Camba Bäckerei GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Backwaren, ohne Dauerbackwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Rainer Kunze seit 2.4.2026 | Prokura |
Andreas Dietel seit 2.4.2026 | Prokura |
Nikolaus Heinrich Ludwig Rauchenecker seit 8.12.2020 | Prokura |
Christian Stefan Nuber seit 30.1.2008 | Geschäftsführer |
Markus Mathias Lohner seit 8.8.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BrauKon GmbHSeeon-Seebruck OT SeeonJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundsätzliches Die BrauKon GmbH wurde am 4. Juli 2003 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Herstellung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Anlagen für die Brau- und Getränkeindustrie. Markt und Geschäftsverlauf Unsere Vertriebsschwerpunkte konzentrieren sich auf die Bereiche Brauereien, Gasthausbrauereien sowie den Bereich Dienstleistung/Service. Dank unseres Fokus auf den für uns wichtigen Craft-Bier-Markt und unsere internationale Kundenstruktur sind wir von der zurückhaltenden Stimmung im deutschen Biermarkt in Verbindung mit der anhaltenden Verunsicherung im Bereich der Energieversorgung sowie der allgemeinen Preisentwicklungen im deutschen Brauerei-Markt nicht so stark betroffen. Die vorstehenden Faktoren haben zwar zu einer Abkühlung im Brauanlagenmarkt geführt, für uns ist aktuell jedoch wieder ein Aufwärtstrend - gerade im von uns primär bearbeiteten Craft-Bier-Markt - erkennbar. Unseres Erachtens ist dieser Markt geprägt durch ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit, sowohl im Bereich Rohstoffe als auch im Bereich Energieverwendung. Genau hier liegt unser Ansatzpunkt, an dem wir mit unseren Innovationen ansetzen. Die Notwendigkeit, energieeffizienter zu produzieren, betrifft jedoch alle Brauereien und zieht Folgeinvestitionen nach sich. Hier sehen wir weiteres Potenzial mit unserem neuen Produkt eKon, einem modularen Energiekonzept zum Brauereibetrieb ohne Öl und Gas. Das Geschäft 2023 teilte sich zu ca. 72 % auf Europa (davon Anteil Inland ca. 21 %), 12 % auf Nordamerika und 16 % auf die weiteren Wachstumsmärkte (davon Anteil Asien ca. 68 %) auf. Der Anteil des Bestandskundengeschäfts betrug ca. 18%. Wir sehen uns damit unverändert breit aufgestellt und für die Zukunft gut gerüstet. Risikoanalyse Unsere Risikoanalysen sind darauf ausgerichtet, Gefahren für Vermögen, Beschäftigung und Ertrag so früh wie möglich zu erkennen und jederzeit wirksame Maßnahmen zur Risikobewältigung zu ergreifen. Mit unserem Wissensmanagement-System ("WIM") mit integrierter Wissensdatenbank wurde ein Tool geschaffen, in dem für alle Mitarbeiter u. a. Abläufe und Prozesse dokumentiert und für jeden Mitarbeiter abrufbar sind. Mit aktuell rd. 750 Dokumenten wird die Wissensdatenbank laufend aktualisiert und erweitert. Sie bildet damit einen zentralen Baustein, um Risiken vom Unternehmen abzuwenden. Im zweiten Jahr nach Beginn des Angriffs auf die Ukraine konnten sich die Preise für Energie zwar wieder stabilisieren, lagen aber trotzdem noch deutlich über dem Niveau von 2019. Mittel- und langfristig ist davon auszugehen, dass die Strompreise auch weiterhin auf einem höheren Niveau liegen werden. Das liegt einerseits an dem hohen Anteil verstromten Gases sowie höherer Preise für Emissionszertifikate. Auf unseren Firmenstandort in Bayern bezogen, liegen die Gründe aber auch im fehlenden Ausbau der notwendigen Stromtrassen, die günstigere regenerative Energie aus dem Norden Deutschlands nach Süden transportieren. Nach deutlichen Lieferengpässen bei Material und Komponenten in 2022 entspannte sich die Liefersituation über das Jahr 2023 wieder deutlich, wenngleich die Preise für einzelne Komponenten auf einem deutlich höheren Niveau verblieben. Unsere Liefersicherheit konnten wir durch bilaterale Gespräche zu unseren Lieferanten auch im Jahr 2023 gewährleisten. Durch unser vorausschauendes Handeln und die ergriffenen Maßnahmen konnten wir nicht nur sicherstellen, dass vereinbarte Preise eingehalten, sondern auch alle bestellten Anlagen in 2023 termingerecht fertiggestellt werden konnten. Somit waren wir unverändert in der Lage, unseren Kunden stets ein bestmögliches Preis-/Leistungs-Verhältnis zu bieten und weiterhin Investitionssicherheit zu garantieren. Dies war im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Branche. Allgemein sehen wir in den Bereichen Zahlungsausfälle bei Kunden und Lieferanten sowie der