FGS Future Group Solutions GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Banowski seit 13.4.2022 | Geschäftsführer |
André Strobach seit 13.4.2022 | Geschäftsführer |
René In der Stroth seit 5.2.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 16.08% | |
R*** I* d** S***** | 16.08% |
| Name | Anteil |
|---|---|
IMM electronics GmbHEigenbeteiligung | 28.47% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IMM electronics GmbHMittweidaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023IMM electronics GmbH, MittweidaGrundlagen des Unternehmens 1. Grundlagen und Geschäftsmodell Wir als weltweit agierender, innovativer E 2 MS-Dienstleister begleiten unsere Kunden als kompetenter Partner und bieten innovative und maßgeschneiderte Lösungen auf Basis einer soliden Projektkonzeption und flexibler Ressourcen. Hierbei übernehmen wir das Dienstleistungsspektrum von der Konzeption, über Hard- und Softwareentwicklung, ressourcenschonender Konstruktion bis hin zur Muster- und Serienfertigung kompletter Baugruppen und Geräte. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden einen umfangreichen After-Sales-Service und eine kostenoptimierte Logistik. Wir sind in den Märkten Technik / Automation, Gesundheit / Medizintechnik, Unterhaltung / Medientechnik und Exergaming / Systems zu Hause, aber beschreiten mit unseren Kunden gern auch neue Wege. 2. Forschung und Entwicklung Als E 2 MS-Dienstleister sind wir als Entwicklungspartner für Kunden in den vorgenannten Geschäftsfeldern aktiv. Die Entwicklungskapazitäten im Bereich Hard- und Softwareentwicklung sowie Layout und Konstruktion belaufen sich auf 15 Mitarbeiter. Neben den Projekten für unsere Kunden investieren wir unser Entwicklungs-Know-How in interne Projekte für die Weiterentwicklung des eigenen Dienstleistungs- und Produktportfolios. Darüber hinaus sind wir auch an nationalen und internationalen Forschungsprojekten mit Hochschulen und Institutionen beteiligt. Somit wird der Ausbau an technologischen Kompetenzen und die Leistungsfähigkeit für unsere Kunden sichergestellt. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Geprägt von hohen Energiepreisen, einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche sowie anhaltend hoher Inflation in der Eurozone und einer sich daraus ableitenden restriktiven Geldpolitik, blieb das Wirtschaftswachstum in der Bundesrepublik Deutschland erneut unter den Erwartungen der Bundesregierung und fiel mit - 0,3 % negativ aus. Für 2024 rechnet die Bundesregierung mit einem Wachstum von 0,2 %[1]. Die Branche der Elektroindustrie in Deutschland konnte mit 6,6 %[2] das Umsatzwachstum wiederholt deutlich steigern. Für das Jahr 2024 ist weiter von einem Umsatzwachstum auszugehen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Umsatzerlöse von 23.510,0 TEUR entwickelten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum (14.980,3 TEUR) deutlich positiv. Das Umsatzwachstum spiegelt sich in allen Geschäftsfeldern wieder. Der geplante Umsatz wurde um 6 % übertroffen. a. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Überschuss in Höhe von 1.773,7 TEUR (Vorjahr 130,1 TEUR) erzielt. b. Finanzlage Die finanzielle Lage verbesserte sich 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Gesamtkapital von 9.081,5 TEUR erhöhte sich zum Vorjahr um 653,5 TEUR. Das Eigenkapital wuchs auf 2.120,0 TEUR. Die Veränderung des Eigenkapital setzt sich zusammen aus 1.773,7 TEUR Jahresüberschuss und Gewinnverwendung von 339,0 TEUR. Die gesamten Aktiva von 9.081,5 TEUR wurden finanziert mit Eigenkapital 2.120,0 TEUR (23,3 %, Vorjahr 8,1%) und Fremdkapital 6.961,2 TEUR (Vorjahr 7.742,7 TEUR), darunter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.612,6 TEUR (Vorjahr 3.644,9 TEUR), Rückstellungen 603,6 TEUR und sonstigen Verbindlichkeiten 2.189,6 TEUR. Die Tilgung langfristiger Verbindlichkeiten erfolgte im Berichtszeitraum gemäß Plan. Kontokorrent wurde zum Ende des Berichtszeitraumes im Rahmen der Verträge in Anspruch genommen. c. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 141,1 TEUR verringert. Die Entwicklung ergibt sich aus Zugängen i.H.v. 135,4 TEUR (davon 19,2 TEUR immaterielle Vermögensgegenstände, 116,2 TEUR Sachanlagen), Abgängen i.H.v. 1,8 TEUR und periodischen Abschreibungen i.H.v. 274,7 TEUR. Das Umlaufvermögen von 7.203,8 TEUR (Vorräte 5.430,4 TEUR, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.672,7 TEUR, Kasse und Guthaben bei Kreditinstituten 100,7 TEUR) ist gegenüber dem Vorjahr um 773,1 TEUR angewachsen. Die Rechnungsabgrenzungsposten betrugen 66,6 TEUR. Die erhaltenen Anzahlungen (968,9 TEUR) wurden analog Vorjahr gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. 3. Leistungsindikatoren Der Jahresüberschuss schlägt sich entsprechend positiv in den Leistungsindikatoren nieder. Die Umsatzrentabilität liegt bei 7,5%. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 126,4% und die Gesamtkapitalrentabilität 20,3%. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als stabil ein. Die Umsatzentwicklung liegt über Plan und das Ergebnis ist positiv. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch das Umlaufvermögen gedeckt. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. Prognosebericht Dem Prognosebericht liegen eine weiter hohe Kundennachfrage und eine verbesserte Verfügbarkeiten von Vorprodukten zu Grunde. Negativ kann sich das weiter erhöhte Inflationsgeschehen und steigende Finanzierungskosten auswirken. Direkte Einflüsse des anhaltenden Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine bestehen nicht und werden nicht erwartet. Der eingeschlagene Weg zum Ausbau der Leistung und des Umsatzes wird durch ein erhöhtes Investitionsgeschehen weiter beschritten. Wir gehen davon aus, dass sich der Umsatz auf dem Vorjahresniveau stabilisiert bzw. weiter leicht wächst. Der ganzheitliche Ansatz in der Kundenbetreuung sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern hilft unsere Kapazitäten langfristig auszulasten. Im Erstellungszeitraum konnte der langfristig angebahnte Nachfolgeprozess zum Abschluss gebracht werden. Im Rahmen eines Management-Buy-out wurde die Mehrheit der Gesellschaftsanteile durch die aktuelle Geschäftsführung übernommen. Dadurch ist die Fortführung der IMM electronics GmbH als Familienunternehmen sichergestellt. Chancen- und Risikobericht 1. Beschaffungsrisiko Für die IMM electronics GmbH sind Lieferantenrisiken auf dem Beschaffungsmarkt existent. Eine Stabilisierung der Einkaufspreise von Bauelementen auf hohem Niveau wirkt sich weiter auf die Materialeinsatzquote bzw. auf die Abgabepreise aus. Die Beschaffungssituation ist von einer langfristigen Planung und Bestellung sowie der Notwendigkeit der Bevorratung mit kritischen Komponenten gekennzeichnet. Dieser Situation werden wir mit strategischen Ansätzen im Einkauf gerecht. Im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit werden Kunden durch Anzahlungen und Abnahmeverpflichtungen am Beschaffungsrisiko beteiligt. 2. Wechselkursrisiko Wechselkursrisiken bei Lieferanten der IMM electronics GmbH außerhalb des Euro-Währungsraumes, bestehen in etwaigem Umfang, da teilweise Beschaffung auf USD-Basis erfolgt. Strategien zur Absicherung von Währungs- und Kursrisiken bestehen in langfristig angelegten Lieferverträgen auf USD-Basis. 3. Produktionsrisiko Dem Produktionsrisiko wird im Rahmen des integrierten Managementsystems durch Qualitätsaudits vorgebeugt, um den hohen und zuverlässigen Qualitätsstandard der Gesellschaft zu sichern. 4. Absatzrisiko Der Vertrieb erfolgt überwiegend auf der Grundlage von langfristigen Auftragsvereinbarungen und Rahmenverträgen. Mit den Kunden werden zu auslaufenden Rahmenverträgen Preisverhandlungen geführt, um den möglichen geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Die Abhängigkeit von Großkunden birgt ein eventuelles Risiko. Die laufende Diversifizierung des Kundenstamms wirkt diesem positiv entgegen. 5. Allgemeines Unternehmensrisiko Die systematische Weiterentwicklung des Kunden- und Produktportfolios sowie die permanenten technischen Produktverbesserungen durch die Einbindung der internen Forschung und Entwicklung reduzieren das allgemeine Unternehmensrisiko bzw. sind Bestandteil einer aktiven Risikovermeidungsstrategie. 