Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 20383
Vorher
IMM Holding GmbH
Eingetragen
24.1.2003
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von elektronischen Baugruppen und Geräten jeglicher Art; Erbringung von Dienstleistungen für Hard- und Softwareentwicklungen sowie Konstruktionsleistungen; Kleinserienfertigung und Musterbau; Service und Logistik für eigene und fremde Produkte; Forschungsleistungen in Hardund Software; Erwerben, Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen; Service- und Beratungsleistungen bei Zertifizierungen und Konformitätsbewertung; Angebot von Anwenderschulungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Banowski
seit 13.4.2022
Geschäftsführer
André Strobach
seit 13.4.2022
Geschäftsführer
René In der Stroth
seit 5.2.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
16.08%
R*** I* d** S*****
16.08%

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
IMM electronics GmbHEigenbeteiligung
28.47%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
FGS Future Group Solutions GmbH
Germany
78.033 €
64.30%
IMM electronics GmbH
Germany
34.550 €
28.47%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IMM electronics GmbH

Mittweida

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

IMM electronics GmbH, Mittweida

Grundlagen des Unternehmens

1. Grundlagen und Geschäftsmodell

Wir als weltweit agierender, innovativer E 2 MS-Dienstleister begleiten unsere Kunden als kompetenter Partner und bieten innovative und maßgeschneiderte Lösungen auf Basis einer soliden Projektkonzeption und flexibler Ressourcen. Hierbei übernehmen wir das Dienstleistungsspektrum von der Konzeption, über Hard- und Softwareentwicklung, ressourcenschonender Konstruktion bis hin zur Muster- und Serienfertigung kompletter Baugruppen und Geräte. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden einen umfangreichen After-Sales-Service und eine kostenoptimierte Logistik.

Wir sind in den Märkten Technik / Automation, Gesundheit / Medizintechnik, Unterhaltung / Medientechnik und Exergaming / Systems zu Hause, aber beschreiten mit unseren Kunden gern auch neue Wege.

2. Forschung und Entwicklung

Als E 2 MS-Dienstleister sind wir als Entwicklungspartner für Kunden in den vorgenannten Geschäftsfeldern aktiv.

Die Entwicklungskapazitäten im Bereich Hard- und Softwareentwicklung sowie Layout und Konstruktion belaufen sich auf 15 Mitarbeiter.

Neben den Projekten für unsere Kunden investieren wir unser Entwicklungs-Know-How in interne Projekte für die Weiterentwicklung des eigenen Dienstleistungs- und Produktportfolios. Darüber hinaus sind wir auch an nationalen und internationalen Forschungsprojekten mit Hochschulen und Institutionen beteiligt. Somit wird der Ausbau an technologischen Kompetenzen und die Leistungsfähigkeit für unsere Kunden sichergestellt.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Geprägt von hohen Energiepreisen, einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche sowie anhaltend hoher Inflation in der Eurozone und einer sich daraus ableitenden restriktiven Geldpolitik, blieb das Wirtschaftswachstum in der Bundesrepublik Deutschland erneut unter den Erwartungen der Bundesregierung und fiel mit - 0,3 % negativ aus. Für 2024 rechnet die Bundesregierung mit einem Wachstum von 0,2 %[1].

Die Branche der Elektroindustrie in Deutschland konnte mit 6,6 %[2] das Umsatzwachstum wiederholt deutlich steigern. Für das Jahr 2024 ist weiter von einem Umsatzwachstum auszugehen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Umsatzerlöse von 23.510,0 TEUR entwickelten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum (14.980,3 TEUR) deutlich positiv. Das Umsatzwachstum spiegelt sich in allen Geschäftsfeldern wieder. Der geplante Umsatz wurde um 6 % übertroffen.

a. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Überschuss in Höhe von 1.773,7 TEUR (Vorjahr 130,1 TEUR) erzielt.

b. Finanzlage

Die finanzielle Lage verbesserte sich 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Gesamtkapital von 9.081,5 TEUR erhöhte sich zum Vorjahr um 653,5 TEUR. Das Eigenkapital wuchs auf 2.120,0 TEUR. Die Veränderung des Eigenkapital setzt sich zusammen aus 1.773,7 TEUR Jahresüberschuss und Gewinnverwendung von 339,0 TEUR.

