Acal BFi Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rudolf Schelm seit 23.10.2002 | Prokura |
Jörg Dübener seit 23.10.2002 | Geschäftsführer |
Hans Schmidt seit 23.10.2002 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BFi OPTiLAS GMBHDIETZENBACHJahresabschluss zum 31. Dezember 2008LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008/20091. Darstellung des Geschäftsverlaufes1.1 Geschäftsumfeld Die BFi OPTiLAS GmbH befindet sich zu 100% im Besitz der BFi OPTiLAS International S.A.S, Evry, Frankreich. Gegenstand der Gesellschaft ist die Beratung und der Verkauf von elektronischen, elektro-mechanischen und elektro-optischen Komponenten und Geräten sowie die Reparatur, Wartung und Kalibrierung dieser Geräte. Die Firma BFi OPTiLAS GmbH versteht sich als Distributor für erklärungsbedürftige Nischenprodukte in von uns ausgewählten Produktbereichen und Marktsegmenten. Damit grenzen wir uns klar ab von den sogenannten Broadlinern und Katalog-Häusern, die Standard-/Massenprodukte wie z.B. Widerstände, Kondensatoren, Schalter, Stecker, und Halbleiter anbieten. Während die großen Distributionshäuser meist mit wenigen Herstellern arbeiten und deren Produkte in sehr großen Mengen an kommerzielle Großabnehmer in der Industrie liefern, offerieren die Katalog-Häuser eine äußerst breite Palette, die aber wegen der relativ hohen Stückkosten im Regelfall nur in kleinen Mengen verkauft werden. Unsere Unternehmensstrategie besteht darin, dass von unseren Verkaufsingenieuren beratungsintensive Spezialprodukte, hauptsächlich aus USA und Asien aber auch aus Europa, zusammen mit den technischen Anwendern bei unseren Kunden in deren Zwischen- oder Endprodukte "ein-designed" werden. Unsere Stärke dabei sind die erstklassigen Hersteller, die wir vertreten, und das technische Know-how unserer Mitarbeiter, wobei uns zusätzliche Engineering- und Logistikdienstleistungen vor Billiganbietern schützen. Eine breit angelegte Diversifikationspolitik mit den vier Geschäftsbereichen
und dementsprechend eine Kundenbasis in nahezu allen technischen Bereichen, macht uns unter normalen wirtschaftlichen Bedingungen relativ unabhängig von der Marktsituation in den einzelnen Branchen aber auch von Kunden und Lieferanten. Mehr als zehn Produktgruppen mit zusammen über 120 Lieferanten bringen zwangsläufig auch eine hohe Zahl an Mitbewerbern mit sich. Betrachtet man jedoch die einzelnen Produktgruppen, dann ist die Mitbewerberanzahl nicht nur überschaubar, sondern erlaubt uns aufgrund der Art unseres Geschäftes und der Herstellerauswahl eine Schlüsselstellung unter den Anbietern der jeweiligen Geschäftssparte einzunehmen. 1.2 Geschäftsentwicklung Nachdem das erste Quartal im Geschäftsjahr 2008/2009 sich zunächst gut entwickelte zeigten sich auch für unser Unternehmen im zweiten Quartal zusehends die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Um dem entgegenzuwirken wurden alle Investitionen auf ein Minimum beschränkt sowie Personalinvestitionen einschließlich Ersatzeinstellungen gestoppt. Ferner verstärkten wir unsere Vertriebsaktivitäten. Seit Mai 2009 haben wir als weitere Maßnahme in Teilbereichen unseres Unternehmens Kurzarbeit eingeführt. Für die Bereitschaft dies mitzutragen gebührt dem Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser besonderer Dank. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr insgesamt deutlich um T€ -7.309,8 (-12,5 %) zurück gegangen. Der Umsatzrückgang erfolgte vor allem in den Geschäftsbereichen Passive Bauelemente und Kommunikation. Zu dem Umsatzrückgang im Geschäftsbereich Passive Bauelemente (-16,2 %) hat vor allem der magnetische Bereich (-21,6 %) beigetragen. Aber auch der Sensor Bereich musste mit -5,2 % ein leichtes Minus hinnehmen. Der Geschäftsbereich Kommunikation war in besonders starken Maße von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise betroffen (-30,7 %). Dies lag vor allem daran, dass der Halbleiterbedarf infolge des stark von der Wirtschaftskrise betroffenen Exportgeschäftes völlig eingebrochen war. Die Geschäftsbereiche Photonik und Bildbearbeitung konnten hingegen an den Erfolg des vorangegangenen Geschäftsjahres anknüpfen. In diesen Bereichen konnten deutliche Zuwächse erzielt werden (+12,2 %). Positiv hat sich für