Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 102804
Vorher
Bellville Rodair International GmbH
Eingetragen
23.10.2007
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungSpeditionen
Gegenstand
Transporte aller Art durch Subunternehmer, wobei erlaubnispflichtige Geschäfte ausgeschlossen sind, Logistik und Spedition.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jeffery Ross Barrie
seit 23.4.2021
Geschäftsführer
Miguel Afonso
seit 11.3.2020
Prokura
Tim Sether
seit 11.3.2020
Prokura
Ellen Doll
seit 11.3.2020
Prokura
Tom McKillop
seit 11.3.2020
Prokura
Mark Benedikt Hochmuth
seit 14.11.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
OIA GLOBAL HOLDINGS (EUROPE) LIMITED
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

OIA GLOBAL HOLDINGS (EUROPE) LIMITED
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OIA Global GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

OIA Global GmbH

Hamburg

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.177,99 2.429,99
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.026,15 59.915,02
41.204,14 62.345,01
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 37.510,66 8.816,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.176.025,97 5.039.435,69
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.789.839,87 5.341.992,03
8.965.865,84 10.381.427,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 263,23 30.842,13
9.003.639,73 10.421.086,69
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 29.890,08 8.888,52
9.074.733,95 10.492.320,22

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 5.063.409,22 2.996.240,21
III. Jahresüberschuss 727.655,14 2.067.169,01
5.891.064,36 5.163.409,22
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.592.554,96 2.686.370,28
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 539.014,25 72.700,14
2. übrige Verbindlichkeiten 1.052.100,38 2.569.840,58
1.591.114,63 2.642.540,72
9.074.733,95 10.492.320,22

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

OIA GLOBAL GmbH

Hamburg

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 5.747.198,40 5.951.117,50
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.476.299,94 1.466.903,44
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 344.457,82 262.678,13
1.820.757,76 1.729.581,57
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 38.598,74 32.553,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.829.211,05 1.211.281,50
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.283,23 0,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 314.968,11 910.531,94
7. Ergebnis nach Steuern 741.379,51 2.067.169,01
8. sonstige Steuern 13.724,37 0,00
9. Jahresüberschuss 727.655,14 2.067.169,01

ANHANG zum 31. Dezember 2023

OIA GLOBAL GmbH

Hamburg

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Die OIA Global GmbH mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 102804 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Beibehaltung der Form der Darstellung, insbesondere der Gliederung der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt worden.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Im Interesse größerer Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt vor Ergebnisverwendung.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren grundsätzlich die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

Unter Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird überwiegend Büromaterial ausgewiesen, das zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet wird.

Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um noch abzurechnende Kosten aus Logistikdienstleistungen, die mit Herstellungskosten angesetzt werden. Die Bewertung erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

4. Grundlage der Währungsumrechnung

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" und unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

5. Erläuterung zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt:

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 der

OIA Global GmbH

Hamburg

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.286,53 0,00 0,00 6.286,53
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 441.751,04 17.457,87 0,00 459.208,91
448.037,57 17.457,87 0,00 465.495,44
Abschreibungen
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.856,54 252,00 0,00 4.108,54
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 381.836,02 38.346,74 0,00 420.187,76
385.692,56 38.598,74 0,00 424.296,30
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.177,99 2.429,99
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.026,15 59.915,02
41.204,14 62.345,01

b) Forderungen

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 7.176.025,97 (Vj. EUR 5.039.435,69).

c) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind im nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel erläutert.

31.12.2023
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten
unter 1 Jahr über 1 Jahr Davon über 5 Jahre gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen 539 0 0 539
2. Übrige Verbindlichkeiten 1.052 0 0 1.052
- davon aus Steuern (24) (0) (0) (24)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (21) (0) (0) (21)
1.591 0 0 1.591
31.12.2022
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten
unter 1 Jahr über 1 Jahr Davon über 5 Jahre gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen 73 0 0 73
2. Übrige Verbindlichkeiten 2.570 0 0 2.570
- davon aus Steuern (56) (0) (0) (56)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (19) (0) (0) (19)
2.643 0 0 2.643

d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 837.256,43 gliedert sich zum Bilanzstichtag wie folgt auf:

Fällig bis 31.12.2024 später
EUR EUR
Miete 274.236,78 303.123,09
Leasing 67.179,07 192.717,49
341.415,85 495.840,58

6. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 707.931,62 (Vj. EUR 771.744,43) enthalten. Im Vorjahr wurden die unrealisierten Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in den sonstigen betrieblichen Erträgen saldiert. Die für diesen Effekt angepassten Vorjahresvergleichszahlen betragen für die Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 1.191.594,58.

b) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 874.952,04 (Vj. EUR 49.627,80). Die für diesen Effekt angepassten Vorjahreszahlen betragen für die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 469.477,95.

7. Sonstige Angaben

a) Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft obliegt Herrn Jeffery Ross Barrie, (Geschäftsführer, Gesamtleitung, strategisches & operatives Management).

b) Organbezüge

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

c) Personalentwicklung

Bei der Gesellschaft waren im laufenden Geschäftsjahr durchschnittlich 26 Personen beschäftigt (Vj. 21).

d) Konzernzugehörigkeit

Die OIA GLOBAL GmbH wird in den Konzernabschluss der OIA Global Holdings (Europe) Limited, London / United Kingdom (größter und kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der OIA Global Holdings (Europe) Limited wird beim Companies House, United Kingdom eingereicht.

 

Hamburg, den 6. Dezember 2024

Jeffery Ross Barrie, Managing Director

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 17. Januar 2025 festgestellt.

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

der OIA Global GmbH

Hamburg

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Haupttätigkeit des Unternehmens besteht in der Erbringung von Fracht- und Logistikdienstleistungen.

Damit das Unternehmen in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt konkurrenzfähig und erfolgreich bleibt, muss es sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und insbesondere auf das Verständnis und die vollständige Erfüllung der Anforderungen seiner Kunden, um deren volle Zufriedenheit sicherzustellen. Der Schlüssel zum Erfolg der Organisation liegt in der kontinuierlichen Bereitstellung von sehr hohen Serviceleistungen sowie der Schaffung von Mehrwert für die Transportbedürfnisse der Kunden. Im Rahmen dieses Engagements gegenüber seinen Kunden bietet das Unternehmen eine vollständig interaktive, maßgeschneiderte Web-Lösung an, die den Kunden bei der Bewältigung ihrer Lieferkette unterstützt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Allgemeine wirtschaftliche und branchenspezifische Bedingungen

Im Jahr 2023 wurde die Größe des deutschen Fracht- und Logistikmarktes auf 215,11 Mrd. USD geschätzt. Deutschland belegte im Jahr 2023 den 3. Platz im Logistics Performance Index mit einer Punktzahl von 4,1 und dominiert nach Finnland in Europa. Investitionen in Straßen- und Schienenprojekte sowie in Pipeline-Erweiterungsprojekte treiben das Wachstum voran. Deutschland entwickelt seine Hafeninfrastruktur weiter und verbessert die Hinterlandanbindung, um den Handelsvolumina gerecht zu werden, die von den wichtigsten maritimen Handelspartnern generiert werden. Es wird erwartet, dass der deutsche Fracht- und Logistikmarkt bis 2033 ein Volumen von 295,37 Mrd. USD überschreiten wird und durchschnittlich mit einer Wachstumsrate (CAGR) von 3,22% zwischen 2023 und 2033 wächst. Der Ausbau des Autobahnnetzes hat zu einer optimierten nationalen Transportversorgungskette geführt.

2.2 Beschreibung der Geschäftsentwicklung

Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf Wachstum, indem klare Budgets, Ziele und Vorgaben festgelegt werden, um eine gesunde Organisation zu erhalten. Wachstum schafft Chancen für das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Gruppe als Ganzes. Historisch gesehen wurde Wachstum durch die Weiterentwicklung des Geschäfts mit bestehenden Kunden, die Erweiterung des Kundenportfolios und die Kontrolle der Gemeinkosten erzielt. Die Leistung wird anhand der festgelegten Budgets gemessen, und die KPIs werden kontinuierlich überwacht und regelmäßig der Geschäftsführung berichtet.