Die gesamten Aktiva von 9.081,5 TEUR wurden finanziert mit Eigenkapital 2.120,0 TEUR

(23,3 %, Vorjahr 8,1%) und Fremdkapital 6.961,2 TEUR (Vorjahr 7.742,7 TEUR), darunter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.612,6 TEUR (Vorjahr 3.644,9 TEUR), Rückstellungen 603,6 TEUR und sonstigen Verbindlichkeiten 2.189,6 TEUR.

Die Tilgung langfristiger Verbindlichkeiten erfolgte im Berichtszeitraum gemäß Plan. Kontokorrent wurde zum Ende des Berichtszeitraumes im Rahmen der Verträge in Anspruch genommen.

c. Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 141,1 TEUR verringert. Die Entwicklung ergibt sich aus Zugängen i.H.v. 135,4 TEUR (davon 19,2 TEUR immaterielle Vermögensgegenstände, 116,2 TEUR Sachanlagen), Abgängen i.H.v. 1,8 TEUR und periodischen Abschreibungen i.H.v. 274,7 TEUR.

Das Umlaufvermögen von 7.203,8 TEUR (Vorräte 5.430,4 TEUR, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.672,7 TEUR, Kasse und Guthaben bei Kreditinstituten 100,7 TEUR) ist gegenüber dem Vorjahr um 773,1 TEUR angewachsen. Die Rechnungsabgrenzungsposten betrugen 66,6 TEUR. Die erhaltenen Anzahlungen (968,9 TEUR) wurden analog Vorjahr gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

3. Leistungsindikatoren

Der Jahresüberschuss schlägt sich entsprechend positiv in den Leistungsindikatoren nieder. Die Umsatzrentabilität liegt bei 7,5%. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 126,4% und die Gesamtkapitalrentabilität 20,3%.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als stabil ein. Die Umsatzentwicklung liegt über Plan und das Ergebnis ist positiv.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch das Umlaufvermögen gedeckt.

Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

Prognosebericht

Dem Prognosebericht liegen eine weiter hohe Kundennachfrage und eine verbesserte Verfügbarkeiten von Vorprodukten zu Grunde. Negativ kann sich das weiter erhöhte Inflationsgeschehen und steigende Finanzierungskosten auswirken. Direkte Einflüsse des anhaltenden Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine bestehen nicht und werden nicht erwartet.

Der eingeschlagene Weg zum Ausbau der Leistung und des Umsatzes wird durch ein erhöhtes Investitionsgeschehen weiter beschritten.

Wir gehen davon aus, dass sich der Umsatz auf dem Vorjahresniveau stabilisiert bzw. weiter leicht wächst.

Der ganzheitliche Ansatz in der Kundenbetreuung sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern hilft unsere Kapazitäten langfristig auszulasten.

Im Erstellungszeitraum konnte der langfristig angebahnte Nachfolgeprozess zum Abschluss gebracht werden. Im Rahmen eines Management-Buy-out wurde die Mehrheit der Gesellschaftsanteile durch die aktuelle Geschäftsführung übernommen. Dadurch ist die Fortführung der IMM electronics GmbH als Familienunternehmen sichergestellt.

Chancen- und Risikobericht

1. Beschaffungsrisiko

Für die IMM electronics GmbH sind Lieferantenrisiken auf dem Beschaffungsmarkt existent. Eine Stabilisierung der Einkaufspreise von Bauelementen auf hohem Niveau wirkt sich weiter auf die Materialeinsatzquote bzw. auf die Abgabepreise aus.

Die Beschaffungssituation ist von einer langfristigen Planung und Bestellung sowie der Notwendigkeit der Bevorratung mit kritischen Komponenten gekennzeichnet. Dieser Situation werden wir mit strategischen Ansätzen im Einkauf gerecht. Im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit werden Kunden durch Anzahlungen und Abnahmeverpflichtungen am Beschaffungsrisiko beteiligt.

2. Wechselkursrisiko

Wechselkursrisiken bei Lieferanten der IMM electronics GmbH außerhalb des Euro-Währungsraumes, bestehen in etwaigem Umfang, da teilweise Beschaffung auf USD-Basis erfolgt.