die Gesellschaft in diesem Geschäftsjahr die Wechselkursentwicklung von EURO zu USD ausgewirkt. Die nachfolgenden Erläuterungen zur Kursentwicklung des EURO zum USD basieren auf den Monatsdurchschnittskursen der europäischen Zentralbank (EZB). Der Zeitraum Januar bis Juli 2008 war von einem sich gegenüber dem Euro abschwächenden USD geprägt (Abschwächungsphase). Von Juli 2008 bis November 2008 erfolgte dann eine entgegengesetzte Bewegung, d.h. der USD notierte wieder stärker (Erholungsphase). Der USD hat in diesem Zeitraum gegenüber dem EUR um rund +23,9 % an Wert gewonnen. Ab November 2008 notierte der USD bis zum Ende unseres Geschäftsjahres wieder etwas schwächer (Juni 2009: 1 USD = 0,7135 EUR), jedoch noch deutlich stärker als in der Abschwächungsphase. Die nachfolgende Graphik verdeutlicht die Kursentwicklung von USD zu EURO:
In der Abschwächungsphase konnte die Gesellschaft die aus dem USD-Raum kommenden Waren zu günstigen Einkaufskonditionen erwerben. Seit der Erholungsphase wurde ein Teil dieser Warenbestände unter Erzielung von Kursgewinnen veräußert. Dem Risiko von Währungsverlusten wurde durch einen in Fremdwährung bezogenen geringeren Warenbestand Rechnung getragen. Insgesamt hat dies zu einem wesentlichen Teil zur Verbesserung der Rohertragsmarge um insgesamt +2,6 %-Punkte, verglichen mit dem letzten Geschäftsjahr, beigetragen. 1.3 Auftrags- und Umsatzentwicklung Der Auftragsbestand mit Dritten betrug zum Ende des Geschäftsjahres Mio. € 4,7 (Vj. Mio. € 5,3). Der Umsatz in EUR ging im Berichtsjahr um -12,5 % auf T€ 51.191,8 zurück. Es wird auf die Ausführungen zur Geschäftsentwicklung unter 1.2 verwiesen. Die Umsatzentwicklung nach In- und Ausland stellt sich wie folgt dar:
Der Umsatz verteilt sich auf die Geschäftsbereiche: Passive Bauelemente 29,1 % (Vorjahr 30,5 %) Kommunikation 29,2 % (Vorjahr 36,9 %) Photonik und Bildverarbeitung 41,7 % (Vorjahr 32,6 %). 1.4 Geschäftsergebnis Infolge unseres Produktspektrums sind unsere Kunden zum überwiegenden Teil in den verschiedenen Branchen der Industrie angesiedelt, wie z. B. Elektrotechnik, Maschinenbau, Energiegewinnung, Automotive und Transportation, Chemie/Petrochemie, Medizin, Militär und Aerospace, Konsumerelektronik, Büroautomation. Dies bewirkte, dass die derzeitige Wirtschaftskrise nicht in allen Bereichen einen gleich starken Einbruch hervorrief, was uns am Ende unter den gegebenen Umständen immer noch ein besseres Ergebnis als dem Branchendurchschnitt (ca. -30 %) ermöglichte. Das operative Betriebsergebnis liegt bei T€ 977,6 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ -88,6 (-8,3 %) vermindert. Der Rohertrag (Bruttonutzen) konnte hierbei nahezu auf Vorjahresniveau gehalten werden und hat sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig um T€ -10,3 (-0,1 %) vermindert. Die Rohertragsmarge verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,6 %-Punkte. Bezüglich der Margenentwicklung wird auf unsere Ausführungen unter 1.2 verwiesen. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 684,3 (Vorjahr T€ 745,0). 1.5 Beschaffung/Lagerhaltung Unsere Gesellschaft ist für die zentrale europäische Beschaffung für einen großen Anteil des Konzerngeschäftes verantwortlich. Zum Lieferantenportfolio der zentralen europäischen Beschaffung gehören Hersteller, deren Produkte an Kunden von zwei oder mehr Landesgesellschaften geliefert werden, oder Produkte, bei denen eine ständige Lagerbevorratung eine wesentliche Voraussetzung für den Geschäftsausbau ist. Derzeit gibt es ca. 120 verschiedene Lieferanten, die von der europäischen zentralen Beschaffung betreut werden. Die Auswahl von neuen Lieferanten erfolgt durch den für den jeweiligen Geschäftsbereich zuständigen Business Development Director (BDD) in Zusammenarbeit mit der Geschäfts- und Verkaufsleitung der Landesgesellschaften. Mit den großen Lieferanten gibt es in der Regel einen individuellen Distributionsvertrag, in dem Produkte, Verkaufsgebiete, Konditionen sowie beiderseitige Aufgaben und Verpflichtungen geregelt sind. Beschaffung wird grundsätzlich in 3 Arten betrieben: Back to Back zur direkten Belieferung eines einzelnen Auftrages. Es handelt sich dabei um nicht gängige Teile, die nur kurzzeitig am Lager liegen. Lagerbevorratung um den