Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 352782
Eingetragen
25.5.1994
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Hardware, Software (gegebenenfalls auch aus eigener Entwicklung) und Dienstleistung sowie entsprechende Schulungen im IT-Bereich. Darüber hinaus bietet das Unternehmen die herstellerübergreifende Beratung, Projektierung, Realisierung und organisatorisch-technische Betreuung von komplexen IT-Systemlösungen und services an.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sandro Walker
seit 17.1.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Sandro Walker
Kirchentellinsfurt
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Advanced UniByte GmbH

Metzingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

Stand am 31.3.2024 Stand am 31.3.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.105,00 153.709,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.014.630,00 919.279,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 300,00
2. Typische stille Beteiligungen 2.100.000,00 0,00
2.100.000,00 300,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 569.898,93 358.484,16
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 16.367,75 36.658,78
3. Waren 3.503.013,86 3.291.723,28
4.089.280,54 3.686.866,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.506.508,22 19.280.109,40
2. Sonstige Vermögensgegenstände 128.212,74 388.704,48
9.634.720,96 19.668.813,88
III. Flüssige Mittel 7.886.305,13 3.862.709,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 521.558,75 368.623,07
25.394.600,38 28.660.300,17

Passiva

Stand am 31.3.2024 Stand am 31.3.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 25.565,00 25.565,00
III. Bilanzgewinn 10.602.582,92 8.253.766,45
10.728.147,92 8.379.331,45
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.440.606,24 1.205.374,26
2. Sonstige Rückstellungen 3.487.245,88 3.474.405,32
5.927.852,12 4.679.779,58
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26.006,88 28.596,87
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.430.239,31 9.702.288,82
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.282.354,15 5.870.303,45
8.738.600,34 15.601.189,14
25.394.600,38 28.660.300,17

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 92.640.532,55 97.573.803,40
2. Verminderung (i. V. Erhöhung) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen -20.291,03 12.406,78
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.459.650,83 1.131.395,41
94.079.892,35 98.717.605,59
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 60.184.100,58 68.338.214,86
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 16.998.169,53 15.189.183,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.153.644,57 2.509.161,63
20.151.814,10 17.698.345,27
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 461.532,69 330.061,26
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.498.986,14 7.279.297,29
4.783.458,84 5.071.686,91
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 188.807,74 8.262,49
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.791,67 201,02
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.507.193,44 1.525.248,89
-1.323.177,37 -1.517.187,42
11. Ergebnis nach Steuern 3.460.281,47 3.554.499,49
12. Sonstige Steuern 11.465,00 6.515,17
13. Jahresüberschuss 3.448.816,47 3.547.984,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

Allgemeine Angaben

Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 der Advanced UniByte GmbH, Metzingen, (Amtsgericht Stuttgart, HRB 352782) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) für große Kapitalgesellschaften erstellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

In Ergänzung des gesetzlichen Gliederungsschema nach § 266 HGB wurden die Genossenschaftsanteile sowie die typisch stille Beteiligung als separate Posten ausgewiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von zwei bis zwanzig Jahren linear vorgenommen.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den tatsächlich zuordenbaren Anschaffungskosten, teilweise mit dem gewichteten Durchschnittspreis. Das strenge Niederstwertprinzip zum Bilanzstichtag wird beachtet. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, verminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, wurden durch Abwertungen berücksichtigt.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind auf der Grundlage der aktivierungspflichtigen Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Fertigungsgrades bewertet. Fremdkapitalzinsen bleiben dabei außer Ansatz.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden ausreichend pauschale Wertberichtigungen gebildet. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% angemessen Rechnung getragen.

Liquide Mittel sowie Rechnungsabgrenzungsposten sind zu ihrem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss nicht realisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Angaben zur Bilanz

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 290 (i. V. TEUR 361) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von TEUR 6 (i. V. TEUR 11) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Zudem enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Beträge in Höhe von TEUR 37 die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Diese betreffen Vorsteuerbeträge die erst im Folgejahr abzugsfähig sind.

Der Posten Flüssige Mittel enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt EUR 8.253.766,45 (i. V. EUR 5.105.782,13).

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 2.450) und aus Service- und Wartungsverträgen (TEUR 968).

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: (Vorjahresbeträge in Klammern)

Gesamtbetrag 31.3.2024 davon < 1 Jahr davon 1 - 5 Jahre davon > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26 26 0 0
(29) (29) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.430 4.416 14 0
(9.702) (9.681) (21) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 4.282 3.455 812 15
(5.870) (4.925) (938) (7)
- davon aus Steuern TEUR 796 (TEUR 2.042)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0 (TEUR 0)
8.738 7.897 826 15
(15.601) (14.635) (959) (7)

Gesicherte Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind, soweit sie nicht erhaltene Dienstleistungen betreffen, durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Außerbilanzielle Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Berichtsjahr bestehen langfristige Leasingverträge, die zum Zwecke der Finanzierung von Investitionen in Höhe von TEUR 4.515 abgeschlossen worden sind; hieraus ergeben sich Liquiditätsvorteile sowie Risikominderungen. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverhältnissen in Höhe von TEUR 4.146.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

TEUR %
Hardware 66.094 71,34
Services 20.360 21,98
Dienstleistungen 6.187 6,68
Summe 92.641 100,00

Dabei wurden 97% der Umsätze im Inland (TEUR 90.065), 2% im europäischen Ausland (TEUR 1.676) und 1% in Drittländern (TEUR 900) erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 10 (i. V. TEUR 48) ausgewiesen.

Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 47.081,63 (i. V. EUR 53.705,94) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 15 (i. V. TEUR 15).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 9 (i.V. TEUR 6) enthalten.

Sonstige Angaben

Alleiniger Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Sandro Walker, Kommunikationselektroniker, Pfullingen.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft hat zwei Patronatserklärungen in Höhe von insgesamt EUR 10,0 Mio. begeben. Die eingegangenen Verpflichtungen gegenüber Dritten aus diesen Besicherungen waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten aufgrund von nachhaltig planmäßigen Einnahmenüberschüssen voraussichtlich erfüllt werden können und aufgrund von zusätzlich vorhandenen Grundpfandrechten nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Bezüge des Alleingeschäftsführers werden nach § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Mitarbeiter

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 285 Ziff. 7 HGB beträgt 204.

Gruppe Anzahl
Kaufmännisch 85
Technisch 86
Verwaltung 33
Summe 204

Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023/2024 insgesamt TEUR 38. Davon betreffen TEUR 5 das vorangegangene Geschäftsjahr.

Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. März 2024 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

 

Metzingen, 6. August 2024

Advanced UniByte GmbH

Sandro Walker, Geschäftsführer

Angabe gemäß § 328 HGB:

Der Jahresabschluss der Advanced UniByte GmbH, Metzingen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 14. Oktober 2024 festgestellt worden.

Entwicklung des Anlagevermögens der Advanced UniByte GmbH, Metzingen, im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.4.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 979.759,92 82.491,17 0,00 1.062.251,09
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.063.507,12 468.788,52 0,00 3.532.295,64
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 300,00 0,00 300,00 0,00
2. Typische stille Beteiligungen 0,00 2.100.000,00 0,00 2.100.000,00
300,00 2.100.000,00 300,00 2.100.000,00
4.043.567,04 2.651.279,69 300,00 6.694.546,73
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.4.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 826.050,92 88.095,17 0,00 914.146,09
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.144.228,12 373.437,52 0,00 2.517.665,64
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Typische stille Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.970.279,04 461.532,69 0,00 3.431.811,73
Buchwerte
Stand am 31.3.2024 Stand am 31.3.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.105,00 153.709,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.014.630,00 919.279,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 300,00
2. Typische stille Beteiligungen 2.100.000,00 0,00
2.100.000,00 300,00
3.262.735,00 1.073.288,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Advanced UniByte GmbH (AU) gehört zu den führenden Systemhäusern für IT-Infrastruktur, Speicherlösungen sowie Cloud- und Managed Services und hat sich im hochsensiblen Umfeld der Datensicherheit und Hochverfügbarkeit einen herausragenden Ruf erarbeitet.

Die von den AU-Experten entwickelten IT-Infrastrukturlösungen bilden die Basis für die Digitalisierung ihrer Kunden.

Mit Produkten und Lösungen aus den Bereichen Storage, Backup, Netzwerk, Compute und Virtualisierung, der IT-technischen Integration weltweiter Niederlassungen sowie AU-Cloud und Managed-Services sorgen die Experten für Entlastung und schaffen Freiräume für ihre Kunden. Aus sehr spezifischen Anforderungen entwickeln sie die passgenaue und zukunftsfähige IT-Infrastrukturlösung.

Zu den Kunden der AU zählen namhafte Industrieunternehmen, Banken, Sparkassen, Finanzdienstleister, Behörden, Hochschulen und große Forschungseinrichtungen.

Nachhaltigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Expertentum prägen die Firmenphilosophie und spiegeln sich in der Zusammenarbeit wider. Dies gilt sowohl im alltäglichen Miteinander der Kollegen, den Kontakt mit den Kunden wie auch dem gesellschaftlichen Engagement von AU.

Neben dem Hauptsitz in Metzingen befinden sich weitere Niederlassungen in Gröbenzell bei München, Denzlingen bei Freiburg im Breisgau, Leverkusen und in Friedrichshafen. Weitere Niederlassungen sind in Nürnberg und Augsburg geplant, wohingegen der Standort Gröbenzell bei München zum Jahresende 2024 geschlossen wird. Die Niederlassungen dienen insbesondere der effizienten Betreuung unserer Kunden vor Ort als auch der Rekrutierung hochqualifizierter IT-Fachkräfte über das Einzugsgebiet des Hauptsitzes in Metzingen hinaus.

B. Wirtschaftsbericht

1. Branchenentwicklung

Der Branchenverband BITKOM verzeichnete in seinem Jahresrückblick 2023 im deutschen IT-Markt insgesamt ein Wachstum von +2,2%.

Die für die Gesellschaft relevanten Bereiche Software (+9,6%) und IT-Services (+5,1%) haben sich positiv entwickelt, wohingegen der Bereich IT-Hardware (-5,4%) rückläufig war.

2. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Umsatz in Höhe von EUR 92,6 Mio. (- 5,1% ggü. Vorjahr) erzielt werden. Damit konnten sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht werden.

Kundenseitig gab es dennoch eine starke Nachfrage nach Standardisierung der eigenen IT-Umgebungen, um zukünftig Potentiale der Digitalisierung (IoT, Industrie 4.0) nutzen zu können.

Im Bereich Cloud- und Managed Services konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut Zuwachsraten erzielt werden. Dies zeigt, dass sich die Investitionen in diese Services auszahlen, um die Kunden im Bereich der Digitalisierung umfassend betreuen zu können und dem Fachkräftemangel durch die Übernahme ganzer Services der Kunden zu begegnen.

Trotz leicht rückläufigen Umsätzen konnte das Ergebnisziel mit einem Rohertrag von EUR 32,4 Mio., v.a. aufgrund der Zunahme des Verkaufs eigener Serviceleistungen, übererreicht werden. Auch das EBIT liegt mit rund EUR 4,9 Mio. deutlich über dem für das Geschäftsjahr geplanten EBIT in Höhe von EUR 3,7 Mio.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag ist die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr auf EUR 25,4 Mio. zurückgegangen.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem 31.03. des Vorjahres zurückgegangen. Der starke Rückgang der Forderungen resultiert aus einem deutlich geringeren Umsatz im letzten Monat des abgelaufenen Geschäftsjahres ggü. dem Vorjahr. Die Vorräte sind gegenüber dem Bilanzstichtag des vorherigen Geschäftsjahres leicht angestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen sind auf dem Niveau des Vorjahres und resultieren im Wesentlichen aus Personal- und Gewährleistungsrückstellungen.

Finanzlage

Die liquiden Mittel sind deutlich angestiegen und daneben stehen weiterhin ausreichend verbindliche und derzeit nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen zur Verfügung. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist somit weiterhin als sehr gut einzustufen.

Die Finanzierung der laufenden Geschäfte war jederzeit sichergestellt.

Ertragslage

Dem Rückgang der Umsatzerlöse (- 5,1%) im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte durch Mehrumsätze mit Serviceleistungen und einer geringeren Materialintensität ergebnisseitig gegengewirkt werden.

Aufgrund gestiegener Mitarbeiteranzahl und variabler Gehaltszahlungen, basierend auf einem erneut starken Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr, erhöhte sich der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr.

Der Anstieg der sonstigen Kosten resultiert aus gestiegenen Werbekosten v.a. aufgrund Kundenevents, gestiegenen Fahrzeugkosten aufgrund der Zunahme an Fahrzeugen sowie gestiegenen Leasingkosten für Investitionen in IT-Hardware.

4. Gesamtaussage

Das sehr gute Geschäftsjahr 2022/2023 konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere ergebnisseitig bestätigt werden, wodurch die positive Entwicklung der Organisation fortgesetzt werden konnte. Die kundenseitig ungebrochen hohe Nachfrage spricht für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung in den nächsten Jahren.

