Veredlung von Holzwaren
Rapid Technic GmbH
Zeppelinstraße 1, 88693 Deggenhausertal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Haykuhi Badalyan seit 5.5.2026 | Geschäftsführer |
Stefan Loebe seit 15.5.2024 | Prokura |
Birgit Knoll seit 15.5.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rapid Holding AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rapid Technic GmbHDeggenhausertalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Rapid Technic GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Rapid Technic GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen aus der Region Bodensee-Oberschwaben. Die Fertigung und der Vertrieb von Motormähern stehen im Mittelpunkt des Geschäftsmodells. Weiter handeln wir mit Mähraupen. Unsere Produkte sind für den Einsatz in besonderen Bereichen, wie der Berg- und Grünlandwirtschaft oder der kommunalen Grünpflege vorgesehen. Wir verstehen uns daher als Akteur in einer spezialisierten Marktnische. Wir entwickeln und produzieren unsere Produkte mit Firmensitz im Deggenhausertal selbst und sind überdies in der Auftragsfertigung tätig. Wir verfügen über eine eigene Blechfertigung mit Laser- und Abkantmaschinen sowie eine Schweißerei für Stahl, Edelstahl und Aluminium. Die Auftragsfertigung als Geschäftsfeld ist von untergeordneter Bedeutung für die Ertragslage des Unternehmens und erfolgt ausschließlich an die Schwestergesellschaft Rapid Technic AG. Bei unseren Kunden handelt es sich im Wesentlichen um Händler oder Importeure für Landmaschinen und Kommunen. Diese werden je nach Markt durch einen eigenen Vertriebsaußendienst betreut. Service und Kundendienst am Endkunden leisten unsere Händler, welche wir stetig weiterentwickeln. Zum 1. Januar 2023 wurden die Brielmaier Motormäher GmbH und Rapid Immobilien GmbH auf die Rapid Technic GmbH verschmolzen. Im gleichen Zug erfolgte die Sitzverlegung ins Deggenhausertal (bisheriger Sitz der Brielmaier Motormäher GmbH). Die Vorjahresdaten beinhalten auch das verschmolzene Unternehmen Brielmaier Motormäher GmbH, die Vorjahresbeträge der Rapid Technic GmbH und der Brielmaier Motormäher GmbH werden, soweit möglich, in Summe dargestellt. 2. Forschung und Entwicklung Die Rapid Technic GmbH entwickelt Einachs-Grundmaschinen und dazu passende Anbaugeräte und zukünftig funkferngesteuerte Raupengeräteträger. Stete Produktverbesserungen führen zu qualitativ hochstehenden Produkten und zufriedenen Kunden. Im Jahr 2023 wurden die Daten von Niko für die Raupenprodukte übernommen. Zudem entwickelten wir ein neues Schnellwechselsystem für den Brielmaier Einachser und ein Anbaugerät für das Zetten und Wenden. Das Team der Entwicklung besitzt Kompetenzen im Bereich allgemeiner Maschinenbau, Hydraulik und Elektronik. Fünf Mitarbeiter haben Entwicklungsprojekte im Gesamtwert von TEUR 596 (Vorjahr TEUR 376) vorangetrieben, welche ausschließlich im Aufwand verbucht sind. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wir bewegen uns in einem gesättigten Marktumfeld mit eher wenig Dynamik. Der dominierende Absatzmarkt ist der Alpenraum. Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie haben sich positiv auf unsere Auftragslage zu Beginn des Jahres ausgewirkt, wobei ein Aufholbedarf in den Märkten erkennbar war. Im Jahr 2022 rückten hohe Inflationswerte und militärische Auseinandersetzungen in Europa, verbunden mit Wirtschaftssanktionen gegen einzelne Länder, in den gesamtwirtschaftlichen Vordergrund. Im 2023 hat der Nahostkonflikt für Unruhe gesorgt. Diese Auswirkungen sind in der Branche der handgeführten Motormäher und Raupen kaum spürbar. Die Lager sind noch aus der Covid-19-Pandemie gut gefüllt und somit ist das Risiko von möglichen Lieferengpässen geringer. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um 11,8 % auf TEUR 21.097 gesteigert werden. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen ist dies aus Sicht des Unternehmens als Erfolg zu verzeichnen und als ein starkes Zeichen für die gute Marktposition der Rapid Technic GmbH zu verstehen. Dank des starken Umsatzes und einer guten Kostenkontrolle konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 683 erzielt werden (Vorjahr: TEUR 68). a) Ertragslage