Kunden eine kurzfristige Bedarfsdeckung zu ermöglichen. Hierbei handelt es sich um gängige Bauteile, die von verschiedenen Kunden in unterschiedlicher Menge abgenommen werden. Bufferstock zur kundenspezifischen Lagerbevorratung, u. a. auch Konsignationslager. Bei diesen Teilen kann es sich sowohl um gängige wie auch um nicht gängige Teile handeln. Bei nicht gängigen Teilen wird mit dem Kunden eine Abnahmeverpflichtung vereinbart. Mit der rückläufigen Geschäftsentwicklung und dem damit einhergehenden Bestreben, den Vorratsbestand der veränderten Marktnachfragesituation anzupassen, hat sich der Vorratsbestand im Berichtsjahr um -7,3 % (T€ -487,6) vermindert. 1.6 Investitionen Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2009 T€ 171,4 (Vorjahr T€ 55,0) und wurden bezüglich der Lagerausstattung (T€ 62,5) sowie der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 108,9) getätigt. Unter anderem wurden Büromöbel für unsere neuen Räumlichkeiten in Gröbenzell in Höhe von T€ 35,6 angeschafft. 1.7 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Eigenkapital, um den gewöhnlichen Geschäftsbetrieb betreiben zu können. 1.8 Personal- und Sozialbereich Unsere Mitarbeiter sind meist langjährige, qualifizierte Fachkräfte. Rund 1/3 unserer Mitarbeiter sind Ingenieure und ca. 2/3 aller Mitarbeiter sind direkt in Verkaufsaktivitäten involviert. Ständige Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen sowie unser inzwischen hochentwickeltes Qualitätsmanagement System sichern eine umfassende Arbeitsqualität. Flexible Arbeitszeiten sowie eine Altersvorsorge und eine Ergebnisbeteiligung für alle Mitarbeiter führen zu hoher Motivation und geringer Fluktuation. Zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat besteht eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Das Vergütungssystem basiert grundsätzlich sowohl auf fixen als auch auf variablen Gehaltsbestandteilen. Die Zahl der Beschäftigten ist im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr unverändert (83 Mitarbeiter). Seit Mai 2009 haben wir zunächst befristet bis zum 31. Januar 2010 in Teilbereichen unseres Unternehmens Kurzarbeit eingeführt, um einerseits die Arbeitsplätze zu sichern aber vor allem, um einen späteren Aufschwung nicht durch personelle Engpässe zu belasten. 2. Darstellung der Lage2.1 Ertragslage Der Umsatz verringerte sich infolge der Auswirkungen der Finanzkrise um -12,5 % auf T€ 51.191,8 (vgl. 1.3). Die Umsatzrentabilität (Quotient von Ergebnis vor Ertragsteuern und vor Zinsaufwand zu Umsatzerlöse) ist mit 1,9 % gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 2.706,4 (Vj. T€ 1.694,1). Die Zunahme (T€ +1.012,3) ist vor allem auf eine Erhöhung der Erträge aus Kursdifferenzen um T€ +836,1 auf T€ 1.932,5 gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Die Materialaufwendungen sind um T€ -7.310,8 (-15,3 %) auf T€ 40.396,5 gesunken. Es ergibt sich ein um T€ +1.002,0 auf T€ 13.501,7 gesteigertes Rohergebnis. Das Rohergebnis beläuft sich bezogen auf die Gesamtleistung auf 26,4 % (Vj. 21,4%). Die Personalintensität, als Quotient von Personalaufwand zu Gesamtleistung, hat sich um +1,4 % auf 11,4 % erhöht. Absolut betrachtet sind die Personalaufwendungen (T€ 5.836,9) jedoch nahezu unverändert (T€ +16,0) gegenüber dem Vorjahr geblieben Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ +1.121,5 auf T€ 6.606,0 angestiegen. Die Aufwendungen aus Kursdifferenzen haben sich um T€ +776,5 auf T€ 1.949,6 erhöht. Den Aufwendungen aus Kursdifferenzen von T€ 1.949,6 stehen allerdings Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 1.932,5 entgegen, so dass sich im Geschäftsjahr insgesamt ein Nettoaufwand aus Kursverlusten in Höhe von T€ 17,1 ergibt. Das Finanzergebnis hat sich um T€ +35,6 auf T€ 17,3 gesteigert. Das Unternehmen weist als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einen Überschuss von T€ 994,8 aus (Vorjahr T€ 1.047,9), so dass sich unter Berücksichtigung der Ertragsteuern und sonstigen Steuern ein im Vergleich zum Vorjahr um T€ -60,7 (-8,1 %) auf T€ 684,3 reduzierter Jahresüberschuss ergibt. 