Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 6941
Eingetragen
28.4.1928
Branche
Einrichtungen des tertiären Bildungsbereichs a. n. g.Postsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des SozialwesensOrganisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Gegenstand
Die Gesellschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung der Erziehung und die Förderung der Volksund Berufsbildung sowie der Studentenhilfe ("Zweck" im Sinne des § 52 AO). Der Gegenstand der Gesellschaft (Satzungszweck) wird verwirklicht insbesondere 1. durch Einrichtungen zur Behebung der Berufsnot Jugendlicher, namentlich durch den Betrieb der Lehrwerkstatt, in der bis zum Ausbildungsabschluss ausgebildet werden kann sowie durch Beteiligung an Maßnahmen nach den gesetzlichen Ausbildungsvorschriften und Richtlinien, 2. durch sonstige geeignete Einrichtungen, die der Durchführung beruflicher Bildungs-, Rehabilitations- und Umschulungsmaßnahmen nach den Richtlinien der Bundesanstalt für Arbeit oder anderer zuständiger Behörden und Verbände dienen, 3. durch geeignete weitere Maßnahmen, die der beruflichen Weiterbildung unter Praxisbezug dienen. Zur Erreichung der vorgenannten Zwecke betreibt die Gesellschaft Maschinen- und Gerätebau insbesondere im Rahmen von technischen Neuentwicklungen sowie artverwandte technische Herstellungs- und Bearbeitungsmaßnahmen, unter Einschluss der Entwicklung neuer Bearbeitungsmaßnahmen, um die zu fördernden Personen in den erforderlichen praktischen Kenntnissen und Fähigkeiten zu unterweisen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
David Wilhelm Remmel
seit 29.10.2024
Prokura
Thomas Kreis
seit 15.8.2019
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

Ungelöste Beteiligungen (19)

Gesellschafter
Beta

17 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 17 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Arbeitgeberverband für den Kreis Olpe e.V.
Germany
1.194.240 €
41.47%
ThyssenKrupp Steel Europe AG
Germany
437.760 €
15.20%
Viega GmbH & Co. KG
Germany
215.040 €
7.47%
Muhr & Söhne GmbH & Co. KG
Germany
192.000 €
6.67%
Gebr. Dingerkus GmbH & Co. KG
Germany
153.600 €
5.33%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LEWA Attendorn GmbH

Attendorn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 16.977.588,37 16.821.597,21
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 121.210,00 157.856,00
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 121.210,00 157.856,00
II. Sachanlagen 10.963.575,50 10.971.744,71
1. Grundstücke und Bauten 6.585.169,14 6.826.609,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.951.138,00 3.316.391,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 820.164,00 704.142,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 607.104,36 124.602,57
III. Finanzanlagen 5.892.802,87 5.691.996,50
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 210.696,30 210.696,30
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 283.080,62 195.323,67
3. Beteiligungen 25.001,00 25.001,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 1,00
5. Sonstige Ausleihungen 5.374.023,95 5.260.974,53
B. UMLAUFVERMÖGEN 36.503.137,83 36.307.379,36
I. Vorräte 26.696.531,20 20.679.170,09
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.786.081,35 2.537.673,19
2. Unfertige Erzeugnisse 39.330.000,00 28.270.000,00
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -15.419.550,15 -10.128.503,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.879.399,83 6.171.958,80
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.944.558,78 5.718.817,43
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.553.917,79 113.473,48
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.391,50 1,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 377.531,76 339.666,89
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 45.968,81 (Vorjahr: EUR 6.000,00)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.927.206,80 9.456.250,47
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 63.502,28 49.629,17
53.544.228,48 53.178.605,74

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 42.452.201,68 40.393.846,30
I. Gezeichnetes Kapital 2.880.000,00 2.880.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.090.335,05 4.090.335,05
III. Gewinnvortrag 33.423.511,25 32.024.006,85
IV. Jahresüberschuss 2.058.355,38 1.399.504,40
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.924.453,43 3.233.901,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 12.163,00 10.641,00
2. Steuerrückstellungen 100.347,10 22.439,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.811.943,33 3.200.821,00
C. VERBINDLICHKEITEN 7.980.117,50 9.363.402,57
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.995.695,38 2.724.678,12
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 784.633,51 (Vorjahr: EUR 1.045.950,94)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 1.211.061,87 (Vorjahr: EUR 1.678.727,18)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.659.440,14 5.474.742,37
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.659.440,14 (Vorjahr: EUR 5.474.742,37)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 46.991,31 29.887,06
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 46.991,31 (Vorjahr: EUR 29.887,06)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.277.990,67 1.134.095,02
- davon aus Steuern: EUR 918.941,30 (Vorjahr: EUR 448.097,66)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 48.810,97 (Vorjahr: EUR 49.540,29)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.277.990,67 (Vorjahr: EUR 1.134.095,02)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 187.455,87 187.455,87
53.544.228,48 53.178.605,74

