Calisen Deutschland (Holdco) GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens-Peter Herrmann seit 25.8.2025 | Geschäftsführer |
Filip Hejnal seit 18.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CBRE ADVISORY UK HOLDINGS LIMITED | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CBRE Capital Advisors GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023CBRE Capital Advisors GmbHFrankfurt am MainAmtsgericht Frankfurt am Main HRB 109044AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023CBRE Capital Advisors GmbHFrankfurt am MainAmtsgericht Frankfurt am Main HRB 109044
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 109044 Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft wurde in 2017 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet und hat am 10. Juli 2018 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Erlaubnis zur Erbringung von Anlagevermittlungsleistungen nach § 1 Abs. 1 a S. 2 Nr. 1 KWG erhalten. Die Gesellschaft hat die Geschäftstätigkeit als Anlagevermittler am 01. August 2018 aufgenommen und gilt seit dem 26. Juni 2021 als Wertpapierinstitut. Als Wertpapierinstitut (Anlagevermittler gem. § 2 Abs, 2 Nr. 3 WpIG) hat die Gesellschaft die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches einschließlich der besonderen Vorschriften für Wertpapierinstitute auf den Jahresabschluss angewendet (§ 340 Abs. 4a HGB). Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und die Regelungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) zu beachten. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses, insbesondere die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden beibehalten. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Von dem Wahlrecht des § 2 Abs. 2 RechKredV, nach dem bestimmte Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung unter bestimmten Voraussetzungen zusammengefasst werden können, wurde kein Gebrauch gemacht. Die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden wurden zu Anschaffungskosten bzw. Nennwert bilanziert. Den erkennbaren Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Bei den Forderungen an Kunden werden Einzelwertberichtigungen aufgrund von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit sowie aus aktuellen Einschätzungen ermittelt. Die Bildung von pauschalen Wertberichtigungen war zum Stichtag nicht erforderlich. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden ebenfalls zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die periodengerechte Abgrenzung von Ausgaben im Geschäftsjahr, die Aufwand für Folgejahre darstellen und über den künftigen Zeitraum der Leistungserbringung aufwandswirksam aufgelöst werden. Abweichungen zwischen Handels- und Steuergesetz gab es zum Stichtag nicht. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die anderen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten, die das Geschäftsjahr betreffen, gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen zukünftigen Erfüllungsbetrages passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Bewertung der einzelnen Rückstellungen erfolgte anhand der vereinbarten Entgelte. Fremdwährungsverbindlichkeiten sowie -forderungen gegenüber Dritten und gegenüber verbundenen Unternehmen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen ein täglich fälliges Bankguthaben. Forderungen an Kreditinstitute mit einer längeren Restlaufzeit bestanden am Abschlussstichtag nicht. Die Forderungen an Kunden betreffen, wie im Vorjahr, mit TEUR 494 (Vj. TEUR 1.181) Forderungen an inländische und ausländische Nichtbanken aus Provisionserträgen. Von den offenen Forderungen wurden im Berichtsjahr TEUR 473 wertberichtigt. Die Forderungen an Kunden haben in Höhe von TEUR 494 (Vorjahr TEUR 860) eine Laufzeit bis zu drei Monaten, in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 321) eine Restlaufzeit von mehr als drei Monaten, aber unter einem Jahr und in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, aber unter fünf Jahren. Die Forderungen an Kunden sind nicht durch Sicherheiten gesichert. Im Geschäftsjahr bestand die Notwendigkeit für die Einzelwertberichtigung von Forderungen in Höhe von TEUR 474 (Vj. TEUR 0). Unter den zu Anschaffungskosten bilanzierten sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen das verbundene Unternehmen CBRE GmbH, Frankfurt am Main/Deutschland, in Höhe von TEUR 7 und das verbundene Unternehmen CBRE Capital Advisors, Inc., Dallas/USA, in Höhe von TEUR 304 aus konzerninternem Leistungsaustausch ausgewiesen. Darüber hinaus betrifft der Ausweis Forderungen gegen die CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main/Deutschland, in Höhe von TEUR 1.436 aus der Verlustübernahme 2023 aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 289 (Vj. TEUR 3) beinhalten vorwiegend Vorauszahlungen an Mitarbeiter im Rahmen getroffener Einstellungsvereinbarungen. Die Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden sowie die sonstigen Vermögensgegenstände bestanden jeweils in EUR. Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag nicht. 