LC BW Agrarroboter GmbH
Petrusstraße 4, 88436 Eberhardzell, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Diem seit 7.3.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LC BW Agrarroboter GmbHEberhardzellJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A. LageberichtGeschäftsmodellUnternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit Die LC BW wurde im Jahr 2011 gegründet. Die LC BW mit dem Lely Center Oberessendorf (Landkreis Biberach) und den zugehörigen Zweigstellen in Hüfingen (Schwarzwald-Baar- Kreis) und Untermünkheim (Landkreis Schwäbisch-Hall) ist der Ansprechpartner für LELY in Baden-Württemberg. Unsere Kunden erhalten innovative Produkte, die von Lely entwickelt wurden, um die Rin- der- und Milchviehhaltung angenehmer, profitabler und nachhaltiger zu machen. Wir als Lely Center sind stolz, ein langjähriger Partner von Lely zu sein. Unser Team versorgt unsere Kunden mit spezialisierter Unterstützung und individuellem Service rund um unsere Lely Produkte. Für die Kunden steht ein erfahrenes Team an Bera- tern für Herdenmanagement mit Melkroboter sowie ein in ganz Baden-Württemberg organisiertes Serviceteam zur Verfügung. Unser Serviceteam steht den Kunden bei Notfällen zu- dem 24 Stunden zur Verfügung. Die Produktion hochwertiger Milch erfordert Zeit und Sorgfalt. Es erfordert aber auch ge- sunde und glückliche Kühe. Als Spezialist helfen wir daher bei der Planung eines Stallneubaus oder bieten auch Beratung zu Umbaulösungen in bestehenden Ställen. Die angebotenen Lösungen reichen von kleinen Betrieben mit 35 Kühen im Fressliegeboxenstall bis zum Neu- bau mit automatischem Fütterungssystem. Bei den Melkrobotern ist seit dem Ende des Be- richtsjahrs 2019 bei uns insbesondere der Astronaut A5 im Einsatz. Bei den Fütterungssystemen stellen insbesondere der Lely Vector sowie Lely Juno eine neue Dimension dar. Der Kuhkomfort und die Gesundheit werden u.a. durch die Modelle Collector und Discovery sowie Luna gesteigert. Durch unsere Lely Managementsoftware ist der nächste Schritt in Richtung einer lebenswerten Zukunft durch die Automatisierung der Landwirtschaft erreicht. Lely Horizon wird allen Landwirten mit einem automatischen Melksystem Lely Astronaut oder einem automatischen Fütterungssystem Lely Vector zur Verfügung stehen. Dabei ist es unser oberstes Anliegen stets ein fairer und langfristiger Partner unserer Kunden zu sein. Wir können nur erfolgreich sein, wenn unsere Kunden mit uns erfolgreich sind. Wir wollen als starker Partner der Landwirtschaft die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichern. Unser Handeln ist langfristig ausgerichtet und geprägt von der Verantwortung gegenüber unseren Kunden. I. Geschäftsverlauf Gesamtwirtschaftliche EntwicklungDie im nachfolgenden Bericht genannten Daten, sind im Wesentlichen Angaben des Statistischen Bundesamtes, der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank entnommen. Konjunktur in DeutschlandLeichter Rückgang der Wirtschaftsleistung Im Jahr 2023 beeinträchtigten die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 %, nachdem es 2022 noch merklich zugelegt hatte (+1,8 %). Die Inflationsrate verminderte sich zwar von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % 2023. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin ausgesprochen hoch. Dämpfende Einflüsse überlagern sichDie bereits Ende 2022 im Zuge des Ukrainekriegs eingetretene wirtschaftliche Schwächephase dauerte im Wesentlichen das gesamte Jahr 2023 an. Dabei überlagerten sich die dämpfenden Einflüsse vielfach. Die bis ins Frühjahr bestehenden Hoffnungen auf eine kon- junkturelle Erholung erfüllten sich nicht. Zu Jahresbeginn wurde die Konjunktur vor allem durch die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, die Materialengpässe und die teilweise noch bestehenden Coronaschutzmaßnahmen gedämpft. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann verstärkt die von den westlichen Notenbanken in Reaktion auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftli- che Situation in Deutschland und weltweit. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel hierzulande und den hohen Unsicherhei- ten, beispielsweise über die Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts und den wirtschaftspolitischen Kurs in Deutschland nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November. In Reaktion auf das Urteil musste die Bundesregierung zum Jahresende in ihrer Finanzplanung deutliche Kürzungen und Einsparungen vornehmen. Inflation hemmt den PrivatkonsumNach einem durch die Erholung von der Coronakrise getriebenen kräftigen Zuwachs im Vorjahr um 3,9 % gingen die privaten Konsumausgaben 2023 preisbereinigt um 0,8 % zurück. Hauptgrund war der kräftige Anstieg der Verbraucherpreise, der die Kaufkraft der Einkommen vieler Haushalte deutlich dämpfte. Die Privathaushalte gaben insbesondere für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %) sowie Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (-4,5 %) erheblich weniger aus, trotz der vielfach deutlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen und der insgesamt robusten Arbeitsmarktlage. Die staatlichen Konsumausgaben verminderten sich mit dem Wegfall von pandemiebedingten Sonderausgaben ebenfalls. Der Staatskonsum, der 2022 noch um 1,6 % gestiegen war, sank um deutli- che 1,7 %. Insgesamt trugen die Konsumausgaben mit einem Beitrag von -0,8 Prozentpunkten wesentlich zum Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts bei. Gespaltene InvestitionskonjunkturÄhnlich wie bereits im Vorjahr zeigte sich die Investitionskonjunktur gespalten. Einerseits legten die Investitionen in Ausrüstungen wie Fahrzeuge und Maschinen erneut zu, wenn auch schwächer als 2022 (+3,0 % nach +4,0 %). Hier stützen die abnehmenden Liefereng- pässe die Entwicklung, die eine sukzessive Abarbeitung der aufgestauten Auftragsbestände ermöglichten. Andererseits gaben die Bauinvestitionen, die im Vorjahr um 1,8 % gesunken waren, abermals nach. Sie wurden noch stärker als die Ausrüstungsinvestitionen durch die rasant steigenden Leitzinsen ausgebremst