Unsicherheit im Bankensektor wieder ein höheres Risiko für unser Unternehmen. Dem treten wir mit einer verstärkten Reduzierung von Außenständen sowie mit einer Absicherung von Kundenanzahlungen und geleisteten Lieferantenanzahlungen durch die üblichen Bankinstrumente (Garantien, Letter of Credit etc.) entgegen. Wir betreiben weiterhin ein Debitoren-Management. Ein weiteres Risiko sehen wir im zunehmenden Mangel an Fachkräften und in der allgemein zunehmenden Bürokratie, die die Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen weiter ausbremst. Ein solider Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres brachte uns gut durch das Gesamtjahr 2023. Marketingstrategie / Chancen Anhand unserer Risikoanalyse sowie der Branchen- und Marktentwicklung haben wir unsere Marketing- und Vertriebsstrategie für die kommenden Jahre weiterentwickelt. Dabei konzentriert sich unsere Marketingstrategie im Wesentlichen auf die Weiterempfehlungen unserer Kunden, Homepage und Social Media, Messeauftritte sowie Networking. Um unser Leitbild stringent über alle Bereiche unseres Unternehmens umzusetzen, haben wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern unseren "Kundenkompass" entwickelt. Die unterschiedlichen Bestrebungen münden in einer beständigen Weiterentwicklung unserer Firmenvision und -philosophie, die mit regelmäßigen Schulungen schwerpunktmäßig unseren Vertriebsmitarbeitern vermittelt wird. Diese Werte prägen unser Selbstverständnis und werden für unsere Kunden sichtbar gelebt. Aufgrund der speziellen Konfiguration unserer Anlagen hinsichtlich höchster Ansprüche in den Bereichen Technik, Technologie und Design, verbunden mit optimalen Arbeitsabläufen für den Betreiber, konnten wir unsere Marktposition in den letzten Jahren beständig festigen und ausbauen. Die Themen Automatisierung und Energieeffizienz bzw. Digitalisierung und Automatisierung der Brauanlagen sind mittlerweile unausweichlich und werden stark vorangetrieben. Insbesondere die Wiederverwendung sämtlicher in der Brauerei anfallender Abwärme ist ein herausforderndes Thema. In 2023 konnte erstmalig das innovative und patentierte Energierückgewinnungssystem "BrauKon eKon" auf der BrauBeviale in Nürnberg dem Fachpublikum gezeigt und erfolgreich am Markt eingeführt werden. Ergänzt wird dieses innovative System im Bereich Schroterei durch unsere Mühle "BrauMill" in Verbindung mit unserem Konditionierungssystem "VertiKon". Wirtschaftliche Lage Mit einem Umsatz von knapp EUR 33,0 Mio. wurde das Geschäftsjahr 2023 auf dem Niveau des Vorjahres (Vj: EUR 33,4 Mio.) abgeschlossen. Die Gesamtleistung 2023 (EUR 30,5 Mio.) blieb unter den im Lagebericht 2022 kommunizierten Erwartungen von ca. EUR 35,0 Mio. zurück. Ursächlich für den Leistungsrückgang ist u.a. eine kundenseitig verursachte Aussetzung der Auslieferung eines Großprojektes, das im Geschäftsjahr 2023 jedoch erfreulicherweise bereits teilweise re-disponiert werden konnte. Die Erwartung des im Lagebericht 2022 für das Jahr 2023 kommunizierten Vorsteuerergebnisses in Höhe von ca. EUR 2,8 Mio. wurde mit einem Jahresüberschuss vor Steuern in Höhe von EUR 1,0 Mio. (Vorjahr EUR 3,0 Mio.) nicht erreicht. Die rückläufige Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern im Jahr 2023 liegt insbesondere an einem um EUR 1,4 Mio. geringeren Rohergebnis bei gleichzeitig rd. EUR 0,6 Mio. höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen Der Auf- und Ausbau unserer eigenen Behälterfertigung und der damit verbundenen Steigerung der Fertigungstiefe macht sich bereits positiv ergebniswirksam bemerkbar. Die Abhängigkeit von Zulieferern konnte insoweit reduziert werden. Ausgehend von der laufenden Kontoführung sowie den vorhandenen Kreditlinien ist die Liquidität sichergestellt. Zum Geschäftsjahresende betrugen die flüssigen Mittel rd. TEUR 95 (Vorjahr rd. TEUR 381). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten gegenüber dem Vorjahr von ca. TEUR 4.411 (Gj. 2022) um ca. TEUR 1.298 auf nunmehr ca. TEUR 3.112 zurückgeführt werden. Der starke Rückgang ist insbesondere auf das Auslaufen einer Projektfinanzierung zurückzuführen. Forschung und Entwicklung Hausinterne Neuentwicklungen festigen unseren bereits langjährigen Ruf als innovatives und ressourcenschonendes Unternehmen. Fortlaufend legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten in allen Bereichen des Brauprozesses. Unterstützt werden alle F&E Aktivitäten durch unseren "Leitfaden Produktentwicklung" der alle Innovationsprozesse, unter Einbeziehung aller Fachabteilungen, optimiert und lenkt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir unser F&E-Team weiter ausgebaut. Der damit verbundene Aufwand wurde um mehr als 50% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2023 wurden 101 Mitarbeiter beschäftigt (50 Voll- und 51 Teilzeit), daneben 8 geringfügig Beschäftigte sowie 9 Auszubildende. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Beschäftigtenanzahl damit weiter ausgebaut (2022: 94 Mitarbeiter sowie 10 geringfügig Beschäftigte und 11 Auszubildende). Ausblick Aufgrund des vorhandenen Auftragsbestandes von rd. EUR 27,7 Mio. (Stand 07.03.2024) gehen wir in unserer Planung für das Kalenderjahr 2024 von einem Umsatz von ca. EUR 35,2 Mio. aus (erwarteter Jahresüberschuss 2024 vor Steuern ca. EUR 2,5 Mio.). Nicht planbar sind jedoch wirtschaftliche Risiken durch eine etwaige Ausweitung des Ukraine-Kriegs sowie erneuter Preisverwerfungen an den Energie- und Rohstoffmärkten. Weitere Leistungsindikatoren, künftige Entwicklung Das Debitorenmanagement ist auf aktuellem Stand und wird fortlaufend gepflegt. Ein spekulativer Einsatz derivativer Finanzinstrumenten erfolgt nicht; anlassbezogen erfolgt hingegen ein Devisenmanagement (fallweise). Die Geschäftspolitik ist auf eine Begrenzung möglicher Risiken ausgerichtet. Es sind auf Basis der heute bekannten Informationen über die bereits genannten allgemeinen Risiken hinaus keine weiteren Einzelrisiken zu erkennen, die im Geschäftsjahr 2024 die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BrauKon GmbH wesentlich belasten könnten. Wesentliche, die Existenz der Gesellschaft bedrohende, Risiken bestehen nicht. Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung sind seit dem Stichtag nicht eingetreten. Auf die Risikoanalyse wird verwiesen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft geordnet.
Seeon, den 15. April 2024 BrauKon GmbH Die Geschäftsführung Markus Lohner Christian Nuber BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BrauKon GmbH, Seeon Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der BrauKon GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der BrauKon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pieeine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.
Brannenburg, 16. April 2024 gez. Dr. Christian Kus, Wirtschaftsprüfer BilanzAktiva
Angaben unter der BilanzHaftungsverhältnisse zum 31.12.2023: 9.959.589,49€ (Vorjahr: 6.800.584,65 EUR) Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang(1) Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der unter 15180 im Handelsregister beim Amtsgericht Traunstein unter der Firma BrauKon GmbH mit Sitz in Seeon geführten Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist seit dem Jahr 2015 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Tätigkeit der Gesellschaft besteht im Wesentlichen in der Planung, Beratung, Betreuung und Anfertigung von schlüsselfertigen Anlagen für die Brau- und Getränkeindustrie. Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 27. Juni 2003 gegründet. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen bilanzierten wir zu Anschaffungskosten. Es betrifft ausschließlich Finanzanlagevermögen. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit dem beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Forderungen, flüssige Mittel und sonstige Vermögensgegenstände bewerteten wir mit dem Nennwert; alle erkennbaren Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko berücksichtigten wir durch entsprechende Wertabschläge. Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Fremdwährungen wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten haben wir auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie dem Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bemessung der Rückstellungen erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs.1 S. 2 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken sowie voraussichtlicher Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB mit dem Ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Rückstellungen im Personalbereich werden einschließlich anteiliger Personalnebenkosten ermittelt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsbeträge kleiner ein Jahr bilanzierten wir gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs. Latente Steuern werden für am