WestEnergie GmbHLiquidiert

52511 Geilenkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 14920
Vorher
WestEnergie und Verkehr GmbH
Eingetragen
30.7.2008
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Der Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Ver- und Entsorgungsleistungen in den Bereichen Energie, Wärme, Wasser, Abwasser, Abfall sowie von mit diesen im Zusammenhang stehenden Diensten. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen gründen, erwerben, pachten und sich an ihnen beteiligen, insbesondere an solchen, deren Unternehmensgegenstände sich ganz oder teilweise auf die in Absatz 1 genannten Geschäftsfelder erstrecken . Sie kann Unternehmen, an denen sie beteiligt ist, unter ihrer einheitlichen Leitung zusammenfassen oder sich auf die Verwaltung der Beteiligung beschränken. Sie kann ihren Betrieb ganz oder teilweise verpachten oder in verbundene Unternehmen ausgliedem oder verbundenen Unternehmen überlassen. Die Gesellschaft ist auf einen öffentlichen Zweck ausgerichtet, da Schwerpunkt der Betätigung die Versorgung der Einwohner der am Unternehmen beteiligten Gebietskörperschaften ist. Soweit das Unternehmen ausnahmsweise in anderen Gebieten tätig ist, geschieht dies im gemeinderechtlich zulässigen Rahmen.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

WestEnergie GmbH (vormals: WestEnergie und Verkehr GmbH)

Geilenkirchen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Bilanz zum 31.12.2014

AKTIVA

  2014
EUR
2013
EUR
A. Anlagevermögen 100.421.992,45 99.124.938,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 600.546,50 694.296,00
II. Sachanlagen 99.665.701,22 98.248.387,67
III. Finanzanlage 155.744,73 182.254,87
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.564,59 50.564,59
2. Beteiligungen 10.836,83 10.836,83
3. sonstige Ausleihungen 94.343,31 120.853,45
B. Umlaufvermögen 10.454.184,72 7.408.618,17
I. Vorräte 274.103,14 186.162,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 274.067,02 203.172,00
2. unfertige Leistungen 0,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 36,12 -17.010,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.151.398,35 7.186.542,83
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.379.746,84 1.329.008,54
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.376.073,20 5.112.472,57
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 3.395.578,31 745.061,72
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 28.683,23 35.913,34
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 698.908,40 260.186,65
SUMME AKTIVA 111.575.085,57 106.793.743,36

Passiva

   
  2014
EUR
2013
EUR
A. Eigenkapital 40.951.984,53 41.087.520,48
I. Gezeichnetes Kapital 20.000.000,00 20.000.000,00
II. Kapitalrücklage 9.954.249,62 9.954.249,62
III. Gewinnrücklagen 0,00 0,00
IV. Jahresüberschuss 10.997.734,91 11.133.270,86
B. Sonderposten Investitionszuschüsse 21.705.176,66 31.727.435,98
C. Rückstellungen 4.741.164,68 4.565.016,12
1. Rückstellungen für Pensionen 3.182.682,00 3.017.219,34
2. Steuerrückstellungen 282.616,68 69.566,78
3. sonstige Rückstellungen 1.275.866,00 1.478.230,00
D. Verbindlichkeiten 26.030.539,70 21.550.054,78
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.609.590,93 1.899.412,84
2. erhaltene Auszahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 895.844,87 12.866.663,22
4. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 17.503.496,16 856.741,05
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.021.607,74 5.927.237,67
E. Rechnungsabgrenzungsposten 18.146.220,00 7.863.716,00
SUMME PASSIVA 111.575.085,57 106.793.743,36

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2014

  2014
EUR
2013
EUR
1. Umsatzerlöse 50.975.881,96 50.714.377,20
2. andere aktivierte Eigenleistungen 3.289,23 40.641,44
3. sonstige betriebliche Erträge 7.558.123,31 7.032.314,02
4. Materialaufwand 18.357.806,69 18.080.739,04
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 2.160.614,26 2.281.276,54
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 16.197.192,43 15.799.462,50
5. Personalaufwand 6.254.792,33 6.566.353,96
a) Löhne und Gehälter 4.850.512,07 4.981.872,85
b) soziale Abgaben und Aufw. f. Altersversorgung und f. Unterstützung 1.404.280,26 1.584.481,11
6. Abschreibungen auf immatrielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens u. Sachanlagen 8.645.958,27 8.056.966,66
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.895.037,79 11.053.047,43
8. Erträge aus Beteiligung 408.134,68 319.428,02
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihung des Finanzanlagevermögens 7.614,16 11.166,81
10. Zinsen und ähnliche Erträge 35.539,55 40.342,65
11. Abschreibung auf Finanzanlagen 19.891,00 19.892,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 732.615,07 512.747,19
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 14.082.481,74 13.868.523,86
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.989.477,77 2.652.533,23
15. sontige Steuern 95.269,06 82.719,77
16. Jahresüberschuss 10.997.734,91 11.133.270,86