2023 war ein herausforderndes Jahr aufgrund reduzierter Umsätze von großen globalen Kunden. Auch die Schwankungen der Wechselkurse hatten einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis. Die Bruttomarge ist im Jahr 2023 auf 22,4 % gestiegen, verglichen mit 16,7 % im Jahr 2022. Die Bruttomarge ist ein wichtiger Leistungsindikator des Unternehmens, die jobbezogen überwacht wird.

Die Forderungslaufzeiten (DSO) sind im Jahr 2023 auf 27 Tage gesunken, verglichen mit 56 Tagen im Jahr 2022. Der Hauptgrund für die gesunkene Forderungslaufzeit ist der verringerte Forderungsbestand im Jahr 2023. Die Forderungslaufzeiten sind ein wichtiger Leistungsindikator, der regelmäßig überwacht werden, um sicherzustellen, dass sie innerhalb eines akzeptablen Bereichs bleiben.

Das Unternehmen erzielte im Jahr 2023 ein höheres Rohergebnis pro Auftrag von EUR 1.049 im Vergleich zu EUR 883 im Jahr 2022.

2.2.1 Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 22.488 erzielt. Dies stellt einen Rückgang von 26,5 % im Vergleich zum Vorjahr dar. Das Management setzt eine Verkaufs- und Geschäftsentwicklungsstrategie um, um zukünftiges Wachstum zu fördern. Etwa 75 % des Umsatzes des Unternehmens entfallen auf Märkte außerhalb Deutschlands. Die geografische Umsatzanalyse für 2023 sieht wie folgt aus:

Deutschland - TEUR 5.618

Europa - TEUR 2.175

Rest der Welt-TEUR 14.695

2.2.2 Investitionen

Im Jahr 2023 wurden keine Investitionen getätigt.

Die Abschreibungen für das Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf insgesamt 39 TEUR. Es gab keine nennenswerten Veräußerungen von Vermögenswerten.

2.2.3 Beschaffung

Die Materialaufwandsquote lag im Jahr 2022 bei 83,3 %, ist jedoch im Jahr 2023 auf 77,6 % gesunken, was darauf hinweist, dass das Unternehmen effizienter wird und mehr Umsatz bei geringeren Kosten erzielt. Die Inputkosten des Unternehmens beziehen sich hauptsächlich auf Frachtkosten, die im Jahr 2023 aufgrund der Krise im Roten Meer und der Störungen im Panama- Kanal gestiegen sind. Die Durchfahrten durch den Panama-Kanal und den Suez-Kanal sind stark zurückgegangen, wobei alternative Routen mehr Zeit in Anspruch nehmen und zusätzliche Kosten verursachen. Auch die steigenden Kraftstoffkosten haben zu höheren Vertriebskosten beigetragen.

2.2.4. Personalwesen

Das Unternehmen schätzt seine Mitarbeiter und deren Beitrag zum Erfolg der Organisation. Um unser Geschäft weiterhin zu verbessern, überprüfen und stärken wir kontinuierlich unsere bestehende Talentbasis und fördern aktiv die Entwicklung der Mitarbeiter aus den eigenen Reihen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Jahr 2023 lag bei 26, mit 6 Austritten und 10 Neueinstellungen im Laufe des Jahres.

2.2.5 Finanzierung

Das Unternehmen ist Mitglied des OIA EMEA Cash-Pool-Treasury-Programms. Im Rahmen dieses Programms hat das Unternehmen Zugang zu liquiden Mitteln, um seinen kurzfristigen Liquiditätsbedarf für das Betriebskapital zu decken, falls es nicht über ausreichende Mittel auf seinen Bankkonten verfügt. Bis heute hat das Unternehmen keine Mittel aus dem Cash-Pool Programm abgerufen. Das Cash-Pool Programm bleibt weiterhin als Finanzierungsquelle verfügbar.

