Beteiligungsgesellschaften
STUTE Logistics GmbHLiquidiert
Hans-Böckler-Straße 48, 28217 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simone Siewert seit 11.4.2013 | Prokura |
Philippe Gossart seit 11.4.2013 | Prokura |
Michael Engler seit 11.4.2013 | Prokura |
Ulrich Lehmkuhl seit 11.4.2013 | Prokura |
Rolf Bennemann seit 11.4.2013 | Prokura |
Olaf Hoffmann seit 19.1.2012 | Prokura |
Diethelm Meyer seit 15.8.2011 | Prokura |
Helge Kurt Bergens seit 15.8.2011 | Prokura |
Wolfgang Müller seit 15.8.2011 | Prokura |
Matthias Marciniak seit 15.8.2011 | Prokura |
Mario Dany seit 15.8.2011 | Prokura |
Ralf Hans Danielzig seit 15.8.2011 | Prokura |
Holger Rieth seit 15.8.2011 | Prokura |
Volker Schenkel seit 6.4.2010 | Prokura |
Stefan Meurer seit 27.1.2010 | Prokura |
Dirk Jan Vollmers seit 23.4.2009 | Prokura |
Klaus Reinke seit 23.4.2009 | Prokura |
Jens Wollesen seit 23.8.2005 | Geschäftsführer |
Christian Dieckhöfer seit 23.8.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kühne + Nagel Beteiligungs-Aktiengesellschaft Bremen | 99.00% |
Kühne & Nagel A.G. Luxemburg | 1.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stute Verkehrs-Gesellschaft mit beschränkter HaftungBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2011Darstellung des GeschäftsverlaufsNach einem starken ersten und einem schwächeren zweiten Halbjahr konnte die deutsche Wirtschaft auch im Jahre 2011 erneut kräftig wachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt konnte um 3,0 % gegenüber dem Vorjahr zulegen. Deutschland exportierte im Jahr 2011 8,2 % mehr Güter und Dienstleistungen als im Vorjahr. Der Import wuchs im gleichen Zeitraum um 7,2 %. Von dieser positiven Entwicklung konnte auch die STUTE Logistics GmbH ("STUTE") profitieren. Im Geschäftsjahr 2011 wurde der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 20,4 % auf 250.227 T€ gesteigert. Die einzelnen Bereiche stellen sich wie folgt dar:
SeefrachtGleichwohl volatile Frachtraten in diverse Fahrtgebiete im Jahr 2011 kontraproduktiv zu verzeichnen waren, erhöhte sich der Umsatz im Seebereich um 32,3 %. Ursächlich hierfür waren Erfolge in der Forcierung von Projektverladungen sowie exportseitig signifikant steigende Raten speziell in den Fernostverkehren. Auch die Kapazitätsproblematiken in diesen Verkehren konnten entsprechend positiv bewältigt werden. StraßengüterverkehrDer Straßengüterverkehrsbereich konnte den Vorjahresumsatz um 20,1 % steigern. Der Grund dafür liegt in der Zunahme der Kontraktverkehre speziell für die Stahl- und Aluminiumindustrie. Auch im Zeichen knapper Rohstoffe und steigender Stahlpreise hat sich das Transportvolumen für STUTE nicht reduziert. Die steigenden Dieselpreise, die teilweise die Rekordwerte aus 2008 überschritten, konnten leider nur bedingt an die Verladerschaft weitergegeben werden. BahnverkehreDie Umsätze der Bahnverkehre erhöhten sich um 34,3 %. Die in 2010 angekündigte Vertriebsoffensive wurde im Jahre 2011 umgesetzt. So konnten Gestellungen von Ganzzügen für die Versorgung von Zementwerken akquiriert werden, die einen wesentlichen Umsatztreiber darstellten. Kontrakt LogistikDas Umsatzwachstum von 14,4 % im Logistikbereich ist einerseits auf die sehr erfreuliche konjunkturelle Mengenentwicklung und die Übernahme von Zusatzdienstleistungen für unsere Bestandskunden, andererseits aber auch auf die Inbetriebnahme zweier neuer Zentren zurückzuführen. Bestehende ZweigniederlassungenDas Unternehmen unterhält Zweigniederlassungen in: Bad Kreuznach, Hamburg, Kamp-Lintfort, Köln, Norden, Pfalzfeld, Schwerte, Worms sowie Betriebsstätten in Arnsberg, Kleve, Hilden, Laupheim, Lohmar, Neuwied, Nürnberg, Neuss, Edenkoben, Mannheim, Gross-Gerau und Friedrichshafen. Die Zweigniederlassungen werden seit Anfang 2012 als Betriebsstätten geführt. Qualitäts- und UmweltmanagementEiner der zentralen Punkte im Berichtsjahr war die erfolgreiche Erlangung der Rezertifizierung für die STUTE nach der internationalen Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 sowie nach weiteren multinationalen Normen. Hierzu hat STUTE mit einer Vielzahl an Prüftagen und durch Bureau Veritas Certification auditierte Standorte in erheblichem Umfang beigetragen. Darüber hinaus