Schloss Hohenkammer GmbH
Schloßstraße 20, 85411 Hohenkammer, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anne Dr. Wiese seit 3.8.2021 | Geschäftsführer |
Claudia Lischke seit 26.9.2019 | Prokura |
Ilona Heun seit 26.9.2019 | Prokura |
Martin Kirsch seit 28.3.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schloss Hohenkammer GmbHHohenkammerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Schloss Hohenkammer GmbH Betrieb Schulungszentrum, Land- u. Forstwirt., VuV, Hohenkammer
Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.7.2024. AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und der relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear pro rata temporis vorgenommen. Der Bestand an Geschirr und Hotelwäsche wird als Festwert bilanziert. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bestände an Speisen und Getränken werden unter Anwendung des Fifo-Verbrauchsfolgeverfahrens, die übrigen Vorräte nach dem Lifo- Verbrauchsfolgeverfahren berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert ausgewiesen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, entsprechend versicherungsmathematischer Grundsätze nach den "Richttafeln 2018 G" von Heubeck (technischer Zinsfuß 1,82 %, Rentendynamik 2,0 %) ermittelten notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (in Euro) zu entnehmen.
Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen betragen zum 31. Dezember 2023 € 48.828. Zum 31. Dezember 2023 liegt eine Unterdeckung in Höhe von € 3.139 vor, da von dem Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht wurde. Der Unterschiedsbetrag (nach § 253 Abs. 6 HGB) zwischen dem Ansatz der Rückstellung bewertet mit dem 10 - Jahresdurchschnittsmarktzins und dem Ansatz der Rückstellung bewertet mit dem 7 - Jahresdurchschnittsmarktzins beträgt € 446. Die Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von € 119.697 zum 31. Dezember 2023 wurden mit dem der Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz (1,74 %) 1 abgezinst. Das zugehörigen Planvermögen (Rückdeckungsversicherung) wird unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die übrigen Rückstellungen zum 31. Dezember 2023 beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen € 35.000 (Vj € 35.000,00) und Personalkosten € 5.000 (Vj € 5.000) sowie Kosten für Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von € 34.000 (Vj € 17.000). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich, ebenso wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0 (Vorjahr: € 0).
1 Vgl.: Versicherungsmathematisches Gutachten
über die Bewertung von Altersteilzeitverpflichtungen
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Umsatz konnte von € 13.366.422 auf € 14.259.222 gesteigert werden. Der Materialaufwand ist als Folge der Umsatzsteigerungen und der allgemeinen Kostensteigerung von € 2.772.474 auf € 3.161.864 angestiegen. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter inklusive sozialer Abgaben und Aufwendungen für die Altersvorsorge sind von € 6.564.292 auf € 7.055.733 angestiegen. Während der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wurden die Pachtzahlungen in den ersten sechs Monaten 2022 ausgesetzt. Im Berichtsjahr wurden die Pachtzahlungen wieder vollständig gezahlt. Das Ergebnis nach Steuern ist von € 36.427 auf € -364.517 gesunken, nach Ergebnisverwendung bleibt ein ausgeglichenes Jahresergebnis von € 0 (Vorjahr € 0). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer SH beschäftigt 2023 im Durchschnitt 216 Mitarbeiter inkl. Geschäftsführer. Diese gliedern sich wie folgt:
Geschäftsführer Die Geschäftsführer der Gesellschaft waren Herr Martin Kirsch, Dipl. Betriebswirt, Hohenkammer, und Frau Dr. Anne Wiese, Zentralabteilungsleiterin, München. Konzernzugehörigkeit Zwischen der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, Aktiengesellschaft in München und der Schloss Hohenkammer GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Mutterunternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB ist die Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft, München. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Wegen der untergeordneten Bedeutung für die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage wird auf die Einbeziehung der Schloss Hohenkammer GmbH in den Konzernabschluss verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt € 14.200 für Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsbericht Es sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.