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 47.134.015,12 55.212.707,36
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (Vj. Verminderung) 11.060.000,00 -449.000,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.348.670,32 494.230,05
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 12.701,08 (Vorjahr: EUR 5.875,78)
4. Materialaufwand -33.514.802,92 -31.502.022,19
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -28.893.319,91 -27.670.160,98
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.621.483,01 -3.831.861,21
5. Personalaufwand -18.548.782,36 -17.446.432,79
a) Löhne und Gehälter -15.416.205,13 -14.589.215,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.132.577,23 -2.857.216,81
- davon für Altersversorgung: EUR 146.191,51 (Vorjahr: EUR 139.354,87)
6. Abschreibungen -980.451,98 -961.819,17
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -980.451,98 -961.819,17
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.206.851,12 -3.836.704,56
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 7.607,60 (Vorjahr: EUR 109,73)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 150.124,45 144.231,52
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 785,97 (Vorjahr: EUR 588,68)
- davon aus Abzinsung: EUR 14.268,00 (Vorjahr: EUR 8.300,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -155.542,03 -109.637,82
- davon aus Aufzinsung: EUR 3.244,00 (Vorjahr: EUR 1.924,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -225.176,10 -143.704,00
11. Ergebnis nach Steuern 2.061.203,38 1.401.848,40
12. Sonstige Steuern -2.848,00 -2.344,00
13. Jahresüberschuss 2.058.355,38 1.399.504,40

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Rechnungslegung und allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die LEWA Attendorn GmbH ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter der Nummer HRB 6941 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Attendorn. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 01.01. bis 31.12. eines jeden Jahres.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz ist gem. § 266 HGB gegliedert. Für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den für große Gesellschaften geltenden Vorschriften.

Da die Gesellschaft für das Berichtsjahr 2023 als große Gesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB zu klassifizieren ist (Vj.: groß), entspricht dieses Format in Ermangelung gesetzlicher Erleichterungen zugleich dem Jahresabschluss für Zwecke der Offenlegung (§ 325 HGB).

Zu den Angaben im Sinne von § 285 Nrn. 9a) und 9b) HGB über die Bezüge von aktiven oder ehemaligen Mitgliedern von Organ- oder Überwachungsgremien unserer Gesellschaft wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da sich bei dem kleinen Kreis der betreffenden Personen in unserer Gesellschaft ansonsten die Bezüge der einzelnen Organmitglieder feststellen ließen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände verrechnet.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von geringem Wert werden im Zugangsjahr 2023 auch für die handelsrechtliche Bilanzierung in entsprechender Anwendung des § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen sind.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten zum Bilanzstichtag bilanziert.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemein- sowie Verwaltungskosten einbezogen sind.

Wertmindernden Umständen wurde durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen; das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die Forderungen des Umlaufvermögens werden zu Nennbeträgen bilanziert.

Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen angemessen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung des modifizierten Teilwertverfahrens auf der Basis eines Zinsfußes von 1,82 %, eines erwarteten Rententrends von 1,6 % sowie der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Ein Gehaltstrend wird nicht berücksichtigt.

Sie werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Sätze 1 und 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag mit 10-Jahresdurchschnittszinssatz (1,82 %) und dem Erfüllungsbetrag mit 7-Jahresdurchschnittszinssatz (1,74 %) beläuft sich auf EUR 165,00 (Ausschüttungssperre).

Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Posten werden einzeln bewertet. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden ggf. zu Vollkosten abzüglich allgemeiner Verwaltungs- und Vertriebskosten bewertet.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung des modifizierten Teilwertverfahrens auf der Basis eines Zinsfußes von 1,03 % sowie der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

Sie werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 5 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Sätze 1 und 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,03 %.

Eine Abzinsung für Restlaufzeiten von unter einem Jahr entfällt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Anwendung der dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgt unter Beachtung des Grundsatzes der Wesentlichkeit.

Die Währungsumrechnung erfolgt ggf. unter Beachtung der Grundsätze gem. § 256a HGB.

3. Erläuterungen zu Bilanzpositionen

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)

Die Gesellschaft zeigt die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 284 Abs. 3 HGB in einer gesonderten Darstellung im Anhang. Der Anlagenspiegel wird bei der Offenlegung nach dem Anhang gezeigt.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 138,7 (Vj. TEUR 130,8).

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 47,0 (Vj. TEUR 29,9).

Größere Beträge, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen, unter den Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" und "Verbindlichkeiten"

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine größeren Beträge, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Entsprechendes gilt für sämtliche Verbindlichkeitspositionen.

Rückstellungen

Bei den Pensionsrückstellungen wurde der Zuführungsbetrag aus der Umbewertung nach BilMoG bereits in 2010 gem. Artikel 67 Abs. 1 EGHGB in voller Höhe zugeführt, sodass zum aktuellen Bilanzstichtag keine Unterdeckung besteht.