6. Branchenrisiko Der weiterwachsende Bedarf von Elektronik in fast allen Bereichen von Industrie und Konsum mildern das Risiko ab. Das zunehmende Entwicklungstempo am Elektronikmarkt kann sich auf die Rahmenbedingungen der Auftraggeber und damit die Wirtschaftlichkeit der Zusammenarbeit auswirken. Diesen Herausforderungen wird die IMM electronics GmbH durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden und flexible Unterstützung der Kunden in der Entwicklung gerecht. 7. Chancen und Entwicklungspotential Der weiterwachsende Markt der Elektronikindustrie bietet gute Chancen für unsere Dienstleistungen. Durch die Anpassung der Prozesse, den Ausbau der Kapazitäten und einem bestehenden Netzwerk von Fremdfertigung sowie zielgerichtete Vertriebsaktivitäten ist sowohl Umsatz- als auch Ertragspotential vorhanden. [3] Die Marktlage im Bereich Gesundheit/Medizintechnik und der vorhandene Marktzutritt bietet weiterhin Potential. [4] Die aufgebauten Kompetenzen und die vorhandene Innovationsfähigkeit sind weitere erfolgversprechende Faktoren. Die zunehmenden Anforderungen an die Digitalisierung von Prozessen in der Industrie liefern weiteres Potential für IMM als Entwicklungsdienstleister. Eine enge Bindung und kooperative Partnerschaften gewährleisten langfristige Kundenbeziehungen. Mit dem Produkt twall® sehen wir weitere Wachstumsmöglichkeiten im Rahmen der aktuellen Vertriebsstrategie und bei zunehmender Marktdurchdringung im Geschäftsfeld Exergaming/Systems.
Mittweida, 20. März 2024 Matthias Banowski, Geschäftsführer André Strobach, Geschäftsführer René In der Stroth, Geschäftsführer [1] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/03-jahreswirtschaftsbericht-2024.html (04.03.2024) [2] ZVEI-Faktenblatt Februar 2024 [3] Nicht in der Abschlussprüfung geprüft. [4] Nicht in der Abschlussprüfung geprüft. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Firma: IMM electronics GmbH Sitz: Mittweida Registergericht: Chemnitz, HRB 20383 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss 2023 der IMM electronics GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die erhaltenen Anzahlungen (TEUR 968,9) wurden im Berichtsjahr wie im Vorjahr gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear planmäßig bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Wir haben die steuerlichen Afa-Tabellen als Grundlage für die Schätzung der Nutzungsdauern verwendet. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben (GWG). Die Vorräte an Material wurden mit dem gewogenen Durchschnitt aus den Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist (§ 253 Abs. 4 Satz 2 HGB). Die Berücksichtigung von Risiken aus der Lagerreichweite fand im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder als zusätzliches Kriterium Berücksichtigung. Zusätzlich wurden einige Positionen einer Einzelbetrachtung unterzogen, was zur Erhöhung des Ergebnisses im Vergleich zur pauschalen Betrachtung um Euro 70.204,17 führt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Eigene Anteile wurden vom Gezeichneten Kapital abgesetzt. Die Rückstellungsbildung für Pensionen wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) durchgeführt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln RT2018G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: 1,78 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 1.356. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Pensionszusage an einen Gesellschafter wurde in Höhe von EUR 152.700 an eine pauschal dotierte Unterstützungskasse ausgelagert. Die Rückstellung wurde entsprechend ertragswirksam aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Einlagen der stillen Gesellschafter SC-Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH i. H. v. Euro 500.000,00 (Vertrag vom 26.06.2018), Frau Christa Müller i. H. v. Euro 245.000,00 (Vertrag vom 21.02.2019), der IMM Stiftung i. H. v. Euro 100.000,00 (Vertrag vom 01.11.2018), Euro 50.000,00 (Vertrag vom 20.12.2018), Euro 30.000,00 (Vertrag vom 14.11.2019), Euro 100.000,00 (Vertrag vom 14.11.2019) und Euro 20.000,00 (Vertrag vom 31.03.2020) und der IMM prostartup GmbH & Co. KG i. H. v. Euro 200.000,00 (Vertrag vom 25.10.2023) werden in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die stillen Gesellschaften der SC-Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH, der Frau Christa Müller sowie der IMM prostartup GmbH & Co. KG haben eine Laufzeit von über 5 Jahren. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und nachfolgend unter Punkt V erläutert. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Es bestehen Beteiligungen an folgenden Unternehmen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: Erfüllungsbetrag der Schulden Euro 202.236,00 Anschaffungskosten verrechnete Vermögenswerte Euro 86.808,00 Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte Euro 86.808,00 verrechnete Aufwendungen Euro 3.598,00 verrechnete Erträge Euro 5.881,00 Die Werte wurden dem versicherungsmathematischen Gutachten der Zürich Service GmbH vom 29.01.2024 entnommen. Eigenkapital
Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden für Vergütung der stillen Gesellschafter (Euro 41.080,32), Gewährleistungen (Euro 75.200,00), Berufsgenossenschaftsbeiträge (Euro 22.400,00), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (Euro 29.248,00), Abschluss- und Prüfungskosten (Euro 37.300,00) sowie sonstiges, darunter für erwartete Rückzahlungen Überbrückungshilfen (Euro 62.579,49) gebildet. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr bzw. größer 1 Jahre
Der Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern in Höhe von Euro 1.245.000,00 erfolgt unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Euro 150.000,00 (Vorjahr Euro 0,00) haben eine Laufzeit von bis zu 1 Jahr; Euro 150.000,00 (Vorjahr Euro 300.000,00) haben eine Laufzeit von 1-5 Jahren; Euro 945.000,00 eine Laufzeit von über 5 Jahren (Vorjahr Euro 745.000,00). Sicherungsrechte Folgende Sicherungsrechte oder ähnliche Rechte sind bestellt worden:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zum 31.12.2023 zu vermerken: Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 176.800,00 Euro. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aus heutiger Sicht nicht zu rechnen, da die wirtschaftliche Lage der DirectOut GmbH solide ist und Verbindlichkeiten frist- und ordnungsgemäß getilgt werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 35,7 (Vorjahr: TEuro 45,7) enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen TEuro 44,3 (Vorjahr: TEuro 63,1) Aufwendungen aus Währungsumrechnung. Sonstige Pflichtangaben Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl beträgt 115 (48 Angestellte, 67 Arbeiter). Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Matthias Banowski (CEO) André Strobach (COO) René In der Stroth (CFO) Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Unsere Gesellschaft verbürgt sich unentgeltlich für Bankkredite der DirectOut GmbH bis Euro 176.800,00. Nach dem Bilanzstichtag konnte der langfristig angebahnte Nachfolgeprozess zum Abschluss gebracht werden. Die Mehrheit der Gesellschaftsanteile wurde im Rahmen eines Management-Buy-Outs durch die aktuelle Geschäftsführung übernommen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Mittweida, 20. März 2024 Matthias Banowski, Geschäftsführer André Strobach, Geschäftsführer René In der Stroth, Geschäftsführer Anlage zum Anhang
ErgebnisverwendungsbeschlussIMM electronics GmbH am 30. April 2024 zu TOP 2 Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe vorgetragen. Der Jahresabschluss 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 30. April 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IMM electronics GmbH, Mittweida Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IMM electronics GmbH, Mittweida, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMM electronics GmbH, Mittweida, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, 10. April 2024 ETL
AG
gez. René Schut, Wirtschaftsprüfer gez. Clemens Dornseifer, Wirtschaftsprüfer" |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
12 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Verlegen von Zeitungen
Ambulante Pflegedienste
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Paket- und Expressdienste
Ambulante Pflegedienste
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Wirtschaftsförderung, -ordnung und -aufsicht
Erbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen