Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 6652
Eingetragen
28.11.1990
Branche
Einzelhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Handel mit elektrischen Haushaltsgeräten, Geräten der Unterhaltungselektronik sowie mit Leuchten der diesbezügliche Service und die Durchführung von Elektro-Instsllationen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Barbara Enzinger
seit 26.1.2023
Prokura
Erwin Straßer
seit 26.1.2023
Prokura
Ismail Kurt
seit 26.1.2023
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stefan Enzinger
84543 Winhöring
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elektro Enzinger GmbH

Neuötting

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

Lagebericht für den Zeitraum vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024

der Firma Elektro Enzinger GmbH

I. Geschäftsinhalt

Die Elektro Enzinger GmbH ist ein Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Unterhaltungselektronik und Haushaltstechnik mit Sitz in Neuötting. Sie betreibt primär Handel mit elektrischen Haushaltsgeräten verschiedener Art, diversen Geräten der Unterhaltungselektronik sowie Telekommunikations- und Computerprodukten. Der diesbezügliche Service und die Durchführung von Elektro-Installationen sind auch Gegenstand des Unternehmens.

Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen gründen und sich an anderen Gesellschaften beteiligen.

II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Wirtschaftsentwicklung in Deutschland

Im Geschäftsjahr 2023 ist das preisbereinigte BIP um 0,3 % gegenüber 2022 gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. In den ersten beiden Quartalen des Jahres 2024 zeigte sich ebenfalls keine merkliche Erholung der Wirtschaftsleistung. Preis- und kalenderbereinigt stagnierte das BIP im 2. Quartal 2024 im Vergleich zum 2. Quartal 2023 (+/- 0,0%).

In 2023 verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Vorrangig verantwortlich dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung, während positive Impulse insbesondere aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau kamen. Dagegen konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft in 2023.

Die privaten Konsumausgaben nahmen im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernten sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wir Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Wie im Vorquartalsvergleich wurde im 2. Quartal 2024 auch im Vorjahresvergleich deutlich weniger investiert. Die Ausrüstungsinvestitionen gingen preisbereinigt kräftig um 6,5 % gegenüber dem 2. Quartal 2023 zurück. Die Investitionen in Bauten sanken preisbereinigt um 3,2 %.

Einen Anstieg zum Vorjahresquartal verzeichneten dagegen die Konsumausgaben, die preisbereinigt um 0,9 % zunahmen. Während die privaten Konsumausgaben zum Vorjahreszeitraum nur leicht anstiegen (0,1 %), legte der Staatskonsum merklich um 2,9 % zu. Ursache hierfür waren unter anderem höhere soziale Sachleistungen bei Gemeinden und Sozialversicherungen. Insgesamt ging die inländische Verwendung im 2. Quartal 2024 preisbereinigt um 0,7 % gegenüber dem 2. Quartal 2023 zurück.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Im 2. Quartal 2024 stiegen die preisbereinigten Exporte um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dabei nahmen die Ausfuhren von Waren um 0,4 % zu, während die Dienstleistungsexporte um 0,3 % sanken. Der Rückgang der Dienstleistungsexporte ist unter anderem auf stark gestiegene Preise für Transportleistungen zurückzuführen. Importiert wurde im 2. Quartal 2024 preisbereinigt insgesamt 2,0 % weniger als im Vorjahresquartal. Die Einfuhren von Waren sanken um 3,7 % im Vergleich zum Vorjahr, bedingt vor allem durch geringere Einfuhren von elektrischen Ausrüstungen und Maschinen. Dagegen nahmen die Dienstleistungsimporte um 2,3 % zu. Diese positive Entwicklung wurde vor allem durch steigende Ausgaben für den Reiseverkehr, für Transportdienstleistungen und für sonstige unternehmensbezogene Dienstleistungen getrieben.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Dabei konnte vor allem der Bund sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern.

