Stammdaten

Register
Amtsgericht Korbach HRB 2342
Eingetragen
3.5.2021
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten von Breitbandinfrastruktur, die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb von sonstigen Unternehmungen, die mittelbar oder unmittelbar den Zwecken der vorgenannten Aufgaben dienen, sowie die Beteiligung an solchen Unternehmungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Fölsch
seit 17.6.2024
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EWF Connect GmbH

Korbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 44.563,45
II. Sachanlagen 0,00 232.477,33
0,00 277.040,78
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 64.556,50 3.669,23
2. Forderungen gegen Gesellschafter 44.793,89 62.457,81
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.665,00 1.665,00
111.015,39 67.792,04
II. Guthaben bei Kreditinstituten 54.133,46 172.783,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.428,58 6.785,72
168.577,43 524.402,18

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.001,00 25.001,00
II. Kapitalrücklagen 604.140,14 604.140,14
III. Verlustvortrag -118.162,44 -21.216,07
IV. Jahresfehlbetrag -365.283,49 -96.946,37
145.695,21 510.978,70
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 8.160,00 7.950,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.892,21 5.411,48
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.830,01 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 62,00
14.722,22 5.473,48
168.577,43 524.402,18

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 125.261,12 34.400,59
2. sonstige betriebliche Erträge 114,50 72,50
3. Materialaufwand 165.886,00 115.310,77
4. Abschreibungen 307.922,99 8.214,56
5. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.813,79 7.894,13
6. Finanzergebnis 36,33 0,00
7. Jahresfehlbetrag -365.283,49 -96.946,37

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1. Allgemeine Angaben

Die EWF Connect GmbH mit Sitz in 34497 Korbach ist durch Ausgliederung der NetCom Access e.K. gemäß Ausgliederungsvertrag vom 17.05.2021 gegründet worden. Ausgliederungsstichtag ist der 1. Januar 2021. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Korbach, HRB 2342 eingetragen und weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer Kleinstkapitalgesellschaft gemäß § 267a Abs. 1 HGB auf. Nach dem Gesellschaftsvertrag sind jedoch die entsprechenden Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB und die Vorschriften des GmbHG anzuwenden.

Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt; die Beträge im Anhang werden in Tausend Euro (T€) angegeben. Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird grundsätzlich nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH, Korbach. In Anwendung des § 296 Abs. 2 HGB wurde die Gesellschaft nicht in den aufzustellenden Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen. Der Konzernabschluss der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH wird im Unternehmensregister offengelegt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 7 und 11 Jahren.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung angemessener Gemeinkosten bewertet und planmäßig entsprechend den geschätzten betriebsindividuellen Nutzungsdauern ebenfalls linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 8 Jahre. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung, bedingt durch die geplante Einstellung des Geschäftsbetriebs, außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 282 T€ vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgabe erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250,00 Euro nicht übersteigen. Vermögensgegenstände zwischen 250,01 Euro und 800,00 Euro werden im Anschaffungsjahr aktiviert und sofort voll abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Bilanzerläuterungen

Sachanlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
T€ TE T€ T€
Immaterielle Vermögensgegenstände
Nutzungsrechte 52 9 0 61
52 9 0 61
Sachanlagen
technische Anlagen 6 136 0 142
sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 0 0 2
geleistete Anzahlungen / Anlagen im Bau 229 114 228 115
237 250 228 259
289 259 228 320
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
T€ T€ T€ T€
Immaterielle Vermögensgegenstände
Nutzungsrechte 7 54 0 61
7 54 0 61
Sachanlagen
technische Anlagen 4 138 0 142
sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 1 0 2
geleistete Anzahlungen / Anlagen im Bau 0 115 0 115
5 254 0 259
12 308 0 320
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
T€ T€
Immaterielle Vermögensgegenstände
Nutzungsrechte 0 45
0 45
Sachanlagen
technische Anlagen 0 2
sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 1
geleistete Anzahlungen / Anlagen im Bau 0 229
0 232
0 277

Bedingt durch die fehlende Rentabilität der eingesetzten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie aufgrund der Ertragsverhältnisse des Unternehmens ist beabsichtigt den entsprechenden Geschäftsbetrieb der Gesellschaft einzustellen. Aufgrund der vorliegenden voraussichtlich dauernden Wertminderung waren außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 282 T€ vorzunehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 45 T€ resultieren aus dem Vorsteuerüberhang in Höhe von 14 T€, welcher aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft ausgewiesen wird sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 31 T€.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten eine Kaution.

