Rattunde & Co GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 4109
Eingetragen
15.3.1993
Branche
Bau von Industrieanlagen, außer GebäudenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
- Projektierung, Konstruktion und der Bau sowie der Vertrieb und die Wartung von Maschinen, Anlagen und technischen Geräten weltweit - Stahl- und Rohrleitungsbau - Elektroprojektierung, Elektrokonstruktion - Softwareentwicklung, Programmierung und Wartung von Mikrorechnersteuerungen - Handel mit industriellen Waren, mit Ausnahme genehmigungspflichtiger Waren.

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Rattunde
seit 6.9.2006
Geschäftsführer
Martin Proksch
seit 6.9.2006
Geschäftsführer
Gerald Pfeiffer
seit 6.9.2006
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rattunde & Co GmbH

Ludwigslust

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Unternehmen

Die Rattunde & Co GmbH befasst sich seit ihrer Gründung 1990 mit der Entwicklung und Herstellung von Werkzeugmaschinen. Als mittelständisches Unternehmen produziert Rattunde & Co am Standort Ludwigslust seine ACS Fertigungssysteme und im geringen Umfang auch Sondermaschinen.

Die ACS Fertigungssysteme werden im europäischen und nordamerikanischen Markt vertrieben. In Europa erfolgt der Vertrieb durch die Rattunde & Co GmbH und durch regionale Partner. Für den Vertrieb und Service in Nordamerika ist die Rattunde Corp. in Caledonia, MI, USA zuständig. Um den Verkauf und Service in Mexiko aktiv zu unterstützen hat die Rattunde Corp. im Berichtsjahr die Rattunde S. de R.L. mit Sitz in Monterrey, Nuevo Leon, Mexiko gegründet. Die Rattunde Corp. arbeitet im Vertrieb ebenfalls teilweise mit regionalen Partnern zusammen.

1.2. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung konnten auch im Berichtsjahr planmäßig kundenspezifische Entwicklungen und Sonderlösungen für unsere ACS Fertigungssysteme sowie sonstige Neuentwicklungen durchgeführt werden. Unverändert geblieben sind ebenfalls die wichtigsten Entwicklungsziele, wie die permanente Aktualisierung des technischen Standes der ACS Fertigungssysteme, die Verbesserung der Bedienfreundlichkeit der Maschinen, die Erhöhung der Anlagen-Produktivität und der Ausbau des technologischen Supports.

Diese Aktivitäten werden im Haus mit eigenen Mitarbeitern erbracht. Leistungen Dritter werden hierbei nicht in Anspruch genommen.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

1.3. Zweigniederlassungsbericht

Die Rattunde & Co GmbH hält 88,9 % der Geschäftsanteile an der Rattunde Corp. in Caledonia, MI, USA. Diese wiederum hat eine Tochtergesellschaft für Vertrieb und Service in Mexiko, die Rattunde S. de R.L. gegründet.

Der Verkauf der ACS Fertigungssysteme entwickelte sich positiv. Die Planungen des Auftragseinganges konnten erreicht werden. Die Aufträge im Neumaschinengeschäft der ACS Fertigungssysteme kamen sowohl von Bestands- als auch von Neukunden.

Das Service-Geschäft konnte ausgebaut werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.1.1. Rechtliche Einflussfaktoren

Im Berichtszeitraum gab es keine rechtlichen Änderungen, die von Bedeutung für den Geschäftsverlauf der Rattunde & Co GmbH waren.

2.1.2. Wirtschaftliche Einflussfaktoren

2.1.2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Insgesamt ist die globale Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr um 3,1 % angestiegen. Der Zuwachs des Welthandels war mäßig, die entsprechenden Schätzungen hierzu liegen zwischen 2,0 % (OECD) und 2,6 % (IWF).

Die Länder Asiens haben weiterhin den globalen Aufschwung im Berichtsjahr angeführt. Dabei war das Wachstum mit rund 6,6 % etwas geringer als im Vorjahr (6,8 %) ausgefallen.

Die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten war im Berichtsjahr leicht gewachsen. Das BIP ist wie im Vorjahr um 2,4 % gestiegen.

Im Euroraum hat sich die Konjunktur im Berichtsjahr gefestigt. Privater Verbrauch,

Staatsverbrauch und Bruttoanlageinvestitionen wurden gesteigert. Auch der Außenhandel belebte sich, was sich nahezu gleich auf Exporte und Importe erstreckte. Die einzelnen Länder entwickelten sich zwar sehr unterschiedlich, erzielten jedoch mit Ausnahme

Griechenlands allesamt positive Wachstumsraten.

Im Euroraum ist das BIP gesamt gesehen leicht um 1,5 % (Vorjahr 0,9 %) gewachsen. Das deutsche BIP ist im Berichtsjahr um 1,7 % (Vorjahr 1,6 %) gewachsen.

