Krause Metall GmbH
Ruppersdorfer Straße 9, 02747 Herrnhut, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Krauße seit 9.9.2025 | Prokura |
Frank Weißling seit 9.9.2025 | Prokura |
Christian Görner seit 9.7.2025 | Prokura |
Nils Pehmöller seit 2.4.2025 | Prokura |
Judith Staehler seit 10.9.2024 | Prokura |
Gervelmeyer, Georgsmarienhütte Jörg seit 28.2.2022 | Prokura |
Thomas Hocke seit 6.4.2017 | Prokura |
Jan Staehler seit 25.10.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Krause Metall GmbHHerrnhutJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft produziert überwiegend Produkte aus Draht, Rohr und Blech für den Bereich Warenpräsentation und Ladenbau sowie im geringen Umfang für den Bereich Einbau- und Beschlagsysteme der Möbelindustrie. Diese Produkte werden vornehmlich über die Kesseböhmer Ladenbau GmbH & Co. KG und die Kesseböhmer Warenpräsentation GmbH & Co. KG weltweit vertrieben. Die Krause Metall GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Kesseböhmer Holding KG. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die hohen Inflationsraten und die geldpolitische Straffung belasten die Weltkonjunktur. Zwar weisen die USA bis zuletzt ein robustes Wachstum auf, getrieben durch die privaten Konsumausgaben und zuletzt auch die Unternehmensinvestitionen. In China hingegen blieb das Wachstum trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter hinter den Erwartungen zurück. Die Konjunktur in den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und in den Schwellenländern ist zwar heterogen, aber insgesamt ebenfalls gedämpft. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 Wachstumsraten des globalen BIP von 2,7 % und 2,2 %. Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt sich ebenfalls schwach und dürfte erst im Jahr 2024 wieder etwas höhere Wachstumsraten erreichen. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum dürfte in den Jahren 2023 und 2024 0,6 % bzw. 1,1 % betragen. Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfte aber zu Re- aleinkommenssteigerungen führen. Hierdurch dürfte sich der private Konsum beleben. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 ein Wachstum des deutschen BIP von -0,4 % bzw. 0,7 %. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. So könnten eine ausbleibende Erholung in China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher das Wachstum bremsen. Die Inflation in Deutschland und im Euro-Raum ist auf dem Weg der Normalisierung. Es ist allerdings zu erwarten, dass stark verzögerte Kostenüberwälzungen und neuer Druck von der Lohnentwicklung die Kerninflation im Euro-Raum noch bis ins Jahr 2025 hochhalten. Im Euro-Raum rechnet der Sachverständigenrat mit Inflationsraten von 5,6 % bzw. 2,9 % in den Jahren 2023 und 2024. In Deutschland ist in diesem Jahr mit einer Inflation von 6,1 % zu rechnen. Im kommenden Jahr dürfte sie auf 2,6 % zurückgehen. Bei der Kerninflation in Deutschland ist mit Raten von 5,2 % im Jahr 2023 und 3,2 % im Jahr 2024 zu rechnen. Das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs ist nicht zu vernachlässigen, sollte die restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden. (Quelle: Jahresgutachten Sachverständigenrat 2023/2024, Wachstumsschwäche überwinden - in die Zukunft investieren) Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2023 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 3,3 % weniger und nominal 2,3 % mehr umgesetzt als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2021, dem Jahr mit dem höchsten Umsatz seit Beginn der Zeitreihe 1994, sank der reale Jahresumsatz 2023 um 3,9 %. Während der Corona-Pandemie 2020 verzeichnete der deutsche Einzelhandel, getrieben durch den Internet- und Versandhandel, einen hohen realen Umsatzzuwachs von 4,8 %. 