FleiKost Wurstwaren GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Frehe seit 3.4.2019 | Geschäftsführer |
Bernhard Kotthoff seit 12.2.2015 | Geschäftsführer |
Immo Ehrling seit 18.4.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gustoland GmbHOer-ErkenschwickJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010(mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2009) AKTIVA
GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT
|
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| 2010 | 2009 | |||
| € | € | € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 274.362.367,22 | 254.473.749,26 | ||
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 1.249.944,04 | 275.612.311,26 | 915.582,08 | 255.389.331,34 |
| 3. Materialaufwand | ||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 271.957.974,84 | 251.739.925,87 | ||
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 33.064,68 | 271.991.039,52 | 79.461,07 | 251.819.386,94 |
| 3.621.271,74 | 3.569.944,40 | |||
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.176.464,51 | 3.079.600,46 | ||
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 0,00 | 235,05 | ||
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 285.969,20 | 350.410,74 | ||
| 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 158.838,03 | 140.168,25 | ||
| 8. Jahresergebnis (Zwischensumme) | 158.838,03 | 140.168,25 | ||
| 9. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn | 158.838,03 | 140.168,25 | ||
| 10. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | ||
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., §§ 264 ff. und §§ 336 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.
Auf eine Anpassung der Vorjahresbeträge an die im Zuge der erstmaligen Anwendung des BilMoG geänderte Form der Darstellung oder die geänderten Bewertungsmethoden wurde gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB verzichtet.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.
Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert eingestellt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten und wurden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.
Forderungen
Die Forderungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe sonstige Verbindlichkeiten. Sie bestehen ausschließlich gegenüber dem Gesellschafter. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Eigenkapital
Die Gesellschaft hat einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Westfleisch Erkenschwick GmbH geschlossen. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres wird entsprechend an die Organträgerin abgeführt.
Sonstige betriebliche Erträge
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Auflösung von Rückstellungen (T€ 504), Erträge aus Auflösung von Wertberichtigungen (T€ 151) sowie Erträgen aus Währungskurschwankungen (T€ 355).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Delkredereprovisionen (T€ 672), sonstige Vertriebsnebenkosten (T€ 625), Kosten des Geldverkehrs (T€ 300), Marketingaufwendungen (T€ 278) und Ausgangsfrachten (T€ 178) sowie um Aufwendungen aus Währungskursschankungen (T€ 203).
Art und Zweck außerbilanzieller Geschäfte
Als einen Baustein des Finanzierungskonzeptes wurde ein Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Factoring-Gesellschaft verkauft. Das Forderungsmanagement erfolgt weiterhin durch unsere Gesellschaft. Der Forderungsverkauf führt zu einer Verkürzung der Bilanzsumme.
Risiken und Vorteile außerbilanzieller Geschäfte
Im Rahmen des Forderungsverkaufs wird das Ausfallrisiko bis zu 100 % von der Factoring-Gesellschaft übernommen. Die dadurch zusätzlich generierte Liquidität führt zu einer Verbesserung der Kapitalstruktur.
Geschäftsführung
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Gustav Kronsbein, Nottuln |
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Uwe Klemend, Bielefeld |
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Ulrich Schowe, Bad Laer |
Konzernverhältnisse
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der WESTFLEISCH eG, Münster, einbezogen.
Oer-Erkenschwick, 24. Februar 2011
Gustav Kronsbein
Ulrich Schowe
Uwe Klemend
Die seit Jahren andauernde Entwicklung eines stetig ansteigenden Schlachtschweinemarktes wurde 2010 mit einer erneuten Zunahme von 3,2 % fortgesetzt. Erneut konnte die Westfleisch Erkenschwick GmbH ihre Schlacht- und Zerlegetonnagen über dem Bundestrend hinaus deutlich steigern. Bei stagnierender Inlandsnachfrage wird das Wachstum von der nachhaltigen Exportstärke der deutschen Fleischwirtschaft getragen. Im Geschäftsjahr stieg der Rohstoffpreis für Schlachtschweine von 1,30 € im Januar bis in der Spitze auf 1,56 € im Juni an. Mit einem Jahresdurchschnitt von 1,41 € liegt der Rohstoffpreis um knapp 1 Cent bzw. 1,0 % unter dem Jahresdurchschnitt des Vorjahres.
Im Lebensmittelhandel ist es zu keinen großen Übernahmen gekommen. Die Marktanteile verschieben sich geringfügig zwischen den großen Einzelhandelsketten.
Aufgabe der Gesellschaft ist die Bündelung der Vertriebsaktivitäten der Westfleisch Erkenschwick GmbH (vormals Barfuss GmbH). So wurden in 2010 rund 80 % des Vertriebs von Fleisch und Wurst von Westfleisch Erkenschwick über die Gustoland GmbH abgewickelt.
Bei annähernd gleichem Durchschnittspreisniveau des Rohstoffes konnte mengenbedingt der Umsatz von 254,5 Mio. € auf 274,4 Mio. € gesteigert werden. Dabei sind die Entwicklungen der einzelnen Sparten unterschiedlich. Während der Schweinefleischumsatz durch höhere Absatzmengen um 3,6 % zunahm, sank der Wurstumsatz um 8,3 %.
Die Bilanzsumme hat sich um 7,4 Mio. € von 9,3 Mio. € auf 16,7 Mio. € erhöht.
Die Guthaben bei Kreditinstituten weisen stichtagsbezogen einen Bestand von 2,1 Mio. € aus.
Entsprechend ihrem Zweck als reine Vertriebsgesellschaft stehen den kurzfristigen Kundenforderungen Warenverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in fast gleicher Höhe gegenüber. Eine ausreichende Ertragslage wird durch einen kostenorientierten, umsatzbezogenen Rückvergütungssatz von der Westfleisch Erkenschwick GmbH sichergestellt.
Gustoland ist in das Forderungsmanagement des WESTFLEISCH-Konzerns eingebunden. Durch die Festlegung von internen Limiten wird das Ausfallrisiko begrenzt. Darüber hinaus werden die Forderungsrisiken durch eine Warenkreditversicherung sowie durch eine permanente Überwachung der internen Limiten gesteuert.
Die kurzfristige Finanzierung der Gesellschaft wird über die Muttergesellschaft durch die Einbeziehung in das Cashmanagement des WESTFLEISCH-Konzerns sichergestellt.
Zum Schutz vor Währungsrisiken werden bei Forderungen in fremden Währungen zum Zeitpunkt ihrer Entstehung Devisentermingeschäfte abgeschlossen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.
Die Gesellschaft wird die Bündelung der Vertriebsaktivitäten der Muttergesellschaft Westfleisch Erkenschwick GmbH weiter ausbauen. Dabei steht die Entwicklung einer den Anforderungen des Marktes entsprechenden Produktpalette zu einem ausreichenden Preisniveau im Vordergrund. Die "Qualitätspartnerschaft Westfleisch" wird diesen Prozess unterstützen.
Für das Geschäftsjahr 2011 erwarten wir ein positives Geschäftsergebnis.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 der Gustoland GmbH, Oer-Erkenschwick, unter dem Datum vom 26. März 2011 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:
"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gustoland GmbH, Oer-Erkenschwick, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Berlin, 26. März 2011
DGRV
- DEUTSCHER
GENOSSENSCHAFTS- UND RAIFFEISENVERBAND E.V.
Schneider, Wirtschaftsprüfer
Odenthal, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010 in Höhe von € 158.838,03 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Gesellschafterin abgeführt.
Oer-Erkenschwick, 16. Mai 2011
Gustav Kronsbein
Ulrich Schowe
Uwe Klemend
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