Guthaben bei Kreditinstituten

Das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt im Geschäftsjahr 54 T€ (Vorjahr 173 T€).

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der EWF Connect GmbH beträgt 25 T€ und ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) mit Sitz in Korbach.

Rückstellungen

Die Rückstellungen in Höhe von 8 T€ (Vorjahr 8 T€) betreffen Jahresabschluss- und Prüfungskosten für 2023 sowie die Kosten der Steuererklärungen für 2022 und 2023.

Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten in Höhe von 15 T€ (Vorjahr 5 T€) handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 13 T€ (Vorjahr 5 T€) sowie um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 0 T€). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

4. Erläuterung zu der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 125 T€ (Vorjahr 34 T€) betreffen in Höhe von 76 T€ das Endkundengeschäft aus der Breitbandkommunikation sowie mit 49 T€ für die Vermietung von Telekommunikationslinien.

Materialaufwand

Der Materialaufwand hat im Geschäftsjahr 166 T€ (Vorjahr 115 T€) betragen und betrifft mit 139 T€ (Vorjahr 113 T€) im Wesentlichen Fremdleistungen.

sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 17 T€ (Vorjahr 8 T€) bestehen im Wesentlichen mit 4 T€ (Vorjahr 4 T€) aus Kosten der Jahresabschlussprüfung, Kosten der Rückstellungszuführung zur Erstellung der Steuererklärung 2023 in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 2 T€) sowie mit 8 T€ eine einmalige Gebühr zur vorzeitigen Vertragsauflösung.

5. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung.

Zum Geschäftsführer ist Herr Nick Schieferdecker bestellt.

Die Mitglieder der Organe haben im Geschäftsjahr keine Vergütung oder Aufwandsentschädigung erhalten.

6. Sonstige Angaben

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage geführt hätten. Auswirkungen des Ukraine-Konflikts führen aus derzeitiger Sicht zu keinen anderen Entwicklungen. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Anmerkungen im Chancen- und Risikobericht des Lageberichts.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Nutzungsverträgen bestehen wie folgt:

bis 1 Jahr 2-5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
65 T€ 185 T€ 164 T€ 414 T€

Bei der Gesellschaft ist kein Mitarbeiter beschäftigt.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar von 4 T€ betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 365 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Korbach, 22. Mai 2024

Nick Schieferdecker, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1. Unternehmensgrundlagen

Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Telekommunikationsleistungen sowie die Errichtung, die Anmietung und der Betrieb von Anlagen und Übertragungswegen für diese Dienstleistungen. Hiervon umfasst ist auch die Bereitstellung und Vermietung der Telekommunikationsinfrastruktur an Dritte.

Die NetCom Access e.K. (AG Korbach HRA 1789) wurde gemäß Notarvertrag vom 17. Mai 2021 mit der UR 339-21 auf die EWF Connect GmbH (AG Korbach HRB 2342) als übernehmende Rechtsträgerin übertragen. Der Ausgliederungsstichtag ist der 01. Januar 2021. Das Stammkapital beträgt 25.001,00 EUR. Gesellschafterin ist seit dem 13. August 2021 die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH, Korbach.

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 ist nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 1 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2023 von dem krisengeprägten Umfeld ins Stocken geraten. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Dazu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 konnte nicht weiter fortgesetzt werden.

1 Quelle: DESTATIS - Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 "Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken"

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 konnte die Versorgung mit Glasfaseranschlüssen im Bundesgebiet auf 35,6 Prozent gesteigert werden. Dies entspricht 17,3 Mio. Haushalten. Marktstudien gehen dabei davon aus, dass der private Datenverbrauch exponentiell ansteigen und im Jahr 2025 bei rund 700 Gigabyte liegen wird. Dies zeigt auf, wie wichtig eine Versorgung mit Glasfaseranschlüssen im privaten, aber auch im geschäftlichen Umfeld ist. Dabei hat die Branche jedoch auch mit Herausforderungen zu kämpfen. Diese sind vor allem in langwierigen und analogen Genehmigungsverfahren, der stark gestiegenen Inflation im Jahr 2023 und den einhergehenden stark ansteigenden Baukosten sowie dem marktübergreifenden Fachkräftemangel, besonders in den MINT-Bereichen, zu tun. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist zudem der Glasfaser-Doppelausbau durch Wettbewerber, wie die goetel, UGG oder die Telekom.

