GeneInvest UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz Klaus Witzel seit 18.3.2015 | Geschäftsführer |
Carmen Balg seit 21.5.2014 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MediStructura GmbHBonnJahresabschluss zum 31. Dezember 2013BestätigungsvermerkNach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 18. Juli 2014 Rödl
& Partner GmbH
gez. Wambach, Wirtschaftsprüfer gez. Kießling, Wirtschaftsprüfer (An dieser Stelle endet die Wiedergabe des Bestätigungsvermerks.)" Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Köln, den 18. Juli 2014 Rödl
& Partner GmbH
Wambach, Wirtschaftsprüfer Kießling, Wirtschaftsprüfer Anhang für das Geschäftsjahr 2013A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss 2013 der MediStructura GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB (§§ 238 ff) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 HGB ff) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 (2) HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Gemäß der Vereinbarung im Gesellschaftsvertrag vom 27.04.2010 werden für die MediStructura GmbH die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewandt B. Erläuterungen zu den Grundsätzen der Bilanzierung1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach der linearen Methode bewertet Die Abschreibungen basieren auf vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu gewogenen Durchschnittspreisen bzw. letzten Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken bewertet. Bei der Bemessung der Rückstellungen werden allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach sorgfältiger kaufmännischer Beurteilung angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (§ 253 Abs. 2 HGB) monatlich bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Erläuterungen zur Bilanz2 Anlagevermögen Die Posten des Anlagevermögens zeigen nachfolgende Entwicklung: 3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Insgesamt belaufen sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände auf TEUR 4.408. Die Forderungen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von insgesamt TEUR 145 sowie Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 4.235, diese entfallen vollständig auf das Universitätsklinikum Bonn AöR als alleinigen Gesellschafter der MediStructura GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 27 beinhalten debitorische Kreditoren und einen Körperschaftsteuererstattungsanspruch des Jahres 2012. Die flüssigen Mittel valutieren zum Stichtag 31.12.13 mit TEUR 1.093. 4 Rechnungsabgrenzung Die Aktive- und Passive Rechnungsabgrenzung beinhaltet einen Servicevertrag für die Geräte- und Medizintechnik die periodengerecht in Höhe von TEUR 5 sowohl im Aufwand aus auch im Ertrag abgegrenzt wurde. 5 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.025 beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von TEUR 1.804 sowie die Rückstellung für aufzubewahrende Unterlagen von TEUR 154.
6 Verbindlichkeiten Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten auf TEUR 3.840. Sie beinhalten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.216, Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen von TEUR 1.607, die in Höhe von TEUR 1.566 auf das Universitätsklinikum Bonn AöR als alleinigen Gesellschafter der MediStructura GmbH entfallen, sowie die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 18. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung7 Umsatzerlöse Insgesamt konnten Umsatzerlöse in Hohe von TEUR 40.892 erwirtschaftet werden.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf TEUR 863 und sind im Wesentlichen durch periodenfremde Erlöse Betriebsorganisation und Bau in Höhe von TEUR 822 begründet. 8 Materialaufwand Der Materialaufwand setzt sich zusammen aus dem Aufwand für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und dem Aufwand für bezogene Leistungen.
In 2013 wurde das Konto Umzugskosten, Verlegung von Dienststellen (78260010) den bezogenen Dienstleistungen zugeordnet. Der Vorjahreswert verändert sich darum wie folgt.
9 Personalaufwand Die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres umfassen die Position Löhne und Gehälter mit TEUR 1.234 und Sozialabgaben in Höhe von TEUR 253 sowie Altersversorgung in Höhe von 40 EUR.
Zum 31.12.2013 waren in der MediStructura insgesamt 37 Vollkräfte in den Dienstarten Technischer Dienst und Verwaltungsdienst angestellt. Im Jahr 2013 beschäftigte die MSG gemäß § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 35,25 Arbeitnehmer. Das Universitätsklinikum Bonn AöR stellte der MSG im Jahresdurchschnitt 122,01 Vollkräfte. Das Gestellungspersonal ist unter Aufwand für bezogene Leistungen im Materialaufwand ausgewiesen. 10 Sachaufwand Die Sachaufwendungen in Höhe von TEUR 3.252 setzen sich im Wesentlichen aus der Zuführung zu den Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.763, periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 297 sowie den Mietaufwendungen für Räumlichkeiten und Geräte in Höhe von TEUR 847 zusammen.