2.2 Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen hat sich um T€ +77,6 auf T€ 306,2 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Vorräte sind im Geschäftsjahr 2008/2009 um T€ -487,6 auf T€ 6.188,0 gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der rückläufigen Geschäftsentwicklung und dem damit einhergehenden Bestreben, den Vorratsbestand abzubauen (vgl. 1.5). Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte (Quotient aus Umsatzerlösen zu Vorräten) beträgt 8,3 und hat sich somit gegenüber dem Vorjahreswert (8,8) nur marginal verändert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf T€ 2.850,5 (Vorjahr T€ 3.394,0). Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, berechnet als Quotient von Umsatzerlösen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, hat sich von 17,2 auf 18,0 erhöht. Die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf T€ 2.344,6. Mit einem Eigenkapital von T€ 9.826,9 zum 30. Juni 2009 beträgt die Eigenkapitalquote 69,1 % (Vorjahr 66,9 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich geringfügig um T€ -47,2 auf T€ 1.981,0 vermindert. Die Liquidität 1. Grades, die sich aus dem Quotient von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zu mittel- und kurzfristigen Fremdkapital ergibt, hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 15,6 % um +38,0 Prozentpunkte auf 53,6 % erhöht. Als mittelfristiges und kurzfristiges Fremdkapital werden dabei alle Verbindlichkeiten und Rückstellungen angesehen. Die Liquidität des Unternehmens war jederzeit sichergestellt. 3. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. 4. Darstellung der Chancen und Risiken sowie der voraussichtlichen Entwicklung4.1 Risikobericht Da wir einen Teil unserer Waren in USD beziehen als auch verkaufen stellt die Wechselkursentwicklung des EUR zum USD für uns sowohl ein Risiko als auch eine Chance dar. Wechselkurseffekte können einen wesentlichen Einfluss auf Umsatz, Lagerbestand und Ergebnis haben. Vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftssituation erwarten wir auch weiterhin volatile USD-Wechselkurse, so dass dieses Risiko (bzw. diese Chance) auch für die Zukunft bestehen bleiben wird. Entsprechende Maßnahmen werden, soweit möglich, durch Sicherheitsfaktoren in der Kalkulation sowie durch einzelfallbezogene Kurssicherungsmaßnahmen (Devisentermingeschäfte) getroffen. Die kontinuierliche Umsetzung einer weiteren Umwelt-Verordnung "REACH" (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) wird die Industrie und Hersteller, aber auch Importeure und Händler, in den nächsten Jahren immer wieder erneut vor eine Herausforderung stellen. Ziel der EU-Verordnung "REACH" ist es, ein Chemikalienmanagement auf europäischer Ebene zu etablieren durch Verfahren zur Risikoanalyse, durch Treffen von Entscheidungen, durch die Kommunikation über den sicheren Umgang mit Chemikalien und durch die Umsetzung von Maßnahmen zur angemessenen Kontrolle von chemikalienbezogenen Risiken (Quelle: www.reach-info.de). Nach laufend durchgeführten Abklärungen mit den Lieferanten dürfte jedoch BFi OPTiLAS kaum davon betroffen sein. Wie aus immer wiederkehrenden Beispielen ersichtlich, stellt die Zusammenarbeit mit großen Herstellern nicht nur eine Chance, sondern auch immer ein latentes Risiko dar. Sei es weil der Hersteller seine Distributionsphilosophie ändert oder weil der Hersteller von einem anderen Unternehmen übernommen wird, das andere Vertriebswege etabliert hat. Daher werden auf Konzernebene die BDD"s (Business Development Director) sowie die Geschäftsführer, Verkaufsleiter und Produktmanager der Unternehmen die Kontakte mit unseren wesentlichen Lieferanten intensivieren, um mögliche Veränderungen rechtzeitig zu unseren Gunsten beeinflussen zu können. Parallel werden sie aber auch laufend neue Kontakte zu potentiellen Lieferanten aufbauen. In diesem Zusammenhang wurde im Rahmen einer langfristigen Unternehmensstrategie ein Programm initiiert, das neu hinzu gekommene Linien besonders forciert und damit die Abhängigkeit von den großen Linien in Balance hält. Ein ständiges Risiko stellt die im Distributionsgeschäft notwendige Lagerbevorratung dar, um vor allem unseren Schlüsselkunden den für die Ausweitung des Geschäfts notwendigen Service bieten zu können. Fallen große Abnahmemengen für ein bestimmtes Produkt weg oder werden Produkte kurzfristig ersetzt, dann führt die Nichtveräußerbarkeit