Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 14869
Eingetragen
17.9.2002
Branche
Betrieb von SportanlagenErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.Day Spas, Saunas, Dampfbäder
Gegenstand
Betrieb und die Führung von Wellness und Gastronomiebetrieben unterschiedlicher Art, insbesondere Sauna und Schwimmbadanlagen, Fitnessanlagen sowie sonstige damit in Zusammenhang stehende Tätigkeiten und Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans Dirk Lorenzen
seit 28.10.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEDI-Spa GmbH

Korschenbroich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

MEDI-Spa GmbH, Korschenbroich

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

a. Ertragslage

b. Finanzlage

c. Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Unternehmen betreibt eine Therme mit Saunaanlage und Fitnessstudio in Bochum.

2. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen erweitert und verbessert stetig das Angebot für die Gäste mit dem Ziel, innovative Angebote zur Gesundheitsvorsorge zu bieten sowie die Entspannung zu steigern. Ein Hauptaugenmerk wird auf die ständige Optimierung der Hygiene und der Betriebsabläufe gelegt sowie, den Kunden neue Attraktionen zu bieten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) hat sich um -0,3 % reduziert. Die Veränderungsrate ist somit bereits das zweite Jahr in Folge geringer ausgefallen als im jeweiligen Vorjahr (2022: 1,8 %; 2021: 3,2 %).

Die Branche selbst verzeichnete im Vergleich mit dem Vorjahr 2022 eine Steigerung der Besucherzahlen. Neben dem allgemeinen Trend zu Kurzurlauben im eigenen Land anstelle von Reiseaufenthalten im Ausland wissen die Gäste den gesundheitlichen Wert der Thermen zu schätzen und das Angebot der Thermen gerne anzunehmen.

2. Geschäftsverlauf

Geplant war, dass auch im Jahr 2023 die Besucherzahlen stabil bleiben und damit ein Rohergebnis und Jahresüberschuss in der gleichen Höhe wie in 2022 erzielt werden. Umso erfreulicher ist es, dass diese Erwartung nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen werden konnte. Das Unternehmen kann damit trotz schwieriger Gesamtwirtschaftslage in Deutschland auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die wesentlichen Kostenpositionen im Unternehmen sind Personalkosten, Energiekosten und Miete. Der Anstieg der Personalkosten und die Preissteigerungen im Energiemarkt sowie die treibende Inflation aufgrund des Ukraine-Krieges konnten aufgrund der gestiegenen Besucherzahlen gut verkraftet werden.

a. Ertragslage

Der Rohergebnis (= Umsatzerlöse zuzüglich sonstige betriebliche Erträge abzüglich Materialaufwand) konnte wiederum aufgrund gestiegener Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 602 auf TEUR 5.293 gesteigert werden. Die Personalaufwendungen erhöhten sich insbesondere durch die Zunahme des Mitarbeiterbestandes um TEUR 161 auf TEUR 1.787. Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand belief sich auf 155 Personen (Vj. 130 Personen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen insbesondere durch gestiegene Energiekosten und Instandhaltungen um TEUR 99 auf TEUR 1.444 zu. Unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Veränderungen sowie einhergehend mit höheren Steuern vom Einkommen und Ertrag konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 1.372 erzielt werden (Vj. TEUR 1.145).

b. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens war stabil. Das Unternehmen muss aufgrund der Kasseneinnahmen keine Forderungen vorfinanzieren. Der Cash-Flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) betrug TEUR 1.446 (Vj. TEUR 1.199). Verbindlichkeiten können daher stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen werden.

Die liquiden Mittel einschließlich kurzfristiger Bankverbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 7.205 (Vj. TEUR 5.994).

Die Gesellschaft wies zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 71,9 % (Vj. 75,8 %) auf. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Ausschüttung TEUR 1.630. Die Gesellschaft finanzierte sich nicht über Banken, sondern vor allem aus erwirtschafteten Gewinnen und Kundenanzahlungen für Gutscheine und Wertkarten. Alle Verbindlichkeiten wiesen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die Rückstellungen waren fast ausschließlich kurzfristig und machten einen Anteil von 11,3 % (Vj. 5,5 %) der Bilanzsumme aus.

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft neben Renovierungs- und Modernisierungsaufwendungen von TEUR 111 Investitionen in Höhe von TEUR 142 in Sachanlagen vorgenommen.