In 2013 wurde das Konto Umzugskosten, Verlegung von Dienststellen (78260010) den bezogenen Dienstleistungen zugeordnet. Der Vorjahreswert verändert sich darum wie folgt.
11 Finanzergebnis In 2013 wurden Zinserträge von Kreditinstituten in Höhe von 290,70 EUR erwirtschaftet. Der Aufwand für Zinsen betrug 1.372,61 EUR, davon 1.270,61 EUR für langfristige Verbindlichkeiten (Rückstellung für Archivierung). 12 Steuern Es wurden Körperschafts- und Gewerbesteuern für das Jahr 2013 in Höhe von TEUR 115 berücksichtigt. Sonstige Angaben13 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine vertraglichen Verpflichtungen oder Zusagen für die Folgejahre. Mit dem Universitätsklinikum besteht ein umfangreicher Grundlagenvertrag zu Service- und Betreuungsleistungen, zur Personalgestellung, zur Arbeitssicherheit, usw. aus dem sich finanzielle Verpflichtungen für die Folgejahre ergeben. 14 Angaben zum Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Universitätsklinikums Bonn einbezogen.
1 Die Differenz ergibt sich aus einem
Erfassungsfehler im Anhang 2012.
15 Abschlussprüferhonorar Für das Geschäftsjahr 2013 wurden vom Abschlussprüfer folgende Honorare berechnet:
16 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 166 auf neue Rechnung vorzutragen. 17 Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Frank Nietzold, Bonn.
Bonn, den 18. Juli 2014 Frank Nietzold, Geschäftsführer Lagebericht 2013Inhaltsverzeichnis
1. Rechtliche Verhältnisse und Aufbau der GesellschaftDie MediStructura GmbH übernimmt das vollständige Management der Gebäude und Liegenschaften sowie Medizintechnischer Anlagen des Universitätsklinikums Bonn_ Hierbei erbringen wir Dienstleistungen von der Planung bis zur Umsetzung einschließlich des Betriebs. Gleichermaßen werden die Einrichtungen der Krankenversorgung, Forschung und Lehre betreut. 1.1 Rechtliche Konstruktion Die MediStructura GmbH ist am 27.041010 in Form einer Bargründung durch den alleinigen Gesellschafter Universitätsklinikum Bonn (AöR) gegründet worden. Die MediStructura ist unter der Nummer HRB 17979 im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn eingetragen. Neben dem Gesellschaftervertrag hat der Gesellschafter am 27.09.2010 eine Geschäftsordnung für die Geschäftsführung beschlossen. Die Geschäftsordnung regelt die Befugnisse der Geschäftsführung und die Zuständigkeiten der Gesellschafterversammlung. Änderungen der Geschäftsordnung sind bis dato nicht erfolgt. Zum 01.01.13 hat Herr Frank Nietzold die alleinige Geschäftsführung in Nachfolge von Herrn Dr. Tenzer übernommen. 1.2 Stammkapital Mit der Gründung vom 27.4.2010 erfolgte die Einzahlung des Stammkapitals in Höhe von 25.000 € Das Stammkapital wurde aufgrund der Verschmelzung der UKB Beteiligungsholding GmbH mit der MediStructura GmbH zum 01_01.2011 um 500 auf 25.500 durch Bildung eines neuen Geschäftsanteils erhöht. Das Stammkapital wird vom alleinigen Gesellschafter Universitätsklinikum Bonn gehalten. Mit der Verschmelzung wurden alle Verpflichtungen und Rechte auf die MediStructura GmbH übertragen. Aufgrund der Verschmelzung besteht eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 72 und aufgrund von positiven Vorjahresergebnissen ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 31. 1.3 Beteiligungen im Berichtszeitraum bestanden keine Beteiligungen an anderen Unternehmen. 1.4 Zweigniederlassungen Die MediStructura GmbH betreibt keine Zweigniederlassungen. 2. Wesentliche VertragsbeziehungenMit Gültigkeit ab 01.01.2011 wurden mit dem Universitätsklinikum Bonn folgende Verträge geschlossen:
