Ferdinand Weskott GmbH
Wuppertal
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012
BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012
FERDINAND WESKOTT GMBH, WUPPERTAL
A K T I V A
|
31.12.2012
EUR |
31.12.2011
EUR |
|
A. ANLAGEVERMÖGEN
|
1.174.954,17 |
436.024,51 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2,55 |
2,55 |
| II.
Sachanlagen |
1.109.280,62 |
377.621,96 |
| III.
Finanzanlagen |
65.671,00 |
58.400,00 |
|
B. UMLAUFVERMÖGEN
|
405.386,09 |
458.977,54 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
403.489,01 |
445.943,57 |
| II.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten |
1.897,08 |
13.033,97 |
|
1.580.340,26 |
895.002,05 |
P A S S I V A
|
31.12.2012
EUR |
31.12.2011
EUR |
|
A. EIGENKAPITAL
|
340.859,80 |
31.680,55 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
52.000,00 |
51.129,19 |
| II.
Kapitalrücklage |
354.317,29 |
0,00 |
| III.
Verlustvortrag |
-19.448,64 |
-25.654,98 |
| IV.
Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) |
-46.008,85 |
6.206,34 |
|
B. RÜCKSTELLUNGEN
|
585.289,00 |
249.666,00 |
|
C. VERBINDLICHKEITEN
|
654.191,46 |
613.655,50 |
|
1.580.340,26 |
895.002,05 |
Ferdinand
Weskott GmbH, Wuppertal
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012
I. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Ferdinand Weskott GmbH zum 31.
Dezember 2012 wurde nach den Vorschriften der §§
238 ff. HGB und insbesondere §§ 264 ff. HGB
aufgestellt.
Die Gesellschaft erfüllt die Voraussetzungen einer
kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267
HGB.
Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 wurden alle Aktiva und
Passiva (mit Ausnahme der Geschäftsanteile an der
Berichtsgesellschaft) des ehemaligen Einzelunternehmens
Klaus Weskott Betriebsverpachtung e. K., mit
Ausgliederungs- und Übernahmevertrag vom 27. August
2012 zu Buchwerten auf die Ferdinand Weskott GmbH
ausgegliedert und übertragen. Hierdurch sind
insbesondere die Bilanzpositionen Anlagevermögen,
Eigenkapital und Rückstellungen mit den
Vorjahreswerten nicht vergleichbar.
II. Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das
Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten abzüglich der bisher verrechneten
Abschreibungen angesetzt. Die Verrechnung der
Abschreibungen erfolgt linear pro-rata-temporis über
die geschätzte Nutzungsdauer.
Die Finanzanlagen sind mit dem Nennwert jedoch teilweise
verringert um voraussichtlich dauernde Wertminderungen
angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel
sind zu Nennwerten bilanziert.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der
Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
angesetzt.
III. Einzelangaben zum Jahresabschluss
a. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit
von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen
Gesellschafter betragen EUR 16.493,48.
b. Eigenkapital
Das zu Geschäftsjahresbeginn DM 100.000,00
betragende gezeichnete Kapital wurde im Berichtsjahr auf
EUR 51.129,19 umgestellt und anschließend durch
Bareinzahlung um EUR 120,81 auf EUR 51.250,00 erhöht.
Eine weitere Kapitalerhöhung um EUR 750,00 auf EUR
52.000,00 wurde danach als teilweise Gegenleistung für
die Übertragung von Aktiva und Passiva des ehemaligen
Einzelunternehmens Klaus Weskott Betriebsverpachtung e. K.
durchgeführt. Der den Nennbetrag der
Kapitalerhöhung von EUR 750,00 übersteigende
Nettowert des übergegangenen Vermögens wurde in
die Kapitalrücklage eingestellt.
Die Aufstellung der Bilanz erfolgt vor Verwendung des
Jahresergebnisses.
c. Rückstellungen
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt
nach dem Teilwertwertverfahren unter Verwendungen der
Heubeck´schen Richttafeln 2005 G. Als
Rechnungszinssatz wurde pauschal der durchschnittliche
Marktzinssatz verwendet, der sich bei einer angenommenen
Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (31. Dezember 2012: 5,04
%; Vj.: 5,14 %). Bei der Ermittlung wird angesichts der
Erfahrungen der Vergangenheit und künftiger
Einschätzungen kein Gehalts- und Rententrend
angesetzt. Der aus der erstmaligen Anwendung der
geänderten handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften
resultierende Unterschiedsbetrag zum 1. Januar 2010 betrug
TEUR 40. Von der Übergangsregelung gemäß
Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und ein
Viertel des Unterschiedsbetrages als außerordentliche
Aufwendungen den Pensionsrückstellungen
zugeführt. Der nach Teilanpassung einer Zusage noch
verbleibende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR
8.
Eine Rückstellung für die "Altzusage" einer
Rente von jährlich EUR 14.400,00 wurde
zulässigerweise nicht gebildet. Unter
Berücksichtigung der Sterbetafeln 2007/2009 und eines
Zinssatzes von 5,5 % beträgt der
versicherungsmathematische Barwert zum Stichtag rd. TEUR
48.
d. Verbindlichkeiten
| |
|
Restlaufzeiten |
|
Gesamt
EUR
|
bis 1 Jahr
EUR
|
über 5 Jahre
EUR
|
Gesamt
(Vorjahr) |
654.191,46
613.655,50 |
311.718,31
144.004,34 |
56.515,35
80.265,89 |
Von den Verbindlichkeiten sind EUR 495.093,53 (Vj. EUR
590.830,14) durch Grundschulden, die
Sicherungsübereignung des Inventars und durch die
Abtretung der Forderungen besichert.
IV. Sonstige Angaben
Geschäftsführung
Als Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr
Klaus Weskott (Dipl.-Kaufmann), Wuppertal, bestellt.
Wuppertal, den 23. Dezember 2013
Geschäftsführung
Klaus Weskott
Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember
2012 ist am 6. Februar 2014 erfolgt.
|