Rattunde & Co GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Rattunde seit 6.9.2006 | Geschäftsführer |
Martin Proksch seit 6.9.2006 | Geschäftsführer |
Gerald Pfeiffer seit 6.9.2006 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rattunde & Co GmbHLudwigslustJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens1.1. UnternehmenDie Rattunde & Co GmbH befasst sich seit ihrer Gründung 1990 mit der Entwicklung und Herstellung von Werkzeugmaschinen. Als mittelständisches Unternehmen produziert Rattunde & Co am Standort Ludwigslust seine ACS Fertigungssysteme und im geringen Umfang auch Sondermaschinen. Die ACS Fertigungssysteme werden im europäischen und nordamerikanischen Markt vertrieben. In Europa erfolgt der Vertrieb durch die Rattunde & Co GmbH und durch regionale Partner. Für den Vertrieb und Service in Nordamerika ist die Rattunde Corp. in Caledonia, MI, USA zuständig. Um den Verkauf und Service in Mexiko aktiv zu unterstützen hat die Rattunde Corp. im Berichtsjahr die Rattunde S. de R.L. mit Sitz in Monterrey, Nuevo Leon, Mexiko gegründet. Die Rattunde Corp. arbeitet im Vertrieb ebenfalls teilweise mit regionalen Partnern zusammen. 1.2. Forschung und EntwicklungIm Bereich Forschung und Entwicklung konnten auch im Berichtsjahr planmäßig kundenspezifische Entwicklungen und Sonderlösungen für unsere ACS Fertigungssysteme sowie sonstige Neuentwicklungen durchgeführt werden. Unverändert geblieben sind ebenfalls die wichtigsten Entwicklungsziele, wie die permanente Aktualisierung des technischen Standes der ACS Fertigungssysteme, die Verbesserung der Bedienfreundlichkeit der Maschinen, die Erhöhung der Anlagen-Produktivität und der Ausbau des technologischen Supports. Diese Aktivitäten werden im Haus mit eigenen Mitarbeitern erbracht. Leistungen Dritter werden hierbei nicht in Anspruch genommen. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. 1.3. ZweigniederlassungsberichtDie Rattunde & Co GmbH hält 88,9 % der Geschäftsanteile an der Rattunde Corp. in Caledonia, MI, USA. Diese wiederum hat eine Tochtergesellschaft für Vertrieb und Service in Mexiko, die Rattunde S. de R.L. gegründet. Der Verkauf der ACS Fertigungssysteme entwickelte sich positiv. Die Planungen des Auftragseinganges konnten erreicht werden. Die Aufträge im Neumaschinengeschäft der ACS Fertigungssysteme kamen sowohl von Bestands- als auch von Neukunden. Das Service-Geschäft konnte ausgebaut werden. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen2.1.1. Rechtliche EinflussfaktorenIm Berichtszeitraum gab es keine rechtlichen Änderungen, die von Bedeutung für den Geschäftsverlauf der Rattunde & Co GmbH waren. 2.1.2. Wirtschaftliche Einflussfaktoren2.1.2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Insgesamt ist die globale Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr um 3,1 % angestiegen. Der Zuwachs des Welthandels war mäßig, die entsprechenden Schätzungen hierzu liegen zwischen 2,0 % (OECD) und 2,6 % (IWF). Die Länder Asiens haben weiterhin den globalen Aufschwung im Berichtsjahr angeführt. Dabei war das Wachstum mit rund 6,6 % etwas geringer als im Vorjahr (6,8 %) ausgefallen. Die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten war im Berichtsjahr leicht gewachsen. Das BIP ist wie im Vorjahr um 2,4 % gestiegen. Im Euroraum hat sich die Konjunktur im Berichtsjahr gefestigt. Privater Verbrauch, Staatsverbrauch und Bruttoanlageinvestitionen wurden gesteigert. Auch der Außenhandel belebte sich, was sich nahezu gleich auf Exporte und Importe erstreckte. Die einzelnen Länder entwickelten sich zwar sehr unterschiedlich, erzielten jedoch mit Ausnahme Griechenlands allesamt positive Wachstumsraten. Im Euroraum ist das BIP gesamt gesehen leicht um 1,5 % (Vorjahr 0,9 %) gewachsen. Das deutsche BIP ist im Berichtsjahr um 1,7 % (Vorjahr 1,6 %) gewachsen. 