Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 4263
Vorher
Ebner & Spiegel GmbH
Eingetragen
28.9.2000
Branche
Verlegen von BüchernBinden von Druckerzeugnissen und damit verbundene DienstleistungenVerlegen von Zeitschriften
Gegenstand
Gesamtherstellung von Büchern und sonstigen Druckerzeugnissen einschließlich Lagerung und Vertrieb sowie Erwerb, Halten, Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen, Übernahme der Geschäftsführung und Übernahme von Dienstleistungen für Unternehmen aller Art sowie Verwaltung eigenen Vermögens

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Joachim Bernard Kühn
seit 30.11.2023
Prokura
Erich Keilich
seit 30.11.2023
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CPI GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
3.600.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CPI Ebner & Spiegel GmbH

Ulm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Bilanz

AKTIVA

31.3.2023 31.3.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.207,26 31.385,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.298,49 5.262.871,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.149.154,40 2.870.453,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.906,11 172.094,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 120.617,65 162.778,03
3.435.976,65 8.468.198,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 51.150,00 51.150,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8.451.030,15 1.699.759,60
8.502.180,15 1.750.909,60
11.960.364,06 10.250.493,60
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe 356.752,83 356.752,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 583.632,65 708.428,73
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 173.311,72 (Vorjahr: 599.617,05) -
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 54.551,46 114.766,59
994.936,94 1.179.948,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 360.754,02 25.094,87
13.316.055,02 11.455.536,62

PASSIVA

31.3.2023 31.3.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.600.000,00 3.600.000,00
II. Kapitalrücklage 293.067,15 293.067,15
3.893.067,15 3.893.067,15
B. Rückstellungen 4.894.996,66 4.615.326,50
C. Verbindlichkeiten 4.189.619,64 2.945.342,97
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 1.993.900,38 (Vorjahr: 12.194,19) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 48.139,31 (Vorjahr: EUR 20.960,60) -
D. Rechnungsabgrenzungsposten 338.371,57 1.800,00
13.316.055,02 11.455.536,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2022-31.3.2023 1.4.2021-31.3.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 18.148.394,33 14.768.596,31
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.735.199,82 8.756.245,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.153.614,68 - 10.888.814,50 1.983.062,28 - 10.739.307,98
- davon für Altersversorgung EUR 215.586,81 (Vorjahr: EUR 226.154,42) -
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 1.308.067,65 - 1.413.573,57
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.593.562,52 - 1.696.062,33
5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 556.085,45 413.300,27
6. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 226.089,78 123.232,56
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 226.089,78 (Vorjahr: EUR 123.232,56) -
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 138.118,23 - 176.885,32
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 26.579,43 - 27.629,66
9. Ergebnis nach Steuern 3.975.427,23 1.251.670,28
10. Sonstige Steuern - 50.530,02 - 50.318,53
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne - 3.924.897,21 1.201.351,75
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023

- In der zur Offenlegung bestimmten Fassung -

I. Vorbemerkung

Die CPI Ebner & Spiegel GmbH mit Sitz in Ulm ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Ulm unter der Registernummer HRB 4263 eingetragen.

Der Jahresabschluss der CPI Ebner & Spiegel GmbH wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB vorgenommen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Durch die operative Einbindung der Gesellschaft in die deutsche CPI-Gruppe des Gesellschafters CPI GmbH, Leck, und dieser in den Teilkonzern der Cameron France Holding S.A.S., Boulogne-Billancourt/Frankreich (nachfolgend kurz CFH bzw. CFH-Teilkonzern), ist sie wesentlich von Entscheidungen, die auf Konzernebene getroffen werden, abhängig.

Die Konzernfinanzierung basiert im Wesentlichen auf der Planung und Steuerung der Innenfinanzierung, d.h. der Liquidität, die die Gesellschaften des CFH-Teilkonzerns aus ihrer operativen Geschäftstätigkeit generieren.

Sollten sich künftig wesentliche negative Abweichungen von der Unternehmens- und Liquiditätsplanung auf Ebene des CFH-Teilkonzerns ergeben, ist der CFH-Teilkonzern und damit auch die CPI Ebner & Spiegel GmbH GmbH auf die finanzielle Unterstützung durch den Gesellschafter des Mutterunternehmens des CFH-Teilkonzerns, der ELPIS Books B.V., Amsterdam/Niederlande, angewiesen. Gemäß einer zwischen der ELPIS Books B.V., der CFH und der CPI GmbH geschlossenen Vereinbarung ("com- fort letter") hat die CPI books GmbH im Falle bestandsgefährdender Sachverhalte das Recht, ein der ELPIS Books B.V. am 28. Juli 2018 gewährtes Darlehen in Höhe von EUR 28,2 Mio. (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) ganz oder teilweise fällig zu stellen, welches von der ELPIS Books B.V. durch Übertragung von Anteilen an der CFH im Wert des ausstehenden Betrags und anschließende Verwertung durch die CPI books GmbH beglichen werden kann. Vor dem Hintergrund der Unternehmens- und Liquiditätsplanung und des oben genannten comfort letter geht die Geschäftsführung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der deutschen CPI-Gruppe unter der Leitung der CPI GmbH und somit auch der CPI Ebner & Spiegel GmbH aus.