Die Funktionen Buchhaltung, Steuerabteilung, Controlling, Personalabteilung und Einkauf wurden mittels dieser Verträge durch das UKB bereitgestellt und werden in der MediStructura bis dato nicht separat aufgebaut. Der Vertrag mit der Firma Life & Brain GmbH (Vertrag für das Infrastrukturelle und Technische Facility Management) ist im Jahr 2012 fortgeführt worden und besteht weiter fort Im Jahr 2013 gab es keine besonderen Aufträge mit Dritten Auftragnehmern neben dem UKB. 3. LeistungsentwicklungDie produktiven Leistungen werden von folgenden Abteilungen erbracht: Technisches Facility Management (TFM), Betriebsorganisation und Bau (BOB), Infrastrukturelles Management (IFM), Geräte- und Medizintechnik (GMT). Im Jahr 2013 wurde das Blockheizkraftwerk (BHKW) der Abteilung Energiemanagement zugeordnet Damit gehen Auftrags- und Erlösverschiebungen einher. Insgesamt wurden im Jahr 2013 mehr als 51.100 Aufträge bearbeitet. 3.1 Abteilung Technisches Facility Management (TFM): Der Bereich Technisches Facility Management generierte im Jahr 2013 einen Gesamtumsatz von TEUR 14.086 und bildet damit einen Schwerpunkt des Gesamtunternehmens. Dies bedeutet einen Anteil von 35,75% am Gesamtumsatz. Von den Umsätzen sind ca. TEUR 6.113 durch Eigenleistungen und TEUR 7.973 durch Fremdleistungen erbracht worden. In dieser Abteilung wurden im Geschäftsjahr 2013 etwa 31.000 Aufträge umgesetzt: davon ca. 20.000 Aufträge Instandsetzungsarbeiten, 11.000 Wartungs- und Erweiterungsaufträge. 3.2 Betriebsorganisation & Bau (BOB) Der Bereich BOB erlöste im Jahr 2013 einen Gesamtumsatz von TEUR 15.232, die sich durch TEUR 2.290 bei den Eigenleistungen und TEUR 12.942 in den Fremdleistungen zusammensetzen. Der Bereich BOB hat damit einen Anteil am Gesamtumsatz von 37,25% erwirtschaftet. Insgesamt wurden von BOB im Bereich Bauunterhalt mehr als 70 laufende Projekte betreut. Daneben wurden die großen Baumaßnahmen des UKB aus der Landesfinanzierung betreut Insgesamt wurden 16 Projekte fertig gestellt. 3.3 Infrastrukturelles Facility Management (IFM) Der Bereich IFM hat im Berichtsjahr 2013 TEUR 2.400 Umsätze erzielt, davon wurden TEUR 2.045 in Eigenleistungen erbracht und TEUR 355 als Fremdleistungen abgerechnet. Der Bereich IFM hält damit einen Anteil von 5,87% am Gesamtumsatz des Unternehmens. Insgesamt wurden ca. 2.300 Parkplätze betreut, mehr als 270 Wohnheimplätze und mehr als 80 Gebäude verwaltet_ In 2013 wurde gemeinsam mit dem UKB ein Konzept zur Installation einer Hausfeuerwehr ausgearbeitet. Darüber hinaus wurde das Projekt CAFM (Computer Aided Facility Management System) und die Genehmigung des Hubschrauberlandeplatzes weiter vorangetrieben. 3.4 Geräte- und Medizintechnik (GMT) Der Bereich Geräte und Medizintechnik erlöste im Jahr 2013 TEUR 7.782. Hier wurden Umsätze als Eigenleistungen in Höhe von TEUR 1.180 generiert, Fremdleistungen in Höhe von TEUR 6.602 vergeben_ Damit ist der Bereich Medizintechnik der drittstärkste Umsatzbereich mit 19,03 % Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens. Im Jahr 2013 wurden verschiedene Projekte seitens der Medizintechnik geplant und vorgestellt. Hierzu gehörten zum Beispiel die Planung des Schwerlastkonzeptes neue OP-Säulen im Zentral OP oder die Planung der OP-Leuchten. Ein weiteres wichtiges Projekt war die Leitung des interdisziplinären Teams für die Machbarkeitsanalyse der radiologischen Strahlentherapie am UKB. 3.5 Energiemanagement Im Jahr 2012 hat die MediStructura GmbH den Bereich Energiemanagement für das UKB übernommen und aufgebaut. Hier stehen vor allem die Beratungen bei Planungen von Neu- und Umbauten im Focus. Im Herbst 2013 wurde hier auch der