der noch im Vorratsbestand befindlichen Waren zwangsläufig zu einem erhöhten Abschreibungsvolumen. Dem wird durch kundenspezifische Vereinbarungen, konsequente Bestandskontrolle, Abruf- sowie Rückgaberegelungen mit den Lieferanten entgegengewirkt. Im laufenden Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr waren keine Abwertungen in nennenswertem Umfang aufgrund von Überbeständen oder Kundenausfällen notwendig. Dem latenten Forderungsausfallrisiko begegnen wir mit einem straffen Forderungsmanagement. Aufgrund der bestehenden Wirtschaftskrise erwarten wir generell ein erhöhtes Ausfallrisiko. Vor diesem Hintergrund richten wir ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung des Forderungsbestandes bzw. der jeweiligen Kreditlimits unserer Kunden. Ein detailliertes, ständig aktualisiertes Berichtswesen gibt uns Überblick über beispielsweise Lagerbestände, Auftragseingänge, Auftragsbestände, Ergebnis- und Kostenentwicklung, so dass wir mögliche Risiken hieraus frühzeitig erkennen können. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, liegen nach heutiger Sicht nicht vor. 4.2 Prognosebericht - voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft einschließlich der Chancen der künftigen Entwicklung Nach den kräftigen Rückgängen des Bruttoinlandsprodukts im Winterhalbjahr zeigen sich vermehrt Anzeichen für eine Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Insbesondere belebte sich die Bestelltätigkeit in der Industrie. Die Aussichten für die Industrieproduktion haben sich damit spürbar verbessert. Vieles spricht daher dafür, dass sich die gesamtwirtschaftliche Leistung im zweiten Quartal dieses Kalenderjahres stabilisiert haben könnte. Im Inland machen sich zunehmend die Impulse der Konjunkturpakete bemerkbar. Der private Konsum, der maßgeblich davon profitiert, dürfte weiterhin stützend wirken. Begünstigt wird die Konsumbereitschaft der Verbraucher durch das ruhige Preisklima und den bislang auch im europäischen Vergleich moderaten Abschwung am Arbeitsmarkt. Die Belastungen durch den Arbeitsmarkt dürften in den kommenden Monaten aber zunehmen (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Monatsbericht August 2009, S. 36). Der Schnellmeldung des statistischen Bundesamtes zufolge erhöhte sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2009 saison- und kalenderbereinigt um +0,3 % gegenüber dem Vorquartal. Ihren Vorjahreswert unterschritt die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2009 kalenderbereinigt um -5,9 % (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht August 2009, S. 49) Die außenwirtschaftlichen Perspektiven scheinen sich ebenfalls weiter aufzuhellen. Die Anzeichen für eine allmähliche Stabilisierung der Weltwirtschaft sind gestiegen. So haben sich verschiedene vorlaufende internationale Konjunkturindikatoren teilweise bereits mehrere Monate in Folge verbessert. Bei der deutschen Industrie hat sich dies in einer deutlichen Belebung der Auslandsbestellungen niedergeschlagen. Die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten. Ein wichtiger Einflussfaktor für den weiteren Konjunkturverlauf ist die Lage an den internationalen Finanzmärkten. Die Situation hat sich angesichts der anhaltend massiven Stützungsmaßnahmen zwar beruhigt. Viele Probleme bestehen aber weiter fort. Die konjunkturellen Risiken bleiben daher hoch. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Monatsbericht August 2009, S. 36) Wir sehen uns nach wie vor den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise im Allgemeinen sowie in bestimmten Wirtschaftsbereichen (z.B. Maschinenbau, Automobilbau) im Speziellen ausgesetzt, welche auch das zukünftige Ergebnis negativ beeinflussen werden. Die unter 1.2 geschilderten und bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr eingeleiteten Maßnahmen bestehen nach wie vor. Bezüglich der Kurzarbeit gehen wir von deren Fortführung bis zum 31. Januar 2010 aus. Da es sich hier um ein sehr flexibles Instrument handelt, werden wir gegebenenfalls kurzfristige Anpassungen vornehmen. Der Geschäftsverlauf des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2009/2010 liegt bezüglich des Umsatzes unterhalb der budgetierten Zahlen. Das Ergebnis des ersten Quartals hat sich etwas besser entwickelt als geplant. Wir gehen davon aus, dass wir Ende des zweiten Quartals bezüglich der Umsatz- und Ergebnisentwicklung auf Plan liegen werden. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2009/2010 aufgrund der Wirtschaftskrise rückläufige Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr. Ebenfalls gehen wir von einem rückläufigen Ergebnis aus, erwarten aber, zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen zu können. Für das Geschäftsjahr 2010/2011 sowie für die Folgejahre rechnen wir wieder mit einem Wachstum und damit einhergehenden Ergebnissteigerungen. 5. Sonstige AngabenStandorte Die BFi OPTiLAS GmbH ist an den zwei Hauptstandorten in Deutschland präsent: Zentrale Dietzenbach Verantwortlich für
Büro München/Gröbenzell Betreut die Vertriebsbereiche Photonik, Bildverarbeitung und den Bereich Kommunikation. Hier befindet sich auch das europäische Service-/Wartungs/Kalibriercenter für Kameraprodukte und Instrumente der optischen Messtechnik sowie der Hochspannungstechnik. Im April 2009 wurde das Büro von Puchheim nach Gröbenzell verlagert.
Dietzenbach, 30. September 2009 Hans Schmidt Jörg Dübener BILANZ ZUM 30. JUNI 2009BFi OPTiLAS GmbH, DietzenbachAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2008/2009BFi OPTiLAS GmbH, Dietzenbach
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008/20091) ALLGEMEINE ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT UND ZUM JAHRESABSCHLUSSDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01. Juli 2008 bis 30. Juni 2009. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb, die Reparatur und Wartung, Import und Export von technischen Ausrüstungen, insbesondere von Laser- und elektrooptischen Geräten zur wissenschaftlichen und industriellen Anwendung. Sitz der Gesellschaft ist Dietzenbach. 2) ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDer Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 - 263 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 289 HGB) erstellt. 2.1) Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es handelt sich ausschließlich um Standardsoftware. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Das Sachanlagevermögen wird nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen:
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs bei Anschaffungskosten bis zur Höhe von € 150,00 voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird (§ 6 Abs. 2, 2a EStG). Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. 2.2) Umlaufvermögen Die Bestände des Vorratsvermögens werden durch eine permanente Inventur sowie in Teilbereichen durch eine Stichtagsinventur ermittelt. Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne bzw. Aufwendungen für durch Dritte ausgeführte Fertigungsstufen sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder aus Wechselkursschwankungen ergeben können, wurden Abwertungen in angemessenem Umfang vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Bei den verbleibenden Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. 2.3) Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennbetrag bewertet. 2.4) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 2.5) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. 2.6) Fremdwährungsposten Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei den Forderungen mit dem Euro-Referenzkurs der europäischen Zentralbank am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Euro-Referenzkurs der europäischen Zentralbank am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Wesentliche Fremdwährungsrisiken (USD und JPY) werden mittels derivativer Finanzinstrumente (Devisentermin- und Swapgeschäfte) abgesichert. Die Bewertung der Finanzinstrumente erfolgt dabei mit dem beizulegenden Wert gemäß § 285 Nr. 18 HGB (Marktwert) entsprechend des Imparitätsprinzips. Der Marktwert eines Finanzinstrumentes ist dabei jener Preis, zu dem ein anderer Marktteilnehmer die Rechte und/oder Pflichten aus dem Finanzinstrument erwerben würde. Für die Bewertung der zum Bilanzstichtag bestehenden Devisentermin- und Swapgeschäfte wurde der Marktwert durch den Stichtagskurs der dem Geschäft zugrunde liegenden Fremdwährung ermittelt. Zum Bilanzstichtag bestanden Devisentermin- und Swapgeschäfte für Kurssicherungszwecke in Höhe von nominal T€ 967,9, bewertet zu Marktwerten T€ 962,8. 