F & B Senioren Service-Center GmbHLiquidiert

81673 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 259573
Eingetragen
3.3.1999
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen ergänzt: Die Lieferung von Artikeln des täglichen Heimbedarfs. Ferner soll die Gesellschaft Dienstleistungen für Alten- und Pflegeheime erbringen bzw. diese Dienstleistungen vermitteln.

Historie

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Management

NameRolle
Jochen Hartmann
seit 21.2.2022
Geschäftsführer
Stephan Groß
seit 25.9.2020
Prokura
Prokura
Henning Thies
seit 25.9.2020
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

F & B Senioren Service-Center GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und Lagebericht 2011

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Wachstumsmarkt Altenpflege

Die Altenpflege ist weiterhin einer der großen Wachstumsmärkte der Gegenwart sowie der Zukunft und eröffnet vor allem privaten Betreibern sehr große Chancen.

Die Gründe für den stetig steigenden Bedarf an Pflegeeinrichtungen sind vorrangig in der demografischen Entwicklung sowie im geänderten Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung zu sehen. Demzufolge erhöht sich die absolute Zahl der älteren Menschen sowie der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung, was auf die erfreulicherweise signifikant gestiegene Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten sowie auf die niedrige Geburtenrate zurückzuführen ist. Gemäß den aktuellen vom Statistischen Bundesamt Deutschland veröffentlichten Daten (Stand Dezember 2009) sind 2,34 Millionen Menschen (2007: 2,25 Millionen Menschen; +4,1 %) pflegebedürftig. Davon werden 69 % (2007: 68 %) in der ambulanten und häuslichen Pflege und 31 % (2007: 32 %) in der stationären Pflege versorgt.

In Deutschland sind rund 845.000 (2007: 799.000) stationäre Pflegebetten in etwa 11.600 (2007: 11.000) Pflegeeinrichtungen verfügbar. Der Anteil der privaten Träger an den stationären Pflegeeinrichtungen liegt bei 40 % (2007: 39 %), während die freigemeinnützigen Träger 55 % und die öffentliche Hand (Städte und Gemeinden) 5 % (2007: 6 %) abdecken.

Die Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes weist auf Basis der Pflegebedürftigen in 2009 einen Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2020 auf 2,91 Millionen (+24,4 %) und bis 2030 auf 3,36 Millionen (+43,6 %) aus. Bei der daraus resultierenden Nachfragesteigerung werden bis zum Jahr 2030 zusätzlich rund 300.000 Pflegeplätze in der stationären Pflege benötigt. Das bedeutet in den nächsten Jahren einen erheblichen Finanzierungsbedarf für den Bau von neuen Einrichtungen. Darüber hinaus ist die Sanierung von bereits bestehenden Einrichtungen zu berücksichtigen.

Hierfür fehlen der öffentlichen Hand die notwendigen finanziellen Mittel, und landesspezifische Fördermaßnahmen sind ausgelaufen. Freigemeinnützige Träger können den Bedarf alleine nicht decken. Daher werden zukünftig zunehmend privatwirtschaftliche Konzepte gefragt sein. Folglich wird sich der Anteil der privaten Betreiber in den nächsten Jahren deutlich erhöhen.

Wachstum in 2011 fortgesetzt

Die F & B Senioren Service - Center GmbH (nachfolgend 'F & B' oder 'Gesellschaft') gehört zur CASA REHA Unternehmensgruppe. Die F & B ist eine Dienstleistungsgesellschaft der Betreibergesellschaften der CASA REHA Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft mbH.

Vor diesem Hintergrund sind der Geschäftsverlauf, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft eng mit diesen Betreibergesellschaften verbunden.

Die CASA REHA Unternehmensgruppe zählt in Deutschland zu den am stärksten wachsenden, bundesweit tätigen privaten Pflegeheimbetreibern. Im Berichtsjahr konnte die CASA REHA Unternehmensgruppe vier neue Einrichtungen in Norderstedt, Siegen, Vellmar und Worms mit 509 Pflegeplätzen und einen Erweiterungsbau in Ransbach-Baumbach mit 75 Plätzen eröffnen. Die Anzahl der Pflegeplätze laut Versorgungsvertrag stieg damit auf 8.750.

