Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 15761
Eingetragen
28.8.1969
Branche
Gewinnung von anderen Natursanden und KiesGewinnung von Quarzsanden und kieselsauren SandenGewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und Lehm
Gegenstand
Die Gewinnung, Aufbereitung und der Vertrieb von Kies, Sand und ähnlichen Baustoffen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Michael Niederquell
seit 30.4.2021
Geschäftsführer
Simone Spielbrink
seit 13.9.2019
Prokura
Geschäftsführer
Volker Noell
seit 11.5.2016
Prokura
Holger Miethe
seit 18.2.2016
Prokura
Benedikt Jodocy
seit 18.2.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CEMEX Deutschland AG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CEMEX Deutschland AG
Germany
55.000.000 DM
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CEMEX Kies & Splitt GmbH

Rüdersdorf bei Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

CEMEX Kies & Splitt GmbH, Rüdersdorf bei Berlin

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft

1.2 Ziele und Strategien

1.3 Steuerungssystem

1.4 Forschung und Entwicklung

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

2.3.2 Finanzlage

2.3.3 Vermögenslage

2.3.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

2.3.5 Fazit

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Erfassung von Risiken

3.2 Risikomanagementsystem

3.3 Risiken der zukünftigen Entwicklung

3.3.1 Wirtschaftliche Situation in Deutschland 2023/2024

3.3.2 Markt und Wettbewerb

3.3.3 Witterung

3.3.4 Ressourcen

3.3.5 Personal

3.3.6 Energiekosten

3.3.7 Compliance-Risiken und Rechtsstreitigkeiten

3.4 Überblick über die Chancen der zukünftigen Entwicklung

3.5 Prognosebericht

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die CEMEX Kies & Splitt GmbH (CKS), eine 100%-Tochter der CEMEX Deutschland AG, hat im Wesentlichen zwei Geschäftsfelder. Neben der Holdingfunktion für die im Geschäftsbereich "Mineralische Rohstoffe" tätigen Unternehmen und Beteiligungen der CEMEX Deutschland-Gruppe ist sie im produktiven Bereich deutschlandweit mit Produktionsstandorten sowie Handels- und Verfüllungsaktivitäten präsent.

Die CKS kann eine breite Produktpalette anbieten, da aus Kies- und Splittwerken, Trockengruben sowie Quarzvorkommen die verschiedenartigsten Produkte gewonnen werden.

Die breite Produktpalette von mineralischen Produkten, gewaschenen und klassierten Sanden und Kiesen, veredelten Splittprodukten bis hin zu Sonderprodukten wie Reitsande, Sportsande, Wasserbausteine und Kalkmehle ermöglichen die Belieferung verschiedenster Kundengruppen.

Die Handelsaktivitäten auf dem mineralischen Rohstoffmarkt sind ein unterstützender Faktor. Damit werden zusätzliche Absatzmärkte erschlossen, um die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung zu erhöhen.

In den letzten Jahren wird verstärkt das Verfüllgeschäft von unbelastetem Bodenaushub an mehreren Standorten betrieben. Damit kann das Serviceangebot gegenüber den Kunden erhöht werden und gleichzeitig werden Rekultivierungsauflagen für die Gestaltung des Geländes nach der Auskiesung am Standort erfüllt.

Einige Werke liegen in der Nähe von Verkehrsknotenpunkten, wie Autobahnauffahrten oder Wasserstraßen. Besonders die Werke mit direkter Anbindung an Wasserstraßen und an das Gleisnetz haben eine gewichtigere Rolle eingenommen, da die Maut für den LKW-Verkehr eine zusätzliche Belastung ist.

Standorte 2023

Produktionsstandorte:

Kraatz

Burgstall

Immelborn

Breitungen

An diesen Standorten wird hauptsächlich die Gewinnung und Veredelung von Sand, Kies und Splitt für die Beton- und Asphaltindustrie sowie die Bauindustrie betrieben. Zusätzliche Aktivitäten sind Verfüllung, Recycling und Sonderprodukte.

Neben diesen Produktionsstandorten gibt es eine Reihe von Handelsplätzen, von denen aus der Markt zusätzlich mit fremd eingekauftem Material beliefert wird. Weitere Handelsaktivitäten resultieren aus den sogenannten "Streckengeschäften", bei denen das eingekaufte Material direkt zum Kunden geliefert wird.

Die Geschäftsentwicklung der CEMEX Kies und Splitt GmbH ist von folgenden externen Faktoren abhängig. Die Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsbereichen ist von mehreren externen Faktoren abhängig. Einen großen Einfluss hat zunächst die konjunkturelle Entwicklung der Bauwirtschaft in den Bereichen Wohnbau, Nichtwohnbau und Tiefbau. Auch die Situation der privaten und öffentlichen Hand spiegelt sich in der Geschäftsentwicklung wider. Der größte Einflussfaktor ist traditionell immer noch die Witterung. Ausfalltage durch ungünstige Witterungsbedingungen, meist extremes Winterwetter, sind oft nur schwer zu kompensieren. Die seit Längerem andauernde, unveränderte gesamtwirtschaftliche Situation und die damit einhergehende Tendenz im deutschen Baumarkt beruht auf Entwicklungen am Zinsmarkt und in der Investitionspoltitik der öffentlichen und privaten Hand. Diese Gesamtlage ist ausschlaggebend für die Entwicklung und die zukünftigen Aussichten auf den Absatzmärkten der CEMEX-Produkte.

Die Kostensituation von Energie, Transport und Rohstoffen erfuhr im Jahr 2023 negative Auswirkungen durch die allgemeinen Preissteigerungen und die konjunkturelle Entwicklung. Diese Entwicklung setzt sich im Jahr 2024 fort, wenngleich die Energiekostensteigerungen nicht in dem Ausmaß des Jahres 2023 ausgefallen sind.

Im Bereich unserer Absatzmärkte, Branchen und Kunden waren die Bautätigkeiten aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation leicht behindert, wobei zusätzlich auch politische Entscheidungen zunehmend Einfluss auf das Baugeschehen im Land nehmen (Beispiel CO 2 und Kreislaufwirtschaft). Bei den zurzeit vorliegenden Rückgängen in der Bauindustrie sehen wir im Moment für 2024 teilweise deutliche Auswirkungen auf Absatzmärkte der CEMEX. Im Ergebnis ist mit Wachstumsimpulsen frühestens im 2. Halbjahr 2024 zu rechnen.

Eine Besonderheit des deutschen Baustoffmarktes ist die hohe Wettbewerbsdichte im Bereich mineralischer Rohstoffe. Ein weiterer externer Einflussfaktor ist die Entwicklung der Energiekosten, diese waren im Besonderen ein wesentlicher Kostentreiber. Diese Entwicklungen hatten auch Auswirkungen auf die Kostensituation im Bereich Transport und Rohstoffeinkauf.

1.2 Ziele und Strategien

Im Zentrum unserer Unternehmensstrategie stehen eine konzentrierte Kundenausrichtung sowie die konsequente Ausschöpfung von Verbundvorteilen. Das bestmögliche Leistungspaket für unsere Kunden und wettbewerbsfähige Kosten sind der Leitfaden für unser unternehmerisches Handeln zur nachhaltigen Steigerung von Ertragskraft und Unternehmenswert sowie zur Sicherung der Arbeitsplätze. Kooperation, Loyalität und ein situativ angemessener Führungsstil sind die Werte, an denen wir uns orientieren. Unsere Strategien haben wir im Jahr 2023 nachhaltig weiterverfolgt.

1.3 Steuerungssystem

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungskennzahlen, die zur Unternehmenssteuerung dienen, sind das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung und die Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse werden gestützt durch die Mengen- und Preisentwicklung.

1.4 Forschung und Entwicklung

Die CEMEX Kies & Splitt GmbH hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 mit der Verbesserung der Produktqualität sowie der Ausweitung des Sortiments beschäftigt. Des Weiteren partizipiert die Gesellschaft an den Entwicklungs- und Forschungsaktivitäten innerhalb der CEMEX-Gruppe.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das deutsche BIP fiel 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: D-Statis, Pressebericht vom 15.1.2024).

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) um 3,3 % über dem Vorjahresniveau.

Die Bauindustrie erwartet für 2024 einen weiteren Rückgang um 4 %. Die Zahl der jahresdurchschnittlich Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wird bei etwa 918.000 stagnieren.

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro. (Quelle: D-Statis, Pressebericht vom 23.2.2024).

Mit 260.100 genehmigten Wohnungen wurde die Anzahl der genehmigten Wohnungen von 2022 im Jahr 2023 um 26,6 % unterschritten. Der reale Auftragseingang ging im Gesamtjahr 2023 um 21,3 % zurück.

Im Jahr 2023 waren weiterhin die steigenden Zinsen sowie die stark ansteigende Verteuerung der Baumaterialien resultierend aus stark erhöhten Energiekosten und Inflationsraten, die wesentlichen Einflussfaktoren der rückläufigen Bauentwicklung.

Diese negativen Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Privatbauherren sowie der Immobilienbranche begründet sich aus den Unsicherheiten zur Entwicklung der Wirtschaft.

CEMEX Kies und Splitt GmbH befindet sich in ihren Absatzgebieten weiterhin im starken Wettbewerb zu anderen mittelständisch geprägten Unternehmen im Bereich der mineralischen Rohstoffe. Die Wettbewerbssituation hat sich im Wesentlichen nicht geändert.

2.2 Geschäftsverlauf

Der Geschäftsbereich Mineralische Rohstoffe betrifft unsere Geschäfte aus der Produktion und dem Handel mit mineralischen Rohstoffen sowie der Verfüllung von Abbauflächen.

Der Gesamtumsatz der Mineralischen Rohstoffe in der CEMEX-Gruppe ist im Jahr 2023 gegenüber dem Plan stark zurückgeblieben. Umsatzsteigerungen konnten überwiegend durch gesteigerte Durchschnittserlöse gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. Trotz stark verminderter Handelsvolumen und leicht gestiegene Absatzmengen aus eigener Produktion konnten durch die verbesserten Durchschnittserlöse die gestiegenen Kosten kompensiert und das Gesamtergebnis gegenüber Vorjahr verbessert werden.

Im Kerngeschäft "Absatz aus eigener Produktion ab Werk" lag der Umsatz stark hinter Plan, jedoch stark über Vorjahr. Insgesamt (Produktion und Handel) erzielten wir 2023 einen Umsatz, der moderat über dem Vorjahr und stark unter den Erwartungen lag. Im Handelsgeschäft blieb der Umsatz mengenbedingt stark unter der geplanten Größenordnung und ging gegenüber dem Vorjahr stark zurück. Die Verkaufsmengen aus Verfüllung lagen weit über Plan und weit unter Vorjahr. Die Erlöse aus Verfüllung lagen unter Vorjahr jedoch weit über den Erwartungen.

Das stark verminderte Handelsvolumen und die leicht gestiegene Absatzmenge aus eigener Produktion konnten trotz stark verbesserter Durchschnittserlöse die stark gestiegenen Kosten nicht kompensieren.

Die Ergebnisse des Geschäftsbereiches Mineralische Rohstoffe und deren Beteiligungen fließen über die CEMEX Kies & Splitt GmbH als Beteiligungsergebnis in die CEMEX Deutschland AG ein.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Als Ergebnis weist die CEMEX Kies & Splitt GmbH für das Geschäftsjahr 2023 einen Gewinn nach Steuern und vor Ergebnisabführung von 3,6 Mio. € (Vj. 0,8 Mio. €) aus. Der sich nach Abzug der sonstigen Steuern ergebende Jahresüberschuss (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung) wurde aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die CEMEX Deutschland AG abgeführt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 3,5 Mio. € im Vorjahr um 1,4 Mio. € auf 2,1 Mio. € im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Die deutliche Herabsetzung ist insbesondere auf um 1,5 Mio. € herabgesetzte Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Darüber hinaus sind die Erträge aus Weiterbelastung von Verwaltungskosten und Dienstleistungen um 0,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) ist im Jahr 2023 um 3,8 Mio. € auf 27,4 Mio. € (Vj. 31,2 Mio. €) gesunken.

Die Materialaufwendungen reduzierten sich von 20,0 Mio. € im Vorjahr um 3,8 Mio. € auf 16,2 Mio. € im Geschäftsjahr 2023. Niedrigeren Einkäufen für mineralische Rohstoffe standen dabei höhere Aufwendungen für sonstige Zuschläge gegenüber.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich im Berichtsjahr um 0,4 Mio. € auf 1,5 Mio. € (Vj. 1,1 Mio. €) erhöht und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 2,0 Mio. € auf 8,4 Mio. € in 2023 (Vj. 10,4 Mio. €) gesunken.

Das positive Finanzergebnis ist im Jahr 2023 um 2,2 Mio. € auf 2,8 Mio. € gestiegen (Vj. 0,6 Mio. €).

2.3.2 Finanzlage

Durch das Cash-Pooling-Verfahren mit den Unternehmen der CEMEX Deutschland-Gruppe optimiert die CKS den Finanzmitteleinsatz. Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Berichtsjahres gesichert.

Zum 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft eine Cash-Pool Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von 4,3 Mio. € (i. Vj. 3,4 Mio. €) aus.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der CKS hat sich gegenüber dem Vorjahr von 51,5 Mio. € um 0,5 Mio. € auf 52,0 Mio. € erhöht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um 1,0 Mio. € im Wesentlichen aufgrund der Veränderung der Forderungen aus Ergebnisübernahmen.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der nun höheren Bilanzsumme und des gleichzeitig konstant gebliebenen Eigenkapitals leicht gesunken (60,4%; Vj. 60,9%). Der Anlagendeckungsgrad (Verhältnis Eigenkapital zu Anlagevermögen) ist auf 73,4% gegenüber 74,1% im Vorjahr gesunken.

Die sonstigen Rückstellungen sind um 0,1 Mio. € gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind um 2,3 Mio. € auf 8,7 Mio. € gestiegen. Der Anstieg ist bedingt durch die höhere Ergebnisabführung des Geschäftsjahres (3,6 Mio. €; i.Vj. 0,8 Mio. €) und die höheren Cash-Pool-Verbindlichkeiten (4,3 Mio. €; (i. Vj. 3,4 Mio. €).

2.3.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die deutsche CEMEX-Gruppe verwendet als finanzielle Leistungsindikatoren das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung und die Umsatzerlöse. 2023 wurden von der CKS 27,3 Mio. € Umsatzerlöse erzielt (Vj. 31,6 Mio. €).

Eine Steuerung nach nichtfinanziellen Leistungsindikatoren erfolgt nicht.

2.3.5 Fazit

Zusammenfassend stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft positiv dar. Wir sind mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 zufrieden. Im Besonderen haben sich die Erträge aus Beteiligungen der Gesellschaft zum Vorjahr verbessert.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Erfassung von Risiken

Die Erfassung von Risiken ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensführung. So wurden und werden potenzielle Risiken, wie z. B. konjunkturelle Entwicklungen, Marktrisiken oder außergewöhnliche Preissteigerungen für Energie, regelmäßig in Abstimmungen zwischen den verantwortlichen Fachabteilungen und dem regionalen Management vorgenommen und analysiert.

3.2 Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der CEMEX Deutschland AG eingebunden, das durch internationale (u. a. Sarbanes Oxley) und nationale Anforderungen geprägt und regelmäßig Gegenstand interner und externer Überprüfungen ist.

CEMEX hat ein unternehmensweites Risikomanagementsystem (ERM) eingerichtet, um die wichtigsten kurz-, mittel- und langfristigen Risiken und Chancen des Unternehmens zu identifizieren, zu antizipieren und zu steuern. Das ERM-System folgt einer "Bottom-up"- und "Top-down"-Strategie, um den Informationsfluss innerhalb der Organisation zu fördern und eine bessere und fundierte Entscheidungsfindung sowohl auf strategischer Ebene als auch vor Ort zu unterstützen. CEMEX überprüft mindestens zweimal im Jahr eine unternehmensweite Risiko- und Chancenagenda und aktualisiert diese laufend. Der Risikobewertungsprozess umfasst Strategie, Betrieb, Lieferkette, Nachhaltigkeit, Innovation, ESG, Integrität und klimabezogene Risiken sowie Marktentwicklungen und Konjunktur. Bei CEMEX ist das Risikomanagement in die Unternehmenskultur, Strategie, Entscheidungsfindung, Kapitalallokation und in Prozesse eingebettet.

Im Rahmen der Risikoidentifizierung, -analyse und -bewertung des Geschäftsjahres 2023 fanden wie in den Vorjahren geeignete Frühwarnindikatoren Verwendung, die auch zur Überwachung der strategischen Risiken eingesetzt wurden. Bestandsgefährdungen ergaben sich nicht. Für unterjährig festgestellte Prozessschwächen und Risiken wurden in Abstimmung mit den Prozessverantwortlichen Maßnahmen zur Risikobegrenzung und/oder -beseitigung eingeleitet bzw. implementiert.

3.3 Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die folgenden Risiken, bei denen aufgrund vielfältiger Entwicklungen für die Szenarien keine zuverlässige Quantifizierung durchgeführt werden kann, werden in Rangfolge ihrer Bedeutsamkeit aufgeführt, wobei das bedeutsamste Risiko zuerst dargestellt wird.

3.3.1 Wirtschaftliche Situation in Deutschland 2023/2024

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch zum Jahresende, rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, verstärkt durch den starken Anstieg der Zinsen, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Die daraus folgenden Auswirkungen auf internationale Wirtschaftsbeziehungen und deren Einfluss auf die jeweiligen Binnenwirtschaften der beteiligten Nationen haben im Geschäftsjahr 2022 und auch 2023 bereits zu stark erhöhten Einkaufspreisen für Energie (Strom, Gas, Treib- und Heizstoffe) sowie darauf folgend für eingekaufte Transportleistungen und Rohstoffbezüge geführt.

Gerade die Frage der Energieversorgung und Energiepreisentwicklung hat wesentlichen Einfluss auf die Ergebnissituation gehabt. Eingeleitete Preiserhöhungen beim Vertrieb der Produkte aller Geschäftsbereiche konnten aus verschiedenen Gründen, insbesondere wegen bestehender vertraglicher Bindungen, die sehr schnell eingetretenen Kostenerhöhungen in diesen Bereichen nicht vollständig kurzfristig kompensieren. Gerade in der energieintensiven Produktion von mineralischen Rohstoffen waren die Kostensteigerungen sehr hoch. Es ist jedoch gelungen, weitestgehend die Preissteigerungen in Form von Preisanpassungen mittelfristig an den Markt weiterzugeben.

Die vorliegenden Wirtschaftsprognosen für die Folgejahren sind schwer zu bewerten. Allgemein wird aber eine Entlastung der angespannten Versorgungslage, der Einkaufspreisentwicklung aber auch der Zinssteigerungen erwartet.

Eingeleitete Unterstützungen wie z.B. die Energiekostendeckelung sollen nach dem Willen des Gesetzgebers auch der Industrie helfen. Sie werden eine leichte Entspannung der Lage auf dem Energiemarkt und in Folge der Produktionskosten mit sich bringen.

Die Planung der CEMEX Deutschland AG und deren Geschäftsfelder für das Jahr 2024 sind auf Basis einer bereits prognostizierten leichten Erholung von Kostensteigerungsraten entstanden.

Die sehr hohe Inflationsquote im Jahr 2023 wird nach Prognose für 2024 nur zu einer leichten Erhöhung der variablen Kosten führen.

Nach stark gestiegenen Lohn- und Gehaltskosten im Jahr 2023 sind in den Prognosen für 2024 moderate Steigerungsraten berücksichtigt. Eine Prognose der weiteren Entwicklung der Inflation ist schwierig, die Entwicklung der letzten Monate zeigt jedoch eine fallende Tendenz. Je nach Institution und Quelle werden zwischen 1,9 % und 2,8 % für 2024 prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies mehr als eine Halbierung der Teuerungsrate.

Auf Basis der Planungen aus Ende 2023 für 2024 sieht CEMEX daher nur leichte Auswirkungen im Bereich Transportkosten, die mittel- oder unmittelbar an den Endkunden weitergegeben werden müssten. Diese notwendigen Kostensteigerungen auch im Bereich der Rohstoffeinkäufe und fixen Kosten und deren notwendigen Preisanpassungen beim Endkunden lassen sich aber aus heutiger Sicht für die unterschiedlichen Geschäftsfelder schwer prognostizieren. Fortdauernde, kontinuierliche Analysen der Entwicklung und ihre Auswirkung auf die Kostensituationen und geplanten Preisanpassungen sind im ständigen Prozess verankert.

3.3.2 Markt und Wettbewerb

Die Bautätigkeit ist im privatwirtschaftlichen und öffentlichen Wohnungs- und Nichtwohnbau sowie dem Tiefbau unmittelbar mit der konjunkturellen Entwicklung verknüpft. Diese Entwicklung hat zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 keine positiven Prognosen. Die zurzeit negativen Indikatoren haben deshalb auch mittelbaren Einfluss auf unsere Baustoffmärkte Zement, Beton und Mineralische Rohstoffe. Eine konjunkturelle Schwäche würde einen Absatzmengenverlust und damit gleichzeitig eine Reduzierung des Ergebnisses nach sich ziehen.

Inwieweit die Baugenehmigungen und deren Entwicklung sowie die Folgen der Energiepreisentwicklung auch die konjunkturelle Situation der Bauwirtschaft beeinflusst, kann zum heutigen Zeitpunkt nicht sicher prognostiziert werden. Tendenziell sehen die Institute und Fachverbände eher rückläufige Zahlen. Ökonomen und Baubranche erwarten im neuen Jahr einen anhaltenden Rückgang im Wohnungsbau. Das Münchner Ifo-Institut schätzt, dass 2024 lediglich 225.000 Wohnungen fertiggestellt werden könnten, 45.000 weniger als im vergangenen Jahr. Pessimistisch sind auch die wichtigsten Branchenverbände: der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, auch wenn die jeweiligen Prognosezahlen sich etwas unterscheiden.

Die Perspektive für das Jahr 2024 ist aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation sowie der momentan herrschenden Rahmenbedingungen schwer zu prognostizieren. Die Finanzierungsbedingungen haben sich für den Privatanleger verschlechtert, die Baukosten sind unverändert auf hohem Niveau und die Fördermittelprogramme für energieeffizientes Bauen im Moment eher unsicher. Die Investitionsbereitschaft der Industrie für gewerbliche bzw. industrielle Baumaßnahmen ist ebenfalls auf niedrigem Niveau.

3.3.3 Witterung

Die Witterung ist für die Jahresbetrachtung ein entscheidender Risikofaktor. Ausfalltage durch ungünstige Witterungsbedingungen (z. B. während des Winters) sind fast unmöglich zu kompensieren. Deswegen kann das Wetter Mengenentwicklung, Umsatzerlöse und Jahresergebnis signifikant beeinflussen. Zum Jahresbeginn 2024 waren aufgrund der kalten Wetterperiode nur im Januar leichte Rückgänge zu verzeichnen. Die weiteren Monate waren durch Witterung nicht beeinflusst.

3.3.4 Ressourcen

Wir sehen Risiken bei der Erlangung von Genehmigungen zur Erschließung neuer Rohstoffvorräte und bei der Verlängerung bestehender Verträge. Für den Erhalt bestehender Reserven und die Genehmigung von neuen Lagerstätten haben wir eine Abteilung implementiert, die die Prozesse betreut und überwacht.

3.3.5 Personal

Die Personalsituation in den operativen Bereichen der CKS ist weiterhin gekennzeichnet durch eine hohe Altersstruktur. Insbesondere in den Altersgruppen unterhalb von 40 Jahren sind die Anteile eher gering.

Gleichzeitig ist die Zahl der Schulabgänger infolge der demographischen Entwicklung rückläufig, bei einem Arbeitsmarkt, der durch eine geringe Arbeitslosenquote gekennzeichnet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die Baustoffbranche in der allgemeinen Einschätzung als eher unattraktiv gilt.

Bereits jetzt steht die CKS vor dem Problem, ausreichend gute Bewerber für Ausbildungsplätze zu erreichen sowie qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Diese Situation wird sich voraussichtlich in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Wir bilden streng nach unserer Nachfolgeplanung aus und stellen nur dort ein, wo wir nach Ausbildungsende Vakanzen erwarten. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Bindung unserer Auszubildenden während und nach der Ausbildung ins Leben gerufen, z.B. Weiterbildungsbudget für ausgelernte Auszubildende, geschäftsfeldübergreifende Praktika etc.

3.3.6 Energiekosten

Im Jahr 2023 kauften wir teilweise am Spotmarkt Strom ein, dies führte unter anderem zu erhöhten Kosten. Langfristige Verträge sind im Moment nicht abzuschließen. Dieser Einkauf am Spotmarkt führt zu dem Risiko, dass sich bei steigenden Preisen die Energiekosten erhöhen. Der Energiemarkt zeigt hier zurzeit keine stabile und planungssichere Konstellation. Insgesamt haben sich zu Beginn des Jahres 2024 Einkaufspreise für Energie etwas entspannt.

Eine Chance, den zukünftig steigenden Energiekosten zu begegnen, bietet die Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung von Lastmanagement, unser hoher Einsatz an Sekundärbrennstoffen sowie die kostengünstige Energieversorgung des Zementwerkes in Rüdersdorf bei Berlin. Diese Strategie wird weiterverfolgt und konsequent umgesetzt. Daneben wird der Ausbau von erneuerbaren Energien (PV) an den Standorten weiter vorangetrieben.

3.3.7 Compliance-Risiken und Rechtsstreitigkeiten

Verstöße gegen Rechtsvorschriften, insbesondere gegen Wettbewerbsgesetze, stellen ein grundsätzliches Risiko für jede kommerzielle Tätigkeit und damit auch für CEMEX dar. Zur Vermeidung von Verstößen gegen rechtliche Vorschriften werden bei CEMEX sogenannte Compliance Instrumente eingesetzt. Diese umfassen, neben dem weltweit vorgegebenen CEMEX Ethik- und Verhaltenskodex, Einzelmaßnahmen wie z. B. Schulungen zu Einzelthemen des Wettbewerbsrechts und anderen Rechtsgebieten sowie Hinweise und Schulungen im Bereich Cyber Security.

CEMEX Deutschland hat für den eigenen Geschäftsbereich seit dem 1. Januar 2024 ein Risikomanagement nach den Regeln des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes eingerichtet.

3.4 Überblick über die Chancen der zukünftigen Entwicklung

Als weiteren wichtigen Zukunftsmarkt hat CEMEX im Jahr 2023 den Ausbau von rezyklierter Gesteinskörnung identifiziert und ausgebaut. Bei rezyklierter Gesteinskörnung handelt es sich um fachgerecht aufbereitete mineralische Bauabfälle, im Wesentlichen Betonbruchstücke, die in Brechern und Prallmühlen auf die benötigten Korngrößen gebracht wurden. Ihr Einsatz in Betonen unterliegt denselben Anforderungen wie natürliche Gesteinskörnung. Die kontinuierliche Ausweitung des Angebots stärkt den Hochlauf der Kreislaufwirtschaft und stellt damit einen aktiven Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen dar. Um diesen Markt stärker zu durchdringen, wird sich die CEMEX Kies und Splitt GmbH Ende 2024 an einer Gesellschaft für Baustoffrecycling im Berliner Markt beteiligen. Die CEMEX Heim RC-Baustoffe wird dadurch das Geschäftsfeld der Verwertung von rezyklierter Gesteinskörnung weiter ausbauen.

Unterstützend werden die Bemühungen durch den zunehmenden Ausbau von photovoltaischer Energiegewinnung auch an den einzelnen Standorten des Bereiches mineralischer Rohstoffe sowie durch die verstärkte Nutzung von elektrisch betriebenen Geräten bei Abbau, Produktion und Logistik. Diese beiden Veränderungen bieten eine wesentliche Chance, in den zukünftigen Jahren den gestiegenen Anforderungen an Bauprodukte gerecht zu werden.

3.5 Prognosebericht

Die unten genannten Planungen wurden in unserem Planungsprozess im November 2023 erstellt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden die Planungen laufend aktualisiert und überprüft.

Auf Basis der Geschäftsentwicklung bis September 2024 und der derzeitigen Prognosen bis Jahresende gehen wir davon aus, dass die Vorjahreswerte und geplanten Werte im operativen Geschäft nicht erreichbar sind. Aufgrund von erhöhten weiterhin rückläufigen Mengen im Absatzmarkt und wesentlichen Rückgängen in der Verfüllung wird das Ergebnis vor Ergebnisabführung von 2023 nicht erreicht werden.

Hauptgründe sind hierbei die trotz der verbesserten Durchschnittserlöse starken Mengenrückgänge bei Absatz und Verfüllungen aufgrund wesentlich geringerer Nachfrage. Die Kosten sind moderat gestiegen, können jedoch durch die verbesserten Durchschnittserlöse nicht kompensiert werden.

Insgesamt erwarten wir für den Geschäftsbereich Mineralische Rohstoffe deutlich reduzierte Umsatzerlöse und ein moderat rückläufiges Ergebnis vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr.

 

Rüdersdorf bei Berlin, den 30. Oktober 2024

Marcel Busch

Michael Niederquell

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 42.802.218,95 42.361.569,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 320.012,24 322.401,15
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 320.012,24 322.401,15
II. Sachanlagen 13.864.211,10 13.421.173,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.496.787,37 9.828.427,89
2. technische Anlagen und Maschinen 3.738.304,88 3.259.324,40
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 149.399,27 11.258,57
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 479.719,58 322.162,14
III. Finanzanlagen 28.617.995,61 28.617.995,61
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.184.559,76 27.184.559,76
2. Beteiligungen 1.433.435,85 1.433.435,85
B. Umlaufvermögen 9.156.548,90 9.127.126,45
I. Vorräte 2.175.309,73 2.164.891,25
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 687.562,30 756.592,18
2. unfertige Erzeugnisse 48.659,08 0,00
3. Fertige Erzeugnisse 1.439.088,35 1.408.299,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.966.158,23 6.940.613,61
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 468.902,15 1.297.429,24
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.795.355,88 3.783.461,22
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.304.206,16 1.304.206,16
4. sonstige Vermögensgegenstände 397.694,04 555.516,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.080,94 21.621,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.686,04 29.323,88
Summe Aktiva 51.970.453,89 51.518.020,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 31.396.297,06 31.396.297,06
I. Gezeichnetes Kapital 28.121.053,46 28.121.053,46
II. andere Gewinnrücklagen 3.275.243,60 3.275.243,60
B. Rückstellungen 9.407.539,90 10.020.283,93
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.338.962,10 5.823.219,10
2. sonstige Rückstellungen 4.068.577,80 4.197.064,83
C. Verbindlichkeiten 10.945.179,29 9.868.031,94
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.766.451,82 2.009.264,36
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.706.374,52 6.356.571,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 1.154.196,94
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.218,96 3.218,96
5. sonstige Verbindlichkeiten 469.133,99 344.779,69
davon aus Steuern 23.037,36 21.358,56
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 4.505,84
D. Rechnungsabgrenzungsposten 221.437,64 233.407,16
Summe Passiva 51.970.453,89 51.518.020,09

