Simba Holding Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Duschel seit 14.5.2024 | Geschäftsführer |
Florian Sieber seit 4.10.2018 | Geschäftsführer |
Michael Sieber seit 27.11.2008 | Geschäftsführer |
Uwe Weiler seit 27.11.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIMBA-DICKIE-GROUP GmbHFürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH, FürthSonstige Informationen, welche nicht geprüft worden sind, werden in eckigen Klammern []abgedruckt. A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft [Der Erfolg der Simba-Dickie-Gruppe wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 neben zahlreichen politischen und wirtschaftlichen Ereignissen im In- und Ausland im Wesentlichen durch die Kriege in der Ukraine sowie im Nahen Osten, und die daraus resultierenden gestiegenen Energiepreise sowie die Schwierigkeiten in den Lieferketten beeinflusst. Weiterhin bremsen sowohl die anhaltend hohe Inflation als auch das hohe Zinsniveau das Kaufverhalten und multiple Krisen das Wirtschaftswachstum aus. Als Folge befindet sich unter anderem auch der Spielwarenmarkt im Abschwung. Dies wird noch durch weitere Faktoren wie den Geburtenrückgang, staatliche Reglementierungen sowie letztendlich auch den allgemeinen Fachkräftemangel verstärkt.] Darüber hinaus sind seit Juni 2023 laut statistischem Bundesamt durchgängig zweistellig Zuwachsraten von Insolvenzen zu beobachten. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Nachholeffekt aus der Pandemie und derzeitigen wirtschaftlichen Problemen. Der Spielwarenmarkt ist beispielsweise durch die Insolvenzen von Spiele Max, Galeria-Karstadt-Kaufhof sowie der Schließung des MyToys Onlineshops direkt betroffen. Namhafte Spielwarenhersteller wie Playmobil oder Hasbro haben ebenfalls bereits aufgrund von Umsatzrückgängen angekündigt, ihre Kapazitäten deutlich zu reduzieren. Auch der zunehmende Preis- und Konkurrenzdruck sowie die drohende Verdrängung vom Markt durch den Online und Versandhandel und seit Kurzem auch Billig-Shopping-Plattformen belasten den Einzelhandel. Laut Statistik stammen bei der Deutschen Post DHL bereits etwa 10 % ihrer rund 6 Mio. täglichen Sendungen aus diesem Sektor. [Schließlich rücken auch neue und aktuelle Themen wie die Produktion von nachhaltigem und umweltfreundlichem Spielzeug, der Produktion von Spielwaren aus recycelten Materialien bis hin zu einer steigenden Nachfrage nach geschlechtsneutralen Spielwaren in den Fokus der Verbraucher. Nach den Europawahlen im Juni wird sich das neue Parlament mit der Überarbeitung der EU-Spielzeugrichtlinie in Bezug auf Sicherheitsaspekten, Chemikalien, Künstlicher Intelligenz sowie Datenschutz beschäftigen.] 2. Konzernstruktur und Unternehmenskonzept Die weltweit operierende Simba-Dickie-Gruppe wurde am 1. Mai 1982 von Herrn Fritz Sieber und seinem Sohn Michael gegründet und gehört heute weltweit zu den Top 5 in der Spielwarenbranche. Im Geschäftsjahr 2023/2024 erzielte die Firmengruppe mit knapp 3.000 Mitarbeitern weltweit einen konsolidierten Umsatz von knapp 700 Millionen Euro. Die Simba-Dickie-Gruppe beschäftigt sich ausschließlich mit traditionellen Spielwaren und deckt mittlerweile den größten Teil des möglichen Spektrums an Spielwaren ab. Die SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH wurde am 17. Oktober 2008 zu dem Zweck gegründet, Beteiligungen an der Simba-Dickie-Gruppe zu erwerben und zu verwalten. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde im Rahmen der Neuorganisation der Simba-Dickie-Group die SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH der Sieber Holding GmbH & Co. KG untergeordnet. Mit Wirkung vom 1. Mai 2011 übernahm die SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH als Holding Gesellschaft der größten ausländischen Tochtergesellschaften der Simba-Dickie-Gruppe Management Aufgaben sowie eine Reihe weiterer übergeordneter Aufgaben in den Bereichen Marketing, Controlling, Logistik, IT, Öffentlichkeitsarbeiten, übergreifende Produktentwicklung und Vertriebsunterstützungsaufgaben für alle verbundenen Unternehmen. Des Weiteren wurden von der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH auch gruppenübergreifende Verträge und Dienstleistungen übernommen, die diese seitdem direkt mit den Vertragspartnern abrechnet. 