Strategien zur Absicherung von Währungs- und Kursrisiken bestehen in langfristig angelegten Lieferverträgen auf USD-Basis.

3. Produktionsrisiko

Dem Produktionsrisiko wird im Rahmen des integrierten Managementsystems durch Qualitätsaudits vorgebeugt, um den hohen und zuverlässigen Qualitätsstandard der Gesellschaft zu sichern.

4. Absatzrisiko

Der Vertrieb erfolgt überwiegend auf der Grundlage von langfristigen Auftragsvereinbarungen und Rahmenverträgen.

Mit den Kunden werden zu auslaufenden Rahmenverträgen Preisverhandlungen geführt, um den möglichen geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen.

Die Abhängigkeit von Großkunden birgt ein eventuelles Risiko. Die laufende Diversifizierung des Kundenstamms wirkt diesem positiv entgegen.

5. Allgemeines Unternehmensrisiko

Die systematische Weiterentwicklung des Kunden- und Produktportfolios sowie die permanenten technischen Produktverbesserungen durch die Einbindung der internen Forschung und Entwicklung reduzieren das allgemeine Unternehmensrisiko bzw. sind Bestandteil einer aktiven Risikovermeidungsstrategie.

6. Branchenrisiko

Der weiterwachsende Bedarf von Elektronik in fast allen Bereichen von Industrie und Konsum mildern das Risiko ab. Das zunehmende Entwicklungstempo am Elektronikmarkt kann sich auf die Rahmenbedingungen der Auftraggeber und damit die Wirtschaftlichkeit der Zusammenarbeit auswirken. Diesen Herausforderungen wird die IMM electronics GmbH durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden und flexible Unterstützung der Kunden in der Entwicklung gerecht.

7. Chancen und Entwicklungspotential

Der weiterwachsende Markt der Elektronikindustrie bietet gute Chancen für unsere Dienstleistungen. Durch die Anpassung der Prozesse, den Ausbau der Kapazitäten und einem bestehenden Netzwerk von Fremdfertigung sowie zielgerichtete Vertriebsaktivitäten ist sowohl Umsatz- als auch Ertragspotential vorhanden. [3] Die Marktlage im Bereich Gesundheit/Medizintechnik und der vorhandene Marktzutritt bietet weiterhin Potential. [4] Die aufgebauten Kompetenzen und die vorhandene Innovationsfähigkeit sind weitere erfolgversprechende Faktoren. Die zunehmenden Anforderungen an die Digitalisierung von Prozessen in der Industrie liefern weiteres Potential für IMM als Entwicklungsdienstleister. Eine enge Bindung und kooperative Partnerschaften gewährleisten langfristige Kundenbeziehungen. Mit dem Produkt twall® sehen wir weitere Wachstumsmöglichkeiten im Rahmen der aktuellen Vertriebsstrategie und bei zunehmender Marktdurchdringung im Geschäftsfeld Exergaming/Systems.

 

Mittweida, 20. März 2024

Matthias Banowski, Geschäftsführer

André Strobach, Geschäftsführer

René In der Stroth, Geschäftsführer

[1] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/03-jahreswirtschaftsbericht-2024.html (04.03.2024)

[2] ZVEI-Faktenblatt Februar 2024

[3] Nicht in der Abschlussprüfung geprüft.

[4] Nicht in der Abschlussprüfung geprüft.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.811.073,65 1.952.194,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 54.853,00 67.294,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.853,00 67.294,00
II. Sachanlagen 1.278.074,80 1.406.754,21
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 520.857,52 539.804,11
2. technische Anlagen und Maschinen 527.903,28 654.529,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 229.314,00 212.421,00
III. Finanzanlagen 478.145,85 478.145,85
1. Beteiligungen 478.145,85 478.145,85
B. Umlaufvermögen 7.203.844,01 6.430.655,67
I. Vorräte 5.430.404,23 5.201.244,30
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.677.164,87 4.636.853,99
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.519.107,75 1.174.896,78
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.188.647,41 447.365,06
4. geleistete Anzahlungen 14.360,57 5.025,50
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 968.876,37 1.062.897,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.672.734,33 888.090,36
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 390.862,17 405.535,59
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.521,11 359,38
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.055.044,46 446.803,76
4. sonstige Vermögensgegenstände 225.306,59 35.391,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 100.705,45 341.321,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66.595,77 45.198,32
Summe Aktiva 9.081.513,43 8.428.048,05