Politisches Umfeld

Zum 1. Dezember 2021 ist das modernisierte Telekommunikationsgesetz (TKG-Novelle) in Kraft getreten. Das Gesetz soll einen maßgeschneiderten und zukunftsorientierten Rechtsrahmen für den deutschen Telekommunikationsmarkt schaffen, die Rechte der Endkunden stärken und den Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunknetzen beschleunigen. Der Ausbau eines flächendeckenden Breitbandnetzes wird auch weiterhin gefördert. Dies geschieht seit dem 03. April 2023 durch die sogenannte Gigabitförderung 2.0. Sie hat zum Ziel, ein optimales Verhältnis zwischen privatwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau zu gewährleisten. Um dabei den eigentlichen Förderbedarf besser bestimmen zu können, wird verstärkt auf Branchendialoge gesetzt, welche durch eine sogenannte Potentialanalyse unterstützt wird. Um Vorbehalte bei den Genehmigungsbehörden abzubauen und somit den Glasfaserausbau deutlich zu beschleunigen, ist Mitte 2023 die DIN 18220 in Kraft getreten. Sie beinhaltet klare Einsatz- und Ausführungsbedingungen für die alternativen Legemethoden Trenchen, Pflügen und Fräsen und bietet deutliche Vorteile für Gemeinden und Straßenbauverwaltungen sowie den durchführenden Telekommunikationsunternehmen.

Mit Inkrafttreten der DIN 18220 ist aber auch die vor zwei Jahren zwischen der EWF Connect GmbH und der goetel geschlossenen Kooperationsvereinbarung obsolet geworden, in der sich beide Unternehmen auf die Einhaltung gewisser Qualitätsstandards beim Glasfaserausbau verständigt haben.

Sachinvestitionen

Die Investitionen in Sachanlagen auf dem Telekommunikationsmarkt lagen im Jahr 2023 bei 13,2 Mrd. Euro und sind verglichen mit dem Vorjahr in etwa konstant geblieben. Investitionsschwerpunkte der Unternehmen lagen wie im Vorjahr im Ausbau von Glasfaser- und 5G-Netzen.

Glasfaseranschlüsse

Die Anzahl der mit Glasfaser versorgten bzw. unmittelbar erreichbaren Endkundinnen und Endkunden (Homes Passed) hat sich gem. dem Jahresbericht Telekommunikation der Bundesnetzagentur im Jahr 2023 um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 17,9 Mio. erhöht. Die aktiven und nicht aktiven Glasfaseranschlüsse (Homes Connected) verzeichneten allerding einen geringeren Anstieg (14 Prozent) von 6,4 Mio. im Jahr 2022 auf 7,3 Mio. im Jahr 2023. Zugleich stieg die Verbreitung aktiver Glasfaseranschlüsse auf 4,3 Mio. und übertraf den Bestand Ende 2022 um ca. 900.000.

Der Anteil aktiver FttH/FttB-Anschlüsse (Homes Activated) an den gesamten aktiven Breitbandanschlüssen in Festnetzen ist von 9,1 Prozent im Jahr 2022 auf 11,2 Prozent zum Jahresende 2023 gestiegen. Die geringe Verbreitung solcher Anschlüsse ist im Wesentlichen auf den hohen Versorgungsgrad mit bestehenden leistungsfähigen Infrastrukturen (VDSL-Vectoring und HFC-Netze) zurückzuführen. Aufgrund steigender Nachfrage nach höheren Datenraten wird für die kommenden Jahre erwartet, dass sich der FttH/FttB-Anteil deutlich erhöhen wird.

Mehr Datenvolumen im Festnetz und Mobilfunknetz

Im Jahr 2023 wurde in Deutschland in Festnetzen insgesamt ein Datenvolumen rund 132 Mrd. GB übertragen. Dies entspricht im Durchschnitt einem Datenvolumen von ca. 287 GB pro Anschluss und Monat. Im Vergleich zum Jahr 2022 stieg das in Deutschland in Festnetzen übertragene Datenvolumen um rund 11 Mrd. GB.