Sollten sich zukünftig jedoch wesentliche negative Abweichungen von der Unternehmens- und Liquiditätsplanung auf Ebene des CFH-Teilkonzerns ergeben und die notwendige Liquidität nicht durch die im comfort letter geregelte Übertragung der Anteile und anschließende Verwertung durch die CPI books GmbH gesichert werden können, ist der Fortbestand des CFH-Teilkonzerns und damit auch der CPI Ebner & Spiegel GmbH gefährdet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen.

Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde von den jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauern

• Immaterielle Vermögensgegenstände: 3-5 Jahre
• Bauten: 5-50 Jahre
• Technische Anlagen und Maschinen: 5-14 Jahre
• Andere Anlagen, Betr.- u. Gesch.ausst.: 3-10 Jahre

ausgegangen. Bei dauernden Wertminderungen wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Planmäßige Abschreibungen auf abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Wirtschaftsgüter nach § 6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) werden grundsätzlich im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag werden nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder deren niedrigerem Marktpreis zum Stichtag angesetzt. Für Vorräte wird vereinfachend das Festwertverfahren nach § 240 Abs. 3 HGB angewendet. Für Bestandsrisiken und sonstige Wertminderungen werden, auf den jeweiligen Einzelfall abgestellt, angemessene Abschläge vorgenommen. Grundlage für die Bemessung der Notwendigkeit von Abschlägen sind niedrigere Wiederbeschaffungskosten zum Abschlussstichtag.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag unter Abzug erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten.

Die Bilanzierung des Eigenkapitals erfolgt zum Nennbetrag.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Eine Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 HGB unter - sofern relevant - Einbeziehung zukünftiger (objektivierter) Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind in Höhe ihres Erfüllungsbetrages angesetzt.

Eine Fremdwährungsumrechnung erfolgt nicht, da Geschäftsvorfälle in fremder Währung grundsätzlich nicht vorliegen.

Die Gesellschaft wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der CPI books GmbH in den körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organkreis der CPI GmbH, Leck, (Organträger) einbezogen. Aufgrund dieses Vertrages wurden keine latenten Steuern bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/23 einschließlich der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang, die integraler Bestandteil des Anhangs ist) verwiesen.

Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden Grundstücke einschl. Gebäuden mit Buchwerten von TEUR 5.185 an das verbundene Unternehmen Elpis 2021 Limited, Großbritannien verkauft und zurück gemietet.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen von TEUR 1.700 (i. Vj.: TEUR 1.700) betreffen den Gesellschafter CPI books GmbH und in Höhe von TEUR 6.751 (i. Vj.: TEUR 0) Elpis 2021 Limited, Großbritannien.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 173 (Vorjahr TEUR 168) resultieren aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 431) aus sonstigen Vermögensgegenständen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Beträge für abgrenzte Aufwendungen aus einem Sale lease back Vertrag mit Elpis 2021 Limited, Großbritannien.

Rückstellungen für Pensionen und sonstige Rückstellungen

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurde unter Anwendung der "Projected Unit Credit Method" (Anwartschaftsbarwertverfahren) durchgeführt. Bei der Berechnung wurde ein Rententrend von unverändert 1,75% angesetzt. Da keine wesentlichen Verpflichtungen gegenüber aktiven Anwärtern bestehen, waren Fluktuationen und ein Gehaltstrend nicht zu berücksichtigen. Ferner wurde ein Marktzinssatz (10-Jahres-Durchschnittsbildung) von 1,79% (i. Vj.: 1,80%) sowie die im Juli 2018 veröffentlichten Richttafeln von Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Mit dem am 17. März 2016 in Kraft getretenen Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften wurde der Zeitraum für die Ermittlung der Abzinsungssätze zur Bewertung von Pensionsrückstellungen verlängert. Nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n. F. sind Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nunmehr mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn (zuvor sieben) Geschäftsjahre abzuzinsen. Daher wurde bei der Berechnung ein Abzinsungssatz von 1,79% (statt 1,50%) verwendet. Der sich aus der Anwendung dieser Neuregelung ergebende Entlastungseffekt beträgt TEUR 110 (i. Vj.: TEUR 95) und unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n. F. einer Ausschüttungssperre.

Aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen durch die Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zum 1. April 2010 ergab sich ein Zuführungsbetrag, der entsprechend dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) linear über einen Zeitraum von 15 Jahren zugeführt wird. Dementsprechend wurden im Berichtsjahr TEUR 9 des Unterschiedsbetrags den Rückstellungen für Pensionen zugeführt und - entsprechend den Vorgaben des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) - in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Der nicht passivierte Unterschiedsbetrag (Unterdotierung der Pensionsrückstellungen) beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 130 (i. Vj.: TEUR 138).