3.2 Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 630 (Vj. TEUR 1.995) betreffen vorwiegend Verbindlichkeiten gegenüber das verbundene Unternehmen CBRE GmbH, Frankfurt am Main/Deutschland aus Umlagen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Grundpfandrechtlich besicherte sowie nachrangige Verbindlichkeiten bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Es wurden keine Vermögensgegenstände als Sicherheit für die Gläubiger übertragen. Am Bilanzstichtag bestanden ausschließlich Verbindlichkeiten in EUR. 3.3 Andere Rückstellungen Mit Wirkung ab 01. Januar 2018 hat die Gesellschaft einen Gewinnabführungsvertrag und Verlustübernahmevertrag mit der CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main, geschlossen und sich darin verpflichtet, ihren ganzen Gewinn an die CBRE Germany Holdings GmbH abzuführen. Im Fall eines Verlustes ist die CBRE Germany Holdings GmbH zum Ausgleich des Verlustes verpflichtet. Damit wurde eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der CBRE Germany Holdings GmbH begründet, die zum 20.12.2023 durch den Wechsel des Gesellschafters beendet wurde. Für das Geschäftsjahr 2023 wurden keine Rückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer gebildet. Der Gewinnabführungsvertrag wurde mit Wirkung zum Ablauf des 31.12.2023 fristgerecht gekündigt. Die anderen Rückstellungen haben jeweils Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr und wurden daher nicht abgezinst. Die anderen Rückstellungen in Höhe von TEUR 670 (Vj. TEUR 459) betreffen im Wesentlichen Abrechnungen für ausgelagerte Dienstleistungen über TEUR 296 (Vj. TEUR 343), vereinbarte Boni in Höhe von TEUR 114 (Vj. TEUR 0), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 156 (Vj. TEUR 21) sowie Prüfungskosten. Für die Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses wurden TEUR 81 (Vj. TEUR 81) zurückgestellt. 3.4 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 100.000. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Darüber hinaus wurden Zuzahlungen in den Vorjahren in Höhe von TEUR 1.400 und im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 1.000 in die Kapitalrücklagen nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB geleistet. Im Berichtsjahr fand ein Gesellschafterwechsel statt. Der vorherige Alleingesellschafter CBRE GmbH, Frankfurt am Main/Deutschland hat seine gesamten Anteile an den neuen Alleingesellschafter CBRE Services, Inc., Delaware/USA übertragen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der geographische Tätigkeitsbereich der Gesellschaft erstreckt sich auf Deutschland und auf das europäische Ausland. 4.1 Provisionserträge Die Provisionserträge in Höhe von TEUR 190 (Vj. TEUR 2.671) betreffen die Anlagevermittlung von Finanzinstrumenten gem. § 1 Abs. 1a Nr. 1 KWG in der Form von Anteilen an einem Investmentvermögen gem. § 1 Abs. 11 Nr. 5 KWG. Sonstige nicht regulierte Vermittlungsdienstleisten wurden im Berichtsjahr nicht erbracht (Vj. TEUR 1.000). Die Provisionserträge wurden ausschließlich in Westeuropa erzielt. 4.2 Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 314 (Vj. TEUR 139) sind Erträge aus den konzerninternen Leistungsaustausch in Höhe von TEUR 304 (Vj. TEUR 0) an das verbundene Unternehmen CBRE Capital Advisors, Inc., Dallas/USA, aufgeführt. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 128) periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. 4.3 Provisionsaufwendungen Im Berichtsjahr sind keine Provisionsaufwendungen für bezogene Beratungs- und Vermittlungsleistungen entstanden (Vj. TEUR 1.338). 4.4 Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen setzten sich zusammen aus Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 220 (Vj. TEUR 0) und anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.239 (Vj. TEUR 1.301). Die anderen Verwaltungsaufwendungen betreffen im Wesentlichen operativen Sachaufwand (TEUR 658; Vj. TEUR 706), Beratungsleistungen (TEUR 228; Vj. TEUR 196) sowie internationale Konzernumlagen (TEUR 296; Vj. TEUR 343). Vom operativen Sachaufwand entfallen TEUR 635 (Vj. TEUR 678) auf vom verbundenen Unternehmen CBRE GmbH, Frankfurt am Main/Deutschland, bezogene Leistungen für ausgelagerte Funktionen. Die Aufwendungen für Beratungsleistungen betreffen in Höhe von TEUR 81 (Vj. TEUR 81) Honorare für die Prüfung sowie die Veröffentlichung des Jahresabschlusses. Im Berichtsjahr 2023 sind für die Dienstleistungen des Abschlussprüfers Honorare in Höhe von TEUR 78 (Vj. TEUR 75) angefallen, die in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen betreffen. 4.5 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen Im Berichtsjahr wurden die Risiken des Zahlungsausfalls eines Kunden berücksichtigt, sodass eine Einzelwertberichtigung in Höhe von TEUR 474 (Vj. TEUR 0) vorgenommen wurde. 4.6 Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen / Erträge aus Verlustübernahme Der Ausweis betrifft den Ertrag aus der Verlustübernahme 2023 (Vj. Aufwand aus Gewinnabführung) aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main. Dieser Vertrag wurde fristgerecht zum 31.12.2023 gekündigt. 4.7 Latente Steuern Abweichungen zwischen der Handelsbilanz und den steuerlichen Wertansätzen bestehen nicht. 5. Sonstige Angaben 5.1 Mitarbeiter Im Berichtsjahr 2023 waren im Durchschnitt 2,75 Arbeitnehmer (i. Vj. 2) in nicht leitender Position tätig. Der Anstieg zum Vorjahr ist durch die Neueinstellung von 3 zusätzlichen Mitarbeitern im 4. Quartal entstanden. 5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanziellen Verpflichtungen, die für die Vermögens- oder Ertragslage von Bedeutung sind, bestehen am Abschlussstichtag nicht. 5.3 Nachtragsbericht über Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 haben, ergaben sich nicht. 5.4 Name und Sitz der Muttergesellschaft Die Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft mit einbezogen wird, ist die CBRE Group, Inc. mit Sitz in Dallas, Texas, USA. CBRE Group, Inc. ist ein Unternehmen, dessen Aktien an der Börse in New York, USA, gehandelt werden (NYSE: CBRE). Der Konzernabschluss ist bei CBRE Group, Inc ., 2100 Mckinney Ave Suite 700, Dallas, Texas, USA oder unter der Nr. 000 11 38 118 bei der U.S. Securities and Exchange Commission ("SEC") erhältlich. Der befreiende Konzernabschluss der CBRE Group Inc. und der Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers (Formblatt 10-K) werden von der CBRE GmbH, Frankfurt am Main, Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 13347, in deutscher Sprache beim Unternehmensregister im Bereich Rechnungslegung/Finanzberichte offengelegt. 5.5 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen betreffen insbesondere den Gewinnabführungsvertrag sowie bezogene Leistungen mit der CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main/ Deutschland und der CBRE Capital Advisors, Inc., Dallas/USA. Mit dem nahestehenden Unternehmen CBRE GmbH, Frankfurt am Main/Deutschland bestehen ein Umlagevertrag für allgemeine Verwaltungskosten, ein Vertrag für die Umlage von Personalkosten für ausgelagerte Funktionen sowie ein Untermietvertrag für Büroflächen, der zum 31.12.2023 gekündigt wurde. 5.6 Geschäftsführung Die Gesellschaft macht von der Ausnahme des HGB § 268 Abs. 4 gebrauch und verzichtet auf die Angabe nach§ 285 Nr. 9 Buchstabe a und b. Mit der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2023 sowie bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses beauftragt:
5.7 Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht. 5.8 Unterschriften
Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024 Mark Spangenberg Filip Hejnal Kai Mende Susanne Pamin Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft wurde in 2017 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. Der Geschäftssitz ist in Frankfurt am Main. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 10. Juli 2018 die Erlaubnis zur Erbringung von Anlagevermittlungsleistungen nach § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1 KWG erteilt. Die Gesellschaft hat die Geschäftstätigkeit als Anlagevermittler am 01. August 2018 aufgenommen und gilt seit dem 26. Juni 2021 als Wertpapierinstitut. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Vermittlung von Anteilen an Investmentvermögen, Immobiliengesellschaften und anderen Unternehmen sowie die Vermittlung von Kontakten zwischen Kapitalgebern und Eigentümern von Immobilien und Initiatoren von Immobilienanlagen. Andere Tätigkeiten, die eine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz (KWG) bzw. dem Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) erfordern, werden nicht ausgeübt, insbesondere werden keine Leistungen in der Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG) und der Abschlussvermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 5 WpIG) erbracht. Die Gesellschaft ergänzt mit ihren Leistungen als Anlagevermittler für Finanzinstrumente das Leistungsportfolio der CBRE GmbH, so dass die CBRE-Gruppe in Deutschland neben der Vermittlung von gewerblichen Immobilien und anderen immobilienbezogenen Dienstleistungen auch das Marktsegment "Equity Placement für Fonds- und Asset Manager" durch die Vermittlung regulierter Finanzinstrumente an institutionelle Anleger und Investoren mit abdecken kann. Dabei kann die Gesellschaft das weltweite Netzwerk und den Zugang zu institutionellen Investoren und Managern des CBRE Konzerns nutzen. Zum Kundenkreis der CBRE Capital Advisors GmbH gehören Fonds bzw. deren Asset-Manager. Bei den an die Kunden zu vermittelnden Investoren handelt es sich um institutionelle Investoren, die beabsichtigen, Investitionen in indirekte Immobilienanlagen zu tätigen. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist weiterhin im Aufbau befindlich. Die Gesellschaft hat mit Wirkung ab 01. Januar 2018 einen Gewinnabführung- und Verlustübernahmevertrag mit der CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main, abgeschlossen. Der Vertrag wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2024 gekündigt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Folgen der globalen Krisen belasteten die deutsche Wirtschaft im Gesamtjahr 2023. Vor allem die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die konjunkturelle Entwicklung hierzulande. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Gemessen am realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem Wert des Jahres 2022. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 0,1 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das reale BIP 2023 um 0,7 % höher. 1 Während sich die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal trotz schwieriger Rahmenbedingungen relativ robust mit einer positiven Wachstumsrate in Höhe von 0,3 % gegenüber dem Vorquartal zeigte, ging die Wirtschaftsleistung in den nachfolgenden Quartalen um jeweils 0,4 % im zweiten und vierten Quartal und um 0,7 % im dritten Quartal zurück. Vor allem die preis-, saison- und kalenderbereinigten Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren im Schlussviertel 2023 deutlich niedriger als im Vorquartal. 2 Der Mix aus geopolitischen Krisen (wie dem Krieg in der Ukraine oder der Nahost-Konflikt) sowie der damit einhergehenden Energiekrise, gestiegenen Baukosten und rückläufiger Wirtschaftskraft stellt die deutsche Immobilienbranche vor große Herausforderungen. Vor allem die seit dem Frühjahr 2022 abrupt gestiegenen Finanzierungszinsen bereiten der Bau- und Immobilienwirtschaft derzeit große Schwierigkeiten. Viele Neubauprojekte sind seither wegen der höheren Zinsen, aber auch wegen den gestiegenen Baukosten nicht mehr wirtschaftlich umsetzbar. Die Nachfrage nach Immobilien und neuen Bauprojekten ist infolgedessen massiv eingebrochen, was wiederum zu sinkenden Immobilienpreisen und einem Einbruch bei der Bautätigkeit führte. Zusätzlich wirkt der starke Anstieg an Insolvenzen belastend. So erreichte die Zahl der Insolvenzen in der Immobilienbranche 2023 mit 1.164 ein neues Hoch. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 30 ⁒ 3 Seit dem Frühjahr 2022 hat sich das Stimmungsbild in der Immobilienbranche kontinuierlich eingetrübt. Gemäß der Winterbefragung der Immobilienunternehmen im Rahmen des ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex war das Immobilienklima gegenüber dem Vorquartal zum dritten Mal in Folge rückläufig, dieses Mal um -5,0 Punkte. Damit wird der Negativrekord aus der Winterbefragung 2022 mit einem Minus von 9,1 Punkten eingestellt. Vor allem das Segment der Projektentwickler steckt weiterhin in einer schweren Rezession, aber auch das Wohnsegment bleibt von der massiven Verschlechterung der Rahmenbedingungen stark betroffen. Daneben leidet der Bürosektor weiterhin unter der schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, aber auch unter dem Trend zu mehr mobilem Arbeiten und der damit einhergehenden sinkenden Büroflächennachfrage, insbesondere in den peripheren Teilmärkten außerhalb der Toplagen. 4 Um dem hohen Preisdruck infolge der Probleme bei den internationalen Lieferketten sowie den extremen Energiepreissteigerungen durch den Krieg in der Ukraine entgegenzuwirken, hat die Europäische Zentralbank (EZB) seit Juli 2022 den Leitzinsen in zehn Schritten von einem Wert von 0 % um insgesamt 4,5 %-Punkte angehoben und gleichzeitig mit dem Abbau ihrer Bilanzsumme begonnen, um mit einem entschlossenen geldpolitischen Handeln das Risiko einer Entankerung der langfristigen Inflationserwartungen der Marktteilnehmer im Euroraum zu verhindern. Die seit Dezember 2021 ergriffenen geldpolitischen Maßnahmen schlagen weiterhin auf die Realwirtschaft durch und beeinflussen die Wachstumsaussichten insbesondere für die Jahre 2023 und 2024 5
1 Destatis, Pressemitteilung Nr. 019 vom
15.01.2024
(https://https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)
2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach unserer Einschätzung waren die größten Herausforderungen für den deutschen Immobilieninvestmentmarkt 2023 wie bereits im Jahr zuvor unterschiedliche Preiserwartungen auf Käufer- und Verkäuferseite, die Furcht vor einer Rezession und die weitere Verschärfung der Kreditvergabebedingungen. Angesichts der höheren Finanzierungskosten und gestiegenen Renditen bei Alternativanlagen sind auch die Immobilienrenditen in allen Anlageklassen unter Druck geraten. Die Bauinvestitionen im Jahr 2023 sanken preisbereinigt um 2,1 %, was im Wesentlichen an den hohen Baupreisen und den spürbar gestiegenen Bauzinsen lag, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was sich unter anderem mit den stark nachgefragten energetischen Sanierungen begründen lassen dürfte. In Ausrüstungsinvestitionen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Bei dem für uns bedeutsamen Equity Placement Markt handelt es sich im Vergleich zum Investmentmarkt um einen intransparenten Markt, da Höhe und Art der vermittelten Anlageprodukte in der Regel nicht z.B. durch Pressemitteilungen veröffentlicht werden. Institutionelle Investoren agieren meist nicht öffentlich. Voraussetzung für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in dem Markt ist daher die gute Vernetzung mit anderen Marktteilnehmern. Die geschäftlichen Verbindungen basieren meist auf einer langen Zusammenarbeit und Vertrauen, so dass für neue Marktteilnehmer der Eintritt in diesen Markt in der Regel schwierig ist und langwierig sein kann. Über den Einbezug in den CBRE Konzern waren wir 2023 hier weiterhin gut aufgestellt. Aus Sicht der Gesellschaft hat sich die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2023 auch auf die Kapitalbeschaffungsaktivitäten der Kunden ausgewirkt. Insbesondere die Unsicherheit auf den Kapitalmärkten bedingt durch die geopolitischen Spannungen und das veränderte Zinsumfeld führte zu geringeren Kapitalinvestitionen mit neuen Investmentmanagern. Infolgedessen sind die direkten bestehenden Beziehungen zwischen Investmentmanagern und Anlegern weiterhin den wichtigsten Kanal für die Kapitalbeschaffung dar. Hauptmarktteilnehmer und Mitbewerber der CBRE Capital Advisors GmbH sind Gesellschaften mit gleichen oder ähnlichen Geschäftsmodellen und die Fondsmanager, die ihr Fundraising für ihre eigenen Immobilien- Fonds selbst betreiben. Diese benötigen in der Regel keine Unterstützung von Anlagevermittlern. Aufgrund der intransparenten Marktsituation werden Angaben zur eigenen Markstellung nicht gemacht. 2.3. Ertragslage Die Gesellschaft weist in 2023 einen Jahresfehlbetrag vor Verlustverrechnung und Verlustübernahme in Höhe von TEUR 1.436 (Vj. TEUR 168 Gewinn) aus. Aufgrund eines Gewinn- und Verlustabführungsvertrags ist der Organträger zur Übernahme des Ergebnisses verpflichtet. Die Erträge (Provisionserträge und sonstige betriebliche Erträge) sind insgesamt um 82,1 % von TEUR 2.809 im Vorjahr auf TEUR 504 gefallen, so dass die Gesellschaft nach zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahr mit positiven EBITDA in diesem Jahr ein negatives EBITDA ("Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation, Amortisation"; finanzieller Leistungsindikator) von TEUR -962 (i. Vj. TEUR 170) erwirtschaftete. Die Provisionserträge in Höhe von TEUR 190 (Vj. TEUR 2.671) betreffen die Anlagevermittlung von Finanzinstrumenten gem. § 1 Abs. 1 a Nr. 1 KWG in der Form von Anteilen an einem Investmentvermögen gem. § 1 Abs. 11 Nr. 5 KWG. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 314 (Vj. TEUR 139) betreffen im Wesentlichen Erträge aus Kostenübernahme für einen Teil des im Geschäftsjahr angefallenen zusätzlichen Personalaufwandes. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind in diesem Jahr keine Provisionsaufwendungen angefallen (i. Vj. TEUR 1.338). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.459 (Vj. TEUR 1.301) betreffen insbesondere Aufwendungen für Personalaufwand, (Konzern-)Umlagen und ausgelagerte Dienstleistungen (Funktionen) sowie Rechts -, Steuerberatungs- und Prüfungsaufwand. Die erhöhten Aufwendungen sind im Wesentlichen auf den zusätzlichen Personalaufwand zurückzuführen. In den Personalkosten spiegelt sich der Ausbau des Vertriebs durch zusätzliche Mitarbeiter ab der zweiten Jahreshälfte wider. Der insgesamt erwartete Rückgang der Erträge ist eingetreten. Entgegen der Prognose für das Geschäftsjahr 2023, die ein leicht negatives EBITDA erwartet hat, ist der Ergebnisrückgang doch deutlicher ausgefallen. Ebenso haben sich die Aufwendungen entgegen der Prognose des Vorjahres, die von einer leicht sinkenden Kostenstruktur ausgegangen ist, erhöht. Insgesamt ist mit den starken Rückgang der Provisionserträge und den zusätzlichen Personalkosten, aufgrund von Neueinstellungen, ein Verlust eingetreten, der in dieser Höhe nicht zu erwarten war. 2.4. Finanzlage Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Das Finanzmanagement der CBRE Capital Advisors GmbH zielt vor allem darauf ab, das nachhaltige Wachstum der Gesellschaft durch eine adäquate Finanzierungsstruktur zu unterstützen und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Die hohe Eigenkapitalquote von 66% (Vj. 38%) bietet die finanzielle Flexibilität für die weitere Stärkung des organischen Wachstums. Ein aktives Working Capital Management steuert Liquiditätspositionen der Gesellschaft. Die Geldanlage erfolgt ausschließlich über jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten. Im Rahmen der Auslagerung von Funktionen auf die CBRE GmbH werden Währungsrisiken der Gesellschaft von der zentralen Finanzabteilung der CBRE GmbH überwacht. Derzeit bestehen keine Währungsrisiken. Finanzierungsanalyse Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 100. Die freie Kapitalrücklage beträgt TEUR 2.400 (Vj. TEUR 1.400). Fällige Zahlungsverpflichtungen konnten im Berichtsjahr durch vorhandene Barmittel ausgeglichen werden. Für die kommenden Geschäftsjahre ab 2024 ist eine Finanzierung über den operativen Cashflow vorgesehen. Finanzverbindlichkeiten aus Krediten bestehen zum Stichtag nicht. Investitionsanalyse Im Geschäftsjahr wurden keine Investitionen getätigt. Liquiditätsanalyse Zum 31.12.2023 bestehen liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.741 (Vj. TEUR 2.615) und einbringbare Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 21 (Vj. TEUR 1.181). Dem gegenüber stehen kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.299 (Vj. TEUR 2.453). Die Liquiditätslage des Instituts ist geordnet. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 2.5. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt am Abschlussstichtag 65,80% (Vj. 37,94%). Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Kapitalrücklage um TEUR 1.000 zurückzuführen. Die Kapitalausstattung des Instituts ist angemessen. 