Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 12105
Eingetragen
22.10.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Fahrzeugen und Ersatzteilen aller Art und der Betrieb einer Kraftfahrzeugwerkstatt. Die Gesellschaft kann ihren Zweck an allen Orten, auf jede Weise und nach der Art, die ihr zweckmäßig erscheint, verfolgen. Sie kann sich durch Einlage oder Verschmelzung, Zusammenschluß, Zeichnung, Beteiligung, finanzielle Einschaltung oder sonstwie an allen bestehenden oder zu gründenden Gesellschaften oder Unternehmen beteiligen, deren Zweck dem ihrigen gleich oder verwandt ist. Sie kann auch ausschließlich die Verwaltung solcher und ähnlicher Unternehmen, deren Gegenstand dem ihren gleich ist, übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Postert
seit 7.3.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Am Flasdieck 11 46147 Oberhausen
250000
50.00%
An der Pannhütte 7 46147 Oberhausen
250000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto M. + K. Postert GmbH

Oberhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Auto M. + K. Postert GmbH, Oberhausen

Geschäft und Strategie

Die M.+ K. Postert GmbH betreibt als Markenhändler einen Autohandel mit Neuwagen der Marken CITROEN, DS, OPEL und JEEP sowie einen Gebrauchtwagenhandel und eine Vertragswerkstatt. Weiterhin verkauft die M.+ K. Postert GmbH Fahrzeugzubehör und Öle.

Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die M. + K. Postert GmbH einen Jahresüberschuss von 113 T€ (Vorjahr 101 T€). Der Umsatz erhöhte sich um 7.652 T€ von 27.151 T€ auf 34.803 T€.

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Das Wachstum in Deutschland fiel im Jahr 2022, bestimmt durch den Ukraine Konflikt sowie extremen Energiepreiserhöhungen, nur leicht positiv aus. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 1,9 % (Vorjahr 2,7 %). Der Automobilmarkt verzeichnete im Kalenderjahr 2022 eine Erhöhung an Neuzulassungen bei PKW von 1,1%, der Inlandumsatz erhöhte sich dabei um 8,6%.

Ertragslage

Aus der Gewinn- und Verlustrechnung der beiden vergangenen Geschäftsjahre ergibt sich die folgende Ertragsübersicht:

2022
TEUR
% 2021
TEUR
% Veränderung
TEUR
%
Gesamtleistung 34.803 100,0 27.151 100,0 7.652 28,2
Sonstige betriebliche Erträge 182 0,5 65 0,2 117 180,0
Betrieblicher Aufwand -34.502 -99,1 -26.867 -99,0 -7.635 28,4
Betriebsergebnis 483 1,4 349 1,3 134 38,4
Beteiligungs- und Finanzergebnis -341 -1,0 -240 -0,9 -101 -42,1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 142 0,4 109 0,4 33 30,3
Steuern vom Einkommen und Ertrag -29 -0,1 -8 -0,0 -21 0,0
Jahresergebnis 113 0,3 101 0,4 12 11,9

Finanzlage

Die Cashflow-Rechnung wird nachfolgend dargestellt

2022
EUR
2021
EUR
Jahresergebnis 112.722,45 100.772,06
+ Abschreibungen auf das Anlagevermögen 289.328,76 268.150,53
+ Veränderung der Pensionsrückstellungen -7.853,00 -709,00
= betriebsbedingter Cash-Flow 394.198,21 368.213,59

Vermögenslage

2022
TEUR
% 2021
TEUR
% Veränderung
TEUR
%
Vermögen
Anlagevermögen 1.346 6,3 1.262 8,7 84 6,7
Vorräte 16.306 76,7 10.789 74,6 5.517 51,1
kurzfristige Forderungen 3.526 16,6 2.121 14,7 1.405 66,2
flüssige Mittel 44 0,2 258 1,8 -214 -82,9
Rechnungsabgrenzungsposten 41 0,2 41 0,3 0 0,0
21.263 100,0 14.471 100,0 6.792 46,9
Kapital
Eigenkapital 753 3,5 641 4,4 112 17,5
langfristige Verbindlichkeiten 1.700 8,0 1.168 8,1 532 45,5
kurzfristige Verbindlichkeiten 18.810 88,5 12.662 87,5 6.148 48,6
21.263 100,0 14.471 100,0 6.792 46,9

Das Vermögen der Gesellschaft ist zu 76,7% in den Vorräten und Waren gebunden.

Die langfristigen Verbindlichkeiten beinhalten die Pensionsrückstellung sowie die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus der Finanzierung des Warenbestandes.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 255.645,94€.

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2022 um 6.792 T€ auf 21.263 T€ gestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an der Erhöhung des Waren- und Forderungsbestandes.

Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022 konnte das Ergebnis durch Mehrumsätze gesteigert werden. Laufende Kosten aufgrund der notwendigen Aufstockung des Personalbestandes, weiterer Umstrukturierungen des Geschäftsbetriebes, Erhöhung der Zinskosten, gestiegener Energiekosten sowie unterjähriger Beschaffungsengpässe führten zwar zu einer Erhöhung des Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr, jedoch nicht zu dem geplanten, höheren Jahresüberschuss. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 6.680 T€ auf 20.510 T€, der Warenbestand wurde um 5.517 T€ auf 16.306 T€ erhöht, die Forderungen erhöhten sich aufgrund des starken Jahresendgeschäftes im Dezember um 1.405 T€.

Finanzierungsinstrumente

Zur Finanzierung des operativen Geschäfts der M.+ K. Postert GmbH dient im Wesentlichen die Fahrzeugfinanzierung über den Fahrzeughersteller, die Finanzierung des Kontokorrentrahmens durch die Hausbank sowie im Jahr 2020 und 2022 aufgenommene Kredite im Rahmen der Corona-Hilfskredite.

Künftige Entwicklung

Durch Umstrukturierungsmaßnahmen im Unternehmen wird weiterhin eine positive Entwicklung erwartet. Seit Herbst 2022 ist das Unternehmen als OPEL-Händler tätig. Dies wird ab dem Geschäftsjahr 2023 zu weiteren Umsatzsteigerungen führen. Aufgrund der Tatsache, dass ab Herbst 2022 erst geringe Mengen an OPEL Fahrzeugen geliefert werden konnten hat die Hinzunahme der Marke OPEL im Kalenderjahr 2022 lediglich nur zu geringen Umsatzerlösen mit der Marke OPEL geführt.

Seitens des neuen Konzerns Stellantis wurden zum 30.06.2023 alle Vertragspartner gekündigt. Das Autohaus M + K Postert GmbH erfüllt alle Auflagen, um auch über das Jahr 2023 hinaus die Fahrzeugmarken Jeep, DS Automobiles, Citroen und Opel zu vertreten. Die Verträge wurden verlängert und fortgeführt. Eine Erweiterung des Markenportfolios wurde durch die Hinzunahme der Marke Opel vollzogen um die Marktposition der M + K Postert GmbH weiter zu verbessern und zu steigenden Absatzzahlen zu führen. Zudem sorgt die Einführung weiterer marktgängiger Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge im Stellantis Konzern zu einer Belebung der Umsätze des Unternehmens. Im wachsenden Bereich der Gebraucht- und Jungwagen werden durch zusätzliche Ankäufe höhere Umsätze und ein höherer Ertrag erwartet. Im Bereich des Werkstattgeschäftes wird weiterhin mit konstanten Umsätzen gerechnet.

Prognosebericht

Für 2023 erwartet die M.+ K. Postert GmbH wieder einen Anstieg der Einnahmen in den Bereichen Neu- und Gebrauchtwagen, sowie eine weitere Festigung der Einnahmen im Werkstattbereich. Für das Geschäftsjahr 2023 wird trotz Umsatzsteigerungen aufgrund entstandener Kostensteigerungen, bedingt durch den Ukraine-Krieg, mit einem geringfügig erhöhten Betriebsergebnis gegenüber dem Jahr 2022 gerechnet, für das Geschäftsjahr 2024 werden weitere Umsatzerhöhungen und eine Steigerung des Jahresüberschusses erwartet.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine wesentlichen Ereignisse mit Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb der M.+ K. Postert GmbH.

 

Oberhausen, den 05.12.2023

Auto M.+K. Postert GmbH

Geschäftsleitung

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.346.235,05 1.261.941,05
I. Sachanlagen 1.003.261,00 927.331,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 134.656,00 148.888,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 338.858,00 291.299,00
3. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 529.747,00 487.144,00
II. Finanzanlagen 342.974,05 334.610,05
B. Umlaufvermögen 19.876.270,94 13.167.786,51
I. Vorräte 16.306.518,36 10.789.271,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.526.093,92 2.120.463,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 43.658,66 258.051,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.020,00 41.020,00
Aktiva 21.263.525,99 14.470.747,56

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 753.451,30 640.728,85
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Gewinnvortrag 385.082,91 284.310,85
III. Jahresüberschuss 112.722,45 100.772,06
B. Rückstellungen 378.100,00 332.579,00
C. Verbindlichkeiten 20.131.974,69 13.497.439,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.346.097,74 1.090.896,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 715.600,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.630.497,10 1.090.896,42
2. sonstige Verbindlichkeiten 17.785.876,95 12.406.543,29
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 16.332.894,53 11.073.142,47
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.452.982,42 1.333.400,82
Passiva 21.263.525,99 14.470.747,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 5.521.379,19 4.604.830,71
2. Personalaufwand 2.934.640,87 2.469.838,52
a) Löhne und Gehälter 2.381.427,05 1.997.565,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 553.213,82 472.273,25
davon für Altersversorgung 29.202,79 28.088,32
3. Abschreibungen 289.328,76 268.150,53
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 289.328,76 268.150,53
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.788.758,30 1.491.359,85
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 453,00 453,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.272,13 8.854,80
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 355.838,64 248.674,69
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 28.478,00 7.589,83
8. Ergebnis nach Steuern 138.606,75 128.072,09
9. sonstige Steuern 25.884,30 27.300,03
10. Jahresüberschuss 112.722,45 100.772,06

Anhang

1. ALLGEMEINES

Der Jahresabschluss der Auto M. u. K. Postert GmbH, Oberhausen, wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Sitz der Gesellschaft ist Oberhausen.

Die Gesellschaft ist unter der Bezeichnung Auto M. u. K. Postert GmbH beim Amtsgericht Duisburg unter der Nummer HR B 12105 eingetragen.

2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden entsprechend der Generalnorm für Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung gemäß § 264 Abs. 2 HGB bewertet. Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze gemäß § 252 Abs. 1 HGB wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt; die Abschreibungen sind linear vorgenommen worden. Der Anlagespiegel ist als Anlage angefügt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von € 18.350,00 gebildet.

Die Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken, Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

3. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet abgegrenzte Kosten des Folgejahres gem. § 250 Abs. 1 HGB.

Rückstellungen

In dem Rückstellungsbetrag sind Pensionsrückstellungen in Höhe von € 229.411,00 (Vorjahr: € 237.264,00) enthalten. Die Pensionsrückstellungen wurden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC) bewertet unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Es wurde ein Rechnungszinssatz von 1,7% jährlich angenommen, zukünftige Rentensteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Sie betreffen ausschließlich ausgeschiedene Geschäftsführer.

Der aufgrund der Anwendung des BilMoG noch nicht passivierte Unterschiedsbetrag bei den Pensionsrückstellungen beträgt € 901,00 (Vorjahr: € 1.354,00). Der Unterschiedsbetrag nach §253 Abs. 6 HGB beträgt € 6.232,00 (Vorjahr: € 10.357,00).

Die Steuerrückstellungen betreffen das laufende Jahr sowie die Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen (T€ 30 / VJ T€ 27), Personalkosten (T€ 43 / VJ T€ 22) und Kosten der Jahresabschlusserstellung- und Prüfung (T€ 20 / VJ T€ 20) sowie Aufbewahrungskosten (T€ 16 / T€ 16).

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 18.661.876,47 (Vorjahr: € 13.227.098,85). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben jeweils in voller Höhe eine Laufzeit unter einem Jahr. Sicherheiten bestehen für diese Verbindlichkeiten nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Ende des Berichtsjahres in Höhe von € 2.346.097,74. Vorgenannte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i.H.v. € 979.431,06 durch Eigentumsvorbehalte bzw. Grundpfandrechte sowie Bürgschaften besichert.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stellt sich wie folgt dar:

2022 2021
Laufzeit < 1 Jahr 875.999,96 € 160.399,32 €
Laufzeit 1 - 4 Jahre 897.875,50 € 619.385,94 €
Laufzeit >5 Jahre 572.222,28 € 311.111,16 €
Gesamt 2.346.097,74 € 1.090.896,42 €

Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen (T€ 69/VJ T€ 14), Sachbezügen (T€ 38/VJ:T€ 14), Versicherungsentschädigungen (T€ 20/VJ: T€ 9) sowie sonstige (T€ 43/VJ:T€ 21).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere geprägt von Raumkosten (T€ 459/VJ:T€ 480), Fahrzeugkosten (T€ 272/VJ:T€ 224), Instandhaltungskosten (T€ 112/VJ:T€ 123) sowie Werbe- und Reisekosten (T€ 463/VJ:T€ 248).

4. SONSTIGE ANGABEN

Geschäftsführung

Martin Postert, Kaufmann, Oberhausen

Kristian Postert, Kaufmann, Oberhausen

Bezüglich der Vergütung der Geschäftsleitung werden unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB keine Angaben gemacht.

Das Stammkapital beträgt 255.645,94 Euro.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse für Verbindlichkeiten Dritter bestehen zum 31. Dezember 2022 in Höhe von 1.730.800,14 Euro (VJ: 1.875.205,78 Euro). Entsprechende Pfandrechte oder Sicherheiten wurden diesbezüglich nicht gewährt.

Finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen bestehen zum 31. Dezember 2022 in Höhe von rund 6,312 Mio Euro (VJ: 4,534 Mio Euro) .

Weitere Erläuterungen und Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2022 neben den beiden Geschäftsführern durchschnittlich 48 Angestellte, 11 Teilzeitbeschäftigte und 17 Auszubildende.

5. ERGEBNISVERWENDUNG

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Oberhausen, den 05.12.2023

Bericht des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

 

Martin Postert

Geschäftsführung

Kristian Postert

Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

AUTO M. + K. POSTERT GMBH, OBERHAUSEN

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

Wir haben den Jahresabschluss der Auto M. + K. Postert GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto M. + K. Postert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.

 

Oberhausen, den 18. März 2024

Dr. Schulte GmbH
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