Innerhalb der CPI-Gruppe, Standort Ulm, bestehen Pensionsverpflichtungen aus den jeweiligen Vorgesellschaften (FranzH Spiegel Buch GmbH und J. Ebner Graphische Betriebe GmbH & Co.). Im Rahmen der Umstrukturierung innerhalb der CPI-Gruppe wurden in 2006 Beschäftigungsverhältnisse auf die CPI GmbH, die CPI books GmbH ausgelagert. Die CPI Ebner & Spiegel GmbH hat sich gegenüber den oben genannten Gesellschaften verpflichtet, die Ansprüche der betroffenen Mitarbeiter wirtschaftlich zu tragen und hat dementsprechend eine Rückstellung von TEUR 3.382 (i. Vj.: TEUR 3.492) für Pensionsverpflichtungen gebildet. Die Pensionsverpflichtungen ergeben sich aus einer Teilbetriebsübertragung von der Gesellschaft an die CPI books. Normalerweise wäre die aufnehmende CPI books wirtschaftlich verpflichtet die Pensionsansprüche zu tragen und die Gesellschaft würde wegen der subsidiären Haftung nur ein Haftungsverhältnis nach § 251 HGB angeben. Wegen der vertraglichen Vereinbarung ist es hier aber umgekehrt, d.h. die Gesellschaft passiviert die weiter von ihr getragenen Pensionsverpflichtungen und die CPI books gibt ein Haftungsverhältnis an.

Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.03.2023 31.03.2022
TEUR TEUR
Personal 705 656
Berufsgenossenschaft 69 69
Ausstehende Rechnungen 637 262
Abschluss- und Prüfungskosten 45 51
Gesamt 1.456 1.038

Die Rückstellungen für Personal betreffen - wie im Vorjahr - im Wesentlichen Resturlaubsansprüche und Ansprüche aus Arbeitszeitkonten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit branchenüblichen Eigentumsvorbehalten besichert und haben folgende Restlaufzeiten:

31.03.2023 Restlaufzeiten
unter 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre Summe
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 301.178,19 0 0 301.178,19
Vorjahr 578.540,98 0 0 578.540,98
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.993.900,38 0 0 1.993.900,38
Vorjahr 12.194,19 0 0 12.194,19
Sonstige Verbindlichkeiten 481.040,72 1.413.500,35 0 1.894.541,07
Vorjahr 1.274.429,50 1.080.178,30 0 2.354.607,80
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 2.776.119,29 1.413.500,35 0 4.189.619,64
Vorjahr 1.865.164,67 1.080.178,30 0 2.945.342,97

Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten größer 5 Jahre bestehen nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.989 (Vj.: TEUR 0) aus dem Cashpool mit der CPI GmbH und der Restbetrag aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 5 (i. Vj.: TEUR 12).

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Beträge für abgrenzte Erträge aus mietfreien ersten 3 Monaten It. Sale lease back Vertrag mit Elpis 2021 Limited, Großbritannien.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden aus der Herstellung von Druckerzeugnissen in Lohnfertigung auf Basis des mit der CPI books GmbH, Leck abgeschlossenen Lohnfertigungsvertrages, erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge enthalten außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 2.330 aus dem Verkauf von Grundstücken einschl. Gebäuden an verbundenes Unternehmen Elpis 2021 Limited, Großbritannien.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen sowie Miet-, Energie- und Versicherungsaufwendungen. Außergewöhnliche Aufwendungen resultieren aus den Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 370, welche sich in diesem Abschluss erstmalig durch den Verkauf der Gebäude und Grundstücke an die Elpis 2021 Limited, Großbritannien, (Sale and lease back) ergeben haben.

Zinsaufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von TEUR 63 (i. Vj.: TEUR 69) enthalten. Erfolgswirksame Änderungen des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis erfasst.

V. Sonstige Angaben

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Dezember 2022 wurden die Verwaltungs- und Produktionsgebäude verkauft und auf 20 Jahre zurück gemietet. Die aus dieser Maßnahme frei gewordene Liquidität wurde in Form eines Darlehens an eine Schwestergesellschaft weitergeleitet und eröffnet uns über die Einbindung in die Konzernfinanzierung die Chance zu weiteren strategischen Investitionen. Risiken sehen wir in der langfristigen festen Mietlaufzeit, womit eine Einschränkung in der Flexibilität des Produktionsstandortes verbunden ist, sowie anderen potenziellen Herausforderungen im dynamischen Marktumfeld.

Im Übrigen bestehen Miet- und Leasingverträge für Maschinen und Kraftfahrzeuge.