Anhang zum 31.12.2014

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der WestEnergie und Verkehr GmbH wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften für GmbH sowie der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz wurde aufgrund der Besonderheiten eines Versorgungsunternehmens gem. § 265 Abs. 5 HGB um die Posten Wärmeerzeugungsanlagen, Stromerzeugungsanlagen und Verteilungsanlagen (Strom, Gas, Nahwärme) erweitert.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden die mit arabischen Zahlen versehenen Posten in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesen und im Anhang aufgegliedert (§ 265 Abs. 7 HGB).

Der Jahresabschluss 2014 der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Kreiswerke Heinsberg GmbH, Geilenkirchen, einbezogen. Die west verzichtet aufgrund dessen auf die Erstellung eines eigenen Konzernabschusses.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter ersichtlich. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Alle gesetzlich geforderten Vermerke zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen im Anhang.

Darüber hinaus werden nach den Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes (§ 6b Abs. 3 EnWG) interne Segment-Bilanzen und Segment-Gewinn- und Verlustrechnungen für die Bereiche Stromverteilung und Gasverteilung sowie für die sonstigen Aktivitäten erstellt. Durch eine geschäftsbereichsweise Vermögens- und Ergebnistrennung erfolgt eine genaue Zuordnung der Zahlungsflüsse und der Verzinsung. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden weitgehend direkt zugeordnet. Nicht direkt zurechenbare Buchungsumsätze werden mittels sachgerechter und für Dritte nachvollziehbarer Schlüssel den Aktivitäten zugerechnet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenstände des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Eigene Leistungen sind entsprechend der steuerlichen Aktivierungspflicht in den Wertansatz einbezogen.

Abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens sind um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungen werden nach den steuerlich zulässigen Höchstsätzen vorgenommen. Die so genannten geringwertigen Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Im Umlaufvermögen sind Vorräte zu Anschaffungskosten bewertet und Forderungen zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen bzw. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen.

Bei der Position der Sonderposten handelt es sich im Wesentlichen um von Kunden für Netz- und Leitungsanschlüsse gezahlte Zuschüsse, die entsprechend der Abschreibungsdauer der aktivierten Wirtschaftsgüter zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst werden.

Vom Pächter der Strom- und Gasverteilnetze seit Pachtbeginn vereinnahmte und weitergeleitete Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse werden seit dem Geschäftsjahr 2014 als passiver Rechnungsabgrenzungsposten (in den Vorjahren Sonderposten) ausgewiesen.

Alle bis zum 31. Dezember 2002 vereinnahmten Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse sowie diejenigen, die das verpachtete Strom- und Gasnetz betreffen, werden als Rechnungsabgrenzungsposten passiviert und ratierlich über einen Zeitraum von 20 Jahren ergebniswirksam aufgelöst.

Ebenfalls werden hier sonstige Kapitalzuschüsse für Busse und Wartehallen sowie für die Bahnlinie Lindern-Heinsberg ausgewiesen.

Der Wert des Deckungsvermögens für Altersteilzeit (ATZ) übersteigt die Rückstellung für ATZ um T€ 699. Dieser Mehrbetrag wurde als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen basieren auf versicherungsmathematische Berechnungen nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUK-Methode). Den Berechnungen liegen folgende Annahmen für die Bewertung zu Grunde: Rechnungszins 4,54 % p. a., Gehaltstrend 2,75 % p. a., Rententrend 1,75 % p. a. und die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck. Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert, ausgenommen ist eine Rentenverpflichtung, die zum versicherungsmathematisch errechneten Barwert passiviert ist.

Wie im Vorjahr erstellte die west, wie auch die NEW AG, einen vorgezogenen Jahresabschluss (Fast-Close). Die Bilanzierung der Bilanzposten und der Aufwendungen und Erträge musste unter Berücksichtigung von Schätzverfahren durchgeführt werden, weil zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung wesentliche Informationen, insbesondere aus dem Buchungsmonat Dezember nicht vollständig vorlagen. Die angewandten Schätzverfahren greifen in erster Linie auf Ist-Werte zurück. Insbesondere bei folgenden Posten werden Schätzverfahren angewendet: Anlagevermögen und Rückstellungen.