wurde das Qualitäts-Sicherungs-Managementsystem der STUTE durch externe Audits seitens Kunden, Behörden und Zertifizierungsgesellschaften an verschiedenen Standorten auf seine Wirksamkeit überprüft. Bei den internen QSHE (Quality, Safety, Health, Environment) Audits wurde seitens der Zentrale eine Standardisierung dahingehend vorgenommen, dass ab 2011 im Rahmen dieser Audits ein einheitliches QSHE Audit Tool (QAT) zum Einsatz kommt. Im Berichtsjahr wurde bereits eine Vielzahl an Standorten mit dem QAT durch die QSHE Manager auditiert. In Zusammenhang mit den Wachstumsinitiativen von STUTE besteht eine nach wie vor hohe Nachfrage dahingehend, dass das QSHE Management die Business Units und den Vertrieb hinsichtlich der Ermittlung und Umsetzung von rechtlichen und Kundenanforderungen berät. Ein Großteil der Ressourcen des QSHE Managements ist diesen Nachfragen gewidmet. InvestitionenDas Investitionsvolumen betrug 8.232 T€ (Vorjahr 3.944 T€). Maßgeblich hierfür sind die Anschaffungen für Geschäftsausweitungen an den beiden neuen Logistikstandorten in Groß-Gerau und Friedrichshafen sowie den Ausbau des Standortes Hamburg. Die Abschreibungen haben sich um 27,8 % reduziert, da am Anfang des Jahres 2011 div. Anlagengüter abgeschrieben waren, der Großteil der Investitionen aber erst im 4. Quartal getätigt wurde. Dem Investitionsrückstau im Bereich der Landverkehre durch die Wirtschaftskrise wurde ebenfalls entgegengewirkt. Beteiligungen und FinanzergebnisDas aus dem Zins- und Beteiligungsergebnis bestehende Finanzergebnis erhöht sich um 111,5 %. Neben der positiven Entwicklung bei den Erträgen aus Beteiligungen, die eine Erhöhung um 36,6 % auf 1.359 T€ erzielten, konnten im Berichtsjahr auch Zinserträge über 904 T€ verbucht werden, was einem Plus von 573 T€ gegenüber dem Vorjahr entspricht. PersonalDer Personalbestand mit 1.640 Mitarbeitern betrug zum Jahresende 216 Mitarbeiter mehr als im Vergleich zum Vorjahr mit 1.424 Mitarbeitern, was einer Steigerung von 15,2 % entspricht. Die angeführte Aufstockung der Mitarbeiter liegt in der Übernahme weiterer Geschäfte bei Bestandskunden sowie im Anlauf der beiden neuen Zentren begründet. Unterstützt wurde das gewerblich tätige Stammpersonal von einer im Jahresverlauf schwankenden Zahl von Leiharbeitskräften. Die dadurch um 21,3 % steigenden Personalkosten auf 55.078 € entsprechen einer Quote von 22,5 % in Anhängigkeit von der Betriebsleistung. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Betriebsleistung hat sich um 20,8 % erhöht. Die Aufwendungen für die Betriebsleistung erhöhten sich um 17,7 %, welches dem deutlich erhöhten Volumen in 2011 gegenüber 2010 geschuldet ist. Das Delta von 3 %-Punkten führt zu einer Erhöhung des Jahresüberschusses um 8,5 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Die Erhöhung der Betriebsleistung resultiert aus dem konjunkturellen Aufschwung im Berichtsjahr sowie übernommener Neu- und Zusatzgeschäfte. Weiterhin konnten durch den Wegfall von Abschreibungen die Aufwendungen für die Betriebsleistung um knapp 2,8 Mio. € gesenkt werden. Das Gesamtkapital erhöhte sich um 30,9 % auf 71.381 T€. Der Anstieg liegt hauptsächlich in der Erhöhung der Liefer- und Leistungsforderungen. Die Rückstellungen wurden angemessen gebildet. Die Finanzlage der Gesellschaft ist durch die Einbeziehung in den Cash-Pool bei der Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, Bremen, jederzeit sichergestellt. Risiken- und RisikomanagementDie Euro-Krise folgte der Finanzkrise und verdeutlicht, wie volatil die Märkte heute geworden sind. In immer kürzeren Abständen werden die Umsätze und Volumen der Speditions- und Logistikfirmen durch die wirtschaftlichen Entwicklungen auf den Weltmärkten positiv wie auch negativ beeinflusst. Dies hat auch großen Einfluss auf die Entwicklung von STUTE. Durch das breite Produkt- /Dienstleistungsangebot wie auch die große Streuung der Kunden in den jeweiligen Branchen ist jedoch ein bestandsgefährdendes Risiko nicht gegeben. Nach wie vor werden mögliche Unsicherheiten bei den Wechselkursen und dem generellen Margendruck im Speditionsgeschäft überwacht, erkannt und bei ungünstigen Entwicklungen korrigiert. In allen Bereichen wird ein konsequentes