Laird Technologies GmbHLiquidiert

Borsigstraße 1, 24568 Kaltenkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 2320 BB
Vorher
Klüver Aggregatebau GmbH
Eingetragen
21.2.2005
Branche
Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von WärmepumpenHerstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen, nicht für den Haushalt
Gegenstand
Entwicklung, Bau und Vertrieb von Aggregaten der Kühl- und Heiztechnik.

Historie

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Management

NameRolle
Karine Dr. Brand
seit 2.6.2017
Geschäftsführer
Paul Stephen Daniel
seit 21.6.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Molex Foreign Investments I S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Laird Bochum GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Laird Technologies GmbH

Kaltenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 665.402,48 431.986,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 234.906,48 162.690,00
II. Sachanlagen 430.496,00 269.296,98
B. Umlaufvermögen 3.231.451,68 3.511.511,80
I. Vorräte 2.043.363,02 2.059.985,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.187.668,60 1.450.666,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 420,06 859,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.207,27 19.923,92
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.917.061,43 3.963.422,70

Passiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 429.291,60 429.291,60
I. gezeichnetes Kapital 127.822,97 127.822,97
II. Bilanzgewinn 301.468,63 301.468,63
davon Gewinnvortrag 301.468,63 301.468,63
B. Rückstellungen 381.282,09 482.316,09
C. Verbindlichkeiten 3.106.487,74 3.051.815,01
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 3.105.255,73 3.051.566,77
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.917.061,43 3.963.422,70

Anhang



I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Laird Technologies GmbH wurde entsprechend der Gliederungsvorschriften des §§ 242 ff. und §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften für Aufstellung und Offenlegung der §§ 266 Abs. 1, 274a, 276, 288 Abs. 1 und 326 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.


II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsgrund­sätze aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden drei bis fünf Jahre zu Grunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen und branchenüblichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend der steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.
 
Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410, die selbständig genutzt werden können, werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert auf den Stichtag bilanziert (§ 253 Abs. 4 HGB).

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurch­schnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung von Waren erfolgt auf der Basis von Standardanschaf­fungskosten bzw. niedrigeren Marktpreisen zum Abschlussstichtag.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Allen erkennbaren Risiken wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Ermittlung der pauschalen Wertberichtigung erfolgte in Höhe von 1,0 Prozent der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen. Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Zahlungen, die Aufwand oder Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten (§ 253 Abs. 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die Bewertung der Valutaforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich zu dem am Entstehungsstichtag maßgeblichen Wechselkurs. Soweit die Wechselkurse zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags niedriger bzw. höher als der Kurs am Entstehungstag sind, werden diese der Bewertung zu Grunde gelegt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 ist nachfolgend in der Anlage zu diesem Bericht dargestellt.

Im Geschäftsjahr 2014 wurden erstmalig Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 124.537,48 aktiviert. Die Produktentwicklung ist noch nicht abgeschlossen.

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital wurde noch nicht auf EUR umgestellt und beträgt DM 250.000,00. Dies entspricht EUR 127.822,97.

Die Entwicklung des Bilanzgewinns ist unverändert zum Vorjahr infolge des seit 1. Januar 2012 bestehenden Gewinnabführungsvertrags mit der Gesellschafterin, der CAROLINE Achtzehnte Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Rosenheim. Damit erfolgt in 2014 eine handelsrechtliche Gewinnabführung in Höhe von EUR 1.391.007,81.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für Gewährleistungen, die mit und ohne rechtliche Verpflichtungen erbracht werden (EUR 222.433,00), Rückstellungen für
Urlaubstage und Überstunden (EUR 70.631,19), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 37.084,00), Rückstellungen für Mitarbeiter-Boni (EUR 12.120,00) sowie Sonstiges (EUR 39.013,90).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen resultieren insbesondere aus der Gewinnabführung in Höhe von EUR 1.391.007,81 (Vorjahr: EUR 2.335.576,44).

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuerverbindlichkeiten EUR 106.798,07 (Vorjahr: EUR 82.071,66) und auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.885,05 (Vorjahr: EUR 1.060,44).

IV.  Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet einzeln und gemeinschaftlich aus dem unterjährig zusammen mit weiteren Gruppengesellschaften und Commerzbank AG, London Branch, abgeschlossenen Automatic Cash Management System ("ACMS") Agreement.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Haftung wird als gering eingestuft, da der Laird-Konzern über eine ausreichende Liquidität verfügt.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Form des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt.

Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren insbesondere aus der Auflösung von Steuerverbindlichkeiten.

Der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 15 betrifft die Verzinsung unterjährig bestehender Verbindlichkeiten aus Gewinnabführungsverpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin sowie gegenüber verbundenen Unternehmen.

VI. Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer: Herr Michael Michels, München (Kaufmann)
                           Herr Olaf Dany, Hitzhusen (Kaufmann)
 

Konzernzugehörigkeit

Die Laird Technologies GmbH gehört als unmittelbares Tochterunternehmen der CAROLINE Achtzehnte Vermögensverwaltunggesellschaft mbH, Rosenheim, zum Konzern Laird plc., London, Großbritannien, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Konzernobergesellschaft hinterlegt.


Kaltenkirchen, den 03.09.2015

gezeichnet Herr Michael Michels 
gezeichnet Herr Olaf Dany
(Geschäftsführer)
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.10.2015 festgestellt.

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