Aufgrund von Unterschieden in der Bewertung von Finanzanlagen und Rückstellungen bestehen aktive latente Steuern. Der anzuwendende Steuersatz beträgt 30 %. Auf eine Aktivierung der latenten Steuern wurde verzichtet.

Angaben zur Bilanz

Soweit nachfolgend nicht gesondert vermerkt, werden in der Segmentbilanz die Posten den Aktivitäten - bis auf geringfügige Beträge - jeweils direkt zugeordnet.

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt.

Die WestEnergie und Verkehr GmbH hält folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:

Anteile an verbundenen Unternehmen 31.12.2014
  Stammkapital
T€
Anteile
%
Buchwerte
T€
Eigenkapital
T€
Jahresergebnis
T€
West-Gleis-GmbH, Geilenkirchen 25 100 25 75 voraussichtlich 8
Kreisverkehrsgesellschaft Heinsberg mbH, Geilenkirchen 26 100 26 26 408

Die Beteiligung beinhaltet den nominalen Anteil an der beka GmbH in Höhe von 7 T€.

Als sonstige Ausleihungen sind unter anderem Wohnungsbaudarlehen in Höhe von 38,1 T€ (2013: 44,8 T€) ausgewiesen. Weiterhin wurden unter den sonstigen Ausleihungen Finanzierungszuschüsse (53 T€) für drei Nahwärmeprojekte, die gemeinsam mit der Wärme-, Energie- und Prozesstechnik GmbH (WEP), Hückelhoven, durchgeführt werden, bilanziert. Die Finanzierungszuschüsse werden entsprechend ihrer vertraglichen Laufzeit aufgelöst.

Die Vorräte in Höhe von 274 T€ beinhalten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Diese sind zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungswerten, unter Beachtung des Niederstwertprinzips, zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr und setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2014 Summe
T€
31.12.2013 Summe
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.380 1.329
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.376 5.112
- davon gegen Gesellschafter 4.968 4.775
- davon aus Lieferungen und Leistungen 0 0
Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0 0
- davon gegen Gesellschafter 0 0
- davon aus Lieferungen und Leistungen 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 3.396 745
  10.151 7.187

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2014 Summe
T€
31.12.2013 Summe
T€
Rückstellungen für Pensionen 3.183 3.017
Steuerrückstellungen 283 70
Sonstige Rückstellungen 1.276 1.478
  4.741 4.565

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Altersteilzeit, Personalaufwendungen (lfd. Jahr), Jubiläumszuwendungen, AVV-Abrechnungen, Umlagebeiträge Versicherungsverband und Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen. Durch die Änderungen lt. BilMoG wurde das Deckungsvermögen für Altersteilzeit in Höhe von 1.411 T€ mit den Rückstellungen für Altersteilzeit bis zu deren Höhe von 712 T€ saldiert.

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

  31.12.2014
    davon Restlaufzeit
  Summe
T€
bis zu 1 Jahr
T€
1-5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.610 454 1.876 3.280
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 896 896 0 0
Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 17.503 17.503 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.022 1.693 0 329
- davon aus Steuern 50 50 0 0
- davon im Rahmen        
der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
  26.031 20.546 1.876 3.609
  31.12.2013
    davon Restlaufzeit
  Summe
T€
bis zu 1 Jahr
T€
1-5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.899 246 1.032 621
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.867 12.867 0 0
Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 857 857 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 5.927 5.589 0 338
- davon aus Steuern 52 52 0 0
- davon im Rahmen        
der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
  21.550 19.559 1.032 959

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 998 T€ (2013: 1.178 T€) durch Bürgschaften gesichert. Die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Rentenschuld von 329 T€ (2013: 338 T€) ist durch ein Grundpfandrecht in Höhe von 256 T€ (2013: 256 T€) gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Konzessionsabgaben in Höhe von 720 T€ (2013: 3.789 T€).

Sonstige nennenswerte finanzielle Verpflichtungen außerhalb des laufenden Geschäftsbetriebes, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung und angabepflichtig gemäß § 285 Abs. 3 HGB sind, bestanden nicht.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Umsatzerlösen in Höhe von 50.976 T€ (2013: 50.714 T€) ist das Pachtentgelt für die Versorgungssparte in Höhe von 20.859 T€ (2013: 20.157 T€) enthalten. Von den restlichen Umsatzerlösen entfallen auf die Versorgungssparte 9.836 T€ (2013: 10.168 T€) und auf den Bereich Verkehr 20.281 T€ (2013: 20.389 T€).

