ComDocks GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jeffery Ross Barrie seit 23.4.2021 | Geschäftsführer |
Miguel Afonso seit 11.3.2020 | Prokura |
Tim Sether seit 11.3.2020 | Prokura |
Ellen Doll seit 11.3.2020 | Prokura |
Tom McKillop seit 11.3.2020 | Prokura |
Mark Benedikt Hochmuth seit 14.11.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
OIA GLOBAL HOLDINGS (EUROPE) LIMITED | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OIA Global GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023OIA Global GmbHHamburgAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023OIA GLOBAL GmbHHamburg
ANHANG zum 31. Dezember 2023OIA GLOBAL GmbHHamburg1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft Die OIA Global GmbH mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 102804 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Beibehaltung der Form der Darstellung, insbesondere der Gliederung der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt worden. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Im Interesse größerer Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt vor Ergebnisverwendung. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren grundsätzlich die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Unter Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird überwiegend Büromaterial ausgewiesen, das zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet wird. Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um noch abzurechnende Kosten aus Logistikdienstleistungen, die mit Herstellungskosten angesetzt werden. Die Bewertung erfolgt verlustfrei. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 4. Grundlage der Währungsumrechnung Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" und unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. 5. Erläuterung zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 derOIA Global GmbHHamburg
b) Forderungen Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 7.176.025,97 (Vj. EUR 5.039.435,69). c) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind im nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel erläutert.
d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 837.256,43 gliedert sich zum Bilanzstichtag wie folgt auf:
6. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung a) sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 707.931,62 (Vj. EUR 771.744,43) enthalten. Im Vorjahr wurden die unrealisierten Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in den sonstigen betrieblichen Erträgen saldiert. Die für diesen Effekt angepassten Vorjahresvergleichszahlen betragen für die Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 1.191.594,58. b) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 874.952,04 (Vj. EUR 49.627,80). Die für diesen Effekt angepassten Vorjahreszahlen betragen für die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 469.477,95. 7. Sonstige Angaben a) Organe der Gesellschaft Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft obliegt Herrn Jeffery Ross Barrie, (Geschäftsführer, Gesamtleitung, strategisches & operatives Management). b) Organbezüge Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. c) Personalentwicklung Bei der Gesellschaft waren im laufenden Geschäftsjahr durchschnittlich 26 Personen beschäftigt (Vj. 21). d) Konzernzugehörigkeit Die OIA GLOBAL GmbH wird in den Konzernabschluss der OIA Global Holdings (Europe) Limited, London / United Kingdom (größter und kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der OIA Global Holdings (Europe) Limited wird beim Companies House, United Kingdom eingereicht.