und verminderten sich, trotz eines witterungs- bedingt günstigen Jahresauftakts, um 2,1 %. Neben dem zinsbedingten Nachfragerückgang, von dem der Wohnungsbau noch stärker als der Gewerbebau betroffen war, belastete die nur langsam nachlassende Baupreisdynamik das Investitionsgeschehen. Alles in allem gingen von den Bruttoanlageinvestitionen kaum Impulse für das preisbereinigte Wirtschaftswachstum aus. Schwacher AußenhandelDer grenzüberschreitende Handel der deutschen Wirtschaft konnte 2023 nicht an die deut- lichen Zuwächse während der Erholung von der Coronakrise im Jahr 2022 anknüpfen. So- wohl die Exporte als auch die Importe sanken um 1,8 % beziehungsweise 3,0 %, nachdem sie im Vorjahr noch um 3,3 % und 6,6 % gestiegen waren. Maßgeblich für den Rückgang des Exportgeschäfts war die im Jahresverlauf schwächer werdende weltwirtschaftliche Gangart. Zudem belasteten die hohen inländischen Energiekosten die deutschen Exportunternehmen, insbesondere in den energieintensiven Produktionsbereichen wie der chemi- schen Industrie. Dämpfend auf die Importe wirkte wiederum die schwache inländische Produktions- und Konsumentwicklung. Da die Importe jedoch stärker sanken als die Exporte, wirkte der Außenhandel als Ganzes rechnerisch mit einem Wachstumsbeitrag von +0,6 Prozentpunkten dem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts entgegen. Niedrigeres Finanzierungsdefizit des StaatesDie staatlichen Einnahmen expandierten 2023 mehr als die Ausgaben. Befördert wurde das Einnahmenwachstum vor allem durch steigende Sozialbeiträge und höhere Verkaufserlöse, unter anderem aus Anhebungen von städtischen Gebühren und von Eintrittsgeldern für öffentliche Einrichtungen. Stärkste Treiber des Ausgabenwachstums waren Anpassungen bei den Renten und Pensionen sowie höhere Zinsaufwendungen. Hinzu kamen umfangrei- che Mehrausgaben zur Abmilderung der Energiekrise, wie die Zahlungen für die Gas-, Fernwärme- und Strompreisbremsen der Bundesregierung. Das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit gab in Relation zum nominal kräftig gestiegenen Bruttoinlandsprodukt leicht von 2,5 % im Vorjahr auf 2,0 % nach. Die staatliche Schuldenquote, die 2022 noch bei 66,1 % lag, dürfte auf rund 65 % gesunken sein. Robuste ArbeitsmarktlageTrotz der allgemeinen Konjunkturschwäche blieb der Arbeitsmarkt in einer soliden Grundverfassung. Zwar stieg die Arbeitslosenzahl in der Statistik, auch wegen der verstärkten Erfassung Geflüchteter, von 2,4 Millionen Menschen im Vorjahr auf 2,6 Millionen Menschen. Die Arbeitslosenquote befand sich mit 5,7 % aber nach wie vor auf einem ver- gleichsweise niedrigen Niveau und nur leicht über dem Stand von 2022 (+5,3 %). Zudem hielt der Beschäftigungsaufbau an. Die Erwerbstätigenzahl kletterte im Vorjahresvergleich um rund 300.000 auf einen neuen Rekordwert von gut 45,9 Millionen Menschen. Inflationsrate nach Höchststand etwas gesunkenNachdem die jährliche Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex 2022 mit 6,9 % den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht hatte, ging sie 2023 etwas zurück. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflationsrate bei 5,9 %, wobei die Monatswerte einen klar rück- läufigen Trend zeigten. So ist die Inflationsrate ausgehend von den im Januar und Februar mit jeweils 8,7 % markierten Maximalwerten bis November und Dezember auf Jahrestief- stände von 3,2 % und 3,7 % gefallen. Generell haben sich die Triebkräfte der Inflation ver- schoben, weg von den Importpreisen hin zur Binnenteuerung. Verantwortlich für den Rückgang der Gesamtteuerung war in erster Linie der nachlassende Preisanstieg bei Ener- gie. Angesichts staatlicher Entlastungsmaßnahmen und rückläufiger Notierungen für Ener- gieträger verteuerten sich Energieprodukte 2023 um unterdurchschnittliche 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Vorjahr. Bei Nahrungsmitteln hielt hingegen der hohe Preisauftrieb nahezu ungebremst an. Sie verteuerten sich um 12,4 %, nach einer Erhöhung um 13,4 % im Vorjahr. Die Finanzmärkte sehen Zins- und Inflationsgipfel erreichtDas langsame, noch andauernde Abklingen des Inflationsschocks des Jahres 2022 domi- nierte das vergangene Jahre 2023 an den Finanzmärkten. Die Notenbanken setzten ihre geldpolitischen Straffungen aus dem Vorjahr fort und erhöhten ihre Leitzinsen weiter. Bei- de Notenbanken erreichten damit 2023 und binnen unter achtzehn Monaten Erhöhungs- phase die höchsten Leitzinsniveaus seit der globalen Finanzkrise von 2008; im Falle der EZB die höchsten seit Einführung des Euro. Im Zuge dieser Zinspolitik sanken die konjunkturellen Aussichten der Weltwirtschaft aufgrund der steigenden Finanzierungskosten. Branchenbezogene RahmenbedingungenDie nachfolgenden Daten sind Veröffentlichungen des Bauernverbandes sowie des Deutschen Raiffeisenverbands entnommen. Die Investitionsmöglichkeiten unserer Kunden, den Milchviehaltern hängen in größtem Maße von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, also der landwirtschaftlichen Betriebe ab. Der Preisindex der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) für die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse (FFPI) erreichte für das Jahr 2022 ein Ergebnis von 124 Punkten (Vj: 143,7 Punkten). Dieser sank dabei um 13,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Der FAO-Getreidepreisindex lag 2023 im Durchschnitt bei 130,9 Punkten. Dies stellt einen Rückgang von 15,4 % gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2022. Nach dem Rekordjahr 2022 spiegelt der Getreidepreisindex trotzdem weiterhin gut versorgte Märkte wider. Der FAO-Pflanzenölpreisindex erreichte 2023 einen Jahresdurchschnittswert von 126,3 Punkten. Dies entspricht einem Verlust von 32,7 % im Vergleich zu 2022. Im Jahr 2022 wurde ein neues Allzeithoch mit einem Jahresdurchschnittswert von 187,8 Punkten erreicht. Der FAO-Milchpreisindex lag im Durchschnitt für das Gesamtjahr 2023 mit einem Verlust von 17,3 % bei 123,7 Punkten. Diese Entwicklung ist auf die schwache Importnachfrage aufgrund hoher Mengen in den eigenen Ländern zurückzuführen. Preisrückgänge