2.1.2.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die Welt-Produktion an Werkzeugmaschinen betrug nach Berechnungen des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) im Berichtsjahr € 68,1 Mrd. (Vorjahr € 63,8 Mrd.). Damit wuchs die Produktion gegenüber dem Jahr 2014 um rund 7 %. Bei der Werkzeugmaschinen-Produktion lag China mit € 16,6 Mrd. (24,3 %) an der Spitze, gefolgt von Japan mit € 12,0 Mrd. (17,7 %) und Deutschland mit € 11,2 Mrd. (16,5 %).

Der weltweite, deutsche Werkzeugmaschinen-Export stieg laut den Berechnungen des VDW von € 7,6 Mrd. in 2014 auf € 7,9 Mrd. im Berichtsjahr (+4 %). Mit deutlichem Abstand war China mit € 2,1 Mrd. erneut der größte Absatzmarkt vor den USA mit € 0,95 Mrd.

Der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie kam mit einem Plus von 1 % auf insgesamt € 14,9 Mrd. (Vorjahr: € 14,8 Mrd.). Dazu trug die Inlandsnachfrage mit € 4,9 Mrd., das entspricht einer Abnahme von 1 % (Vorjahr: € 4,9 Mrd.), bei. Die Nachfrage aus dem Ausland steigerte sich leicht und erreichte € 10,0 Mrd. Das sind 2 % mehr (Vorjahr: € 9,9 Mrd.).

Analog der weltweiten Bestellungen blieben die Auftragseingänge bei der Rattunde & Co GmbH auf hohem Niveau und die Produktion der ACS Fertigungssysteme lief stabil während des Jahres.

2.2. Geschäftsverlauf des Unternehmens

Das Hauptgeschäftsfeld der Rattunde & Co GmbH ist nach wie vor die Herstellung und der Vertrieb der ACS Fertigungssysteme. Im Berichtsjahr führte die stabile Nachfrage nach diesen Maschinen zu einer durchschnittlichen Lieferzeit von 6 bis 7 Monaten, da unsere eigenen Produktionskapazitäten voll ausgelastet waren und auch noch sind. Gegenwärtig liegt die durchschnittliche Lieferzeit bei etwa 7 Monaten. Dieser Auftragsbestand ist laut den Statistiken des VDW branchenweit zu beobachten.

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl wuchs von 169 im Vorjahr auf 184 im Berichtsjahr.

In 2015 konnten Umsatzerlöse in Höhe von € 34,1 Mio. erzielt werden und lagen damit um € 1,4 Mio. niedriger als ursprünglich prognostiziert (Plan € 36 Mio.). Die Gesamtleistung in Höhe von € 36,1 Mio. lag hingegen um € 4,8 Mio. höher als prognostiziert (Plan € 31,3 Mio.), was im Wesentlichen auf die Bestandsveränderung von € 1,2 Mio. (Plan € 3,9 Mio.) zurückzuführen ist.

Dadurch konnte trotz geringerer Umsatzerlöse ein Jahresergebnis 2015 in Höhe von € 2,8 Mio. erzielt werden, dass über dem geplanten Jahresergebnis von € 2,6 Mio., jedoch unterhalb des Vorjahresergebnisses liegt.

Dennoch lässt sich das Geschäftsjahr 2015 als gut verlaufen bezeichnen.

2.3. Ertragslage

Die Ertragslage wurde geprägt durch die gute Auftragslage im Geschäftsjahr 2015. So konnte der Rohertrag (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) im Vergleich zum Vorjahr um € 1,0 Mio. erhöht werden, was einer Steigerung von 5,7 % entspricht. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die erweiterte Produktpalette, da sich im Geschäftsjahr 2015 die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 16,2 % auf € 34,1 Mio. erhöht haben. Aufgrund der Bestandsveränderungen lag die Gesamtleistung im Geschäftsjahr mit € 36,1 Mio. um € 3,1 Mio. oberhalb des Vorjahres. Die Umsätze wurden mit der Herstellung und dem Verkauf der ACS Fertigungssysteme sowie mit deren Wartung und weiteren Serviceleistungen bei unseren Kunden, erwirtschaftet und stellen sich nach Regionen geschlüsselt wie folgt dar:

2015
Mio. €
2014
Mio. €
Deutschland 9,7 13,5
Europäische Union 6,4 6,6
Drittländer 18,0 9,2
Summe 34,1 29,3

Der Auftragseingänge zum 31.12.2015 betrugen € 31 Mio. (im Vorjahr € 29 Mio.). Damit lagen die Auftragseingänge des Berichtsjahres um 5,3 % über denen des Vorjahres.

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2015 wurden im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt 15 Mitarbeiter mehr beschäftigt, sodass sich die Löhne und Gehälter in Verbindung mit Lohnerhöhungen um € 1,0 Mio. auf € 8,1 Mio. erhöht haben, was einer Steigerung von 14,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr (€ 4,0 Mio.) leicht auf € 4,6 Mio. gestiegen. Wesentliche Aufwendungen stellen dabei die Gewährleistungsaufwendungen (T€ 540), die Werbe- und Reisekosten (T€ 600), die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (T€ 472), der Rechts- und Beratungsaufwand (T€ 247), die Niederlassungsgebühren für die Rattunde Corporation (T€ 360) sowie die Aufwendungen für den Fuhrpark (T€ 312) dar.