Hamburg, den 6. Dezember 2024 Jeffery Ross Barrie, Managing Director Feststellung des Jahresabschlusses Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 17. Januar 2025 festgestellt. LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023der OIA Global GmbHHamburg1. Grundlagen des Unternehmens Die Haupttätigkeit des Unternehmens besteht in der Erbringung von Fracht- und Logistikdienstleistungen. Damit das Unternehmen in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt konkurrenzfähig und erfolgreich bleibt, muss es sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und insbesondere auf das Verständnis und die vollständige Erfüllung der Anforderungen seiner Kunden, um deren volle Zufriedenheit sicherzustellen. Der Schlüssel zum Erfolg der Organisation liegt in der kontinuierlichen Bereitstellung von sehr hohen Serviceleistungen sowie der Schaffung von Mehrwert für die Transportbedürfnisse der Kunden. Im Rahmen dieses Engagements gegenüber seinen Kunden bietet das Unternehmen eine vollständig interaktive, maßgeschneiderte Web-Lösung an, die den Kunden bei der Bewältigung ihrer Lieferkette unterstützt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Allgemeine wirtschaftliche und branchenspezifische Bedingungen Im Jahr 2023 wurde die Größe des deutschen Fracht- und Logistikmarktes auf 215,11 Mrd. USD geschätzt. Deutschland belegte im Jahr 2023 den 3. Platz im Logistics Performance Index mit einer Punktzahl von 4,1 und dominiert nach Finnland in Europa. Investitionen in Straßen- und Schienenprojekte sowie in Pipeline-Erweiterungsprojekte treiben das Wachstum voran. Deutschland entwickelt seine Hafeninfrastruktur weiter und verbessert die Hinterlandanbindung, um den Handelsvolumina gerecht zu werden, die von den wichtigsten maritimen Handelspartnern generiert werden. Es wird erwartet, dass der deutsche Fracht- und Logistikmarkt bis 2033 ein Volumen von 295,37 Mrd. USD überschreiten wird und durchschnittlich mit einer Wachstumsrate (CAGR) von 3,22% zwischen 2023 und 2033 wächst. Der Ausbau des Autobahnnetzes hat zu einer optimierten nationalen Transportversorgungskette geführt. 2.2 Beschreibung der Geschäftsentwicklung Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf Wachstum, indem klare Budgets, Ziele und Vorgaben festgelegt werden, um eine gesunde Organisation zu erhalten. Wachstum schafft Chancen für das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Gruppe als Ganzes. Historisch gesehen wurde Wachstum durch die Weiterentwicklung des Geschäfts mit bestehenden Kunden, die Erweiterung des Kundenportfolios und die Kontrolle der Gemeinkosten erzielt. Die Leistung wird anhand der festgelegten Budgets gemessen, und die KPIs werden kontinuierlich überwacht und regelmäßig der Geschäftsführung berichtet. 2023 war ein herausforderndes Jahr aufgrund reduzierter Umsätze von großen globalen Kunden. Auch die Schwankungen der Wechselkurse hatten einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis. Die Bruttomarge ist im Jahr 2023 auf 22,4 % gestiegen, verglichen mit 16,7 % im Jahr 2022. Die Bruttomarge ist ein wichtiger Leistungsindikator des Unternehmens, die jobbezogen überwacht wird. Die Forderungslaufzeiten (DSO) sind im Jahr 2023 auf 27 Tage gesunken, verglichen mit 56 Tagen im Jahr 2022. Der Hauptgrund für die gesunkene Forderungslaufzeit ist der verringerte Forderungsbestand im Jahr 2023. Die Forderungslaufzeiten sind ein wichtiger Leistungsindikator, der regelmäßig überwacht werden, um sicherzustellen, dass sie innerhalb eines akzeptablen Bereichs bleiben. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2023 ein höheres Rohergebnis pro Auftrag von EUR 1.049 im Vergleich zu EUR 883 im Jahr 2022. 2.2.1 Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 22.488 erzielt. Dies stellt einen Rückgang von 26,5 % im Vergleich zum Vorjahr dar. Das Management setzt eine Verkaufs- und Geschäftsentwicklungsstrategie um, um zukünftiges Wachstum zu fördern. Etwa 75 % des Umsatzes des Unternehmens entfallen auf Märkte außerhalb Deutschlands. Die geografische Umsatzanalyse für 2023 sieht wie folgt aus:
2.2.2 Investitionen Im Jahr 2023 wurden keine Investitionen getätigt. Die Abschreibungen für das Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf insgesamt 39 TEUR. Es gab keine nennenswerten Veräußerungen von Vermögenswerten. 2.2.3 Beschaffung Die Materialaufwandsquote lag im Jahr 2022 bei 83,3 %, ist jedoch im Jahr 2023 auf 77,6 % gesunken, was darauf hinweist, dass das Unternehmen effizienter wird und mehr Umsatz bei geringeren Kosten erzielt. Die Inputkosten des Unternehmens beziehen sich hauptsächlich auf Frachtkosten, die im Jahr 2023 aufgrund der Krise im Roten Meer und der Störungen im Panama- Kanal gestiegen sind. Die Durchfahrten durch den Panama-Kanal und den Suez-Kanal sind stark zurückgegangen, wobei alternative Routen mehr Zeit in Anspruch nehmen und zusätzliche Kosten verursachen. Auch die steigenden Kraftstoffkosten haben zu höheren Vertriebskosten beigetragen. 2.2.4. Personalwesen Das Unternehmen schätzt seine Mitarbeiter und deren Beitrag zum Erfolg der Organisation. Um unser Geschäft weiterhin zu verbessern, überprüfen und stärken wir kontinuierlich unsere bestehende Talentbasis und fördern aktiv die Entwicklung der Mitarbeiter aus den eigenen Reihen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Jahr 2023 lag bei 26, mit 6 Austritten und 10 Neueinstellungen im Laufe des Jahres. 2.2.5 Finanzierung Das Unternehmen ist Mitglied des OIA EMEA Cash-Pool-Treasury-Programms. Im Rahmen dieses Programms hat das Unternehmen Zugang zu liquiden Mitteln, um seinen kurzfristigen Liquiditätsbedarf für das Betriebskapital zu decken, falls es nicht über ausreichende Mittel auf seinen Bankkonten verfügt. Bis heute hat das Unternehmen keine Mittel aus dem Cash-Pool Programm abgerufen. Das Cash-Pool Programm bleibt weiterhin als Finanzierungsquelle verfügbar. 2.3 Darstellung der Unternehmenssituation 2.3.1 Ertragslage Zusammengefasst ergeben sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht für das Jahr 2023 folgende Ertragskennzahlen im Vergleich zum Vorjahr:
2.3.2 Vermögenslage Für die Vermögenslage ergeben sich folgende Kennzahlen im Vorjahresvergleich:
2.3.3 Finanzlage Der Cashflow des Unternehmens setzt sich ausschließlich aus dem Cashflow aus der operativen Tätigkeit zusammen. Das Unternehmen ist Teil des OIA EMEA Cash-Pool-Treasury-Programms. Es werden alle Mittel am Ende des Tages automatisch an die Muttergesellschaft OIA Global Holdings (Europe) Ltd. übertragen. 2.3.4 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungskennzahlen Das Unternehmen verwendet eine Reihe von Leistungskennzahlen zur Überwachung und Kontrolle der Geschäftstätigkeit. Diese Maßnahmen umfassen sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Aspekte. Sie werden täglich im Unternehmen eingesetzt und umfassen:
2.3.5 Vorjahresvergleich
Das Rohergebnis liegt mit TEUR 5.747 (Vj. TEUR 5.951) trotz Rückgang der Gesamtleistung nahezu auf Vorjahresniveau. Die Personalaufwendungen sind leicht um TEUR 91 im Jahr 2023 angestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.211 im Jahr 2022 auf TEUR 2.829 im Jahr 2023 resultiert aus den erhöhten Aufwendungen der Wechselkursdifferenzen, sowie verrechneter Beratungsleistungen der OIA Global Holdings. 2.3.6 Gesamtbewertung der Unternehmenssituation Es wird davon ausgegangen, dass das Unternehmen die Erwartungen für 2024 erfüllen wird, indem es weiterhin enge Kundenbindung betreibt und im Bestandskundengeschäft wächst. Das Unternehmen wird sich auf Wachstum konzentrieren und dazu das Marketing verbessern sowie Techniken zur Einsparung von Gemeinkosten einführen. Dazu zählen beispielsweise die Reduzierung der Reisekosten sowie eine allgemeine Reduzierung der Verwaltungskosten. Das Unternehmen ist zur Deckung seines Betriebskapitals und seines langfristigen Liquiditätsbedarfs nicht auf Bankfinanzierungen oder interne Mittel angewiesen. 3. Bericht über die erwartete Entwicklung mit wichtigen Chancen und Risiken 3.1 Prognosebericht Das Unternehmen hat seine Prognose für 2024 auf der Grundlage der Annahme stabiler Rahmenbedingungen erstellt. Der Plan sieht vor, das Wachstum zu beschleunigen und sich dabei auf Branchen zu fokussieren, die von personalisierten und individuellen Transport-Dienstleistungen profitieren. Ein weiterer Aspekt ist die Erweiterung des Kundenportfolios. Es sollen einerseits verstärkt Großkunden akquiriert werden, um die Marketingposition zu verbessern. Andererseits liegt der Fokus auf Kunden mit einer tiefen Wertschöpfungskette, um die Leistungen entlang der Lieferketten auszubauen. Der für 2024 prognostizierte Rohertrag beträgt TEUR 5.368, was einen Anstieg von 7 % im Vergleich zum Rohertrag 2023 darstellt. Das Ergebnis vor Steuern für 2024 wird auf TEUR 1.079 prognostiziert. 3.2 Chancen, Risiken und Risikoberichterstattung Um signifikante Risiken zu identifizieren und zu bewerten, hat das Unternehmen ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Rahmen seiner Unternehmensplanung implementiert. Dieses System wird kontinuierlich weiterentwickelt, um sich neuen Erkenntnissen anzupassen. Währungsrisiko Die globale Wirtschaft setzt das Unternehmen Währungsschwankungen aus, insbesondere dem US-Dollar. Das Unternehmen strebt an, die Rechnungswährungen für Kunden an die Währungen der Lieferantenrechnungen anzupassen. Kreditrisiko Die Unternehmensrichtlinien zielen darauf ab, das Kreditrisiko zu minimieren, indem Zahlungsaufschübe nur an Kunden gewährt werden, die ein zuverlässiges Zahlungsverhalten nachweisen können und die Kreditwürdigkeit erfüllen. Preisrisiko Unvorhergesehene Kostensteigerungen und Preisanpassungen können die Rentabilität beeinflussen. Um Preisrisiken zu steuern und Preise zu stabilisieren, werden u.a. Verträge mit Lieferanten und Kunden geschlossen sowie regelmäßig Marktanalysen durchgeführt, um schnelle Preisanpassungen durchzuführen. Zusätzlich optimiert das Unternehmen die Transportwege, um Kosten zu senken und Lieferzeiten zu verkürzen. Ein klares Verständnis der internationalen Handelsklauseln trägt ebenfalls zur Risikominimierung bei. Marktrisiko In der Logistikbranche herrschen Marktrisiken insbesondere durch schwankende Nachfrage, intensiven Wettbewerb und stetige Veränderungen der Kundenanforderungen. Das Unternehmen versucht diese Risiken insbesondere durch eine hohe Wettbewerbsfähigkeit zu steuern. Das gelingt, indem Prozesse stetig optimiert werden und hoher Wert auf Kosteneffizienz gelegt wird. Des Weiteren werden die Dienstleistungen flexibel an die Wertschöpfungsketten der Kunden angepasst. Das Unternehmen ist zudem dem Risiko von Zahlungsausfällen von Kunden ausgesetzt. Um dieses Risiko zu reduzieren, führt die Gesellschaft detaillierte Bonitätsprüfungen bei seinen Kunden durch, verfügt über eine diversifizierte Kundenbasis und hat angemessene Versicherungspolicen, die die Haftung begrenzen. Beschaffungsrisiko Beschaffungsrisken entstehen u.a. durch Abhängigkeit von einzelnen Spediteuren oder auch durch Lieferverzögerungen bzw. unzuverlässige Lieferanten. Das Unternehmen diversifiziert seine Logistikpartner und legt großen Wert auf eine langfristige Zusammenarbeit mit zuverlässigen Spediteuren. Dies reduziert das Risiko von unvorhergesehenen Ausfällen und Lieferverzögerungen. Zudem verfügt das Unternehmen über angemessene Versicherungspolicen, die eine Vielzahl möglicher Szenarien abdecken.
Hamburg, den 6. Dezember 2024 Jeffery Ross Barrie, Managing Director In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurden von dem von uns beauftragtem Wirtschaftsprüfer folgender Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die OIA Global GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OIA Global GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OIA Global GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstiger Sachverhalt Der Jahresabschluss der OIA Global GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr bildet, wurde nicht geprüft. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr ist diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit dem für die Überwachung verantwortlichen Organ unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, den 6. Dezember 2024 PKF
Issing Faulhaber Wozar Altenbeck Treuhand Verwaltungs
GmbH
Dr. Matthias Heinrich, Wirtschaftsprüfer Florian Pfaff, Wirtschaftsprüfer |
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