Beteiligungsgesellschaften
Continentale Holding AktiengesellschaftLiquidiert
Ruhrallee 92, 44139 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Dr. Helmich seit 10.6.2015 | Vorsitzender des Vorstands |
Gerhard Dr. Schmitz seit 7.2.2012 | Vorstandsmitglied |
Volker Hempel seit 7.2.2012 | Prokura |
Hans-Dieter Seppmann seit 7.2.2012 | Prokura |
Jürgen Berressem seit 7.2.2012 | Prokura |
Klaus-Ulrich Ohlenburger seit 10.2.2004 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Continentale Holding AktiengesellschaftDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Ruhrallee 92 - 44139 DortmundBericht über das Geschäftsjahr 2013vorgelegt in der ordentlichen Hauptversammlung am 14. Mai 2014UnternehmensorganeAufsichtsratDipl.-Kfm. Dr. Horst Hoffmann, Dortmund,
Dipl.-Math. Rolf Bauer, Haltern am See,
Lutz Duvernell, Dortmund,
VorstandHelmut Posch, Witten,
Dr. Gerhard Schmitz, Castrop-Rauxel
Peter Schumacher, Hattingen,
(Angaben zum Anhang gem. § 285 Nr. 10 HGB)
Lagebericht1. Grundlagen des UnternehmensDie Continentale Holding AG ist eine
Finanzholding-Gesellschaft, die Beteiligungen an
Unternehmen des Continentale Versicherungsverbunds auf
Gegenseitigkeit hält. Des Weiteren hat sie durch
Schuldbeitritt die Mithaftung für
Pensionsverpflichtungen von Verbundunternehmen
übernommen.
2. WirtschaftsberichtRahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft erreichte 2013 lediglich ein
Wachstum von 0,4 %. Dies ist die schwächste Zunahme
des Bruttoinlandsprodukts seit der Konjunkturkrise im Jahr
2009. Als wesentliche Ursachen hierfür gelten die
fortdauernde Rezession in einigen europäischen
Ländern und die verhaltene Entwicklung der
Weltwirtschaft. Infolgedessen legten die deutschen Exporte,
traditionell der Wachstumsmotor, 2013 nur um 0,6 % zu.
Dagegen erhöhten sich die Importe mit einem Plus von
1,3 % erheblich stärker als die Ausfuhren. Dies
verringerte den Außenbeitrag, was den Aufschwung in
Deutschland dämpfte. Der vom ifo-Institut im Januar
2014 berechnete Leistungsbilanzüberschuss -sowohl
weltweit als auch in Deutschlands Historie der höchste
- beruht darauf, dass mehr Kapital als je zuvor ins Ausland
floss. Im Inland wurde weniger investiert als im Vorjahr.
Vor allem mit Ausrüstungsinvestitionen hielten sich
die Unternehmen zurück.
Auftrieb erhielt die deutsche Wirtschaft dank moderat
steigender Preise insbesondere durch den privaten Konsum,
der preisbereinigt um 0,9 % anzog. Die Konsumausgaben in
jeweiligen Preisen nahmen stärker zu als die
verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte. Diese
sparten daher weniger als im Jahr zuvor. Die Sparquote im
Jahr 2013 war die niedrigste seit 2001, wozu sicher die
anhaltende Niedrigzinsphase beitrug.
Darüber hinaus wirkte sich die hohe
Beschäftigung positiv auf die Wirtschaftsleistung aus.
Das Jahr 2013 ist das siebte in Folge, in dem ein neuer
Höchststand der Zahl der Erwerbstätigen gemeldet
wurde. Die Arbeitslosenquote - ermittelt von der
Bundesagentur für Arbeit - lag im Jahresdurchschnitt
2013 mit 6,9 % geringfügig über dem
Vorjahreswert.
GeschäftsverlaufPrognose aus dem Geschäftsbericht des VorjahresDie Prognose aus dem Geschäftsbericht 2012, die ein
positives Geschäftsergebnis der Continentale Holding
AG vorsah, ist eingetreten.
GeschäftsergebnisIm Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss von
2.187 TEUR (Vj. 93.710 TEUR) erreicht. Er setzt sich
zusammen aus einem Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit von 2.318 TEUR (Vj. 95.212
TEUR) und einem Steueraufwand von 131 TEUR (Vj. 1.502
TEUR).
Der erwartungsgemäß deutliche Rückgang
des Überschusses ist auf einen im Vorjahresergebnis
enthaltenen Sondereffekt zurückzuführen, der im
Berichtsjahr entfallen ist. Im Jahr 2012 war der
Jahresüberschuss von deutlich erhöhten
Dividendenausschüttungen der Tochtergesellschaften
Continentale Sachversicherung AG und EUROPA Versicherung AG
geprägt, die im Zusammenhang mit dem Erwerb der
Mannheimer Versicherungsgruppe durch den Continentale
Versicherungsverbund angefallen waren.
Einschließlich des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr
von 161.631 TEUR (Vj. 68.660 TEUR) betrug der Bilanzgewinn
im Berichtsjahr 163.818 TEUR (Vj. 162.370 TEUR).