Bilanzstichtag bestehende zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes (derzeit 30 %), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Die Umsatzrealisierung erfolgt grundsätzlich mit Auslieferung der Produkte an den Kunden; im Regelfall sind bis zu diesem Zeitpunkt vertragsgemäß zumindest 85% des insgesamt vereinbarten Entgeltes bereits anzahlungswirksam vereinnahmt. (3) Anlagevermögen Die Finanzanlagen betreffen eine Beteiligung an der BrauKon Inc., Pennsylvania, USA, sowie eine im Jahr 2017 mittels Novation in eine verzinsliche Sonstige Ausleihung umgewandelte Forderung an den (heutigen) Alleingesellschafter. Der Anfangsbestand in Höhe von ca. EUR 6,0 Mio. wurde bis Ende 2022 mehrfach auf EUR 13,7 erhöht. Im laufenden Geschäftsjahr reduzierte sich die Forderung um ca. EUR 2,1 Mio. auf nunmehr ca. EUR 11,6 Mio. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 ist nachfolgend dargestellt: [redaktionelle Anmerkung des Offenlegers: Die Entwicklung des Anlagevermögens wird unterhalb dieses Berichtsteils dargestellt.] (4) Vorräte Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind von den Vorräten offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 HGB); von diesen wurden TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0) seitens Gesellschaftern geleistet. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kurzfristige Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr TEUR 59). Sonstige Vermögensgegenstände betreffen u.a. Forderungen aus Ertragsteuern (TEUR 169; Vorjahr TEUR 28) und debitorische Kreditoren (TEUR 28; Vorjahr TEUR 54). Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. (6) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel bestehen aus Kassenbestand sowie aus Guthaben bei Kreditinstituten. (7) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt (TEUR 50). Die Kapitalrücklage betrifft geleistete Agios (§ 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB). Die Position Gewinnvortrag betrifft Vorjahre. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Ausschüttung an den Gesellschafter in Höhe von T€ 1.517 (brutto). (8) Rückstellungen Zum Bilanzstichtag bestehen keine Steuerrückstellungen (VJ T€ 218). Die sonstigen Rückstellungen betreffen u.a. ausstehende Rechnungen (TEUR 70, Vorjahr TEUR 790), Gewährleistung (TEUR 99; Vorjahr TEUR 111), Verkaufsprovisionen (TEUR 107; Vorjahr TEUR 137), Risiken aus eingeräumten Rückkaufgarantien (TEUR 30; Vorjahr TEUR 38), Urlaubsansprüche (TEUR 96, Vorjahr TEUR 125) sowie den sonstigen Personalbereich (TEUR 83, Vorjahr TEUR 83). (9) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen im Geschäftsjahr nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen v.a. Provisionen (TEUR 300; Vorjahr TEUR 300), das Finanzamt (TEUR 68; Vorjahr TEUR 73; überwiegend aus Lohnsteuer), Krankenkassen (TEUR 2; Vorjahr TEUR 4) sowie kreditorische Debitoren (TEUR 7; Vorjahr TEUR 24). Bis auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind die Verbindlichkeiten ungesichert und haben - wie im Vorjahr - sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den Bankverbindlichkeiten (TEUR 3.112; Vorjahr TEUR 4.411) haben TEUR 2.196 (Vorjahr TEUR 3.122) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie TEUR 135 (Vorjahr TEUR 225) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Die Bankverbindlichkeiten betreffen insgesamt fünf Darlehen, gesichert über (selbstschuldnerische) Bürgschaften des Alleingesellschafters. (10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Haftungsverhältnisse und außerbilanzielle Geschäfte Planmäßige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen: a) fällig 2024: TEUR 1.270 (Vorjahr TEUR 1.135) (davon aus kündbaren Mietverträgen TEUR 1.193, Vorjahr TEUR 1.055) b) fällig 2025 bis 2028: TEUR 78 (Vorjahr TEUR 50) (davon aus kündbaren Mietverträgen TEUR 0; Vorjahr TEUR 0) c) fällig 2029ff.: TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0) Die finanziellen Verpflichtungen betreffen mit TEUR 1.153 (Vorjahr TEUR 1.014) den Alleingesellschafter. Weitere sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie außerbilanzielle Geschäfte bestehen nicht. Haftungsverhältnisse sind unter der Bilanz ausgewiesen. Diese betreffen Anzahlungsbürgschaften (TEUR 8.533; Vorjahr TEUR 2.454) sowie Liefer- und Vertragserfüllungsgarantien (TEUR 70; Vorjahr TEUR 70). Darüber hinaus gewährleistet die Gesellschaft im Umfang von TEUR 5.856 (Vorjahr