Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
LEMO Elektronik GmbH
Hanns-Schwindt-Straße 6, 81829 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Lütke seit 9.8.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Lémo S.A. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LEMO Elektronik GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der LEMO Elektronik GmbH, MünchenI. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft und zum Jahresabschluss Die LEMO Elektronik GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB Nr. 42543). Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Mit Anteilsübertragungs- und -abtretungsvertrag vom 8. September 2020 hat die bisherige Alleingesellschafterin der Gesellschaft, die INTERLEMO Holding S.A., Ecublens, Schweiz, alle Geschäftsanteile an der LEMO Elektronik GmbH an die LEMO S.A., Ecublens, Schweiz, abgetreten. Die LEMO S.A., Ecublens, Schweiz, ist seitdem alleinige Gesellschafterin der LEMO Elektronik GmbH. Mit Gesellschafterversammlung vom 1. September 2021 wurde der Gesellschaftsvertrag der LEMO Elektronik GmbH neu gefasst. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren planmäßig linear abgeschrieben. 2. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von drei bis vierzig Jahren vorgenommen. Bei Sachanlagen, die degressiv abgeschrieben werden, erfolgt der Wechsel auf die lineare Methode zu dem Zeitpunkt, zu dem die linearen Abschreibungsbeträge die degressiven überschreiten. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden in einem Abschreibungspool linear über fünf Jahre abgeschrieben. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. 4. Vorräte Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten sind außer direkten Material- und Fertigungskosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten für Material sowie Fertigung einbezogen. Die Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Aufgrund von Kurs- und Preisrückgängen werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Außerdem werden ausreichende Wertberichtigungen für schwer gängige Artikel vorgenommen. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen sowie zu erwartende Skonti werden durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Darüber hinaus werden - sofern notwendig - angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. 6. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. 7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. 9. Steuerrückstellungen Steuerrückstellungen werden grundsätzlich in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. 10. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. 11. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 12. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen sind grundsätzlich mit dem Kurs am Tag ihrer Entstehung bzw. dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Für Fremdwährungsverbindlichkeiten kommt grundsätzlich der Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Entstehung oder der höhere Stichtagskurs zur Anwendung. Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzposten haben wir in dem Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. Mit Datum vom 19./24. Oktober 2018 wurde zwischen der Gesellschaft und einem verbundenen Unternehmen ein Darlehensvertrag über die Gewährung eines Darlehens in Höhe von insgesamt TEUR 5.000 abgeschlossen. Der Darlehensbetrag wurde in zwei Raten ausgezahlt. Die Auszahlung der ersten Rate in Höhe von TEUR 3.000 erfolgte im Geschäftsjahr 2018, die Zahlung der zweiten Rate in Höhe von TEUR 2.000 erfolgte im Januar 2019. Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte eine Tilgung in Höhe von TEUR 100. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten - wie im Vorjahr - zwei Tilgungen jeweils in Höhe von TEUR 500. Mit Datum vom 24. August 2021 wurde zwischen der Gesellschaft und einem weiteren verbundenen Unternehmen ein Darlehensvertrag über die Gewährung eines Darlehens in Höhe von insgesamt TEUR 3.000 abgeschlossen. Der Darlehensbetrag wurde in zwei Raten ausbezahlt. Die Auszahlung der ersten Rate in Höhe von TEUR 2.000 erfolgte im August 2021, die zweite Zahlung in Höhe von TEUR 1.000 erfolgte im November 2021. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte - wie im Vorjahr - keine Tilgung. 2. Weitere Aktivposten Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt weniger als ein Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen überwiegend aus Lieferungen und Leistungen. 3. Eigenkapital Im Geschäftsjahr 2023 beträgt das Stammkapital unverändert TEUR 2.500. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Geschäftsjahr 2023 in nahezu voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.188 (Vorjahr: TEUR 6.659). 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, gegliedert nach Fälligkeiten, setzen sich wie folgt zusammen:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten gliedern sich wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten - wie im Vorjahr - im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung sowie im Geschäftsjahr 2023 auch Erstattungen aus dem Strompreisbremsegesetz (StromPBG). 3. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 427) ausgewiesen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 614 (Vorjahr: TEUR 883) ausgewiesen. V. Sonstige Angaben 1. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 186 Mitarbeiter (Vorjahr: 179). Die Mitarbeiterstruktur (Durchschnittszahlen) stellt sich wie folgt dar:
2. Gesellschaftsorgane Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Thomas Lütke, Dipl.- Ing. (BA - Mechatronik und Automatisierungstechnik), Egmating. Von der Angabe der Gesamtbezüge der Organmitglieder sehen wir gemäß § 286 Abs. 4 HGB ab. VI. Konzernverhältnis Die LEMO S.A., Ecublens, Schweiz, vormals INTERLEMO Holding S.A. erstellt als Obergesellschaft des kleinsten und des größten Konsolidierungskreises einen Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Obergesellschaft in Ecublens, Schweiz, verfügbar. VII. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar der PSP Peters Schönberger GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München, beträgt für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 33 für die Jahresabschlussprüfung, TEUR 16 für Steuerberatungsleistungen sowie TEUR 1 für sonstige Leistungen. VIII. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 39.928.057,17 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 28. März 2024 Thomas Lütke Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der LEMO Elektronik GmbH, MünchenI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Unternehmensstrategie der LEMO Elektronik GmbH ist streng mit den Zielen und den Richtlinien der LEMO-Gruppe verbunden. Weltweit mit der LEMO-Gruppe ein zuverlässiger Partner für die Industrie und Forschung zu sein ist unsere Vorgabe. Wir erreichen dies mit einer großen ab Lager lieferbaren Palette an Standardsteckverbindungen und einem umfassenden Angebot für kundenspezifische Lösungen auch in der Kabelkonfektionierung. Die Produktpalette besteht aus den kompletten Steckverbindungsprogrammen
den Kabelprogrammen
der eigenen Konfektionierungsproduktion und den LEMO Signalkonvertern. Die Steckverbinder aus dem Bereich der elektromechanischen Bauelemente finden überwiegend ihren Einsatz in den Branchen Automatisierungstechnik und Maschinenbau, als auch in der Halbleiter- und Kommunikationsindustrie, der Medizintechnik und im Bereich Automotive. Wir streben ein Wachstum an, welches mit der Qualität unserer Produkte und unserer Arbeitsleistung verbunden ist. Um profitabel zu wachsen, stellen wir uns auf die Anforderungen unserer Kunden ein. Nachhaltig zu wirtschaften bedeutet für uns, den wirtschaftlichen Erfolg unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte zu planen. 