Im Jahr 2023 hat sich das durchschnittlich genutzte Datenvolumen in Mobilfunknetzen pro aktivem SIM-Profil und Monat gegenüber dem Vorjahr um etwa 36 Prozent auf 7,2 GB erhöht. Nach Erhebungen der Bundesnetzagentur belief sich das übertragene Datenvolumen über Mobilfunknetze im Inland im Jahr 2023 auf 9.118 Mio. GB gegenüber 6.714 Mio. GB im Jahr 2022. Der überwiegende Teil (91 Prozent) des Datenverkehrs wurde dabei über LTE realisiert, sechs Prozent des Datenverkehrs über das 5G-Netz und drei Prozent des Datenverkehrs über das GSM-Netz (2G) abgewickelt.

2.2 Darstellung des Geschäftsverlaufes

Die EWF Connect hat die Übertragungstechnik zwischen Korbach und Frankfurt am Main sowie den BNG (Broadband Network Gateway) am Standort Korbach aufgebaut und den Netzbetrieb über die errichtete Infrastruktur gestartet. Kunden können über die bestehende Infrastruktur in der Fläche der Breitband Nordhessen/Netcom Kassel angeschaltet werden.

An der bestehenden Strategie, Privatkunden auf Basis von VDSL bzw. Glasfaser über bestehende Infrastrukturen anderer Netzbetreiber/Kooperationspartner zu versorgen sowie Gewerbekunden auf Anfrage eine Anbindung zu bauen und diese mit Bandbreite und Telefonie zu versorgen wurde festgehalten. Jedoch konnte an dem begonnenen Breitbandausbau anderer Infrastrukturbetreiber nicht partizipiert und sogenannter Regionalpartnerschaften nicht realisiert werden.

Insofern war das Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen davon geprägt, eine strategische Neuausrichtung zu definieren. Leider konnte kein kurz- bzw. mittelfristig wirtschaftlich tragfähiges Konzept entwickelt werden.

2.3 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme beträgt im Berichtsjahr 169 T€ (Vj. 524 T€). Das Anlagevermögen der Gesellschaft wurde aufgrund der geplanten Einstellung des Geschäftsbetriebs vollständig abgeschrieben. Das Vermögen der Gesellschaft wird durch Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 111 T€ (Vj. 68 T€) sowie liquiden Mittel in Höhe von 54 T€ (Vj. 173 T€) geprägt.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft betrug zum 31.12.2023 86,4 % (Vj. 97,4 %).

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse aus der Breitbandkommunikation bzw. Überlassung von Infrastruktur in Höhe von 125 T€ (Vj. 34 T€) erzielt. Diesen stehen Aufwendungen aus Materialverbrauch in Höhe von 27 T€ (Vj. 2 T€), Aufwendungen aus Fremdleistungen in Höhe von 139 T€ (Vj. 113 T€), Abschreibungen in Höhe von 308 T€ (Vj. 8 T€) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 17 T€ (Vj. 8 T€) entgegen.

2.4 Gesamtaussage

Die Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr wurde wie im Vorjahr fortgeführt, ein deutlicher Kundenzuwachs konnte nicht erreicht werden. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -365 T€ (Vj. -97 T€) ab.

3. Prognosebericht

Aufgrund der negativen wirtschaftlichen Prognose für die EWF Connect soll die Geschäftstätigkeit eingestellt werden. Die EWF Connect wird bestehende Verträge ordentlich kündigen bzw. sich um eine einvernehmliche Beendigung bestehender Verträge bemühen.

4. Chancen- und Risikobericht

Aufgrund der Aufgabe des Gesellschaftszwecks können sich Risiken und Chancen für die EWF Connect nur aus der Abwicklung des Geschäftsbetriebes ergeben. Nach Beendigung sämtlicher Verträge soll nach heutigem Planungsstand die EWF Connect auf die EWF verschmolzen werden.

 

Korbach, 22. Mai 2024

Nick Schieferdecker, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EWF Connect GmbH, Korbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EWF Connect GmbH, Korbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EWF Connect GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, 22. Mai 2024

BBH AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen Gold, Wirtschaftsprüfer

Bianca Engel, Wirtschaftsprüferin

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