Die durchschnittliche Belegung der Pflegeplätze in den Einrichtungen sank aufgrund der Neueröffnungen geringfügig um 0,7 %-Pkte. und belief sich auf 80,2 % (Vorjahr: 80,9 %).

Die kontinuierliche Erhöhung der Pflegeplätze in der vollstationären Pflege durch Eröffnung neuer Heime an attraktiven Standorten unter Beibehaltung der Renditeziele und auf der Grundlage ausreichender Finanzmittel bildet den Schwerpunkt der Expansionsstrategie von CASA REHA. Wesentliche Eckpfeiler dieser Strategie sind die Fokussierung auf das Betreiben von stationären Pflegeeinrichtungen mit hohem Qualitätsanspruch in Pflege und Dienstleistung, eine einkommens- und wettbewerbsorientierte Preispolitik sowie eine zielgerichtete Standortakquisition in Regionen mit starker Unterversorgung oder schwacher Angebotsstruktur.

Die Kernkompetenz von CASA REHA liegt im Betreiben von stationären Pflegeeinrichtungen für Senioren aller Pflegestufen sowie Einrichtungen für Menschen mit seelischen Erkrankungen. Hier unterscheidet sich die CASA REHA Unternehmensgruppe deutlich von anderen Betreibern, die ihr Sortiment um Tätigkeitsfelder außerhalb des Bereichs der stationären Altenpflege erweitert haben, insbesondere um großflächige Angebote des Betreuten Wohnens, ambulante Pflegedienste, Rehabilitationskliniken, Hotellerie oder sogar Projektentwicklungstätigkeiten.

Die Grundlage für Standortentscheidungen bilden detaillierte Bedarfs- und Wettbewerbsanalysen, die sowohl durch eigene Mitarbeiter als auch durch externe Beratungsunternehmen und Gutachter erstellt werden. Diese Vorgehensweise garantiert eine Positionierung in Gebieten mit einer kurz- beziehungsweise mittelfristigen Unterversorgung an Pflegeplätzen. Der Expansionsfokus liegt dabei auf großen Städten bzw. Ballungsgebieten oder auf der Errichtung neuer attraktiver Heime in unmittelbarer Nachbarschaft von Wettbewerbern mit veralteten Gebäuden ohne zeitgemäße Infrastruktur.

Bei der Projektierung und Konzeption neuer Einrichtungen werden die sich verändernden Kundenansprüche laufend berücksichtigt. Als Ergebnis werden Neubauten mit einem hohen Einzelzimmeranteil geplant - zusätzlich wird viel Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausstattung gelegt. Darüber hinaus werden bestehende Einrichtungen in ihrer Ausstattungsqualität ebenfalls sukzessive ausgebaut. Hierzu gehört auch die Ausweitung der Flächenanteile von Räumen zur Nutzung der vielfältigen Freizeit- und Beschäftigungsangebote, die zu einer hohen Bewohnerzufriedenheit beitragen.

Neben der bewährten organischen Wachstumsstrategie werden potenzielle Übernahmekandidaten aus dem Wettbewerberkreis analysiert. CASA REHA wird auch weiterhin die mögliche Übernahme von Betreibergesellschaften prüfen.

Regionalleiter und Serviceleiter

Für die optimale Steuerung des operativen Geschäfts und des Wachstums wurde bereits Ende 2008 eine Regionalstruktur eingeführt. Im Berichtsjahr betreuten fünf Regionalleiter jeweils zwischen neun und vierzehn Einrichtungen und verantworteten das Belegungs-, Personal- und Kostenmanagement sowie die Pflegequalität. Dem Regionalleiter sind jeweils ein bis zwei Pflegemanager zugeordnet, die die Pflegequalität in den Einrichtungen kontinuierlich überwachen und als interne Berater unterstützen.

In den Dienstleistungsgesellschaften sind sieben regionale Bereichs- und Serviceleiter (davon drei für das Catering und vier für die Reinigung und Wäscheversorgung) und zwei Diätassistentinnen tätig, die eine optimale Servicequalität in den Bereichen Catering, Reinigung und Wäscheversorgung gewährleisten.