2021 stieg der Umsatz nochmals real um 0,6 %. Dagegen war die reale Umsatzentwicklung 2022 (-0,7 %) und 2023 (-3,3 %) rückläufig. Dennoch lag der reale Jahresumsatz 2023 noch 1,3 % über dem Vor-Corona-Niveau von 2019. (Quelle: destatis, Pressemitteilung Nr. 041 vom 31. Januar 2024) Gemäß einer Umfrage des Deutschen Ladenbau Verbandes beurteilen 69% der befragten Ladenbauunternehmen die Investitionsneigung der Kunden für das Geschäftsjahr 2023 als stark nachlassend. Zudem schätzte die absolute Mehrheit der Befragten den Geschäftsverlauf 2023 schlecht bis zufriedenstellend ein. Nur 13% der Unternehmen bewerteten das Jahr als sehr gut. (Quelle: https://www.ladenbauverband.de/download/ef607e50f8c2) b) Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der Krause Metall GmbH haben sich etwas besser als von uns erwartet entwickelt. Das Geschäft mit den traditionell bei der Gesellschaft hergestellten Produkten, wie z.B. Drahtkörbe und Drahttische für den Lebensmitteleinzelhandel, ist schon seit Jahren rückläufig. Die Gesellschaft hat sich darauf in der Art eingestellt, dass modernste Produktionsmöglichkeiten für die Bereiche Blech und Rohr geschaffen wurden und der Montagebereich weiter ausgebaut wurde. Somit ist es gelungen, neue Produkte für den Lebensmitteleinzelhandel zu gewinnen, wie zum Beispiel Regalierungen bestehend aus Blech, Kunststoff und Holz. Der Jahresüberschuss liegt unter dem Planwert. Die Liefertermintreue hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 89,7% auf 90,7% verbessert. Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 zufrieden, insbesondere unter Berücksichtigung der angespannten Rahmenbedingungen. c) Ertragslage Wie oben dargestellt konnten wir unsere Umsatzerwartung in Höhe von 38.000 T€ leicht übertreffen. Der Jahresumsatz 2023 verringerte sich von in dem Geschäftsjahr 2022 erzielten 44.876 T€ auf 39.482 T€. Dies entspricht einem Rückgang von rund 12,0%. Der Materialaufwand in Höhe von 29.111 T€ (i. Vj. 33.564 T€) verringerte sich um 4.453 T€. Diese Reduktion ist im Wesentlichen auf die Anpassung an die Umsatzentwicklung zurückzuführen. Das Verhältnis zur Betriebsleistung verringerte sich auf 73,9% (i. Vj. 75,5%). Beim Personalaufwand in Höhe von 5.596 T€ (i. Vj. 5.092 T€) ist die Auswirkung der Lohnsteigerungen sichtbar. Der Personalaufwand erhöhte sich um 504 T€ und im Verhältnis zur Betriebsleistung von 11,5% auf 14,2%. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesellschaft ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr nicht steigern. Es wird ein Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) in Höhe von 354 T€ ausgewiesen (i. Vj. 950 T€). Nach Abzug aller Steuern konnte im Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von 210 T€ (i. Vj. 622 T€) erzielt werden. d) Finanzlage Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde ein Cashflow in Höhe von TEUR 1.147 (i. Vj. TEUR 1.195) erwirtschaftet. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von 2.567 T€ (i. Vj. 3.012 T€). Im Geschäftsjahr erhöhten sich die laufenden Verbindlichkeiten leicht gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtverbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag 4.759 T€ (i. Vj. 4.643 T€) und erreichen somit 20,4% der Bilanzsumme. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen 657 T€ und betrafen vor allem die Erweiterung der Fertigung durch Anschaffung einer Schweißmaschine, einer Punktschweißmaschine, mehrerer Elektrostapler und Elektrohubwagen und die Erweiterung und Überholung einer Drahtrichtmaschine. Alle Investitionen im Bereich des beweglichen Anlagevermögens können aus den laufenden zur Verfügung stehenden Finanzmitteln getätigt werden. Die Liquidität unserer Gesellschaft war jederzeit gegeben, Bedarfe werden über die Kesseböhmer Holding KG abgedeckt, mit der seit 2015 für das Hauptgeschäftskonto ein tägliches cash-pooling durchgeführt wird. Alle Verbindlichkeiten wurden termingerecht und unter der Ausnutzung von Skonto gezahlt. Das Guthaben bei Kreditinstituten betrug zum Bilanzstichtag 7 T€ (Vorjahr 8 T€). Darüber hinaus bestehen keine freien Kreditlinien. Die Finanzlage kann als jederzeit gesichert bezeichnet werden. Haftungsverhältnisse - z.B. aus Bürgschaften - bestehen nicht. e) Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr unwesentlich um 1,1% auf 23.338 T€ (i. Vj. 23.092T€). Das Sachanlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert und beträgt per Geschäftsjahresende 12.452 T€ (i. Vj. 13.112 T€). Die Vorräte verringerten sich auf 2.911 T€ (i. Vj. 3.433 T€). Dies betraf vor allem den Bereich der Rohstoffe. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich zum Jahresende auf 7.238 T€ gegenüber einem Vorjahreswert von 6.301 T€. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um eine Erhöhung von Forderungen innerhalb des Kesseböhmer-Konzerns unter anderem auch begründet durch das cash-pooling. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital auf 18.480 T€ (i. Vj. 18.270 T€) erhöht. Zum Bilanzstichtag beträgt die Eigenkapitalquote somit rund 79,2% der Bilanzsumme (Vorjahr 79,1%). Die Rückstellungen haben sich verringert und betragen jetzt 99 T€ (i. Vj. 180 T€). Die Summe der Gesamtrückstellungen betragen 0,4% der Bilanzsumme. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin ausgezeichnet. 3. Prognosebericht Die wirtschaftlichen Risiken für das Jahr 2024 bleiben bestehen. Die globale Wirtschaftsentwicklung wird weiterhin durch die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und den Gaza-Konflikt beeinflusst. Für das Geschäftsjahr 2024 haben wir keine grundsätzliche Änderung unserer Geschäftspolitik geplant. Gemeinsam mit der Kesseböhmer Warenpräsentation GmbH & Co. KG hat die Gesellschaft an neuen kundenindividuellen Produkten für den Lebensmitteleinzelhandel entwickelt, deren entsprechende Projekte auch weiterhin Umsätze generieren sollten. Darüber hinaus erhält die Gesellschaft weiterhin Aufträge aus dem Bereich der Drahtwaren von der Kesseböhmer Warenpräsentation GmbH & Co. KG, die mit den bereits vorhandenen Ressourcen gefertigt werden können. Gemäß einer Umfrage des Deutschen Ladenbau Verbandes beurteilen 48 % der dLv - Mitglieder das Geschäftsjahr 2024 vorsichtig und rechnen mit einem zufriedenstellenden Verlauf. Eine nachlassende Investitionsneigung der Kunden wird von 77 % der Ladenbauer und 77 % der Zulieferunternehmen festgestellt. (Quelle: 1. Umfrage 2024 zur aktuellen Lage im Ladenbau) Zudem geben knapp 29 % der Ladenbau- und 11% der Zulieferunternehmen an, dass die Rentabilität im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. (Quelle: 2. Umfrage 2024 zur aktuellen Lage im Ladenbau) Die schwierigen Rahmenbedingungen zwingen uns weiterhin, jedes erkennbare Rationalisierungspotential auszuschöpfen, und alle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung im Unternehmen zu bündeln. Wir passen ständig Strategie, Strukturen und Organisation des Unternehmens an die veränderte Marktsituation an. Die Ertragslage wird weiterhin durch die sehr volatilen Märkte belastet werden. Für das Jahr 2024 gehen wir von einem weiterhin angespannten Geschäftsverlauf mit einem Umsatz von ca. 39 Mio. € und einem Ergebnis aus der betrieblichen Tätigkeit von 500 T€ aus. Die Liefertermintreue sollte in 2024 so abgesichert werden, dass wir weiterhin deutlich über der Marke von 90% bleiben. 4. Chancen- / Risikobericht Wir erwarten - wie oben schon angeführt - für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 einen ähnlichen Umsatz wie im aktuellen Geschäftsjahr. Aufgrund unserer konsequent durchgeführten Fertigungsoptimierung sehen wir große Chancen innerhalb des Konzernverbundes Aufträge für neue Produkte zu erhalten. Für 2024 rechnen Experten mit einem weiterhin historisch schwachen Wachstum der globalen Weltproduktion. Dies zeigt, dass die Weltwirtschaft stabiler ist als ursprünglich erwartet, jedoch ohne Anzeichen für eine echte konjunkturelle Belebung oder bedeutende Wachstumssprünge. Die Erholung von der COVID-19-Pandemie wird durch den anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und weitere geopolitische Unsicherheiten nur langsam voranschreiten. Auf Seiten der Inflation gibt es erste Erleichterungen: Sie geht schneller als erwartet von ihrem Höchststand im Jahr 2022 zurück und hat geringere Auswirkungen auf Beschäftigung und Wirtschaftstätigkeit. Dies ist auf die positive Entwicklung auf der Angebotsseite und auf Maßnahmen der Zentralbanken zurückzuführen, die die Inflationserwartungen stabil gehalten haben. Dennoch werden hohe Zinssätze zur Inflationsbekämpfung und die Rücknahme fiskalischer Unterstützung aufgrund hoher Verschuldung das Wachstum 2024 belasten. Um langfristig als Zulieferer zu wettbewerbsfähigen Konditionen innerhalb des Konzernverbundes zu bestehen, treiben wir konsequent die Entwicklung innovativer Technologien voran und etablieren neue Effizienzstandards in der produzierten Produktwelt. Gleichzeitig suchen wir enge Partnerschaften in allen Unternehmensbereichen, wobei eine enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten eine große Bedeutung hat. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette haben wir Kooperationen mit unterschiedlicher Ausrichtung und Tragweite aufgebaut. Fertigungstechnische oder kapazitive Risiken sind aufgrund der vorhandenen Ressourcen nicht zu erwarten. Es existiert kein Investitionsrückstand, viel mehr hält die kontinuierliche Modernisierung der Fertigung an. Unsere Liquiditätslage sehen wir durch die Einbindung in die Kesseböhmer Gruppe als hinlänglich an, um alle Investitionen, Entwicklungsprojekte und die laufenden Verbindlichkeiten fristgerecht abdecken zu können. Es wird ein fortlaufender Investitions- und Liquiditätsplan erstellt, um kurzfristige Veränderungen einplanen zu können. Wir ziehen in unsere Risikobetrachtung Konjunktur- und Marktrisiken, Branchen- und Wettbewerbsrisiken, Produktrisiken sowie finanzwirtschaft- und leistungswirtschaftliche Risiken ein. Aus all diesen Betrachtungen leiten wir unsere Gesamtstrategie ab. Bestandsgefährdende Risiken (wirtschaftlich) sind für die Krause Metall GmbH nicht erkennbar. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind der Unternehmensleitung nicht bekannt.
Herrnhut, 10. Oktober 2024 gez. Oliver Kesseböhmer gez. Jan Staehler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Die Krause Metall GmbH hat Ihren Sitz in Herrnhut und ist im Handelsregister von Dresden unter HRB 609 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet. Die Vorräte wurden je nach Gängigkeit abgewertet. Die Abschläge werden in Abhängigkeit der letzten Zu- und Abgangsdaten in Höhe von 95%, 40% bzw. 20% der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vorgenommen. Diese Abschläge basieren auf Erfahrungen der Geschäftsführung aus der Vergangenheit. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nominalwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt, soweit nicht zuvor Abweichungen erwähnt wurden. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten TEUR 5.530 gegenüber dem Gesellschafter (Vorjahr TEUR 5.538) und resultieren aus dem cash-pooling. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten und Beratungskosten gebildet. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Angaben in kursiv beziehen sich auf die Werte zum 31. Dezember 2022.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten TEUR 25 (Vorjahr TEUR 97) gegenüber Gesellschaftern. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 210 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit jährlichen Belastungen von TEUR 288. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Diplom-Kaufmann Oliver Kesseböhmer, Bad Essen und Herrn Diplom-Kaufmann Jan Staehler, Bissendorf geführt. Von § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht über wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Kesseböhmer Holding KG, Bad Essen. Als verbundenes Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB wird sie mit in den Konzernabschluss der Kesseböhmer Holding KG, Bad Essen, einbezogen. Der Konzernabschluss der Kesseböhmer Holding KG wird im elektronischen Bundesanzeiger (Amtsgericht Osnabrück HRA 4013) offengelegt.
Herrnhut, 10. Oktober 2024 sonstige Berichtsbestandteile
Gez. Oliver Kesseböhmer Gez. Jan Staehler Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Krause Metall GmbH, Herrnhut Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Krause Metall GmbH, Herrnhut - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krause Metall GmbH, Herrnhut für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 29. November 2024 Huskobla
& Kollegen Partnerschaft mbB
Huskobla, Wirtschaftsprüfer Sriskantharajah, Wirtschaftsprüfer |
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