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 2,8 Mio. (Vorjahr: € 3,4 Mio.) spiegelt die wirtschaftliche Entwicklung des zugrunde liegenden Geschäftsjahres 2015 wider und zeigt die kontinuierliche Leistungsfähigkeit der Rattunde & Co GmbH, die für eine nachhaltige positive wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens unerlässlich ist.

2.4. Finanzlage

Kapitalflussrechnung

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit liegt aufgrund ähnlich guter Auftragslage auf Vorjahresniveau.

Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 827 gestiegen. Der Cashflow und seine Entwicklung ist geprägt durch die im Berichtsjahr der Rattunde Corporation und der Live Oak Enterprise gewährten Darlehen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist geprägt durch die im Berichtsjahr aufgenommenen Kredite sowie der Auszahlungen an die Unternehmenseigner.

Berichtsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
%
Passiva        
Eigenkapital 15.975 13.678 2.297 17%
Pensionsrückstellungen 3.317 2.802 515 18%
Steuerrückstellungen 17 663 -646 -97%
Sonstige Rückstellungen 1.550 1.316 234 18%
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.431 2.734 697 25%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.222 1.069 153 14%
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 53 27 26 96%
Sonstige Verbindlichkeiten 1.704 655 1.049 160%
Passive latente Steuern 0 0 0 DIV/0!
  27.269 22.944 4.325 19%

Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert aus dem Jahresüberschuss im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 2.797 und der Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von T€ 500.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 697 erhöht. Im Geschäftsjahr erfolgten Darlehensaufnahmen in Höhe von T€ 1.275 zur Finanzierung des Erwerbs der Montagehalle. Die Kreditverbindlichkeiten erhöhten sich darüber hinaus aufgrund der Finanzierung von Sachanlagen über Mietkaufverträge.

Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.049 resultiert im Wesentlichen aus der Veranlagung der Körperschaft- und Gewerbesteuer 2014. Ein gegenläufiger Effekt ist entsprechend bei den Steuerrückstellungen festzustellen.

2.5. Vermögenslage

Berichtsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
%
Aktiva        
Sachanlagevermögen + Immaterielle VG 5.687 5.194 493 9%
Finanzanlagevermögen 2.462 1.811 651 36%
Langfristig gebundenes Vermögen 8.149 7.005 1.144 16%
Vorratsvermögen 13.555 12.165 1.390 11%
Erhaltene Anzahlungen -8.091 -8.351 260 -3%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.155 1.297 -142 -11%
Forderungen verbundene Unternehmen 1.843 1.299 544 42%
Sonstige Vermögensgegenstände 617 268 349 130%
Kurzfristig gebundenes Vermögen 9.079 6.678 2.401 36%
Liquide Mittel 9.938 9.239 699 8%
Rechnungsabgrenzungsposten 103 22 81 368%
  27.269 22.944 4.325 19%

Das Vermögen der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 19% auf T€ 27.269 erhöht, was im Wesentlichen auf höhere liquide Mittel, höhere Forderungen im Verbundbereich, höhere Mittelbindung in den Vorräten sowie Investitionen in das Sach- und Finanzanlagevermögen zurückzuführen ist.

Das Sachanlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund von Anlagenzugängen in Höhe von T€ 1.484 und Abschreibungen in Höhe von T€ 957 verändert. Bei den Zugängen handelte es sich im Wesentlichen um den Erwerb der Montagehalle sowie die Erweiterung des Fuhrparks. Das Finanzanlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 651 erhöht. Der Anstieg resultiert aus den im Berichtsjahr gewährten Darlehen an die Rattunde Corp. in Höhe von T€ 555, gewährten sonstigen Ausleihungen in Höhe T€ 343 sowie der Zuschreibung auf die Anteile an der Rattunde Corp. in Höhe von T€ 17 denen die Tilgung von Ausleihungen in Höhe von T€ 264 gegenübersteht. Das langfristige Vermögen entspricht 30 % der wirtschaftlichen Bilanzsumme (Vorjahr: 31 %).

Das Vorratsvermögen, abzüglich erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.650 auf T€ 5.464 erhöht. Dies korrespondiert mit der Ausweitung der Geschäftsaktivitäten. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.401 auf T€ 9.079 erhöht, was 33 % (Vorjahr: 29 %) der wirtschaftlichen Bilanzsumme entspricht.

Bei den Forderungen verbundene Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um das Verrechnungskonto mit der Rattunde Corp. In 2015 leistete die Rattunde Corp. Tilgungen für Forderungen bis 2014 in Höhe von TUSD 1.500. Offene Forderungen aus 2015 bestehen in Höhe von TUSD 1.878.

Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 699 auf T€ 9.938 erhöht und haben einen Anteil am wirtschaftlichen Gesamtvermögen in Höhe von 36 %.

2.6. Gesamtaussage

Die Rattunde & Co GmbH hat die sehr gute Lage der Branche in 2015 und auch weiter in 2016 für sich nutzen können. Es ist gelungen die Fertigungskapazitäten auszulasten. So war auch das Jahresergebnis 2015 positiv und liegt bei € 2.797.220,02.

Insgesamt ist die Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft als gut einzustufen.

3. Nachtragsbericht

Die Stiftung Friedrich-Wilhelm und Monika Kertz hat zum 21.03.2016 ihren Geschäftsanteil an die Rattunde & Co GmbH verkauft. Der Kaufpreis wurde in voller Höhe bezahlt und fremdfinanziert.

Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

4.1. Prognosebericht

Die weltweite Industrieproduktion wird vom VDW zusammen mit dem Prognosepartner, der britischen Wirtschaftsforschungsgesellschaft Oxford Economics, im Frühjahr des laufenden Jahres für 2016 auf 2,3 % plus vorhergesagt. Die Anlageninvestitionen werden für 2016 aktuell mit 3,6 % Zuwachs vorhergesagt.

Wir gehen in diesem Zusammenhang von einer weiterhin positiven Entwicklung der Marktbedingungen für unser Unternehmen aus.

So setzte sich der Neu-Auftragseingang der Rattunde & Co GmbH im ersten Quartal 2016 fort und hat sich mit ca. € 9,0 Mio. (Vorjahr: € 8,0 Mio.) positiv entwickelt. Wir erwarten für das Jahr 2016 einen Umsatz von etwa € 35,6 Mio. (Vorjahr: € 34,1 Mio.) und somit weiterhin eine gute Auslastung unserer Fertigung und insgesamt eine positive Entwicklung der Rattunde & Co GmbH. Den nach Steuern geplanten Gewinn beziffern wir mit etwa € 1,2 Mio. € (Vorjahr: € 2,8 Mio.).

Bei unseren Planungen sind wir von einer deutlich zurückgehenden Gesamtleistung des Unternehmens ausgegangen, die ihre Ursache in der Bestandsveränderung hat. Der Materialaufwand wird in Relation zur Gesamtleistung in etwa gleich bleiben, der Personalaufwand wird sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 10 % verringern.

4.2. Risikobericht

4.2.1. Risikomanagementsystem

Das Risikomanagement ist in das Führungs- und Planungssystem eingebettet und ist Bestandteil des gesamten Planungs- und Steuerungsprozesses. Es dient dem strategischen Ziel, das langfristige Überleben des Unternehmens zu sichern. Dabei werden Risiken durch die Geschäftsführung sowie durch die Werksleitung identifiziert und auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Schadenhöhe bewertet. Die Bewertung der Schadenhöhe erfolgt grundsätzlich mit Blick auf die Liquidität.

Aufgabe der Verantwortlichen ist es, Maßnahmen zur Risikovermeidung sowie zur Risikoreduzierung und -absicherung zu entwickeln.

Im Rahmen der unterjährigen Beurteilungen werden die wesentlichen Risiken sowie die eingeleiteten Gegenmaßnahmen überwacht. Ein formalisiertes Risikomanagement existiert jedoch nicht.

Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, sind nicht erkennbar.

4.2.2. Risiken

4.2.2.1. Umfeld- und Branchenrisiken

Das Absatz-und Finanzierungsrisiko der Rattunde & Co GmbH ist mit den Entwicklungen in den europäischen und nordamerikanischen Abnehmerbranchen verbunden. Damit geht eine relative Unabhängigkeit von der Entwicklung einzelner Länder einher.

Unverändert ist demgegenüber das eher geringe Risikopotenzial aus Veränderungen technologischer, rechtlicher, sozialer und politischer Rahmenbedingungen für die strukturelle Nachfrageentwicklung einzuschätzen.

4.2.2.2. Unternehmensstrategische Risiken

Durch die Fokussierung auf die Produktfamilie der ACS Fertigungssysteme sind Schwankungen der Nachfrage und technologische Neuentwicklungen von Konkurrenten nicht kurzfristig zu kompensieren und können sich unmittelbar auf Umsatz und Ergebnis auswirken. Allerdings wirken dem die Diversifizierung in unterschiedliche Marktsegmente, unterschiedliche Branchen und das Aufrechterhalten des Technologievorsprungs entgegen.

Eine Abhängigkeit von Lieferanten besteht nur bei Schlüsselkomponenten (z. B. Steuerung). Hierbei kommen jedoch ausnahmslos Produkte von branchenführenden Unternehmen zum Einsatz, sodass mit einem plötzlichen Ausfall eines Lieferanten kaum zu rechnen ist.

Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen werden durch die Maßnahmen zur Qualitätssicherung begrenzt.

