mts Perforator GmbH Microtunnelling SystemsLiquidiert

Am Heisterbusch 18a, 19246 Lüttow-Valluhn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 8551
Eingetragen
26.10.2004
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Gegenstand
die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Systemen und Komponenten zur Verlegung, Herstellung und Sanierung von Ver- und Entsorgungssystemen vornehmlich im Spülbohrverfahren.

Historie

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Management

NameRolle
Roland Gadewoll
seit 21.1.2015
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

mts Perforator GmbH Microtunnelling Systems

Valluhn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht

1. Allgemeines

mtsPerforator entwickelt, produziert und wartet Microtunnelling Systeme und kleine Tunnelbohrmaschinen. Es handelt sich um einen klassischen Nischenmarkt, der nur von einigen wenigen Herstellern bedient wird. Neben kleinen Unternehmen mit ausschließlich regionaler Bedeutung sind überregional bedeutende Unternehmen neben der mtsPerforator der Weltmarktführer Herrenknecht (Schwanau, Deutschland), sowie Rasa (Japan/Korea), Ackermann (USA), Iseki (Japan) und Robbins (USA).

Technisch anspruchsvolle Maschinen für schwerste Rahmenbedingungen werden dabei nur von Herrenknecht und mts Perforator hergestellt.

Diese Maschinen werden von unseren Kunden in Infrastrukturprojekten, vornehmlich bei der unterirdischen Verlegung von Abwasserleitungen und Wasserleitungen, eingesetzt. Die Kunden sind Bauunternehmen, die Projekte werden weltweit durchgeführt.

Infrastrukturprojekte werden überwiegend von staatlichen, kommunalen oder gemischtwirtschaftlichen Organisationen beauftragt. Die Finanzierung dieser Projekte ist damit in aller Regel sichergestellt.

Die 2004 gegründete mts Perforator GmbH konnte bis 2008 ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen. Nach Umsatzrückgängen in den Jahren 2009 und 2010, bedingt durch die allgemeine Wirtschaftskrise, ist die Nachfrage in der Folgezeit und insbesondere 2012 wieder gestiegen. Diese Entwicklung ist neben dem verbesserten Geschäftsklima das Resultat des gut funktionierenden Vertriebs. Der Bekanntheitsgrad der Marke "mts" steigt mit nunmehr über 120 ausgelieferten Bohrköpfen und mehr als 470 durchgeführten Projekten.

Die regionalen Schwerpunkte haben sich auch im Jahr 2012 erneut verschoben. Die ehemaligen Staaten der GUS wurden als guter Markt weiter ausgebaut. Der asiatisch/australische Markt bleibt auf konstantem Niveau, ebenso die Region Middle East.

Die Servicebetriebsstätte in Indien wurde, wie im Vorjahr angekündigt, in 2012 errichtet. Für die Betreuung / weitere Erschließung der Regio Middle East wurde in 2012 eine Tochtergesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegründet.

2. Gesamtlage, Umsatzentwicklung, Ertragslage

Der Rohertrag ist um € 1,17 Mio auf € 7,43 Mio (18,8 %) gestiegen.

Der Materialeinsatz und die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich gegenüber 2011 auf 60,5 % reduziert. Es wurden in 2012 im Gegensatz zu 2011 mehr Basismaschinen verkauft und ausgeliefert. Teure Zukaufteile, die den Materialeinsatz steigern, waren in 2012 nicht so gefragt.

Die Personalkosten sind konstant geblieben. Die Tariferhöhungen wurden umgesetzt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 17,5 % der Gesamtleistung (Vorjahr 14,9 %) gestiegen. Ursache ist insbesondere der überproportionale Anstieg der Vertriebskosten.

Das Betriebsergebnis hat sich von 5,5 % auf 7,8 % der Gesamtleistung verbessert.

Das Finanzergebnis hat sich aufgrund der Rückführung von Darlehen um T€ 229 verbessert.

Hohe Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Forderungsverluste belasteten das Ergebnis, so daß sich das Ergebnis vor Steuern von T€ 167 in 2011 auf T€ 97 verschlechterte.

Die Investitionen (ohne Vermietungsmaschinen) beliefen sich auf T€ 273 und übersteigen die entsprechenden Abschreibungen um ca. T€ 109.

Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses 2012 erhöht, die Eigenkaptalquote hat sich aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme von 6,3 % auf 7,3 % erhöht.

3. Personalentwicklung

Im Jahresdurchschnitt wurden 48 Mitarbeiter (Vorjahr 44) beschäftigt .