Hohenkammer, 26.04.2024 Martin Kirsch, Geschäftsführer Dr. Anne Wiese, Geschäftsführerin Lagebericht 2023Schloss Hohenkammer GmbH, HohenkammerEingetragen im HRB München unter 124877GF Martin Kirsch und Dr. Anne WieseGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Schloss Hohenkammer GmbH (SH) ist eine 100% Tochtergesellschaft der Münchner Rückversicherungsgesellschaft AG (MR). Mit dieser besteht ein Ergebnisabführungsvertrag (Anlage 1c zur Geschäftsordnung) mit Nachtrag vom 20.01.2014. Die Betriebsgebäude und -flächen inklusive der Baronessvilla sowie rd. 100 ha landwirtschaftlicher Fläche und rd. 500 ha Forst sind von der MR gepachtet, zusätzlich sind rd. 400 Hektar landwirtschaftliche Fläche von Dritten gepachtet. Die Baronessvilla wurde verkauft und ist mit Nachtrag vom 05.05.2023 nicht mehr im Pachtvertrag enthalten. Die SH ist ein stark diversifiziertes Unternehmen mit zwei Leistungsbereichen (Geschäftsmodelle GM). Diese sind das GM Schloss (Hotel, Tagungszentrum und Gastronomie) und das GM Eichethof (Landwirtschaft und Forst). Neben dem Sitz in Hohenkammer betreibt die SH keine Niederlassungen. Die beiden Geschäftsbereiche liegen örtlich getrennt in Hohenkammer. Das GM Schloss ist vom Umsatz, Ergebnis und Mitarbeiteranzahl das größere der beiden Geschäftsmodelle. Das Leistungsspektrum ist im Dienstleistungssektor angesiedelt. Es umfasst die Vermietung von Hotelzimmern, Tagungs- und Veranstaltungsräumen, die dazugehörige Gastronomie und die Koordination von Veranstaltungen. Die Zielgruppen sind zu rd. 90% im Bereich MICE (Meetings, Incentives, Congress, Events) angesiedelt. Der Bereich Leisure (Touristik) und Business (Geschäftsreisende) machen rd. 5% des Umsatzvolumens aus, wobei der Fokus aufgrund der Zimmerkonfiguration (überwiegend Einzelzimmer) stärker auf Geschäftsreisende liegt 1. Dementsprechend agiert SH hauptsächlich im B2B Segment. Lediglich das Camers und die Alte Galerie/Biergarten sind im B2C Bereich angesiedelt. Die 168 Zimmer, rd. 30 Tagungs- und Veranstaltungsräume sowie drei Restaurants (Sterne-Restaurant, Tagungsrestaurant, gutbürgerliches Restaurant) und ein Biergarten verteilen sich auf vier Gebäudekomplexe die um den Schlosscampus angesiedelt sind. Teilbereiche der Immobilie sind denkmalgeschützt. Das GM Eichethof ist der zum Schloss gehörende landwirtschaftliche Betrieb. Dieser ist im primären Sektor angesiedelt. Unternehmenszwecke sind die Feldwirtschaft (originäre Landwirtschaft), die Herstellung und Aufbereitung von Bio-Saatgut, die Energieerzeugung (Strom und Fernwärme) mittels Biogas-, Hackschnitzelanlage und Photovoltaik, die Lebensmittelproduktion (Fleisch, Gemüse, Öle, Edelbrände, etc.) und die nachhaltige Forstwirtschaft. Ferner werden Immobilien auf dem Gutsgelände an Dritte als Gewerbeflächen vermietet. Das GM wird - als Mitglied in der Naturland Kooperation - seit 1992 unter den strengen Naturland-Richtlinien als Bio-Landwirtschaft geführt. Die in der Landwirtschaft erzeugten Lebensmittel werden zum Großteil in die Gastronomie des GM Schloss geliefert und verrechnet. Mit der Fernwärme aus der Biogasanlage werden - neben dem Betriebsgelände - das GM Schloss und die Gebäude am Schlosscampus mit Wärme versorgt. Die Kreislaufwirtschaft ist ein Kernelement des Bereiches GM Eichethof. Auch das GM Eichethof agiert hauptsächlich im B2B Segement und verkauft seine Waren nicht an den Konsumenten direkt. Forschung und Entwicklung Die SH betreibt keine Forschung und keine Entwicklung.