3. Umsatz und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden von der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 24.252 erzielt, was einem Rückgang in Höhe von etwa 22,7 % zum Vorjahr entspricht. Im Vergleich zur Planung des Vorjahres bleiben sowohl Umsätze als auch das Ergebnis unter den Erwartungen der Prognose. Dabei fielen die Konzernbeiträge im Geschäftsjahr 2023/2024 von TEUR 15.234 um lediglich 7,2 % auf TEUR 14.134. Nach dem starken Umsatzwachstum aufgrund der Auswirkungen der Pandemie der vergangenen Jahre kam es in einer Vielzahl der verbundenen Unternehmen sowohl bei den inländischen Unternehmen Simba Toys, Dickie Spielzeug und BIG-Spielwarenfabrik, als auch bei den ausländischen verbundenen Unternehmen, insbesondere den Gesellschaften in Hong Kong, Frankreich und Belgien, nochmals zu teils deutlichen Umsatzrückgängen, die in diesem Umfang in der Ergebnisplanung der SIMBA-DICKIE-GROUP nicht berücksichtigt waren. Die übrigen weiterberechneten Kosten der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH reduzierten sich im Geschäftsjahr 2023/2024 um nahezu 32 % auf TEUR 13.093. Die Gründe hierfür liegen im Wesentlichen im Rückgang der verrechneten Lizenzen aufgrund der Umsatzrückgänge, im Rückgang der IT-Kosten aufgrund geringerer Investitionen im Vergleich zum Vorjahr sowie im Rückgang der weiterberechneten Kosten für Frachten an die verbundenen Gesellschaften insbesondere nach Belgien und Holland aufgrund der Umsatzrückgänge sowie der im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Frachtkosten. 4. Investitionen Die immateriellen Vermögensgegenstände stiegen insbesondere aufgrund der Übernahme der Marken Scout, DerDieDas und 4YOU von der Steinmann Gruppe zum 31.01.2024 durch die SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH von TEUR 2.058 im Vorjahr auf TEUR 4.385 im Berichtszeitraum. Bei den Sachanlagen kam es im Geschäftsjahr 2023/2024 neben den standardmäßigen Ersatzbeschaffungsmaßnahmen zu weiteren Investitionen insbesondere in Hardware und Software in Höhe von TEUR 817 (Vorjahr TEUR 1.368). Diesen Investitionen standen im Berichtszeitraum Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.605 (Vorjahr TEUR 1.618) gegenüber. Die Finanzanlagen fielen im Geschäftsjahr 2023/2024 per Saldo von TEUR 150.362 am Vorjahresstichtag auf TEUR 144.600 zum 30. April 2024. Schließlich kam es im Rahmen der sonstigen Ausleihungen zu Tilgungen in Höhe von TEUR 2.027. Den Finanzanlagen standen im Berichtszeitraum Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.000 (Vorjahr TEUR 8.457) gegenüber. 5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. vorhaben Unter Berücksichtigung des Eigenkapitals, der Kapitalrücklage sowie des Bilanzgewinns stand der Gesellschaft zum 30. April 2024 ein bilanzanalytisches Eigenkapital von TEUR 68.275 im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 63.540 zur Verfügung. Die Erhöhung stammt im Wesentlichen aus dem thesaurierten Gewinn des Geschäftsjahres 2023/2024. Das Gesamtvermögen hat sich vom Bilanzstichtag 30. April 2023 um TEUR 5.954 auf TEUR 172.499 zum Bilanzstichtag 30. April 2024 reduziert. Die Bilanzverkürzung auf der Passivseite zum Bilanzstichtag 30. April 2024 resultiert aus dem Saldo des bilanzierten Gewinns in Höhe TEUR 4.734, aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.668, die allerdings rein stichtagbezogen zu sehen ist, sowie aus der Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 13.158. 6. Personal und Sozialbereich (Humanbereich) Die Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2023/2024 bei der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH entwickelte sich wie folgt:
Von den zum 30. April 2024 beschäftigten Mitarbeitern waren 2 Mitarbeiter (Vorjahr 2 Mitarbeiter) in der Betriebsstätte der Simba Toys GmbH & Co. KG in Sonneberg/Thüringen und 1 Mitarbeiter (Vorjahr 1 Mitarbeiter) in der Betriebsstätte der BIG Spielwarenfabrik GmbH & Co. KG in Gleißenberg eingesetzt. Die verbleibenden 107 Mitarbeiter (Vorjahr 112 Mitarbeiter) waren am Hauptsitz der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH in Fürth/Bayern beschäftigt. B. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Die SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH weist zum 30. April 2024 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 4.824 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 14.271 aus. Bei realisierten Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 24.252 (Vorjahr TEUR 31.363) entspricht dies einer rechnerischen Umsatzrendite in Höhe von knapp 19,9 % (Vorjahr 45,5 %). Die wesentliche Ursache für die im Geschäftsjahr 2023/2024 im Vergleich zum Vorjahr gefallenen Umsatzrendite liegt in dem Rückgang der Erträge aus Beteiligungen. Der im Geschäftsjahr 2023/2024 in der Bilanz ausgewiesene Materialaufwand in Höhe von TEUR 1.102 (Vorjahr TEUR 4.000) stellt den gemeinsamen Einkauf von Frachten für verbundene Unternehmen der Gruppe dar. Da diese Kosten vollständig an die entsprechenden verbundenen Unternehmen weiterbelastet werden, hat diese Position keine Ergebnisauswirkung. Der Anstieg der Personalkosten im Geschäftsjahr 2023/2024 um 7,3 % auf TEUR 10.399 liegt in einer notwendigen Gehaltssteigerung begründet, um Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 16,5 % im Berichtszeitraum auf TEUR 15.798 ist im Wesentlichen dem bereits dargelegten Rückgang der Lizenzgebühren und der damit verbundenen Werbeaufwendungen geschuldet, was allerdings aufgrund der Weiterverrechnung ebenfalls erfolgsneutral zu sehen ist. Entscheidend für das im Geschäftsjahr 2023/2024 erzielte Ergebnis der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH waren die Erträge aus Beteiligungen. Dementgegen waren im Rahmen der Abschreibungen auf Finanzanlagen im Gegensatz zum Vorjahr mit TEUR 8.087 zum 30. April 2024 lediglich TEUR 4.000 notwendig geworden. Schließlich hat sich der Aufwand für Zinsen und ähnliche Aufwendungen in der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH von TEUR 1.745 im Vorjahr auf TEUR 3.220 nochmals nahezu verdoppelt, was dem im Berichtszeitraum hohen Zinsniveau bei den Kreditzinsen geschuldet ist. 2. Finanzlage/Eigenkapitalquote Die SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH weist zum Bilanzstichtag am 30. April 2024 eine Eigenkapitalquote von über 39,6 % (Vorjahr 35,6 %) aus. Der Anstieg der Eigenkapitalquote resultiert aus dem thesaurierten Gewinn aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024. Damit ist die Höhe der Finanzierung der Gesellschaft aus eigenen Mitteln als äußerst solide zu bezeichnen, da Eigenkapitalquoten in dieser Größenordnung in der Branche und wohl auch darüber hinaus eher selten anzutreffen sind. 3. Vermögenslage Der Verminderung der Vermögensseite der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH zum 30. April 2024 resultiert im Wesentlichen aus dem bereits dargelegten Rückgang der Finanzanlagen, der Reduzierung der Vorräte sowie der Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Da die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bei der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH im Wesentlichen aus noch ausstehenden Zahlungen aus Konzernbeiträgen bzw. Weiterverrechnungen bestehen, sind diese lediglich stichtagsbezogen zu sehen. Die übrigen Positionen auf der Aktivseite haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert. C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Umsatzerwartung Nach aktueller Planung aller Umsätze der verbundenen Unternehmen, sowie bei einer gleichbleibenden Weiterverrechnung der Kosten, insbesondere was die Umsätze mit Verkaufslizenzen betrifft, werden im Geschäftsjahr 2024/2025 bei der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH Umsatzerlöse in Höhe von etwa 23,0 Mio. Euro erwartet. Renditeerwartung Ohne Beteiligungserträge und Abschreibungen auf Finanzanlagen lag das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023/2024 bei etwa minus TEUR 3.234 (Vorjahr TEUR minus 2.978 Euro), was aufgrund der niedrigeren Umsätze der Konzernunternehmen unter der Prognose des Vorjahres liegt. Für das laufende Geschäftsjahr 2024/2025 wird von der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH vorbehaltlich der Entwicklung der Umsätze der verbundenen Unternehmen sowie vorbehaltlich der Höhe der Erträge aus Beteiligungen ein negatives Ergebnis in Höhe von etwa minus 3,5 Mio. Euro erwartet. [Bei weiter steigenden Betriebskosten wird man dementsprechend in der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH zukünftig über eine Anpassung der Konzernbeiträge nachdenken müssen.] D. Risikobericht Der Erfolg und damit die Einnahmen der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH sind letztendlich von dem Erfolg aller verbundenen Unternehmen innerhalb der Simba-Dickie-Gruppe abhängig. Aufgrund der weltweiten Präsenz der Simba-Dickie-Gruppe sowie der Diversifikation der Marken und Produkte aller verbundenen Unternehmen innerhalb der Simba-Dickie-Gruppe sind die Verlustrisiken bei der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH als äußerst gering einzustufen. Die nachhaltige Finanzierung der SIMBA DICKIE GROUP GmbH ist mittlerweile aus Eigenmitteln gesichert. Grundsätzlich ist in der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH sowie im gesamten Simba-Konzern ein Kontroll- und Risikomanagementsystem in Form von regelmäßig revolvierenden Umsatz- und Ergebnisplanungen in allen Gesellschaften installiert. So werden zweimal jährlich von der übergeordneten Geschäftsführung der Simba-Dickie-Group mit jeder einzelnen Gesellschaft "Meetings" abgehalten, wobei alle Risiken und Chancen erörtert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Ebenfalls werden hierbei auch alle Planzahlen überprüft und die bestehende dreijährige Planung entsprechend revidiert und verlängert. BILANZ ZUM 30. APRIL 2024SIMBA-DICKIE-GROUP GMBH, FÜRTHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH, FürthI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HRB 11688 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Fürth. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Vorjahresangaben für den Posten sonstige Vermögensgegenstände wurden zur Verbesserung der Vergleichbarkeit angepasst. Der Ausweis im Vorjahresabschluss erfolgte unter liquide Mittel. Die Angaben des Anlagenspiegels der Anteile an verbundenen Unternehmen wurden bei den historischen Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen berichtigt. Die Angaben des Anlagenspiegels andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden bei den historischen Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen berichtigt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren), bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 4 und 6 Jahren. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Zugänge von Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird in jedem Geschäftsjahr mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst (§ 6 Abs. 2a EStG). Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Rückstellungen für Jubiläumsleistungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen gebildet. Die Bewertung erfolgt auf Basis von individuellen Leistungszusagen. Bei der Bewertung werden Trendannahmen für die relevanten Größen, die sich auf die Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Bei allen Leistungssystemen sind versicherungsmathematische Berechnungen erforderlich. Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/24 ist im Anlagenspiegel der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH (Anlage) dargestellt. 2. Finanzanlagen Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit dem Anteilsbesitz in einer Aufstellung des Anteilsbesitzes zusammengefasst dargestellt.
1) Die Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen erfolgte zum Mittelkurs zum 30. April 2024. 2) Eigenkapital und Ergebnis zum 31. Dezember 2023. Die Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen erfolgte zum Mittelkurs zum 30. April 2024. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.110 (Vorjahr: TEUR 698). Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 498. Der Gewinnvortrag beläuft sich auf TEUR 27.693 (Vorjahr: TEUR 13.583). 3. Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Gründe für eine Inanspruchnahme aus dem Haftungsobligo sind nicht ersichtlich, wir schließen dies aus dem jahrelang bestehenden Obligo ohne Inanspruchnahme unsererseits, sowie der guten Eigenkapitalausstattung der Schwestergesellschaften. Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Rohergebnis Im Rohergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung von insgesamt TEUR 1.400 (Vorjahr: TEUR 208) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gemäß § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 an:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet, da zwei Geschäftsführer ausschließlich auf organschaftlicher Grundlage tätig sind. Moritz Duschl wurde am 15. April 2024 mit Wirkung zum 2. Mai 2024 zum Geschäftsführer bestellt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 14. Mai 2024. 3. Anteilsbesitz Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist als Anlage beigefügt. 4. Konzernzugehörigkeit Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, zu dem die Gesellschaft gehört, stellt die Sieber Holding GmbH & Co. KG, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagAusgehend von einem Jahresüberschuss von EUR 4.734.110,60 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 27.693.415,57 ein Bilanzgewinn von EUR 32.427.526,17. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 32.427.526,17 auf neue Rechnung vorzutragen.
Fürth, den 31. Mai 2024 SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH gez. Michael Sieber gez. Uwe Weiler gez. Manfred Duschl gez. Florian Sieber gez. Moritz Duschl Der Jahresabschluss ist durch Geschluss der Gesellschafterversammlung vom 28. Oktober 2024 festgestellt worden. In der Gesellschafterversammlung vom 28. Oktober 2024 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn von EUR 32.427.526,17 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH, Fürth Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH, Fürth, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH, Fürth, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Im Lagebericht enthaltene lageberichtsfremde und als ungeprüft gekennzeichnete Angaben haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Prüfungsurteile" genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, den inhaltlich geprüften Bestandteilen des Lageberichts oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 22. Oktober 2024 HLB
Dr. Hußmann & Kollegen PartG mbB
Mattias Bahmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Stefan Lütke, Wirtschaftsprüfer |
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