Kostenmanagement betrieben, damit die Margen gehalten werden können. Durch den Reaktorunfall in Japan ausgelöst, bestand das Risiko der Verstrahlung. Es wurde ein Krisenstab eingerichtet mit der Aufgabe, die entsprechenden Abwehrmaßnahmen zu koordinieren. Die sofortige Überprüfung der Transporte, die Schulung der Mitarbeiter und die intensive Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten führten zu keinerlei Beeinträchtigungen der Transporte. Bis heute werden Stichproben auf erhöhte Strahlungswerte durchgeführt. Es gab keine Überschreitungen der Sollwerte. Durch das Auftreten der EHEC Erkrankungen in Deutschland wurde das Betriebsunterbrechungsrisiko verstärkt erkennbar. In Abstimmung mit den Behörden wurden umfassende Absprachen und Schulungen durchgeführt. Auch die Mitarbeiter sind verstärkt auf persönliche Hygienemaßnahmen hingewiesen worden. Es kam zu keinen Erkrankungen. Die latenten Kreditrisiken werden durch ein striktes Bonitätsprüfungs-System und die Vergabe von Kreditlimiten sichergestellt. Außerdem wird ein Großteil von Kunden auch über eine Kreditversicherung abgesichert. Die Gesellschaft ist in das Chancen- und Risikomanagementsystem der weltweiten Kühne + Nagel-Gruppe eingebunden. Die interne Revision des Konzerns prüft die Funktionsfähigkeit des Chancen- und Risikomanagements regelmäßig. Das System ICS (Internal Control System) von Kühne + Nagel wurde im Berichtsjahr konsequent weitergeführt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Überprüfung der Prozesse und Abläufe. NachtragsberichtEs sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. Ausblick und ChancenDie zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 ausgerufene neue Unternehmensstrategie der STUTE Logistics GmbH wurde nach dem Abgleich mit der weltweiten Kühne + Nagel "Go-for-Groth" Strategie in jeder Division konsequent weiterverfolgt. Ziel dieser Initiative ist es fortwährend, das nachhaltige Wachstum der Kühne + Nagel-Gruppe durch innovative Produkte zu sichern. Unverändert wird dies auch die Leitlinien für das kommende Jahr bilden. Trotz der großen Unsicherheit wegen der Euro-Krise rechnet Kühne + Nagel mit einer positiven Entwicklung der Weltwirtschaft insgesamt. Die STUTE Logistics GmbH ist wegen ihres Zugriffs auf das weltweite Netzwerk der Kühne + Nagel Organisation, der hohen Motivation der Mitarbeiter und den hoch entwickelten, integrierten Logistik-Lösungen bestens aufgestellt und kann sehr rasch und konsequent auf Störungen im wirtschaftlichen Umfeld reagieren. Im Seefrachtbereich wird mit einem weiteren Anstieg der Volumina im größeren einstelligen Prozentbereich für das Jahr 2012 und 2013 antizipiert. Voraussetzung ist weiterhin, dass die positive Auftragslage der aktuellen Bestandskunden fortbesteht. Ferner gilt es dieses organische Wachstum mittels verstärkter Neukundenaquise zu unterstützen. Die in 2011 begonnene Verkaufsoffensive im Bahnbereich wird auch im Jahr 2012 weiter fortgesetzt, um die Nachhaltigkeit der gestiegenen Umsatzzahlen sicherzustellen und weiter auszubauen, damit auch in 2012/2013 ein Anstieg verzeichnet werden kann. Die Volumensteigerung im Jahre 2011 im Straßengüterverkehr wird sich in abgeschwächter Form auch in den Jahren 2012 und 2013 fortsetzen. Aufgrund der eher schwächer erwarteten Binnennachfrage wird in diesem Segment jedoch nur mit einem Wachstum im tiefen einstelligen Bereich gerechnet. Die Entwicklung der Kontrakt Logistik ist stark abhängig von den neuen Geschäftsabschlüssen. Auch hier wird aufgrund der Binnennachfrage eher von einem Wachstum im tieferen einstelligen Bereich für die kommenden Jahre ausgegangen. Kontinuierliche Prozess- und Qualitätsverbesserungen in allen Bereichen der STUTE Logistics GmbH stellen sicher, dass die vorhandenen Geschäftsbeziehungen auf einem soliden Fundament gebaut sind. Die bestehenden Risiken werden durch ein konsequentes, geeignetes Risikomanagement und eine durchgängige Nutzung der vorhandenen Qualitäts- und Arbeitssicherheitsinstrumente begrenzt und minimiert. Durch weiterhin unverändert konsequentes Kostenmanagement wird für die STUTE Logistics GmbH auch in den Jahren 2012 und 2013 ein positives Jahresergebnis erwartet und angestrebt.