Das EBIT (bestehend aus Gesamtleistung, sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen) ist dank der höheren Umsatzerlöse wesentlich gestiegen. Das Finanzergebnis (sonstige Zinsen und ähnliche Erträge und Zinsen und ähnliche Aufwendungen) hat sich um TEUR 64 im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert, ist jedoch für die Ertragslage von untergeordneter Bedeutung. Die Verschmelzung der Gesellschafen hat dazu geführt, dass die Verlustvorträge der ehemaligen Rapid Technic GmbH steuerlich angerechnet werden können. Aufgrund der wesentlichen Steigerung des EBIT und der steuerlich anrechenbaren Verlustvorträge hat sich der Jahresüberschuss um TEUR 615 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 41,3 % (31. Dezember 2022: 78,9 % bei der Brielmaier Motormäher GmbH; die Rapid Technic GmbH wies einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 1.860 aus). Insgesamt ist unser Unternehmen fast ausschließlich durch Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (31. Dezember 2023: TEUR 8.119, 31. Dezember 2022: TEUR 7.359) finanziert. Kreditverbindlichkeiten gegenüber Banken bestehen nicht. Der Liquiditätsbestand war trotz Investitionen in Anlage- und Umlaufvermögen zu jederzeit im Geschäftsjahr ausreichend hoch und konnte im Vergleich zum vorjährigen Bilanzstichtag um 52,4% erhöht werden. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um rund eine Million gestiegen. Die SAP Implementation für die Umstellung des Geschäftsmodells und eine weitere Tranche für die Übernahme der Daten von Niko sind die grössten Investitionen in 2023. Die Zunahme der kurzfristigen Vermögensgegenstände (Umlaufvermögen ohne liquide Mittel, einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten) ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Vorratsvermögens (+ TEUR 953) zurückzuführen. Die Veränderung des Eigenkapitals ist auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres und die Verschmelzungseffekte zurückzuführen. Insgesamt ist die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. 3. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr konnte nach der Corona-Zeit mit einem grossen Auftragsbestand starten und diesen erfolgreich umsetzen. Da das Unternehmensvermögen fast ausschließlich durch Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen finanziert ist, weist das Unternehmen nach unserer Auffassung eine starke finanzielle Stabilität auf. Wie bereits in den Vorjahren konnte das unseres Erachtens erfolgreiche Finanzmanagement fortgesetzt werden und ist nach wie vor wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Unsere Entwicklungsarbeit konnte weiter vorangetrieben werden und führte zur Weiterentwicklung und Diversifizierung unseres Produktportfolios. III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Aufgrund der Verschmelzung der 3 Gesellschaften und der Tatsache, dass die Gesellschaft bisher eine kleine Kapitalgesellschaft war, ist kein Prognose-Ist-Vergleich möglich. Das kommende Geschäftsjahr wird voraussichtlich von konjunkturell begründeten Unsicherheiten geprägt sein. Ein grosser Auftrag der Autobahn GmbH stimmt uns aber zuversichtlich, die Auslastung unserer Fertigung hoch zu halten. Rapid hat entschieden, die Raupenprodukte selbst zu entwickeln und herzustellen und erstellt somit ein Kompetenzzentrum Raupen. Die Einführung der Montagelinie erfolgt im Frühjahr 2024. Somit können wir unsere Position im Markt stärken und weiter ausbauen. Im Gegenzug werden künftig Brielmaier Motormäher bei der Schwestergesellschaft in der Schweiz hergestellt, die somit ein Kompetenzzentrum für das gesamte Einachsersortiment darstellt. Der Personalbestand ist recht stabil und die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen stark. Die Mitarbeiter wurden für die Raupenmontage geschult und freuen sich auf ihre neue Herausforderung. Die starke Inflation in den letzten Jahren wird nun geprägt von einer Rezession. Die Auftragslage ist eher unsicher, die Zahlungskraft und -moral der Kunden sinkt. Mit einem straffen Mahnwesen halten wir dagegen und stellen die Liquidität sicher. Das Geschäftsjahr 2024 wird geprägt sein von den Umbauaktionen. Das bedeutet die Verschiebung der Brielmaier Produktion in die Schweiz und die Implementierung der Montage von Mähraupen. Die Umsätze werden deshalb vorübergehend deutlich sinken, was sich entsprechend auch auf den EBIT auswirkt. Der Standort in Osterburken wird Mitte 2024 aufgelöst, wobei uns ein Mitarbeiter verlassen muss. Unterzeichnung des Lageberichts
Deggenhausertal, den 29. Februar 2024 Geschäftsführer S. Hebeisen Geschäftsführer P. Hüttl BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Zum 1. Januar 2023 wurden die Schwesterngesellschaften Brielmaier Motormäher GmbH und Rapid Immobilien GmbH (inaktiv) auf die Rapid Technic GmbH verschmolzen. Es handelte sich um eine Verschmelzung ohne Kapitalerhöhung (Buchwertverknüpfung). Zum 31. Dezember 2022 bestanden keine gegenseitigen Ausleihungen, Beteiligungen, Forderungen oder Verbindlichkeiten. Zum Verschmelzungsstichtag betrug das Nettovermögen der Brielmaier Motormäher GmbH Euro 7.898.209,68 und der Rapid Immobilien GmbH Euro 20.866,18. Der positive Differenzbetrag in Höhe von insgesamt Euro 7.919.075,86 wurde unmittelbar in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt und mit dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag der Rapid Technic GmbH in Höhe von Euro 1.859.335,36 verrechnet. Durch die Verschmelzung und den Beginn der Umstellung des Geschäftsmodells der Rapid Technic GmbH sind die Angaben für das Geschäftsjahr endend zum 31. Dezember 2023 nicht vergleichbar mit dem Vorjahr. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahresangaben der Brielmaier Motormäher GmbH in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergänzt, im Anhang wurden die Vorjahresangaben der beiden Gesellschaften summiert dargestellt. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Finanzierung der Rapid Technic GmbH ist durch ein Darlehen der Muttergesellschaft Rapid Holding AG sichergestellt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Für den entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren festgelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips am Bilanzstichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Der Ansatz der flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden § 253 Absatz 1 Satz 1 HGB und § 252 Absatz 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet. 3. Angaben zu Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Bilanz Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage zum Anhang verwiesen. Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Forderungen und Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen in Höhe von Euro 7.246.050,00. Diese resultieren aus einem Darlehen mit unbefristeter Laufzeit über Euro 7.210.000,00 und Zinsen über Euro 36.050,00. Die Amortisation kann laufend stattfinden, ist aber nicht an einen festen Rückzahlungsplan gebunden. Die Kündigungsfrist des Darlehens beträgt sechs Monate zum Quartalsende. Eine Kündigung liegt zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Der Zinssatz beträgt 2,0 v.H. p.a. Angabe zu den Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personal in Höhe von Euro 239.512,77 (Vorjahr: Euro 243.428,89), Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von Euro 210.713,14 (Vorjahr: Euro 188.353,26) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von Euro 5.000,00 (Vorjahr 104.974,00). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Angaben zu Restlaufzeiten und Davon-Vermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 8.900.644,37 (Vorjahr: Euro 7.918.109,78). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 41.532,03 (Vorjahr: Euro 49.012,60) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 45.785,80 (Vorjahr: Euro 11.137,03). Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen auf:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 10.580,56 (Vorjahr: Euro 2.271,75). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 27.172,25 (Vorjahr: Euro 19.241,08). 4. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 60 (Vorjahr: 61). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestanden zum 31. Dezember 2023 nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der jährliche Aufwand für Miet- und Leasingsaufwendungen beträgt Euro 292.435,83. Die Mietverträge haben eine Kündigungsfrist von maximal 12 Monaten. Für den Kauf der Rechte für ferngesteuerte Mähraupen im Geschäftsjahr 2023 besteht zum Jahresende eine Investitionsverpflichtung über Euro 900.000,00, wovon Euro 800.000,00 das Geschäftsjahr 2024 und Euro 100.000,00 das Geschäftsjahr 2025 betreffen. Das Bestellobligo per Abschlussstichtag für das Jahr 2023 beträgt Euro 836.486,42. Längerfristige Bestellverbindlichkeiten bestehen nicht. Die übrigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes. Namen der Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten zum Bilanzstichtag an: Herr Stefan Hebeisen Herr Philipp Markus Hüttl Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Rapid Technic GmbH wurde in den Konzernabschluss der Rapid Holding AG, Dietikon / Schweiz einbezogen. Die Rapid Holding AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Die Rapid Holding AG stellt den Konzernabschluss für den grössten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Schweizerischen Handelsamtsblatt erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Der Geschäftsführer Philipp Hüttl verlässt das Unternehmen per Ende Februar 2024. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Deggenhausertal, den 29. Februar 2024 Geschäftsführer S. Hebeisen Geschäftsführer P. Hüttl sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rapid Technic GmbH, Deggenhausertal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rapid Technic GmbH, Deggenhausertal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rapid Technic GmbH, Deggenhausertal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 29. Februar 2024 Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Düsseldorf) Peter Schill, Wirtschaftsprüfer Susanne Berghoff-Flüel, Wirtschaftsprüferin |
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