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg in 2023 auf durchschnittlich 45,9 Millionen und damit um 0,7 % bzw. 333.000 an. Im 2. Quartal 2024 wurde die Wirtschaftsleistung von rund 46,1 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 167.000 Personen oder 0,4 % mehr als im 2. Quartal 2023. Die übliche Frühjahrsbelebung fiel im Jahr 2024 aber verhaltener aus als im Durchschnitt der Jahre 2022 und 2023.

Quellen:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/08/PD24_325_811.html

2. Branchenentwicklung

Krisen und Kriege sowie eine anhaltend hohe Inflation verunsicherten die Verbraucher und verhinderten damit eine Verbesserung der Konsumstimmung.

Dementsprechend konnte der Markt die im Vorjahr rückläufigen Umsätze maximal stabilisieren. Der Bereich Unterhaltungselektronik entwickelte sich erneut leicht negativ (-3%), wobei das Sportevent Fußball EM die unterjährige Entwicklung noch positiv beeinflussen konnte. Auch der Computer Bereich lag unter dem Vorjahr (-5%). Relativ stabil zeigten sich dagegen die Umsätze in der Telekommunikation und bei den Haushalts Großgeräten. Lediglich die Haushalts Kleingeräte performten leicht positiv mit 4 % höheren Umsätzen.

3. Entwicklung der Elektro Enzinger GmbH Neuötting

a) Ertragslage

Die Umsätze haben sich gegenüber dem Vorjahr um 3,4 % erhöht und lagen damit leicht über den Erwartungen des Vorjahres.

Ursächlich für diese positive Entwicklung der Umsatzerlöse waren die gestiegenen Umsätze aus dem Web-Shop, während sich die Erlöse aus dem stationären Handel leicht unter dem Vorjahr bewegten. Bei einer konstanten Materialaufwandsquote verbesserte sich der Rohertrag um T€ 285 auf T€ 10.546.

Die Personalkosten bewegen sich dagegen mit insgesamt T€ 5.316 um 6,1 % über dem Vorjahresniveau (T€ 5.012). Die Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt erhöhte sich dabei leicht von 137 im Vorjahr auf 141 Mitarbeiter.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen dagegen mit T€ 4.367 deutlich über dem Vorjahreswert (T€ 3.670). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf gestiegene Gebühren für das Online-Geschäft und höhere Kosten der Warenabgabe zurückzuführen.

Bei einem deutlich verbesserten Finanzierungsergebnis und einer ergebnisbedingt verringerten Ertragsteuerbelastung von T€ 253 (Vorjahr: T€ 422) ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 650, der deutlich unter den Erwartungen des Vorjahres lag. Zurückzuführen ist diese Entwicklung im Wesentlichen auf den überproportionalen Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage der Gesellschaft zeigt sich im Vorjahresvergleich stabil und ist weiterhin als sehr gut zu bezeichnen. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr um T€ 1.559 auf T€ 16.583. Im Bereich des langfristigen Vermögens verringerte sich das Anlagevermögen bei Abschreibungen von T€ 191 und Investitionen in Höhe von T€ 76, leicht um T€ 165 auf T€ 1.015. Ursächlich für den Rückgang waren neben den planmäßigen Abschreibungen Anlagenabgänge in Höhe von T€ 40.

Das kurzfristig gebundene Vermögen beinhaltet im Wesentlichen liquide Mittel in Höhe von T€ 6.384 (Vorjahr: T€ 6.455) und Vorräte in Höhe von T€ 6.031 (Vorjahr: T€ 4.406). Dabei stieg der Anteil des kurzfristigen Vermögens am Gesamtvermögen weiter von 92,1 % im Vorjahr auf 93,9 % zum Bilanzstichtag.

Auf der Finanzierungsseite erhöhten sich aufgrund der erhöhten Bevorratung vor dem Stichtag insbesondere die Lieferanteverbindlichkeiten um T€ 1.134 auf T€ 5.126. Gegenläufig entwickelten sich vor allem die sonstigen Verbindlichkeiten, die einen Rückgang um insgesamt T€ 97 auf T€ 856 verzeichneten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich tilgungsbedingt weiter um insgesamt T€ 36 auf T€ 181. Das Eigenkapital erhöhte sich ergebnisbedingt deutlich um T€ 450 auf T€ 8.724. Die Eigenkapitalquote verringerte sich dabei aufgrund der erhöhten Bilanzsumme von 55,1 % im Vorjahr auf 52,6 %, liegt damit aber weiter über dem Branchendurchschnitt.

