Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 18483
Eingetragen
17.1.2001
Branche
Herstellung von Press-, Zieh- und StanzteilenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Kaltfließpressteilen
Gegenstand
Entwicklung, industrielle Produktion, Handel und Vermarktung von Fließpressteilen, Tiefzieh- und Stanzteilen und sonstigen Vorprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
René Hübner
seit 24.1.2023
Vorstandsmitglied
Henning Stuy
seit 1.2.2006
Prokura
Torsten Prochnow
seit 1.2.2006
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CAP PARTS AG

Scheibenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Aluminium-Gehäusen und Abdeckscheiben elektronischer Bauelemente. Auf einer Produktionsfläche von ca. 5.000 m 2 werden am Standort Scheibenberg Kondensatorengehäuse im Fließpressverfahren hergestellt und Gummi/Hartpapierscheiben gestanzt und mit Anschlussteilen komplettiert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Aluminium-Elektrolyt-Kondensatorenbranche ist aufgrund ihrer verschiedenen Abhängigkeiten schon bei normalem Geschäftsverlauf als volatil zu bezeichnen. Das Geschäftsjahr 2023 zeigt einen negativen Verlauf im Vergleich zu den beiden Vorjahren. Die beauftragten Stückzahlen gingen deutlich zurück. Die Auslastung der Kondensatorenhersteller ging um ca. 40 % bis teilweise 75 % zurück. Die allgemeine wirtschaftliche Rezession, im speziellen in China, sowie das hohe Zinsniveau als auch eine Überlieferung über dem tatsächlichen Bedarf in den Jahren 2021 und 2022 sind hier als Ursachen zu benennen

2.2 Geschäftsverlauf 2023

Der Jahresumsatz sank gegenüber 2022 um 36 %. In ähnlicher Größenordnung wurde auch die interne Planungsgröße unterschritten.

Das Jahresergebnis beläuft sich auf einen Fehlbetrag von 36 TEUR. Dabei ist eine Rückstellung über 159 TEUR für die Grunderwerbssteuer aus dem Kauf der Gesellschaft durch die ARENIT Volme GmbH als Sonderbelastung zu beachten. Trotz eines massiven Stückzahlrückgangs in 2023 (52 Mio. Stück) gegenüber 2022 (120 Mio. Stück), konnte eine schwarze Null ohne die beschriebene Sonderbelastung gehalten werden. Und das ohne Abbau der Stammbelegschaft. Die Anzahl der Leiharbeiter wurde bis zum Ende des Jahres auf Null reduziert.

Die letzte der beiden Mikrogasturbinen musste leider stillgelegt werden, da eine Reparatur nicht mehr möglich war.

Die Photovoltaikanlage hat in 2023 527.681,45 kW/h erzeugt, etwa 4 % weniger als in 2022. Dennoch war es ein gutes "Sonnenjahr" und die Eigenverbrauchsquote lag bei 36 % am Gesamtstrombedarf. Der Gesamtstrombedarf ist auf Grund des Stückzahlenrückgangs ebenfalls rückläufig gewesen und liegt bei 0,726 GWh für das Jahr 2023.

Die eingesetzten Rohstoffe (Aluminium, Gummi-Hartpapier, Pappe und die restlichen Materialien und Verbindungen) werden mit größtmöglicher Sorgfalt sortenrein nach unserem Abfallkonzept der Kreislaufwirtschaft wieder zur Verfügung gestellt. Bereits seit mehreren Jahren liegen wir mit der Getrenntsammlungsquote zwischen 5 und 6 %. Diese Zahl gibt an, wie viel Masseprozent der im Betrieb anfallenden Abfälle nicht sortiert werden. Gesetzlich muss eine 10%ige Quote erreicht werden.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

in TEUR 01.01. - 31.12.2023 01.01. - 31.12.2022 Abweichung
Rohergebnis 4.484 6.752 -2.268
Personalaufwand -2.682 -2.836 154
Abschreibungen -446 -456 10
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.375 -1.301 -74
Finanzergebnis 0 -20 20
Ergebnis vor Steuern -19 2.139 -2.158
Steuern -17 -635 618
Jahresergebnis -36 1.504 1.540

Bezüglich der Entwicklungen in der Ertragslage verweisen wir auf unsere Ausführungen zum Geschäftsverlauf unter 2.2.