Bremen, 30. März 2012 Geschäftsführung Christian Dieckhöfer Jens Wollesen Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011
Anhang zum Jahresabschluss 2011Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Um den speziellen Gegebenheiten des Speditionsgeschäftes Rechnung zu tragen, wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB der Posten Verbindlichkeiten aus in Arbeit befindlichen Aufträgen sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten Bruttoerlöse, verauslagte Zölle und Einfuhrumsatzsteuer sowie Leistungsabgrenzung hinzugefügt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene Software wird im Jahr der Anschaffung zu Anschaffungskosten aktiviert und über die vorgesehene Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs wird unabhängig vom Anschaffungszeitpunkt eine volle Jahresabschreibung vorgenommen. Der unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert wird linear zu Anschaffungskosten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Falle einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage der für die Kühne + Nagel-Gruppe geltenden konzerninternen Abschreibungssätze vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Anlage 2 zum Anhang zu entnehmen. Darin sind sämtliche Unternehmen enthalten, an denen die STUTE Logistics GmbH eine Beteiligung von mindestens 20 % hält, bis auf zwei Unternehmen, über die, wegen sonst diesen Gesellschaften drohender erheblicher Nachteile, keine Angaben gemacht werden. Die unfertigen Leistungen sind basierend auf der aktuellen auftragsbezogenen Speditionsabrechnung zu Einkaufspreisen zuzüglich Gemeinkosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den inventarisierten bzw. von den Banken bestätigten Nominalbeträgen angesetzt. Währungsguthaben wurden zum Devisenmittelkassakurs am Bilanzstichtag bewertet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren berechnet worden. Der nach BilMoG passivierte Betrag wurde mit einem Zinsfuß von 5,13 % (Vj. 5,16 %), Rententrend von 2,00 % (Vj. 2,00 %), Gehaltsdynamik von 2,00 % (Vj. 2,00 %), Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze von 2,00 % (Vj. 2,00 %) und altersabhängigen Fluktuationssätzen unter der Berücksichtigung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Der verwendete Zinssatz entspricht dem von der Deutsche Bundesbank im Dezember 2011 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer vereinfachend angenommenen Restlaufzeit der Rentenverpflichtungen von 15 Jahren. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Verbindlichkeiten aus in Arbeit befindlichen Aufträgen werden in Höhe der verauslagten Speditionsaufwendungen und der fakturierten Speditionserlöse angesetzt. Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Die Zusammensetzung des Anteilbesitzes ist entsprechend § 285 Nr. 11 HGB der Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" (Anlage 2 zum Anhang) zu entnehmen. Unfertige Leistungen Die unfertigen Leistungen ergeben sich aus der Leistungsabgrenzung von Speditionsaufwendungen, die unter anderem wegen ausstehender Auftragsbeendigung noch nicht abrechnungsfähig waren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr im Wesentlichen Cash-Pool-Guthaben von TEUR 29.982 (Vj. TEUR 14.491) enthalten. Rechnungsabgrenzungsposten Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Mieten, Wartungskosten, Energiekosten, Versicherungsprämien, Kfz-Steuern und Nutzungsrechte sowie sonstige Kosten laufzeitkonform abgegrenzt. Latente Steuern Auf Grund des Organschaftvertrages mit der Kühne + Nagel Beteiligungs Aktiengesellschaft werden die latenten Steuern aus den temporären Differenzen im Jahresabschluss des Organträgers, der Kühne + Nagel Beteiligungs Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2011 mit berücksichtigt. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen decken den Barwert aller Pensionszusagen und wurden zum 31. Dezember 2010 erstmals nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ermittelt. Der maximale Ansatz beträgt TEUR 9.448. Gemäß bestehendem Wahlrecht wurde zum 31. Dezember 2011 nur der Mindestbetrag in Höhe von TEUR 7.729 passiviert. Der aus der Anpassung zum 31. Dezember 2010 auf BilMoG entstandene Differenzbetrag von TEUR 1.983 wird über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt. Im Berichtsjahr wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 132 zugeführt. Der nicht ausgewiesene Fehlbetrag beläuft sich auf EUR 1.719. Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet im Speditionsbereich für ausstehende Eingangsrechnungen und Risiken i. H. v. TEUR 8.179 (i. Vj. TEUR 8.082), im Personalbereich für rückständigen Urlaub, Altersteilzeit, Sonderzuwendungen, Berufsgenossenschaft, Gleitzeit und sonstige Personalaufwendungen i. H. v. TEUR 6.065 (i. Vj. TEUR 4.937) und in anderen Bereichen für ausstehende Eingangsrechnungen, Jahresabschlusskosten, Instandsetzungsverpflichtungen sowie Prozess- und Rechtskosten i. H. v. insgesamt TEUR 5.481 (i. Vj. TEUR 4.104). Sie tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten aus in Arbeit befindlichen Aufträgen werden ausstehende Speditionsaufwendungen für bereits abgerechnete Leistungen in Höhe von TEUR 6.619 (i. Vj. TEUR 3.499) ausgewiesen. Des Weiteren beinhaltet dieser Posten die Abgrenzung von Speditionserlösen in Höhe von TEUR 522 (i. Vj. TEUR 171) aus Aufträgen, die unter anderem wegen ausstehender Auftragsbeendigung noch nicht abrechnungsfähig waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen den Saldo aus der Gewinnabführung 2011 in Höhe von TEUR 16.442 (i. Vj. TEUR 7.934) und Forderungen aus verauslagten Kapitalertragsteuern von TEUR 247 (i. Vj. TEUR 206). Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen. Mit Ausnahme branchenüblicher Sicherheiten sind die Verbindlichkeiten unbesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen für die festvereinbarten Restlaufzeiten finanzielle Verpflichtungen von TEUR 13.838 (i. Vj. TEUR 17.664). Davon bestehen TEUR 6.856 (i. Vj. TEUR 7.072) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Bruttoerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen in Deutschland (86,3 %), China (3,2 %), Polen (2,2 %), der Schweiz (2,2 %) und Australien (1,0 %) erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 20 (i. Vj. TEUR 14) sowie periodenfremde Erträge gem. § 277 Abs. 4 Satz 3 HGB i. H. v. TEUR 3.960 (i. Vj. TEUR 1.980) enthalten. Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i. H. v. TEUR 3.297 (i. Vj. TEUR 1.908) sowie Buchgewinne aus Anlagenverkäufen von TEUR 546 (i. Vj. TEUR 26). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 12) sowie periodenfremde Aufwendungen i. H. v. TEUR 7 (i. Vj. TEUR 5) aus Buchverlusten aus Anlagenabgängen enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind TEUR 512 aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen, Rückstellungen für Altersteilzeit sowie Rückstellung für Jubiläen enthalten. Die außerordentlichen Aufwendungen ergeben sich aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen, die sich aus der Neubewertung nach BilMoG ergeben. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2011 gehörten der Geschäftsführung an:
Die Bezüge der Geschäftsführer betrugen für das Geschäftsjahr 2011 TEUR 484 (i. Vj. TEUR 469). Angaben zu Bezügen ehemaliger Geschäftsführer unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB. Honorar des Abschlussprüfers Das für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 berechnete Gesamthonorar betrug für die Abschlussprüfung TEUR 27. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Weiterhin wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 79 (i. Vj. 61) Auszubildende beschäftigt. Unternehmensverträge Seit 2005 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Alleingesellschafterin Kühne + Nagel Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Bremen. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Kühne + Nagel International AG, Schindellegi/Schweiz, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird, einbezogen. Die Kühne + Nagel International AG, Schindellegi/Schweiz, erstellt in ihrer Eigenschaft als Konzernleitung zum 31. Dezember 2011 einen Konzernabschluss, der auf der Homepage im Internet veröffentlicht wird.
Bremen, 30. März 2012 Christian Dieckhöfer Jens Wollesen Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der STUTE Logistics GmbH (bis zum 2. März 2012 Stute Verkehrs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung), Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, 15. Juni 2012 KPMG
AG
Schadeck, Wirtschaftsprüfer Marcinek, Wirtschaftsprüfer |
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