Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 42543
Eingetragen
30.10.2001
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und KabelnHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: Herstellung und Vertrieb von "LEMO"-Steckverbindungen sowie Spezialkabeln und Leitungen, ferner von anderen elektronischen und elektrotechnischen Spezialerzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Lütke
seit 9.8.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lémo S.A.CHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Lémo S.A.
Switzerland
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LEMO Elektronik GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 237.862,08 478.277,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.345.824,06 4.289.964,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 525.227,06 490.581,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 500.012,21 419.917,02
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Pool) 66.574,45 70.584,36
5.437.637,78 5.271.047,12
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.050.000,00 6.050.000,00
10.725.499,86 11.799.324,27
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 27.676.967,00 25.219.197,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.773.157,92 3.135.032,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 100.112,62 103.464,41
3. Sonstige Vermögensgegenstände 368.624,19 953.416,19
4.241.894,73 4.191.912,95
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.303.339,27 7.073.674,99
36.222.201,00 36.484.784,94
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 23.910,55 25.138,57
46.971.611,41 48.309.247,78

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500.000,00
II. Bilanzgewinn 39.928.057,17 37.703.736,18
42.428.057,17 40.203.736,18
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 249.808,57 71.330,25
2. Sonstige Rückstellungen 727.946,00 656.001,00
977.754,57 727.331,25
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 239.593,90 489.705,29
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 239.593,90 (Vorjahr: EUR 489.705,29)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 71.189,94 99.619,10
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 71.189,94 (Vorjahr: EUR 99.619,10)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.203.090,24 6.733.663,67
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 3.197.436,40 (Vorjahr: EUR 6.733.663,67)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.203.090,24 (Vorjahr: EUR 6.733.663,67)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 51.925,59 55.192,29
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 51.925,59 (Vorjahr: EUR 55.192,29)
3.565.799,67 7.378.180,35
46.971.611,41 48.309.247,78

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 72.957.674,32 68.815.058,33
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 263.440,00 114.297,00
3. Gesamtleistung 73.221.114,32 68.929.355,33
4. Sonstige betriebliche Erträge 177.099,17 466.878,01
5. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -56.429.406,08 -54.061.170,38
6. Rohergebnis 16.968.807,41 15.335.062,96
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.492.148,21 -7.872.792,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.656.622,03 -1.576.464,35
davon für Altersversorgung: EUR 9.585,98 (Vorjahr: EUR 10.487,87)
-10.148.770,24 -9.449.256,66
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -757.686,05 -745.937,90
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.837.378,36 -3.402.880,36
10. Betriebsergebnis 3.224.972,76 1.736.988,04
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 153.561,01 126.522,33
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 104.333,33 (Vorjahr: EUR 124.833,33)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15.381,72 -104.685,89
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 15.381,72 (Vorjahr: EUR 74.799,43)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.112.563,36 -581.041,69
14. Ergebnis nach Steuern 2.250.588,69 1.177.782,79
15. Sonstige Steuern -26.267,70 -25.922,20
16. Jahresüberschuss 2.224.320,99 1.151.860,59
17. Gewinnvortrag 37.703.736,18 36.551.875,59
18. Bilanzgewinn 39.928.057,17 37.703.736,18

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der LEMO Elektronik GmbH, München

I. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft und zum Jahresabschluss

Die LEMO Elektronik GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB Nr. 42543). Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Mit Anteilsübertragungs- und -abtretungsvertrag vom 8. September 2020 hat die bisherige Alleingesellschafterin der Gesellschaft, die INTERLEMO Holding S.A., Ecublens, Schweiz, alle Geschäftsanteile an der LEMO Elektronik GmbH an die LEMO S.A., Ecublens, Schweiz, abgetreten. Die LEMO S.A., Ecublens, Schweiz, ist seitdem alleinige Gesellschafterin der LEMO Elektronik GmbH.

Mit Gesellschafterversammlung vom 1. September 2021 wurde der Gesellschaftsvertrag der LEMO Elektronik GmbH neu gefasst.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren planmäßig linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von drei bis vierzig Jahren vorgenommen. Bei Sachanlagen, die degressiv abgeschrieben werden, erfolgt der Wechsel auf die lineare Methode zu dem Zeitpunkt, zu dem die linearen Abschreibungsbeträge die degressiven überschreiten.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden in einem Abschreibungspool linear über fünf Jahre abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

4. Vorräte

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten sind außer direkten Material- und Fertigungskosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten für Material sowie Fertigung einbezogen.