Vermögenslage

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022 Abweichung
AKTIVA
Anlagevermögen 2.885 3.078 -193
Umlaufvermögen/Rechnungsabgrenzungsposten 3.280 3.777 -497
6.165 6.855 -690
in TEUR 31.12.2023 31.12.202 Abweichung
PASSIVA
Eigenkapital 5.303 5.903 -600
Rückstellungen 376 472 -96
Verbindlichkeiten/Rechnungsabgrenzungsposten 486 480 6
6.165 6.855 -690

Der Rückgang der Bilanzsumme um TEUR 690 betrifft auf der Aktivseite insbesondere die Vorräte (TEUR -233) und die liquiden Mittel (TEUR -293).

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um TEUR 600 aufgrund des Jahresfehlbetrags sowie der Ausschüttung in Höhe von TEUR 564 verringert.

Finanzlage

Die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft stellt sich anhand einer Kapitalflussrechnung wie folgt dar:

2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.122 1.869
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -762 -1.050
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -653 -1.065
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -293 -246
Finanzmittelfonds am 1. Januar 1.727 1.973
Finanzmittelfonds am 31. Dezember 1.434 1.727

3. Prognose- und Risikobericht

Aktuelle Lage und Prognose

Auf Grund der weltweiten Rezession, der hohen Zinsen, der Inflation und hohen Energiekosten war die Nachfrage in 2023 deutlich rückläufig. Der zu Beginn des Jahres noch hohe Auftragsbestand verminderte sich über das Jahr 2023 auf ca. 50 %. Für das Geschäftsjahr wird wieder ein Anziehen der Nachfrage erwartet. Die Lagerbestände der Kunden sind aktuell erschöpft und werden nach und nach wieder aufgefüllt. Die Wunschlieferzeiten der Kunden sind an den auf Grund von Materialbeschaffungs- und Fertigungszeiten benötigten Durchlaufzeiten angekommen. Die benötigten Stückzahlen bewegen sich allerdings nach wie vor auf niedrigem Niveau. Es wird erwartet, dass in der zweiten Jahreshälfte von 2024 die Stückzahlen wieder steigen werden.

Aktuell planen wir mit einer Erholung des Marktes und einer Steigerung des Umsatzes von 15 % in 2024 im Vergleich zu 2023 sowie einem deutlichen Jahresüberschuss.

Mit unseren vorhandenen Personal- und Maschinenkapazitäten können wir in unseren größten Produktbereichen weitere Marktbedarfssteigerungen decken. In allen anderen Produktionsbereichen werden durch Maschinenanpassungen notwendige Kapazitätserhöhungen realisiert. Wir haben in 2023 in eine gebrauchte Presse investiert, die bis Ende 2024 generalüberholt und das herstellbare Produktspektrum erweitern wird.

Die Absicherung durch Rahmenlieferverträge in 2022 zu relativen hohen Preisen hat in 2023 zu höheren Belastungen geführt, da der Aluminiumpreis gesunken ist.

Risikobericht

Nach wie vor bleiben für die CAP PARTS AG als größtes Risiko mögliche Preisänderungen auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten. Wobei auch weiterhin die Beschaffung der Materialien nur auf fest eingehenden Kundenaufträgen getätigt wird. Sollten dennoch Materialien auf der Beschaffungsseite längere Lieferzeiten haben, wie wir sie unseren Kunden nicht weitergeben können, so wird alle 2 bis 4 Wochen geprüft, ob diese Aufträge der neuen Auftragslage anzupassen sind.

Die Forderungs- und Zahlungsausfallrisiken sind vor allem durch ein echtes Factoring begrenzt. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und damit verbundene Liquiditätsrisiken bestehen aufgrund der verfügbaren Kreditlinie nicht.

Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Digitalisierung der Welt schreitet weiter voran und der Bedarf an passiven Bauelementen, zu denen die Elektrolytkondensatoren gehören, wird weiter steigen. Auf Grund der Aussagen unserer Kunden sehen wir bis Mitte des Jahres noch eine gedämpfte Entwicklung, welche sich in der zweiten Jahreshälfte verbessern sollte. Inwieweit eine stärkere Regionalisierung der Lieferketten dazu führt, dass europäische Kunden wieder mehr in Europa beschaffen werden, muss abgewartet werden. Wir sind dafür in ständigem Austausch mit allen Kunden.

Aus den benannten möglichen Gefahren heraus bestehen aus heutiger Sicht für die CAP PARTS AG keinerlei bestandsgefährdende Risiken.

4. Schlusserklärung des Vorstands über Beziehungen zu
verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Abs. 3 Satz 3 Aktiengesetz

Ich erkläre, dass die CAP PARTS AG, Scheibenberg, bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften im Geschäftsjahr 2023 nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder anderer mit diesem verbundenen Unternehmen wurden weder getroffen noch unterlassen.

 

Scheibenberg, den 12. Februar 2024

René Hübner

Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.084,00 15.923,50
II. Sachanlagen 197.690,48 0,00
2.873.526,77 3.062.298,69
2.884.610,77 3.078.222,19
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 965.485,69 1.197.927,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 867.195,71 842.947,68
davon Forderungen gegen Gesellschafter: EUR 463.719,45 (Vj. EUR 562.566,12)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.433.705,19 1.726.549,10
3.266.386,59 3.767.424,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.184,13 9.735,89
6.165.181,49 6.855.382,17

PASSIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.898.906,45 3.898.906,45
III. Bilanzgewinn 904.489,82 1.503.949,18
5.303.396,27 5.902.855,63
B. Rückstellungen 375.924,72 472.880,20
C. Verbindlichkeiten 480.985,50 479.646,34
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.875,00 0,00
6.165.181,49 6.855.382,17

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis 4.483.423,48 6.751.701,30
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.177.357,62 -2.374.534,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -503.842,98 -461.524,41
davon für Altersversorgung: TEUR 3 (Vj. TEUR 3)
-2.681.200,60 -2.836.058,86
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -445.797,71 -456.413,52
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.374.530,29 -1.301.061,23
-18.105,12 2.158.167,69
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.640,06 2.566,12
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -27.417,47 -22.184,65
-777,41 -19.618,53
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -617.496,22
8. Ergebnis nach Steuern -18.882,53 1.521.052,94
9. Sonstige Steuern -16.576,83 -17.103,76
10. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -35.459,36 1.503.949,18
15. Gewinnvortrag 939.949,18 0,00
16. Bilanzgewinn 904.489,82 1.503.949,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Die CAP PARTS AG mit Sitz in Scheibenberg ist im Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz unter der Registernummer HR B 18483 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Grund und Boden sowie die Gebäude werden mit dem Zeitwert zum 1. Juli 1990 gemäß Eröffnungsbilanz, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bei den Gebäuden, ausgewiesen. Aufgrund der endgültigen Feststellungen der Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 1998 bis 2001 erfolgte mit handelsrechtlicher Wirkung vom 1. Januar 2003 die Neubewertung eines Grundstücks sowie zweier Gebäude.

Die Neuzugänge ab 1. März 1991 zu den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, und soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Bewertung der Herstellungskosten orientiert sich an der Bewertung der Herstellungskosten bei den fertigen Erzeugnissen. In Vorjahren erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen wurden nicht von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gekürzt, sondern im Jahr des Zuflusses direkt als Ertrag vereinnahmt.

Die zugrunde gelegten Abschreibungssätze entsprechen grundsätzlich den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Dabei werden die Mindestabschreibungssätze angewandt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Für abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von größer EUR 250,00 bis EUR 800,00 wird im Geschäftsjahr kein Sammelposten gebildet, sondern sie werden voll aufwandswirksam berücksichtigt. Sammelposten aus den Vorjahren werden ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung gleichmäßig mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Der Vorratsbestand wurde zum 31. Dezember 2023 durch Inventuraufnahme ermittelt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten (Durchschnittsverfahren) unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips ausgehend von Marktpreisen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten (Materialkosten, Materialgemeinkosten, Fertigungseinzelkosten, Fertigungsgemeinkosten, Werteverzehr des Anlagevermögens sowie bei fertigen Erzeugnissen Verwaltungsgemeinkosten) angesetzt, soweit nicht im Rahmen der retrograden Bewertung vom Verkaufserlös ein niedrigerer Ansatz geboten war. Bei den unfertigen Erzeugnissen wurde der jeweilige Fertigungsgrad berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bilanziert und lauten alle auf Euro. Zum 31. Dezember 2023 haben sich, wie im Vorjahr, keine Einzelwertberichtigungen sowie pauschale Wertberichtigungen ergeben.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit dieser Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem darstellen, ausgewiesen.

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 500.000,00 und ist durch Änderung der Satzung vom 8. Mai 2003 in 100.000 Stammaktien eingeteilt, die als nennbetragslose Stückaktien ausgegeben sind. Das gezeichnete Kapital entspricht der Satzung und dem Handelsregistereintrag.

Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessener Höhe gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind in einem gesonderten Anlagenspiegel als Anlage des Anhangs dargestellt.

Die gesamten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter sind sonstige Vermögensgegenstände.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen den Factor "activ factoring" (TEUR 37) und Forderungen gegen das Finanzamt aus Steuern (TEUR 228).

Die Gewinnrücklagen beinhalten neben der gesetzlichen Rücklage in Höhe von EUR 50.000,00 andere Gewinnrücklagen.

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamtbetrag Fälligkeiten
EUR bis zu 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
davon über 5 Jahre
EUR
Gesamt 480.985,50 367.585,50 113.400,00 0,00
(Vorjahr) (479.646,34) (309.446,34) (170.200,00) (0,00)
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 170.200,00 56.800,00 113.400,00 0,00
(Vorjahr) (231.826,00) (61.626,00) (170.200,00) (0,00)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 59.500,00 59.500,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 170 sind durch Grundschulden gesichert.

Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 4 aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge sowie aus der Konzernverwaltungsumlage TEUR 150.

Die Gesellschaft hat mit der activ factoring AG einen Factoring-Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 19. Juni 2024 abgeschlossen. Wesentlicher Inhalt ist der regresslose Verkauf von Einzelforderungen, wodurch der Gesellschaft kurzfristig Liquidität bereitgestellt wird. Die daraus resultierende Verringerung der Bilanzsumme führt zudem zu einer Verbesserung wichtiger Finanzkennzahlen. Risiken aus dem Vertragsverhältnis ergeben sich für die Gesellschaft nicht. Im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem Factoring-Vertrag kein nennenswerter Netto-Finanzmittelzu-/-abfluss.

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr TEUR 2.681. Die Aufwendungen entfallen mit TEUR 2.177 auf Löhne und Gehälter sowie mit TEUR 504 auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Angestellte 20 21
Gewerbliche Arbeitnehmer 46 46
Beschäftigte insgesamt 66 67

4. Sonstige Angaben

Die Geschäftsführer der ARENIT Volme GmbH, Hamburg, haben am 9. September 2022 die Gesellschaft informiert, dass ARENIT Volme GmbH, Hamburg die Mehrheit der Anteile an der CAP PARTS AG erworben haben.

a) Organe der CAP PARTS AG

Der Vorstand der CAP PARTS AG war im Geschäftsjahr 2023 wie folgt besetzt:

Herr Hans Gerd Meixner, Scheibenberg (Vorstandsvorsitzender, bis 31. März 2023)

Herr René Hübner, Kiel (ab 15. Januar 2023)

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Vorstandsbezüge verzichtet.

Dem Aufsichtsrat der CAP PARTS AG gehörten im Geschäftsjahr 2023 folgende Personen an:

Dr. Stefan Niemeier, Hamburg, Vorsitzender des Aufsichtsrats, Geschäftsführer ARENIT Industrie GmbH

Dr. Nils Schlag, Düsseldorf, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, Geschäftsführer ARENIT Industrie GmbH

Dr. Till Vogels, München, Geschäftsführer Präzisions-Entwicklung Denz Fertigungs-GmbH (bis 1. Februar 2024)

Maximilian Dohse, Hamburg, CFO ARENIT Industrie GmbH (ab 1. Februar 2024)

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr TEUR 0.

b) Konzernbeziehungen

Die ARENIT Industrie GmbH, Hamburg, ist Mutterunternehmen des Konzerns.