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 7.652 auf TEUR 7.710 erhöht. Die Zunahme hat sich insbesondere aus dem Anstieg des Anlagevermögens (+ TEUR 68) durch die Investitionen sowie der Zunahme der liquiden Mittel (+ TEUR 1.211) ergeben. Gegenläufig entwickelten sich die Gesellschafterforderungen aufgrund von Rückzahlungen/Tilgungen (- TEUR 1.260). Der Anteil des Umlaufvermögens hat sich nur leicht von 96,6 % auf 95,9 % vermindert.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis sowie der Jahresüberschuss. Geplant war, dass das Rohergebnis sowie der Jahresüberschuss auf gleicher Höhe wie im Geschäftsjahr 2022 liegen werden. Diese Erwartungen konnten erfreulicherweise übertroffen werden, so dass im Zuge von höheren Besucherzahlen sowohl das Rohergebnis als auch der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie von Rohergebnis und Jahresüberschuss sind zufriedenstellend.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen.

Kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel sowie kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Prognosebericht

Das Marketing des Unternehmens - insbesondere im Bereich Social Media - wurde wie geplant im Jahr 2023 verstärkt. Insbesondere über Kurzvideos und deren Präsentation auf Social Medi konnten die Interessenten und Follower erheblich ausgebaut werden. Dies soll auch in 2024 weiter fortgeführt werden, damit entgegen dem allgemeinen Konsumtrend in Deutschland, insbesondere durch die Steigerung des Bekanntheitsgrades durch Social Media und der damit einhergehenden Erweiterung des Einzugsgebietes, die Besucherzahlen und Umsätze stabil bleiben.

Die Gesellschaft geht vor diesem Hintergrund davon aus, dass auch im Geschäftsjahr 2024 ein Rohergebnis sowie ein Jahresüberschuss auf der Höhe des Geschäftsjahres 2023 erzielt werden.

Der bisherige Verlauf des Jahres 2024 zeigt, dass der Umsatz sowie die Aufwendungen bisher stabil zum Vorjahr geblieben sind und somit die Erwartungen für das Rohergebnis und den Jahresüberschuss realistisch erscheinen.

Das Unternehmen wird auch zukünftig in der Lage sein, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Es besteht nach wie vor das Risiko, dass der Ukraine-Krieg, erst recht mit dem Einmarsch der Ukraine in Russland, sowie der Nahost-Konflikt das Sport- und Freizeitverhalten der Besucher beeinflussen. Hieraus können sich einerseits Auswirkungen auf die Privathaushalte ergeben, da höhere Energiekosten zu einer steigenden Inflation und damit zu einem niedrigeren verfügbaren Einkommen bzw. Vermögen der Privathaushalte führen, das für Sport und Freizeitaktivitäten zur Verfügung steht. Andererseits können sich auch hieraus ganz unmittelbar die Kosten für das Unternehmen selbst erhöhen.

Ertragsorientierte Risiken:

Aktuell ist davon auszugehen, dass die derzeitigen Gästezahlen auch im kommenden Geschäftsjahr bestätigt werden können. Wie und ob der zusätzliche Nahost-Konflikt sich auf das Kundenverhalten auswirken wird, ist derzeit schwer absehbar. Im Ergebnis könnte dies sowohl einen negativen, wie aber auch einen positiven Effekt durch verminderte Reisetätigkeit in Ausland haben.

Derzeit nutzen wir die Möglichkeit des tagesaktuell berechneten Einkaufs von Energie. Eine Verschärfung der Krisen könnte wieder - wie in 2022 - zu einem Anstieg der Energiepreise führen. Diesem Risiko, dem wir durch tägliche Überwachung der Preisentwicklungen entgegentreten, stehen derzeit höhere Chancen aus dem Verzicht auf kostspielige längerfristige Vertragsbindungen gegenüber.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aus dem Einsatz von Finanzinstrumenten (hier insbesondere Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, liquide Mittel) resultieren keine Ausfallrisiken, da vor allem Kasseneinnahmen erzielt werden, noch sind keine Liquiditätsrisiken erkennbar, da die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation stabil ist. Soweit liquide Mittel in fremder Währung bestehen, werden Kursschwankungen insbesondere durch die Anlage in stabilen Fremdwährungen reduziert.

2. Chancenbericht

Durch die Erhöhung der Luftverkehrsteuer zum 01.05.2024 werden Flugreisen ins Ausland weiterhin im Preis steigen. Ebenfalls werden durch den Nahost-Konflikt die sicheren Reiseziele reduziert, was ebenfalls zu einer Verknappung des Angebots führen wird - und somit zu steigenden Preisen. Trotzdem wird der Wunsch nach einer bezahlbaren Urlaubsalternative, auch wenn es nur über das Wochenende ist, bestehen.

Dies bietet durch weitere Steigerung des Bekanntheitsgrades über Social Media und Kooperationen mit Hotels für unser Unternehmen die Möglichkeit, zusätzliche Kunden zu gewinnen, da ein Tagesaufenthalt für zwei Personen auch für Geringverdiener durchaus bezahlbar ist.

Eine Entspannung im Kostenbereich zur Unterhaltung von Immobilien ist bereits jetzt zu spüren, da die allgemeine Baukonjunktur in Deutschland erheblich leidet und somit freie Kapazitäten zu realistischen Preisen eingekauft werden können.

3. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund einer stabilen Finanzausstattung und einem gestrafften Kostenmanagement ist die Gesellschaft für die Zukunft gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 313.001,00 245.476,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 312.999,00 245.474,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.999,00 245.474,00
B. Umlaufvermögen 7.394.503,90 7.394.926,69
I. Vorräte 20.712,62 12.246,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 168.800,81 1.416.459,70
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 1.248.374,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 1.188.374,87
2. sonstige Vermögensgegenstände 168.800,81 168.084,83
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.204.990,47 5.966.220,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.400,50 12.031,71
Summe Aktiva 7.709.905,40 7.652.434,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.545.740,70 5.803.880,80
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.148.871,34 4.633.634,65
III. Jahresüberschuss 1.371.869,36 1.145.246,15
B. Rückstellungen 867.715,86 417.465,16
C. Verbindlichkeiten 1.296.448,84 1.431.088,44
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 11.900,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.900,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.284.547,84 1.431.088,44
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.284.547,84 1.431.088,44
Summe Passiva 7.709.905,40 7.652.434,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.293.106,72 4.690.551,07
2. Personalaufwand 1.787.112,29 1.626.480,89
a) Löhne und Gehälter 1.452.905,61 1.331.425,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 334.206,68 295.055,55
3. Abschreibungen 73.709,71 53.519,75
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 73.709,71 53.519,75
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.444.106,11 1.345.391,70
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.957,17 12.495,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 499,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 688.545,42 531.548,58
8. Ergebnis nach Steuern 1.373.091,36 1.146.105,15
9. sonstige Steuern 1.222,00 859,00
10. Jahresüberschuss 1.371.869,36 1.145.246,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

MEDI-Spa GmbH, Korschenbroich

1. Allgemeine Angaben

Die Firma MEDI-Spa GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht in Neuss unter HRB 14869 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Korschenbroich.

Dieser Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden.

2. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Für Zubehörteile (Geschirr, Bestecke etc.) wurde ein Festwert gebildet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € wurden sofort abgeschrieben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzipes bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden ggf. durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Bankguthaben, die ursprünglich auf fremde Währungen lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und unterlassene Instandhaltungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und alle erkennbaren Risiken.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtung ist der Mietvertrag für die Betriebs- und Geschäftsräume (Laufzeit bis zum 31.03.2024) zu nennen. Die Mietverpflichtung hieraus beträgt insgesamt EUR 35.951 mtl.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Herr Hans Dirk Lorenzen.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 155 Arbeitnehmer beschäftigt.

Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Forderungen gegen Gesellschafter (Darlehen bzw. Verrechnungskonten) betreffen zugleich den Geschäftsführer und werden mit 0,5 % bzw. 1,5 % verzinst. Im Geschäftsjahr 2023 entwickelten sich die Forderungen wie folgt:

Anfangsbestand € 1.248.374,87
Zugang 11.719,60
Rückzahlung 1.260.094,47
Endbestand € 0,00

Mindeststeuergesetz

Aus dem Mindeststeuergesetz und den ausländischen Mindeststeuergesetzen ergeben sich keine tatsächlichen Steueraufwendungen oder -erträge für die Gesellschaft und es werden auch zukünftig keine entsprechenden Steueraufwendungen und Erträge erwartet.

Ergebnisverwendung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von € 1.145.246,15 sowie ein Teilbetrag des Gewinnvortrages zum 31.12.2022 von € 484.763,31, somit insgesamt € 1.630.009,46, ausgeschüttet.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 zusammen mit dem nach der Gewinnausschüttung verbliebenen Gewinnvortrag von € 4.148.871,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez.

 

Korschenbroich, 26.08.2024

Hans Dirk Lorenzen, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.10.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die MEDI-Spa GmbH, Korschenbroich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEDI-Spa GmbH, Korschenbroich, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEDI-Spa GmbH, Korschenbroich, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dargestellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neuss, den 02.09.2024

Dr. Glade, König und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Carsten Bentlage, Wirtschaftsprüfer

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