1 Siehe Gästesegmente Auswertung 2023,
Zahlen ohne nicht zuordnungsbare Übernachtungen
Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage ist geprägt von den anhaltenden globalen Krisen, Inflation 2 , Fachkräftemangel 3 sowie einer nur wenig optimistischen Lage 4 bei prognostiziertem Nullwachstum (0,2%) 5. Die Rahmenbedingungen für Hotels mit dem Schwerpunkt Tagungen sind eng an die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gekoppelt 6. Die Wachstumsmöglichkeiten bestehen im überwiegend lokal begrenzten Markt 7. Die Mitbewerber 8 liegen im Norden Münchens / im Einzugsgebiet des Flughafens München sowie im europäischen Ausland mit guter Verkehrsanbindung zu internationalen Flughäfen 9. Lt. Studie von EY kämpfen Hotelimmobilien nach der Covid-Pandemie noch um Erholung, die im Businesssegment angesiedelten Hotels werden diese noch länger nicht erreichen, während die Ferienhotellerie sich mittelfristig erholen wird. 10 Lt. Ifo Konjunkturprognose liegt das erwartete Wirtschaftswachstum im Segment Gastgewerbe mit 0,5% über dem Durchschnitt und ist leicht positiv zu beurteilen. 11 Die Rahmenbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft sind konstant, Erlöse aus dem Energieverkauf sind mittelfristig (bis 2028) über das EEG-Gesetz gesichert. Novellierungen der Agrarsubventionen können diesen Bereich beeinflussen. Der starke Trend zu mehr Bio-Lebensmittel festigt die Position im Markt, da das GM Eichethof seit 1992 rein ökologisch produziert und auf ein hohes Know How zurückgreifen kann. Die landwirtschaftliche Urproduktion ist stark witterungsabhängig. Gleichzeitig können europäische oder globale Entwicklungen die Preise beeinflussen. Durch den Nischenmarkt (Bio-Produkte) ist der Preisdruck nicht so hoch wie in der konventionellen Landwirtschaft. Allerdings nimmt der Wettbewerb in diesem Segment aufgrund der kontinuierlichen Nachfragesteigerung deutlich zu. Aufgrund der langjährigen Erfahrung im Bereich der Bio-Lebensmittelherstellung und der Betriebsgröße gibt es regional keine vergleichbaren Wettbewerber. Unsicherheiten sind im Bereich der Agrarsubventionen vorhanden, die teils sehr kurzfristig geändert wurden (Agrardiesel) sowie durch die Angebotssituation aus Osteuropa (Ukraine, Weißrussland, Russland). Geschäftsverlauf Umsatzerlöse Die Umsatzsteigerung um rd. 7% von 13,4 Mio. Euro auf 14,3 Mio. Euro konnte die höheren Aufwendungen nicht vollständig ausgleichen. Die Umsatzsteigerung wurde im GM Schloss (Hotel und Tagungen) erreicht während im GM Eichethof (Landwirtschaft) ein leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen war. Die positiven Umsatzeffekte im Geschäftsjahr 2023 entstanden durch die Erhöhung der Verkaufspreise sowie durch die Zunahme der Anzahl der verkauften Zimmer. Zudem galt 2023 für Speisen noch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7% der einen positiven Effekt verursachte. Nach Corona anhaltend negativ verblieben ist das Gästesegment der Geschäftsreisenden, dass insgesamt nach Corona durch die Zunahme von Homeoffice und Videokonferenzen rückläufig ist. Zudem haben im Münchner Norden zahlreiche Mitbewerber in den vergangenen Jahren neue Hotels eröffnet (z.B. Dorint Garching). Der Verkauf der Baronessvilla reduzierte ab August 2023 die Anzahl der Tagungsräume um einen Raum.