2.1.2.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Welt-Produktion an Werkzeugmaschinen betrug nach Berechnungen des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) im Berichtsjahr € 68,1 Mrd. (Vorjahr € 63,8 Mrd.). Damit wuchs die Produktion gegenüber dem Jahr 2014 um rund 7 %. Bei der Werkzeugmaschinen-Produktion lag China mit € 16,6 Mrd. (24,3 %) an der Spitze, gefolgt von Japan mit € 12,0 Mrd. (17,7 %) und Deutschland mit € 11,2 Mrd. (16,5 %). Der weltweite, deutsche Werkzeugmaschinen-Export stieg laut den Berechnungen des VDW von € 7,6 Mrd. in 2014 auf € 7,9 Mrd. im Berichtsjahr (+4 %). Mit deutlichem Abstand war China mit € 2,1 Mrd. erneut der größte Absatzmarkt vor den USA mit € 0,95 Mrd. Der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie kam mit einem Plus von 1 % auf insgesamt € 14,9 Mrd. (Vorjahr: € 14,8 Mrd.). Dazu trug die Inlandsnachfrage mit € 4,9 Mrd., das entspricht einer Abnahme von 1 % (Vorjahr: € 4,9 Mrd.), bei. Die Nachfrage aus dem Ausland steigerte sich leicht und erreichte € 10,0 Mrd. Das sind 2 % mehr (Vorjahr: € 9,9 Mrd.). Analog der weltweiten Bestellungen blieben die Auftragseingänge bei der Rattunde & Co GmbH auf hohem Niveau und die Produktion der ACS Fertigungssysteme lief stabil während des Jahres. 2.2. Geschäftsverlauf des UnternehmensDas Hauptgeschäftsfeld der Rattunde & Co GmbH ist nach wie vor die Herstellung und der Vertrieb der ACS Fertigungssysteme. Im Berichtsjahr führte die stabile Nachfrage nach diesen Maschinen zu einer durchschnittlichen Lieferzeit von 6 bis 7 Monaten, da unsere eigenen Produktionskapazitäten voll ausgelastet waren und auch noch sind. Gegenwärtig liegt die durchschnittliche Lieferzeit bei etwa 7 Monaten. Dieser Auftragsbestand ist laut den Statistiken des VDW branchenweit zu beobachten. Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl wuchs von 169 im Vorjahr auf 184 im Berichtsjahr. In 2015 konnten Umsatzerlöse in Höhe von € 34,1 Mio. erzielt werden und lagen damit um € 1,4 Mio. niedriger als ursprünglich prognostiziert (Plan € 36 Mio.). Die Gesamtleistung in Höhe von € 36,1 Mio. lag hingegen um € 4,8 Mio. höher als prognostiziert (Plan € 31,3 Mio.), was im Wesentlichen auf die Bestandsveränderung von € 1,2 Mio. (Plan € 3,9 Mio.) zurückzuführen ist. Dadurch konnte trotz geringerer Umsatzerlöse ein Jahresergebnis 2015 in Höhe von € 2,8 Mio. erzielt werden, dass über dem geplanten Jahresergebnis von € 2,6 Mio., jedoch unterhalb des Vorjahresergebnisses liegt. Dennoch lässt sich das Geschäftsjahr 2015 als gut verlaufen bezeichnen. 2.3. ErtragslageDie Ertragslage wurde geprägt durch die gute Auftragslage im Geschäftsjahr 2015. So konnte der Rohertrag (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) im Vergleich zum Vorjahr um € 1,0 Mio. erhöht werden, was einer Steigerung von 5,7 % entspricht. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die erweiterte Produktpalette, da sich im Geschäftsjahr 2015 die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 16,2 % auf € 34,1 Mio. erhöht haben. Aufgrund der Bestandsveränderungen lag die Gesamtleistung im Geschäftsjahr mit € 36,1 Mio. um € 3,1 Mio. oberhalb des Vorjahres. Die Umsätze wurden mit der Herstellung und dem Verkauf der ACS Fertigungssysteme sowie mit deren Wartung und weiteren Serviceleistungen bei unseren Kunden, erwirtschaftet und stellen sich nach Regionen geschlüsselt wie folgt dar:
Der Auftragseingänge zum 31.12.2015 betrugen € 31 Mio. (im Vorjahr € 29 Mio.). Damit lagen die Auftragseingänge des Berichtsjahres um 5,3 % über denen des Vorjahres. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2015 wurden im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt 15 Mitarbeiter mehr beschäftigt, sodass sich die Löhne und Gehälter in Verbindung mit Lohnerhöhungen um € 1,0 Mio. auf € 8,1 Mio. erhöht haben, was einer Steigerung von 14,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr (€ 4,0 Mio.) leicht auf € 4,6 Mio. gestiegen. Wesentliche Aufwendungen stellen dabei die Gewährleistungsaufwendungen (T€ 540), die Werbe- und Reisekosten (T€ 600), die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (T€ 472), der Rechts- und Beratungsaufwand (T€ 247), die Niederlassungsgebühren für die Rattunde Corporation (T€ 360) sowie die Aufwendungen für den Fuhrpark (T€ 312) dar. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 2,8 Mio. (Vorjahr: € 3,4 Mio.) spiegelt die wirtschaftliche Entwicklung des zugrunde liegenden Geschäftsjahres 2015 wider und zeigt die kontinuierliche Leistungsfähigkeit der Rattunde & Co GmbH, die für eine nachhaltige positive wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens unerlässlich ist. 2.4. FinanzlageKapitalflussrechnung Der Cashflow aus Investitionstätigkeit liegt aufgrund ähnlich guter Auftragslage auf Vorjahresniveau. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 827 gestiegen. Der Cashflow und seine Entwicklung ist geprägt durch die im Berichtsjahr der Rattunde Corporation und der Live Oak Enterprise gewährten Darlehen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist geprägt durch die im Berichtsjahr aufgenommenen Kredite sowie der Auszahlungen an die Unternehmenseigner.
Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert aus dem Jahresüberschuss im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 2.797 und der Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von T€ 500. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 697 erhöht. Im Geschäftsjahr erfolgten Darlehensaufnahmen in Höhe von T€ 1.275 zur Finanzierung des Erwerbs der Montagehalle. Die Kreditverbindlichkeiten erhöhten sich darüber hinaus aufgrund der Finanzierung von Sachanlagen über Mietkaufverträge. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.049 resultiert im Wesentlichen aus der Veranlagung der Körperschaft- und Gewerbesteuer 2014. Ein gegenläufiger Effekt ist entsprechend bei den Steuerrückstellungen festzustellen. 2.5. Vermögenslage
Das Vermögen der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 19% auf T€ 27.269 erhöht, was im Wesentlichen auf höhere liquide Mittel, höhere Forderungen im Verbundbereich, höhere Mittelbindung in den Vorräten sowie Investitionen in das Sach- und Finanzanlagevermögen zurückzuführen ist. Das Sachanlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund von Anlagenzugängen in Höhe von T€ 1.484 und Abschreibungen in Höhe von T€ 957 verändert. Bei den Zugängen handelte es sich im Wesentlichen um den Erwerb der Montagehalle sowie die Erweiterung des Fuhrparks. Das Finanzanlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 651 erhöht. Der Anstieg resultiert aus den im Berichtsjahr gewährten Darlehen an die Rattunde Corp. in Höhe von T€ 555, gewährten sonstigen Ausleihungen in Höhe T€ 343 sowie der Zuschreibung auf die Anteile an der Rattunde Corp. in Höhe von T€ 17 denen die Tilgung von Ausleihungen in Höhe von T€ 264 gegenübersteht. Das langfristige Vermögen entspricht 30 % der wirtschaftlichen Bilanzsumme (Vorjahr: 31 %). Das Vorratsvermögen, abzüglich erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.650 auf T€ 5.464 erhöht. Dies korrespondiert mit der Ausweitung der Geschäftsaktivitäten. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.401 auf T€ 9.079 erhöht, was 33 % (Vorjahr: 29 %) der wirtschaftlichen Bilanzsumme entspricht. Bei den Forderungen verbundene Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um das Verrechnungskonto mit der Rattunde Corp. In 2015 leistete die Rattunde Corp. Tilgungen für Forderungen bis 2014 in Höhe von TUSD 1.500. Offene Forderungen aus 2015 bestehen in Höhe von TUSD 1.878. Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 699 auf T€ 9.938 erhöht und haben einen Anteil am wirtschaftlichen Gesamtvermögen in Höhe von 36 %. 2.6. GesamtaussageDie Rattunde & Co GmbH hat die sehr gute Lage der Branche in 2015 und auch weiter in 2016 für sich nutzen können. Es ist gelungen die Fertigungskapazitäten auszulasten. So war auch das Jahresergebnis 2015 positiv und liegt bei € 2.797.220,02. Insgesamt ist die Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft als gut einzustufen. 3. NachtragsberichtDie Stiftung Friedrich-Wilhelm und Monika Kertz hat zum 21.03.2016 ihren Geschäftsanteil an die Rattunde & Co GmbH verkauft. Der Kaufpreis wurde in voller Höhe bezahlt und fremdfinanziert. Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. 4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht4.1. PrognoseberichtDie weltweite Industrieproduktion wird vom VDW zusammen mit dem Prognosepartner, der britischen Wirtschaftsforschungsgesellschaft Oxford Economics, im Frühjahr des laufenden Jahres für 2016 auf 2,3 % plus vorhergesagt. Die Anlageninvestitionen werden für 2016 aktuell mit 3,6 % Zuwachs vorhergesagt. Wir gehen in diesem Zusammenhang von einer weiterhin positiven Entwicklung der Marktbedingungen für unser Unternehmen aus. So setzte sich der Neu-Auftragseingang der Rattunde & Co GmbH im ersten Quartal 2016 fort und hat sich mit ca. € 9,0 Mio. (Vorjahr: € 8,0 Mio.) positiv entwickelt. Wir erwarten für das Jahr 2016 einen Umsatz von etwa € 35,6 Mio. (Vorjahr: € 34,1 Mio.) und somit weiterhin eine gute Auslastung unserer Fertigung und insgesamt eine positive Entwicklung der Rattunde & Co GmbH. Den nach Steuern geplanten Gewinn beziffern wir mit etwa € 1,2 Mio. € (Vorjahr: € 2,8 Mio.). Bei unseren Planungen sind wir von einer deutlich zurückgehenden Gesamtleistung des Unternehmens ausgegangen, die ihre Ursache in der Bestandsveränderung hat. Der Materialaufwand wird in Relation zur Gesamtleistung in etwa gleich bleiben, der Personalaufwand wird sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 10 % verringern. 4.2. Risikobericht4.2.1. RisikomanagementsystemDas Risikomanagement ist in das Führungs- und Planungssystem eingebettet und ist Bestandteil des gesamten Planungs- und Steuerungsprozesses. Es dient dem strategischen Ziel, das langfristige Überleben des Unternehmens zu sichern. Dabei werden Risiken durch die Geschäftsführung sowie durch die Werksleitung identifiziert und auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Schadenhöhe bewertet. Die Bewertung der Schadenhöhe erfolgt grundsätzlich mit Blick auf die Liquidität. Aufgabe der Verantwortlichen ist es, Maßnahmen zur Risikovermeidung sowie zur Risikoreduzierung und -absicherung zu entwickeln. Im Rahmen der unterjährigen Beurteilungen werden die wesentlichen Risiken sowie die eingeleiteten Gegenmaßnahmen überwacht. Ein formalisiertes Risikomanagement existiert jedoch nicht. Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, sind nicht erkennbar. 4.2.2. Risiken4.2.2.1. Umfeld- und Branchenrisiken Das Absatz-und Finanzierungsrisiko der Rattunde & Co GmbH ist mit den Entwicklungen in den europäischen und nordamerikanischen Abnehmerbranchen verbunden. Damit geht eine relative Unabhängigkeit von der Entwicklung einzelner Länder einher. Unverändert ist demgegenüber das eher geringe Risikopotenzial aus Veränderungen technologischer, rechtlicher, sozialer und politischer Rahmenbedingungen für die strukturelle Nachfrageentwicklung einzuschätzen. 4.2.2.2. Unternehmensstrategische Risiken Durch die Fokussierung auf die Produktfamilie der ACS Fertigungssysteme sind Schwankungen der Nachfrage und technologische Neuentwicklungen von Konkurrenten nicht kurzfristig zu kompensieren und können sich unmittelbar auf Umsatz und Ergebnis auswirken. Allerdings wirken dem die Diversifizierung in unterschiedliche Marktsegmente, unterschiedliche Branchen und das Aufrechterhalten des Technologievorsprungs entgegen. Eine Abhängigkeit von Lieferanten besteht nur bei Schlüsselkomponenten (z. B. Steuerung). Hierbei kommen jedoch ausnahmslos Produkte von branchenführenden Unternehmen zum Einsatz, sodass mit einem plötzlichen Ausfall eines Lieferanten kaum zu rechnen ist. Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen werden durch die Maßnahmen zur Qualitätssicherung begrenzt. Risiken, die durch Versicherungsschutz minimiert werden können, sind über den Versicherungsmakler des VDMA (Verein Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) abgedeckt. Durch diesen Makler erfolgt die Führung und Anpassung der Konditionen aller wichtigen Verträge. 4.2.2.3. Finanzwirtschaftliche Risiken Ausfallrisiken ergeben sich aus dem Forderungsbestand bzw. aus der Bonität der Abnehmer. Wesentliche Forderungsausfälle waren nicht zu verzeichnen. Die weitere Rückführung von gewährten Finanzierungen führte auch im Bereich der Ausfallrisiken zu einer Verbesserung dieser Risikoposition. Risiken aus Kurssicherungsgeschäften existieren nur projektbezogen. Zur Absicherung von Wechselkursschwankungen werden die üblichen Sicherungsinstrumente, wie Devisentermingeschäfte und Optionen eingesetzt. Diese haben das Ziel, Teilzahlungen bzw. Anzahlungen von Verkaufsgeschäften in US-Dollar abzusichern. Im Jahresabschluss wurden diese ökonomischen Sicherungsbeziehungen als Bewertungseinheiten bilanziert. Aufgrund vorzeitiger oder verspäteter Zahlungseingänge durch die Kunden können sowohl Kursgewinne als auch Kursverluste entstehen, die jedoch auf den Zeitraum zwischen Fälligkeit des Devisentermingeschäftes und des Zahlungseinganges beschränkt sind. 4.2.2.4. Rechtliche und steuerliche Risiken Neue rechtliche Vorschriften oder Änderungen bei der Maschinensicherheit, beim Arbeits- und Gesundheitsschutz im Umgang mit den ACS Fertigungssystemen, bei der Normung im Maschinenbau und der Elektrotechnik sowie beim Arbeits-, Steuer- und Zollrecht, könnten den Geschäftsverlauf beeinflussen. Gegenwärtig jedoch sind solche Änderungen oder Gesetzesinitiativen nicht erkennbar. 4.3. ChancenberichtBesonders durch die Geschäftsleitung werden Chancen für das Bestehen und die Weiterentwicklung des Unternehmens ermittelt und entsprechende Projekte initiiert. Hierzu werden interne Quellen, wie das Führungs- und Planungssystem und externe Quellen wie sie vom VDW und dem VDMA für Mitglieder zur Verfügung gestellt werden, genutzt. Weitere Chancenpotenziale werden durch die Forschungs- & Entwicklungsabteilung, den Verkauf und die Werksleitung identifiziert. 4.3.1. Chancen4.3.1.1. Umfeld- und Branchenchancen Die Abnehmerbranchen der ACS Fertigungssysteme der Rattunde & Co GmbH fragten und fragen immer mehr Hightech-Maschinen nach, um selbst produktiver zu werden sowie damit einhergehend, ihre Produkte in höherer Qualität bei sparsamerem Materialeinsatz herzustellen. Damit bietet sich für unser Unternehmen weiterhin die Chance, eine höhere Marktdurchdringung zu erreichen. Ebenfalls als förderlich einzuschätzen sind die technologischen, rechtlichen, sozialen und politischen Rahmenbedingungen für die strukturelle Nachfrageentwicklung nach unseren Maschinen. 