ergaben sich über alle Milchprodukte hinweg. Auch der FAO-Fleischpreisindex sank im Jahr 2023. Er erreichte ein Jahresdurchschnitt von 114,6 Punkten und damit einen Verlust von 3,5 %. Der Rückgang ist auf höhere Exportmöglichkeiten von führenden Exportländern parallel zu einer verhaltenen Importnachfrage zurückzuführen. In ihrer Landwirtschaftsprognose 2023 bis 2032 gehen FAO und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) davon aus, dass die globale Agrar- produktion um 1,1 % pro Jahr steigen wird. Diese Einschätzung deckt sich mit der des letzten Jahres. Die zusätzlichen Erträge werden dabei vor allem in Schwellen- und Niedrigeinkommensländern erzielt. Die globale Erntemenge wird bis 2032 voraussichtlich am stärksten durch einen leichteren Zugang zu Inputfaktoren sowie durch produktionssteigernde Investitionen beeinflusst. Dabei muss mit steigenden Energiekosten und höheren Preisen der Inputfaktoren gerechnet werden. Diese Entwicklung würde zu höheren Produktionskosten führen und die Inflation von Lebensmittelpreisen antreiben, was in Unsicherheiten der Ernährungssicherung resultiert. Agrarpolitik und AgrarförderungIm vergangenen Jahr griff die Reform der Europäischen Agrarpolitik (EU-Agrarpolitik) erstma- lig vollumfänglich für die Landwirtschaft. Während sich die sogenannten "Öko- Regelungen" bei den Landwirten teilweise nur einer mäßigen Nachfrage erfreuten und viele Fragen bei der Umsetzung durch die Praxis offen blieben, ist die Debatte über den nächsten Programmzeitraum der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Brüssel bereits wieder in vollem Gange. Nach dem Beginn der offiziellen Beitrittsverhandlungen der Ukraine mit der Europäischen Union (EU) schlägt die Frage nach den Auswirkungen auf die GAP hohe Wellen. Die Aufnah- me der Ukraine als großer Agrarstaat in die EU hätte erhebliche Auswirkungen auf die Verteilung der GAP-Mittel. Die durchschnittliche Betriebsgröße der ukrainischen Betriebe ist deutlich größer als aktuell in der EU und auch die landwirtschaftlich genutzten Flächen sind deutlich größer. Deswegen wird eine Obergrenze für die GAP-Zahlungen vorgeschlagen. Der Krieg in der Ukraine führte 2023 aber auch zu Spannungen innerhalb der EU. Große Mengen an ukrainischen Agrarprodukten gelangten nach Ungarn, Bulgarien, Polen, die Slo- wakei und Rumänien, weswegen die Handelspreise für Weizen und andere Lebensmittel stark unter Druck gerieten und sich die EU zu einem Einfuhrverbot für diese Waren genötigt sah. Nachdem diese Maßnahme auslief und durch die EU-Kommission nicht verlängert wur- de, verhängten Ungarn, Polen und die Slowakei einseitig nationale Verbote. Weiterhin maßgebliches Thema auf EU-Ebene war das Vorhaben der Farm-To-Fork Strategie (nachfolgend kurz: F2F). Geplant war es, dass 2023 bereits viele der vorgeschlagenen Maß- nahmen verabschiedet sein sollten. Viele Gesetze und Reformen, die als wichtige Bausteine der F2F-Strategie gelten, scheiterten aber oder verharrten im legislativen Prozess. Maßnahmen, wie die Verordnung zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln (SUR) wurden vom EU-Parlament abgelehnt. Dies gilt auch für den Vorschlag zur Liberalisie- rung neuer Gentechniken (NGT). Die zunehmend polarisierten Debatten im Vorfeld der im Juni 2024 anstehenden Europawahl tragen wohl ihr Übriges dazu bei, dass es auch in den nächsten Monaten schwierig sein dürfte, Kompromisse zu finden. Viele Elemente, die die EU-Kommission ursprünglich als Teil der F2F-Strategie vorgesehen hatte, wurden immer noch nicht vorgeschlagen, wie das versprochene Gesetz über nachhaltige Lebensmittelsysteme sowie der Großteil der Überarbeitung der EU- Tierschutzvorschriften. MilchwirtschaftNach dem stark volatilen Marktverlauf mit sehr großen Preis- und Kostensteigerungen im Vorjahr bewegte sich das Marktgeschehen 2023 wieder einige Schritte in Richtung Normalität. Obwohl die Preise für Milch und Milchprodukte wie auch die Kosten für Energie und Betriebsmittel vor allem in der ersten Jahreshälfte teilweise deutlicher nachgaben, blieben sie auf einem im längerfristigen Vergleich höherem Niveau. Das Wachstum der weltweiten Milchproduktion hat sich 2023 gegenüber dem Vorjahr wie- der etwas beschleunigt. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) erwartet einen Anstieg um 1,3 % auf 950 Mio. t Milch (Vorjahr +0,6 %). Größere Steigerungen werden dabei in Asien, insbesondere in Indien und China, verzeichnet. Der Welthandel dürfte nach den Prognosen im Jahr 2023 etwa 84 Mio. t Milchäquivalent erreichen und damit nach einem Rückgang um 2,9 % im Vorjahr erneut um rd. 1,0 % schrumpfen. Der Rückgang beruht auf geringeren Importen in Asien, vornehmlich Chinas, sowie steigender Inlandsproduktion und höheren Vorräten eingeführter Produkte. Die internationalen Preise für Milchprodukte sind von Januar bis September 2023 haupt- sächlich aufgrund einer schwachen Importnachfrage bei ausreichenden Beständen in impor- tierenden Ländern gesunken. Ab Oktober erholten sich die Nachfrage und damit auch die Weltmarktpreise für Milchprodukte wieder. In Deutschland blieb die Milcherzeugung erst ab November hinter der Vorjahreslinie zurück. Für das Jahr 2023 dürfte sich insgesamt ein Plus von 1,4 % zeigen. Damit erreichte die Anlie- ferungsmenge rund 31,5 Mio. t. Gleichzeitig stiegen die Inhaltsstoffe der Rohmilch etwas an, womit den Molkereien mehr Milchfett und -eiweiß zur Verarbeitung zur Verfügung stand. Ein überproportionales Wachstum zeigte die Erzeugung von Biomilch. Hier lag die Steigerung in der Anlieferung etwa bei 5,0 % gegenüber dem Vorjahr. Ihr Anteil an der Gesamtanlieferung der deutschen Erzeuger stieg damit leicht auf etwa 4,4 % an. Der Strukturwandel in der deutschen Milchviehhaltung setzte sich 2023 gegenüber dem Vor- jahr etwas beschleunigt fort. Nach den Ergebnissen der Viehzählung vom November 2023 ging im Vorjahresvergleich die Zahl der Milchkuhhalter um 4,4 % auf 50.581 zurück. Die Abnahmerate, die im Vorjahr 3,5 % betrug, lag damit wieder im langjährigen Durchschnitt von 4,5 %. Die Zahl der gehaltenen Milchkühe verminderte sich im Vorjahresvergleich um 2,5 % auf 3,71 Mio. Tiere. Die durchschnittliche Bestandsgröße stieg damit, bei großen regionalen Unterschieden, rechnerisch von 72,0 auf 73,4 Milchkühe je Haltung. Damit hat sich die durchschnittliche Anzahl der Kühe je Betrieb in der letzten Dekade um 20 Tiere erhöht. Nachdem im Vorjahr die Preise an den Märkten für Milchprodukte Rekordwerte erreicht hatten, kam es beginnend ab Herbst 2022 bis in die erste Jahreshälfte 2023 hinein vor dem Hintergrund eines wieder höheren Angebots bei gleichzeitig preisbedingt schwächerer Nach- frage zu deutlichen Korrekturen nach unten. In der zweiten Jahreshälfte kam es dann wieder zu einer Erholung. Im Jahresdurchschnitt gingen die Notierungen für Blockbutter um rd. 28 %, für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität um rd. 33 % sowie die Preise für Schnitt- käse um rd. 25 % zurück. Sie lagen damit über dem Niveau des Jahres 2021. Die private Nachfrage der deutschen Verbraucher litt weiterhin unter der gestiegenen Inflation. Lediglich bei Butter, Käse aus der Selbstbedienung und Joghurt konnten höhere Absatzmengen erreicht werden, während für andere Milchprodukte erneut Mengenrückgänge zu verzeichnen waren. Zudem griffen die Verbraucher innerhalb der Produktsegmente weiterhin ver- stärkt zu Aktionsware und Handelsmarken. Die wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung der auf Milchviehhaltung spezialisierten Futter- baubetriebe war im Wirtschaftsjahr 2022/23 von weiter gestiegenen Milchpreisen getrie- ben. Trotz erheblicher Mehrkosten für Futtermittel wurde ein Unternehmensergebnis von durchschnittlich 143.300 Euro erzielt. Das sind gegenüber dem Vorjahr 52.800 Euro oder 58 Prozent mehr. Je nicht entlohnter Familienarbeitskraft errechnet sich daraus ein Ergeb- nis von 95.900 Euro Laut Konjunkturbarometer Agrar vom Juni 2023 steigt die Investitionsbereitschaft der deut- schen Landwirte wieder deutlich an, und zwar insbesondere bei Maschinen und Erneuerba- ren Energien. Der Anteil der Landwirte, der im zweiten Halbjahr 2023 investieren will, liegt bei 39 Prozent. Die Investitionszurückhaltung bei Wirtschaftsgebäuden kommt auch darin zum Ausdruck, dass es sich bei den geplanten Stallbauinvestitionen zum überwiegenden Teil um Erhaltungsinvestitionen handelt. Gründe dafür sind vor allem unklare politische und ge- setzgeberische Rahmenbedingungen und damit fehlende Planungssicherheit. Deutlich zugenommen hat das beabsichtigte Investitionsvolumen in außerlandwirtschaftliche Zwecke. Nach den Ergebnissen des Konjunkturbarometer Agrar für den Monat Juni 2023 hat sich die Stimmungslage unter den deutschen Landwirten gegenüber der vorangegangenen Erhebung aus Dezember 2022 leicht verschlechtert. Ihre aktuelle wirtschaftliche Lage schätzen die Landwirte gegenüber Dezember 2022 zwar unverändert ein, die zukünftige wirtschaftliche Situation wird hingegen schlechter beurteilt und erreicht damit den niedrigsten Stand seit September 2005. Entwicklung der Melkroboter in BWNachfolgende Darstellung stellt die Entwicklung der Lely Melkroboter in BW dar. Basierend auf Branchenerhebungen verfügten wir in den Jahren bis 2023 in etwa zwischen 50 und 65 % Marktanteil. Die allgemeine Nachfrage ist nach wie vor sehr hoch. Die Verbreitung von automatisierten Melksystemen über alle Fabrikate in BW liegt nach unserer Schätzung bei ca. 35-40 % (d.h. ca. mindestens 1/3 der Kühe werden derzeit bereits automatisch gemolken). Lage der LC BWUmsatz- und Absatzentwicklung Die strategische Steuerung der Unternehmensbereiche erfolgt über die wertorientierte Un- ternehmensführung, unter Nutzung eines integrierten Risikomanagementsystems. Als finanzielle Leistungsindikatoren sehen wir die Rohertragsmarge sowie den EBIT an. Bei den Betriebsstellen verzeichnete die LC BW im Berichtsjahr keine wesentlichen Veränderungen. Der Umsatz liegt mit Mio. EUR 26,6 (Vj.: Mio. EUR 19,6) deutlich über dem Vorjahr. Der An- stieg resultiert im Wesentlichen aus der gestiegenen Anzahl von installierten Robotern. Nach Störungen der weltweiten Lieferketten, welche im Vorjahr zu einem Rückgang der Anzahl der installierten Roboter geführt hatte, war die Liefersituation im Geschäftsjahr deutlich normalisierter. Der Service und Ersatzteilumsatz ist angesichts der weiter zunehmenden Roboterpopulation gestiegen. Der Materialaufwand bzw. die Materialaufwandsquote ist im Berichtsjahr im Mehrjahres- vergleich als normalisiert zu beurteilen. Im Vorjahr war der Materialaufwand bzw. die Materialaufwandsquote positiv durch die gestiegenen Serviceleistungen beeinflusst, zudem macht sich im Vorjahr der gesunkene Anteil an Neuinstallationen in der Materialaufwandsquote bemerkbar gemacht. Unser Rohertrag ist somit im Berichtsjahr absolut betrachtet deutlich gestiegen. Der Personalaufwand ist durch den weiteren Ausbau unseres Serviceteams und das Nachziehen unserer Verwaltung an die gewachsene Struktur deutlich höher als im Vorjahr. Der Personalaufbau ist für uns eine der wichtigsten Säulen um auch zukünftig den Landwirt- schaftlichen Betrieben mit hochqualifizierten Mitarbeitern zeitnahe zur Verfügung zu stehen, sei es im Service oder bei Notfällen. 2021 haben wir mit inzwischen 3,5 Mitarbeitern ein eigenständiges auf Milchtank und Kälte- technik spezialisiertes Milchtank-Serviceteam eingeführt und ausgestattet. Das Ziel ist Milch- tanks bzw. Milchkühlaggregate aller Fabrikate im Service betreuen zu können. Dies hat sich in 2022 und 2023 erfolgreich weiterentwickelt. Die Spezialisierung auf die einzelnen Produk- te gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Abschreibungen liegen in Folge von konstanten (Ersatz-) Investitionen nahezu auf Vorjahresniveau. Der sonstige betriebliche Aufwand sind im Wesentlichen durch gestiegene Zuführungen zu Wertberichtigungen in Folge einer gesunkenen Zahlungsmoral bedingt. Zum anderen waren höhere Rückstellungsbildungen erforderlich. Der für unsere Steuerung relevante EBIT ist im Berichtsjahr deutlich angestiegen. Die Zinsaufwendungen entfallen auf unsere Fremdfinanzierung und sind auf Grund unserer wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre in der Tendenz leicht rückläufig. In 2023 hat sich der Zinsaufwand leicht erhöht, da unsere Vorratsbestände sich Lieferbedingt auf einem grundsätzlich höheren Niveau bewegten. Unser für das Berichtsjahr 2023 geplantes Ergebnis konnte übertroffen werden. Hierfür ist insbesondere die gestiegene Anzahl an Neuinstallationen verantwortlich. Das Ergebnis hat sich von rd. TEUR 569 im Berichtsjahr 2022 auf TEUR 1.334 in 2023 erhöht. Das Ergebnis ist unverändert im Branchendurchschnitt. Dennoch sehen wir unverändert in der Verbesserung unserer Abläufe und der Konsolidierung unseres schnellen Wachstums der Vorjahre Herausforderungen. Geschäftsergebnis und Beurteilung der Entwicklung durch die GeschäftsführungDie Einkommens- und Ertragsentwicklung des Geschäftsjahres 2023 wird angesichts der u.a. auch globalen Rahmenbedingungen als gut beurteilt. InvestitionenDie Investitionen sehen wir als klares Bekenntnis zu unseren Standorten und unserer regionalen Verbundenheit. Die Anlagenzugänge belaufen sich auf TEUR 190 (Vj. TEUR 243). Die Investitionen entfallen im Wesentlichen auf den weiteren Ausbau unseres Service d.h. die Anschaffung neuer Servicemobile und den Ersatz von alten Servicemobilien sowie auf Betriebsausstattung. Auf Grund unserer umfangreichen Investitionen in den Vorjahren (u.a. Erwerb des Standorts in Oberessendorf mit Umbau) belaufen sich die Abschreibungen auf nunmehr TEUR 366. In Summe ist das Sachanlagevermögen somit leicht rückläufig. Vermögens- und FinanzlageDie Vorräte waren zum Bilanzstichtag deutlich höher als noch in den Vorjahren. Dies entfällt auf zwei Effekte: Der Bestand an noch nicht veräußerten Maschinen ist leicht überproportional gestiegen. In Folge der gestörten Lieferketten in Vorjahren wurde die Lieferkette resili- enter ausgestaltet, was dazu geführt hat, dass Maschinen bereits teils an uns geliefert wur- den, aber beim Kunden noch nicht installiert sind. Zum anderen waren im Berichtsjahr auf Grund von zahlreichen noch nicht fertigen Vorgewerken und zeitlichem Verzug bei Stallbau- ten Maschinen noch nicht installiert. Dies hat sich im Berichtsjahr dazu geführt, dass die vertraglichen Anzahlungen noch nicht in dem erforderlichen Maß angefordert werden konnten. Des Weiteren sind unsere Ersatzteilbestände durch die gestiegene Anzahl an Servicemobilen und das Erfordernis der Vorhaltung für nunmehr mehrere Generationen ebenfalls erhöht. Darüber hinaus, hat sich eine höhere Lagerhaltung angesichts der Erfahrung aus den Lieferstörungen und der steigenden Preise als zielführend erwiesen. Die Forderungen bewegen sich stichtagsbedingt (u.a. auf Grund des gestiegenen Geschäfts- volumens) über dem Niveau des Vorjahres. Die Gesamtverbindlichkeiten (ohne gebildete Rückstellungen) sind höher als im Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Der Anstieg ist stichtagsbedingt, bzw. korrespondiert mit der Zunahme der noch nicht veräußerten Maschinen. Unsere Eigenkapitalquote stellt eine stabile Basis für die Fortentwicklung der Geschäftstätigkeit dar. Die Vermögens- und Finanzlage der LC BW ist gut geordnet. Finanzierungsmaßnahmen bzw. FinanzierungsvorhabenDie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stellen eine fristkongruente Finanzierung der Sachanlagen dar. Die LC BW realisierte den Erwerb und Umbau des Standortes in Oberessendorf im Berichts- jahr 2019. Die Finanzierung erfolgte durch ein langfristiges Bankdarlehen. Der Restbetrag ist vollständig durch Eigenkapital unterlegt. Die LC BW nutzt zudem die Mittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft zur Stärkung der internen Finanzkraft. Somit stehen jederzeit ausreichend finanzielle Mittel zur internen Finanzierung zur Verfügung. Die Finanzierungsstruktur wird kontinuierlich überprüft und ist dem Unternehmen angemes- sen. Die Zahlungsmoral hat sich im Berichtsjahr u.E. leicht verschlechtert. Insbesondere das sog. Asset-Liabilities-Management bezogen auf der Anschaffung von Robotern und den dafür erforderlichen Anzahlungen von Kunden hat sich im Berichtsjahr als zunehmend herausfordern gekennzeichnet. In diesem Bereich war ein gewisser zeitlicher Versatz zu verzeichnen. Die Finanzlage wird in Summe dennoch als positiv beurteilt. Personal- und SozialbereichIm Berichtsjahr beschäftigten wir im Jahresdurchschnitt 70,5 Mitarbeiter, nach 71,9 Mitarbeitern im Vorjahr. Gerade in einem Dienstleistungsunternehmen sind die Mitarbeiter entscheidend für den Kundenerfolg und damit auch für den Unternehmenserfolg. Wie in den Vorjahren wurde auch im laufenden Berichtsjahr eine große Anzahl langjähriger Mitarbeiter beschäftigt. In der derzeitigen wirtschaftlichen Verfassung der Region und einem leergefegten Arbeitsmarkt gestaltet sich das Finden von motivierten und qualifizierten Mit- arbeitern zunehmend schwieriger. Um die ständig steigenden Kundenbedürfnisse erfüllen zu können, ist eine kontinuierliche Weiterbildung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter unerlässlich. Entscheidend für die erfolgreiche Fortentwicklung der LC BW sind unsere hoch qualifizierten und kompetenten Mitarbeiter. Wir investieren deshalb sehr stark in Personalentwicklung und schulen unsere Mitarbeiter- /innen kontinuierlich auf die wachsenden Anforderungen. Die Gewinnung von zusätzlichen Mitarbeitern gestaltet sich jedoch weiter schwierig. UmweltschutzNatur und Landwirtschaft sind untrennbar verbunden. Mit unseren Lely Produkten unterstützen wir Milchviehhalter mit nachhaltigen Lösungen um den Wasser- und Stromverbrauch zu minimieren. Wir fühlen uns zum Schutz der Umwelt nachhaltig verpflichtet. Daher hat der Umweltschutz bei all unserer Investitions- und Instandhaltungsentscheidungen einen hohen Stellenwert. Die LC BW betreibt einen erheblichen Aufwand, um alle gesetzlichen Anforderungen im vollen Umfang erfüllen zu können. Die Verantwortung für die Umwelt ist unseren Mitarbeitern ein hohes Gut. Unsere Mitarbeiter sind stets angehalten, neben wirtschaftlichen Aspekten auch Belange des Umweltschutzes bei ihren Entscheidungen und Handlungen zu berücksichtigen. Es ist unser Ziel, mit den Lely Melkrobotern eine energieneutrale Milchviehhaltung zu erreichen, d.h. jeder Betrieb nutzt nur die Energie, die er selbst gewinnt. Dafür ist zunächst der Energieverbrauch der Stalltechnik zu reduzieren. Zum Beispiel mit wirtschaftlicheren Melkrobotern und der Nutzung von batteriebetriebenen automatischen Fütterungssystemen und Stallreinigern. Die Nachhaltigkeit ist hierbei von immenser Bedeutung. Mit dem Fütterungsroboter und dem Lely Astronaut Melkroboter bringt Lely Effizienz bei Fütterung und Milchproduktion zusammen. Unterstützt von einem Managementsystem na- mens Horizon. Mit Horizon sind Landwirte in der Lage, ihre Betriebe zu jeder Stunde des Tages nachhaltig zu betreiben. Dadurch helfen wir Milchviehhaltern, ihre Kohlenstoffbilanz zu reduzieren. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDie nichtfinanziellen Leistungsindikatoren umfassen u.a. die Anzahl der installierten Roboter (sog. Roboterpopulation) im Branchenvergleich. Nach den derzeit verfügbaren Branchenzahlen haben wir uns im Berichtsjahr 2023 im Branchenschnitt entwickelt. Die LC BW muss für die aktuellen und künftigen Mitarbeiter ein attraktiver, vertrauenswürdiger Arbeitgeber sein. Für den Geschäftsführer ist die Motivation und Qualifizierung der Mitarbeiter von großer Bedeutung. Wir tragen der Bedeutung der Mitarbeiter in unserem personalintensiven Geschäftsmodell u.a. durch folgende Leistungsindikatoren Rechnung: Ausbildungsquote und Fluktuationsquote. Hier haben wir uns im Berichtsjahr positiv entwickelt. Sonstige wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresEs waren keine weiteren berichtspflichtigen Vorgänge zu verzeichnen. Beurteilung der Entwicklung durch die GeschäftsführungDie Gesamtentwicklung der LC BW kann unter Beachtung der im Vorjahr getätigten Investi- tionen in den Standort Oberessendorf, dem Druck und die Konsolidierung in der Landwirtschaft erneut zufriedenstellen. Die Basis der LC BW, die Anzahl der Landwirte, die auf Lely Produkte und unseren Service vertrauen steigt kontinuierlich. Dies obwohl die zunehmenden staatlichen Reglementierungen (Düngemittelverordnung, Pflanzenschutzmaßnahmen, Tierwohl usw.) den landwirt- schaftlichen Betrieben stark zusetzen und auch zu vorzeitigen Betriebsaufgaben führt. Die Anzahl der Haupterwerbsbetriebe hat in den letzten Jahren stark abgenommen. Der Druck auf die Landwirte nimmt stetig zu. Die Anzahl der Betriebe wird sich u.a. durch das Verbot der Anbindehaltung noch beschleunigen. Die LC BW ist für Landwirte zwar unentbehrlich, was insbesondere den Service anbelangt. Dennoch werden wir sehr stark von der Einkommenssituation der landwirtschaftlichen Kundschaft tangiert. Dies zeigt sich im Wesentlichen in den Anfragen für neue Roboter und der Stalltechnik und schlägt sich nicht zuletzt in der Zahlungsmoral nieder. Inwiefern sich der spürbare Zinsanstieg auf die Investitionslaune der Landwirtschaft auswirkt bleibt abzuwarten. Die Geschäftsführung kann mit der Ergebnisentwicklung im Berichtsjahr zufrieden sein. Wir hoffen auf eine weitere Stabilisierung der Lieferketten sowie auf eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes, da sich die Gewinnung von Mitarbeitern als zunehmend schwierig gestaltet. Die Herausforderungen bestehen jedoch in der Zukunft vor allem in der weiteren Digitalisie- rung und der weiteren Optimierung unseres Servicenetzes. Risikobericht, RisikomanagementJedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Unser Risikomanagement ist darauf ausgerichtet, Chancen und Risiken des unternehmerischen Handelns verantwortungsbewusst gegeneinander abzuwägen, um damit den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens zu sichern. Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken hat die Geschäftsführung ein Sys- tem eingerichtet, das im Wesentlichen auf folgenden Instrumentarien aufbaut: - Umsatz- und Ertragsmanagementsystem - Produktivitätsnachweis für die Installationen und Reparaturen - Mahn- und Forderungsüberwachungsstatistiken Daneben bestehen Controlling-Instrumentarien, die laufende Erfolgskontrollen und die Ein- leitung konvergierender Maßnahmen ermöglichen. Überfällige Forderungen werden nach erfolgloser Mahnung an einen Dritten zur Beitreibung übergeben. Zur genaueren Quantifizierung der möglichen Risiken wird zudem eine Risikoinventur durch- geführt und konstant an die Unternehmensaktivitäten angepasst. Wesentliche Chancen und RisikenDie Ertragslage in der Landwirtschaft hat sich im Berichtsjahr stabilisiert. In der Milchwirt- schaft können die Preise derzeit als stabil bezeichnet werden. Der Druck auf die Landwirte ist weiterhin enorm hoch: bodennahe Ausbringung von Gülle, die Düngeverordnung, Trockenheit, Schneedruck und Borkenkäfer in den Wäldern. Die Zunehmende Regulatorik führt ebenfalls zu Unwuchten. Auswirkungen der Nachhaltigkeitsdebatte stellt die Landwirtschaft auch in den kommenden Jahren vor immense Herausforderungen. Das sind alles Themen, die die Landwirtschaft beschäftigen. Zudem sind die Auswirkungen der Biostrategie sowie die künftige Ausgestaltung von Forderungsmaßnahmen derzeit noch nicht abschließend zu beurteilen bzw. im Umbruch. Die Lely Produkte weisen nach wie vor eine starke Marktdurchdringung auf. Diese wollen wir weiter steigern. Im Bereich der Neu-Installation bestehen Risiken aus der Inzahlungnahme von Gebrauchtmaschinen, der Lagerverweildauer sowie der Überalterung. Diesem Risiko versuchen wir durch ein aktives Vorratsmanagement zu begegnen. Der personalintensive Servicebereich hat insgesamt eine stabile Auslastung und Ertragslage. Aufgrund der breiten Sortimentsstruktur und den regelmäßig erforderlichen Wartungen besteht eine konstant hohe Auslastung. Aufgrund des breiten Sortimentes, einer großen räumlichen Ausdehnung und der hohen Investitionen in den Vorjahren sehen wir weitere Chancen für eine positive Entwicklung der LC BW. Zudem tragen die Lely Produkte u.a. auch durch die Digitalisierung zu einer effizienteren und lebenswerteren Landwirtschaft bei. D.h. der allgemeine Trend zu Automatisierung ist ungebrochen, in Familienbetrieben wird hauptsächlich wegen