4. Forschung und Entwicklung

In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf der Entwicklung einer Technologie (System Two), die es ermöglicht, Rohrvortrieb mit vorgeschweißten Stahlrohren, gerade und vorgebogen, zu ermöglichen. Darüber hinaus wurde die Überarbeitung von Schneckenmaschinen forciert, um den Kunden bei bestimmten Geologien, kostengünstigere Alternativen bieten zu können.

5. Risiken

Der große Exportanteil birgt Risiken hinsichtlich der Finanzierung, Investitionen, Gewährleistung und Realisierbarkeit von Forderungen. Durch geeignete Maßnahmen z.B. Vertragsgestaltung, Vorfinanzierung und Rückstellungen, wurde diesen Risiken im notwendigen und erkennbaren Maß Rechnung getragen.

6. Ausblick 2013/2014

Für das Jahr 2013 planen wir die Auslieferung der ersten Maschine mit o.g. Neuentwicklung. Nach erfolgreicher Projektrealisierung erwarten wir für 2013 und 2014 gesteigerte Auftragseingänge für Maschinen mit dieser Technologie.

Wir rechnen mit Umsatzerlösen von ca. 19 Mio. € für 2013. Prozessoptimierungen und die damit verbundene gesteigerte Effizienz lassen einen leichten Anstieg des Ergebnisses erwarten.

Die seit längerem geplante bauliche Erweiterung in Valluhn wurde wegen der anhaltenden Unsicherheiten auf den Märkten zurückgestellt und soll im 2. Halbjahr 2013 realisiert werden.

7. Akquisitionen

2013 sind keine Akquisitionen geplant.

8. Ereignisse von wesentlicher Bedeutung

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung aufgetreten. Risiken die den Bestand des Unternehmens gefährden, sind nicht erkennbar.

 

Valluhn, den 15.04.2013

Gilbert Kimpel

Nikolai von Loeper

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 3.075.305,38 2.662.124,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 174.517,00 53.195,33
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 147.534,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 13.333,33
3. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 26.983,00 39.862,00
II. Sachanlagen 2.859.230,28 2.578.977,77
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.204.723,96 1.240.711,96
2. technische Anlagen und Maschinen 20.601,00 33.868,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.370.727,00 1.012.706,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 263.178,32 291.691,81
III. Finanzanlagen 41.558,10 29.951,17
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 32.520,10 27.951,17
2. sonstige Finanzanlagen 9.038,00 2.000,00
B. Umlaufvermögen 9.689.905,34 10.911.405,81
I. Vorräte 4.120.523,75 5.570.498,35
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 3.261.771,37 2.531.962,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.526.897,74 5.185.021,07
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 92.051,19 0,00
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.434.846,55 5.185.021,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 42.483,85 155.886,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 88.733,21 111.910,82
davon Disagio 3.968,76 6.893,76
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.853.943,93 13.685.440,90

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 932.430,97 867.757,27
I. gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen 200.000,00 200.000,00
III. Gewinnvortrag 367.757,27 261.190,22
IV. Jahresüberschuss 64.673,70 106.567,05
B. Rückstellungen 979.920,55 919.520,24
C. Verbindlichkeiten 10.941.592,41 11.898.163,39
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.910.992,19 7.004.875,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.182.227,19 3.662.792,95
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.762.944,96 2.807.157,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.762.944,96 1.607.157,85
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 359.068,30 19.320,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 359.068,30 19.320,42
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 2.908.586,96 2.066.809,98
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.908.586,96 2.066.809,98
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.853.943,93 13.685.440,90

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1. Rohergebnis 7.984.484,46 6.565.782,08
davon Erträge aus Währungsumrechnung 208,74 34.993,80
2. Personalaufwand 2.522.578,23 2.554.054,72
a) Löhne und Gehälter 2.152.448,52 2.163.190,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 370.129,71 390.864,45
davon für Altersversorgung 1.265,00 851,00
3. Abschreibungen 336.062,25 324.415,51
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 336.062,25 324.415,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.574.581,77 2.845.164,36
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 13.002,91 11.176,96
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.498,29 1.519,76
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 445.438,91 669.088,90
davon an verbundene Unternehmen 148.234,49 161.904,97
davon aus Abzinsung 774,10 0,00
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 112.321,59 174.578,35
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 32.601,47 60.655,62
9. sonstige Steuern 15.046,42 7.355,68
10. Jahresüberschuss 64.673,70 106.567,05

Anhang

Vorbemerkung:

Die Gesellschaft ist eine "mittelgroße" Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 HGB.

Auf den Jahresabschluß werden seit 2010 die durch das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Ausweis- und Bewertungsvorschriften der §§ 242 - 288 HGB angewendet.

A. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die handelsrechtlichen Abschreibungen werden, soweit zulässig, weiterhin in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften vorgenommen.