2. Forschung und Entwicklung In den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stimmen wir uns eng mit unserem Hauptwerk der LEMO S.A. in Ecublens, Schweiz, ab. Das Augenmerk liegt auf kundenspezifischen Steckverbindern sowie komplexen Kabelkonfektionierungen aus einer Hand. II. Wirtschaftsbericht: Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung 1. Wirtschafts- und Branchenentwicklung Das Jahr 2023 war geprägt vom anhaltenden Konflikt in der Ukraine sowie der unsicheren politischen Lage in Deutschland. Ein Blick auf die Weltwirtschaft ist angebracht, da Deutschland als eine der Exportnationen der Welt gilt. Das Wachstum der Weltwirtschaft fiel im Kalenderjahr 2023 mit 3,1 % (vorläufig) positiv aus. In China wurde nach dem starken Rückgang des prozentualen Wachstums im Jahr 2022 (von 8,5 % auf 3,0 %) erneut ein Wachstum von 5,0 % (vorläufig) verzeichnet. Das Wachstum in den USA konnte im Jahr 2023 nicht übertroffen werden. Es lag mit 2,1 % (vorläufig) auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2022. Im Winterforecast der Europäischen Union (Februar 2024) vermeldet diese für die Eurozone eine minimale Steigerung von 0,5 % (vorläufig). Im Jahr 2023 wurde das Wachstum durch den Rückgang der Kaufkraft der privaten Haushalte, eine starke Straffung der Geldpolitik, die teilweise Rücknahme der fiskalischen Unterstützung und durch die stark gestiegene Inflation gebremst. Nachdem die EU-Wirtschaft in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 nur knapp einer technischen Rezession entgangen ist, bleiben die Aussichten für die EU-Wirtschaft im ersten Quartal 2024 schwach. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund EUR 4,12 Billionen; dies ist ein Anstieg von 6,3 %. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet; preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, denn das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus; im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Laut dem Bishop-Report lag der weltweite Steckverbinderumsatz im Kalenderjahr 2022 bei USD 84,1 Milliarden (Januar 2024). Für 2023 wurde der Forecast wegen der unsicheren wirtschaftlichen Lage mehrfach angepasst und im Dezember 2023 mit einem Wert von ca. USD 81,5 Milliarden prognostiziert. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 3 %. 2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die LEMO Elektronik GmbH wird primär über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern (EBT) gesteuert. Weiterführend gelten der Auftragseingang und die Produktionsauslastung als wichtige Steuerungsgrößen. Wichtige nichtfinanzielle Leistungsindikatoren liegen für uns im Bereich des Personals. Diese werden aber nicht zur direkten Steuerung der Geschäftstätigkeit eingesetzt. Hier legen wir Wert auf die Rekrutierung von Nachwuchs und Fachkräften, die Förderung der Frauen sowie die Fluktuationsrate der gesamten Belegschaft. Wir verfügen über engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine professionelle Führungsmannschaft. Sie erarbeiten gemeinsam den Erfolg für die Zukunft 3. Geschäftsverlauf und Gesamtlage Ertragslage Der Umsatz der LEMO Elektronik GmbH ist mit der Exportwirtschaft eng verbunden, da die Steckverbinder zum großen Teil in Maschinen und Anlagen enthalten sind, die für den Weltmarkt produziert werden. Im Gegensatz zum Negativwachstum in der Branche konnten wir unseren Umsatz um 6,0 % steigern. Projekte und Markteinführungen bei den Kunden, die durch die allgemeine Unsicherheit oder coronabedingt verschoben wurden, konnten jetzt nachgeholt werden. Die Lieferschwierigkeiten bei den Kabelzulieferern wurden ab dem Quartal 1/2023 abgebaut, sodass wir bei den Konfektionierungen einen Zuwachs von 8,6 % erzielen konnten. Somit realisierten wir umsatztechnisch das beste Geschäftsjahr unserer Firmengeschichte. Unter der Berücksichtigung der oben beschriebenen Marktentwicklung erzielte die LEMO Elektronik GmbH im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 73,0 Mio., was einem Umsatzanstieg um rund 6,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese lagen 0,5 % oberhalb unserer Planung von EUR 72,6 Mio. aus dem November 2022. Die Gründe für diese Entwicklung waren im Wesentlichen geprägt