körperlicher Entlastung und mehr Flexibilität, in Großbetrieben eher wegen Mitarbeitermangel eine Automatisierung fortschreiten. Im Sommer 2021 hat Lely das neue Managementsystem Horizon bei Neukunden eingeführt. Seit November 2021 besteht auch für Bestandskunden die Möglichkeit das neue Horizon zu verwenden. Horizon ist die Nachfolgesoftware vom bisherigen T4C (Time for Cows) und mehr auf aktuelle und zukünftige Anforderungen wie z.B. Cloud Zugriff, mobile Endgeräte sowie Möglichkeiten zur Datenvernetzung mit externen Partnern ausgelegt. Auch hier wer- den kontinuierlich Weiterentwicklungen erfolgen. Wir rechnen auch im Berichtsjahr 2024 mit einem weiterhin schwierigen landwirtschaftli- chen Umfeld. Chancen sehen wir in dem Ausbau unseres Servicebereichs. Eine stetige Fortentwicklung der Lely Produkte gewährleistet, dass stets Neuerungen und Optimierungen auf den Markt kommen - dies sehen wir als Chance. Zudem sehen wir in unserer Präsenz in der Fläche und der Kundennähe eine große Chance unserer LC BW. Nach den Erkenntnissen des Risikomanagementsystems stufen wir die nachfolgenden poten- tiellen Risiken für die nächsten zwei Jahre als eher gering: Investitions-, Beschaffungs- und Absatzrisiko, Ertragsrisiken und Betriebsrisiken, Rechtsrisi- ken sowie Haftungs-, Betrugs- und Diebstahlrisiken, Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen. Forschung und EntwicklungWir verfügen als Lely Partner über keine eigene Forschungs- oder Entwicklungsabteilung. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht):Die Perspektiven 2024 werden unverändert von den Trends der Melktechnik, der Steigerung der Fütterungseffizienz, dem Kuhkomfort, der Tiergesundheit sowie dem Betriebsmanagement bestimmt. Mit einem Fortbestehen der schwierigen Rahmenbedingungen dürften nicht nur unsere Entwicklung, sondern die allgemeine Wirtschaftsentwicklung gegenüber der bisherigen Einschätzung gegebenenfalls zunächst merklich gedämpfter verlaufen. Zudem ist die Auswirkung der Zinsthematik auf die Investitionslaune unserer Kunden nicht abschließend zu beurteilen. Auch wenn sich die Lieferproblematik in 2023 etwas normalisiert hat, sind erneute Lieferverzögerungen und Beschaffungsprobleme in 2024 nicht auszuschließen. Es gilt jedoch die nachfolgenden Aussagen festzuhalten: - Unser Anlagevermögen ist auf einem zeitgemäßen Stand und zum Großteil durch Eigenkapital finanziert. - Der Fuhrpark wurde in 2023 weiter aufgestockt und erneuert. - Die Vielzahl der installierten Roboter sowie die Auftragsvorschau zeigen eine hohe Marktdurchdringung und bringen so zusätzliche Sicherheit. - Die Ertrags- und Kostenkontrolle wird laufend durchgeführt. - Besprechungen mit den einzelnen Abteilungen und Verantwortlichen finden regelmäßig statt. - Im Personalbereich ist eine hohe Anzahl langjähriger Mitarbeiter mit entsprechend großer Erfahrung vorhanden. Der weitere Aufbau unseres Service konnte in 2023 weiter forciert werden. Bei den bestehenden Strukturen sind für die nächsten Jahre keine wesentlichen negativ wir- kenden Entwicklungen erkennbar. Zusammengefasst gehen wir auch in den kommenden Jahren auch angesichts der Rahmen- bedingungen von einer stabilen Entwicklung der LC BW aus. Die Entwicklung des Milchpreises und auch die gemolkene Milchmenge stellen eine Heraus- forderung dar. Auch für 2024 planen wir ein positives Ergebnis. Wir weisen jedoch daraufhin, dass eine verlässliche Ergebnisprognose derzeit u.a. angesichts der unsicheren Rahmenbedingungen sehr schwierig ist und mit hoher Unsicherheit einhergeht. Unser für 2024 budgetiertes Jahresergebnis erwarten wir jedoch unter dem Niveau des ak- tuellen Jahres. Hierzu erwarten wir leicht rückläufige Umsatzerlöse bei leicht überproportio- nal steigenden Aufwendungen (insbesondere unsere Personal- und Fuhrparkkosten).
Oberessendorf, den 26. Februar 2024 Andreas
Diem
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der LC BW
Agrarroboter GmbH, Petrusstraße 4, 88436
Eberhardzell-Oberessendorf
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| Übersicht über die Nutzungsdauer der Sachanlagen | |
| Gebäude | 31 Jahre |
| Fuhrpark | 6 Jahre |
| Andere Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 Jahre |
Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.
Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:
Waren (Ersatzteile und Zubehör) wurden mit den Anschaffungskosten, ermittelt nach dem gleitenden Durchschnittsverfahren bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.
Die in den Waren beinhalteten Maschinen werden mit Anschaffungskosten (inkl. Anschaffungsnebenkosten) bewertet. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen nicht mehr passivisch ausgewiesen sondern aktivisch von den Vorräten abgesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.
Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Der Ansatz erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nur in untergeordnetem Umfang.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.
Auf den Ansatz des sich insgesamt ergebenden, aktiven latenten Steuerüberhangs wurde nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.
Die Umsatzrealisation der Gesellschaft resultiert aus dem Verkauf von Melkrobotern. Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn die Lieferung oder Leistung ausgeführt ist und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Die Erlöse aus der Erbringung von Service-/ Dienstleistungen werden mit dem Abschluss der Leistungserbringung erfasst.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Forderungen sowie Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit > 1 Jahr bestehen nicht.
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Lieferungen und Leistungen.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital wird zu 100 % von der Muttergesellschaft ZG Raiffeisen Technik GmbH, Karlsruhe, gehalten.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für noch ausstehende Franchisegebühren, Personalkosten, Aufbewahrungskosten, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Garantieleistungen sowie ausstehende Rechnungen.