BeteiligungserträgeDie Beteiligungserträge beliefen sich im
Berichtsjahr auf 5.600 TEUR (Vj. 95.000 TEUR). Sie
resultierten mit 5.000 TEUR (Vj. 95.000 TEUR) aus
Dividendenzahlungen der Continentale Sachversicherung AG
und EUROPA Versicherung AG sowie mit 600 TEUR (Vj. - TEUR)
aus einer Gewinnausschüttung der Dortmunder Allfinanz
Versicherungsvermittlungs-GmbH.
Wertpapiererträge und sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeDie laufenden Erträge aus Wertpapieren des
Finanzanlagevermögens sowie die sonstigen Zinsen und
ähnlichen Erträge sanken insgesamt um 2.003 TEUR
auf 1.254 TEUR. Diese Entwicklung liegt in der deutlichen
Reduzierung des Wertpapierbestands im Vorjahr
begründet. Im Geschäftsjahr 2012 waren
zusätzlich außerordentliche Erträge von
3.306 TEUR aus den Wertpapierverkäufen vereinnahmt
worden, während im Berichtsjahr Zuschreibungen von
2.162 TEUR (Vj. 230 TEUR) zu verzeichnen waren.
ZinsaufwendungenDie Zinsaufwendungen der Continentale Holding AG stiegen
im Berichtsjahr auf 6.391 TEUR (Vj. 5.017 TEUR). Sie
resultierten mit 5.184 TEUR (Vj. 4.055 TEUR) aus den
Zinszuführungen zu den Pensionsrückstellungen.
Die übrigen Zinsaufwendungen erhöhten sich um 245
TEUR auf 1.207 TEUR. Sie betrafen hauptsächlich zwei
Schuldscheindarlehen, die 1999 und 2012 ausgegeben wurden.
Finanzielle LeistungsindikatorenDas Eigenkapital der Continentale Holding AG betrug zum
Bilanzstichtag 357.777 TEUR (Vj. 356.328 TEUR) und damit
75,1 % (Vj. 75,0 %) der Bilanzsumme. Bezogen auf den
Buchwert der Anteile an verbundenen Unternehmen belief sich
die Bedeckungsquote des Eigenkapitals auf 84,4 % (Vj. 84,1
%).
Die Liquidität der Continentale Holding AG spiegelt
sich insbesondere in den kurzfristig
veräußerbaren Wertpapieren sowie den Guthaben
bei Kreditinstituten wider. Diese betrugen zum
Bilanzstichtag insgesamt 47.480 TEUR (Vj. 45.327 TEUR).
Darüber hinaus ist die Abrechnungsforderung
gegenüber der Continentale Krankenversicherung a.G.,
die den frei verfügbaren
Liquiditätsüberschuss der Gesellschaft darstellt,
zu berücksichtigen. Im Berichtsjahr belief sich diese
auf 1.607 TEUR, im Vorjahr wurde hingegen eine
Verbindlichkeit von 2.798 TEUR ausgewiesen. Außerdem
ist der laufende Abrechnungssaldo gegenüber der
Mannheimer AG Holding von -171 TEUR (Vj. +1.905 TEUR) zu
berücksichtigen. Insgesamt beliefen sich die
Liquiditätsreserven der Continentale Holding AG auf
Buchwertbasis zum Jahresende auf 48.916 TEUR (Vj. 44.434
TEUR).
KonzernunternehmenIm Jahr 2013 ergaben sich Änderungen im Kreis der
Konzernunternehmen des Continentale Versicherungsverbunds.
Mit der Eintragung der Verschmelzung der Mannheimer AG
Holding, Mannheim, auf die deutsche internet versicherung
ag, Dortmund, ins Handelsregister Dortmund wurden die
Übertragung der restlichen 6,75 % der Aktien der
Minderheitsaktionäre auf die deutsche internet
versicherung ag, Dortmund, und die Verschmelzung wirksam.
Anschließend erfolgte die Umfirmierung der deutsche
internet versicherung ag, Dortmund, in Mannheimer AG
Holding, Dortmund. Des Weiteren wurde die Mannheimer
ALLFINANZ Versicherungsvermittlung GmbH, Mannheim, auf die
Mannheimer Versicherung AG, Mannheim, verschmolzen.
Die Continentale Krankenversicherung a.G., Dortmund,
bildete am 31.12.2013 zusammen mit der Continentale Holding
AG und den folgenden Gesellschaften einen Konzern:
Der Konzernabschluss wird von der Continentale
Krankenversicherung a.G., Dortmund, -unter Anwendung des
§ 296 Abs. 2 HGB - aufgrund des § 341i HGB
erstellt.
In den Organen der Konzernunternehmen besteht weitgehend
Personalunion.
Erklärung gem. § 312 AktGDer Vorstand hat den gem. § 312 AktG
vorgeschriebenen Bericht über die Beziehungen zu
verbundenen Unternehmen erstellt. Am Schluss des Berichts
hat er ausgeführt: "In Hinsicht auf unsere Beziehungen
zur Continentale Krankenversicherung a.G. und den mit
dieser verbundenen Unternehmen erklären wir hiermit,
dass unsere Gesellschaft nach den Umständen, die uns
in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das
Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem
Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung
erhielt."
FunktionsausgliederungZwischen den Unternehmen bestehen Organisationsabkommen
bzw. Dienstleistungsverträge. Im Continentale
Versicherungsverbund werden aus
Wirtschaftlichkeitsgründen bestimmte Funktionen
zentral von einem Unternehmen wahrgenommen. So
übernimmt die Continentale Krankenversicherung a.G.
für die Gesellschaft alle Arbeiten aus den Bereichen
Personalwesen, Finanzdisposition sowie Rechts- und
Satzungsangelegenheiten.