Es wird ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt, Zugänge werden "pro-rata-temporis" abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von netto 410,00€ werden seit 2010 voll abgesetzt. Die in 2008 und 2009 auf einem speziellen Sachkonto erfassten eigenständig nutzbaren Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 150,-- und € 1.000,-- werden weiterhin pauschal über insgesamt fünf Jahre abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 / Abs. 2a EstG).

Auf den Anlagespiegel unter D. wird hingewiesen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten (einschließlich Bezugsnebenkosten) bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wird § 255 Abs. 2 HGB beachtet. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip (verlustfreie Bewertung) wird beachtet.

Forderungen werden mit dem Nennwert bewertet, da keine Skontoabzüge gewährt werden. Zweifelhaft einbringliche Forderungen werden einzelwertberichtigt.

Sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert bewertet.

Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung (voraussichtlicher Erfüllungsbetrag) notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs: 2 S. 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

B. Grundlagen für die Umrechnung in EURO

Forderungen werden in EURO und in Ausnahmefällen in USD fakturiert.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Tageskurs des Rechnungseingangs bewertet. Damit sind zugleich die Anschaffungskosten von Anlagezugängen bzw. Aufwendungen bestimmt.

Fremdwährungsforderungen und -verpflichtungen werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlußstichtag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden wie im Vorjahr offen von den Vorräten abgesetzt (§ 268 Abs. 5 HGB).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen insbesondere Steuerguthaben, Reisekostenvorschüsse an Arbeitnehmer, 2 Arbeitnehmerdarlehen, Versicherungsentschädigungen, debitorische Kreditoren sowie eine Darlehensforderung.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen neben dem Kreditdisagio insbesondere Kreditversicherungsprämien, Messekosten und Vertriebsprovisionen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Hauptgesellschafterin Schmidt, Kranz und Co. GmbH sind gesondert ausgewiesen und betreffen Darlehensverbindlichkeiten und ein Verrechnungskonto.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der Tochter- und Schwestergesellschaften.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen, soweit nicht bereits gesondert vermerkt, insbesondere kreditorische Debitoren, Restlöhne sowie die Kapitaldienstraten gegenüber Kreditinstituten für IV/2012.

Restlaufzeit der Verbindlichkeiten / Besicherungen

Von den Verbindlichkeiten haben lediglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.081 eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren.

Die von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Durch Buchgrundschuld in Höhe von T€ 2.400 besichert sind die Darlehen der IKB über T€ 3.047 (Stand: 31.12.2012) für den Erwerb des Geschäftsgrundstücks in Valluhn sowie für den Erwerb von Maschinen und Anlagen.

Des Weiteren bestehen Pfandrechte oder durch ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten lediglich gegenüber der Commerzbank hinsichtlich der im Rahmen des "asset deal" in 2004 erworbenen Gegenstände des Anlagevermögens und der Abtretung der Kundenforderungen (Globalzession),

Finanzielle Verpflichtungen für gemietete Geschäftsflächen bestehen für das Jahr 2013 in Höhe T€ 20. (Vorjahr T€ 61).

Finanzielle Verpflichtungen für gemietete oder geleaste bewegliche Gegenstände bestehen für die Jahre 2013 - 2015 in Höhe von T€ 85 (Vorjahr T€ 107).

Rückgriffsrechte aus Anzahlungs-/ Erfüllungsbürgschaften von Banken und Versicherungen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 1.662. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering angesehen.

Sonstige aus der Bilanz nicht ersichtliche Verpflichtungen für Gewährleistungen u. ä. bestehen nur im branchenüblichen nicht angabepflichtigen Umfang.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Umsatzerlösen entfallen ca.92,48 % auf Exporte (Vj. 93,63 %).

Außerplanmäßige Abschreibungen

In 2012 waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen zu verzeichnen.

Steueraufwand

Der Ertragssteueraufwand für 2012 entfällt in voller Höhe auf das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit.

F. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:

Angestellte 19 (16)
Gewerbliche Mitarbeiter 29 (28)
Gesamt 48 (44)

Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft war in 2012 Herr Gilbert Kimpel, Waren. Zum 01.01.2013 wurde Herr Nikolai von Loeper, Dülmen zum weiteren Geschäftsführer berufen.

Von § 286 Abs. 4 HGB (Nichtangabe der Bezüge) wurde Gebrauch gemacht.

Die mts Perforator GmbH war in 2012 ein 80 %-iges Tochterunternehmen der Schmidt, Kranz & Co. GmbH, 42555 Velbert und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Die Beteiligung hat sich zum 01.01.2013 auf 75 % reduziert.

Es werden folgende Beteiligungen gehalten:

mts Asia Ltd., Singapore

Die Gesellschaft ist eine 90%ige Tochtergesellschaft der mts Perforator GmbH mit einem Stammkapital von Singapore-Dollar 10.000,-- (€ 4.971,--) Die Gesellschaft wurde in 2006 gegründet.

Für 2011 ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von SGD 13.019,-- - ca. € 7.700,-- (Vorjahr 165.743 SGD - ca. T€ 97). Das Eigenkapital belief sich zum 31.12.2011 auf SGD 196.548,-- - ca. T€ 117 (Vorjahr 183.259 SGD - ca. T€ 107).

Der Jahresabschluss für 2012 liegt noch nicht vor.

mts - middle east FZC

Die Gesellschaft wurde im Juli 2012 mit einem Stammkapital von 25.000 Dirham (€ 4.568,93) gegründet, die Berichtsfirma ist mit 80 % beteiligt.

Die Tochtergesellschaft fungiert als Vertriebs- und Servicegesellschaft im arabischen Raum.

Ein Jahresabschluß für 2012 liegt noch nicht vor.

G. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2012 in den Bilanzgewinn einzustellen. Der Ergebnisvortrag errechnet sich in diesem Fall wie folgt:

 
Gewinnvortrag zum 01.01.2012 367.757,27
Jahresüberschuss 2012 64.673,70
Gewinnvortrag zum 31.12.2012 432.430,97

 

Valluhn, den 15.04.2013

G. Kimpel

N. von Loeper

Anlagespiegel

             
  Anfangsbestand zu ursprüngl. Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Zugänge Umbuchung
(U) Abgänge zu ursprüngl. Anschaff./ Herst-kosten Umbuchung
(U) Endbestand zu ursprüngl. Anschaffungs-/ Herstellungskosten
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Software 104.251,89 1.925,00   0,00   106.176,89
2. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 0,00 141.666,64   0,00   154.999,97
    13.333,33 (U)      
3. geleistete Anzahlungen 13.333,33 0,00   13.333,33 (U) 0,00
  117.585,22 156.924,97   0,00   261.176,86
    13.333,33 (U) 13.333,33 (U)  
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke und Bauten 1.358.910,16 0,00   0,00   1.358.910,16
2. technische Anlagen, Maschinen 195.635,24 5.371,50   3.399,99   197.606,75
3. Vermietungsmaschinen 1.010.641,01 485.460,66   25.481,81   1.521.785,62
    51.165,76 (U)      
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 553.482,84 97.078,36   14.785,60   639.700,60
    3.925,00 (U)      
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 291.691,81 26.577,27   55.090,76 (U) 263.178,32
  3.410.361,06 614.487,79   43.667,40   3.981.181,45
    55.090,76 (U) 55.090,76 (U)  
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.412,79 4.568,93   0,00   32.981,72
2. sonstige Ausleihungen 2.000,00 7.770,65   0,00   9.770,65
  30.412,79 12.339,58   0,00   42.752,37
  3.558.359,07 783.752,34   57.000,73   4.285.110,68
    68.424,09 (U) 68.424,09 (U)  
  Abschreibungen
  Vorjahre
Abgänge lfd. Jahr
Gesamt
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software 64.389,89 0,00 14.804,00 79.193,89
2. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 0,00 0,00 7.465,97 7.465,97
         
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  64.389,89 0,00 22.269,97 86.659,86
         
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 118.198,20 0,00 35.988,00 154.186,20
2. technische Anlagen, Maschinen 161.767,24 3.397,99 18.636,50 177.005,75
3. Vermietungsmaschinen 192.877,01 6.857,81 172.244,42 358.263,62
         
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 358.540,84 12.968,60 86.923,36 432.495,60
         
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  831.383,29 23.224,40 313.792,28 1.121.951,17
         
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 461,62 0,00 0,00 461,62
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 732,65 732,65
  461,62 0,00 732,65 1.194,27
  896.234,80 23.224,40 336.794,90 1.209.805,30
         
  Buchwert Buchwert
  31.12.2012
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 26.983,00 39.862,00
2. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 147.534,00 0,00
     
3. geleistete Anzahlungen 0,00 13.333,33
  174.517,00 53.195,33
     
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 1.204.723,96 1.240.711,96
2. technische Anlagen, Maschinen 20.601,00 33.868,00
3. Vermietungsmaschinen 1.163.522,00 817.764,00
     
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 207.205,00 194.942,00
     
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 263.178,32 291.691,81
  2.859.230,28 2.578.977,77
     
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 32.520,10 27.951,17
2. sonstige Ausleihungen 9.038,00 2.000,00
  41.558,10 29.951,17
  3.075.305,38 2.662.124,27
     

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2013 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der mts-Perforator GmbH Microtunnelling Systems für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Wernigerode, den 06.05.2013

Dipl.-Kfm. Peter Engel, Wirtschaftsprüfer

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