Die an die Kommunen gezahlte und von dem Netzbetreiber erstattete Konzessionsabgabe von 7.558 T€ (2013: 7.787 T€) wurde sowohl in den Umsatzerlösen als auch in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen ist der Ausgleich des Verlustes der Verkehrssparte in Höhe von 4.968 T€ (2013: 4.747 T€) durch die Kreiswerke Heinsberg GmbH enthalten. Weiterhin sind Erträge aus Betriebsgrundstücken in Höhe von 562 T€ enthalten, welche geprägt sind durch das Pachtentgelt der Rurtalbahn GmbH für die Schienenstrecke Lindern - Heinsberg in Höhe von 443 T€.

Durch die Verpachtung der Versorgungssparte fällt der Anteil der Verkehrssparte am Materialaufwand mit 18.344 T€ (2013: 18.063 T€) hoch aus.

Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung betragen 317 T€ (2013: 486 T€).

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen 1.022 T€ auf Ausgleichszahlungen AVV und 198 T€ auf Versicherungsprämien.

Von den Erträgen aus Beteiligungen wurden 408 T€ von verbundenen Unternehmen erzielt.

Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 148 (Vorjahr 154) Mitarbeiter/-innen beschäftigt.

Die west gewährt ihren Arbeitnehmern Leistungen der betrieblichen Altersversorgung. Für einen Teil der Mitarbeiter werden Pensionsrückstellungen gebildet; die übrigen Mitarbeiter sind bei der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (RZVK), Köln, versichert. Das Anstaltsvermögen der RZVK und das Umlageverfahren in seiner jetzigen Struktur reichen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht aus, die bei den beteiligten Arbeitgebern bestehenden Versorgungsverpflichtungen vollständig abzudecken. Die umlagepflichtigen Löhne und Gehälter betrugen 2014 rd. 5.277 T€ bei einem Umlagesatz von 4,25 % seit 01.01.2000. Zusätzlich wurde die west mit einem Sanierungsgeld belastet, das sich ab 01.01.2010 auf 3,5 % erhöhte. Die

weitere Entwicklung des Umlagesatzes ist derzeit nicht absehbar. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist in Zukunft auch von steigenden Umlagesätzen auszugehen.

Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernanhang der KWH.

Für die Mitglieder des Aufsichtsrates, des Beirates und der Gesellschafterversammlung wurden laut Aufstellung insgesamt 90.060,- € Bezüge aufgewendet.

Nachname Vorname Bezüge 2014
Beine Lothar 10.240,00 €
Besten Rolf 2.120,00 €
Buchholz Albert 1.760,00 €
Classen Hans-Josef 3.520,00 €
Corsten Herbert 1.220,00 €
Derichs Ralf 5.440,00 €
Dieder Wolfgang 1.380,00 €
Dulies Anne 660,00 €
Eickels Thomas 720,00 €
Eßer Herbert 720,00 €
Fiedler Thomas 1.920,00 €
Gudduschat Gerhard 720,00 €
Dr. Hachen Gerd 500,00 €
Dr. Hellekes Rainer 5.600,00 €
Jansen Bernd 1.380,00 €
Jungnitsch Wolfgang 3.520,00 €
Kirchhartz Friedhelm 5.920,00 €
Küppers Volker 1.380,00 €
Moll Dietmar 720,00 €
Nießen Josef 1.380,00 €
Pastwa Dieter 1.600,00 €
Pillich Reinhold 660,00 €
Preuß Helmut 660,00 €
Pusch Stephan 10.240,00 €
Reyans Norbert 5.600,00 €
Schlößer Harald 720,00 €
Schöpgens Ludwig 480,00 €
Schrammen Heinz-Josef 1.380,00 €
Schumacher Manfred 720,00 €
Stock Michael 1.380,00 €
Strauch Anton 3.680,00 €
Stüdemann Dirk 5.280,00 €
Tholen Bernhard 2.280,00 €
Volles Harald 660,00 €
Weißborn Heiner 500,00 €
Winkens Manfred 2.180,00 €
Winzen Herbert 1.220,00 €

Dem Aufsichtsrat der west gehörten in 2014 die folgenden Mitglieder an:

Lothar Beine Finanzbeamter i. R.
  - Vorsitzender -
Stefan Pusch Landrat des Kreises Heinsberg,
  - stellvertretender Vorsitzender -
Albert Buchholz Disponent - Arbeitnehmervertreter -
  - bis 28.04.2014 -
Hans-Josef Classen Kraftomnibusfahrer - Arbeitnehmervertreter -
  - ab 28.04.2014 -
Ralf Derichs Kreistagsabgeordneter des Kreises Heinsberg
Thomas Fiedler Bürgermeister der Stadt Geilenkirchen
  - ab 03.09.2014 -
Dr. Rainer Hellekes Vorstandsmitglied der NEW AG
Wolfgang Jungnitsch Bürgermeister der Stadt Übach-Palenberg
  - bis 03.09.2014 -
Friedhelm Kirchhartz Vorstandsvorsitzender der NEW AG
Dieter Pastwa Kraftomnibusfahrer - Arbeitnehmervertreter -
  - bis 28.04.2014 -
Norbert Reyans Kreistagsabgeordneter des Kreises Heinsberg
Toni Strauch Kraftomnibusfahrer - Arbeitnehmervertreter -
  - ab 28.04.2014 -
Dirk Stüdemann Leiter Controlling/Beteiligungen der RWE Deutschland AG
Dem Beirat der west gehörten in 2014 die folgenden Mitglieder an:  
Bernhard Tholen Bürgermeister der Gemeinde Gangelt,
  - Vorsitzender -
Rolf Besten Ratsherr der Stadt Mönchengladbach,
  - stellvertretender Vorsitzender -
Herbert Corsten Bürgermeister der Gemeinde Selfkant
Wolfgang Dieder Bürgermeister der Stadt Heinsberg
Anne Dulies Ratsfrau der Stadt Erkelenz
  - bis 31.05.2014 -
Thomas Eickels Ratsherr der Stadt Erkelenz
  - ab 03.09.2014 -
Herbert Eßer Kreistagsabgeordneter des Kreises Heinsberg
  - ab 03.09.2014 -
Gerhard Gudduschat Fraktionsvorsitzender in der Stadt Übach-Palenberg
  - ab 03.09.2014 -
Dr. Gerd Hachen Landtagsabgeordneter/Kreistagsabgeordneter
  - bis 31.05.2014 -
Bernd Jansen Bürgermeister der Stadt Hückelhoven
Volker Küppers Fraktionsvorsitzender in der Stadt Mönchengladbach
Dietmar Moll Kreistagsabgeordneter des Kreises Heinsberg
  - ab 03.09.2014 -
Josef Nießen Leitender Kreisrechtsdirektor des Kreises Heinsberg
Reinhold Pillich ehem. Bürgermeister der Stadt Wegberg
  - bis 31.05.2014 -
Helmut Preuß ehem. Leitender Kreisverwaltungsdirektor des Kreises Heinsberg
  - bis 31.05.2014 -
Harald Schlößer Kreistagsabgeordneter des Kreises Heinsberg
  - ab 03.09.2014 -
Heinz-Josef Schrammen Bürgermeister der Gemeinde Waldfeucht  
Manfred Schumacher Ratsherr der Stadt Geilenkirchen
  - ab 03.09.2014 -
Michael Stock Bürgermeister der Stadt Wegberg
Harald Volles Ratsherr der Stadt Geilenkirchen
  - bis 31.05.2014 -
Heiner Weißborn Stadtverordneter der Stadt Übach-Palenberg
  - bis 31.05.2014 -
Manfred Winkens Bürgermeister der Stadt Wassenberg
Herbert Winzen Bürgermeister der Gemeinde Niederkrüchten

Der Gesellschafterversammlung der west gehörten in 2014 die folgenden Mitglieder an:

Friedhelm Kirchhartz Vorstandsvorsitzender der NEW AG
Ludwig Schöpgens Geschäftsführer der Kreiswerke Heinsberg GmbH

Zum 31.Dezember 2014 gehörten der Geschäftsführung folgende Mitglieder an:

Dipl.-Ing. Karl-Heinz Robertz

Dipl.-Ing. Udo Winkens

 