2 Vgl.: Statistisches Bundesamt,
Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024:
Inflationsrate im Jahr 2023 bei 5,9%
In der Landwirtschaft waren die klimatischen Rahmenbedingungen 2023 schwierig, so dass der Ertrag je Hektar leicht gesunken ist. Ferner hat sich der Markt für Weizen nach dem Beginn der Rußland-Ukraine-Krise wieder normalisiert. Die Neuregulierung der Agrarsubventionen führten zu einem leichten Rückgang der Ausgleichzahlungen. Betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen für Material sind von 2,8 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro gestiegen. Dies entspricht relativ zum Umsatz einer Kostensteigerung um 1,4% von 20,7% auf 22,2%. Damit konnte der überwiegende Anteil der inflationsbedingten Kostensteigerung (5,9%) 12 abgefedert werden. Daraus resultierend liegt das Rohergebnis um 4,4% über dem des Vorjahres und konnte von 11 Mio. Euro auf 11,5 Mio. Euro gesteigert werden. Die Personalkosten (inkl. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung) sind um 7,5% auf 7,1 Mio. Euro gestiegen und liegen damit unter der tariflichen Lohnerhöhung (It. Dehoga) von 8,7% 13 Die sonstigen betriebsbedingten Aufwendungen sind um 12,8% von 3,9 Mio. Euro auf 4,4 Mio. Euro gestiegen. Darin enthalten ist die Pacht. Aufgrund der Corona-Pandemie war die Pachtzahlung im ersten Halbjahr 2022 ausgesetzt. 2023 wurde die Pacht wieder vollständig bezahlt. Dies führt im Vorjahresvergleich zu einer deutlichen Verschiebung. An Pacht wurde 0,7 Mio. Euro (Vorjahr 0,4 Mio. Euro) an die MR abgeführt. Der Verkauf der Baronessvilla führte zu einer Pachtreduktion im 2. Halbjahr. Anlagebedingte Aufwendungen Die Abschreibungen konnten in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesenkt werden und erreichen 2023 mit 0,4 Mio. Euro ihren Tiefstand im 5-Jahresvergleich (Vorjahr 0,5 Mio. Euro). Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrentabilität liegt - bezogen auf das Ergebnis vor Pacht und Abschreibung - bei 5,7% und hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert (Vorjahr 6,4 %).
12 Vgl.: Statistisches Bundesamt,
Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024:
Inflationsrate im Jahr 2023 bei 5,9%
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme von 5.877.236,90 € gliedert sich in 2.092.759,73 € (35,6%) Anlagevermögen, 3.715.230,94 € (63,2%) in Umlaufvermögen (davon flüssige Mittel 977.108,89 €) als Kassenbestand und Bankguthaben, sowie 69.246,23 € (1,2%) aus Rechnungsabgrenzungsposten. Die Kapitalherkunft gliedert sich in 4.288.461,85 € (73%) Eigenkapital, 242.525 € (4%) Rückstellungen, 2.704,72 € Rechnungsabgrenzungspositionen und 1.343.545,33 € (23%) Verbindlichkeiten. Das Eigenkapital setzt sich aus 30.000 € gezeichnetem Kapital, 3.730.300 € Kapitalrücklagen und 528.161,85 € Gewinnrücklagen zusammen. Der bilanzielle Wert an Sachanlagen ist von 1.781.147,73 € auf 2.057.245,73 € gestiegen. Alle Investitionsvorhaben aus 2023 sind abgeschlossen. Investitionen in Finanzanlagen erfolgten im Geschäftsjahr nicht. Finanzlage Die Finanzlage ist positiv. Die Liquidität 1. Grades 14 lag zum Bilanzstichtag bei 1,7, die Liquidität 2. Grades 15 bei 2,1 und sind als gut zu beurteilen. Im Jahr 2022 wurden SH wegen den Auswirkungen der Corona-Pandemie von der MR 250 T€ an Liquiditätshilfe zur Verfügung gestellt. Davon wurden bereits 100 T€ zurückgeführt. Ertragslage Die Ertragssituation der Schloss Hohenkammer GmbH liegt im ersten vollständigen Jahr nach der Corona-Pandemie hinter der Ertragslage vor Corona zurück. Belastet wurde der Unternehmensertrag durch Kostensteigerungen in allen Bereichen (insbesondere Personal, Ware, Instandhaltung) die durch die Umsatzsteigerung nicht vollständig ausgeglichen werden konnte.