TEUR 4.277) die Erfüllung von Darlehens- und Mietkaufverbindlichkeiten von Gesellschaftern sowie von weiteren Unternehmen des Unternehmensverbunds. Ausgehend von der aktuellen Gesamtplanung der Unternehmensgruppe geht die Geschäftsleitung derzeit nicht von einer Inanspruchnahme der Gesellschaft hieraus aus (§ 285 Nr. 27 HGB). Im Übrigen betreffen die unter der Bilanz ausgewiesenen Haftungsverhältnisse weder etwaige verbundene Unternehmen noch Gesellschafter. (11) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse sind mit dem Nettobetrag ausgewiesen. EUR 5,57 Mio. (Vorjahr EUR 5,07 Mio.) der Umsatzerlöse von gesamt EUR 32,98 Mio. (Vorjahr EUR 33,39 Mio.) entfallen auf das Inland. (12) Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 333 (Vorjahr TEUR 253); diese betreffen v. a. (periodenfremde) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 26; Vorjahr TEUR 14) Arbeitnehmersachbezüge (TEUR 95; Vorjahr TEUR 94), Versicherungsentschädigungen (TEUR 183; Vorjahr TEUR 55) sowie Erträge aus bereits abgeschriebenen oder im Wert berichtigten Forderungen sowie aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen (TEUR 28; Vorjahr TEUR 72). Außerordentliche sowie weitere (wesentliche) periodenfremde betriebliche Erträge bestehen nicht. Die Erträge aus Währungsumrechnungen betrugen TEUR 1 (Vorjahr TEUR 4). Wesentliche Erträge aus Auf- und/oder Abzinsungen bestehen nicht. (13) Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 118,75 Mitarbeiter (Vorjahr 109,00), davon 9,00 Auszubildende (Vorjahr 10,50 Auszubildende). Personalaufwand außergewöhnlicher Größe sowie für die Ertragslage wesentlicher periodenfremder Personalaufwand besteht nicht. (14) Sonstige betriebliche Aufwendungen Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beinhaltet - wie im Vorjahr - keine wesentlichen periodenfremden (sonstigen betrieblichen) Aufwendungen. Außerordentliche sonstige betriebliche Aufwendungen außerhalb des regulären Geschäftsbetriebs bestehen nicht. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betrugen TEUR 8 (Vorjahr TEUR 9). Wesentliche Aufwendungen aus Auf- und/oder Abzinsungen bestehen nicht. (15) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag ausgewiesen. Diese betreffen nahezu vollständig das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des laufenden Geschäftsjahres. Latente Steuern waren nicht zu bilanzieren. Es bestehen derzeit weder sich (zukünftig) ausgleichende Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz, noch (steuerliche) Verlustvorträge, die auch bei der Berechnung der latenten Steuern Berücksichtigung finden müssen. (16) Ergebnisverwendung und Gewinnabführung an stille Gesellschafter Über die Verwendung des verbleibenden Jahresergebnisses (Jahresüberschuss TEUR 687; Vorjahr TEUR 2.174) entscheidet ausschließlich die ordentliche Gesellschafterversammlung; weder Gesetz noch Gesellschaftsvertrag sehen einen Ergebnisverwendungsvorschlag durch die Geschäftsführung vor. (17) Geschäftsführung Zum Stichtag wird die Gesellschaft von folgenden Geschäftsführern vertreten: Herr Markus Lohner, Kaufmann, Truchtlaching (seit 2003) Herr Christian Nuber, Kaufmann, Obing (seit 2008) Beide Geschäftsführer sind zur Einzelvertretung berechtigt und verpflichtet; Herr Markus Lohner ist zudem von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Dezember 2020 wurde Herrn Nikolaus Rauchenecker, Bad Aibling, Einzelprokura erteilt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. (18) Gesellschafter Seit Jahresultimo 2020 alleiniger Gesellschafter: BeVa Besitz- und Verwaltungs GmbH & Co. KG, Seeon. (19) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen bestehen nicht (§ 285 Nr. 21 HGB). Im Geschäftsjahr erfolgten keine Auskehrungen für die Vermittlung von Geschäften (Boni und Provisionen) an (direkte) Gesellschafter der Gesellschaft. (20) Abschlussprüferhonorar Die Angabe des (aufgeschlüsselten) Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt u. a. unter Hinweis auf § 288 Abs. 2 S. 2 HGB. (21) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn-und-Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind. Auf die Ausführungen im Lagebericht zum Ukraine-Krieg sowie den damit im Zusammenhang stehenden Verwerfungen wird verwiesen.
Seeon, den 15. April 2024 Die Geschäftsführung Markus Lohner Christian Nuber Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.4.2024. |
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