Geilenkirchen, 20.02.2015

WestEnergie und Verkehr GmbH

Karl-Heinz Robertz

Udo Winkens

Anlage zum Anhang

  Anschaffungswerte
Stand 01.01.2014
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.008.597,47 774,50 -7.158,09 0,00 8.002.213,88
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.008.597,47 774,50 -7.158,09 0,00 8.002.213,88
II. Sachanlagen 415.644.695,66 10.021.759,57 -2.630.627,29 0,00 423.035.827,94
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.757.743,48 279.040,24 -4.638,09 261.918,82 38.032.511,26
2. Gleisanlagen Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 19.220.111,12 1.844.621,11 0,00 4.491.076,64 21.064.732,23
3. Fahrzeuge Personenverkehr 19.978.877,06 1.358.924,66 -1.574.910,75 0,00 19.762.890,97
4. Wärmererzeugungsanlagen 1.641.517,34 0,00 0,00 0,00 1.641.517,34
5. Verteilungsanlagen 319.336.481,76 5.667.606,74 -787.834,75 278.238,41 324.672.874,73
6. Maschinen und maschinelle Anlagen 1.557.420,25 0,00 -69.448,77 5.104,50 1.487.971,48
7. Betriebs- und Geschäftsausstattungen 15.601.542,78 41.592,88 -193.794,93 0,00 15.449.341,44
8. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 551.001,87 829.973,94 0,00 -5.036.338,37 923.988,49
III. Finanzanlagen 436.215,79 0,00 -6.619,14 0,00 429.596,65
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.564,59 0,00 0,00 0,00 50.564,59
2. Beteiligungen 10.836,83 0,00 0,00 0,00 10.836,83
3. Sonstige Ausleihungen 374.814,37 0,00 -6.619,14 0,00 368.195,23
Summe 424.089.508,92 10.022.534,07 -2.644.404,52 0,00 431.467.638,47
  Wertberichtigungen
Stand 01.01.2014
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände -7.314.301,47 -94.546,50 7.158,09 -7.401.689,88
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -7.314.301,47 -94.546,50 7.158,09 -7.401.689,88
II. Sachanlagen -317.396.307,99 -8.551.411,77 2.577.615,54 -323.370.104,22
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -30.102.587,71 -542.620,99 1.649,73 -30.643.558,97
2. Gleisanlagen Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen -1.896.318,03 -916.056,20 0,00 -2.812.374,23
3. Fahrzeuge Personenverkehr -13.224.845,06 -1.388.389,66 1.574.910,75 -13.038.323,97
4. Wärmererzeugungsanlagen -1.531.908,34 -43.533,00 0,00 -1.575.441,34
5. Verteilungsanlagen -254.100.905,82 -5.419.437,33 748.889,36 -258.771.453,79
6. Maschinen und maschinelle Anlagen -1.484.112,25 -9.943,00 69.448,77 -1.424.606,48
7. Betriebs- und Geschäftsausstattungen -15.055.630,78 -231.431,59 182.716,93 -15.104.345,44
8. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen -253.960,92 -19.891,00 0,00 -273.851,92
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen -253.960,92 -19.891,00 0,00 -273.851,92
Summe -324.964.570,38 -8.665.849,27 2.584.773,63 -331.045.646,02
  Buchwerte
31.12.2014
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 600.524,00 694.296,00
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 600.524,00 694.296,00
II. Sachanlagen 99.665.723,72 98.248.387,67
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.388.952,29 7.655.155,77
2. Gleisanlagen Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 18.252.358,00 17.323.793,09
3. Fahrzeuge Personenverkehr 6.724.567,00 6.754.032,00
4. Wärmererzeugungsanlagen 66.076,00 109.609,00
5. Verteilungsanlagen 65.901.420,94 65.235.575,94
6. Maschinen und maschinelle Anlagen 63.365,00 73.308,00
7. Betriebs- und Geschäftsausstattungen 344.996,00 545.912,00
8. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 923.988,49 551.001,87
III. Finanzanlagen 155.744,73 182.254,87
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.564,59 50.564,59
2. Beteiligungen 10.836,83 10.836,83
3. Sonstige Ausleihungen 94.343,31 120.853,45
Summe 100.421.992,45 99.124.938,54

Lagebericht zum 31.12.2014

Rechtliche und wirtschaftliche Grundlage

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Versorgungsleistungen in den Bereichen Energie, Wärme, Wasser (Versorgungssparte) und Verkehrsleistungen (Verkehrssparte) sowie hiermit im Zusammenhang stehende Dienste.

Geschäftsentwicklung

Gesamtunternehmen

Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die west einen Jahresüberschuss von rund 11,0 Mio€.

Verpachtungssparte

Nach der Verpachtung der Energiesparte der west an die NEW zum 01.01.2008 wird das Ergebnis aus der Verpachtung in der Verpachtungssparte gezeigt. Gemäß Pachtvertrag wird von der NEW ein EBT von 16 Mio€ garantiert.

Verkehrssparte

Der Verkehrsbetrieb konnte die 2005 begonnenen umfangreichen Umstrukturierungs- und Konsolidierungsprozesse erfolgreich fortführen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, insbesondere die Wettbewerbsorientierung des Verkehrsbetriebes weiter zu fördern, die Wirtschaftlichkeit zu steigern und einen möglichen Verlustausgleich durch den Aufgabenträger zu senken.

Als maßgebliche Prozesse sind hier zu nennen: Personalreduktion und Rationalisierung in der Fahrzeugdisposition, Optimierung der Fahrdienste durch Leistungstausch mit Fremdunternehmern, Energiesparmaßnahmen, Einsatz eines Call-Centers für die Disposition und Fahrplanauskünfte, Ausstattung der Busse mit Videoüberwachung.