Fälligkeiten
unter 1 Jahr 1- 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietvertrag Verwaltungs- und Produktionsgebäude 1.348 5.392 19.882 26.622
Miet- und Leasingverträge über Maschinen und Kfz 99 181 0 280
TOTAL 1.447 5.573 19.882 26.902

Die Miet- und Leasinggeschäfte über Maschinen und Kraftfahrzeuge dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile des Geschäfts. Risiken bestehen in der teilweise langen Vertragsbindung durch die Verträge, da ein ggf. eintretender wesentlicher technischer Fortschritt bei geleasten Maschinen nicht durch Neuanschaffungen zeitnah kompensiert werden kann.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind / waren im Geschäftsjahr die Herren:

Lars Hanssen, Geschäftsführer, Elchingen/Ulm, bis zum. 27.04.2022

Olivier Maillard, Geschäftsführer, Zug/Schweiz, bis zum: 15.03.2023

Christopher John Malley, Geschäftsführer, Cygnet Lodge/ Vereinigtes Königreich, ab dem: 09.06.2023.

Für die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer (§ 285 Nr. 9a HGB) wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Arbeitnehmer

Im Durchschnitt wurden, aufgeteilt nach Gruppen, folgende Arbeitskräfte beschäftigt:

1.4.2022 bis 31.3.2023 1.4.2021 bis 31.3.2022
Angestellte 30 30
Gewerbliche Arbeitnehmer 182 173
Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB 212 203
Auszubildende 14 12
Gesamt 226 215

Konzernverhältnisse

Über die CPI books GmbH gehört die Gesellschaft zur deutschen CPI-Gruppe unter der Leitung der CPI GmbH, Leck.

Der Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis, in den die Gesellschaft einbezogen ist, wird von der Cameron France Holding S.A.S, Boulogne-Billancourt/Frankreich, aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Cameron France Holding S.A.S, Boulogne-Billancourt/Frankreich erhältlich.

Der Konzernabschluss für den größten Konzernkreis, in den die Gesellschaft einbezogen ist, wird von der BIDCO 3 Limited mit Sitz in Großbritannien, 14th floor 82 King Street, Manchester, aufgestellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der BIDCO 3 Limited, 14th floor 82 King Street, Manchester, Großbritannien, erhältlich.

Anteilsbesitz

Anteil Eigenkapital Jahresergebnis Geschäftsjahr
% EUR EUR
CPI Ulmer Buch-Service Gesellschaft mbH, Ulm 100 51.150,00 0,00 31.03.2023

Ergebnisverwendung

Auf der Grundlage eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags mit der CPI books GmbH, Leck, wurde der Gewinn in Höhe von EUR 3.924.897,21 an den Gesellschafter abgeführt.

 

Ulm, den 30. Oktober 2023

CPI Ebner & Spiegel GmbH

gez. Christopher John Malley, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.04.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.03.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.107.336,74 12.518,50 0,00 1.119.855,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.227.204,65 182.578,48 23.406.428,74 3.354,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 29.082.034,95 1.232.106,29 1.648.191,82 28.665.949,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.996.149,59 66.185,33 21.958,00 3.040.376,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 162.778,03 1.451.228,22 1.493.388,60 120.617,65
55.468.167,22 2.932.098,32 26.569.967,16 31.830.298,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 51.150,00 0,00 0,00 51.150,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.699.759,60 7.100.000,00 348.729,45 8.451.030,15
1.750.909,60 7.100.000,00 348.729,45 8.502.180,15
insgesamt: 58.326.413,56 10.044.616,82 26.918.696,61 41.452.333,77
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.04.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.03.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.075.951,08 21.696,90 0,00 1.097.647,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.964.332,70 257.599,78 18.221.876,58 55,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.211.582,12 953.399,22 1.648.186,32 25.516.795,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.824.054,06 75.371,75 21.955,00 2.877.470,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
46.999.968,88 1.286.370,75 19.892.017,90 28.394.321,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
insgesamt: 48.075.919,96 1.308.067,65 19.892.017,90 29.491.969,71
Buchwerte
Stand 31.03.2023 Stand 31.03.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.207,26 31.385,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.298,49 5.262.871,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.149.154,40 2.870.452,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.906,11 172.095,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 120.617,65 162.778,03
3.435.976,65 8.468.198,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 51.150,00 51.150,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8.451.030,15 1.699.759,60
8.502.180,15 1.750.909,60
insgesamt: 11.960.364,06 10.250.493,60

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Allgemeines

Innerhalb der deutschen CPI-Gruppe unter der Leitung der CPI GmbH, Leck, ist der Herstellungs- und Vertriebsprozess von Büchern und ähnlichen Produkten von der Auftragsannahme bis zur Fakturierung der Kundenforderungen auf mehrere deutsche CPI- Gruppengesellschaften aufgeteilt. Der Einkauf, die Logistik und der Vertrieb unterliegen einheitlich der Verantwortung der CPI books GmbH als zentrale Organisation.

Die CPI Ebner & Spiegel GmbH handelt auf Grundlage eines mit der CPI books GmbH abgeschlossenen Lohnfertigungsvertrages ausschließlich in deren Auftrag als Lohnfertiger von Druckerzeugnissen. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft am Standort Ulm.