Produktivbetrieb BHKW mit angegliedert. Dies führt ab 2014 zu Erlös- und Auftragsverschiebungen aus dem Bereich TFM in ENM. Insgesamt wurde hier in 2013 eine Summe von TEUR 127 erlöst. Das Jahr 2013 stand hier vor allem im Zeichen des Abteilungsaufbaus und der Vorbereitung der großen Bauprojekte wie z.B. BHKW- Anlage, DZNE, Klinergiecheck usw. 4. Geschäftsverlauf4.1 Besonderheiten des Geschäftsjahrs 2013 Im Geschäftsjahr 2013 wurden sukzessive Personalkonzepte erarbeitet, die mittelfristig zur Stabilisierung der Fremdkosten bei steigendem Flächen bedarf führen sollen. Diese wurden in einem Gesamtkonzept zusammengefasst. 4.2 Gesamtergebnis 2013 Das Geschäftsjahr 2013 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 166 ab. Die Erlöse resultieren hauptsächlich aus den Aufträgen des Universitätsklinikums Bonn in Höhe von TEUR 40.598. Der Erlös für Drittgeschäfte betrug im Geschäftsjahr 2013 TEUR 294 davon TEUR 288 Life&Brain. Die Summe aller Umsatzerlöse und sonstiger betrieblicher Erträge betrug in 2013 TEUR 41.755. Das Zinsergebnis beinhaltet Zinserträge aus Bankguthaben in Höhe von EUR 290,70 sowie Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 1.372,61. Davon EUR 1.270,61 für langfristige Verbindlichkeiten. 4.3 Ertrags- und Aufwandsituation Die Erträge resultieren zum ganz überwiegenden Teil aus den Leistungsbeziehungen zum Gesellschafter Universitätsklinikum Bonn (AÖR). Sie wurden in den Abteilungen Betriebsorganisation und Bau, Infrastrukturelles Facility Management, Technisches Facility Management, Energie Management und Geräte-und Medizintechnik erzielt (siehe 3. Leistungsentwicklung). Der Materialaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 36.684. Davon entfallen auf die Position Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe TEUR 14.493 und auf bezogenen Leistungen TEUR 22.191. Des Weiteren sind in den bezogenen Leistungen die Kosten des Gestellungspersonals des UKB in Höhe von TEUR 7.138 enthalten. Die Kosten für das bei der Gesellschaft direkt angestellte Personal in 2013 belaufen sich auf TEUR 1.486. 4.4 Finanzlage Am Ende des Geschäftsjahres betrugen die flüssigen Mittel TEUR 1.093. Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder sonstige Darlehen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 5. Qualitäts- und Risikomanagement5.1 Allgemeines Die organisatorische und personelle Einrichtung des Qualitäts- und Risikomanagements erfolgte zur Betriebsaufnahme am 01.01.2011 durch die Bildung der Abteilung Qualitäts- & Risikomanagement (QRM). 5.2 Organisatorischer Aufbau Die Abteilung QRM ist direkt der Geschäftsführung zugeordnet. Das Qualitäts- und Risikomanagement der MediStructura GmbH arbeitet eng mit dem Qualitäts- und Risikomanagement des Universitätsklinikums Bonn zusammen. 5.2.1 Qualitätsmanagement Die Abteilung QRM unterstützt die Med iStructura GmbH bei der Etablierung eines Qualitätsmanagementsystems (QM) nach DIN EN ISO 9001. Die erfolgreiche Auditierung fand am 28.11.2011 im Rahmen eines Zertifizierungsaudits des Gemeinschaftszertifizierungsverfahrens mit dem Universitätsklinikum durch den TÜV-Süd statt. Auch in 2013 wurde die MediStructura GmbH erfolgreich rezertifiziert Für die Geltungsbereiche (Abteilungen) IFM, TFM, BOB und GMT wurde der Nachweis erbracht, dass die Forderungen der IOS 9001 erfüllt sind. Der Auditbericht beinhaltet eine Maßnahmenliste mit erforderlichen Korrekturmaßnahmen zu einzelnen Prozessen bzw. Bereichen. Eine wesentliche Korrekturmaßnahme besteht in der Umsetzung des EDV-Projektes zur Überwachung von Wartungs- und Reparaturmaßnahmen durch die modulare Erweiterung der vorhandenen CAFM-Software. Das EDV-Projekt konnte im Berichtsjahr noch nicht umgesetzt werden. 