Risiken, die durch Versicherungsschutz minimiert werden können, sind über den Versicherungsmakler des VDMA (Verein Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) abgedeckt. Durch diesen Makler erfolgt die Führung und Anpassung der Konditionen aller wichtigen Verträge.

4.2.2.3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Ausfallrisiken ergeben sich aus dem Forderungsbestand bzw. aus der Bonität der Abnehmer. Wesentliche Forderungsausfälle waren nicht zu verzeichnen. Die weitere Rückführung von gewährten Finanzierungen führte auch im Bereich der Ausfallrisiken zu einer Verbesserung dieser Risikoposition.

Risiken aus Kurssicherungsgeschäften existieren nur projektbezogen. Zur Absicherung von Wechselkursschwankungen werden die üblichen Sicherungsinstrumente, wie Devisentermingeschäfte und Optionen eingesetzt. Diese haben das Ziel, Teilzahlungen bzw. Anzahlungen von Verkaufsgeschäften in US-Dollar abzusichern. Im Jahresabschluss wurden diese ökonomischen Sicherungsbeziehungen als Bewertungseinheiten bilanziert. Aufgrund vorzeitiger oder verspäteter Zahlungseingänge durch die Kunden können sowohl Kursgewinne als auch Kursverluste entstehen, die jedoch auf den Zeitraum zwischen Fälligkeit des Devisentermingeschäftes und des Zahlungseinganges beschränkt sind.

4.2.2.4. Rechtliche und steuerliche Risiken

Neue rechtliche Vorschriften oder Änderungen bei der Maschinensicherheit, beim Arbeits- und Gesundheitsschutz im Umgang mit den ACS Fertigungssystemen, bei der Normung im Maschinenbau und der Elektrotechnik sowie beim Arbeits-, Steuer- und Zollrecht, könnten den Geschäftsverlauf beeinflussen. Gegenwärtig jedoch sind solche Änderungen oder Gesetzesinitiativen nicht erkennbar.

4.3. Chancenbericht

Besonders durch die Geschäftsleitung werden Chancen für das Bestehen und die Weiterentwicklung des Unternehmens ermittelt und entsprechende Projekte initiiert. Hierzu werden interne Quellen, wie das Führungs- und Planungssystem und externe Quellen wie sie vom VDW und dem VDMA für Mitglieder zur Verfügung gestellt werden, genutzt. Weitere Chancenpotenziale werden durch die Forschungs- & Entwicklungsabteilung, den Verkauf und die Werksleitung identifiziert.

4.3.1. Chancen

4.3.1.1. Umfeld- und Branchenchancen

Die Abnehmerbranchen der ACS Fertigungssysteme der Rattunde & Co GmbH fragten und fragen immer mehr Hightech-Maschinen nach, um selbst produktiver zu werden sowie damit einhergehend, ihre Produkte in höherer Qualität bei sparsamerem Materialeinsatz herzustellen. Damit bietet sich für unser Unternehmen weiterhin die Chance, eine höhere Marktdurchdringung zu erreichen.

Ebenfalls als förderlich einzuschätzen sind die technologischen, rechtlichen, sozialen und politischen Rahmenbedingungen für die strukturelle Nachfrageentwicklung nach unseren Maschinen.

4.3.1.2. Unternehmensstrategische Chancen

Durch die Fokussierung auf die Produktfamilie der ACS Fertigungssysteme sind wir in der Lage auf die vielfältigen Anforderungen unserer Abnehmerbranchen einzugehen und mit standardisierten Varianten in unterschiedliche Marksegmente zu diversifizieren. Darüber hinaus haben wir durch die interne F&E Abteilung die Möglichkeit, kundenspezifische Sonderlösungen in die ACS Fertigungssysteme zu integrieren. Diese Fähigkeit ist für viele Kunden ein wichtiges Kaufkriterium und stärkt unsere Marktposition.

Um die Aktivitäten der F&E Abteilung schnell umsetzen zu können, unterhalten wir eine hohe Fertigungstiefe. Diese bietet zudem Vorteile, um den unterschiedlichen Vorschriften in den Zielländern bei der Maschinensicherheit, beim Arbeits- und Gesundheitsschutz im Umgang mit den ACS Fertigungssystemen sowie bei der Normung im Maschinenbau und der Elektrotechnik Rechnung zu tragen.

Der Technologievorsprung ermöglicht es uns immer mehr, über Patente unsere Maschinen und das darin enthaltene Know-how zu schützen und den technologischen Abstand zu unseren Wettbewerbern aufrechtzuerhalten.

