Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 765238
Eingetragen
29.5.2018
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen aller Art, Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen, der Betrieb von Kraftfahrzeugreparaturwerkstätten, die Vermietung von Fahrzeugen sowie die Ausübung aller mit einem Kraftfahrzeugbetrieb zusammenhängenden Geschäfte und Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Thomas Härterich
seit 29.5.2018
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Autohaus Koch GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Autohaus Koch GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Koch GmbH

Öhringen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Autohaus Koch GmbH Öhringen

Allgemein

Die Autohaus Koch GmbH (Öhringen) wurde im Mai 2018 gegründet. Sie ist entstanden aus den ehemaligen Autohaus Ochs Betrieben in Öhringen und Möckmühl. Gesellschafter ist die Autohaus Koch GmbH (Schwäbisch Hall).

Das Autohaus Koch (Öhringen) gehört dem Firmenverbund der Koch Auto.Gruppe an. Die Koch Auto.Gruppe entstand im Jahr 1932 in Gaildorf durch die Gründung der Firma Auto-Haus Robert Koch.

Die Firmen der Koch Auto.Gruppe sind die Autohaus Koch GmbH Schwäbisch Hall (Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge) mit einem weiteren Servicestandort in Gaildorf, Koch-BAG-Auto GmbH (Volkswagen) mit einem weiteren Servicestandort in Westhausen, Koch Automobile GmbH (Skoda) in Schwäbisch Hall, Crailsheim und Öhringen, Koch Mobile (Seat) mit Standorten in Schwäbisch Hall, Crailsheim und Öhringen, Auto Koch GmbH (Audi) in Schwäbisch Hall, Öhringen und seit 01.10.2024 einem Servicestandort in Bad Mergentheim, AHC Autohaus Crailsheim GmbH & Co. KG (Audi) in Crailsheim, Autohaus Koch GmbH (Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge) in Öhringen, Möckmühl und einer Vertriebsniederlassung dieser GmbH in Künzelsau.

1. Rahmenbedingungen im deutschen Kraftfahrzeuggewerbe

Bundesweit wurden 2,84 Mio. PKW-Neufahrzeuge in 2023 zugelassen (Vj. 2,65 Mio.). Das entspricht einem Zuwachs von 7,17%. Die Besitzumschreibungen gebrauchter Kraftfahrzeuge lagen 2023 mit 6,03 Mio. mit einem Plus von 6,90% über dem Vorjahresniveau (2022: 5,64 Mio. gebr. PKW)

Für die Neuzulassungen im Jahr 2023 wurde erwartet, dass sich der deutsche Automarkt bei ca. 2,90 Mio. Neuzulassungen einpendeln wird. Bedingt durch immer noch fortwährende Lieferkettenschwierigkeiten konnte die Prognose von 2,9 Mio. neue PKW-Zulassungen nicht ganz erreicht werden.

Die Besitzumschreibungen gebrauchter Fahrzeuge haben ebenfalls auch nicht das Niveau von Vor-Corona erreicht. Der Rückgang der Neuzulassungen bewirkte, dass 2023 noch immer zu wenig Gebrauchtfahrzeuge zum Verkauf standen.

Der Servicebereich konnte 2023 bundesweit ein leichtes Wachstum verzeichnet werden. Die Bereiche Gewährleistung, Karosserie und Lack konnten nicht in erforderlichem Umfang partizipieren, denn die Qualität und Assistenz-Systeme der Fahrzeuge hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und aufgrund der weiterhin hohen Anzahl der Mitarbeiter in "mobiler Arbeit" wurde im gewerblichen Bereich weniger gefahren.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes

2.1. Umsatz und Umsatzstruktur

Der Gesamtumsatz der Autohaus Koch GmbH lag im Jahr 2023 bei 17,821 Mio. € (VJ 18,153 Mio €). Die Umsatzerlöse verteilen sich dabei im Wesentlichen auf folgende Sparten:

2.1.1. Neuwagen

Der Gesamtmarkt in Öhringen veränderte sich analog des Marktes im Bundesgebiet.

2023 lieferte die Autohaus Koch GmbH 275 (VJ 250) neue Volkswagen PKW und 36 (VJ 49) neue Volkswagen Nutzfahrzeuge aus und konnte damit einen Umsatz von 5,674 Mio. € (VJ 5,364 Mio. €) erwirtschaften. In absoluten Stückzahlen ist dies eine leichte Steigerung zum Vorjahr.