Die Steuerrückstellungen betreffen zu erwartende Nachzahlungen für das Geschäftsjahr 2023.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.811,9 wurden insbesondere für Kosten der Montage (TEUR 275,0), für Urlaubsrückstände (TEUR 441,9), Tantiemen und Zeitguthaben (TEUR 814,3) sowie für Risiken aus zu erwartenden Garantieansprüchen (TEUR 674,6) gebildet.

Verbindlichkeiten

Angaben zu den Restlaufzeiten und gewährten Sicherheiten:

Verbindlichkeiten 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
gegenüber Kreditinstituten 1.995.695,38 784.633,51 1.121.811,87 89.250,00
aus Lieferungen und Leistungen 4.659.440,14 4.659.440,14 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 46.991,31 46.991,31 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.277.990,67 1.277.990,67 0,00 0,00
7.980.117,50 6.769.055,63 1.121.811,87 89.250,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte (eingetragene Grundschuld über TEUR 5.900,0), Verpfändung des Guthabens auf einem bestehenden Termineinlagenkonto sowie durch Sicherungsübereignung von vier Maschinen besichert.

4. Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB

31.12.2023
EUR
Ausschüttungsgesperrter Betrag gem. § 253 Abs. 6 HGB aus den Rückstellungen für Altersversorgung 165,00
Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge 165,00

5. Haftungsverhältnisse

(Fehlanzeige).

6. Angaben zu Finanzinstrumenten

a) Angaben zu Finanzinstrumenten des Finanzanlagevermögens

Von den den Finanzanlagen zuzuordnenden Finanzinstrumenten werden keine über ihrem beizulegenden Wert ausgewiesen, die Bilanzierung erfolgt zum Bilanzstichtag zu Anschaffungskosten (Vj. dto.).

b) Derivative Finanzinstrumente

Keine derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag.

7. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

a) nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB)

Leasingverträge

Zweck, finanzielle Auswertungen, Risiken und Vorteile:

Zweck ist die Bilanzverkürzung zur Verbesserung der Bilanzstruktur und damit auch Verbesserung der Eigenkapitalquote. Finanzielle Auswirkungen sind in der Verbesserung der Liquidität zu sehen. Als Vorteil des Leasings im Vergleich zu anderen Finanzierungsformen kann ebenfalls die Vermeidung von Liquiditätsüberbelastungen angesehen werden. Risiken, die über das übliche Maß einer jeden Finanzierung hinausgehen, bestehen nicht.

b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) TEUR
Leasingverträge 275,9
Miete 165,9

Die Miete bezieht sich auf zwei Maschinen der Zerspanung (eine Fräsmaschine und eine Drehmaschine).

8. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft unterhält ein überbetriebliches Aus- und Fortbildungszentrum und betätigt sich zur Gewährleistung einer möglichst praxisnahen Kenntnisvermittlung zu diesem Zweck auf dem Gebiet des Anlagen- und Maschinenbaus.

Von den Umsatzerlösen entfallen auf:

Umsätze Inland 79,7 %
Umsätze EG 13,2 %
Umsätze Drittländer 7,1 %

Aperiodische Aufwendungen und Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen in Höhe von TEUR 45,0 (Vj. TEUR 9,0) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und in Höhe von TEUR 703,3 (Vj. TEUR 304,0) Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf den nicht steuerbefreiten sog. "Wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb" der Gesellschaft.

9. Abschlussprüferhonorar

a) Abschlussprüfungskosten EUR 38.236,19
b) Steuerberatungskosten EUR 0,00
c) Sonstige Leistungen EUR 23.811,91

10. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt

109 Gewerbliche Arbeitnehmer
119 Angestellte (ohne Geschäftsführung)
4 Teilzeitkräfte
232 Arbeitnehmer i. S. d. § 267 HGB
1 Geschäftsführer
46 Auszubildende
279

beschäftigt.

11. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr und ist bis heute Herr Dipl.-Ing. Andreas Volprecht. Der Geschäftsführer übt seine Tätigkeit als Geschäftsführer hauptberuflich aus.

12. Beirat

Der Beirat gem. §§ 9 und 10 der Satzung setzt sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen (in Klammern: ausgeübter Beruf):

Herr Felix G. Hensel als Vorsitzender (Privatier),

Herr Walter Mennekes als stellvertretender Vorsitzender (Geschäftsführer),

Herr Walter Viegener (Vorsitzender des Gesellschafterauschusses),

Herr Jürgen Hillesheim (Sprecher der Geschäftsführung),

Herr Thorsten Holzhäuser (Geschäftsführer),

Herr Niels Uwe Lohmeyer (Leiter Innovation),

Herr Dr. Heiko Engels (Geschäftsführer).