Darüber hinaus besteht mit der CPI GmbH ein Dienstleistungsvertrag, auf Basis dessen die CPI GmbH den anderen Gesellschaften der CPI-Gruppe zentrale Dienste aus den Bereichen Rechnungswesen, Steuern, Personal und IT zur Verfügung stellt.

Die bei der Lohnfertigung anfallenden Kosten werden der Gesellschaft vollständig von der CPI books GmbH ersetzt. Darüber hinaus erhält sie einen vertraglich vereinbarten prozentualen Gewinnaufschlag auf diese Kosten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 hat sich die aktive Geschäftstätigkeit unverändert zum Vorjahr als Lohnfertiger von Druckerzeugnissen für die CPI books GmbH konzentriert.

Im vergangenen Jahr wurde die Produktion der CPI buchbücher.de GmbH in Birkach auf die Gesellschaft CPI Ebner & Spiegel GmbH verlagert. Anschließend wurde die Schwestergesellschaft CPI buchbücher.de GmbH mit der CPI books GmbH zum 1. April 2022 verschmolzen.

In Folge von Umstrukturierungen innerhalb des Konzerns wurden im Dezember 2022 die Grundstücke und Gebäude der CPI Ebner & Spiegel GmbH an die Schwestergesellschaft Elpis 2021 Ltd., Großbritannien, veräußert und anschließen zurück gemietet. Der Kaufpreis wurde in Form eines Darlehens gewährt.

Im Zusammenhang mit aktueller geopolitischer Situation wurde die Produktion teilweise auf LPG (Flüssiggas) umgestellt, um einen reibungslosen Produktionsablauf sicherzustellen.

Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse aus der Lohnfertigung für die CPI books GmbH sowie das Jahresergebnis vor Gewinnabführung an die CPI books GmbH, die maßgeblich von der Höhe der Kosten für die Produktion und die Lieferung von Druckerzeugnissen durch die Gesellschaft beeinflusst werden.

Die Gesellschaft ist in die deutsche CPI-Gruppe und über diese in den Teilkonzern der Cameron France Holding S.A.S. mit Sitz in Paris/Frankreich (nachfolgend kurz CFH bzw. CFH-Teilkonzern) eingebunden.

Die umfassend konsolidierte Abschlusserstellung erfolgt durch BIDCO 3 Limited mit Sitz in Großbritannien, 14th floor 82 King Street, Manchester.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aufgrund der im Abschnitt "Grundlagen der Gesellschaft" beschriebenen Tätigkeit als Lohnfertiger für Druckerzeugnisse innerhalb der deutschen CPI-Gruppe wird der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft mittelbar wesentlich durch die Entwicklung der Nachfrage nach auf Papier gedruckten Büchern in Deutschland bestimmt. Die nachfolgenden Ausführungen zu gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen beziehen sich demnach auf diesbezügliche Entwicklungen in der Druckindustrie.

Das Jahr 2022/23 wurde durch die gesamtwirtschaftliche Lage von den Entwicklungen an den Beschaffungsmärkten und der Gesamtkonjunktur geprägt. Die Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine und hohen Volatilitäten bei den Preisen für Strom und Gas sowie die anhaltend hohen Druckpapierpreise wirkten sich negativ auf den Buchmarkt aus.

Die steigenden Energiepreise, die neben der Erhöhung der Energiekosten bei der eigenen Buchproduktion auch die Papierpreise der Lieferanten (durch Energiekostenzuschläge) weiter steigen ließen, da die Papierhersteller auch diese Kosten an die Druckereien weitergaben. All diese Herausforderungen haben zu einem starken Anstieg der Kosten, vor allem der Materialkosten, geführt.

Während die Nachfrage nach E-Books in den Jahren 2020 und 2021 vorübergehend anstiegen, ging der Trend in den Jahren 2021 auf 2022 tendenziell zurück. Die digitalen Bücher haben sich auf einem niedrigen Niveau (6% Umsatzanteil am Gesamtmarkt) eingependelt und auf diesem konstanten Niveau auch im Jahr 2022/23 geblieben. Der Markt für Hörbücher hingegen wuchs zwischen 2021 und 2022 um 6,6 Prozent und im ersten Halbjahr 2023 stieg er um weitere 4,5 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 weiter an. Dieser Anstieg wird vor allem durch digitale Kanäle (Downloads sowie Streaming) beeinflusst.

Neben Offset ist CPI im Print-on-Demand-Segment etabliert. Hiermit kann CPI flexible auf Veränderungen im Markt reagieren. Print-on-Demand ist für viele Verlage und Autoren interessant, weil es die Produktion mit geringen Auflagen rentabel macht und kürzere Lieferzeiten ermöglicht.

Die Druckereibranche hat sich unseres Erachtens zu einem Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz in den letzten Jahren in Deutschland entwickelt. Auch CPI hat dieses Ziel in der neu ausgearbeiteten Unternehmensstrategie festgeschrieben. So werden bereits heute viele Bücher klimaneutral produziert, in dem der bei der Produktion anfallende CO 2 -Ausstoß durch Einkauf von CO 2 -Zertikaten ausgeglichen wird.