Für Elektrofahrzeuge (MEB) erhält das Autohaus lediglich eine Vermittlungs- und Abwicklungsprovision.

Abnehmergruppen wie Großkunden werden buchhalterisch über das Großkundenleistungszentrum in Schwäbisch Hall abgewickelt.

2.1.2 Gebrauchtwagen

Bei den Gebrauchtfahrzeugen lag der Absatz bei 325 (VJ 314) Gebrauchtfahrzeuge in 2023. In diesem Geschäftsbereich wurden 5,407 Mio. € (VJ 6,223 Mio. €) erwirtschaftet.

2.1.3. Service

Einer der Schwerpunkte der Firma Autohaus Koch GmbH liegt im Servicebereich.

Bei Autohaus Koch GmbH lag der Umsatz im Bereich Service bei 2,430 Mio. € (VJ 2,522 Mio. €). Zu bestehenden Kooperationen mit Versicherungen und Großkunden konnte weiter ausgebaut werden und schafft so eine stetige Grundauslastung in der Werkstatt.

Über die Serviceabteilung der Autohaus Koch GmbH Öhringen werden auch Fahrzeuge der Koch Automobile GmbH (Skoda) und Koch Mobile GmbH (Seat) auf deren Rechnung abgewickelt. Die Autohaus Koch GmbH erhält dafür einen Kostenausgleich.

2.1.4. Teile und Zubehör

Der Umsatz betrug im Teilesektor 2,720 Mio. € (VJ 2,733 Mio. €).

2.2 Ertragslage

Im Jahr 2022 konnte ein Jahresüberschuss von 211.636,98 € (VJ 205.173,70 €) erzielt werden.

2.3. Personal

Der sich wandelnde Automobilmarkt benötigt eine bessere Qualifizierung des Personals.

Qualifiziertes Personal ist jedoch schwer am Arbeitsmarkt zu bekommen. Daher muss die Qualifizierung verstärkt von "innen" kommen. Die Schulungsmaßnahmen vor allem im technischen Bereich behalten hohen Stellenwert und werden sich weiter erhöhen. Der Personalstand ist aktuell ausreichend.

2.4. Investitionen und Finanzierungen bei der Autohaus Koch GmbH

Neben den Investitionen in Geschäfts- und Vorführwagen wurden in 2023 nur kleinere Maßnahmen durchgeführt, die keine großen Investitionskosten verursachten.

In 2022 wurde eine PV Anlage mit einer Leistung von 200 kWp errichtet.

Die Finanzierung des betriebsnotwendigen Kapitals wird über örtliche Banken und die herstellereigene Volkswagen Bank GmbH abgewickelt.

2.5. Sonstige Angaben

Die Autohaus Koch GmbH erfüllt alle vom Gesetzgeber geforderten Umweltauflagen und ist nach DIN ISO 9001:2008 zertifiziert.

3. Darstellung der Lage

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug die Eigenkapitalquote 12,85 % (VJ 10,30 %). Derzeit beträgt das Eigenkapital 833.190,19 € (VJ 621.533,21 €). Der Jahresüberschuss beläuft sich für das Jahr 2023 auf 211.636,98 € (VJ 205.173,70 €). Die Rückstellungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 618.158,90 € (VJ 523.192,58 €). Die Bilanzsumme belief sich auf 6.485 T € (VJ 6.034 T €).

4. Voraussichtliche Entwicklungen

Für das Jahr 2024 plant die Autohaus Koch GmbH mit keinem wesentlichen Zuwachs im Neu- und Gebrauchtwagenabsatz bei konstanten Bruttogewinnen. Der Lohn- und Teileumsatz wird stabil auf Vorjahresniveau erwartet. Demzufolge erwartet man für 2024 einen konstanten Umsatz und ein konstantes Jahresergebnis.

Das Jahr 2024 wird - bedingt durch Unsicherheiten wie fehlender Auftragseingang bei Elektromobilität - keine signifikanten Impulse bekommen. Auch wirkt sich der Zinsanstieg bei der Finanzierung von Fahrzeugen dämpfend auf eine starke Belebung aus. Eine Prognose wird schwierig sein, doch man nimmt an, dass der Absatz 2024 bei Neufahrzeugen stagnieren wird, obwohl die Verfügbarkeit von einzelnen Komponenten zum Bau von Neufahrzeugen besser geworden ist. Der Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes plant im deutschen Automarkt 2024 mit 2,85 Mio. Neuzulassungen.