Die stetige Zunahme wiederkehrender Umsätze und Serviceleistungen zeigt, neben dem Umsatz im klassischen Hardwaregeschäft, die in den vergangenen Geschäftsjahren gelungene Positionierung der Gesellschaft als umfassender Lösungsanbieter für komplexe und anspruchsvolle IT-Infrastrukturlösungen.

C. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 planen wir mit einem Rohertrag in Höhe von EUR 35,2 Mio. Dies entspricht einer Erhöhung des Rohertrags im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr um ca. 8,6%.

Das geplante EBIT für das Geschäftsjahr 2024/2025 liegt bei EUR 4,3 Mio. und resultiert aus der geplanten Umsatzsteigerung und einer gleichzeitig ansteigenden Kostenstruktur.

Ertragsseitig planen wir erneut mit einem überproportionalen Anstieg der Einnahmen aus dem Bereich Cloud- und Managed-Services und weiterer Serviceleistungen. Zur Ausweitung des AU-eigenen Ersatzteilservices ist die Erweiterung des Servicenetzes über die bestehenden Niederlassungen geplant.

In den ersten Wochen des Geschäftsjahres 2024/2025 gab es keine außerplanmäßigen Entwicklungen, die das gesteckte Ergebnisziel in Frage stellen. Viele Projekte aus dem Auftragsbestand zu Geschäftsjahresbeginn konnten bereits realisiert werden, weshalb ein guter Start ins neue Geschäftsjahr gelungen ist. Die unverändert seit Anfang des Jahres 2022 anhaltende Ukraine-Krise führt weiterhin zu keinerlei Auswirkungen auf den laufenden Geschäftsbetrieb.

Vor diesem Hintergrund halten wir die Erreichung der für das Geschäftsjahr geplanten Ziele zwar für ambitioniert, jedoch für möglich. Ausschlaggebend hierfür wird vor allem die allgemeine konjunkturelle Lage und damit verbundene Kundennachfrage sein.

Zur Sicherstellung der ohnehin sehr guten Liquiditätssituation führen wir das intensivierte Projektcontrolling der letzten Monate fort.

D. Chancen und Risikobericht

Mit unseren fachlich sehr gut qualifizierten Mitarbeitern, die vielfach auf eine langjährige Unternehmenszugehörigkeit zurückblicken, verfügen wir über eine breite Wissensbasis im Hinblick auf das von uns angebotene Produkt- und Leistungsportfolio.

Dieses Qualitätspotential wollen wir nutzen um uns als allumfassender IT-Dienstleister unserer Kunden zu bewähren und gemeinsam mit ihnen in den kommenden Jahren zu wachsen.

Mit dem breit aufgestellten Produktportfolio wollen wir als kompetenter Lösungsanbieter unsere Kunden auf dem Weg der digitalen Transformation begleiten und die Chancen der Digitalisierung gemeinsam nutzen.

Durch unsere umfangreiche Produktpalette und langjährige Kunden aus verschiedensten Branchen sehen wir uns jedoch gut aufgestellt, die Folgen dieser Krisen zu überstehen und unsere Kunden mit geeigneten IT-Lösungen zu unterstützen.

Auf Basis der sehr robusten Liquiditätssituation der Gesellschaft sehen wir zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin keine bestandsgefährdenden Risiken.

Aufgrund der anhaltenden Ukraine-Krise bestehen weiterhin Risiken in einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage und daher zurückhaltenden Investitionstätigkeit unserer Kunden. Hieraus resultieren Risiken für die Erreichung des für das kommende Geschäftsjahr geplanten Rohertrags und des geplanten EBIT.

Weitere Risiken bestehen insbesondere in der Sicherstellung der ausreichenden Qualifizierung unserer Mitarbeiter, welchen wir durch fortlaufende interne und externe Qualifizierungsmaßnahmen sowie einem neu entwickelten Trainee-Programm entgegenwirken, um den hohen Standard aufrecht zu erhalten.

Neben allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken bzw. gravierenden Risiken mit Blick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ersichtlich. Den Ausfallrisiken aus Forderungen gegenüber unseren Kunden begegnen wir durch Versicherung aller wesentlichen Positionen.

 

Metzingen, 6. August 2024

Advanced UniByte GmbH

Sandro Walker, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Advanced UniByte GmbH, Metzingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Advanced UniByte GmbH, Metzingen,- bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Advanced UniByte GmbH, Metzingen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Reutlingen, 6. August 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
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Stefan Trieflinger, Wirtschaftsprüfer

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