Geschäftsverlauf

Aus dem Lohnfertigungsvertrag mit der CPI books GmbH hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/23 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 19,5 Mio. erzielt (Vorjahr EUR 17,7 Mio.).

Im Berichtszeitraum vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 hat sich die Anzahl der von der Gesellschaft produzierten und über die Vertriebsgesellschaft CPI books GmbH verkauften Bücher - Hardcover (HC), Softcover (SC), Klappenbroschüren (Flaps) und Kalender (Diaries) mit 37,9 Mio. Stück gegenüber dem Vorjahr, das ebenfalls 37,9 Mio. Stück betrug, nicht verändert.

Im Bereich SC und Flaps ist die Anzahl der verkauften Bücher von 17,2 Mio. Stück im Vorjahr auf 17,8 Mio. Stück im Berichtszeitraum um 3,5 % gestiegen.

Der Verkauf von HC-Produkten sank von 20,7 Mio. Stück im Vorjahr auf 20,1 Mio. Stück (- 2,9%).

Mit einem Umsatzanteil von 62,1% bei den Hardcover-Büchern und Kalendern und 37,9.% bei den Taschenbüchern und Klappenbroschüren hat sich die Absatzstruktur im Vergleich zum Vorjahr (64,5% zu 35,5%) in Richtung SC und Klappenbroschüren verschoben.

Ertragslage

Aufgrund des oben beschriebenen Lohnfertigungsvertrages wird die Höhe der Umsatzerlöse durch die Entwicklung der Aufwendungen geprägt. Insgesamt stieg der Umsatz um 10,0% infolge der erhöhten Produktionskosten, die teilweise auch mit übernommen Absatzmengen von der CPI buchbücher.de zusammenhängen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum um TEUR 2.193 auf TEUR 2.345 gestiegen, im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Grundstücken einschl. Gebäuden an das verbundene Unternehmen Elpis 2021 Limited,UK.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind wegen gestiegener Preise vor allem für Energien im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 564 (25,3%) gestiegen. Unter dem Posten "Aufwendungen für bezogene Leistungen" werden zum einen die Weiterbelastungen der CPI GmbH aufgrund des zwischen den Gesellschaften bestehenden Dienstleistungsvertrages ausgewiesen, die auf 415 TEUR gestiegen sind (20,0%). Zum anderen werden hier die Aufwendungen für die Beschäftigung von Zeitpersonal innerhalb der Produktion aufgeführt, welche im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 56 auf TEUR 459 gesunken sind. Der Materialaufwand ist in Gesamtheit gestiegen (18,7%) und beläuft sich auf TEUR 3.668. Der Anstieg der Kosten hängt teilweise auch mit Produktionsverlagerung von der CPI buchbücher.de GmbH in Birkach auf die Gesellschaft CPI Ebner & Spiegel GmbH in Ulm zusammen.

Der Personalaufwand stieg um 1,4% auf TEUR 10.889 auch im Zusammenhang mit Erhöhung der Produktion nach der Verschmelzung der CPI buchbücher.de GmbH auf die CPI books GmbH im Geschäftsjahr 2022/23.

Die Abschreibungen liegen mit TEUR 1.308 um TEUR 106 (-7,5%) unter denen des Berichtszeitraums des Vorjahres.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 2.594 um TEUR 898 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Dieser Anstieg zeichnet sich im Wesentlichen in den Betriebsaufwendungen ab und resultiert aus höheren Mietkosten aufgrund des Sale lease back Vertrags mit Elpis 2021 Limited, UK. Zudem sind auch die externen Wartungs- und Reparaturkosten sowie die Kosten für Verschleißmaterial gestiegen.

Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen beinhalten die Gewinnabführung von der CPI Ulmer-Buchservice GmbH, die von TEUR 413 im Vorjahr auf TEUR 556 angestiegen sind.

Die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen sowie den Zinsen aus Leasingverbindlichkeiten.

Das im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Jahresergebnis vor Gewinnabführung von EUR 3.924.897,21 (im Vorjahr EUR 1.201.351,75) haben wir aufgrund des bestehenden Ergebnis- und Gewinnabführungsvertrages an die CPI books GmbH abgeführt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von EUR 11,5 Mio. auf EUR 13,3 Mio. erhöht.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages, damit unverändertem Eigenkapital und gestiegener Bilanzsumme verringert und liegt nun mit 29,2% um 4,8%-Punkte unter der des Vorjahres (34,0%).

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch die Teilnahme am internen Cash-Pooling der deutschen CPI-Gruppe sowie über den Ergebnisabführungsvertrag mit der CPI books GmbH sichergestellt.

Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr 2022/23 sind erwartungsgemäß sowohl der Umsatz als auch der Jahresüberschuss vor der Ergebnisabführung bei der CPI Ebner & Spiegel GmbH gestiegen.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags und durch die Teilnahme am Cash-Pooling ergeben sich hieraus jedoch keine Auswirkungen auf die Finanzlage.

Der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft wird vor dem Hintergrund der weltweiten Gesamtsituation als zufriedenstellend beurteilt.

Chancen- und Risikobericht

Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Marktchancen und -risiken

Aufgrund der im Abschnitt "Grundlagen der Gesellschaft" beschriebenen Tätigkeit als Lohnfertiger für Druckerzeugnisse innerhalb der deutschen CPI-Gruppe bestimmen die Marktchancen und -risiken der Verlagshäuser als Kunden der deutschen CPI-Gruppe mittelbar auch die Marktchancen und -risiken der Gesellschaft.

Die Entwicklung der Gesellschaft wird wesentlich durch zwei Faktoren bestimmt, zum einen das Nachfragevolumen der Kunden der deutschen CPI-Gruppe nach von der Gesellschaft produzierten Druckerzeugnissen und zum anderen die eigenen technischen Voraussetzungen und Fähigkeiten, den geänderten Marktbedingungen gerecht zu werden.

Das veränderte Leseverhalten von Menschen als Endkunden, ein stark wachsender Marktanteil von Hörbüchern und die sich abzeichnende Stabilisierung des E-Book-Marktes, sowie die zunehmend reduzierten Verkaufsflächen in den Innenstädten sind negative Trends, die teilweise durch den anwachsenden Onlinehandel der Verlage oder anderer Anbieter kompensiert werden.

Der Ukraine-Krieg führt zu einem weiteren Anstieg der Kosten für die Energieversorgung, die sich gegenüber 2022/23 voraussichtlich erholen, aber nicht das Vorkriegsniveau erreichen werden. Die höhere Inflation aufgrund der hohen Energiekosten wird über entsprechende Zuschläge an die Kunden weitergegeben werden.

Der Trend zu einem geänderten Bestellverhalten (kleinere Auflagen in einem kürzeren Zeitraum) der Verlage hat in der vergangenen Geschäftsperiode angehalten und wird sich weiter fortsetzen. Für den Trend zu kleineren Auflagen fühlt sich die deutsche CPI-Gruppe mit ihren technischen Lösungen CPI zero inventory und CPI auto stock replenishment gut aufgestellt.

Die Umweltstrategie, Bücher CO 2 -neutral zu fertigen, ermöglicht es den Wunsch der Kunden nach mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu bedienen.

Abhängigkeit von der Konzernfinanzierung

Durch die operative Einbindung der CPI Ebner & Spiegel GmbH in die deutsche CPI-Gruppe des Gesellschafters CPI GmbH, Leck, und dieser in den CFH-Teilkonzern, ist sie wesentlich von Entscheidungen, die auf Konzernebene getroffen werden, abhängig.

Die Konzernfinanzierung basiert im Wesentlichen auf der Planung und Steuerung der Innenfinanzierung, d.h. der Liquidität, die die Gesellschaften des CFH-Teilkonzerns aus ihrer operativen Geschäftstätigkeit generieren. Sollten sich künftig wesentliche negative Abweichungen von der Unternehmens- und Liquiditätsplanung auf Ebene des CFH-Teilkonzerns ergeben, ist der CFH-Teilkonzern und damit auch die CPI Ebner & Spiegel GmbH auf die finanzielle Unterstützung durch den Gesellschafter des Mutterunternehmens des CFH-Teilkonzerns, der ELPIS Books B.V., Amsterdam/Niederlande, angewiesen. Gemäß einer zwischen der ELPIS Books B.V., der CFH und der CPI GmbH geschlossenen Vereinbarung ("comfort letter") hat die CPI books GmbH im Falle bestandsgefährdender Sachverhalte das Recht, ein der ELPIS Books B.V. am 28. Juli 2018 gewährtes Darlehen in Höhe von EUR 28,2 Mio. (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) ganz oder teilweise fällig zu stellen, welches von der ELPIS Books B.V. durch Übertragung von Anteilen an der CFH im Wert des ausstehenden Betrags und anschließende Verwertung durch die CPI books GmbH beglichen werden kann. Vor dem Hintergrund der Unternehmens- und Liquiditätsplanung und des oben genannten comfort letter geht die Geschäftsführung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der deutschen CPI-Gruppe unter der Leitung der CPI GmbH und somit auch der CPI Ebner & Spiegel GmbH aus.

Sollten sich zukünftig jedoch wesentliche negative Abweichungen von der Unternehmens- und Liquiditätsplanung auf Ebene des CFH-Teilkonzerns ergeben und die notwendige Liquidität nicht durch die im comfort letter geregelte Übertragung der Anteile und anschließende Verwertung durch die CPI books GmbH gesichert werden können, ist der Fortbestand des CFH-Teilkonzerns und damit auch der CPI Ebner & Spiegel GmbH gefährdet.