Die Arbeiten aus dem Bereich Rechnungswesen werden von
der Continentale Krankenversicherung a.G. und der
Continentale Sachversicherung AG gemeinsam erledigt.
Die Aufgaben der Vermögensanlage und -verwaltung
werden für die Gesellschaft von der Continentale
Lebensversicherung AG durchgeführt.
3. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ablauf
des Berichtsjahres nicht zu verzeichnen.
4. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognoseberichtAllgemeinFür das Jahr 2014 erwarten die Wirtschaftsforscher
eine merkliche Steigerung des deutschen
Bruttoinlandsprodukts. Die Wachstumsprognosen reichen von
1,2 % bis 2,0 %. Da die Weltwirtschaft durch den Aufschwung
in den Industrieländern anzieht und sich die
Konjunktur im Euroraum, wenn auch nur schleppend, erholt,
wird mit einem kräftigeren Anstieg der deutschen
Exporte als im Vorjahr gerechnet. Die Unsicherheit durch
die Finanz- und Euroschulden-Krise geht langsam
zurück. Die günstigeren Rahmenbedingungen sowie
die steigende Zuversicht der Unternehmen dürften die
Investitionstätigkeit erheblich beflügeln.
Getragen wird der prognostizierte Aufschwung im
Wesentlichen wieder vom privaten Konsum. Diese Erwartung
stützt sich unter anderem auf die Annahme, dass sich
die Verbraucherpreise im Jahr 2014 nur moderat
erhöhen. Im Einzelhandel ist die Stimmung verhalten
optimistisch. Der Kfz-Handel rechnet mit wachsenden
Umsätzen. Weitere Indikatoren, wie der
GfK-Konsumklima-Index, zeigen ebenfalls einen deutlichen
Aufwärtstrend.
Zudem wird sich der Arbeitsmarkt nach Einschätzung
der Wirtschaftsexperten weiterhin gut entwickeln. Aufgrund
der sich belebenden Konjunktur erwarten sie eine zunehmende
Beschäftigung.
Continentale Holding AGFür den wirtschaftlichen Erfolg der Continentale
Holding AG sind im Wesentlichen die Erträge aus den
Beteiligungen insbesondere an den
Versicherungsgesellschaften des Continentale
Versicherungsverbunds von Bedeutung. Zudem besitzt die
Gesellschaft mit ihrem Wertpapierbestand eine weitere
Ertragsquelle. Allerdings ist geplant, einen Großteil
der Wertpapiere im laufenden Geschäftsjahr zu
veräußern, um ausreichend Liquidität
für die Ablösung von zwei endfällig
werdenden Schuldscheindarlehen zu schaffen. Infolgedessen
werden sowohl die Wertpapiererträge als auch die
Zinsaufwendungen deutlich niedriger ausfallen.
Für 2014 wird davon ausgegangen, dass sich der
Überschuss der Continentale Holding AG spürbar
verringern wird, da im laufenden Geschäftsjahr
voraussichtlich niedrigere außerordentliche
Wertpapiererträge anfallen werden. Aus heutiger Sicht
werden die möglichen Abgangsgewinne aus den
Wertpapierverkäufen deutlich unterhalb der
Zuschreibungserträge im Jahr 2013 liegen.
Zukunftsbezogene AussagenDieser Geschäftsbericht enthält
zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen
Einschätzungen des Managements über künftige
Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken
und Unsicherheiten, die außerhalb der
Möglichkeiten der Continentale Holding AG in Bezug auf
eine Kontrolle oder eine präzise Entscheidung liegen,
wie die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das
künftige Marktumfeld und das Verhalten der
übrigen Marktteilnehmer. Sollte eine dieser oder
sollten andere Unsicherheitsfaktoren oder
Unwägbarkeiten eintreten, oder sollten sich die
Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig
erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse
wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten
oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von
der Continentale Holding AG weder beabsichtigt, noch
übernimmt die Continentale Holding AG eine gesonderte
Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren,
um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum
dieses Berichts anzupassen.
Chancen- und RisikoberichtRisikomanagement-SystemDie Continentale Holding AG verfügt über ein
der Unternehmensgröße und -komplexität
angemessenes Risikomanagement-System. Potenzielle Risiken
werden laufend identifiziert, bewertet, gesteuert,
überwacht und kommuniziert. Auf dieser Grundlage
können neue Chancen gezielt genutzt werden. Ziel des
Risikomanagements ist es, die Finanz- und Ertragskraft der
Gesellschaft nachhaltig zu sichern und weiter zu
stärken. Die dazu etablierten Strukturen und Prozesse
sind darauf ausgerichtet, die gesetzlichen Anforderungen
einzuhalten (Compliance). Darüber hinaus generieren
sie Detailinformationen, die die Entscheidungsträger
bei der Unternehmenssteuerung unterstützen.
Der Vorstand gibt die risikopolitische Grundausrichtung
vor. Sie ist in der Risikostrategie festgelegt, die
konsistent ist zur Geschäftsstrategie des
Unternehmens. Die zentrale Stabsstelle Risikomanagement
nimmt die unabhängige Risikocontrolling-Funktion wahr.
Die Risikoverantwortlichen sind dafür
zuständig, die Risiken in ihrem jeweiligen
Verantwortungsbereich zu erkennen und zu steuern. Der
Vorstand hat für alle Risikokategorien Schwellenwerte
festgelegt. Sobald ein solcher Wert überschritten
wird, informiert die unabhängige
Risikocontrolling-Funktion umgehend den Vorstand. Über
alle Veränderungen der Risiken sowie deren
Einschätzungen durch die Risikoverantwortlichen
erhält der Gesamtvorstand regelmäßig einen
schriftlichen Bericht.
Das Controlling und das Rechnungswesen sind in das
Risikomanagement eingebunden. Die Konzernrevision als
übergeordnete, prozessunabhängige Instanz
überprüft regelmäßig die
Funktionsfähigkeit des Risikomanagement-Systems,
berät die Risikoverantwortlichen bei dessen
Weiterentwicklung und dokumentiert die
Prüfungsergebnisse für den Vorstand. Für die
konzernweite Koordination ist das Risikomanagement
verantwortlich. Der Abschlussprüfer prüft und
beurteilt die Wirksamkeit des
Risikofrüherkennungs-Systems.
Strukturen und Prozesse des Risikomanagement-Systems
werden laufend mit den in der Branche etablierten Standards
(best practice) abgeglichen und entsprechend
weiterentwickelt. Auf die bevorstehende Einführung des
neuen europäischen Solvabilitätsregimes Solvency
II bereitet sich die Continentale Holding AG im Rahmen
eines konzernweiten strategischen Projekts vor.
Chancen der künftigen EntwicklungDie Kapitalanlagen der Continentale Holding AG entfallen
größtenteils auf Beteiligungen, die allesamt an
Unternehmen des Continentale Versicherungsverbunds gehalten
werden. Chancen für die Continentale Holding AG liegen
dementsprechend in einer positiven Entwicklung dieser
Beteiligungen und einer weiteren Steigerung der jeweiligen
Unternehmenswerte. Hierzu würde insbesondere eine
positive Konjunkturentwicklung -verbunden mit einer
Erhöhung der Nachfrage nach Versicherungsprodukten -
sowie eine stabile Entwicklung an den weltweiten
Kapitalmärkten beitragen.
Bis zum Zeitpunkt der geplanten Wertpapierverkäufe
bestehen im Bereich der übrigen Kapitalanlagen
Chancen, über die von der Continentale Holding AG
gehaltenen Anteile an Aktienspezialfonds an möglichen
weiteren Kursanstiegen an den Aktienmärkten zu
partizipieren.
Risiken der künftigen EntwicklungDie Risiken der künftigen Entwicklung liegen bei
der Continentale Holding AG insbesondere im
Kapitalanlagebereich, wobei wiederum die Beteiligungen
ausschlaggebend sind, sowie in den operationalen Risiken.
Risiken aus KapitalanlagenAnalog zu den Chancen liegen die Risiken der
Continentale Holding AG vor allem in den Beteiligungen, die
allesamt an Unternehmen des Continentale
Versicherungsverbunds bestehen. Aufgrund der
Abhängigkeit der Beteiligungserträge von den
Geschäftsentwicklungen und den damit einhergehenden
möglichen Dividendenausschüttungen der
Verbundunternehmen unterliegen diese einem höheren
Schwankungsrisiko.
Die übrigen Risiken im Kapitalanlagebereich
bestehen grundsätzlich vor allem in dem möglichen
Ausfall von Schuldnern (Bonitätsrisiken), der
mangelnden Liquidierbarkeit von
Vermögensgegenständen (Liquiditätsrisiken)
und in Wertverlusten infolge geänderter
Marktverhältnisse (Zins- und
Kursänderungsrisiken). Aufgrund der vorgesehenen
Veräußerung eines Großteils des
Wertpapierbestands sind diese Risiken für die
Continentale Holding AG dann nur noch von untergeordneter
Bedeutung. Für die Investition in Kapitalanlagen
besteht jedoch ein umfassendes Regelwerk, um die genannten
Risiken wirksam zu begrenzen.
So hat die Continentale Holding AG im Bereich der
Bonitätsrisiken für die Anteile einzelner
Schuldner an den gesamten Kapitalanlagen klare Obergrenzen
definiert und Mindestanforderungen an die
Bonitätseinstufung festgelegt. Um die
Liquiditätsrisiken zu begrenzen, investiert die
Continentale Holding AG in marktgängige Kapitalanlagen
an hinreichend liquiden Märkten.
Zur systematischen Begrenzung der Zins- und
Kursänderungsrisiken sind eine aktive
Laufzeitensteuerung, der Einsatz technischer Indikatoren
und die Definition eindeutiger Wertuntergrenzen für
die Anlagen vorgesehen. Die laufende Überwachung der
Risikopositionen ist im Kapitalanlagen-Controlling
angesiedelt und damit funktional von den operativen
Einheiten getrennt.
Operationale RisikenDen operationalen Risiken begegnet das Unternehmen unter
anderem durch eine konsequente Funktionstrennung. So
unterliegen z. B. alle Zahlungsströme strengen
Regelungen in Bezug auf die Prüf-, Anweisungs- und
Bankvollmachten. Hier und auch bei anderen genau
definierten Entscheidungen wird generell das
Vier-Augen-Prinzip angewendet. Die Datenbestände
werden gegen unbefugte Zugriffe durch Firewalls
geschützt. Umfassende Zugangsregelungen und
Schutzmaßnahmen gewährleisten die Sicherheit der
Datenverarbeitungssysteme. Zudem sind die Daten und Rechner
auf unterschiedliche Standorte ausgelagert.
Gesamtbeurteilung der RisikolageDas bestehende Risikomanagement-, Überwachungs- und
Informations-System ist darauf ausgerichtet, die
gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Insgesamt ist zurzeit keine Entwicklung erkennbar, die
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Continentale Holding AG wesentlich beeinträchtigen
könnte.
GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt folgende Verwendung des
Bilanzgewinns vor:
Jahresabschluss1. Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktivseite
Passivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Aufwendungen wurden mit negativen Vorzeichen versehen.
3. AnhangErläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2013AktivseiteZu A. AnlagevermögenDie Zusammensetzung und Entwicklung des
Anlagevermögens im Geschäftsjahr sind der
Aufstellung auf den Seiten 24 und 25 zu entnehmen.
II. Finanzanlagen1. Anteile an verbundenen Unternehmen
Angaben gem. § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB 1)
1) Anteilsquote > 20 %
Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen
erfolgte zu Anschaffungskosten. Stille Lasten gem. §
285 Satz 1 Nr. 18 HGB waren nicht zu verzeichnen.
3. Wertpapiere des Anlagevermögens
Die Bewertung der Investmentanteile erfolgte zu
Anschaffungskosten unter Berücksichtigung
voraussichtlich dauernder Wertminderungen. Am
Bilanzstichtag bestanden keine stillen Lasten gem. §
285 Satz 1 Nr. 18 HGB.
Angaben zu den Investmentvermögen gem. § 285 Satz 1 Nr. 26 HGB 1)
Die Schuldscheindarlehen wurden mit den jeweiligen
Anschaffungskosten ausgewiesen. Am Bilanzstichtag bestanden
für sie keine stillen Lasten gem. § 285 Satz 1
Nr. 18 HGB.
Zu B. UmlaufvermögenI. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände1. Forderungen gegen verbundene
Unternehmen
Die Forderungen aus dem laufenden Abrechnungsverkehr
wurden zum Nennwert angesetzt.
3. Sonstige Vermögensgegenstände
In den Steuerforderungen ist ein Teilbetrag für die
im Jahr 2006 erstmalig aktivierten
Körperschaftsteuerguthaben aus früheren Jahren
enthalten, der mit dem Barwert bilanziert wurde. Die
übrigen Steuerforderungen sowie alle anderen
Forderungen wurden mit dem Nennwert angesetzt.
II. Guthaben bei Kreditinstituten
Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert
angesetzt.
PassivseiteZu A. EigenkapitalI. Eingefordertes Kapital1. Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist eingeteilt
in 25.737.265 Aktien zu 5 EUR Nennbetrag. Dabei handelt es
sich um 24.000.000 stimmberechtigte Stammaktien und
1.737.265 stimmrechtlose Vorzugsaktien mit einem
Gewinnvorzug von 8,5 %. Die Aktien lauten auf den Namen.
Die Continentale Krankenversicherung a.G., Dortmund, hat
der Continentale Holding AG gem. § 20 Abs. 4 AktG
mitgeteilt, dass sie mehrheitlich an der Gesellschaft
beteiligt ist.
2. davon ab:
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2013 EUR | 2012 EUR |
|
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-,-- | -,-- |
|
|
128.686.325,00 | 128.686.325,00 |
II. Kapitalrücklage
|
|
2013 EUR | 2012 EUR |
|
|
47.073.896,03 | 47.073.896,03 |
III. Gewinnrücklagen
|
|
|
2013 EUR | 2012 EUR |
| 1. | Gesetzliche Rücklage | 1.298.631,20 | 1.298.631,20 |
| 2. | Andere Gewinnrücklagen | 16.900.000,00 | 16.900.000,00 |
|
|
|
18.198.631,20 | 18.198.631,20 |
IV. Bilanzgewinn
|
|
2013 EUR | 2012 EUR |
|
|
357.776.823,75 | 356.328.463,69 |
Zu B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
|
|
|
2013 EUR | 2012 EUR |
|
|
a) für laufende Pensionen | 64.622.232,00 | 61.533.684,00 |
|
|
b) für Pensionsanwartschaften | 14.676.680,00 | 14.489.590,00 |
|
|
|
79.298.912,00 | 76.023.274,00 |
Unsere Gesellschaft hat durch Schuldbeitritt die
Mithaftung für die Pensionsverpflichtungen der
|
|
2013 EUR | 2012 EUR |
| - Continentale Krankenversicherung a.G. | 50.950.549,00 | 48.389.601,00 |
| - Continentale Lebensversicherung AG | 11.919.281,00 | 11.537.576,00 |
| - Continentale Sachversicherung AG | 8.040.295,00 | 7.798.664,00 |
| - EUROPA Lebensversicherung AG | 1.853.797,00 | 1.759.643,00 |
| - EUROPA Versicherung AG | 6.525.674,00 | 6.528.696,00 |
| - Continentale Rechtsschutz Service GmbH | 9.316,00 | 7.061,00 |
| - Continentale Assekuranz Service GmbH | -,-- | 2.033,00 |
erklärt und im Innenverhältnis die
Erfüllung der Pensionszusagen übernommen.
Die Rückstellungen wurden für laufende
Rentenverpflichtungen sowie für Verpflichtungen
gegenüber ausgeschiedenen Anwärtern mit dem
Barwertverfahren und für Verpflichtungen
gegenüber aktiven Anwärtern mit dem
Teilwertverfahren jeweils ohne Berücksichtigung
zukünftiger Dynamikentwicklungen gebildet. Die
Bewertung kongruent rückgedeckter Versorgungszusagen
erfolgte mit dem Wert der Rückdeckungsversicherung. Im
Berichtsjahr wurden die auf den biometrischen
Rechnungsgrundlagen basierenden "Richttafeln 2005 G" von
Prof. Dr. Klaus Heubeck angewandt.
Die Abzinsung erfolgte mit dem von der Deutschen
Bundesbank gem. der Rückstellungsabzinsungsverordnung
veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der
letzten sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit
von 15 Jahren gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB. Für
die Bewertung zum 31.12.2013 wurde der Marktzinssatz mit
Stand September 2013 in Höhe von 4,91 % herangezogen.
Die bei den Pensionsverpflichtungen zu
berücksichtigenden zukünftigen Entwicklungen wie
Gehalts- und Rententrends werden nicht bei der Continentale
Holding AG, sondern bei den Verbundunternehmen, für
die die Continentale Holding AG die Mithaftung für die
Pensionsverpflichtungen übernommen hat, bilanziert.
2. Steuerrückstellungen
|
|
2013 EUR | 2012 EUR |
| a) Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag | 522.498,00 | 647,835,23 |
| b) Gewerbesteuer | 126.299,00 | 150.000,00 |
|
|
648.797,00 | 797.835,23 |
3. Sonstige Rückstellungen
|
|
2013 EUR | 2012 EUR |
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355.469,85 | 443.937,33 |
|
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Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden
grundsätzlich in Höhe des notwendigen
Erfüllungsbetrags gebildet.
Zu C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
|
|
|
2013 EUR | 2012 EUR |
| a) | Continentale Krankenversicherung a.G. | 25.320.833,33 | 27.798.442,61 |
| b) | EUROPA Lebensversicherung AG | 12.750.000,00 | 12.750.000,00 |
| c) | Mannheimer AG Holding | 171.096,53 | -,-- |
|
|
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38.241.929,86 | 40.548.442,61 |
Bei der Verbindlichkeit gegenüber der Continentale
Krankenversicherung a.G. handelt es sich im Wesentlichen um
ein im Jahr 2012 ausgegebenes Schuldscheindarlehen von
25.000.000 EUR, dessen Laufzeit im Jahr 2014 endet und mit
dem Erfüllungsbetrag angesetzt wurde. Weitere
Verbindlichkeiten sowie die Verbindlichkeiten
gegenüber der Mannheimer AG Holding resultieren aus
dem laufenden Abrechnungsverkehr.
Die Verbindlichkeit gegenüber der EUROPA
Lebensversicherung AG resultiert aus einem 1999
ausgegebenen Schuldscheindarlehen. Das Darlehen, dessen
Laufzeit im Jahr 2014 endet, wurde mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
2. Sonstige Verbindlichkeiten
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2013 EUR | 2012 EUR |
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123.892,27 | 729.657,22 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit dem
Erfüllungsbetrag passiviert.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Zu 1. Sonstige betriebliche
Erträge
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2013 EUR | 2012 EUR |
| a) | Erträge aus dem Abgang von Wertpapieren | -,-- | 3.305.573,16 |
| b) | Erstattung der Zuführungen Pensionsrückstellungen (ohne Zinszuführungen) durch Verbundunternehmen | 4.630.432,00 | 1.783.023,00 |
| c) | Erstattung von Honoraren, Gerichts- und Anwaltskosten | 322.709,31 | 1.516.133,25 |
| d) | Wertaufholungen bei Finanzanlagen | 2.161.979,62 | 229.649,32 |
| e) | Erträge aus Auflösung von Rückstellungen | 30.267,48 | 892,01 |
|
|
|
7.145.388,41 | 6.835.270,74 |
Bei den Wertaufholungen der Finanzanlagen handelt es
sich um Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB.
Zu 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
| 2013 EUR | 2012 EUR | ||
| a) | Zuführungen Pensionsrückstellungen (ohne Zinszuführungen) | 4.630.432,00 | 1.783.023,00 |
| b) | Honorare, Gerichts- und Anwaltskosten | 323.068,98 | 1.518.472,85 |
| c) | Freistellungsvergütung an UNIQA International Beteiligungs-Verwaltungs GmbH | -,-- | 1.000.000,00 |
| d) | Kostenerstattungen an
Continentale Krankenversicherung a.G. |
170.646,00 | 252.504,00 |
| e) | Kostenerstattungen an
Continentale Sachversicherung AG |
23.940,00 | 35.700,00 |
| f) | Kostenerstattungen an
Continentale Lebensversicherung AG |
23.724,00 | 33.809,00 |
| g) | Verluste aus dem Abgang von Wertpapieren | -,-- | 117.371,00 |
| h) | Vergütungen und Auslagenersatz Aufsichtsrat | 25.631,56 | 29.753,62 |
| i) | Jahresabschlussaufwendungen | 32.462,87 | 28.738,07 |
| j) | Sonstige Aufwendungen | 26.102,32 | 17.393,47 |
|
|
|
5.256.007,73 | 4.816.765,01 |
Zu 5. Erträge aus Beteiligungen
| 2013 EUR | 2012 EUR | ||
| a) | Continentale Sachversicherung AG | 2.500.000,00 | 62.500.000,00 |
| b) | EUROPA Versicherung AG | 2.500.000,00 | 32.500.000,00 |
| c) | Dortmunder Allfinanz Versicherungsvermittlungs-GmbH | 600.000,00 | -,-- |
|
|
|
5.600.000,00 | 95.000.000,00 |
Zu 6. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens
| 2013 EUR | 2012 EUR | ||
| a) | Investmentanteile | 551.835,55 | 2.044.344,13 |
| b) | Schuldscheindarlehen | 678.322,32 | 967.273,30 |
| c) | Namensschuldverschreibungen | -,-- | 158.859,26 |
|
|
|
1.230.157,87 | 3.170.476,69 |
Zu 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
| 2013 EUR | 2012 EUR | ||
| a) | Zinsen aus verbundenen Unternehmen | 2.289,19 | 37.201,22 |
| b) | Zinsen aus Festgeldanlagen | -,-- | 33.957,40 |
| c) | Zinsen aus Steuererstattungen | 21.338,00 | 14.340,00 |
| d) | Sonstige Zinsen | 22,71 | 1.017,04 |
|
|
|
23.649,90 | 86.515,66 |
Zu 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
|
|
|
2013 EUR | 2012 EUR |
| a) | Zinszuführungen Pensionsrückstellungen | 5.184.223,00 | 4.055.122,00 |
| b) | Zinsen an verbundene Unternehmen | 1.189.652,46 | 961.737,40 |
| c) | Sonstige Schuldzinsen | 17.153,00 | 59,18 |
|
|
|
6.391.028,46 | 5.016.918,58 |
Zu 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
|
|
|
2013 EUR | 2012 EUR |
| a) | Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag | 40.457,03 | 585.398,10 |
| b) | Gewerbesteuer | 79.569,34 | 862.021,99 |
| c) | Ausländische Quellensteuer | 11.185,93 | 54.772,42 |
|
|
|
131.212,30 | 1.502.192,51 |
Im Jahr 2013 ergibt sich, abgesehen von der
ausländischen Quellensteuer, bedingt durch die
steuerfreien Dividendeneinnahmen, keine
Geschäftsjahressteuerbelastung. Der Steueraufwand
entfällt damit auf Vorjahressteuern, als Folge von
Betriebsprüfungsergebnissen.
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
|
|
Anschaffungskosten
|
|||||
|
|
Vortrag zum | Zugänge |
|
Umbuchungen | Abgänge | Stand am |
|
|
01.01.2013 | Kapital-
zuführungen |
Sonstige |
|
|
31.12.2013 |
|
|
EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| I. immaterielle Vermögensgegenstände | 272.290,28 | -,-- | -,-- | -,-- | -,-- | 272.290,28 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 423.831.438,56 | 50.000,00 | -,-- | -,-- | -,-- | 423.881.438,56 |
| 2. Beteiligungen |
|
-,-- | -,-- | -,-- | -,-- | -,-- |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 50.664.396,61 | -,-- | -,-- | -34.137,62 | -,-- | 50.630.258,99 |
| Summe Finanzanlagen | 474.495.835,17 | 50.000,00 | -,--
|
-34.137,62 | -,-- | 474.511.697,55 |
| Anlagevermögen insgesamt | 474.768.125,45 | 50.000,00 | -,-- | -34.137,62 | -,-- | 474.783.987,83 |
| Abschreibungen | ||||||
|
|
Vortrag zum | Zugänge | Zuschreibungen | Umbuchungen | Abgänge | Stand am |
|
|
01.01.2013 |
|
|
|
|
31.12.2013 |
|
|
EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| I. immaterielle Vermögensgegenstände | 272.290,28 | -,-- | -,-- | -,-- | -,-- | 272.290,28 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | -,-- | -,-- | -,-- | -,-- | -,-- | -,-- |
| 2. Beteiligungen | -,-- | -,-- | -,-- | -,-- | -,-- | -,-- |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 5.356.131,52 | -,-- | 2.161.979,62 | -34.137,62 | -,-- | 3.160.014,28 |
| Summe Finanzanlagen | 5.356.131,52 | -,-- | 2.161.979,62 | -34.137,62 | -,-- | 3.160.014,28 |
| Anlagevermögen insgesamt | 5.628.421,80 | -,-- | 2.161.979,62 | -34.137,62 | -,-- | 3.432.304,56 |
| Bilanzwerte | ||
|
|
Stand am | Stand am |
|
|
31.12.2013 | 31.12.2012 |
|
|
EUR | EUR |
| I. immaterielle Vermögensgegenstände | -,-- | -,-- |
| II. Finanzanlagen |
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 423.881.438,56 | 423.831.438,56 |
| 2. Beteiligungen | -,-- | -,-- |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 47.470.244,71 | 45.308.265,09 |
| Summe Finanzanlagen | 471.351.683,27 | 469.139.703,65 |
| Anlagevermögen insgesamt | 471.351.683,27 | 469.139.703,65 |
Sonstige Angaben
Konzernzugehörigkeit
Die Continentale Krankenversicherung a.G., Dortmund,
stellt als Konzernobergesellschaft für die
Continentale Holding AG (siehe Lagebericht, Seite 6) einen
befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf.
Die Offenlegung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.
Verpflichtungserklärungen
Am Bilanzstichtag bestanden
Resteinzahlungsverpflichtungen aus Anteilen an verbundenen
Unternehmen in Höhe von 12.799.797 EUR.
Die Continentale Holding AG wird den Organisationsfonds
der Mannheimer AG Holding -vormals deutsche internet
versicherung ag - bei Bedarf um bis zu 0,7 Mio. EUR
aufstocken.
Mit einer weiteren Inanspruchnahme der
Zahlungsverpflichtung, die das unternehmen im Jahr 2012
gegenüber der deutsche internet versicherung ag
für den Erwerb der Mannheimer Versicherungsgruppe
eingegangen ist, wird nicht gerechnet.
Abschlussprüferhonorar
Die Angaben zu den Honoraren für den
Abschlussprüfer gem. § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im
Konzerngeschäftsbericht der Continentale
Krankenversicherung a.G.
Personal
Die Continentale Holding AG beschäftigt keine
eigenen Mitarbeiter. Die Gesamtbezüge des Vorstands
beliefen sich auf 31.250 EUR. Der Aufsichtsrat der
Gesellschaft erhielt Bezüge in Höhe von 26.536
EUR. Am Bilanzstichtag bestanden keine Darlehen an
Vorstände und Mitglieder des Aufsichtsrats.
Unternehmensorgane
Zu den Angaben gem. § 285 Nr. 10 HGB verweisen wir
auf Seite 3.
Dortmund, den 3. März 2014
Der Vorstand
Posch
Dr. Schmitz
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Continentale Holding Aktiengesellschaft, Dortmund
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Continentale Holding Aktiengesellschaft, Dortmund, für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des
Vorstands der Gesellschaft. unsere Aufgabe ist es, auf der
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine
Beurteilung über den Jahresabschluss unter
Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §
317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung
der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt
unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 4. April 2014
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Dr. Dahl | Fleischerowitz |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr die ihm nach
Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr und
überwachte laufend die Geschäftsführung der
Gesellschaft. Der Aufsichtsrat hat sich insbesondere auch
mit der Angemessenheit der Vorstandsvergütung und mit
der Gestaltung der Vorstandsverträge sowie dem
regulatorischen Umfeld insgesamt beschäftigt.
Schließlich hat er sich den in § 107 Abs. 3 Satz
2 des Aktiengesetzes definierten Aufgaben des Aufsichtsrats
gewidmet und die Rechnungslegungsprozesse, die Wirksamkeit
des internen Kontrollsystems, des Risikomanagement-Systems
und des internen Revisionssystems sowie der
Abschlussprüfung überwacht und die
Unabhängigkeit des Abschlussprüfers kontrolliert.
Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand während des
Geschäftsjahres regelmäßig über die
Geschäftsentwicklung und von Fall zu Fall über
wesentliche Geschäftsvorgänge eingehend
unterrichtet.
Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik
sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft wurden
ausführlich besprochen. Geschäfte und
Maßnahmen des Vorstands, die der Zustimmung des
Aufsichtsrats bedurften, sind vor der Beschlussfassung in
Sitzungen oder schriftlich eingehend vom Vorstand
erläutert worden. Zudem hat sich der Aufsichtsrat auch
mit der Integration der Mannheimer Versicherungsgruppe in
den Continentale Versicherungsverbund beschäftigt.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 sind von
der zum Abschlussprüfer bestellten KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln,
geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat den
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der
Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden dem
Aufsichtsrat unverzüglich vorgelegt. Der
Abschlussprüfer hat den Prüfungsbericht und das
Prüfungsergebnis dem Aufsichtsrat in der die Bilanz
feststellenden Sitzung zusätzlich mündlich
erläutert und Fragen des Aufsichtsrats beantwortet.
Der Aufsichtsrat nahm den Bericht und die
Erläuterungen zustimmend zur Kenntnis.
Nach Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts billigt der Aufsichtsrat den vorliegenden
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013, der
damit gem. § 172 des Aktiengesetzes festgestellt ist.
Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des
Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an.
Nach Prüfung billigt der Aufsichtsrat den gem. 312
des Aktiengesetzes vom Vorstand erstellten Bericht
über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.
Der hierzu vom Abschlussprüfer erstattete
Prüfungsbericht enthält folgenden
Bestätigungsvermerk:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und
Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig
sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten
Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht
unangemessen hoch war."
Der Aufsichtsrat schließt sich dem
Prüfungsergebnis an; gegen die Erklärung des
Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen
zu verbundenen Unternehmen erhebt der Aufsichtsrat keine
Einwendungen.
Dortmund, den 14. Mai 2014
Der Aufsichtsrat
Bauer
Vorsitzender
Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2013
Auf den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat
beschloss die Hauptversammlung vom 14. Mai 2014 einstimmig:
"Der Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2013 in
Höhe von 163.817.971,52 EUR wird wie folgt verwendet:
| "Ausschüttung einer
Dividende von 8,5 % auf das volleingezahlte
Vorzugsaktienkapital von 8.686.325,00 EUR |
738.337,63 EUR |
| Gewinnvortrag auf neue Rechnung | 163.079.633,89 EUR |
|
|
163.817.971,52 EUR" |
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