Insbesondere verursacht durch den weiteren Aufbau des Vorratsbestands ergab sich im Geschäftsjahr nur ein leicht positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Unter Berücksichtigung der Cashflows aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit verringerte sich der Finanzmittelfonds (= liquide Mittel) zum Stichtag leicht um T€ 71 auf T€ 6.384.

Unsere finanzielle Zielsetzung ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb des Zahlungsziels zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen.

c) Personalwesen

Der Personalbestand ist im Vergleich zum Vorjahr von im Durchschnitt 137 auf 141 Mitarbeiter gestiegen.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Cashflow, Warenbestand und Umsatz pro Mitarbeiter heran.

Den Cashflow ermitteln wir aus der Summe von Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Der Warenbestand wird anhand des ERP-Systems im Rahmen einer permanenten Lagerinventur monatlich mit den Anschaffungskosten ermittelt. Der Umsatz pro Mitarbeiter ermittelt sich als Quotient von Umsatz und Mitarbeiteranzahl.

Der (vereinfachte) Cashflow beträgt T€ 856 und ist damit um T€ 443 geringer als im Vorjahr. Der Warenbestand zum Stichtag beträgt T€ 6.031 (Vorjahr: T€ 4.406).

Die Produktivität pro Mitarbeiter hat sich mit einem Anstieg von rund 2 % gegenüber dem Vorjahr weiter leicht erhöht.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

IV. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung der Wirtschaft und des Unternehmens

Die politische Gesamtlage bleibt weiterhin schwierig. Auch belastet die wirtschaftliche Eintrübung das Konsumklima und die Anschaffungsneigung. Gleichzeitig sind die Sparquoten auf Rekordniveau.

Darüber hinaus befindet sich der Einzelhandel weiterhin in einem heftigen, durch die Krisen teilweise noch verstärkten Strukturwandel weg vom stationären Handel hin zum E-Commerce.

Dennoch sehen wir unser Unternehmen gut aufgestellt und sind sicher, dass wir uns besser als der Markt entwickeln werden.

Nach dem Umbau des Ladens präsentieren wir uns modern und professionell, durch unsere Anstrengungen im Bereich der Mitarbeiterqualifizierung haben wir die Kompetenz und nicht zuletzt auch den Service, der uns von den Mitbewerbern abhebt.

Auch sehen wir weiteres Potenzial unsere Online Umsätze auszubauen.

2. Risikobericht

Obwohl unser Unternehmen in der Vergangenheit seine starke Positionierung bewiesen hat, muss dem Wettbewerb am Markt, vor allem unverändert durch Innovation, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnet werden.

Die Gesamtrisikosituation im Geschäftsjahr 2023/2024 hat sich aufgrund einer weitgehenden Normalisierung der Verbraucherpreisinflationsrate positiv entwickelt. Dennoch verursacht die Zunahme geopolitischer Risiken weiterhin eine Verunsicherung und Konsumzurückhaltung der Verbraucher. Aufgrund dieser Lage und der Gefahr einer länger anhaltenden Rezession in Deutschland als unserem Kernmarkt wird das Risiko einer Verschlechterung des Konsumklimas nach wie vor als signifikant bewertet. Die endgültigen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens sind vom momentanen Standpunkt nicht vollständig abschätzbar, werden aber grundsätzlich als negativ beurteilt.

Auch die weitere Verschärfung des Wettbewerbs im digitalen Wandel, getrieben unter anderem durch Expansionspläne globaler und nationaler Online-Händler sowie disruptiver Akteure wie Temu oder TikTok Shop bewirken einen weiterhin hart umkämpften Online-Markt. Der permanente Kampf um Marktanteile mit preisaggressiven Wettbewerbern kann zu einem kontinuierlichen Margendruck führen und damit die Ertragskraft unseres Unternehmens schwächen. Eine hohe Markt- und Preistransparenz bei gleichzeitig deutlich verringerten Produktlebenszyklen können diesen Effekt zusätzlich verstärken.

Qualifizierte Mitarbeiter bilden die Grundlage für den Erfolg unseres Unternehmens. Dabei ist der Wettbewerb um die Gewinnung dieser Mitarbeiter, insbesondere in den für die Digitalisierung relevanten Bereichen, weiter sehr hoch.

Daneben bietet die Digitalisierung für uns nicht nur Chancen, sondern durch die voranschreitende Vernetzung der IT-Systeme auch Risiken in Form von Angriffen auf unsere IT-Systeme. Umsatzeinbußen aufgrund unterbrochener Verfügbarkeiten im Onlinehandel und ggf. damit einhergehende Reputationsschäden könnten die Folge sein.

Die Geschäftsführung beobachtet die genannten Risiken sehr genau und es findet eine regelmäßige Analyse der aktuellen Entwicklungen statt. Bisher konnte den bestehenden Risiken deshalb stets rechtzeitig entgegengesteuert werden. Neben einer fortlaufenden Beobachtung der wirtschaftlichen Situation werden unsere Geschäftsprozesse stetig auf Optimierungsbedarf hin geprüft.

Auch in Zukunft wird die Stärkung der Marke sehr wichtig sein, um sich als kompetenter Partner von Mitbewerbern und Onlineangeboten abzuheben. Ebenso gilt es die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung anzunehmen und zu nutzen und das stationäre Geschäft noch stärker mit dem Onlinehandel zu verzahnen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf diese Finanzinstrumente ist die kurz- und langfristige Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Wir verfolgen dabei ein konservative Risikopolitik.

Die Liquiditätslage ist sehr gut. Es sind keine Engpässe bei den liquiden Mitteln zu erwarten.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassobüro.

3. Chancenbericht

Durch unsere intensive Stammkundenbildung und -bindung sehen wir uns gut aufgestellt. Chancen auf eine nachhaltig positive Geschäftsentwicklung ergeben sich für uns insbesondere aus der durchgängigen Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden.

Durch unsere Multichannel Strategie sollten wir alle Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden erfüllen können - auch sind wir durch unser Einkaufsvolumen preislich absolut wettbewerbsfähig.

Auf der Beschaffungsseite erwarten wir weiterhin durch unsere Einkaufskooperation, die Euronics eG, und deren europäischer Ausrichtung sowie entsprechender Nachfragebündelungen, eine Stabilisierung bis leichte Verbesserung der Einkaufsbedingungen.

Trotz der bestehenden Herausforderungen sehen wir damit, auch vor dem Hintergrund unserer Entwicklung in der Krise, ein ausreichendes Chancenpotential für eine weiterhin positive Entwicklung unseres Unternehmens.

4. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir insbesondere in den weiteren Auswirkungen der verschiedenen Krisen sowie der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und Europa. Die Entwicklungen in diesen Bereichen könnten einen signifikanten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen. Die Konsumenten fokussieren sich bei einer anhaltend negativen Entwicklung voraussichtlich auf die wesentlichen Dinge des täglichen Lebens und die Konsumbereitschaft in unserer Branche wird dementsprechend beeinträchtigt.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der aktuellen und künftigen Risiken aber grundsätzlich gut gerüstet. Wir betrachten die o.g. Risiken insgesamt als beherrschbar. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens grundsätzlich positiv. Dennoch kann die enorme Unsicherheit im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der oben genannten Risiken dazu führen, dass das konjunkturelle Umfeld von den erwarteten Entwicklungen deutlich abweicht. Dies könnte auch signifikante Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Elektro Enzinger GmbH haben.

Trotz aller Unsicherheiten und Risiken gehen wir vom aktuellen Standpunkt davon aus sowohl Umsatz als auch Ergebnis und Cashflow auf dem Niveau des Vorjahres halten zu können.

 

Neuötting, im Januar 2025

gez. Stefan Enzinger, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.015.311,85 1.180.319,99
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 186,01
II. Sachanlagen 1.004.936,01 1.169.758,14
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.766,00 43.167,10
2. technische Anlagen und Maschinen 382.176,01 438.524,01
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 595.994,00 677.288,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.779,03
III. Finanzanlagen 10.375,84 10.375,84
B. Umlaufvermögen 15.522.753,04 13.772.726,68
I. Vorräte 6.030.709,19 4.406.410,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.108.339,87 2.912.060,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.383.703,98 6.454.255,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.149,15 71.104,89
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.583.214,04 15.024.151,56

Passiva

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. Eigenkapital 8.724.220,86 8.274.034,14
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 8.624.220,86 8.174.034,14
davon Gewinnvortrag 7.974.034,14 7.091.350,10
B. Rückstellungen 1.596.770,49 1.537.383,86
C. Verbindlichkeiten 6.262.222,69 5.212.733,56
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 181.546,22 216.645,51
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.583.214,04 15.024.151,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2023 - 30.6.2024
EUR
1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1. Rohergebnis 10.707.453,71 10.393.493,24
2. Personalaufwand 5.316.436,47 5.012.684,98
a) Löhne und Gehälter 4.389.039,76 4.155.776,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 927.396,71 856.908,01
davon für Altersversorgung 32.552,49 30.091,29
3. Abschreibungen 191.060,72 202.134,06
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 191.060,72 202.134,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.366.613,75 3.669.584,61
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 104.752,80 33.373,48
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.425,95 27.714,13
davon aus Abzinsung 10.834,00 10.466,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 252.854,28 421.735,28
8. Ergebnis nach Steuern 659.815,34 1.093.013,66
9. sonstige Steuern 9.628,62 10.329,62
Jahresüberschuss 650.186,72 1.082.684,04

Ergebnisverwendung

1.7.2023 - 30.6.2024
EUR
1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1. Jahresüberschuss 650.186,72 1.082.684,04
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.974.034,14 7.091.350,10
3. Bilanzgewinn 8.624.220,86 8.174.034,14

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

der Firma Elektro Enzinger GmbH

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Elektro Enzinger GmbH hat ihren Sitz in Neuötting und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB 6652 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Auf die Gesellschaft finden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden Regelungen und die ergänzenden Vorschriften des GmbHG Anwendung. Von den ihr nach dem Handelsgesetzbuch eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch.

C. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Als Nutzungsdauer werden überwiegend drei Jahre zugrunde gelegt. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Anschafftungskosten werden unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen ermittelt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer im Betrieb ermittelt. Für die Zugänge wurde die lineare sowie auch die degressive Abschreibungsmethode verwendet. Die Abschreibung erfolgte im Zugangsjahr pro rata temporis.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu Euro 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bewertet. Wie im Vorjahr wurde wegen des latent vorhandenen allgemeinen Kredit- und Zinsrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEuro 1 (Vj. TEuro 1) gebildet.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen und der Ausweis der Erträge (Verluste) aus der Abzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis 3 HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt. Hierbei kamen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und ein Rechnungszins von 1,84 % zur Anwendung. Aufgrund der im Berichtsjahr 2021/2022 geänderten Pensionszuage einer Alterskapitalzahlung werden keine Rentenerhöhungen sowie künftig erwartete Gehaltssteigerungen berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen tragen der erwarteten Inanspruchnahme Rechnung und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs.1 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

D. Erläuterungen zur Bilanz

D.1 Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist auf der nächsten Seite zu ersehen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.06.2024
Euro
Anlagevermögen
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 13.396,71 0,00 0,00 4.842,48 0,00 8.554,23
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 146.690,40 0,00 0,00 8.692,10 0,00 137.998,30
technische Anlagen und Maschinen 1.078.700,27 5.964,46 0,00 3.401,95 0,00 1.081.262,78
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.841.600,97 70.405,75 0,00 99.394,02 10.779,03 1.823.391,73
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.779,03 0,00 0,00 0,00 -10.779,03 0,00
Summe Sachanlagen 3.077.770,67 76.370,21 0,00 111.488,07 0,00 3.042.652,81
Finanzanlagen
Summe Finanzanlagen 10.375,84 0,00 0,00 0,00 0,00 10.375,84
Summe Anlagevermögen 3.101.543,22 76.370,21 0,00 116.330,55 0,00 3.061.582,88
kumulierte Abschreibungen 01.07.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 30.06.2024
Euro
Anlagevermögen
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 13.210,70 186,01 0,00 4.842,48 0,00 8.554,23
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 103.523,30 7.709,00 0,00 0,00 0,00 111.232,30
technische Anlagen und Maschinen 640.176,26 62.312,46 0,00 3.401,95 0,00 699.086,77
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.164.312,97 120.853,25 0,00 57.768,49 0,00 1.227.397,73
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.908.012,53 190.874,71 0,00 61.170,44 0,00 2.037.716,80
Finanzanlagen
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.921.223,23 191.060,72 0,00 66.012,92 0,00 2.046.271,03
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 30.06.2024
Euro
Buchwert 30.06.2023
Euro
Anlagevermögen
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 186,01
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 26.766,00 43.167,10
technische Anlagen und Maschinen 0,00 382.176,01 438.524,01
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 595.994,00 677.288,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 10.779,03
Summe Sachanlagen 0,00 1.004.936,01 1.169.758,14
Finanzanlagen
Summe Finanzanlagen 0,00 10.375,84 10.375,84
Summe Anlagevermögen 0,00 1.015.311,85 1.180.319,99

D.2 Umlaufvermögen

Hinsichtlich der Lieferungen von Handelswaren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

D.3 Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 7.974.034,14 (Vj. Euro 7.091.350,10) enthalten.

D.4 Rückstellungen

Der sich aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsverpflichtungen auf Basis eines Sieben-Jahres bzw. Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergebende Unterschiedsbetrag beläuft sich zum Abschlussstichtag auf TEuro 0,6 (Vj. TEuro 8,2) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatz beträgt 1,86 % (Vj. 1,57 %).

D.5 Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre bis zu 1 Jahr > 1 Jahr
30. Juni 2024 2022/2023
TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 182 26 156 48 35 182
Gesamtverbindlichkeiten 6.262 6.107 156 48 5.031 182

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollumfänglich durch eine Grundschuld, Sicherungsübereignungen, Globalzession des Forderungsbestandes und Bürgschaften gesichert.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft wendet das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB an.

F. Sonstige Angaben

F.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen:

- Geschäftsräume Braumeisterstraße mit einer Mietzahlung von TEuro 384 p.a.

- Lagerhalle mit einer Mietzahlung von TEuro 55 p.a.

Verpflichtungen aus Leasingverträgen:

- 2024/2025 TEuro 125
- 2025/2026 bis 2027/2028 TEuro 54

Zweck dieser Verträge sind die Verbesserung der Liquidität sowie steuerliche Aspekte. Besondere Risiken und Chancen aus diesen Verträgen, die über allgemeine Unternehmensrisiken hinausgehen, sind nicht bekannt.

F.2 Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

• Herr Stefan Enzinger, Handelsfachwirt, Neuötting

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

F.3 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2023/2024 2022/2023
Mitarbeiter 131 129
Aushilfen 10 8
Mitarbeiter gesamt 141 137

F.4 Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 8.624.220,86 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neuötting, 30. Januar 2025

gez. Stefan Enzinger

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht des gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Elektro Enzinger GmbH, Neuötting

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elektro Enzinger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -? geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektro Enzinger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "?Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher -? beabsichtigter oder unbeabsichtigter -? falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eggenfelden, den 28. Februar 2025

consaris AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Diplom-Betriebswirt (FH) Albert Schick, Wirtschaftsprüfer

gez. Diplom-Volkswirt Collin Späth, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.