3) ANGABEN ZUR BILANZDie Gliederung der Erläuterungen folgt der Gliederung der Bilanz. AKTIVA A. ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage 3.1 zum Anhang) dargestellt. B. UMLAUFVERMÖGEN II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen, wie im Vorjahr, ausschließlich auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter bestanden im Vorjahr gegen die BFi OPTiLAS International S.A.S, Frankreich. 4. Sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 184,7 (Vj. T€ 203,9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. C. Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Versicherungsbeiträge. PASSIVA A. EIGENKAPITAL I. Gezeichnetes Kapital Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr € 800.000,00 und wird zu 100% von der BFi OPTiLAS International S.A.S, Frankreich, gehalten. II. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. III. Gewinnvortrag
B. RÜCKSTELLUNGEN 2. Sonstige Rückstellungen Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 695,4, Vj. T€ 853,0), Personalrückstellungen (T€ 665,8, Vj. T€ 683,0) sowie Gewährleistungsrückstellungen (T€ 293,0; Vj. T€ 293,0). C. VERBINDLICHKEITEN Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Warenverbindlichkeiten sind durch handelsübliche Eigentumsvorbehalte besichert. 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten aus verbundenen Unternehmen entfallen, wie im Vorjahr, auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen auf die BFi OPTiLAS International S.A.S, Frankreich. 4. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 122,4 (Vj. T€ 130,2) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 10,3 (Vj. T€ 8,9). 4) ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Gliederung der Erläuterungen folgt der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung. 1. Umsatzerlöse Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird gemäß § 288 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB verzichtet. 4. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 138,2 (Vj. T€ 6,2). 9. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Es wird auf den Anlagespiegel verwiesen (Anlage 3.1 zum Anhang). 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge beinhalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 13,2 (Vj. T€ 9,1). 5) SONSTIGE ANGABEN5.1) sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen mit folgenden Fristigkeiten:
Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren dabei aus der Gebäudemiete für die Verwaltungsgebäude sowie das Lager. 5.2) Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 5.3) Organe der Gesellschaft Mitglieder der Geschäftsführung waren im Berichtsjahr:
5.4) Gesamtbezüge der Organe Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden von der Gesellschaft für die Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von T€ 420,0 (Vj. T€ 457,8) gewährt. 5.5) Mitarbeiter Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt ohne Auszubildende:
5.6) Mutterunternehmen und Konzernabschluss Mutterunternehmen ist die BFi OPTiLAS International S.A.S, Evry, Frankreich. Die BFi OPTiLAS International S.A.S, Evry, Frankreich, wird zu 100 % von der Financière BFi OPTiLAS S.A.S, Evry, Frankreich, gehalten. Die Financière BFi OPTiLAS S.A.S, Evry, Frankreich, erstellt einen Konzernabschluss. 5.7) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 684.260,52 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschriftsleistung gemäß § 245 HGB:
Dietzenbach, 30. September 2009 Hans Schmidt, Geschäftsführer Jörg Dübener, Geschäftsführer Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2008/2009BFi OPTiLAS GmbH, Dietzenbach
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BFi OPTiLAS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 23. Oktober 2009 Constantin GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Martin Schommer, Wirtschaftsprüfer Markus Keiner, Wirtschaftsprüfer ***Eine Verwendung des obigen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses testierten Jahresabschlusses und Lageberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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