5.2.2 Risikomanagement Die Abteilung QRM betreut das Risikomanagement der MediStructura GmbH auf der Basis der im Gesamtsystem des Universitätsklinikums Bonn bestehenden Planungs-, Informations- und Kontrollsysteme. Bei der Identifikation, Analyse und Bewertung von Risiken muss innerhalb des Konzerns zwischen dem Universitätsklinikum Bonn und der MediStructura GmbH klar differenziert werden. Im Berichtsjahr wurden keine Risikomeldungen für die MediStructura GmbH dokumentiert. Grundsätzlich besteht das wesentliche Risiko für die MediStructura GmbH im Erfüllungsgrad des Leistungsvertrages zwischen dem Universitätsklinikum Bonn und der MediStructura GmbH. Wesentliche Risiken liegen z.B. in der vollständigen Leistungserbringung bzw. Leistungserfassung und somit in der Liquiditätsausstattung der Gesellschaft Zur unterjährigen Abschätzung des wirtschaftlichen Risikos der Leistungsentwicklung hat die Abteilung KFM ein Reporting mit nachstehenden Elementen eingeführt: Hierzu zählen Berichte wie Forecast, Quartalsberichte zu Baumaßnahmen sowie ein regelmäßiges Berichtswesen für den Gesellschafter. 6. Interne RevisionDie Interne Revision (Konzernrevision) ist als Stabsstelle direkt dem Kaufmännischen Direktor des UK Bonn zugeordnet und nimmt orientierend an den einschlägigen Berufsstandards sowie im Rahmen des unternehmensübergreifenden Überwachungssystems prozessunabhängige Kontroll- und Beratungsaufgaben auch für die MediStructura GmbH wahr. Hierbei kommt der Internen Revision unter anderem die Aufgabe zu, Vorgänge und Strukturen auf Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit zu prüfen sowie Unregelmäßigkeiten aufzudecken. Dabei werden durch die Prüfung von Prozessen, Programmen und Projekten sowohl abgeschlossene Vorgänge, als auch die Umsetzung und Sinnhaftigkeit strategischer Initiativen hinterfragt. Da sich die Stabsstelle auch als Dienstleister im Sinne einer internen Unternehmensberatung versteht, wird in allen Unternehmensteilen und -funktionen neben Kontrollaspekten stets eine zielorientierte Kooperation, beispielsweise durch Optimierungsempfehlungen, angeboten. Inhalt hierbei ist, sowohl die Effizienz einzelner Prozessabläufe zu verbessern und eine größtmögliche Standardisierung herbeizuführen, als auch gleichzeitig die dahinterstehenden Systeme und Gesamtzusammenhänge inklusive der gültigen Verfahrensregeln und notwendigen Funktionstrennungsprinzipien zu berücksichtigen und ein zielführendes Internes Kontrollsystem für die kaufmännischen Geschäftsprozesse sicherzustellen bzw. weiterzuentwickeln. In Abstimmung mit der Stabsstelle wurden im Jahr 2013 die Unterstützungsleistungen bei der Definition der Rahmenbedingungen und eines Anforderungskataloges von Funktionserweiterungen im Bereich des Computer Aided Facility Management (CAFM) konkretisiert. Ferner leistete die Interne Revision in Ergänzung zu den Inventurbegleitungen und Kontrollzählungen bei Stichtagsinventuren unterstützende Beratung bei der Erarbeitung von Regelungen zur Bestandsführung und Inventurdurchführung. Das Einführungsprojekt Tangro wurde beratend begleitet; zu Einzelfragen der allgemeinen buchhalterischen Ordnungsmäßigkeit wurde inhaltlich Stellung genommen. Die Umsetzung der Berichtsempfehlungen zur Fakturierung von Leistungen zwischen MediStructura und UKB und der diesbezüglichen Rechnungskontrolle unterliegen dem Monitoring durch die Interne Revision. 