Die ARENIT Industrie GmbH stellt zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, in den die CAP PARTS AG einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

c) Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 904 wie folgt zu verwenden: Ausschüttung von EUR 464.000,00 sowie Vortrag des übersteigenden Betrages auf neue Rechnung.

 

Scheibenberg, den 12. Februar 2024

R. Hübner, Vorstand

Anlage zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene ähnliche Rechte 132.591,88 0,00 0,00 132.591,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.210.092,79 5.696,69 960,00 3.214.829,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.054.328,29 37.715,37 247.107,96 9.844.935,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 871.962,81 64.854,75 2.452,21 934.365,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 197.690,48 0,00 197.690,48
14.136.383,89 305.957,29 250.520,17 14.191.821,01
14.268.975,77 305.957,29 250.520,17 14.324.412,89
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene ähnliche Rechte 116.668,38 4.839,50 0,00 121.507,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.605.400,10 92.475,59 0,00 1.697.875,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.697.315,79 302.538,87 194.297,46 8.805.557,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 771.369,31 45.943,75 2.451,71 814.861,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
11.074.085,20 440.958,21 196.749,17 11.318.294,24
11.190.753,58 445.797,71 196.749,17 11.439.802,12
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Vorjahr 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene ähnliche Rechte 11.084,00 15.923,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.516.953,79 1.604.692,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.039.378,50 1.357.012,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.504,00 100.593,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 197.690,48 0,00
2.873.526,77 3.062.298,69
2.884.610,77 3.078.222,19

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss ‒ bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung sowie verkürztem Anhang - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach den §§ 276 Satz 1, 288 Abs. 2, 327 HGB in Anspruch genommen.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, unter dem 7. März 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CAP PARTS AG, Scheibenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CAP PARTS AG, Scheibenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CAP PARTS AG, Scheibenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, den 7. März 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Franke, Wirtschaftsprüfer

Jan Kahlert, Wirtschaftsprüfer"

 

Scheibenberg, den 7. März 2024

R. Hübner, Vorstand

Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der CAP PARTS AG, Scheibenberg, wurde mit Beschluss vom 12. März 2024 festgestellt.

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich während der Berichtszeit laufend über die Lage des Unternehmens, die wesentlichen geschäftlichen Ereignisse und Vorhaben, sowie über die grundsätzlichen Fragen zur Unternehmensplanung informiert.

Der Vorstand berichtete detailliert über die jeweiligen Zwischenergebnisse und Aussichten für das Gesamtjahr 2023.

Der Schwerpunkt bei der Berichterstattung des Vorstandes lag insbesondere in der Erläuterung der Absatzprobleme in einem stark rückläufigen Weltmarkt und der deswegen ergriffenen Maßnahmen.

Ein weiteres Thema war die Realisierung des reibungslosen Wechsels im Vorstand der CAP PARTS AG in den ersten Monaten des Jahres 2023.

Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss der CAP PARTS AG zum 31. Dezember 2023, sowie der Lagebericht über das Geschäftsjahr 2023 sind durch den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, die Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden geprüft worden. Dem Abschluss wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Abschluss, der Lagebericht und der Prüfungsbericht haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrates vorgelegen. Sie sind in der Sitzung des Aufsichtsrates vom 12. März 2024 in Gegenwart des Abschlussprüfers ebenso ausführlich besprochen worden wie die Verwendung des Jahresergebnisses.

Der Jahresabschluss der CAP PARTS AG, sowie der Lagebericht wurden vom Aufsichtsrat eingehend geprüft. Es bestanden keine Einwände. Der Bericht des Abschlussprüfers wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Der Jahresabschluss der CAP PARTS AG ist damit festgestellt.

 

Scheibenberg, den 12. März 2024

Dr. Stefan Niemeier, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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