durch die beschriebenen Nachholeffekte bei den Kunden, neue Projekteinführungen und die Steigerung der Kabelkonfektionierung. All unsere Kunden konnten hier ein starkes Wachstum verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,3 Mio. gesunken. Dies beruht fast in Gänze auf gesunkenen Erträgen aus der Währungsumrechnung. Im Zusammenhang mit den Umsatzzuwächsen sind auch die Materialaufwendungen insgesamt gestiegen. Die Materialaufwandsquote, definiert als prozentuales Verhältnis des Materialaufwands zu den Umsatzerlösen, ist im Vorjahresvergleich von 78,6 % auf 77,3 % leicht gesunken. Der Personalaufwand erhöhte sich um 7,4 % auf nunmehr EUR 10,1 Mio. im Vergleich zu EUR 9,4 Mio. im Vorjahr. Diese Entwicklung lässt sich nur in geringem Umfang auf die Größe der Belegschaft zurückführen, die im Durchschnitt nur leicht zum Vorjahr um sieben Mitarbeiter anstieg. Die gestiegenen Personalaufwendungen beruhen im Wesentlichen auf der Auszahlung der Inflationsprämie für die gesamte Belegschaft. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht und betragen EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0,7 Mio.). Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 bewegten sich mit EUR 0,7 Mio. im Vergleich zum Vorjahr auf leicht höherem Niveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um EUR 0,6 Mio. gegenüber dem Vorjahr verringert. Grund hierfür sind auch neu entstandene Aufwendungen für die zweite Betriebsstätte. Auch im Geschäftsjahr 2023 wurde die Ertragslage der LEMO Elektronik GmbH durch einen starken Schweizer Franken insgesamt belastet. Der mittlere Wechselkurs lag bei EUR/CHF 0,97 im Vergleich zu EUR/CHF 1,00 im Vorjahr. Dies stellte auch im Geschäftsjahr 2023 auf der Einkaufsseite eine nicht unerhebliche Belastung dar. Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR 138 hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 22) um TEUR 116 verbessert. Das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 3,3 Mio. und liegt damit EUR 1,6 Mio. über dem Vorjahresergebnis in Höhe von EUR 1,7 Mio. Finanzlage Im Geschäftsjahr waren keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder langfristige Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen zu bedienen. Der Finanzierungsbedarf für Investitionen in das Anlagevermögen kann aus dem operativen Cashflow gedeckt werden. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 0,7 Mio. und lagen damit um rund EUR 0,4 Mio. über dem Vorjahr. Notwendige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen werden auch im Jahr 2024 wieder durchgeführt, um die technologische Weiterentwicklung zu sichern und fortzuführen. Die Finanzierung der Investitionen planen wir dabei ausschließlich aus dem operativen Cashflow. Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 um EUR 1,3 Mio. auf EUR 47,0 Mio. Das Vorratsvermögen (EUR 27,7 Mio., Vorjahr: EUR 25,2 Mio.) hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund EUR 2,5 Mio. erhöht. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die höhere Bevorratung infolge des gestiegenen Umsatzes sowie auf Fremdwährungseffekte mit entsprechendem Einfluss auf die Anschaffungskosten. Gleichzeitig haben sich die liquiden Mittel um ca. EUR 2,8 Mio. verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt insbesondere aufgrund der insgesamt gesunkenen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 ca. 90,3 % (Vorjahr: 83,2 %). 6,8 % (Vorjahr: 13,9 %) der Bilanzsumme resultieren aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Finanzlage wurde im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen geprägt durch die Aufwertung des Schweizer Frankens und gestiegene Kosten aufgrund der hohen Inflationsrate sowie durch den erzielten Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2,2 Mio. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 0,5 Mio. auf EUR 0,2 Mio. verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich kaum verändert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich von EUR 6,7 Mio. im Vorjahr auf EUR 3,2 Mio. im Jahr 2023 reduziert. Zusammenfassung der Lage Das im Vorjahr prognostizierte Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 72,6 Mio. wurde mit EUR 73,0 Mio. um EUR 0,4 Mio. übertroffen. Das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023 betrug EUR 3,3 Mio. und lag damit EUR 1,6 Mio. über dem Vorjahresergebnis in Höhe von EUR 1,7 Mio. Zurückzuführen ist das positive Ergebnis auf unser starkes Umsatzwachstum. Das Geschäftsjahr 2023 verlief aus unserer Sicht mehr als zufriedenstellend. Das stetige Wachstum ist das ernannte Ziel und wurde somit erfüllt. Die künftige Geschäftsentwicklung ist aktuell nur schwer vorauszusehen. Geopolitische Spannungen, stark schwankende Preise und Verfügbarkeiten bei dem Rohstoffzukauf, eine Inflationsrate im Euroraum über der 2,0 %-Marke sowie eine weitere Aufwertung des Wechselkurses CHF/EUR könnten die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Ausführungen im Abschnitt "Ausblick" in diesem Lagebericht. III. Chancen - und Risikobericht 1. Risikomanagement Zur Überwachung und Steuerung von Risiken des laufenden Geschäfts nutzen wir ein Management-Berichtswesen für die einzelnen Funktionsbereiche. Änderungen der Risikolage werden unverzüglich kommuniziert und evaluiert. Zur Überwachung konjunktureller Entwicklungen und Risiken steht ein differenziertes internes Berichtswesen zur Verfügung. Abweichungen von Budgets werden monatlich aufgezeigt und untersucht. Die Vertriebsstrategie wird jeweils neuen Entwicklungen angepasst. Darüber hinaus findet in regelmäßigen Abständen ein Reporting der wesentlichen Chancen und Risiken an die Muttergesellschaft statt. Die Gegenmaßnahmen werden in Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft koordiniert. 2. Finanzwirtschaftliche Risiken Die EDV-gestützte Analyse der Kreditwürdigkeit der Kunden wird täglich durchgeführt und hat im aktuellen fragilen wirtschaftlichen Umfeld und den damit verbunden Auswirkungen eine besondere Bedeutung. Eventuelle Zahlungsausfallrisiken werden bei Bedarf mittels Vorauszahlung gesichert. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht zu erkennen. Die LEMO Elektronik GmbH bezieht einen Großteil ihres Vorratsvermögens von der Muttergesellschaft LEMO S.A. mit Sitz in Ecublens, Schweiz. Fremdwährungsrisiken werden nicht durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Die Fakturierung erfolgt in Schweizer Franken/CHF. Die Gesellschaft unterliegt damit einem erhöhten Währungsrisiko. Eine weitere Aufwertung des CHF gegenüber dem EUR würde für die LEMO Elektronik GmbH im Geschäftsjahr 2024 eine zunehmende Belastung darstellen. Insgesamt sehen wir die finanzwirtschaftlichen Risiken diesbezüglich aber als beherrschbar an. 3. Operative Chancen und Risiken Für die Beurteilung sind folgende Faktoren von Wichtigkeit: Kundenumsatz Der Umsatz ist eine maßgebliche Größe in der Beurteilung von Chancen und Risiken. Die weitere Entwicklung der weltweiten Konjunktur ist abhängig von der Bewältigung der globalen Krisen und Kriege. Sollte es zu einer Verschärfung des China - Taiwan - Konfliktes kommen, so kann die globale Chipindustrie kurzfristig in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies würde eine Abschwächung der Weltwirtschaft nach sich ziehen. Daraus kann sich eine verringerte Nachfrage nach unseren Produkten ergeben. Die Transformation der deutschen Automobilindustrie in das elektrische Zeitalter erfolgt nicht mit der erhofften Geschwindigkeit. Für das Jahr 2024 wurden bei einigen Herstellern Sparprogramme angeordnet. Wie sich diese auf die Zulieferer und am Ende auf unsere Produkte auswirken, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden. Im Medizin- und Nuklearbereich konnten wir eine Vielzahl an neuen Projekten akquirieren, die in den kommenden Geschäftsjahren planmäßig zu Mehrumsatz führen. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen Chancen in unseren Absatzmärkten sehen. Das Chancen- und Risikoverhältnis vom Kundenumsatz muss als hoch eingestuft werden. Denn je nachdem, wie sich unsere Absatzmärkte entwickeln, führt dies zu einem wesentlichen Einfluss auf die Geschäftszahlen. Beschaffung Preiserhöhungen von Lieferanten (ausgenommen die Muttergesellschaft) haben wir, soweit es die vertraglichen Verpflichtungen zugelassen haben, auch an unsere Kunden weitergegeben. Personal Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens ist maßgeblich vom Erhalt und der Rekrutierung geeigneten Personals abhängig. Der Fachkräftemangel hat sich 2023 nicht entschärft und erschwert die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter. Insbesondere die Vollbeschäftigung im Großraum München stellt das Unternehmen vor erhebliche Probleme. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer Entspannung der Lage, die durch den anstehenden Wachstumsrückgang begründet ist. Energieversorgung Die Energieversorgung in Deutschland stellt sich, im Gegensatz zu pessimistischen Darstellungen aus den Vorjahren, als robust dar. Da die Produktion des Unternehmens nicht energieintensiv ausgerichtet ist, hatten die Kostensteigerung der Energiepreise auf das operative Geschäft so gut wie keinen Einfluss. 4. Gesamtaussage zur Lage Insgesamt sind wir mit der Unternehmensentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr, insbesondere vor dem Hintergrund der allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen, sehr zufrieden. Das Unternehmen ist ertragsstark und arbeitet ohne Fremdmittel. IV. Ausblick Der wirtschaftliche Ausblick für 2024 ist gedämpft. Weiterhin nicht gelöste geopolitische Konflikte belasten die Weltwirtschaft. Hinzu kommen Angriffe von Rebellen auf Containerschiffe im roten Meer und somit auf die gesamte Lieferkette der Weltwirtschaft. Die anstehenden US-Wahlen mit unklarem Ausgang veranlassen zu Zurückhaltungen bei Investitionen. Für das Jahr 2024 erwartet die OECD ein weltweites Wirtschaftswachstum in Höhe von 2,9 %, jedoch mit einem sehr unterschiedlichen Tempo in den einzelnen Ländern und Regionen. Die Gesamtinflation wird in den G20-Staaten voraussichtlich von 6,6 % im Jahr 2024 auf 3,8 % im Jahr 2025 sinken. Das ifo Institut hat zum Jahresbeginn 2024 seine Wachstumsprognose für Deutschland in kurzer Zeit gleich zweimal gesenkt. Ende Januar prognostizierte es einen Rückgang auf 0,7 % (zuvor 0,9 %). Anfang März 2024 wurden die 0,7 % auf ein faktisches Null-Wachstum von 0,2 % gesenkt. Nachdem auch im Jahr 2023 die Prognosen von Unsicherheit geprägt waren, wir das Geschäftsjahr aber über Plan abschlossen, gehen wir zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2024. Für das Geschäftsjahr 2024 streben wir einen Umsatz in Höhe von EUR 74,0 Mio. an, bei gleichzeitig leicht niedrigerem Ergebnis vor Steuern. In der aktuellen Lage sind Planungen und Vorhersagen sehr schwierig, da nicht abzuschätzen ist, wie stark sich die Rezession auswirkt. So könnten Kunden im Jahr 2023 aus Angst vor Versorgungsengpässen die eigenen Lager gefüllt haben und diese im Jahr 2024 vorerst abbauen. Des Weiteren macht die aktuelle weltpolitische Lage sowie auch die unsichere zukünftige Entwicklung des CHF die Vorhersagen sehr schwierig. Die LEMO Elektronik GmbH stellt sich auf diese gedämpften Aussichten mit einer Anpassung der Lagerhaltung, Kosteneinsparungen und einer klugen und langfristig orientierten Personalplanung ein, ohne dabei die bestehenden strategischen Ziele zu vernachlässigen.
München, 28. März 2024 Thomas Lütke Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LEMO Elektronik GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LEMO Elektronik GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LEMO Elektronik GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 28. März 2024 PSP
Peters Schönberger GmbH
Stephan Nowack, Wirtschaftsprüfer Andreas Vogl, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Angaben zur Feststellung und zur Ergebnisverwendung In der Gesellschafterversammlung vom 8. Mai 2024 wurden folgende Beschlüsse gefasst:
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