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La Poste Deutschland GmbHLudwigsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2011I. Angaben zum JahresabschlussA. Allgemeines Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bewertungsmethoden wurden nach § 252 HGB angewandt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die La Poste Deutschland GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 4 S. 1 HGB. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Dabei wurden die gesetzlichen Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) berücksichtigt. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Unter dem Geschäftswert wird der von der Gesell¬schafterin entgeltlich erworbene Kundenstamm ausgewiesen. Da der Kundenstamm der Abnutzung unterliegt, wird dieser über vier Jahre linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsbedingten Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Gegenstände mit einem Anschaffungswert von EUR 150 bis EUR 1.000 wird ein Sammelposten gebildet, der grundsätzlich über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird. Der Abgang dieser Gegenstände wird erst am Ende der Nutzungsdauer unterstellt. Forderungen und sonstige Aktiva Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und alle ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen werden zu Vollkosten bzw. zu erwartenden Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschluss-Stichtag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposition sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind hierin nicht enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer-und Leistungsverkehr. Eigenkapital Die Gliederung des Eigenkapitals der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Das Stammkapital wird zu 100 % von der La Poste Global Mail S.A.S. gehalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind mit TEUR 222 (i. Vj. TEUR 267) für ausstehende Rechnungen, mit TEUR 116 (i. Vj. TEUR 83) für Personalaufwendungen und mit TEUR 19 (i. Vj. TEUR 0) für sonstige Betriebskosten gebildet worden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Pfandrechte und ähnliche Rechte sind nicht als Sicherheit gegeben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Sie betreffen mit EUR 4.160,30 (i. Vj. EUR 0,00) den Gesellschafter. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 31 (i. Vj. TEUR 41) enthalten. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 30 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich überwiegend um Gebäudekosten, Kfz-Kosten, Reisekosten und Werbekosten. II. Sonstige AngabenA. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 36 resultieren aus PKW-Leasingverträgen. Die ausgewiesene finanzielle Verpflichtung hat in Höhe von TEUR 13 eine Restlaufzeit von einem Jahr und in Höhe von TEUR 23 eine Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren. B. Organe Geschäftsführer Am 31. Dezember 2011 war Geschäftsführer:
Da lediglich ein Geschäftsführer Bezüge von der La Poste Deutschland GmbH in 2011 erhalten hat, wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2011 gemäß § 286 Abs. 4 i. V. m. § 285 S. 1 Nr. 9 HGB verzichtet. C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Neben der Geschäftsführung beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich während des Geschäftsjahres 8 Mitarbeiter (Vorjahr 7 Mitarbeiter). D. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Sofipost S.A., Paris/Frankreich, ein¬bezogen. Dieser wiederum wird in den Konzernabschluss von La Poste S.A., Paris/Frankreich, einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind jeweils am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. E. Angabe latente Steuern: Hinsichtlich der Angabe latenter Steuern im Anhang gemäß § 285 Nr. 29 HGB wird vom Wahlrecht im Sinne des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. In 2011 ergibt sich insgesamt ein Aktivüberhang an latenten Steuern. Insoweit wird das Wahlrecht dahingehend ausgeübt, dass keine latenten Steuern bilanziert werden. Die latenten Steuern betreffen auf der Aktivseite die immateriellen Vermögensgegenstände.
Ludwigsburg, den 27. März 2012 La Poste Deutschland GmbH Oliver Schleiss Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011
Ludwigsburg, den 02. Juli 2012 La Poste Global Mail S.A.S., Paris/Frankreich |
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