14 Liquidität 1. Grades = flüssige
Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten
Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Gewinn vor Ergebnisabführung von 169 T€ und eine Umsatzrentabilität von 1,1% erwartet. 16 Dies wird über Umsatzverbesserungen und durch in 2023 begonnene Restrukturierungsmaßnahmen und ausgearbeiteter Kosteneinsparungsprogramme erreicht. Zum Stand 31.05.2024 wird das Ziel aufgrund einer Stornowelle von Großkunden nicht erreicht. Aufgrund des überdurchschnittlichen Auftragsbestandes (Vorbuchungen) zum Stichtag im November von 29.383 Zimmern (Vorjahr 25.138) wird von einem Gesamtvolumen von 32.500 Übernachtungen ausgegangen. 17 Von der 2022 für 2023 merklichen Zurückhaltung ist nichts mehr zu spüren. Insgesamt wird ein Umsatz von 11.550 T€ im GM Schloss erwartet. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung um 5,2% zum Vorjahresumsatz. Die Umsatzprognose für das GM Eichethof liegt bei 3.200 T€ und damit unter den 3.662 T€ aus dem Vorjahr. Berücksichtigt wurde eine erneute Absenkung der Subventionen (Agrardiesel), leicht fallende Holzpreise sowie ein um 10% geringerer Umsatz aus der originären Landwirtschaft und der Saatgutaufbereitung durch eine Reduktion der als Dienstleistung aufbereiteten Ware in Vorbereitung auf die Erneuerung/Erweiterung der Saatgutanlage. Entsprechend der Planung sollen die Personalkosten um 5,7% abgesenkt werden. Dies wird durch ein Stellenabbau sowie die Nachbesetzung rentenbedingten Unternehmensaustritten durch jüngere, günstigere Mitarbeiter erreicht werden. Durch eine organisatorische Umstrukturierung fallen drei Positionen als stellvertretende Abteilungsleiter weg die die Kostenstruktur ebenfalls entlasten. Die Positionen werden nicht neu besetzt. Ferner wurden freiwillige Nebenleistungen wie z.B. die Pflegeversicherung für Angehörige im Umfang reduziert und entlasten die Lohnnebenkosten. Die Personalkosten werden mit 6.630 T€ prognostiziert. Aufgrund der Unsicherheiten bei den Wareneinkaufskosten (Inflation) wird für 2024 mit einer Kostensteigerung gerechnet. Bei den sonstigen Kosten wird eine Kostenreduktion von rd. 5% eingeplant. Diese wird primär über Kosteneinsparungen im Bereich Werbung und Instandhaltung erreicht. Ferner wurden in einem Kosteneinsparungsprogramm Ende 2023 verschiedene Verträge (Revenue-Management, Mystery Calls, Telefonzentrale, Großpflanzenpflege, PMS System, PR Vertrag, Sicherheitsdienst) gekündigt oder vom Leistungsumfang reduziert um diese Kosteneinsparung zu realisieren. Durch die Umsatzsteigerung in Kombination mit Kosteneinsparungen wird mit einem Ergebnis vor Pacht und Abschreibungen in Höhe von 1.350 T€ (VJ 832 T€) gerechnet. Nach Pacht und Abschreibung, aber vor Ergebnisverwendung, ergibt sich ein Planergebnis von 169 T€ (VJ -333).
16 Vgl. Budget 2024, genehmigt in der
Gesellschafterversammlung vom 15.12.2023
Chancen- und Risikobericht Risikobericht Aufgrund der starken Diversifizierung von SH sind die Risiken der beiden Geschäftsbereiche vollständig getrennt. Gemeinsam mit der MR wird jährlich eine Risiko-Matrix für SH erstellt bzw. aktualisiert. Das GM Schloss ist abhängig vom MICE-Markt (Meetings, Incentives, Congresse, Events). Die Umsätze in fast allen Profit Centern weisen eine hohe Abhängigkeit, d.h. eine Tagung generiert sowohl Logiserlöse als auch gastronomische und sonstige Umsätze. Aufgrund des hohen Vorbuchungsstands im GM Schloss sind für 2024 keine außergewöhnlichen Risiken aus Nachfragesicht zu erkennen. Die Top 10 der Stammkunden generieren rd. 38% des Gesamtumsatzes. Eine Schlüsselrolle mit 0,5 Mio. Euro bis 1 Mio. Euro Umsatz kommt dabei den Top 3 Kunden zu.18 Ein Verlust dieses Umsatzes würde zu einem deutlichen Umsatzrückgang führen, der kurzfristig nicht zu kompensieren wäre. Alle anderen Kunden könnten nahtlos ersetzt werden.