Die Beförderungsentgelte der Verbundtarife des Aachener Verkehrsverbundes (AVV) wurden entsprechend der Beschlüsse der AVV-Gremien zum 01.04.2014 um durchschnittlich 3,3 % erhöht.

Das Fahrleistungsangebot auf der Linie verringerte sich im Berichtsjahr um 0,6 %. Die Fremdvergabequote beträgt 51,2 % (2013: 51,7 %) der Gesamt-Brutto-Wagen-km.

Die eigenen Verkehrsleistungen werden überwiegend vom Tochterunternehmen Kreisverkehrsgesellschaft Heinsberg mbH (KVH) ausgeführt. Die KVH erbringt die Leistungen mit eigenem Fahrpersonal und mit Fahrern der west. Darüber hinaus stellt die west der KVH entgeltlich den gesamten Fahrzeugpark zur Verfügung und erbringt die Betriebsführung sowie die Geschäftsbesorgung. Die KVH erzielte einen Jahresüberschuss von 408 T€, der aufgrund der vertraglichen Ergebnisabführung der west (Verkehrssparte) zufließt.

In der Verkehrssparte hält die west neben der Beteiligung KVH eine Beteiligung an der West-Gleis-GmbH (WGG). Die WGG betreibt das Zufahrtsgleis (5,4 km) von der Abzweigung der DB-Bahnstrecke Rheydt - Dalheim bis in den Gewerbe- und Industriepark Wegberg-Wildenrath (Bahn-Prüfcenter). Für das Geschäftsjahr 2014 schließt die WGG mit einem voraussichtlichen Jahresüberschuss von rd. 8 T€ (2013: Jahresfehlbetrag von 9 T€) ab.

Die Investitionen im Personenverkehr beliefen sich auf insgesamt 3,5 Mio€ und erfolgten im Wesentlichen zur Reaktivierung der Schienenstrecke Lindern - Heinsberg (1,8 Mio€) und zur Ersatzbeschaffung von Bussen (3 Gelenk- und 2 Standardbusse für 1,4 Mio€).

Der Güterumschlag wurde aufgrund nötiger Investitionsmaßnahmen und der damit einher gehenden Unwirtschaftlichkeit im Berichtsjahr eingestellt. Im Zuge dessen wurde das Anschlussgleis in Geilenkirchen still gelegt.

Die Vergütung der Fremdunternehmer wurde um 0,67 % erhöht.

Nach einer intensiven Analyse konnten die Overheadkosten nachhaltig reduziert werden.

Risikomanagement

Bereits seit vielen Jahren hat die west in ihre bestehende Organisationsstruktur ein gut funktionierendes Risikomanagement integriert. Ziel des Risikomanagement ist es, auftretende Risiken durch geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zu begrenzen.

Durch regelmäßige Kommunikation mit allen Entscheidungsträgern werden Gefahren, die die Ziele des Unternehmens negativ beeinflussen könnten frühzeitig erkannt und in Risiken mit hohem (rot), mittlerem (gelb) und niedrigem (grün) Gefährdungspotential eingestuft.

Durch die Einführung dieses Ampel-Warnsystems können Risiken zwar nicht ausge-schlossen, aber frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Besonders Hervorzuheben ist ein Risiko mit hohem Gefährdungspotential (rote Ampel). Hierbei handelt es sich um die Verpachtung der Energienetze an die NEW AG. Sollten sich nach Auslaufen des Pachtvertrages die Erlöse aus der Energiesparte verringern, so hätte dies eine Verringerung des Defizitausgleichs in der Verkehrssparte der west zur Folge.

Es handelt sich hierbei um ein mittelfristig zu sehendes Risiko und um diesem Risiko rechtzeitig entgegenwirken zu können wurden bereits entsprechende Entscheidungen für eine Neugestaltung der Gesellschafterstrukturen im Kreis Heinsberg getroffen, die sowohl die Direktvergabe der Verkehrsleistungen an die west als auch die Möglichkeit des steuerlichen Querverbundes nachhaltig sichern: Die Kreiswerke Heinsberg und die WestEnergie und Verkehr GmbH werden ab dem 01.01.2015 in die NEW-Kommunalholding integriert.

Ein Risiko mit mittlerem Gefährdungspotential (gelbe Ampel) ist die Reaktivierung der Bahnlinie zwischen Lindern und Heinsberg. Eine Verringerung der geplanten Investitionszuschüsse bzw. des geplanten Pachtzinses würde sich negativ auf das Unternehmen auswirken.