7. Investitionen und BaumaßnahmenIm Berichtszeitraum wurden Investitionen von mehr als TEUR 164 getätigt. Dazu gehörten u. a. der Einkauf eines Traktors für den Bereich IFM sowie der Einkauf verschiedener Prüfmittel für die technischen Bereiche. 8. Personalstruktur und EntwicklungDas UKB hat im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich 134 Mitarbeiter (122,01 VK) an die MediStructura gestellt. Zum Jahresende waren 37 Mitarbeiter direkt in der MediStructura angestellt. Für 2014 wird weiterer Personalaufbau erwartet, um mehr Aufträge des Auftraggebers in Eigenleistung bearbeiten zu können und damit die Wirtschaftlichkeit für den Auftraggeber UKB zu verbessern. 9. Ausblick 2014Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet die MediStructura GmbH als Serviceunternehmen für das Universitätsklinikum Bonn eine Umsatzsteigerung auf über TEUR 42.000. Dies ist vor allem in dringenden Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen begründet. Die Gesellschaft geht laut Wirtschaftsplan für das Jahr 2014 von einem positiven Jahresergebnis in Höhe von TEUR 107 aus. Bei einem geplanten Erlös- und Ertragsvolumen von TEUR 51.105 werden Materialaufwände in Höhe von etwa 35.718 TEUR, Personalaufwand in Höhe von TEUR 3.010, bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 8.970 sowie sonstiger betrieblicher Aufwand in Höhe von TEUR 3.300 erwartet. Für 2014 ist mit leicht veränderten Stundenverrechnungspreisen zu rechnen, beispielsweise durch Tarifsteigerungen, Sachkostensteigerungen und weitere Vertragsanpassungen. Für 2014 wird ein leicht ansteigendes Drittgeschäft erwartet. In 2014 wird der Bereich Betriebsorganisation und Bau weiter die umfangreichen Sanierungen im Bestand durchführen. Diese Projekte resultieren aus Auflagen der Behörden, wie z.B. Brandschutz etc. Dabei profitiert die MediStructura erneut von der Verknüpfung der Betriebsorganisation mit dem Bau: Alle Sanierungen im Bestand sind mit Interimsunterbringungen, (Teil-) Umzügen oder sogar anteiligen Betriebsausfällen des Klinikums verbunden, wo es ganz besonders auf die Verknüpfung zwischen Bau-Ausführung und Betrieb ankommt. Darüber hinaus werden die Großprojekte weiter vorangetrieben. Viele der Projekte gehen in 2014 in die Umsetzungsphase über, was den Druck auf die Schaffung optimaler Organisationsstrukturen weiter erhöht. Als weiterer Punkt wird in 2014 die landesweite Harmonisierung der Masterpläne über alle Universitätsklinika weiter vorangetrieben. Für Mitte 2014 wird mit der Vorlage des ersten Masterplanes UKB gerechnet, der dann schon die neuen Landes-Standards zu Räumen und Größen berücksichtigen wird. Für 2014 plant die Abteilung Geräte- und Medizintechnik eine Neustrukturierung von gesetzlich geforderten Abläufen für mehr Sicherheit am UKB. Darüber hinaus soll ein Positionspapier der Abteilung Geräte- und Medizintechnik erstellt werden. Als besondere Risiken für die Zukunft ist insbesondere die starke Abhängigkeit vom Auftraggeber UKB anzusehen. Sollte das UKB die Beauftragung der MediStructura einschränken, könnte die GmbH nur durch Aufbau weiteren Drittgeschäftes den Betrieb sicherstellen. Der Aufbau von Drittgeschäft ist insgesamt als Chance zu werten, da wir unsere zum Teil spezialisierten Leistungen auch mit positivem Effekt für das Unternehmen auf dem Markt anbieten können. 10. NachtragsberichtFür das Geschäftsjahr 2013 gibt es keine Ereignisse, die für das Geschäftsjahr 2013 im Nachtrag von besonderer Bedeutung sind.
Bonn, den 18. Juli 2014 Frank Nietzold, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
Bilanz zum 31.12.2013der MediStructura GmbH, BonnAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
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