2.3 Darstellung der Unternehmenssituation

2.3.1 Ertragslage

Zusammengefasst ergeben sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht für das Jahr 2023 folgende Ertragskennzahlen im Vergleich zum Vorjahr:

FINANZKENNZAHLEN
Ertragslage 2023 2022
Rohergebnis in TEUR 5.747 5.951
Anzahl der Aufträge 5.476 6.740
Rohergebnis je Auftrag in EUR 1.049 883
Rohergebnis je Mitarbeiter in TEUR 221 283

2.3.2 Vermögenslage

Für die Vermögenslage ergeben sich folgende Kennzahlen im Vorjahresvergleich:

FINANZKENNZAHLEN
Vermögenslage 31.12.2023 31.12.2022
Eigenkapitalquote in % 64,9 49,2
Eigenkapitalrentabilität in % 12,4 40,0
Working capital in TEUR 5.820 5.092
Bilanzsumme in TEUR 9.075 10.492

2.3.3 Finanzlage

Der Cashflow des Unternehmens setzt sich ausschließlich aus dem Cashflow aus der operativen Tätigkeit zusammen. Das Unternehmen ist Teil des OIA EMEA Cash-Pool-Treasury-Programms. Es werden alle Mittel am Ende des Tages automatisch an die Muttergesellschaft OIA Global Holdings (Europe) Ltd. übertragen.

2.3.4 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungskennzahlen

Das Unternehmen verwendet eine Reihe von Leistungskennzahlen zur Überwachung und Kontrolle der Geschäftstätigkeit. Diese Maßnahmen umfassen sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Aspekte. Sie werden täglich im Unternehmen eingesetzt und umfassen:

Umsatzerlöse

Rohertrag je Mitarbeiter

Aufträge je Mitarbeiter

Nettogewinnspanne

Cashflow

Mitarbeiter-Fluktuation

EBITDA

Forderungslaufzeiten (DSO)

Kundenbindung und Wachstum des Rechnungsvolumens

2.3.5 Vorjahresvergleich

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR %
Rohertrag 5.005 5.103 -1,9%
Rohergebnis 5.747 5.951 -3,4%
Ergebnis nach Steuern 741 2.067 -64,1%

Das Rohergebnis liegt mit TEUR 5.747 (Vj. TEUR 5.951) trotz Rückgang der Gesamtleistung nahezu auf Vorjahresniveau. Die Personalaufwendungen sind leicht um TEUR 91 im Jahr 2023 angestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.211 im Jahr 2022 auf TEUR 2.829 im Jahr 2023 resultiert aus den erhöhten Aufwendungen der Wechselkursdifferenzen, sowie verrechneter Beratungsleistungen der OIA Global Holdings.

2.3.6 Gesamtbewertung der Unternehmenssituation

Es wird davon ausgegangen, dass das Unternehmen die Erwartungen für 2024 erfüllen wird, indem es weiterhin enge Kundenbindung betreibt und im Bestandskundengeschäft wächst. Das Unternehmen wird sich auf Wachstum konzentrieren und dazu das Marketing verbessern sowie Techniken zur Einsparung von Gemeinkosten einführen. Dazu zählen beispielsweise die Reduzierung der Reisekosten sowie eine allgemeine Reduzierung der Verwaltungskosten.

Das Unternehmen ist zur Deckung seines Betriebskapitals und seines langfristigen Liquiditätsbedarfs nicht auf Bankfinanzierungen oder interne Mittel angewiesen.

3. Bericht über die erwartete Entwicklung mit wichtigen Chancen und Risiken

3.1 Prognosebericht

Das Unternehmen hat seine Prognose für 2024 auf der Grundlage der Annahme stabiler Rahmenbedingungen erstellt.

Der Plan sieht vor, das Wachstum zu beschleunigen und sich dabei auf Branchen zu fokussieren, die von personalisierten und individuellen Transport-Dienstleistungen profitieren. Ein weiterer Aspekt ist die Erweiterung des Kundenportfolios. Es sollen einerseits verstärkt Großkunden akquiriert werden, um die Marketingposition zu verbessern. Andererseits liegt der Fokus auf Kunden mit einer tiefen Wertschöpfungskette, um die Leistungen entlang der Lieferketten auszubauen.

Der für 2024 prognostizierte Rohertrag beträgt TEUR 5.368, was einen Anstieg von 7 % im Vergleich zum Rohertrag 2023 darstellt. Das Ergebnis vor Steuern für 2024 wird auf TEUR 1.079 prognostiziert.

3.2 Chancen, Risiken und Risikoberichterstattung

Um signifikante Risiken zu identifizieren und zu bewerten, hat das Unternehmen ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Rahmen seiner Unternehmensplanung implementiert. Dieses System wird kontinuierlich weiterentwickelt, um sich neuen Erkenntnissen anzupassen.

Währungsrisiko

Die globale Wirtschaft setzt das Unternehmen Währungsschwankungen aus, insbesondere dem US-Dollar. Das Unternehmen strebt an, die Rechnungswährungen für Kunden an die Währungen der Lieferantenrechnungen anzupassen.

Kreditrisiko

Die Unternehmensrichtlinien zielen darauf ab, das Kreditrisiko zu minimieren, indem Zahlungsaufschübe nur an Kunden gewährt werden, die ein zuverlässiges Zahlungsverhalten nachweisen können und die Kreditwürdigkeit erfüllen.

Preisrisiko

Unvorhergesehene Kostensteigerungen und Preisanpassungen können die Rentabilität beeinflussen. Um Preisrisiken zu steuern und Preise zu stabilisieren, werden u.a. Verträge mit Lieferanten und Kunden geschlossen sowie regelmäßig Marktanalysen durchgeführt, um schnelle Preisanpassungen durchzuführen. Zusätzlich optimiert das Unternehmen die Transportwege, um Kosten zu senken und Lieferzeiten zu verkürzen. Ein klares Verständnis der internationalen Handelsklauseln trägt ebenfalls zur Risikominimierung bei.

Marktrisiko

In der Logistikbranche herrschen Marktrisiken insbesondere durch schwankende Nachfrage, intensiven Wettbewerb und stetige Veränderungen der Kundenanforderungen. Das Unternehmen versucht diese Risiken insbesondere durch eine hohe Wettbewerbsfähigkeit zu steuern. Das gelingt, indem Prozesse stetig optimiert werden und hoher Wert auf Kosteneffizienz gelegt wird. Des Weiteren werden die Dienstleistungen flexibel an die Wertschöpfungsketten der Kunden angepasst. Das Unternehmen ist zudem dem Risiko von Zahlungsausfällen von Kunden ausgesetzt. Um dieses Risiko zu reduzieren, führt die Gesellschaft detaillierte Bonitätsprüfungen bei seinen Kunden durch, verfügt über eine diversifizierte Kundenbasis und hat angemessene Versicherungspolicen, die die Haftung begrenzen.

Beschaffungsrisiko

Beschaffungsrisken entstehen u.a. durch Abhängigkeit von einzelnen Spediteuren oder auch durch Lieferverzögerungen bzw. unzuverlässige Lieferanten. Das Unternehmen diversifiziert seine Logistikpartner und legt großen Wert auf eine langfristige Zusammenarbeit mit zuverlässigen Spediteuren. Dies reduziert das Risiko von unvorhergesehenen Ausfällen und Lieferverzögerungen. Zudem verfügt das Unternehmen über angemessene Versicherungspolicen, die eine Vielzahl möglicher Szenarien abdecken.

 

Hamburg, den 6. Dezember 2024

Jeffery Ross Barrie, Managing Director

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurden von dem von uns beauftragtem Wirtschaftsprüfer folgender Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die OIA Global GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der OIA Global GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OIA Global GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstiger Sachverhalt

Der Jahresabschluss der OIA Global GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr bildet, wurde nicht geprüft. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr ist diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem für die Überwachung verantwortlichen Organ unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Würzburg, den 6. Dezember 2024

PKF Issing Faulhaber Wozar Altenbeck Treuhand Verwaltungs GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Matthias Heinrich, Wirtschaftsprüfer

Florian Pfaff, Wirtschaftsprüfer

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