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
| Bilanzjahr | davon Restlaufzeit bis 1 Jahr | Davon Restlaufzeit 1 - 5 Jahre | davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre | |
| Euro | Euro | Euro | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.816.606,00 | 886.120,00 | 1.930.486,00 | 0,00 |
| (Vj.: | 3.027.726,00 | 211.120,00 | 2.761.058,00 | 55.548,00) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.958.337,73 | 1.958.337,73 | 0,00 | 0,00 |
| (Vj.: | 846.219,57 | 846.219,57 | 0,00 | 0,00) |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 58.378,23 | 58.378,23 | 0,00 | 0,00 |
| (Vj.: | 5.512,18 | 5.512,18 | 0,00 | 0,00) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 623.088,50 | 623.088,50 | 0,00 | 0,00 |
| (Vj.: | 560.202,36 | 560.202,36 | 0,00 | 0,00) |
| Insgesamt | 5.456.410,46 | 3.525.924,46 | 1.930.486,00 | 0,00 |
| (Vj.: | 4.439.660,11 | 1.623.054,11 | 2.761.058,00 | 55.548,00) |
Besicherung
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit branchenüblichen Eigentumsvorbehalten besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Grundschulden
Globalabtretung der Ansprüche aus Forderungen
Kundendienstfahrzeuge
Warenlager
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Lieferungen und Leistungen.
Währungsumrechnung
Es bestehen unverändert zum Vorjahr keine Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung.
Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher bzw. periodenfremder Bedeutung
Im Berichtsjahr entfallen hierauf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 89 (Vj.: TEUR 109) sowie TEUR 36 aus dem Abgang von Anlagevermögen
Haftungsverhältnisse
Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen noch nicht bilanzierte Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen mit einer Laufzeit von einem Jahr von TEUR 43,2. Die Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr betragen TEUR 33,9. Die Mietverträge sind langfristig abgeschlossen. Sie entfallen im untergeordneten Umfang auf verbundene Unternehmen.
Neben den in der Bilanz zum Stichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit einer Laufzeit von einem Jahr von TEUR 39,5. Die Verpflichtungen mit einer Laufzeit über einem Jahr betragen TEUR 35,4.
Die Leasing- und Mietverträge wurden abgeschlossen, um die Kapitalbindung zu verringern.
Sonstige Angaben
Personalstand
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 70,5 (Vj. 71,9) Mitarbeiter beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.
| Berichtsjahr | Vorjahr | |
| gewerblich: | 54,3 | 57,0 |
| kaufmännisch: | 15,2 | 14,5 |
| 69,5 | 71,5 |
Zudem wurde im Berichtsjahr eine Aushilfe (Vj. 0,4) beschäftigt.
Geschäftsführung
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei:
Andreas Diem, Berg 1, 88239 Wangen
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführer wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Anteilsbesitz, § 285 Nr. 11 HGB
Es besteht kein Anteilsbesitz an anderen Unternehmen.
Nachtragsbericht
Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Konzernzugehörigkeit, § 285 Nr. 14 HGB
Die LC BW Agrarroboter GmbH ist ein mittelbares Tochterunternehmen der ZG Raiffeisen eG, Karlsruhe. Die ZG Raiffeisen eG, Karlsruhe, stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser ist unter dem Amtsgericht Mannheim Genossenschaftsregister 100020 erhältlich.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Es wird vorgeschlagen von dem Jahresüberschuss von EUR 1.334.257,41 einen Teilbetrag von EUR 650.000,00 auszuschütten. Der verbleibende Betrag von 684.257,41 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Oberessendorf, den 26. Februar 2024
gez.
A. Diem, Andreas Diem
Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| in Euro | |||||
| zu Beginn des Geschäftsjahres | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | am Endes des Geschäftsjahres | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 495,00 | 0,00 | 0,00 | 495,00 | 0,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 495,00 | 0,00 | 0,00 | 495,00 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.458.096,41 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.458.096,41 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 10.355,09 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 10.355,09 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.245.198,81 | 190.417,00 | 10,71 | 185.480,48 | 2.250.146,04 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 10,71 | 18,44 | -10,71 | 0,00 | 18,44 |
| Summe Sachanlagen | 3.713.661,02 | 190.435,44 | 0,00 | 185.480,48 | 3.718.615,98 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 6. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 7. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 3.714.156,02 | 190.435,44 | 0,00 | 185.975,48 | 3.718.615,98 |
| Abschreibungen | ||||
| in Euro | ||||
| zu Beginn des Geschäftsjahres | Abschreibungen Geschäftsjahr | Änderung der gesamten Abschreibung im Zshg. mit Abgängen | am Endes des Geschäftsjahres | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 495,00 | 0,00 | 495,00 | 0,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 495,00 | 0,00 | 495,00 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 146.291,53 | 36.573,00 | 0,00 | 182.864,53 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 8.288,09 | 2.067,00 | 0,00 | 10.355,09 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.174.886,81 | 327.399,71 | 177.698,48 | 1.324.588,04 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Sachanlagen | 1.329.466,43 | 366.039,71 | 177.698,48 | 1.517.807,66 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 6. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 7. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 1.329.961,43 | 366.039,71 | 178.193,48 | 1.517.807,66 |
| Buchwerte | ||
| in Euro | ||
| Buchwert Geschäftsjahr | Buchwert Vorjahr | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 0,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.275.231,88 | 1.311.804,88 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 2.067,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 925.558,00 | 1.070.312,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 18,44 | 10,71 |
| Summe Sachanlagen | 2.200.808,32 | 2.384.194,59 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 |
| 5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 0,00 | 0,00 |
| 6. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 0,00 |
| 7. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 2.200.808,32 | 2.384.194,59 |
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die LC BW Agrarroboter GmbH, Eberhardzell-Oberessendorf
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der LC BW Agrarroboter GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LC BW Agrarroboter GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 26. Februar 2024
Audit
GmbH Karlsruhe Stuttgart
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Christoph
Rimpp
Wirtschaftsprüfer
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
| Handelsbilanzwert | Buchwert zum Ende der Periode | |||||||
| 1.1.2023 - 31.12.2023 |
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode | ||||||
| EUR |
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode | Differenzen zum Endstand Vorperiode | Zugänge | Abgänge | Umbu-chungen | ||
|
|
|
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital | ||||||
| Anlagevermögen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Handelsbilanzwert |
|
|
||||||
| 1.1.2023 - 31.12.2023 | Kumulierte Abschreibungen | |||||||
| EUR | Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode | Abschreibungen, Sonderabschreibungen
und sonstige Abzüge der Periode |
||||||
|
|
|
planmäßige Abschreibung | außer-planmäßige Abschreibung | Sonder-abschreibung | Herab-setzungs-betrag nach § 7g Abs. 2 EStG | AfA nicht zuordenbar | ||
| Anlagevermögen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Handelsbilanzwert |
|
Buchwert
zum Ende der Vorperiode |
|||
| 1.1.2023 - 31.12.2023 | Kumulierte Abschreibungen | Zuschrei-
bungen |
|||
| EUR | Erfolgsneutrale
Zugänge |
Erfolgsneutrale
Abgänge |
Umbu-
chungen |
||
|
|
|||||
| Anlagevermögen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.2.2024.
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