Die Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Aufgrund von Kurs- und Preisrückgängen werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Außerdem werden ausreichende Wertberichtigungen für schwer gängige Artikel vorgenommen.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen sowie zu erwartende Skonti werden durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Darüber hinaus werden - sofern notwendig - angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet.

6. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

8. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt.

9. Steuerrückstellungen

Steuerrückstellungen werden grundsätzlich in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.

10. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint.

11. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

12. Fremdwährungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen sind grundsätzlich mit dem Kurs am Tag ihrer Entstehung bzw. dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Für Fremdwährungsverbindlichkeiten kommt grundsätzlich der Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Entstehung oder der höhere Stichtagskurs zur Anwendung.

Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzposten haben wir in dem Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

Mit Datum vom 19./24. Oktober 2018 wurde zwischen der Gesellschaft und einem verbundenen Unternehmen ein Darlehensvertrag über die Gewährung eines Darlehens in Höhe von insgesamt TEUR 5.000 abgeschlossen. Der Darlehensbetrag wurde in zwei Raten ausgezahlt. Die Auszahlung der ersten Rate in Höhe von TEUR 3.000 erfolgte im Geschäftsjahr 2018, die Zahlung der zweiten Rate in Höhe von TEUR 2.000 erfolgte im Januar 2019. Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte eine Tilgung in Höhe von TEUR 100. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten - wie im Vorjahr - zwei Tilgungen jeweils in Höhe von TEUR 500.

Mit Datum vom 24. August 2021 wurde zwischen der Gesellschaft und einem weiteren verbundenen Unternehmen ein Darlehensvertrag über die Gewährung eines Darlehens in Höhe von insgesamt TEUR 3.000 abgeschlossen. Der Darlehensbetrag wurde in zwei Raten ausbezahlt. Die Auszahlung der ersten Rate in Höhe von TEUR 2.000 erfolgte im August 2021, die zweite Zahlung in Höhe von TEUR 1.000 erfolgte im November 2021. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte - wie im Vorjahr - keine Tilgung.

2. Weitere Aktivposten

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt weniger als ein Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen überwiegend aus Lieferungen und Leistungen.

3. Eigenkapital

Im Geschäftsjahr 2023 beträgt das Stammkapital unverändert TEUR 2.500.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Urlaubsansprüche und Überstunden 337.135,00 282.979,00
Gewährleistungsansprüche 146.051,00 137.842,00
Prämien Mitarbeiter, Tantiemen 110.000,00 105.000,00
Berufsgenossenschaftsbeiträge 39.100,00 38.000,00
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 31.900,00 31.900,00
Rechts- und Beratungskosten, Jahresabschluss 25.200,00 23.120,00
Sonstige 38.560,00 37.160,00
727.946,00 656.001,00

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, stellen sich wie folgt dar:

Summe bis 1 Jahr größer 1 Jahr davon größer 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 239.594 239.594 0 0
Vorjahr 489.705 489.705 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 71.190 71.190 0 0
Vorjahr 99.619 99.619 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.203.090 3.203.090 0 0
Vorjahr 6.733.664 6.733.664 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 51.926 51.926 0 0
Vorjahr 55.192 55.192 0 0
Summe 3.565.800 3.565.800 0 0
Vorjahr 7.378.180 7.378.180 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Geschäftsjahr 2023 in nahezu voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.188 (Vorjahr: TEUR 6.659).

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, gegliedert nach Fälligkeiten, setzen sich wie folgt zusammen:

Summe bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Einkaufsobligo gegenüber der LEMO S.A., Ecublens, Schweiz 8.928.300 8.928.300 0 0
Einkaufsobligo gegenüber sonstigen Lieferanten 3.875.700 3.875.700 0 0
Miet-, Leasing- und Wartungsverträge 211.028 188.547 22.481 0
13.015.028 12.992.547 22.481 0

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:

2023 2022
TEUR TEUR
Stecker 25.206 25.460
Konfektionierung 24.797 22.836
Dosen 16.708 15.351
Sonstiges (Redel, Kabel, Frachterlöse, Zukauf, Sonstige) 6.685 5.617
Erlösschmälerungen -438 -449
72.958 68.815

Die Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten gliedern sich wie folgt:

2023 2022
TEUR TEUR
Deutschland 61.330 56.412
EU (ohne Deutschland) 10.156 10.721
Sonstiges Ausland (Drittlandsgebiet) 1.472 1.682
72.958 68.815

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten - wie im Vorjahr - im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung sowie im Geschäftsjahr 2023 auch Erstattungen aus dem Strompreisbremsegesetz (StromPBG).

3. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 427) ausgewiesen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 614 (Vorjahr: TEUR 883) ausgewiesen.

V. Sonstige Angaben

1. Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 186 Mitarbeiter (Vorjahr: 179). Die Mitarbeiterstruktur (Durchschnittszahlen) stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
Arbeitnehmer im kaufmännischen Bereich 61 58
Arbeitnehmer im technischen Bereich 125 121
186 179

2. Gesellschaftsorgane

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Thomas Lütke, Dipl.- Ing. (BA - Mechatronik und Automatisierungstechnik), Egmating.

Von der Angabe der Gesamtbezüge der Organmitglieder sehen wir gemäß § 286 Abs. 4 HGB ab.

VI. Konzernverhältnis

Die LEMO S.A., Ecublens, Schweiz, vormals INTERLEMO Holding S.A. erstellt als Obergesellschaft des kleinsten und des größten Konsolidierungskreises einen Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Obergesellschaft in Ecublens, Schweiz, verfügbar.

VII. Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar der PSP Peters Schönberger GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München, beträgt für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 33 für die Jahresabschlussprüfung, TEUR 16 für Steuerberatungsleistungen sowie TEUR 1 für sonstige Leistungen.

VIII. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 39.928.057,17 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, 28. März 2024

Thomas Lütke

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.671.548,72 1.351,00 0,00 1.672.899,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.571.021,36 324.416,40 0,00 11.895.437,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.863.190,42 133.067,23 -8.692,60 1.987.565,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.190.165,23 208.888,96 -93.405,83 2.305.648,36
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Pool) 395.248,96 28.662,32 0,00 423.911,28
16.019.625,97 695.034,91 -102.098,43 16.612.562,45
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.050.000,00 0,00 -1.000.000,00 5.050.000,00
23.741.174,69 696.385,91 -1.102.098,43 23.335.462,17
Kumulierte Abschreibungen
1. Jan. 2023 Abschreibungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.193.271,57 241.766,07 0,00 1.435.037,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.281.057,36 268.556,34 0,00 7.549.613,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.372.608,68 96.536,69 -6.807,38 1.462.337,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.770.248,21 118.154,72 -82.766,78 1.805.636,15
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Pool) 324.664,60 32.672,23 0,00 357.336,83
10.748.578,85 515.919,98 -89.574,16 11.174.924,67
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
11.941.850,42 757.686,05 -89.574,16 12.609.962,31
Restbuchwerte
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 237.862,08 478.277,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.345.824,06 4.289.964,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 525.227,06 490.581,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 500.012,21 419.917,02
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Pool) 66.574,45 70.584,36
5.437.637,78 5.271.047,12
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.050.000,00 6.050.000,00
10.725.499,86 11.799.324,27

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der LEMO Elektronik GmbH, München

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Unternehmensstrategie der LEMO Elektronik GmbH ist streng mit den Zielen und den Richtlinien der LEMO-Gruppe verbunden. Weltweit mit der LEMO-Gruppe ein zuverlässiger Partner für die Industrie und Forschung zu sein ist unsere Vorgabe. Wir erreichen dies mit einer großen ab Lager lieferbaren Palette an Standardsteckverbindungen und einem umfassenden Angebot für kundenspezifische Lösungen auch in der Kabelkonfektionierung.

Die Produktpalette besteht aus den kompletten Steckverbindungsprogrammen

LEMO

REDEL

COELVER

den Kabelprogrammen

LEMO Elektronik GmbH

Northwire Inc., USA

der eigenen Konfektionierungsproduktion und den LEMO Signalkonvertern.

Die Steckverbinder aus dem Bereich der elektromechanischen Bauelemente finden überwiegend ihren Einsatz in den Branchen Automatisierungstechnik und Maschinenbau, als auch in der Halbleiter- und Kommunikationsindustrie, der Medizintechnik und im Bereich Automotive.