Risikomanagement

Das bestehende Risikomanagement umfasst alle deutschen Gesellschaften der CPI-Gruppe und wird in allen Bereichen weiter intensiviert. Insbesondere soll weiter ein Schwerpunkt auf die Begrenzung von Bonitätsrisiken auf Kundenseite bei der CPI books GmbH gelegt werden. So wird beispielsweise jeder Neukunde unserer Warenkreditversicherung gemeldet. Sollte die Versicherung keinen ausreichenden Schutz gewähren, verlangen wir in der Regel Vorkasse oder Bankbürgschaften zur Absicherung des Zahlungsausfallrisikos. Bei fehlenden Sicherheiten lehnen wir den Auftrag in der Regel ab.

Im Konzernverbund arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Management-Informations-Systems, um über eine Reihe geeigneter Kennzahlen das Betriebsgeschehen noch transparenter zu gestalten, eventuelle Risiken frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Prognosebericht

Globale Wirtschaftslage ist weiterhin von erheblichen Unsicherheiten geprägt. Besonders politische Konflikte stellen eine potenzielle Bedrohung für die Weltwirtschaft im Jahr 2023 dar. Der russische Konflikt in der Ukraine hat bereits negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft gezeigt, und die weitere Entwicklung dieses Konflikts bleibt unklar. Dies birgt das Risiko, dass die ohnehin schwierige wirtschaftliche Situation sich verschlechtern könnte.

Es wird erwartet, dass die im Jahr 2022/23 Preis- und Zinssteigerungen auch minimal im ersten Halbjahr 2023/24 fortbestehen werden.

All diese Faktoren werden die weltweite Nachfrage belasten.

Der gegenteilige Trend zeigt sich schon bei den Energiepreisen, deren Rückgang bereits auch in die Papierpreise eingerechnet ist.

Wir erwarten, dass sich der Buchhandel teilweise auf der Umsatzseite erholen wird, während die Absätze leicht rückläufig sein werden. Die Erholung dürfte nicht Vor-Pandemie 2019 Werte erreichen.

Für das Geschäftsjahr 2023/24 wird infolge des rückläufigen Absatzes im Buchhandel mit einer sinkenden Produktion und damit mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse und auch des Ergebnisses vor Gewinnabführung aus der mit der CPI books GmbH bestehenden Vereinbarung zum Ersatz der Produktionskosten zuzüglich eines Gewinnaufschlages gerechnet.

 

Ulm, den 30. Oktober 2023

CPI Ebner & Spiegel GmbH

gez. Christopher John Malley, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CPI Ebner & Spiegel GmbH, Ulm

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der CPI Ebner & Spiegel GmbH, Ulm - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CPI Ebner & Spiegel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

WESENTLICHE UNSICHERHEIT IM ZUSAMMENHANG MIT DER FORTFÜHRUNG DER UNTERNEHMENSTÄTIGKEIT

Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "I. Vorbemerkung" des Anhangs und in Abschnitt "Chancen- und Risikobericht", Unterabschnitt "Abhängigkeit von der Konzernfinanzierung" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand des CFH- Teilkonzerns und damit auch der CPI Ebner & Spiegel GmbH gefährdet ist, sollten sich zukünftig wesentliche negative Abweichungen von der Unternehmens- und Liquiditätsplanung auf Ebene des CFH-Teilkonzerns ergeben und die notwendige Liquidität nicht durch die in einem comfort letter geregelte Übertragung von Anteilen und anschließende Verwertung durch die CPI books GmbH gesichert werden können. Wie in Abschnitt "I. Vorbemerkung" des Anhangs und in Abschnitt "Chancen- und Risikobericht", Unterabschnitt "Abhängigkeit von der Konzernfinanzierung" des Lageberichts dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar- stellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do- lose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Flensburg, 7. November 2023

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marquardsen, Wirtschaftsprüfer

Golz, Wirtschaftsprüfer

Auszug aus dem Protokoll über die Beschlussfassung der Gesellschafter

der CPI Ebner & Spiegel GmbH, Ulm

Unter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung fassten die Gesellschafter der CPI Ebner & Spiegel GmbH, Ulm,

CPI books GmbH, Leck

- vertreten durch Herrn Christopher John Malley - und

CPI GmbH, Leck

- vertreten durch Herrn Christopher John Malley -,

heute die folgenden Beschlüsse:

1.

Unter Beachtung des mit der CPI books GmbH abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages und der vertragsgemäßen Abführung des Gewinns von EUR 3.924.897,21 beträgt das Jahresergebnis EUR 0,00. Die Bilanzsumme beträgt EUR 13.316.055,02.

2.

Der von der Geschäftsführung der CPI Ebner & Spiegel GmbH vorgelegte und von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. März 2023 sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023 werden von den Gesellschaftern festgestellt.

 

Ulm, den 10. November 2023

CPI books GmbH

Christopher John Malley

CPI GmbH

Christopher John Malley

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