 

Ludwigslust, den 31.03.2016

Martin Proksch, Geschäftsführer

Ulrich Rattunde, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen 8.149.391,25 7.004.547,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 211.416,00 114.224,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 211.416,00 114.224,00
II. Sachanlagen 5.475.539,53 5.079.007,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.113.093,53 2.516.141,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.288.771,00 1.619.434,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.073.675,00 943.432,00
III. Finanzanlagen 2.462.435,72 1.811.316,69
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 662.311,77 645.672,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 510.874,65 0,00
3. sonstige Finanzanlagen 1.289.249,30 1.165.644,31
B. Umlaufvermögen 27.107.930,84 24.268.455,44
I. Vorräte 13.554.972,86 12.165.406,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.615.138,29 2.863.713,26
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.843.306,09 1.298.654,55
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 148.978,66
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.771.832,20 1.565.058,71
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.452,24 4.958,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.937.819,69 9.239.336,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 102.709,93 22.410,36
Bilanzsumme, Summe Aktiva 35.360.032,02 31.295.413,49

Passiva

   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital 15.974.966,27 13.677.746,25
I. gezeichnetes Kapital 340.000,00 340.000,00
II. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -51.000,00 -51.000,00
III. eingefordertes Kapital 289.000,00 289.000,00
IV. Kapitalrücklage 120.000,00 120.000,00
V. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 12.768.746,25 9.903.953,62
VI. Jahresüberschuss 2.797.220,02 3.364.792,63
B. Rückstellungen 4.884.324,21 4.781.210,87
C. Verbindlichkeiten 14.500.741,54 12.836.456,37
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.430.441,96 2.733.886,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 720.043,40 557.129,20
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 53.379,05 26.996,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 53.379,05 26.996,21
3. sonstige Verbindlichkeiten 11.016.920,53 10.075.573,26
davon aus Steuern 1.140.885,74 294.099,06
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.579,02 4.393,02
Bilanzsumme, Summe Passiva 35.360.032,02 31.295.413,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Rohergebnis 19.803.297,21 18.726.747,71
2. Personalaufwand 10.032.237,03 8.650.406,70
a) Löhne und Gehälter 8.079.858,20 7.090.060,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.952.378,83 1.560.346,11
davon für Altersversorgung 452.409,87 253.449,87
3. Abschreibungen 1.032.769,95 1.039.436,40
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.032.769,95 1.039.436,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.592.739,52 4.019.582,18
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 472.498,40 64.658,40
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 65.689,57 32.965,23
davon aus verbundenen Unternehmen 2.910,75 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.604,93 26.469,66
davon aus verbundenen Unternehmen 15.742,61 12.003,80
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 252.621,03 252.232,01
davon aus Abzinsung 128.407,80 125.395,28
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.976.224,18 4.824.525,31
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.168.218,00 1.455.326,78
10. sonstige Steuern 10.786,16 4.405,90
11. Jahresüberschuss 2.797.220,02 3.364.792,63

Anhang

ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 276, 288 HGB) wurden in Anspruch genommen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Bestände an Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen/Durchschnittspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag aktiviert. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 HGB i.V. mit § 255 Abs. 2 HGB mit den Herstellungskosten bilanziert. Dabei ermittelt die Gesellschaft die Materialaufwendungen nach den tatsächlichen Materialverbräuchen. Die Fertigungskosten wurden nach der retrograden Methode durch Rückrechnung vom Verkaufspreis unter Abzug von Gewinn- und Vertriebskostenzuschlag sowie des Materialverbrauchs bewertet. Der Fertigungsgrad wurde daneben berücksichtigt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem AnwartschaftsbarTeilwertverfahren ermittelt.

Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:

Zinssatz 3,89 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden, vermindert um die darin enthaltene Umsatzsteuer (Nettomethode), bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in USD wurden mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank in Höhe von USD/EUR 1,0887 umgerechnet.

Die in US-Dollar geführten Währungskonten wurden mit dem Stichtagskurs von 1 € = 1,0887 USD umgerechnet.

Zum 31.12.2015 bestanden Devisentermingeschäfte in Höhe von zusammen TUSD 1.070 (Vorjahr: TUSD 3.395) zur Absicherung des Währungsrisikos aus Wechselkursschwankungen von mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen (Absatzgeschäften). Es bestehen folgende Verpflichtungen:

Fälligkeit TUSD Kurs TEUR Marktwert
TEUR
08.01.2016 350 1,0619 329 8
21.03.2016 230 1,1076 208 -4
11.05.2016 490 1,0660 460 10
  1.070   997 14

Devisen (USD) zu fixen Wechselkursen zu verkaufen. Die zukünftigen Forderungen werden jeweils in gleicher Höhe mit Devisentermingeschäften als Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 HGB zusammengefasst. Da beide Geschäfte jeweils dem Risiko eines schwankenden USD-Kurses, und zwar mit entgegen gerichteter Wirkung, unterliegen, sind die Voraussetzungen für die Bildung jeweils eines Micro-Hedges (jeweils ein Grundgeschäft mit den daraus zukünftig entstehenden Forderungen abgesichert durch ein Devisentermingeschäft auf diesen Zeitpunkt) nach § 254 HGB erfüllt. Die prospektive Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wurde anhand von quantitativen Sensitivitätsanalysen im Hinblick auf die Entwicklung des Wechselkurses gemessen. Die Devisentermingeschäfte haben Marktwerte von zusammen TEUR 14; diese Werte wurden nach der Market-to-market-Methode durch Vergleich der Zielkurse mit dem Stichtagskurs zum 31.Dezember ermittelt.