2.6. Gesamtaussage Insgesamt kann die Situation der Gesellschaft hinsichtlich der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage für die immer noch im Aufbau befindliche Gesellschaft als gut und stabil angesehen werden. 2.7. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung des Unternehmens erfolgt ausschließlich anhand von finanziellen Leistungsindikatoren. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden für die Steuerung des Unternehmens nicht verwendet. 2.8. Personalwesen Zum 31.12.2023 gab es durchschnittlich 2,75 (Vorjahr 2,0) beschäftigte Mitarbeiter. Der Erfolg der CBRE Capital Advisors GmbH beruht auf den Fähigkeiten sowie der Einsatzbereitschaft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Personalstrategie ist darauf ausgerichtet, die strategische Weiterentwicklung und das internationale Wachstum bestmöglich zu unterstützen. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Chancenbericht Die Identifizierung und Wahrnehmung strategischer und operativer Geschäftspotentiale stellt einen integralen Bestandteil der erfolgreichen Unternehmensführung der CBRE Capital Advisors GmbH dar. Die Grundlage zur Identifizierung von Chancen ist die systematische Beobachtung und Analyse des Markts sowie die Verfolgung übergreifender und branchenspezifischer Trends. Auf Basis kontinuierlicher Analysen und Bewertungen von Potentialen werden bei der CBRE Capital Advisors GmbH strategische Maßnahmen entschieden und implementiert. Diese verfolgen grundsätzlich das Ziel eines profitablen Wachstums im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen und einer nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts. Die Geschäftsstrategie der CBRE Capital Advisors GmbH basiert im Wesentlichen auf der weiteren Entwicklung des organischen Wachstums durch die Erschließung weiterer regionaler Märkte, dem gezielten Ausbau von zusätzlichen Kundensegmenten und Anlegergruppen, der Erweiterung der Produktpalette sowie der Erweiterung der Wertschöpfungskette. Vor diesem Hintergrund können die strategischen Maßnahmen / Chancen wie folgt konkret zusammengefasst werden:
Die Gesellschaft sieht für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin eine Chance für Produktplatzierungen in dem veränderten Zinsumfeld. Die Nachfrage nach Anlageprodukten im Immobilienbereich wird weiterhin bestehen, da durch die hohe Inflation der Bedarf nach inflationsgeschützen Anlagen bei institutionellen Investoren, wie z.B. Versicherungen, Sparkassen, Pensionskassen und Versorgungswerken steigt. 3.2. Risikobericht Risikomanagementsystem Unternehmerisches Handeln ist untrennbar mit der Übernahme von Risiken verbunden. Ein ausgeglichenes Chancen-Risiko-Verhältnis wird von der CBRE Capital Advisors GmbH gelebt. Risiken werden nur dann eingegangen, wenn die damit verbundenen Geschäftsaktivitäten mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Wertsteigerung für die Gesellschaft mit sich bringen. Voraussetzung ist stets, dass die Risiken vorab umfassend bewertet werden können und somit überschaubar und beherrschbar bleiben. Zielsetzung des Risikomanagements ist daher die frühzeitige Identifizierung von Risiken und eine angemessene Reaktion darauf. Die Geschäftsführung legt die Geschäftsstrategie sowie eine dazu konsistente Risikostrategie fest. Die Gesellschaft hat für das Risikomanagement ein Handbuch erstellt, um die regulatorischen Anforderungen unter Berücksichtigung von Art, Umfang und Komplexität der sich aus der Geschäftstätigkeit ergebenden Risiken umzusetzen. Das Risikohandbuch wird laufend aktualisiert und fortgeschrieben. Angemessene Risikosteuerungs- und Controlling Prozesse gewährleisten, dass wesentliche Risiken frühzeitig erkannt, vollständig erfasst und in angemessener Weise adressiert werden. Die Geschäftsführung trägt die Verantwortung für die Einrichtung und Weiterentwicklung der Risikosteuerungs- und Controlling Prozesse. Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil der jährlichen Prüfung durch die interne Revision. Zudem wird eine jährliche Szenarioanalyse simuliert. Mit Hilfe der Simulation wird überprüft, ob die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft unter ungünstigen ökonomischen Rahmenbedingungen weiterhin sichergestellt werden kann. Die Kontrollstrukturen sind unter Berücksichtigung von Art, Umfang und Komplexität der Geschäftstätigkeit im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen schlank gehalten. Wesentliche Funktionen wie die aufsichtsrechtlichen Kontrollen, die Funktion des Geldwäsche- und Compliance-beauftragten wurden auf entsprechend spezialisierte Dienstleister ausgelagert. Über die Risikosituation wird regelmäßig quartalsweise und im Fall besonderer Anlässe auch ad hoc vom Risiko-Controlling an die Geschäftsführung berichtet. Darstellung der Risiken Die nachfolgend aufgeführten Risiken hat die Geschäftsführung der Gesellschaft identifiziert: Operationelle Risiken: Die Gesellschaft definiert die operationellen Risiken als Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Diese Definition schließt Rechtsrisiken ein. Die wesentlichen Geschäftsprozesse der Gesellschaft basieren auf internen Verfahren und dem Wissen von fachlich qualifiziertem Personal. Personalausfälle, persönliches Fehlverhalten von Mitarbeitern oder Unterkapazitäten können zu einer Beeinträchtigung der geschäftlichen Aktivitäten und zu Reputationsschäden führen. Das Personalwesen wird auf Basis eines Auslagerungsvertrages durch die CBRE GmbH wahrgenommen. Steuerliche und IT- Risiken wurden als gering eingestuft. Die Tätigkeit der Auslagerungsunternehmen wird durch die Geschäftsleitung der Gesellschaft überwacht, die gleichzeitig in einem ständigen Austausch mit den Auslagerungsunternehmen steht, um eine ordnungsgemäße Durchführung der Aufgaben der ausgelagerten Bereiche zu gewährleisten. Zur Begrenzung der aufsichtsrechtlichen Risiken wurde im Hinblick auf die Anforderungen eine Compliance Überwachung durch einen spezialisierten Dienstleister eingerichtet. Operationelle Risiken stellen eine wichtige Risikoklasse für die Gesellschaft dar und werden deshalb kontinuierlich überprüft. Den Risiken begegnet die Gesellschaft mit organisatorischen Sicherheitsvorkehrungen und regelmäßigen Risikoanalysen. Die Gesellschaft sieht sich hier gut aufgestellt, um dieses Risiko zu minimieren. Die operationellen Risiken sind durch ausreichende Eigenmittel abgedeckt. Aus Gesellschaftssicht besteht das Risiko vor allem im operativen Bereich. Risiken für den Kunden: Unter Risiken für den Kunden (§ 45 Abs. 1 S. 3 Nr. 1 WplG) sind solche Risiken zu verstehen, die einem Kunden von der Gesellschaft aus deren Wertpapierdienstleistungen entstehen können. In Übereinstimmung mit § 84 Abs. 2 WpHG sind die Auswirkungen der getrennten Verwahrung von Kundengeldern zu berücksichtigen. Kundengelder werden von der Gesellschaft nicht verwahrt. Derartige Risiken sind daher nicht einschlägig. Eine Risikoermittlung über einzelne K-Faktoren kommt für die Gesellschaft aus folgenden Gründen nicht in Betracht:
Adressenausfallrisiko: Das Adressenausfallrisiko ist das Risiko eines Verlusts oder entgangenen Gewinns aufgrund des Ausfalls oder der Bonitätsverschlechterung eines Geschäftspartners. Das Adressenausfallrisiko ist für die Gesellschaft grundsätzlich von Bedeutung, da es eine negative Auswirkungen auf das Jahresergebnis haben kann. Ein Kreditgeschäft wird nicht betrieben. Die Anlageformen für Eigenmittel beschränken sich im Geschäftsjahr 2023 auf jederzeit kurzfristig verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten. Ein Adressenausfallrisiko kann aus dem operativen Geschäft der Anlagevermittlung entstehen. Zur Begegnung dieses Risikos unterliegt die Kundenstruktur regelmäßigen und präventiven Überwachungsmaßnahmen. Die Zahlungseingänge auf Forderungen werden regelmäßig überwacht. Sofern objektive Hinweise auf einen möglichen Wertminderungsbedarf vorliegen, wird dies im Rahmen einer Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Marktpreisrisiken: Die Gesellschaft versteht unter Marktpreisrisiken die Unsicherheit über die Veränderungen von Marktpreisen und -kursen (inkl. Zinsen und Währungsrisiken). Die für die Gesellschaft wesentlichen Unterkategorien des Marktpreisrisikos stellen die Zins- und Währungsrisiken dar. Kursänderungsrisiken bestehen nicht, da die Gesellschaft keine Aktien, Anleihen oder sonstige Anlageformen im Bestand hat. Die Gesellschaft fakturiert ihre Umsätze grundsätzlich in Euro, weshalb Währungsrisiken nicht wesentlich sind und, wenn überhaupt, nur in geringem Umfang entstehen können. Zinsänderungsrisiken bestanden im Geschäftsjahr 2023 nicht, da die Gesellschaft keine Kreditgeschäfte getätigt hat. Liquiditätsrisiko: Die Gesellschaft unterscheidet zwischen dem Liquiditätsrisiko im engeren Sinne, dem Refinanzierungsrisiko, und dem Marktliquiditätsrisiko. Aufgrund der Geschäftstätigkeit und der finanziellen Ausstattung ist das Liquiditätsrisiko grundsätzlich als gering einzuschätzen. Die Aufgabe der finanzwirtschaftlichen Steuerung und Kontrolle, die die Liquiditätssteuerung und -sicherung einschließt, wird zentral durch die Geschäftsführung wahrgenommen. Der Liquiditätsstatus wird monatlich anhand der Kontoauszüge überwacht. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat keine besonderen Liquiditätsrisiken identifiziert. Die Liquiditätstragfähigkeitsrechnung zum Bilanzstichtag hat einen Überschuss der flüssigen Mittel und der kurzfristigen Forderungen und der Forderung aus der Verlustübernahme über die Rückstellungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.211 (Vj. TEUR 1.497) ergeben, so dass von einer angemessenen Kapital- und Liquiditätsausstattung ausgegangen wird. Sonstige Risiken: Die sonstigen Risiken betreffen das allgemeine Geschäftsrisiko, das Nachhaltigkeitsrisiko sowie Reputationsrisiken. Allgemeine Geschäftsrisiken entstehen überwiegend aufgrund veränderter Rahmenbedingungen und können unerwartete Ergebnisrückgänge oder negative Planabweichungen zur Folge haben. Die Steuerung der allgemeinen Geschäftsrisiken wird im Rahmen der Gesamtsteuerung überwiegend durch den Bereich Controlling der CBRE GmbH unterstützt. Im Controlling unterliegen die Veränderungen von ökonomischen Faktoren sowie der Branchen- und Wettbewerbssituation einer regelmäßigen Überprüfung. Hieraus ergeben sich Impulse für die strategische Ausrichtung der Gesellschaft. Reputation ist definiert als "der aus der Wahrnehmung verschiedener Anspruchsgruppen resultierende Ruf der Gesellschaft hinsichtlich ihrer Kompetenzen, Integrität und Vertrauenswürdigkeit". Das Management der Reputationsrisiken der ist entsprechend dem Management Operationeller Risiken organisiert. "Nachhaltigkeit" ist definiert im Sinne von ESG (Environmental, Social and Governance - Umwelt, Soziales und Unternehmensführung). Nachhaltigkeitsrisiken sind Ereignisse oder Bedingungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG), deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben könnte. Die Gesellschaft ist in das diesbezügliche Risikocontrolling der CBRE-Gruppe einbezogen. 3.3. Gesamtaussage zur Risikosituation der Gesellschaft Die Gesamtsicht ergibt, dass die Risiken bei der Gesellschaft begrenzt und überschaubar sind. Aus Sicht der Geschäftsführung ist das Risikomanagement, d.h. die implementierten Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen in Bezug auf die identifizierten Risiken, grundsätzlich angemessen. Es sind gegenwärtig keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. 4. Prognosebericht Die Prognoserechnung wird konzerneinheitlich grundsätzlich in der Form einer Überschussrechnung von geplanten Umsätzen über die geplanten betrieblichen Aufwendungen erstellt. Im Schlussquartal 2023 und zum Jahresauftakt 2024 hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft weiter eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar 2024 zum dritten Mal infolge auf 85,2 Punkte gesunken. Ebenso schätzen die befragten Unternehmen die aktuelle Lage sowie die Aussichten für die kommenden Monate schlechter ein. 6 Dass sich die deutsche Wirtschaft in den Wintermonaten 2023/2024 in einer Rezession befindet, verdeutlicht auch die aktuelle ZEW-Umfrage vom Februar 2023. Demnach ist die konjunkturelle Lageeinschätzung der Befragten mit einem Wert von -81,7 Punkten auf den tiefsten Wert seit Juni 2020 gesunken. Dagegen sind die Konjunkturerwartungen bei den befragten Finanzmarktexperten erneut gestiegen, was sich mit den gestiegenen Erwartungen im Hinblick auf die bereits erfolgte Zinssenkung der EZB angesichts sinkender Inflationsraten begründet lässt. Um dem hohen Preisdruck infolge der Probleme bei den internationalen Lieferketten sowie den extremen Energiepreissteigerungen durch den Krieg in der Ukraine entgegenzuwirken, hat die Europäische Zentralbank (EZB) seit Juli 2022 den Leitzinsen in zehn Schritten von einem Wert von 0 % um insgesamt 4,5 %-Punkte angehoben und gleichzeitig mit dem Abbau ihrer Bilanzsumme begonnen, um mit einem entschlossenen geldpolitischen Handeln das Risiko einer Entankerung der langfristigen Inflationserwartungen der Marktteilnehmer im Euroraum zu verhindern. Die seit Dezember 2021 ergriffenen geldpolitischen Maßnahmen schlagen weiterhin auf die Realwirtschaft durch und beeinflussen die Wachstumsaussichten insbesondere für die Jahre 2023 und 2024. ' Ziel der Gesellschaft ist eine marktkonforme Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in den bestehenden Tätigkeitsbereichen insbesondere durch organisches Wachstum und Hinzugewinnung zusätzlicher Marktanteile in den nächsten Jahren. Die Gesellschaft geht davon aus, dass das wirtschaftliche Umfeld und die Marktbedingungen in Deutschland weiterhin gut sind. Die Prognoserechnung für das unmittelbar nachfolgende Geschäftsjahr wird konzerneinheitlich in der Form einer Überschussrechnung von geplanten Umsätzen über die geplanten operativen Personalaufwendungen und geplanten Aufwendungen erstellt. Ausgehend von den erwarteten Rahmenbedingungen haben wir einen deutlichen Anstieg der Erträge bei ebenfalls steigenden Kosten geplant. Die Kosten werden aber unterproportional im Vergleich zu den Erträgen steigen. Wir erwarten daher eine deutlich positive Entwicklung des EBITDA und der EBITDA- Marge. Die Gesellschaft geht daher für die Steuerungsgröße EBITDA für 2024 von einem leicht positiven Ergebnis aus. Insgesamt geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 von einem Geschäftsverlauf über dem Niveau von 2023 aus. Die Geschäftsentwicklung in der Zukunft kann in erheblichem Maße von der Wettbewerbssituation der Gesellschaft und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage beeinflusst werden. Daher kann die tatsächliche Geschäftsentwicklung in dem nächsten Jahr von den Erwartungen der Gesellschaft abweichen.
6 Ifo Geschäftsklima Deutschland vom 25.
Januar 2024 (https://
https://www.ifo.de/fakten/2024-01-25/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-januar-2024)
Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024 Mark Spangenberg Filip Hejnal Kai Mende Susanne Pamin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CBRE Capital Advisors GmbH, Frankfurt am Main PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der CBRE Capital Advisors GmbH, Frankfurt am Main, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CBRE Capital Advisors GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 28. Juni 2024 BDO
AG
Schmidt, Wirtschaftsprüfer Gießler, Wirtschaftsprüfer |
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