im Durchschnitt werden jedem Bundesbürger 2015 rund 21.449 Euro für Konsum und Lebenshaltung zur Verfügung stehen. Das sind 572 Euro mehr als 2014. Die positive Prognose stützt sich vor allem auf eine stabile Reallohnentwicklung und einen niedrigen Preisauftrieb. Pro Kopf und Jahr liegt die Kaufkraft in Deutschland damit rund 65 Prozent über dem europäischen Durchschnitt.

2.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen

In der Ernährungsindustrie waren 2014 gut 560.000 Menschen in 5.800 Betrieben beschäftigt. Die überwiegend von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägte Branche ist der drittgrößte Arbeitgeber in der deutschen Industrie und bietet vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten.

Konjunkturelle und saisonale Schwankungen, volatile Rohstoffpreise, Beeinträchtigungen durch Regulierung oder Krisen in der Lebensmittelkette bedingen das kurzfristige "Auf und Ab" des Geschäftsklimas in der Ernährungsindustrie. Langfristig gesehen verläuft das Geschäftsklima der Branche stabil, jedoch auf einem negativen Trend.

Die Ernährungsindustrie erwirtschaftete 2014 einen Gesamtumsatz von 172,2 Mrd. Euro -davon 117,8 Mrd. Euro im Inland und 54,4 Mrd. Euro im Ausland.

Der Export ist für die Ernährungsindustrie ein wichtiges Standbein -jeder 3. Euro wird im Ausland verdient. Deutsche Lebensmittelqualität ist international sehr gefragt. Die Ausfuhren der Ernährungsindustrie haben sich seit 1998 mehr als verdoppelt, sie nahmen um gut 168% zu.

Die weltweiten Exporte an Nahrungsmitteln und Getränken beliefen sich 2013 auf rund 1.338,7 Mrd. €. Deutschland ist mit einem Exportanteil von knapp 6% die drittstärkste Exportnation für Lebensmittel auf dem Weltmarkt.

Rund 79% der deutschen Lebensmittelexporte werden in der EU abgesetzt -die Niederlande, Italien, Frankreich, Großbritannien und Österreich sind die wichtigsten Märkte. Der Export in Drittländer steigt kontinuierlich -bedeutende Märkte sind die USA, die Schweiz, China und Russland.

Die Teuerung bei Lebensmitteln fiel in Deutschland zwischen 1996 und 2014 mit +31% im Vergleich zur EU mit +83% gering aus.

Die Deutschen geben im EU-Vergleich wenig für Lebensmittel aus. Nur 10,5% der Konsumausgaben privater Haushalte entfielen 2014 auf Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke. Ein 1-Personen- Haushalt gab dabei im Monat durchschnittlich 150 €, ein 4-Personen- Haushalt 444 € für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke aus.

Der Lebensmittelhandel ist noch vor dem Außer-Haus-Markt und dem Export der wichtigste Absatzkanal für die Ernährungsindustrie.

Der Lebensmitteleinzelhandel ist durch wenige Großunternehmen geprägt. Der Außer-Haus-Konsum wächst durch den steigenden Grad an Individualität und Mobilität in der Gesellschaft. 2014 wurden von den Konsumenten knapp 71,1 Mrd. € für die Ernährung "außer Haus" ausgegeben -das sind 1,7 Mrd. € mehr als im Vorjahr.

2.3. Geschäftsverlauf

Die Carl Kühne KG (GmbH & Co.) hatte im Geschäftsjahr 2014/15 einen positiven Geschäftsverlauf. Nach einem verhaltenen Start in das Geschäftsjahr aufgrund von witterungsbedingten Schwierigkeiten auf der Absatzseite, konnte in den Folgemonaten durch gezielte Aktivitäten auf der Absatzseite und ein strenges Kostenmanagement das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert werden. Die Entwicklung in Russland und in der Ukraine führte zu deutlichen Umsatzeinbußen, sodass nur ein leichtes Umsatzwachstum erreicht werden konnte.

2.4. Lage

2.4.1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2014/15 lag die Gesamtleistung mit 256,2 Mio. € über dem Vorjahr (252,8 Mio. €). Die wesentliche Abweichung in der Gesamtleistung stammt aus der Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Im Gesamtumsatz konnten wir unsere Erwartungen aufgrund der Entwicklung in Russland für das Geschäftsjahr 2014/15 nicht erfüllen.

Aufgrund der Rohstoffkostensteigerungen der letzten Jahre haben wir uns im Projekt "Kühne 2015 Review" intensiv mit der Optimierung des Rohstoffverbrauchs beschäftigt. Bei weiterhin volatilen Rohstoffspreisen lag der Rohertrag mit 46,8 % um 0,2 %-Punkte über dem Vorjahr (46,6 %). Obgleich die Gesamtleistung gestiegen ist, fielen die Personalaufwendungen im abgelaufenen Jahr mit 52,6 Mio. € um -3,0 % unter das Vorjahr (54,3 Mio. €). Im Geschäftsjahr 2014/15 wirkten noch der Ausläufer aus dem Optimierungsprojekt "Kühne 2015 Review" sowie neue Maßnahmen zur Kostenoptimierung. Das Verhältnis der Personalkosten zur Gesamtleistung fiel mit 20,6 % um 0,9 %-Punkte unter das Vorjahr (21,5 %). Die Anzahl der Mitarbeiter ist im operativen Bereich gefallen, sie lag im Jahresdurchschnitt mit 1.120 um -3,3 % unter dem Vorjahr (1.158).