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.120.004,21 685.358,68
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 86.800,00 86.800,00
1. Gezeichnetes Kapital 121.350,00 121.350,00
2. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 34.550,00 34.550,00
II. Kapitalrücklage 134.550,00 134.550,00
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 125.000,00 325.000,00
IV. Gewinn-/Verlustvortrag 8.940,87
V. Jahresüberschuss 1.773.654,21 130.067,81
B. Rückstellungen 603.621,74 586.877,78
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 115.428,00 303.208,00
2. Steuerrückstellungen 8.549,49 1.665,00
3. sonstige Rückstellungen 479.644,25 282.004,78
C. Verbindlichkeiten 6.357.623,90 7.155.811,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.612.611,96 3.644.886,14
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.522.919,50 1.788.197,03
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.863,39 12.301,59
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 14.597,94 47.726,25
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.189.631,11 1.662.700,58
D. Rechnungsabgrenzungsposten 263,58 0,00
Summe Passiva 9.081.513,43 8.428.048,05

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 2.282.075,66 289.453,90
a) Rohergebnis 10.221.395,68 6.788.762,03
Gesamtleistung 24.595.654,19 15.624.376,56
Umsatzerlöse 23.509.973,03 14.980.346,69
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.085.681,16 644.029,87
sonstige betriebliche Erträge 540.476,65 579.143,60
Materialaufwand 14.914.735,16 9.414.758,13
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.459.879,01 8.097.218,41
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.454.856,15 1.317.539,72
b) Personalaufwand 6.096.193,70 4.958.883,04
Löhne und Gehälter 4.896.291,02 3.986.156,17
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.199.902,68 972.726,87
c) Abschreibungen 274.743,25 253.516,25
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 1.568.383,07 1.286.908,84
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -169.460,71 -151.127,56
a) Erträge aus Beteiligungen 10.000,00 0,00
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.493,06 39.442,15
c) Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 26.066,67 19.400,00
d) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 189.887,10 171.169,71
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 325.039,33 5.430,77
4. Ergebnis nach Steuern 1.787.575,62 132.895,57
5. sonstige Steuern 13.921,41 2.827,76
Jahresüberschuss 1.773.654,21 130.067,81

Anhang

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firma: IMM electronics GmbH

Sitz: Mittweida

Registergericht: Chemnitz, HRB 20383

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss 2023 der IMM electronics GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die erhaltenen Anzahlungen (TEUR 968,9) wurden im Berichtsjahr wie im Vorjahr gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear planmäßig bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Wir haben die steuerlichen Afa-Tabellen als Grundlage für die Schätzung der Nutzungsdauern verwendet.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben (GWG).

Die Vorräte an Material wurden mit dem gewogenen Durchschnitt aus den Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist (§ 253 Abs. 4 Satz 2 HGB). Die Berücksichtigung von Risiken aus der Lagerreichweite fand im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder als zusätzliches Kriterium Berücksichtigung. Zusätzlich wurden einige Positionen einer Einzelbetrachtung unterzogen, was zur Erhöhung des Ergebnisses im Vergleich zur pauschalen Betrachtung um Euro 70.204,17 führt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Eigene Anteile wurden vom Gezeichneten Kapital abgesetzt.

Die Rückstellungsbildung für Pensionen wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) durchgeführt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln RT2018G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: 1,78 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 1.356. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Pensionszusage an einen Gesellschafter wurde in Höhe von EUR 152.700 an eine pauschal dotierte Unterstützungskasse ausgelagert. Die Rückstellung wurde entsprechend ertragswirksam aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Einlagen der stillen Gesellschafter SC-Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH i. H. v. Euro 500.000,00 (Vertrag vom 26.06.2018), Frau Christa Müller i. H. v. Euro 245.000,00 (Vertrag vom 21.02.2019), der IMM Stiftung i. H. v. Euro 100.000,00 (Vertrag vom 01.11.2018), Euro 50.000,00 (Vertrag vom 20.12.2018), Euro 30.000,00 (Vertrag vom 14.11.2019), Euro 100.000,00 (Vertrag vom 14.11.2019) und Euro 20.000,00 (Vertrag vom 31.03.2020) und der IMM prostartup GmbH & Co. KG i. H. v. Euro 200.000,00 (Vertrag vom 25.10.2023) werden in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die stillen Gesellschaften der SC-Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH, der Frau Christa Müller sowie der IMM prostartup GmbH & Co. KG haben eine Laufzeit von über 5 Jahren.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und nachfolgend unter Punkt V erläutert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Es bestehen Beteiligungen an folgenden Unternehmen:

Name Sitz Beteiligung Eigenkapital zum 31.12.2022
in Euro
Ergebnis 2022
in Euro
DirectOut GmbH Mittweida 30,00 % 882.752,01 250.137,72

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden Euro 202.236,00

Anschaffungskosten verrechnete Vermögenswerte Euro 86.808,00

Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte Euro 86.808,00

verrechnete Aufwendungen Euro 3.598,00

verrechnete Erträge Euro 5.881,00

Die Werte wurden dem versicherungsmathematischen Gutachten der Zürich Service GmbH vom 29.01.2024 entnommen.

Eigenkapital

gezeichnetes Kapital abzgl. eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Gewinnvortrag/ Jahresüberschuss Eigenkapital gesamt
Bilanzgewinn 31.12.2022 139.008,68
31.12.2022 121.350,00/ -34.550,00 134.550,00 325.000,00 8.940,87/ 130.067,81 685.358,68
JÜ 2022 130.067,81/ -130.067,81 0,00
Ausschüttung -200.000,00 -139.008,68 -339.008,68
JÜ 2023 1.773.654,21 1.773.654,21
31.12.2023 121.350,00/ -34.550,00 134.550,00 125.000,00 1.773.654,21 2.120.004,21

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden für Vergütung der stillen Gesellschafter (Euro 41.080,32), Gewährleistungen (Euro 75.200,00), Berufsgenossenschaftsbeiträge (Euro 22.400,00), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (Euro 29.248,00), Abschluss- und Prüfungskosten (Euro 37.300,00) sowie sonstiges, darunter für erwartete Rückzahlungen Überbrückungshilfen (Euro 62.579,49) gebildet.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr bzw. größer 1 Jahre

Verbindlich keiten bis zu 1 Jahr über 1 Jahr
Geschäftsjahr
EURO
Vorjahr
EURO
Geschäftsjahr
EURO
Vorjahr
EURO
ggü. Kreditinst. 1.259.178,36 1.998.516,80 1.353.433,60 1.646.369,34
aus Lieferung und Leistung inkl. erh. Anz. 2.491.795,87 2.851.094,06 0,00 0,00
gg. verbundenen Unternehmen 17.863,39 12.301,59 0,00 0,00
gg. Unt. m. denen ein Beteiligungsv. besteht 14.597,94 47.726,25 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 704.023,39 365.844,58 1.485.607,72 1.296.855,99
Summe 4.487.458,95 5.275.483,28 2.839.041,32 2.943.225,33
Verbindlichkeiten davon über 5 J.
Geschäftsjahr
EURO
Vorjahr
EURO
gg. Kreditinstitute 433.052,50 619.672,50
aus Lieferung und Leistung inkl. erh. Anz. 0,00 0,00
gg. verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
gg. Unt. m. denen ein Beteiligungsv. besteht 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.077.129,62 745.000,00
Summe 1.510.182,12 1.364.672,50

Der Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern in Höhe von Euro 1.245.000,00 erfolgt unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Euro 150.000,00 (Vorjahr Euro 0,00) haben eine Laufzeit von bis zu 1 Jahr; Euro 150.000,00 (Vorjahr Euro 300.000,00) haben eine Laufzeit von 1-5 Jahren; Euro 945.000,00 eine Laufzeit von über 5 Jahren (Vorjahr Euro 745.000,00).