Der Absatz bei Gebrauchtfahrzeugen wird 2024 nur verhalten nach oben gehen, da die Zinsentwicklung für viele Kunden einen Ersatzkauf unmöglich macht. Teilweise haben sich die Monatsraten verdoppelt. Erst im 4. Quartal 2023 haben die Automobilherstellerbanken zur Stützung des Absatzes wieder attraktive Zinskonditionen angeboten.

Bei den Besitzumschreibungen wird für 2024 mit 6,2 Mio. umgemeldeten Gebrauchtfahrzeugen aufgrund des wieder höheren Gebrauchtwagenbestandes gerechnet.

4.1. Chancen und Risiken

Die Hauptchancen der Autohaus Koch GmbH bestehen weiterhin darin, dass der Personalstamm eine niedrige Altersstruktur besitzt und nahezu jede zu besetzende Stelle mit entsprechend qualifiziertem Personal besetzt ist.

Ebenso im Bereich der "neuen Medien" ist die Autohaus Koch GmbH gut aufgestellt und nutzt diese um weitere Absatzpotenziale zu erschließen.

Die verstärke Zusammenarbeit der Firmen innerhalb der Koch Auto.Gruppe bietet die Chance, Synergien zu bündeln, die Effizienz zu steigern und damit Kosten zu sparen. Seit 2016 werden firmenübergreifende Tätigkeiten wie zum Beispiel Marketing und IT über die Koch Auto.Gruppe GmbH abgewickelt und je nach Inanspruchnahme den jeweiligen Firmen in Rechnung gestellt. Weitere Zentralisierungsmaßnahmen sind in 2019 angestoßen worden und werden aktuell weiter ausgebaut.

Der Einstieg als Mehrheitsgesellschafter in die ehemalige BAG-Auto GmbH in Ellwangen (heute Koch-BAG-Auto GmbH) zum 01.01.2017 wie auch die Übernahme der Autohaus Ochs Betrieb zum 01.07.2018 haben bereits diverse Vorteile und Synergien mit sich gebracht. Die mögliche Einkaufs- und Absatzpolitik schafft hier flexiblere Möglichkeiten und Kostendegressionen.

Weitere Chancen sieht man darin, dass sich die Koch Auto.Gruppe 2022 und 2024 CO 2 neutral aufgestellt hat.

Bereits in den letzten Jahren hat man intensiv darauf hingearbeitet, den CO 2 Abdruck der Firmengruppe zu reduzieren. So wurden alle Dächer, die sich im Eigentum der Inhaberfamilie befinden, mit Photovoltaikanlagen bestückt. Auch wurden in verschiedenen Betrieben dazugehörende Pufferspeicher installiert. Die Beleuchtung wurde weitestgehend auf LED umgerüstet und ganze Beleuchtungssysteme mit automatischen Dimm-Vorrichtungen versehen. Die Koch Auto.Guppe ist eine der ersten Betriebe im Kfz-Handel und -Handwerk in Deutschland, die den durch eine offiziell anerkannte Firma ermittelten CO 2 -Fußabdruck neutralisiert.

Risiken sieht man in den weiteren Konzentrationsbewegungen im Automobilsektor. Auf Grund der regionalen Gegebenheiten im Marktgebiet der Autohaus Koch GmbH kann dieses Risiko aber auch als Chance gesehen werden (siehe den Einstieg bei der BAG-Auto GmbH & Autohaus Ochs GmbH).

Bevor Fahrzeuge ausgeliefert werden, werden Bonität und das einhergehende Ausfallrisiko geprüft. Die Kreditlinien sind für die Finanzierung des Vorratsvermögens ausreichend hoch.

Risiken können in erhöhten Lieferzeiten, sowie der eingeschränkten Bestellbarkeit verschiedener Motor und Getriebevarianten gesehen werden. Insbesondere bei E-Automobilen ist eine ausreichende Belieferung noch nicht gewährleistet. Innerhalb der Koch Auto.Gruppe können diese Risiken jedoch relativiert werden, da man innerhalb der Betriebe der Koch Auto.Gruppe oft ausgleichen kann.