Erhaltene Investitionszuschüsse wurden direkt von den Anschaffungskosten der geförderten Vermögensgegenstände gekürzt.

Die Erträge aus Zuschreibungen des Finanzanlagevermögens werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und nicht mehr wie im Vorjahr unter den Erträgen aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens ausgewiesen. Das Vorjahr wurde angepasst.

ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestanden wie zum Vorjahresabschlussstichtag nicht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.843,3 TEUR (Vorjahr: 1.298,6 TEUR).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio in Höhe von 1.320,00 EUR (Vorjahr: 1.680,00 EUR).

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Garantierückstellungen in Höhe von 934 TEUR (Vorjahr: 833 TEUR) und Tantimeansprüche der Geschäftsführung in Höhe von 400 TEUR (Vorjahr: 300 TEUR).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren beträgt 955 TEUR (Vorjahr 624 TEUR). Er entfällt wie im Vorjahr allein auf Verbindlichkeiten gegenüber Krdeitinstituten.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 3.492 (Vorjahr: 2.887 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 3.430.441,96 Euro. Diese sind durch Gesamtgrundschuld sowie Sicherungsübereignung von Fahrzeugen und Maschinen gesichert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen insgesamt 1.221.878,99 Euro, davon sind 61.076,24 Euro durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen und Maschinen gesichert.

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Bürgschaft

Die Gesellschaft hat sich in einer Garantieerklärung gegenüber der Commerzbank verpflichtet bis zu einem Höchstbetrag von 630.000 USD für ein Darlehen einzustehen, welches an die Tochtergesellschaft Rattunde Corporation, Caledonia, Michigan, USA ausgezahlt wurde. Im Vorjahr bestand dieses Bürgschaftsverhältnis noch nicht.

Mit dem Risiko der Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses wegen der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Rattunde Corporation nicht gerechnet.

SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind und auch keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB sind, die aber für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind, sind nachfolgend gesondert erläutert:

2016 2017 2018 2019 2020
Leasing 97.079,27 € 62.058,84 € 19.821,92 € - € - €
Miete 33.160,67 € 33.160,67 € 33.160,67 € 33.160,67 € 33.160,67 €
Gesamt 130.239,94 € 95.219,51 € 52.982,59 € 33.160,67 € 33.160,67 €

ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Von den Personalaufwendungen entfallen auf:

Bezeichnung EUR
Löhne und Gehälter 8.079.858,20
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.952.378,83
davon für Altersversorgung 452.409,87

In den ,Sonstigen betrieblichen Aufwendungen' sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 35.407,95 (Vorjahr: EUR 66.652,45) enthalten.

In den ,Sonstigen betrieblichen Erträgen' sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 3.883,01 (Vorjahr: EUR 72.232,18) enthalten.

AUFSTELLUNG DES ANTEILBESITZES

Das Unternehmen ist zu mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt:

Name Sitz Anteil letzter vorliegender Jahresabschluss Eigenkapital
in USD
Ergebnis
in USD
Rattunde Corporation Caledonia, Michigan, USA 88,9 % 31.12.2015 3.226.755,10160,38 673.316,26

SONSTIGE ANGABEN

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl Vorjahr
Angestellte 181,00 166,00
Leitende Angestellte 3,00 3,00

Im Jahresdurchschnitt wurden 184 Arbeitnehmer (Vorjahr 169) beschäftigt

Geschäftsführer

Familienname Vorname ausgeübter Beruf
Proksch Martin Geschäftsführer
Rattunde Ulrich Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, weil sich die Höhe der Bezüge eines einzelnen Mitglieds im Wege der Durchschnittsschätzung annähernd ermitteln lässt.

UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES 2015

 

Ludwigslust, 04.08.2016

gez. Martin Proksch

Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2016 festgestellt.