Sicherungsrechte

Folgende Sicherungsrechte oder ähnliche Rechte sind bestellt worden:

Verbindlichkeiten Art Form Summe
ggü. Kreditinstituten Pfandrechte an Rechten Forderungsabtretung Euro 516.176,70
Pfandrecht an beweglichen Sachen Sicherungsübereignung Euro 682.506,25
Verpfändung Sparbrief EUR 0,00
Pfandrechte an unbeweglichen Sachen Grundschuld Euro 516.176,70
aus Lieferungen u. Leistungen keine
ggü. verb. Unternehmen keine
sonst. Verbindlichkeiten keine
Gesamt Euro 1.714.859,65

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zum 31.12.2023 zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 176.800,00 Euro.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aus heutiger Sicht nicht zu rechnen, da die wirtschaftliche Lage der DirectOut GmbH solide ist und Verbindlichkeiten frist- und ordnungsgemäß getilgt werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1-5 Jahre
TEuro
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 279 575
aus Wartungsverträgen etc. 81 322
aus Altersversorgung 67 254
Gesamt 427 1.152

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 35,7 (Vorjahr: TEuro 45,7) enthalten.

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen TEuro 44,3 (Vorjahr: TEuro 63,1) Aufwendungen aus Währungsumrechnung.

Sonstige Pflichtangaben

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl beträgt 115 (48 Angestellte, 67 Arbeiter).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Matthias Banowski (CEO)

André Strobach (COO)

René In der Stroth (CFO)

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Unsere Gesellschaft verbürgt sich unentgeltlich für Bankkredite der DirectOut GmbH bis Euro 176.800,00.

Nach dem Bilanzstichtag konnte der langfristig angebahnte Nachfolgeprozess zum Abschluss gebracht werden. Die Mehrheit der Gesellschaftsanteile wurde im Rahmen eines Management-Buy-Outs durch die aktuelle Geschäftsführung übernommen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mittweida, 20. März 2024

Matthias Banowski, Geschäftsführer

André Strobach, Geschäftsführer

René In der Stroth, Geschäftsführer

Anlage zum Anhang

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, Schutzrechte usw. 1.279.791,41 19.201,75 0,00 0,00 1.298.993,16
1.279.791,41 19.201,75 0,00 0,00 1.298.993,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 904.734,69 3.082,00 0,00 0,00 907.816,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.721.955,45 21.636,48 166.717,00 0,00 2.576.874,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.845.612,12 91.486,35 3.357,11 0,00 1.933.741,36
5.472.302,26 116.204,83 170.074,11 0,00 5.418.432,98
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 478.145,85 0,00 0,00 0,00 478.145,85
478.145,85 0,00 0,00 0,00 478.145,85
Summe Anlagevermögen 7.230.239,52 135.406,58 170.074,11 0,00 7.195.571,99
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, Schutzrechte usw. 1.212.497,41 31.642,75 0,00 1.244.140,16
1.212.497,41 31.642,75 0,00 1.244.140,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 364.930,58 22.028,59 0,00 386.959,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.067.426,35 146.484,56 164.939,26 2.048.971,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.633.191,12 74.587,35 3.351,11 1.704.427,36
4.065.548,05 243.100,50 168.290,37 4.140.358,18
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.278.045,46 274.743,25 168.290,37 5.384.498,34
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, Schutzrechte usw. 67.294,00 54.853,00
67.294,00 54.853,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 539.804,11 520.857,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 654.529,10 527.903,28
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.421,00 229.314,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.406.754,21 1.278.074,80
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 478.145,85 478.145,85
478.145,85 478.145,85
Summe Anlagevermögen 1.952.194,06 1.811.073,65

Ergebnisverwendungsbeschluss

IMM electronics GmbH am 30. April 2024

zu TOP 2

Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe vorgetragen.

Der Jahresabschluss 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 30. April 2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IMM electronics GmbH, Mittweida

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IMM electronics GmbH, Mittweida, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMM electronics GmbH, Mittweida, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wuppertal, 10. April 2024

ETL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. René Schut, Wirtschaftsprüfer

gez. Clemens Dornseifer, Wirtschaftsprüfer"

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