Risiken entstehen auch durch die Verschärfung der Abgas-Prüfverfahren. Es werden zunehmend Fahrzeug-, Motor- und Getriebevarianten vom Markt genommen, die nicht mehr nach den immer schärfer werdenden Bestimmungen homologiert werden können. Dieser Effekt wird in unserem Konzern weiterhin durch die verstärkte Einführung von Hybrid- und Elektro-Modellen kompensiert werden.

Im derzeitigen Trend der Fahrzeughersteller, die Vermarktung von Neu- und Gebrauchtwagen stärker über die Online-Kanäle anzubieten sehen wir aktuell keine großen Risiken, da sich der Volkswagenkonzern klar für eine Abwicklung der Fahrzeugverkäufe über das Handelsnetz ausgesprochen hat und den Händler über ein entsprechendes Vergütungsmodell beteiligen wird.

4.2. Strategische Überlegungen für die nächsten Jahre

Um das unternehmerische Risiko besser zu verteilen, sollen die einzelnen Bereiche der Autohaus Koch GmbH in den nächsten Jahren ausgebaut und weiter professionalisiert werden. Dabei arbeitet man mit einem betriebswirtschaftlichen Frühwarnsystem. Das VW-Konzern- Dealer Managementsystem CROSS schafft in Verbindung mit dem Finanzbuchhaltungssystem Fibunet und des Automobilkontenrahmens SKR51 eine große Transparenz. Diese Systeme werden auch von allen anderen Betrieben der Koch Auto.Gruppe genutzt.

Durch das mögliche interne Benchmarking können Schwachstellen schneller entdeckt und abgestellt werden. Mit dem Gebrauchtwagen-Controlling-System GeNeSys und dem Gebrauchtwagen-Bewertungssystem Car-Inspektor hat man in den Firmen der Koch Auto.Gruppe ein hervorragendes System zur Schaffung der nötigen Transparenz im Segment Gebrauchtwagen. Ein weiterer Baustein zum "papierlosen Autohaus" ist das Archivierungs- und Rechnungsabwicklungssystem Easy-Car-Solution.

Um Benchmarks und Synergien besser nutzen und ausbauen zu können, wurde im Jahr 2016 ein Führungskreis gebildet. Dies sind regelmäßig stattfindende Besprechungen der Führungskräfte aller Häuser. In diesem Führungskreis wurde im Jahr 2017 ein umfassendes Controlling integriert und 2018 weiter ausgebaut um marktgerechte Benchmarks zu erhalten und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Im Jahr 2019 wurde ein kaufmännischer Leiter für die Firmen der Koch Auto.Gruppe eingestellt.

Die Corona-Pandemie hat die Themen Digitalisierung und Online-Marketing weiter vorangetrieben. Die Homepage der Firmengruppe erfuhr einen Relaunch und wurde um eine Großkunden-Seite für Handelsvertreter erweitert, um einen schnelleren und einfacheren Kontakt zu ermöglichen. Außerdem wurde im Jahr 2020 das Thema Rechenzentrum von allen Seiten beleuchtet um im Jahr 2021 entschloss man sich letztendlich für eine Zentralisierung in einem externen Rechenzentrum bei der Firma Zeus in Braunschweig. Bis 2024 wird die neue EDV-Lösung "RIVA" von der Firma Zeus ans Netz gehen und in Zukunft einen höhere Datensicherheit und eine höhere Digitalisierungsquote im Automobilsektor möglich machen.

Die Spezialisierung im Autohaus Koch wurde in den letzten Jahren bereits sehr vorangetrieben und wird in den kommenden Jahren noch weiter forciert. So wurde die Marke Nutzfahrzeuge im Service räumlich und personell komplett getrennt. Ebenfalls wurde im Neuwagenverkauf eine striktere Trennung zwischen Einzelkunden-, Firmenkunden- und Großkundenverkäufern durchgesetzt um die Kunden besser anhand ihrer Belange und Bedürfnisse betreuen zu können.

Die Tatsache, dass bei der Koch Auto.Gruppe die Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Seat Skoda und die Zweiradmarken Seat Mó und Yamaha vertreten sind, wird in Zukunft immer wichtiger, da vor allem Firmenkunden bei der Wahl ihrer Fahrzeuge ihre Mitarbeiter mitentscheiden lassen, aber gleichzeitig nur einen Ansprechpartner bei der Beschaffung von Fahrzeugen haben wollen.