4.3.1.2. Unternehmensstrategische Chancen Durch die Fokussierung auf die Produktfamilie der ACS Fertigungssysteme sind wir in der Lage auf die vielfältigen Anforderungen unserer Abnehmerbranchen einzugehen und mit standardisierten Varianten in unterschiedliche Marksegmente zu diversifizieren. Darüber hinaus haben wir durch die interne F&E Abteilung die Möglichkeit, kundenspezifische Sonderlösungen in die ACS Fertigungssysteme zu integrieren. Diese Fähigkeit ist für viele Kunden ein wichtiges Kaufkriterium und stärkt unsere Marktposition. Um die Aktivitäten der F&E Abteilung schnell umsetzen zu können, unterhalten wir eine hohe Fertigungstiefe. Diese bietet zudem Vorteile, um den unterschiedlichen Vorschriften in den Zielländern bei der Maschinensicherheit, beim Arbeits- und Gesundheitsschutz im Umgang mit den ACS Fertigungssystemen sowie bei der Normung im Maschinenbau und der Elektrotechnik Rechnung zu tragen. Der Technologievorsprung ermöglicht es uns immer mehr, über Patente unsere Maschinen und das darin enthaltene Know-how zu schützen und den technologischen Abstand zu unseren Wettbewerbern aufrechtzuerhalten.
Ludwigslust, den 31.03.2016 Martin Proksch, Geschäftsführer Ulrich Rattunde, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 276, 288 HGB) wurden in Anspruch genommen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bestände an Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen/Durchschnittspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag aktiviert. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 HGB i.V. mit § 255 Abs. 2 HGB mit den Herstellungskosten bilanziert. Dabei ermittelt die Gesellschaft die Materialaufwendungen nach den tatsächlichen Materialverbräuchen. Die Fertigungskosten wurden nach der retrograden Methode durch Rückrechnung vom Verkaufspreis unter Abzug von Gewinn- und Vertriebskostenzuschlag sowie des Materialverbrauchs bewertet. Der Fertigungsgrad wurde daneben berücksichtigt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem AnwartschaftsbarTeilwertverfahren ermittelt. Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:
Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen wurden, vermindert um die darin enthaltene Umsatzsteuer (Nettomethode), bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in USD wurden mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank in Höhe von USD/EUR 1,0887 umgerechnet. Die in US-Dollar geführten Währungskonten wurden mit dem Stichtagskurs von 1 € = 1,0887 USD umgerechnet. Zum 31.12.2015 bestanden Devisentermingeschäfte in Höhe von zusammen TUSD 1.070 (Vorjahr: TUSD 3.395) zur Absicherung des Währungsrisikos aus Wechselkursschwankungen von mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen (Absatzgeschäften). Es bestehen folgende Verpflichtungen:
Devisen (USD) zu fixen Wechselkursen zu verkaufen. Die zukünftigen Forderungen werden jeweils in gleicher Höhe mit Devisentermingeschäften als Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 HGB zusammengefasst. Da beide Geschäfte jeweils dem Risiko eines schwankenden USD-Kurses, und zwar mit entgegen gerichteter Wirkung, unterliegen, sind die Voraussetzungen für die Bildung jeweils eines Micro-Hedges (jeweils ein Grundgeschäft mit den daraus zukünftig entstehenden Forderungen abgesichert durch ein Devisentermingeschäft auf diesen Zeitpunkt) nach § 254 HGB erfüllt. Die prospektive Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wurde anhand von quantitativen Sensitivitätsanalysen im Hinblick auf die Entwicklung des Wechselkurses gemessen. Die Devisentermingeschäfte haben Marktwerte von zusammen TEUR 14; diese Werte wurden nach der Market-to-market-Methode durch Vergleich der Zielkurse mit dem Stichtagskurs zum 31.Dezember ermittelt. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden direkt von den Anschaffungskosten der geförderten Vermögensgegenstände gekürzt. Die Erträge aus Zuschreibungen des Finanzanlagevermögens werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und nicht mehr wie im Vorjahr unter den Erträgen aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens ausgewiesen. Das Vorjahr wurde angepasst. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestanden wie zum Vorjahresabschlussstichtag nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.843,3 TEUR (Vorjahr: 1.298,6 TEUR). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio in Höhe von 1.320,00 EUR (Vorjahr: 1.680,00 EUR). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Garantierückstellungen in Höhe von 934 TEUR (Vorjahr: 833 TEUR) und Tantimeansprüche der Geschäftsführung in Höhe von 400 TEUR (Vorjahr: 300 TEUR). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren beträgt 955 TEUR (Vorjahr 624 TEUR). Er entfällt wie im Vorjahr allein auf Verbindlichkeiten gegenüber Krdeitinstituten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 3.492 (Vorjahr: 2.887 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 3.430.441,96 Euro. Diese sind durch Gesamtgrundschuld sowie Sicherungsübereignung von Fahrzeugen und Maschinen gesichert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen insgesamt 1.221.878,99 Euro, davon sind 61.076,24 Euro durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen und Maschinen gesichert. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE Bürgschaft Die Gesellschaft hat sich in einer Garantieerklärung gegenüber der Commerzbank verpflichtet bis zu einem Höchstbetrag von 630.000 USD für ein Darlehen einzustehen, welches an die Tochtergesellschaft Rattunde Corporation, Caledonia, Michigan, USA ausgezahlt wurde. Im Vorjahr bestand dieses Bürgschaftsverhältnis noch nicht. Mit dem Risiko der Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses wegen der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Rattunde Corporation nicht gerechnet. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind und auch keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB sind, die aber für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind, sind nachfolgend gesondert erläutert:
ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Von den Personalaufwendungen entfallen auf:
In den ,Sonstigen betrieblichen Aufwendungen' sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 35.407,95 (Vorjahr: EUR 66.652,45) enthalten. In den ,Sonstigen betrieblichen Erträgen' sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 3.883,01 (Vorjahr: EUR 72.232,18) enthalten. AUFSTELLUNG DES ANTEILBESITZES Das Unternehmen ist zu mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt:
SONSTIGE ANGABEN Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Jahresdurchschnitt wurden 184 Arbeitnehmer (Vorjahr 169) beschäftigt Geschäftsführer
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, weil sich die Höhe der Bezüge eines einzelnen Mitglieds im Wege der Durchschnittsschätzung annähernd ermitteln lässt. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES 2015
Ludwigslust, 04.08.2016 gez. Martin Proksch Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2016 festgestellt. Anlagespiegel
BestätigungsvermerkBESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rattunde & Co GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 12. August 2016 Dr.
Steinberg & Partner GmbH
gez. Lutz Beck, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Gluba,, Wirtschaftsprüfer |
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