Weitere Faktoren, die sich negativ auf eine nachhaltige Erlössicherung auswirken könnten, sind Risiken, die sich auf Grund des sich ändernden Rechtsrahmens auf europäischer, Bundes- und Landesebene ergeben (Veränderungen in der Gesetzgebung wie z. B. EU-Richtlinie, PBefG, ÖPNV-Gesetz NRW, Veränderungen rechtlicher Rahmenbedingungen bei der Direktvergabe). So werden die Verkehrsunternehmen auch in Zukunft weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen gegenüberstehen und wirtschaftlichem Druck ausgesetzt sein. Diese Risiken sind jedoch unkalkulierbar und nicht beeinflussbar. Um einer negativen wirtschaftlichen

Entwicklung des Unternehmens vorzubeugen und wettbewerbsfähig zu bleiben, hält die west weiter an ihrem Restrukturierungsprogramm fest.

Vermögenslage

Die Gesellschaft weist bei einer Bilanzsumme von 112 Mio€ (2013: 107 Mio€) eine Eigenkapitalquote von 26,8 % (2013: 28,0 %) aus. Für die Ermittlung der Eigenkapitalquote wurde der Jahresüberschuss den Verbindlichkeiten zugerechnet, weil er zur Ausschüttung vorgesehen ist. Die Zahlungsfähigkeit wird im Rahmen des Konzernfinanzausgleichs sichergestellt.

Personal und Soziales

Die west beschäftigte am Ende des Berichtsjahres 149 Mitarbeiter/innen (kurz Mitarbeiter).

Bei 8 Abgängen und 10 Neueinstellungen stieg der Personalbestand um 2 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr.

12 junge Menschen sind als Auszubildende in den Ausbildungsberufen Kfz-Mechatroniker, Fachkraft im Fahrbetrieb und Industriekauffrau beschäftigt. Ebenfalls wurde wieder zahlreichen Praktikanten im kaufmännischen und technischen Bereich die Gelegenheit gegeben, erste Einblicke in das Berufsleben zu bekommen.

Im Berichtsjahr feierten 2 Mitarbeiter das 40-jährige und 8 Mitarbeiter das 25-jährige Dienstjubiläum.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Das operative Geschäft der west konzentriert sich auf den Verkehrsbetrieb. Der eingeschlagene Restrukturierungskurs wird gemeinsam mit der Belegschaft und externen Beratern konsequent und kontinuierlich fortgesetzt.

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung werden identifiziert und in einem Restrukturierungsplan verbindlich festgelegt.

Darüber hinaus wurde zum 01.11.2011 zwischen der west sowie dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen und der Gewerkschaft dbb tarifunion eine Beschäftigungssicherungsvereinbarung mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2019 abgeschlossen.

Auf der Grundlage dieser Beschäftigungssicherungsvereinbarung wurde vom Kreis Heinsberg als Aufgabenträger und Mitgesellschafter eine Bestandserklärung für die west bis zum 31. Dezember 2019 abgegeben.

Durch die Fahrpreisanhebung zum 1. Januar 2015 werden die Beförderungserlöse steigen.

Das Fahrpersonal und der Fahrzeugbestand wurden reduziert. Hierdurch konnten die Kosten gesenkt werden. Trotz der genannten Fahrpreiserhöhungen in 2015 wird der prognostizierte Verlust 2015 das Niveau des Jahres 2014 übertreffen.

Investitionen und Finanzierung

Wesentliche Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung in 2015 sind die geplanten Investitionsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 13,6 Mio€. Von diesen 13,6 Mio€ betreffen 9,7 Mio€ die Energiesparte und 3,9 Mio€ die Verkehrssparte. Zur Finanzierung dieser Investitionen stehen voraussichtlich 3,8 Mio€ aus Investitionszuschüssen zur Verfügung. Darüber hinaus werden Finanzmittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit verwendet.

Personal

Die Zahl der Beschäftigten wird in 2015 abnehmen.

 

Geilenkirchen, 20.02.2015

WestEnergie und Verkehr GmbH

Karl-Heinz Robertz

Udo Winkens

Bestätigungsvermerk zum 31.12.2014

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 20. Februar 2015 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der WestEnergie und Verkehr GmbH, Geilenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Gesellschaft sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt."

 

Heinsberg, 20. Februar 2015

HS-Regio Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Moers, Wirtschaftsprüfer

ppa Kremers, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss zum 31.12.2014

Die Gesellschafterversammlung hat am 17. April 2015 beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 10.997.734,91 in voller Höhe an die Gesellschafter auszuschütten.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

7 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.