4.3. Visionen im Automobilsektor

Der Automobilhandel durchläuft seit Jahren eine umfassende Transformationsphase. Auch in Zukunft wird die Mobilität des Menschen zu den Bedürfnissen mit oberster Priorität gehören. Ob sich die Antriebstechnik dabei ändert oder alternative Formen der Mobilität (z.B. Car-Sharing) stärker in den Vordergrund rücken, ist für den Fortbestand der Firma Autohaus Koch GmbH von sekundärer Bedeutung, da im ländlichen Raum die klassischen Formen der Mobilität weiterhin Bestand haben werden.

Wahrscheinlich werden in den kommenden Jahren weiterhin Hybridfahrzeuge nachgefragt werden (Fahrzeuge mit zwei unterschiedlichen Antriebsaggregaten z.B. Kombination Verbrennungsmotor / Elektromotor), auch wenn die steuerliche Förderung für Unternehmen in 2023 ausgelaufen ist. Es bleibt abzuwarten, ob reine Elektrofahrzeuge durch weitere geplante Kaufanreize auch ohne staatliche Förderungen in den nächsten Jahren stärker nachgefragt werden. Unser Hersteller gehört bei der Entwicklung und Vermarktung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben zu den Branchen-Benchmarks.

Neben Veränderungen im Bereich der Antriebsarten durchläuft der Automobilhandel ebenfalls seit Jahren eine umfassende Händlerkonsolidierung. Stand-Alone-Betriebe schließen sich oft größeren Handelsgruppen an um weiterhin zukunftsfähig bleiben zu können. Dies ist durch die Hersteller gewünscht und gefördert.

Die Autohaus Koch GmbH und deren verbundene Unternehmen innerhalb der Koch Auto.Gruppe haben sich diesen Entwicklungen bereits vor einigen Jahren gestellt und gelten bereits heute bei allen Herstellern als "zukunftsfähige und langfristig gesetzte Handelsgruppe".

Auf den traditionellen Einzelhandel wird der Hersteller von Automobilen für den größten Teil seines Absatzes auch in Zukunft nicht verzichten können.

 

Öhringen, 3. Dezember 2024

gez. Lutz Härterich, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.590.975,63 2.275.225,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 316.186,00 378.839,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.516,00 354,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 309.670,00 378.485,00
II. Sachanlagen 2.272.789,63 1.894.386,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 67.742,00 43.452,00
2. technische Anlagen und Maschinen 560.748,00 589.624,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.644.299,63 1.261.310,00
III. Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
1. Beteiligungen 2.000,00 2.000,00
B. Umlaufvermögen 3.850.447,23 3.721.700,19
I. Vorräte 2.180.706,43 2.489.450,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.605.144,41 1.087.333,36
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.605.144,41 1.087.333,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 64.596,39 144.916,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.664,38 6.652,97
D. Aktive latente Steuern 37.800,00 30.900,00
Summe Aktiva 6.485.887,24 6.034.478,16

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 833.190,19 621.553,21
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 521.553,21 316.379,51
III. Jahresüberschuss 211.636,98 205.173,70
B. Rückstellungen 618.158,90 523.192,58
C. Verbindlichkeiten 5.034.538,15 4.889.732,37
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.474.480,13 3.739.201,49
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.218.491,24 2.406.442,96
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.255.988,89 1.332.758,53
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.560.058,02 1.150.530,88
davon aus Steuern 232.227,46 112.923,86
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.560.058,02 1.150.530,88
Summe Passiva 6.485.887,24 6.034.478,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 478.028,78 409.644,76
a) Rohergebnis 6.528.272,41 6.294.509,88
b) Personalaufwand -3.403.293,87 -3.212.605,73
Löhne und Gehälter -2.675.845,13 -2.603.631,17
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -727.448,74 -608.974,56
davon für Altersversorgung -8.062,13 -10.880,00
c) Abschreibungen -518.276,80 -501.557,83
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -518.276,80 -501.557,83
d) sonstige betriebliche Aufwendungen -2.128.672,96 -2.170.701,56
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -153.562,75 -102.842,39
a) Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 29,83 0,00
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 84,87 0,00
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -153.677,45 -102.842,39
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -98.821,05 -90.127,33
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 6.900,00 6.900,00
4. Ergebnis nach Steuern 225.644,98 216.675,04
5. sonstige Steuern -14.008,00 -11.501,34
Jahresüberschuss 211.636,98 205.173,70

Anhang Offenzulegende Fassung gem. § 326 HGB für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Autohaus Koch GmbH hat ihren Sitz in Öhringen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg.Nr. HRB 765 238).

Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Anlagevermögen

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 500,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt

Finanzanlagen

Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.507.846,55 0,00 1.051.403,96 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 97.297,86 0,00 35.929,40 0,00

Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Latente Steuern

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der latenten Steuern:

01.01.2023 Veränderung 31.12.2023
Aktive latente Steuern 30.900,00 6.900,00 37.800,00
Passive latente Steuern 0,00 0,00 0,00
Saldo 30.900,00 6.900,00 37.800,00

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 100.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Leasingrückläufer, Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubsverpflichtungen und Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.474.480,13 2.370.877,24 579.074,00 524.528,89
Erhaltene Anzahlungen 20.159,98 20.159,98 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.041.201,12 1.041.201,12 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 498.696,92 498.696,92 0,00 0,00
Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.739.201,49 2.566.463,96 589.204,00 583.533,53
Erhaltene Anzahlungen 4.506,62 4.506,62 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.006.442,90 1.006.442,90 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 139.581,36 139.581,36 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen und Vorratsvermögen sowie Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stellen in Höhe von € 700.789,59 gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse gliedern sich wie folgt:

Gesamt 31.12.2023 Gesamt Vorjahr Erläuterung (Betrag der Sicherung)
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften Haftungsverbund mit Autohaus Koch GmbH, Schwäbisch Hall, Koch Automobile GmbH, Auto Koch GmbH,
Bürgschaft VW Bank bis 28.300.000,00 bis 28.300.000,00 Koch Mobile GmbH, AHC Autohaus Crailsheim GmbH & Co. KG und der Koch-BAG-Auto GmbH
Bürgschaft Volksbank Möckmühl eG 3.462.900,00 3.462.900,00 Verbindlichkeiten Thomas und Lutz Härterich GbR

Die Haftungsverhältnisse sind durch Sicherungsübereignung von Vorratsvermögen und Anlagevermögen gesichert.

Die Bürgschaften waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verpflichtungen erfüllt werden und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind für Miet- und Pachtverträge mit einem Jahresbetrag von € 393.384,00 und einer Laufzeit bis 1 Jahr.

Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen 77 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt.

 

Schwäbisch Hall, den 03.12.2024

Geschäftsführer

Lutz Härterich

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Koch GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Koch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Koch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den10. Dezember 2024

DRS Schwägerl Duffner & Braschel GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Duffner, Wirtschaftsprüfer

gez. Braschel, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 2.590.975,63 4.368.894,86 3.790.784,64 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 316.186,00 785.711,89 769.542,93 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.516,00 97.557,96 81.389,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 309.670,00 688.153,93 688.153,93 0,00
Sachanlagen 2.272.789,63 3.581.182,97 3.019.241,71 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 67.742,00 90.616,74 62.104,76 0,00
technische Anlagen und Maschinen 560.748,00 1.223.921,26 1.146.424,73 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.644.299,63 2.266.644,97 1.810.712,22 0,00
Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00 2.000,00 0,00
Beteiligungen 2.000,00 2.000,00 2.000,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 1.452.054,95 0,00 873.944,73 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 16.168,96 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.168,96 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 1.435.885,99 0,00 873.944,73 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.511,98 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 77.496,53 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.329.877,48 0,00 873.944,73 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 1.777.919,23 1.515.559,64 518.276,80 518.276,80
Immaterielle Vermögensgegenstände 469.525,89 390.703,93 70.722,70 70.722,70
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.041,96 81.035,00 1.907,70 1.907,70
Geschäfts- oder Firmenwert 378.483,93 309.668,93 68.815,00 68.815,00
Sachanlagen 1.308.393,34 1.124.855,71 447.554,10 447.554,10
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.874,74 18.652,76 4.221,98 4.221,98
technische Anlagen und Maschinen 663.173,26 556.800,73 106.372,53 106.372,53
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.345,34 549.402,22 336.959,59 336.959,59
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Buchwert zum Ende der Vorperiode
Anlagevermögen 9.159,52 265.076,73 0,00 0,00 2.275.225,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 8.099,26 0,00 0,00 0,00 378.839,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.099,26 0,00 0,00 0,00 354,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 378.485,00
Sachanlagen 1.060,26 265.076,73 0,00 0,00 1.894.386,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 43.452,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 589.624,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.060,26 265.076,73 0,00 0,00 1.261.310,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 2.000,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 2.000,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 3.12.2024.

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