Anlagespiegel

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
31.12.2015
EUR
1.1.2015
EUR
31.12.2014
EUR
Summe, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 7.223.546,91     6.049.725,20
Summe, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   14.305.649,66 12.564.382,26  
Zugänge (brutto) 2.474.898,92      
Abgänge (brutto) 728.763,72      
Umbuchungen -4.867,80      
Summe, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 14.305.649,66      
Summe, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   7.082.102,75    
Zugänge (brutto) 1.032.769,95      
Abgänge (brutto) 465.324,26      
Umbuchungen 0,00      
Summe, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 7.082.102,75      
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 211.416,00     114.224,00
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   822.766,80 761.891,07  
Zugänge (brutto) 172.975,36      
Abgänge (brutto) 112.099,63      
Umbuchungen 0,00      
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 822.766,80      
Immaterielle Vermögensgegenstände, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   611.350,80    
Zugänge (brutto) 75.763,36      
Abgänge (brutto) 112.079,63      
Umbuchungen 0,00      
Immaterielle Vermögensgegenstände, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 611.350,80      
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 211.416,00     114.224,00
Anlagespiegel, Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   822.766,80 761.891,07  
Zugänge (brutto) 172.975,36      
Abgänge (brutto) 112.099,63      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 822.766,80      
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   611.350,80    
Zugänge (brutto) 75.763,36      
Abgänge (brutto) 112.079,63      
Umbuchungen 0,00      
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 611.350,80      
Anlagespiegel, Summe Sachanlagen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 5.475.539,53     5.079.007,00
Anlagespiegel, Summe Sachanlagen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   11.825.562,36 10.825.267,87  
Zugänge (brutto) 1.488.809,26      
Abgänge (brutto) 483.646,97      
Umbuchungen (brutto) -4.867,80      
Anlagespiegel, Summe Sachanlagen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 11.825.562,36      
Summe Sachanlagen, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   6.350.022,83    
Zugänge (brutto) 957.006,59      
Abgänge (brutto) 353.244,63      
Umbuchungen 0,00      
Summe Sachanlagen, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 6.350.022,83      
Anlagespiegel, Sachanlagen, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 3.113.093,53     2.516.141,00
Anlagespiegel, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   5.000.204,53 4.096.306,29  
Zugänge (brutto) 1.026.850,98      
Abgänge (brutto) 124.310,34      
Umbuchungen (brutto) 1.357,60      
Anlagespiegel, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 5.000.204,53      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   1.887.111,00    
Zugänge (brutto) 306.945,71      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen 0,00      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 1.887.111,00      
Anlagespiegel, Sachanlagen, technische Anlagen und Maschinen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 1.288.771,00     1.619.434,00
Anlagespiegel, technische Anlagen und Maschinen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   4.502.455,74 4.600.694,52  
Zugänge (brutto) 7.413,33      
Abgänge (brutto) 105.652,11      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, technische Anlagen und Maschinen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 4.502.455,74      
technische Anlagen und Maschinen, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   3.213.684,74    
Zugänge (brutto) 338.058,33      
Abgänge (brutto) 105.634,11      
Umbuchungen 0,00      
technische Anlagen und Maschinen, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 3.213.684,74      
Anlagespiegel, Sachanlagen, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 1.073.675,00     943.432,00
Anlagespiegel, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   2.322.902,09 2.128.267,06  
Zugänge (brutto) 448.319,55      
Abgänge (brutto) 253.684,52      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 2.322.902,09      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   1.249.227,09    
Zugänge (brutto) 312.002,55      
Abgänge (brutto) 247.610,52      
Umbuchungen 0,00      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 1.249.227,09      
Anlagespiegel, Sachanlagen, geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 0,00     0,00
Anlagespiegel, geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   0,00 0,00  
Zugänge (brutto) 6.225,40      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) -6.225,40      
Anlagespiegel, geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 0,00      
geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   0,00    
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen 0,00      
geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 0,00      
Anlagespiegel, Summe Finanzanlagen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 1.536.591,38     856.494,20
Anlagespiegel, Summe Finanzanlagen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   1.657.320,50 977.223,32  
Zugänge (brutto) 813.114,30      
Abgänge (brutto) 133.017,12      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Summe Finanzanlagen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 1.657.320,50      
Summe Finanzanlagen, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   120.729,12    
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen 0,00      
Summe Finanzanlagen, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 120.729,12      
Anlagespiegel, Finanzanlagen, Anteile an verbundenen Unternehmen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 662.311,77     645.672,38
Anlagespiegel, Anteile an verbundenen Unternehmen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   783.040,89 766.401,50  
Zugänge (brutto) 16.639,39      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Anteile an verbundenen Unternehmen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 783.040,89      
Anteile an verbundenen Unternehmen, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   120.729,12    
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen 0,00      
Anteile an verbundenen Unternehmen, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 120.729,12      
Anlagespiegel, Finanzanlagen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 510.874,65     0,00
Anlagespiegel, Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   510.874,65 0,00  
Zugänge (brutto) 510.874,65      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 510.874,65      
Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   0,00    
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen 0,00      
Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 0,00      
Anlagespiegel, Finanzanlagen, sonstige Ausleihungen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 363.404,96     210.821,82
Anlagespiegel, sonstige Ausleihungen , Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   363.404,96 210.821,82  
Zugänge (brutto) 285.600,26      
Abgänge (brutto) 133.017,12      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, sonstige Ausleihungen , Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 363.404,96      
sonstige Ausleihungen , Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   0,00    
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen 0,00      
sonstige Ausleihungen , Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 0,00      

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rattunde & Co GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 12. August 2016

Dr. Steinberg & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Lutz Beck, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Gluba,, Wirtschaftsprüfer

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