Wir streben ein Wachstum an, welches mit der Qualität unserer Produkte und unserer Arbeitsleistung verbunden ist. Um profitabel zu wachsen, stellen wir uns auf die Anforderungen unserer Kunden ein.

Nachhaltig zu wirtschaften bedeutet für uns, den wirtschaftlichen Erfolg unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte zu planen.

2. Forschung und Entwicklung

In den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stimmen wir uns eng mit unserem Hauptwerk der LEMO S.A. in Ecublens, Schweiz, ab. Das Augenmerk liegt auf kundenspezifischen Steckverbindern sowie komplexen Kabelkonfektionierungen aus einer Hand.

II. Wirtschaftsbericht: Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung

1. Wirtschafts- und Branchenentwicklung

Das Jahr 2023 war geprägt vom anhaltenden Konflikt in der Ukraine sowie der unsicheren politischen Lage in Deutschland. Ein Blick auf die Weltwirtschaft ist angebracht, da Deutschland als eine der Exportnationen der Welt gilt.

Das Wachstum der Weltwirtschaft fiel im Kalenderjahr 2023 mit 3,1 % (vorläufig) positiv aus.

In China wurde nach dem starken Rückgang des prozentualen Wachstums im Jahr 2022 (von 8,5 % auf 3,0 %) erneut ein Wachstum von 5,0 % (vorläufig) verzeichnet.

Das Wachstum in den USA konnte im Jahr 2023 nicht übertroffen werden. Es lag mit 2,1 % (vorläufig) auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2022.

Im Winterforecast der Europäischen Union (Februar 2024) vermeldet diese für die Eurozone eine minimale Steigerung von 0,5 % (vorläufig). Im Jahr 2023 wurde das Wachstum durch den Rückgang der Kaufkraft der privaten Haushalte, eine starke Straffung der Geldpolitik, die teilweise Rücknahme der fiskalischen Unterstützung und durch die stark gestiegene Inflation gebremst. Nachdem die EU-Wirtschaft in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 nur knapp einer technischen Rezession entgangen ist, bleiben die Aussichten für die EU-Wirtschaft im ersten Quartal 2024 schwach.

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund EUR 4,12 Billionen; dies ist ein Anstieg von 6,3 %. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet; preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, denn das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus; im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

Laut dem Bishop-Report lag der weltweite Steckverbinderumsatz im Kalenderjahr 2022 bei USD 84,1 Milliarden (Januar 2024). Für 2023 wurde der Forecast wegen der unsicheren wirtschaftlichen Lage mehrfach angepasst und im Dezember 2023 mit einem Wert von ca. USD 81,5 Milliarden prognostiziert. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 3 %.

2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die LEMO Elektronik GmbH wird primär über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern (EBT) gesteuert. Weiterführend gelten der Auftragseingang und die Produktionsauslastung als wichtige Steuerungsgrößen.

Wichtige nichtfinanzielle Leistungsindikatoren liegen für uns im Bereich des Personals. Diese werden aber nicht zur direkten Steuerung der Geschäftstätigkeit eingesetzt. Hier legen wir Wert auf die Rekrutierung von Nachwuchs und Fachkräften, die Förderung der Frauen sowie die Fluktuationsrate der gesamten Belegschaft. Wir verfügen über engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine professionelle Führungsmannschaft. Sie erarbeiten gemeinsam den Erfolg für die Zukunft

3. Geschäftsverlauf und Gesamtlage

Ertragslage

Der Umsatz der LEMO Elektronik GmbH ist mit der Exportwirtschaft eng verbunden, da die Steckverbinder zum großen Teil in Maschinen und Anlagen enthalten sind, die für den Weltmarkt produziert werden.

Im Gegensatz zum Negativwachstum in der Branche konnten wir unseren Umsatz um 6,0 % steigern. Projekte und Markteinführungen bei den Kunden, die durch die allgemeine Unsicherheit oder coronabedingt verschoben wurden, konnten jetzt nachgeholt werden. Die Lieferschwierigkeiten bei den Kabelzulieferern wurden ab dem Quartal 1/2023 abgebaut, sodass wir bei den Konfektionierungen einen Zuwachs von 8,6 % erzielen konnten. Somit realisierten wir umsatztechnisch das beste Geschäftsjahr unserer Firmengeschichte.

Unter der Berücksichtigung der oben beschriebenen Marktentwicklung erzielte die LEMO Elektronik GmbH im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 73,0 Mio., was einem Umsatzanstieg um rund 6,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese lagen 0,5 % oberhalb unserer Planung von EUR 72,6 Mio. aus dem November 2022.

Die Gründe für diese Entwicklung waren im Wesentlichen geprägt durch die beschriebenen Nachholeffekte bei den Kunden, neue Projekteinführungen und die Steigerung der Kabelkonfektionierung. All unsere Kunden konnten hier ein starkes Wachstum verzeichnen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,3 Mio. gesunken. Dies beruht fast in Gänze auf gesunkenen Erträgen aus der Währungsumrechnung.

Im Zusammenhang mit den Umsatzzuwächsen sind auch die Materialaufwendungen insgesamt gestiegen. Die Materialaufwandsquote, definiert als prozentuales Verhältnis des Materialaufwands zu den Umsatzerlösen, ist im Vorjahresvergleich von 78,6 % auf 77,3 % leicht gesunken.

Der Personalaufwand erhöhte sich um 7,4 % auf nunmehr EUR 10,1 Mio. im Vergleich zu EUR 9,4 Mio. im Vorjahr. Diese Entwicklung lässt sich nur in geringem Umfang auf die Größe der Belegschaft zurückführen, die im Durchschnitt nur leicht zum Vorjahr um sieben Mitarbeiter anstieg. Die gestiegenen Personalaufwendungen beruhen im Wesentlichen auf der Auszahlung der Inflationsprämie für die gesamte Belegschaft.

Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht und betragen EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0,7 Mio.). Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 bewegten sich mit EUR 0,7 Mio. im Vergleich zum Vorjahr auf leicht höherem Niveau.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um EUR 0,6 Mio. gegenüber dem Vorjahr verringert. Grund hierfür sind auch neu entstandene Aufwendungen für die zweite Betriebsstätte.

Auch im Geschäftsjahr 2023 wurde die Ertragslage der LEMO Elektronik GmbH durch einen starken Schweizer Franken insgesamt belastet. Der mittlere Wechselkurs lag bei EUR/CHF 0,97 im Vergleich zu EUR/CHF 1,00 im Vorjahr. Dies stellte auch im Geschäftsjahr 2023 auf der Einkaufsseite eine nicht unerhebliche Belastung dar.

Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR 138 hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 22) um TEUR 116 verbessert.

Das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 3,3 Mio. und liegt damit EUR 1,6 Mio. über dem Vorjahresergebnis in Höhe von EUR 1,7 Mio.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr waren keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder langfristige Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen zu bedienen.

Der Finanzierungsbedarf für Investitionen in das Anlagevermögen kann aus dem operativen Cashflow gedeckt werden.

Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 0,7 Mio. und lagen damit um rund EUR 0,4 Mio. über dem Vorjahr.

Notwendige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen werden auch im Jahr 2024 wieder durchgeführt, um die technologische Weiterentwicklung zu sichern und fortzuführen. Die Finanzierung der Investitionen planen wir dabei ausschließlich aus dem operativen Cashflow.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 um EUR 1,3 Mio. auf EUR 47,0 Mio.

Das Vorratsvermögen (EUR 27,7 Mio., Vorjahr: EUR 25,2 Mio.) hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund EUR 2,5 Mio. erhöht. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die höhere Bevorratung infolge des gestiegenen Umsatzes sowie auf Fremdwährungseffekte mit entsprechendem Einfluss auf die Anschaffungskosten. Gleichzeitig haben sich die liquiden Mittel um ca. EUR 2,8 Mio. verringert.

Die Eigenkapitalquote beträgt insbesondere aufgrund der insgesamt gesunkenen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 ca. 90,3 % (Vorjahr: 83,2 %). 6,8 % (Vorjahr: 13,9 %) der Bilanzsumme resultieren aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Finanzlage wurde im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen geprägt durch die Aufwertung des Schweizer Frankens und gestiegene Kosten aufgrund der hohen Inflationsrate sowie durch den erzielten Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2,2 Mio.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 0,5 Mio. auf EUR 0,2 Mio. verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich kaum verändert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich von EUR 6,7 Mio. im Vorjahr auf EUR 3,2 Mio. im Jahr 2023 reduziert.

Zusammenfassung der Lage

Das im Vorjahr prognostizierte Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 72,6 Mio. wurde mit EUR 73,0 Mio. um EUR 0,4 Mio. übertroffen. Das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023 betrug EUR 3,3 Mio. und lag damit EUR 1,6 Mio. über dem Vorjahresergebnis in Höhe von EUR 1,7 Mio. Zurückzuführen ist das positive Ergebnis auf unser starkes Umsatzwachstum.

Das Geschäftsjahr 2023 verlief aus unserer Sicht mehr als zufriedenstellend. Das stetige Wachstum ist das ernannte Ziel und wurde somit erfüllt.

Die künftige Geschäftsentwicklung ist aktuell nur schwer vorauszusehen. Geopolitische Spannungen, stark schwankende Preise und Verfügbarkeiten bei dem Rohstoffzukauf, eine Inflationsrate im Euroraum über der 2,0 %-Marke sowie eine weitere Aufwertung des Wechselkurses CHF/EUR könnten die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Ausführungen im Abschnitt "Ausblick" in diesem Lagebericht.

III. Chancen - und Risikobericht

1. Risikomanagement

Zur Überwachung und Steuerung von Risiken des laufenden Geschäfts nutzen wir ein Management-Berichtswesen für die einzelnen Funktionsbereiche. Änderungen der Risikolage werden unverzüglich kommuniziert und evaluiert.

Zur Überwachung konjunktureller Entwicklungen und Risiken steht ein differenziertes internes Berichtswesen zur Verfügung. Abweichungen von Budgets werden monatlich aufgezeigt und untersucht. Die Vertriebsstrategie wird jeweils neuen Entwicklungen angepasst.

Darüber hinaus findet in regelmäßigen Abständen ein Reporting der wesentlichen Chancen und Risiken an die Muttergesellschaft statt. Die Gegenmaßnahmen werden in Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft koordiniert.

2. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die EDV-gestützte Analyse der Kreditwürdigkeit der Kunden wird täglich durchgeführt und hat im aktuellen fragilen wirtschaftlichen Umfeld und den damit verbunden Auswirkungen eine besondere Bedeutung. Eventuelle Zahlungsausfallrisiken werden bei Bedarf mittels Vorauszahlung gesichert. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht zu erkennen.

Die LEMO Elektronik GmbH bezieht einen Großteil ihres Vorratsvermögens von der Muttergesellschaft LEMO S.A. mit Sitz in Ecublens, Schweiz. Fremdwährungsrisiken werden nicht durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Die Fakturierung erfolgt in Schweizer Franken/CHF. Die Gesellschaft unterliegt damit einem erhöhten Währungsrisiko. Eine weitere Aufwertung des CHF gegenüber dem EUR würde für die LEMO Elektronik GmbH im Geschäftsjahr 2024 eine zunehmende Belastung darstellen.

Insgesamt sehen wir die finanzwirtschaftlichen Risiken diesbezüglich aber als beherrschbar an.

3. Operative Chancen und Risiken

Für die Beurteilung sind folgende Faktoren von Wichtigkeit:

Kundenumsatz

Der Umsatz ist eine maßgebliche Größe in der Beurteilung von Chancen und Risiken. Die weitere Entwicklung der weltweiten Konjunktur ist abhängig von der Bewältigung der globalen Krisen und Kriege. Sollte es zu einer Verschärfung des China - Taiwan - Konfliktes kommen, so kann die globale Chipindustrie kurzfristig in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies würde eine Abschwächung der Weltwirtschaft nach sich ziehen. Daraus kann sich eine verringerte Nachfrage nach unseren Produkten ergeben.

Die Transformation der deutschen Automobilindustrie in das elektrische Zeitalter erfolgt nicht mit der erhofften Geschwindigkeit. Für das Jahr 2024 wurden bei einigen Herstellern Sparprogramme angeordnet. Wie sich diese auf die Zulieferer und am Ende auf unsere Produkte auswirken, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden. Im Medizin- und Nuklearbereich konnten wir eine Vielzahl an neuen Projekten akquirieren, die in den kommenden Geschäftsjahren planmäßig zu Mehrumsatz führen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen Chancen in unseren Absatzmärkten sehen. Das Chancen- und Risikoverhältnis vom Kundenumsatz muss als hoch eingestuft werden. Denn je nachdem, wie sich unsere Absatzmärkte entwickeln, führt dies zu einem wesentlichen Einfluss auf die Geschäftszahlen.

Beschaffung

Preiserhöhungen von Lieferanten (ausgenommen die Muttergesellschaft) haben wir, soweit es die vertraglichen Verpflichtungen zugelassen haben, auch an unsere Kunden weitergegeben.

Personal

Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens ist maßgeblich vom Erhalt und der Rekrutierung geeigneten Personals abhängig. Der Fachkräftemangel hat sich 2023 nicht entschärft und erschwert die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter. Insbesondere die Vollbeschäftigung im Großraum München stellt das Unternehmen vor erhebliche Probleme. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer Entspannung der Lage, die durch den anstehenden Wachstumsrückgang begründet ist.

Energieversorgung

Die Energieversorgung in Deutschland stellt sich, im Gegensatz zu pessimistischen Darstellungen aus den Vorjahren, als robust dar. Da die Produktion des Unternehmens nicht energieintensiv ausgerichtet ist, hatten die Kostensteigerung der Energiepreise auf das operative Geschäft so gut wie keinen Einfluss.

4. Gesamtaussage zur Lage

Insgesamt sind wir mit der Unternehmensentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr, insbesondere vor dem Hintergrund der allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen, sehr zufrieden. Das Unternehmen ist ertragsstark und arbeitet ohne Fremdmittel.

IV. Ausblick

Der wirtschaftliche Ausblick für 2024 ist gedämpft. Weiterhin nicht gelöste geopolitische Konflikte belasten die Weltwirtschaft. Hinzu kommen Angriffe von Rebellen auf Containerschiffe im roten Meer und somit auf die gesamte Lieferkette der Weltwirtschaft. Die anstehenden US-Wahlen mit unklarem Ausgang veranlassen zu Zurückhaltungen bei Investitionen. Für das Jahr 2024 erwartet die OECD ein weltweites Wirtschaftswachstum in Höhe von 2,9 %, jedoch mit einem sehr unterschiedlichen Tempo in den einzelnen Ländern und Regionen. Die Gesamtinflation wird in den G20-Staaten voraussichtlich von 6,6 % im Jahr 2024 auf 3,8 % im Jahr 2025 sinken.

Das ifo Institut hat zum Jahresbeginn 2024 seine Wachstumsprognose für Deutschland in kurzer Zeit gleich zweimal gesenkt. Ende Januar prognostizierte es einen Rückgang auf 0,7 % (zuvor 0,9 %). Anfang März 2024 wurden die 0,7 % auf ein faktisches Null-Wachstum von 0,2 % gesenkt.

Nachdem auch im Jahr 2023 die Prognosen von Unsicherheit geprägt waren, wir das Geschäftsjahr aber über Plan abschlossen, gehen wir zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2024. Für das Geschäftsjahr 2024 streben wir einen Umsatz in Höhe von EUR 74,0 Mio. an, bei gleichzeitig leicht niedrigerem Ergebnis vor Steuern.

In der aktuellen Lage sind Planungen und Vorhersagen sehr schwierig, da nicht abzuschätzen ist, wie stark sich die Rezession auswirkt. So könnten Kunden im Jahr 2023 aus Angst vor Versorgungsengpässen die eigenen Lager gefüllt haben und diese im Jahr 2024 vorerst abbauen.

Des Weiteren macht die aktuelle weltpolitische Lage sowie auch die unsichere zukünftige Entwicklung des CHF die Vorhersagen sehr schwierig.

Die LEMO Elektronik GmbH stellt sich auf diese gedämpften Aussichten mit einer Anpassung der Lagerhaltung, Kosteneinsparungen und einer klugen und langfristig orientierten Personalplanung ein, ohne dabei die bestehenden strategischen Ziele zu vernachlässigen.

 

München, 28. März 2024

Thomas Lütke

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LEMO Elektronik GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LEMO Elektronik GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LEMO Elektronik GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 28. März 2024

PSP Peters Schönberger GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stephan Nowack, Wirtschaftsprüfer

Andreas Vogl, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Angaben zur Feststellung und zur Ergebnisverwendung

In der Gesellschafterversammlung vom 8. Mai 2024 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

The annual financial statements as of December 31st, 2023, are approved.

On the basis of the audited accounts for the fiscal year 2023, the shareholder resolves to carry forward the annual net profit of € 2,224,321 together with the accumulated profits in the amount of € 37,703,736.18 onto new account.

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