13. Angaben zu Organbezügen, Vorschüssen und Krediten an Organmitglieder sowie Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern

Hinsichtlich der Organbezüge (Vergütungen an aktive oder frühere Mitglieder von Geschäftsführung und Beirat) wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Kredite an und Haftungsverhältnisse zugunsten Organmitglieder (Geschäftsführung und Beirat) im Geschäftsjahr 2023 bzw. zum 31.12.2023: (Fehlanzeige).

14. Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von EUR 2.058.355,38 und den Gewinnvortrag von EUR 33.423.511,25, insgesamt EUR 35.481.866,63, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Attendorn, 22.4.2024

LEWA Attendorn GmbH

gez. Andreas Volprecht, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.619.054,63 60.685,76 0,00 0,00 1.679.740,39
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 13.885.587,95 68.767,58 0,00 195,00 13.954.160,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.204.816,53 32.278,78 0,00 868.093,72 8.369.001,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.548.050,06 182.102,29 124.602,57 15.300,00 3.839.454,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 124.602,57 607.104,36 -124.602,57 0,00 607.104,36
26.763.057,11 890.253,01 0,00 883.588,72 26.769.721,40
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 210.696,30 0,00 0,00 0,00 210.696,30
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 195.323,67 87.756,95 0,00 0,00 283.080,62
3. Beteiligungen 25.001,00 0,00 0,00 0,00 25.001,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 150.000,00 0,00 0,00 0,00 150.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 5.260.974,53 113.049,42 0,00 0,00 5.374.023,95
5.841.995,50 200.806,37 0,00 0,00 6.042.801,87
34.224.107,24 1.151.745,14 0,00 883.588,72 34.492.263,66
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.461.198,63 97.331,76 0,00 1.558.530,39
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 7.058.978,81 310.207,58 195,00 7.368.991,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.888.425,53 397.529,78 868.091,72 5.417.863,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.843.908,06 175.382,86 0,00 3.019.290,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
15.791.312,40 883.120,22 868.286,72 15.806.145,90
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 149.999,00 0,00 0,00 149.999,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
149.999,00 0,00 0,00 149.999,00
17.402.510,03 980.451,98 868.286,72 17.514.675,29
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 121.210,00 157.856,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 6.585.169,14 6.826.609,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.951.138,00 3.316.391,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 820.164,00 704.142,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 607.104,36 124.602,57
10.963.575,50 10.971.744,71
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 210.696,30 210.696,30
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 283.080,62 195.323,67
3. Beteiligungen 25.001,00 25.001,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 1,00
5. Sonstige Ausleihungen 5.374.023,95 5.260.974,53
5.892.802,87 5.691.996,50
16.977.588,37 16.821.597,21

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die LEWA Attendorn GmbH (kurz: "LEWA" oder "Gesellschaft") ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter der Nr. HRB 6941 eingetragen. Die LEWA Attendorn GmbH ist zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach deutschem Handelsrecht verpflichtet. Das Unternehmen wird ausschließlich am Standort Attendorn betrieben. Hauptabsatzgebiete sind Deutschland und das europäische Ausland.

Als Anlagenlieferant und Automatisierer für die Automobilzuliefer- und Automobilindustrie beschäftigt die LEWA Attendorn GmbH ca. 278 qualifizierte Mitarbeiter und Auszubildende. Schwerpunkt des Anlagenbaus ist die Planung, Auslegung, Bau und Lieferung schlüsselfertiger Produktionssysteme für die Herstellung von Fahrwerkskomponenten und Komponenten des automobilen Rohbaus beim Kunden. Neben dem Anlagenbau tritt die LEWA auch als Dienstleister im Bereich der Lohnzerspanung auf. Das Zusammenwirken von motivierten Menschen und modernen Maschinen ermöglicht bei Bedarf eine hohe Fertigungstiefe und dadurch größtmögliche Flexibilität.

In der Satzung der Gesellschaft ist festgelegt, dass die LEWA im Bereich der überbetrieblichen Aus- und Fortbildung tätig ist. In der technisch modern eingerichteten Ausbildungswerkstatt bildet die LEWA Attendorn GmbH eigene Auszubildende und pro Jahr bis zu 220 "Fremd-Auszubildende" für die heimische Metall- und Elektroindustrie aus. Durch eine intensive Verzahnung von Produktions- und Ausbildungsbetrieb folgen alle Lehrpläne der Idee von einer "Ausbildung am lebenden Objekt". Das gilt sowohl für die eigenen Auszubildenden der LEWA Attendorn als auch für alle "Fremd-Auszubildenden", die je nach Möglichkeit und Vorstellung des jeweiligen Entsendungsbetriebes an Schwerpunktlehrgängen mit einer Dauer von 3 Wochen bis hin zur Vollausbildung mit einer Verweilzeit von 3,5 Jahren nach Attendorn kommen.