Geschäftsführung und Vertretung

Herr Ingo Brentle, Betriebswirt, Karlsruhe und Herr Peter Gabor, Betriebswirt, Frankfurt, sind zu Geschäftsführern bestellt.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Anstieg der Bilanzsumme um 0,7 Mio. Euro bzw. 25,2 % ist auf der Vermögensseite im Wesentlichen auf die um 0,6 Mio. Euro angestiegenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die höhere Bilanzsumme auf der Passivseite im Vergleich zum Vorjahr ist durch die um 0,6 Mio. Euro angestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu erklären.

Im Rahmen des Cash-Poolings findet ein konzerninterner Liquiditätsausgleich durch ein zentrales Finanzmanagement statt. Die daraus entstehenden Forderungen in Höhe von 0,5 Mio. Euro bestehen gegenüber der CASA REHA Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft mbH.

Im Berichtsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 10,7 Mio. Euro erzielt, die damit 0,8 Mio. Euro über denen im Vorjahr in Höhe von 9,9 Mio. Euro liegen.

Der Personalaufwand in Höhe von 5,6 Mio. Euro (im Vorjahr 5,3 Mio. Euro) stieg im Wesentlichen bedingt durch die höhere Anzahl der Mitarbeiter. Die Personalkostenquote ist gegenüber dem Vorjahr von 54,1 % auf 52,2 % v. U. gesunken. Im Berichtsjahr waren in der F & B im Jahresdurchschnitt 448 Mitarbeiter beschäftigt (im Vorjahr 429).

Der Materialaufwand stieg gegenüber dem Aufwand des vorangegangenen Jahres um 0,1 Mio. Euro von 2,8 Mio. Euro auf 2,9 Mio. Euro. Dies ist im Wesentlichen auf die angestiegenen Aufwendungen für Lebensmittel zurückzuführen.

Das Periodenergebnis vor Abführung in Höhe von 1,9 Mio. Euro ist um 0,6 höher als im Vorjahr.

C. Hinweise auf zukünftige Risiken

Bestandsgefährdende Risiken oder sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach unserem heutigen Kenntnisstand nicht vorhanden.

D. Ausblick

Der Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung wird gemäß den Angaben des Statistischen Bundesamtes in den folgenden Dekaden kontinuierlich steigen. Aufgrund dieser demografischen Entwicklung in Deutschland und zunehmender Multimorbidität der älteren Menschen bei gleichzeitig abnehmendem Familienpflegepotenzial in Folge demographischer Veränderungen sieht sich die CASA REHA Unternehmensgruppe in einem ausgesprochenen Wachstumsmarkt. Gleichzeitig entspricht eine Vielzahl der bestehenden Pflegeheime der Wettbewerber aufgrund ihrer baulichen und technischen Infrastruktur nicht mehr den sich ändernden Qualitätsansprüchen von Gesetzgeber, Kostenträgern und Kunden.

Die noch in der Hochphase der Finanzkrise von den finanzierenden Banken geforderten höheren Anteile von Eigenkapital an der Finanzierung bei gleichzeitig geringerem ausgegebenem Kreditvolumen verändern sich derzeit. Dies führt dazu, dass bei günstigen Zinssätzen wieder mehr in den Immobilienmarkt für Senioreneinrichtungen investiert wird. Davon wird auch die Expansion von CASA REHA in den kommenden Jahren profitieren.

Aufgrund der erbrachten Dienstleistungen in den neuen Standorten wird im Geschäftsjahr 2012 das Ergebnis um 15-20 % steigen.