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 5,4 Mio. € leicht über dem Vorjahr. Höheren Erträgen aus den Logistikvergütungen standen verringerte Erträge aus Investitionszulagen gegenüber.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus erhöhten Marketing- und Vertriebsaufwendungen sowie zusätzliche Belastung aus logistischen Leistungen. Die anhaltende Niedrigzinsphase führt zu einer Belastung aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen.

Veränderung des Umsatzes und des Ergebnisses

Die Umsatzerlöse der Carl Kühne KG (GmbH & Co.) konnten im Berichtszeitraum mit 255,8 Mio. € leicht gesteigert werden. Trotz des weiterhin starken Wettbewerbs auf dem Inlandsmarkt konnte der Markenumsatz Kühne im Geschäftsjahr 2014/15 leicht ausgebaut werden. Er lag 1,5% über dem Niveau des Vorjahres. In diesem Geschäftsjahr konnte der Umsatz im Inland und in der Systemgastronomie weiter ausgebaut werden, während der Export bedingt durch die "Russlandkrise" seinen Vorjahresumsatz nicht bestätigen kann.

Vom Gesamtumsatz wurden 70 % im Inland und 30 % im Ausland erzielt. Somit hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr der Anteil am Umsatz zwischen Inlands- und Auslandsgeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht verändert.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde weiter ausgebaut und liegt mit 6,4 Mio. € um 18,5% über dem Vorjahr. Die Bilanzierung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG wurde unter Berücksichtigung der eingeräumten Übergangsregelungen wiederum in Höhe von 1/15 umgesetzt. Im Jahresabschluss 2014/15 führte die Anwendung -wie im Vorjahr -zu außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. €. Das Steuerergebnis wurde durch die laufende steuerliche Außenprüfung belastet.

Das Ergebnis nach Steuern liegt mit 4,6 Mio. € über unserer Geschäftsjahresprognose.

2.4.2. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt im Berichtsjahr mit 124,7 Mio. € über dem Vorjahresniveau (120,7 Mio. €). Die wesentlichen Gründe liegen im Aufbau des Working Capital.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 12,3 Mio. €. Hierbei handelt es sich vorwiegend um langfristige Bankdarlehen. Zur Working Capital Finanzierung standen und stehen der Carl Kühne KG (GmbH & Co.) ausreichende Kreditlinien bzw. Intercompany-Darlehen zur Verfügung.

Im Berichtsjahr erfolgte eine Thesaurierung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von 815 T€. Trotz erhöhter Bilanzsumme konnte aufgrund des gesteigerten Jahresergebnisses die Eigenkapitalquote verbessert werden (Berichtsjahr 25,9 %; Vorjahr 25,5 %).

Die Vermögenslage und Kapitalstruktur der Carl Kühne KG (GmbH & Co.) ist solide. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2014/15 immer nachkommen.

Das Bruttoinvestitionsvolumen lag mit 6,1 Mio. € über dem Vorjahr (4,2 Mio. €) und liegt nun wieder auf den Niveau der letzten Jahre. Es handelt sich hierbei um Erweiterungs-, Modernisierungs- und Rationalisierungsvorhaben an allen Produktionsstandorten.

2.5. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung des Unternehmens werden die üblichen finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren herangezogen (Umsätze, Deckungsbeitragsrechnung, Ergebnisentwicklung, WOC-Kennzahlen, Lieferquoten, etc.). Diese werden in einem zeitnahen Monitoring bis auf Kunden- und Produktebene berechnet, analysiert und zur Steuerung verwandt.

3. Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Kühne GmbH

Die Eigenkapitalquote beträgt 93,5 % und liegt damit weiterhin auf einem hohen Niveau. Das Vermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Nennenswerte Veränderungen in der Bilanzstruktur haben sich im Geschäftsjahr 2014/15 nicht ergeben.

Die Liquidität erlaubt jederzeit, fälligen Verpflichtungen nachzukommen.

Im Geschäftsjahr 2014/15 hat sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 6 ergeben und liegt unter der prognostizierten Entwicklung.

Für das Geschäftsjahr 2015/16 erwarten wir aufgrund der vereinnahmten Haftungsvergütungen ein ausgeglichenes Jahresergebnis.

4. Risiken der künftigen Entwicklung

Der Umfang der Geschäftsvorfälle in der Kühne GmbH ist begrenzt und damit überschaubar. Durch die Funktion als persönlich haftende Gesellschafterin der Beteiligungsgesellschaften ist eine starke Einbeziehung in die entsprechenden Informationsströme gegeben.

Die Geschäftsführung der der Kühne GmbH sieht aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse den Fortbestand des Unternehmens als gesichert an. Sonstige Risiken, die wesentlichen Einfluss aus die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben und die über die grundsätzlichen Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere im für die Carl Kühne KG (GmbH & Co.) relevanten Lebensmittelmarkt, hinausgehen, sind nicht erkennbar.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von Bedeutung, die erst nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, lagen nicht vor.

 

Hamburg, 25. September 2015

Stefan Leitz

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