B. Wirtschaftsbericht - Analyse des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 2023 und der aktuellen Lage der Gesellschaft

I. Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2023

1. Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen (Externe Faktoren)

Um die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf eine Kennzahl zu reduzieren, bemühen wir das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt. Dies ist für 2023 mit - 0,3 % negativ. Nur im Jahr 2020, auf dem Höhepunkt der Pandemie, fiel das BIP in der Rückschau bis 2010 ebenfalls negativ (- 3,8 %) aus. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. (Quelle: Statistisches Bundesamt Jan/2024)

Für das Jahr 2024 sehen die Prognosen ähnlich und damit alles andere als positiv aus. Hier ein Auszug einer von der Gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung veröffentlichten Einschätzung aus Dezember 2023. "Die Finanzpolitik der Bundesregierung dürfte mit dem Haushaltskompromiss der vergangenen Woche dazu beitragen, dass die deutsche Wirtschaft auch im kommenden Jahr leicht schrumpft. Kürzungen bei den Staatsausgaben, höhere Abgaben und die zusätzliche Unsicherheit über die weitere Förderung von Klimaschutzprojekten dürften den bremsenden Effekt von hohen Zinsen und verhaltener Entwicklung der Weltwirtschaft verstärken. In der Folge sinkt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresdurchschnitt 2024 um 0,3 Prozent. Damit wäre der Rückgang ähnlich groß wie 2023. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung in seiner neuen Konjunkturprognose.

Bei weiter abnehmender Inflation erholt sich zwar im kommenden Jahr der private Konsum wieder etwas. Diese positive Entwicklung kann aber negative Impulse vom Bau, den Anlageinvestitionen und aus dem Außenhandel nicht kompensieren." (Quelle: Hans-Böckler-Stiftung Dez/2023)

Der für das Unternehmen wichtige Markt der Automobilindustrie stockt aufgrund vielfältiger Gemengelagen. Die unklaren und überraschenden politischen Entscheidungen zur Förderung von Elektrofahrzeugen haben den Verkauf von diesen Fahrzeugen gegen Ende des Jahres fast zum Erliegen gebracht. Steigende Energiekosten belasten die Unternehmen. Sinkende Stückzahlen bedeuten nicht ausgelastete Produktionssysteme und somit auch unrentable Investitionsgüter. Der fehlende Umsatz belastet vor allem die noch mit der Aufarbeitung der Pandemie beschäftigten Zulieferer. Preiserhöhungen für Rohstoffe, Energie, Lohnerhöhungen sowie die Inflation haben einen großen Teil der Zuliefererindustrie in schweres Wasser gebracht. Die Automobilindustrie verliert an Wertschätzung auch bei den Banken und es wird schwierig Neuprojekte zu akzeptablen Zinsen zu finanzieren. In diesem Spannungsfeld bewegt sich das Unternehmen. Waren in 2023 noch umfangreiche Anfragepakete für Neufahrzeuge auf dem Markt, so ebbt die Nachfrage seit November 2023 deutlich ab.

2. Interne Faktoren mit Einfluss auf Geschäftsverlauf, -ergebnis und Lage der Gesellschaft

Da auch unternehmensinterne Veränderungen ihren Niederschlag im Jahresabschluss finden, wäre an dieser Stelle in bedeutenden Fällen dazu zu berichten, etwa zu grundlegenden unternehmens- oder bilanzpolitischen Entscheidungen, Sachverhaltsgestaltungen wie "sale and lease back" oder Umstrukturierungen. Hierzu können wir Fehlanzeige erstatten, Veränderungen dieser Art waren weder im abgelaufenen Geschäftsjahr noch bis heute zu verzeichnen.

II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft - Analyse

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 2.058,4 erzielt. Im Vorjahr lag das Ergebnis mit TEUR 1.399,5 um TEUR 658,9 niedriger. Wie man bei einem Blick in die Gewinn- und Verlustrechnung erkennt, ist der sehr deutlich gestiegene Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen verantwortlich.

Über etwaige ungewöhnliche Geschäftsvorfälle, die bei unserer Gesellschaft nicht regelmäßig auftreten und die bei betriebswirtschaftlicher Betrachtungsweise jeweils maßgeblichen Einfluss auf das Jahresergebnis hätten, ist für das Geschäftsjahr 2023 nicht zu berichten (Vj. dto.).

Somit war die für die Analyse von uns hier verwendete Kenngröße "(ggf. bereinigtes) Betriebsergebnis" - also einer Größe nach "Sonstigen Steuern", aber vor "Ertragsteuern" - nicht um ungewöhnliche Geschäftsvorfälle zu bereinigen (Vj. dto.). Da keine Bereinigungen vorzunehmen waren, ist diese Rechengröße mit dem "Betriebsergebnis" identisch.