 

Oberursel, im April 2012

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
31.12.2010
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 68,68
Kozessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten    
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.918,62 54.976,12
  49.918,62 55.044,80
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 65.741,04 60.313,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.543,60 1.860,52
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.329.156,02 2.689.527,31
3. Sonstige Vermögensgegenstände 84.725,73 14.064,43
  3.416.425,35 2.705.452,26
  3.482.166,39 2.765.766,01
  3.532.085,01 2.820.810,81

Passiva

   
  31.12.2011
31.12.2010
A. Eigenkapital    
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. Kapitalrücklage 55.298,37 55.298,37
3. Gewinnvortrag 13.279,49 13.279,49
  93.577,86 93.577,86
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 8.806,37 60.475,00
2. Sonstige Rückstellungen 374.847,06 410.667,46
  383.653,43 471.142,46
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 461.106,55 269.668,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.497.730,21 1.901.217,89
(davon gegenüber Gesellschaftern € 1.876.131,09; Vorjahr € 1.324.219,69)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 96.016,96 85.204,27
(davon aus Steuern € 39.307,21; Vorjahr € 34.662,18)    
  3.054.853,72 2.256.090,49
  3.532.085,01 2.820.810,81

Gewinn- und Verlustrechnung

  2011
2010
1. Umsatzerlöse 10.685.252,76 9.856.600,23
2. Sonstige betriebliche Erträge 214.143,04 101.238,11
  10.899.395,80 9.957.838,34
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.663.566,67 2.586.381,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 230.691,36 216.545,36
  2.894.258,03 2.802.926,85
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 4.517.280,93 4.292.098,24
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.055.790,64 1.042.001,96
  5.573.071,57 5.334.100,20
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 31.383,41 24.984,45
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 511.370,59 499.640,19
7. Zwischenergebnis 1.889.312,20 1.296.186,65
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.517,96 31.633,04
(davon aus verbundenen Unternehmen € 37.517,96; Vorjahr € 31.633,04)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.791,00 3.600,00
(davon an verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 0,00)    
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.911.039,16 1.324.219,69
11. Augrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 1.876.131,09 1.324.219,69
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 34.908,07 0,00
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches maßgebend.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen einem und 13 Jahren.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Selbständig nutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten € 150,00, aber nicht € 1.000,00 (zzgl. UST) übersteigen, werden ab dem Geschäftsjahr 2008 konzerneinheitlich in einem Jahressammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet und wurden im Rahmen einer Inventur erfasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 25.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Bonusrückstellungen in Höhe von T€ 102, Rückstellungen für Urlaub und Überstunden in Höhe von T€ 245 und für die Berufsgenossenschaft in Höhe von T€ 3.

Verbindlichkeiten

Es handelt sich ausschließlich um kurzfristige Verbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zukünftige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 70. Diese betreffen ausschließlich Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

  T€
2012 38
2013 21
2014 11
  70

Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Betriebsteuern in Höhe von € 4.557,00.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung und Vertretung

Herr Ingo Brentle, Betriebswirt, Karlsruhe, ist zum Geschäftsführer bestellt. Er vertritt die Gesellschaft alleine und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Herr Peter Gabor, Betriebswirt, Frankfurt, ist zum Geschäftsführer bestellt. Er vertritt die Gesellschaft alleine und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Geschäftsführervergütung

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 448 (Vorjahr: 429).

Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.876.131,09 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 29.11.2002 (UR.-Nr. 659/02) an die Gesellschafterin CASA REHA Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Oberursel, abgeführt.

Konzernverhältnisse

Alleinige Gesellschafterin ist die CASA REHA Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Oberursel (Taunus). Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Casa Reha Holding GmbH, Oberursel (Taunus) einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

 

Karlsruhe, 13. April 2012

Ingo Brentle, Geschäftsführer

Peter Gabor, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungskosten
  01.01.2011
Zugänge
Abgänge
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.363,62 0,00 0,00 2.363,62
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 187.712,47 28.622,74 2.747,00 213.588,21
  190.076,09 28.622,74 2.747,00 215.951,83
  Abschreibungen
  01.01.2011
Zugänge
Abgänge
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.294,94 68,68 0,00 2.363,62
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 132.736,35 31.314,73 381,49 163.669,59
  135.031,29 31.383,41 381,49 166.033,21
  Restbuchwerte
  31.12.2011
31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 68,68
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 49.918,62 54.976,12
  49.918,62 55.044,80

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der F & B Senioren Service-Center GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 13. April 2012

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Burkhart, Wirtschaftsprüfer

ppa. Lars Müller, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 wurde am 22.08.2012 festgestellt.

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