Durch den Branchenmix bei den Bestandskunden besteht keine Abhängigkeit zu einer einzelnen Branche die als Risiko für SH eingestuft wird. Das größte Risiko für das GM Schloss stellt der Ausfall der Immobilie (z.B. durch Brand) eines der Bereiche (Logis, Tagungsräume, Gastronomie) dar, da simultan die Umsätze in den anderen Bereichen zurückgehen würden. Eine Unsicherheit besteht im Konsumentenverhalten bei gastronomischen Leistungen. Durch die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes auf Speisen von 7% auf 19% werden Gerichte sowohl im Camers Schlossrestaurant als auch im Biergarten/Alte Galerie um rd. 12% teurer. Diesem Risiko wurde in der Planung für 2024 Rechnung getragen und kein Wachstum (Biergarten/Alte Galerie) oder nur ein geringes Wachstum (Camers) zugerechnet. Im stark diversifiziert GM Eichethof bestehen primär drei Risikofelder. Die originäre Landwirtschaft, der Energiebereich und der Forst. Das Risiko im PC originäre Landwirtschaft besteht im Ertrag durch die Ernte die stark witterungsabhängig ist, sowie in der Anerkennung der Ernte als Saatgut (anstelle z.B. Konsumware). Das Risiko eines Ausfalls der Saatgutanlage ist erkannt und eine Modernisierung der Anlage ist in Abstimmung mit der Alleingesellschafterin. Durch die gesicherte Ertragslage im Energiebereich (EEG - Gesetz) sind für 2024 keine außergewöhnlichen Risiken zu erkennen. Der Anlagenausfall stellt das Hauptrisiko dar.
18 Vgl. Auswertung Stammkunden PMS
Da lediglich 20% der landwirtschaftlichen Fläche von der MR gepachtet sind, besteht eine Abhängigkeit von lokalen Verpächtern. Durch eine durchschnittliche Pachtvertragslaufzeit von 4 Jahren besteht das Risiko nur mittelfristig. Das Risiko im Bereich Forst sind Wind- und Sturmschäden sowie Käferbefall. Beides produziert ein Überangebot auf dem Holzmarkt und somit sinkende Verkaufserlöse. Es werden keine außergewöhnlichen Schäden erwartet. Chancenbericht Wirtschaftlich schwierige Rahmenbedingungen erhöhen den Tagungsbedarf im mittleren und oberen Management. Betriebsübernahmen, Outplacement und massive Einschnitte in die Organisationsstruktur werden meist nicht Inhouse diskutiert sondern Offsite. Dieses Potential steht SH als Anbieter im oberen Marktsegment offen. Eine große Chance besteht für SH in der starken Diversität der Kunden. Krisen in einzelnen Wirtschaftssektoren können durch andere, boomende Wirtschaftsektoren ausgeglichen werden. Eine weitere Zunahme der Nachfrage nach Bio-Saatgut bei verbleibendem Angebot bietet für das GM Eichethof ein hohes Entwicklungspotential im Bereich Saatgut. Insbesondere durch die angedachte Erweiterung der Saatgutanlage durch die die Kapazitäten deutlich erweitert werden könnten. Gleichzeitig könnte das GM Eichethof auch durch die Umrüstung der Anlage Sondersorten wie Chia, Buchweizen verarbeiten sowie mit der Erweiterung um ein Soja-Schälmodul ein neues Geschäftsmodell etablieren. Gesamtaussage Aufgrund überschaubarer Risiken versprechen die Ziele für 2024 eine Verbesserung der Unternehmenslage und ein positives Jahresergebnis. Diese können von der gesamtwirtschaftlichen Lage (anhaltende Rezession) getrübt werden.
Hohenkammer, den 9. Juli 2024 Martin Kirsch, Geschäftsführer Dr. Anne Wiese, Geschäftsführerin Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schloss Hohenkammer GmbH Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Schloss Hohenkammer GmbH, Hohenkammer - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schloss Hohenkammer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Vereins vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 9. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Matthias Zeitler, Wirtschaftsprüfer Berkant Karsak, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2024 festgestellt. |
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