Das "Betriebsergebnis" belief sich für 2023 auf TEUR 2.283,6 (entspricht 3,9 % der Gesamtleistung) nach TEUR 1.543,2 (2,8 %) im Vorjahr.

Der Rohertrag, bestehend aus dem Saldo von Gesamtleistung und Materialaufwand, beträgt für das Berichtsjahr 42,4 % und für das Vorjahr 42,5 %. Hier ist zwar keine relative Verbesserung eingetreten. Der Rohertrag ist aber absolut um TEUR 1.417,5 gestiegen.

Die Personalaufwandsquote beträgt für das Berichtsjahr unverändert 31,9 % (gleich dem Vorjahr). Absolut lag der Personalaufwand um TEUR 1.102,4 über dem Vorjahreswert. Die Beschäftigtenzahl (Jahresdurchschnitt gem. § 267 HGB) erhöhte sich um 15 Personen auf 232 gegenüber dem Vorjahr.

Das Sachanlagevermögen verminderte sich gegenüber dem Vorjahr.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen stiegen von TEUR 961,8 auf TEUR 980,4 in 2023. In 2023 wurde nur wenig investiert, die Anlagenzugänge auf vorgenannte Posten lagen mit TEUR 951,0 unter den Abschreibungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren nicht zu bereinigen (s.o.), so dass sie sich im Zeitvergleich wie folgt darstellen:

Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrug für das Berichtsjahr 7,2 % (TEUR 4.206,9), für das Vorjahr waren es 7,0 % der Gesamtleistung bzw. TEUR 3.836,7. Relativ zur Gesamtleistung ist dieser Kostenblock um 0,2 %-Punkte gestiegen. Absolut betrachtet lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in 2023 um TEUR 370,2 über dem Vorjahreswert.

Die Erhöhung ergibt sich hauptsächlich in dem Kostenblock "Betriebskosten" durch Erhöhungen im Bereich Energie und Instandhaltungen.

Die Zinserträge sind gestiegen (+ TEUR 5,9), ebenso die Zinsaufwendungen. Dieses ergibt sich hauptsächlich durch die höhere Zinsbelastung für Darlehen und für Avalprovisionen. Insgesamt spielt das Finanzergebnis für die LEWA Attendorn keine große Rolle.

Nach Verrechnung der Ertragssteuern (TEUR 225,2, Vj. TEUR 143,7) ergibt sich der Jahresüberschuss für das Jahr 2023 i.H.v. TEUR 2.058,4 (3,5 % der Gesamtleistung) gegenüber dem Vorjahr i.H.v. TEUR 1.399,5 oder 2,5 % der Gesamtleistung. Wie eingangs schon dargestellt ist der gestiegene Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen für den Ergebnisanstieg ursächlich.

Weitere besonders erläuterungsbedürftige Komponenten der Ertragslage liegen nicht vor.

Neben den vorgestellten Kennzahlen zur Ertragslage sollen zur Erläuterung der Vermögens- und Finanzlage noch die hierzu wichtigsten Kennziffern angesprochen werden:

Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 79,2 %, für den vorangegangenen Stichtag lag diese Quote bei 75,9 %. Die gestiegene Eigenkapitalquote (Erhöhung um 2.058,4 TEUR) in 2023 resultiert aus dem Ergebnis 2023 bei leicht gestiegener Bilanzsumme.

Die Sachanlagenintensität, d.h. der Anteil des Sachanlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 20,5 % und ist gegenüber dem Vorjahr (20,6 %) relativ gesunken. Das Sachanlagevermögen hat sich um TEUR 8,1 vermindert. Hier schlagen sich die schon erwähnten niedrigen Investitionen nieder.

Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte (Gesamtleistung / Vorräte) hat sich auf 2,2 vermindert.

Der Cash-Flow (Jahresergebnis, Abschreibungen, Veränderung der Pensionsrückstellungen) gilt als Maßgröße für die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens und soll daher ebenfalls mit in die Analyse einbezogen werden. Für 2023 belief sich der Cash-Flow auf TEUR + 3.040,5 nach TEUR + 2.364,3 im Vorjahr. Die hohen positiven Cash-Flows können als Ausdruck einer guten Finanzlage gesehen werden.

Als Maßgröße zur Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und auch der Ertragslage sei noch die Gesamtkapitalrentabilität betrachtet (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand x 100 dividiert durch das durchschnittliche Gesamtkapital). Durch das gestiegene Jahresergebnis ist diese Kennzahl von + 3,1 % auf + 4,6 % gestiegen.

Zusammenfassend lässt sich zum Geschäftsverlauf auf der Basis vorstehender Analyse feststellen, dass die Gesellschaft trotz der anhaltenden Krise in der Automobilindustrie und der Auswirkungen des anhaltenden Krieges in der Ukraine ein positives Geschäftsergebnis ausweisen konnte.

b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir haben die Managementsysteme Qualität, Umwelt und Energie zu einem integrierten Managementsystem zusammengefasst. Alle Aspekte sind in den Prozessen unserer Prozesslandschaft verankert und werden durch zusätzliche Richtlinien und Anweisungen spezifiziert. Bei unseren Tätigkeiten stehen das Wohl unserer Mitarbeiter, unserer Kunden und der Umwelt im Zentrum unseres Handelns.

Zusammen mit der Leitung fördern die Beauftragten für die einzelnen Systeme das Bewusstsein und die Kunden-/Lieferantenbeziehung im Unternehmen. Hierzu stellt die Leitung die Verfügbarkeit der erforderlichen Hilfsmittel und Ressourcen sicher. Die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des Managementsystems wurden sowohl durch interne als auch externe Audits bestätigt.

Um auch weiterhin durch motivierte und qualifizierte Fach- und Führungskräfte die weltweite Reputation des Unternehmens auszubauen, setzen wir auch zukünftig auf eine hohe Ausbildungsquote.

C. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft, wesentliche Chancen und Risiken nebst zugrundeliegenden Annahmen

1. Prognosebericht zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2024 ff.

Für das Geschäftsjahr 2024 ff. geht die Geschäftsleitung im Vergleich zum Berichtsjahr 2023 von folgenden Annahmen und Entwicklungstendenzen aus:

1. Die Beschaffungssituation von Zukaufkomponenten oder Dienstleistungen, Rohmaterial und Halbzeugen, aber auch Hilfsstoffen hat sich nach anstrengenden Jahren 2021 und 2022 über den Jahresverlauf 2023 normalisiert. Hieraus lässt sich ableiten, dass Lagerumfänge reduziert und auf das Niveau vor der Corona-Pandemie abgesenkt werden können. In kleinen Teilen des Warensegmentes kann mit Preisreduzierungen entgegen dem Inflationstrend gerechnet werden (s. Stahlsituation 2023). Hochwertige Komponenten mit großen Steuerungsumfängen werden jedoch preisstabil bleiben bzw. hier ist mit Preissteigerungen über den Jahresverlauf von weiteren 3 - 5 % zu rechnen. Dies bedeutet, dass die Preise für Automationslösungen über den Jahresverlauf eine Anpassung nach oben erfahren werden.

2. Das Kerngeschäft der Automation ist die Automobilindustrie mit deren Zulieferern. Gerade die Zulieferer stehen aktuell unter enormem Druck, dies hat mehrere Facetten. Nach starken Auftragseingängen und großen Arbeitspaketen in 2023 sowohl für den Zuliefererbereich wie auch für die Automationslieferanten müssen neue Investitionen finanziell gestemmt werden. Dies belastet die Unternehmen in einer Zeit, in der die Verkaufsmärkte für die Automobile maximal volatil sind, der eingeschlagene Weg hin zu Elektromobilität in Frage gestellt wird und die Stückzahlen gerade im Bereich der Elektrofahrzeuge deutlich hinter den Erwartungen zurückliegen. Hieraus entsteht ein gefährlicher Mix, der den ein oder anderen Automobilzulieferer in existentielle Nöte bringt.

Für den Bereich der Automation rechnen wir für 2024 mit einem deutlich reduzierten Auftragseingang, da Neufahrzeuge und Plattformen aktuell nicht in der Vergabe sind. Wir rechnen darüber hinaus mit einer deutlich verschlechterten Zahlungsmoral, da sich Fahrzeugprogramme aufgrund unterschiedlichster Gemengelage verschieben oder größeren Änderungen unterliegen. Die aktuelle Situation zwingt alle am Geschäft Beteiligten zum Sparen, aus diesem Grund rechnen wir mit deutlich verlangsamten Entscheidungsprozessen bei Investitionen und einem erhöhten Aufkommen von Umbauten oder "Retrofits" gegenüber Neuinvestitionen.

Die beschriebene Situation hat für das Jahr 2024, aufgrund des hohen Auftragsbestands und der langen Projektlaufzeiten, noch keine schwerwiegenden Auswirkungen für den Produktbereich bzw. das Unternehmen.

Wir gehen aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in allen Produktbereichen von einem Rückgang der Nachfrage und damit auch einem Rückgang des Auftragseingangs aus. Sollte sich in der 2. Jahreshälfte 2024 die generelle Konjunktursituation nicht deutlich verbessern, so werden die aktuellen Entwicklungen einen massiven, negativen Einfluss auf den Geschäftsverlauf in 2025 haben.

Der Bereich der Lohnzerspanung merkt ebenfalls die aktuell schlechte konjunkturelle Verfassung der Kundschaft, den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern. Erste Zerspanungsaufträge für die Wehrtechnik sind vielversprechend und können evtl. entstehende Lücken schließen.

Für das Gesamtunternehmen gehen wir aufgrund des aktuell sehr hohen Auftragsbestands trotz der angespannten und vielschichtigen Gemengelage an Herausforderungen von einem positiven Geschäftsverlauf in 2024 aus.

Für das Jahr 2025 rechnen wir nach jetzigem Kenntnisstand mit einem deutlich schlechterem Geschäftsverlauf.

2. Wesentliche Chancen und Risiken

Nach § 289 HGB ist im Lagebericht die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken zu beurteilen und zu erläutern. Unter "Chancen und Risiken" verstehen wir die Möglichkeit von positiven bzw. negativen Entwicklungen der Gesellschaft, wobei die wirtschaftliche Lage am Bilanzstichtag sowie die im Prognosebericht dargestellten Erwartungen den Ausgangspunkt unserer diesbezüglichen Angaben darstellen. Als wesentlich und damit berichtspflichtige Chancen und Risiken sehen wir solche externen und unternehmensinternen Faktoren und Umstände an, bei denen sich aus einer außergewöhnlichen, nicht prognostizierten positiven oder negativen Entwicklung einschneidende Konsequenzen auf die Lage unseres Unternehmens ergeben würden.

Als Hersteller von Investitionsgütern (Produktionsanlagen mit Schwerpunkt Automotive) ist unsere Ertragslage stark von den mehrjährigen Modell- und Entwicklungszyklen der Automobilindustrie abhängig. Für unsere Geschäftsfähigkeit sind Personalressourcen mit einem hohen technischen und fachspezifischen Ausbildungsstand erforderlich. Eine kurzfristige Anpassung der Personalkostenstruktur an die aktuellen Schwankungen des Marktes ist nur bedingt möglich, ohne die Zukunftsfähigkeit der LEWA Attendorn GmbH zu gefährden. Hierin liegt ein branchentypisches strukturelles Risiko.

Aktuell und konkret auch für unser Unternehmen sehen wir folgende Hauptgeschäftsrisiken:

In den Vorjahren haben wir (u.a.) im Lagebericht über die ab Anfang 2020 eingetretene Corona-Pandemie und über die zu erwartenden Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben und damit auch auf die LEWA Attendorn GmbH berichtet. Aktuell ist in diesem Sinne ("Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind") festzustellen, dass die Pandemie als beendet gilt. Dennoch sind deren Auswirkungen weiterhin spürbar und werden auch noch bis über den Jahresverlauf Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben.

Die seit über zwei Jahren andauernde kriegerische Eskalation der Ukraine-Krise, hatte einen massiven Anstieg der Energie- und Materialpreise zur Folge. Diese Geschehnisse sind für die weitere Entwicklung des Unternehmens als beeinträchtigende Einflüsse zu bewerten.

Insgesamt sehen wir jedoch zurzeit keine Hinweise auf bestandsgefährdende Risiken, wenngleich diese Aussage hinsichtlich der möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine für jedes Unternehmen und damit auch für die LEWA zumindest relativiert werden muss.

Unsere Chancen sehen wir weiterhin als spezialisierter Lieferant und zuverlässiger Dienstleister für die heimischen Zulieferer der Automotive-Industrie.

D. Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

I. Risikomanagement

Unsere Geschäftspolitik ist von dem Grundsatz geprägt, die unvermeidbaren Risiken jeder unternehmerischen Tätigkeit auch für den Bereich der Finanzinstrumente durch möglichst frühzeitige Identifikation finanzwirtschaftlicher Risiken gering zu halten. Aufgrund der überschaubaren Unternehmensgröße benötigen wir dazu kein ausgebautes Überwachungssystem, sondern versuchen, dieses durch die Konzentration aller wichtigen finanzwirtschaftlich relevanten Entscheidungen unmittelbar auf der Geschäftsführungsebene zu gewährleisten.

II. Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- und Zahlungsstromschwankungsrisiken

Berichtspflichtige Risiken der genannten Arten zu Finanzinstrumenten, die für die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung von Belang wären, bestehen nicht.

E. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung eigener Produkte werden wir auch in Zukunft vorantreiben, wenn auch das Gros an Produktverbesserungen und Neuentwicklungen im Rahmen von Kundenaufträgen erfolgen wird. An der bisherigen Vorgehensweise eine kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Fertigungsverfahren und -abläufe in unserem Betrieb auftragsbegleitend umzusetzen, werden wir weiter festhalten.

 

gez. Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LEWA Attendorn GmbH, Attendorn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LEWA Attendorn GmbH, Attendorn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LEWA Attendorn GmbH, Attendorn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich bedeutsamer etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Attendorn, den 23. April 2024

ATTENDORNER TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Heimeroth, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendung

Der Vorschlag über die Ergebnisverwendung ergibt sich aus dem Anhang.

Der Beschluss über die Ergebnisverwendung erfolgte gem. dem o.g. Vorschlag.

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der LEWA Attendorn GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung am 14. Mai 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.