Angaben unter der Bilanz

CEMEX Kies & Splitt GmbH, Rüdersdorf bei Berlin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 985.213,69 24.190,00 756,25 5.251,41
985.213,69 24.190,00 756,25 5.251,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.758.754,35 98.302,69 0,00 102.174,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.550.563,95 1.349.037,95 869.371,66 43.156,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 372.412,58 735,00 56.273,49 153.321,09
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 322.162,14 461.461,09 0,00 -303.903,65
37.003.893,02 1.909.536,73 925.645,15 -5.251,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.327.237,80 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 1.920.058,98 0,00 0,00 0,00
29.247.296,78 0,00 0,00 0,00
67.236.403,49 1.933.726,73 926.401,40 0,00
Abschreibungen
31.12.2023
EUR
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.013.898,85 662.812,54 31.830,32 756,25
1.013.898,85 662.812,54 31.830,32 756,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.959.231,46 11.930.326,46 532.117,63 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.073.386,97 11.291.239,55 907.594,23 863.751,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 470.195,18 361.154,01 15.915,39 56.273,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 479.719,58 0,00 0,00 0,00
37.982.533,19 23.582.720,02 1.455.627,25 920.025,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.327.237,80 142.678,04 0,00 0,00
2. Beteiligungen 1.920.058,98 486.623,13 0,00 0,00
29.247.296,78 629.301,17 0,00 0,00
68.243.728,82 24.874.833,73 1.487.457,57 920.781,43
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 693.886,61 320.012,24 322.401,15
693.886,61 320.012,24 322.401,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.462.444,09 9.496.787,37 9.828.427,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.335.082,09 3.738.304,88 3.259.324,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.795,91 149.399,27 11.258,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 479.719,58 322.162,14
24.118.322,09 13.864.211,10 13.421.173,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 142.678,04 27.184.559,76 27.184.559,76
2. Beteiligungen 486.623,13 1.433.435,85 1.433.435,85
629.301,17 28.617.995,61 28.617.995,61
25.441.509,87 42.802.218,95 42.361.569,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.214.520,13 14.841.130,63
2. Personalaufwand 2.210.616,89 3.071.073,38
a) Löhne und Gehälter 2.072.051,61 2.033.675,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 138.565,28 1.037.397,83
davon Aufwendungen für Altersversorgung -291.335,86 613.229,06
3. Abschreibungen 1.487.457,57 1.117.236,15
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.487.457,57 1.117.236,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.359.479,77 10.384.202,54
5. Erträge aus Beteiligungen 1.076.791,13 548.912,50
davon aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen 1.076.791,13 548.912,50
6. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 1.784.262,64 1.378.297,89
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.020,29 175.295,09
davon sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen 4.993,80 111.160,74
8. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 0,00 1.193.985,89
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 436.374,40 315.396,98
davon an verbundene Unternehmen 293.780,97 85.444,64
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -33.419,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 3.620.084,56 861.741,17
12. sonstige Steuern 38.277,60 52.079,36
13. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.581.806,96 809.661,81
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

CEMEX Kies & Splitt GmbH, Rüdersdorf bei Berlin

(1) Allgemeine Angaben

Die CEMEX Kies & Splitt GmbH hat ihren Sitz in Rüdersdorf bei Berlin. Sie ist unter der Nummer HRB 15761 FF im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt/Oder eingetragen.

Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 Satz 1 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde zur Wahrung der Gesellschaftsinteressen Gebrauch gemacht.

Zwischen der alleinigen Gesellschafterin, der CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin, und der CEMEX Kies & Splitt GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvetrag.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt, wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibungen des Substanzvorrats erfolgen nach Maßgabe der Substanzverringerung.

Die Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens belaufen sich nach Anlagenklassen unterteilt wie folgt:

Anlagenklassen Nutzungsdauer
in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände 3-5 Jahre
Sachanlagen
Bauten 10-50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3-20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-11 Jahre

Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Soweit die Gründe, die zu einer außerplanmäßigen Abschreibung geführt haben, nicht mehr bestehen, erfolgt eine Wertaufholung.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Soweit Gründe für diese Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen.

Die Bewertung der unter den Vorräten ausgewiesenen fertigen Erzeugnisse erfolgt ausgehend von den Verkaufserlösen unter Abzug eines Gewinnaufschlags und noch anfallender Vertriebskosten. Sie umfasst damit neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die aktivierungsfähigen Gemeinkosten. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden (Projected-Unit-Credit-Methode) auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Hierbei wurde von einem erwarteten Gehaltstrend von 3,70 % (i. Vj. 2,50 %) und einem Rententrend von 2,20 % (i. Vj. 2,20 %) ausgegangen. Darüber hinaus wurde ein Aufschlag - gestaffelt in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der letzten Rentenanpassung - auf die Leistungen berücksichtigt, um den sogenannten Rentenanpassungsstau (bereits bekannte VPI-Steigerungen zwischen der letzten Rentenanpassung und dem Bilanzstichtag) abzubilden. Die pauschalen Aufschläge liegen zwischen 6 % und 11 %. Der auf den Inventurstichtag 31. Dezember 2023 den Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegte Rechnungszins wurde gemäß RückAbzinsV unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von 1,83 % (i. Vj. 1,78 %) angesetzt. Der angesetzte Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. Dezember 2023.

Für die Ermittlung des Unterschiedsbetrags gemäß § 253 Abs. 6 HGB wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. Dezember 2023 von 1,75 % (i. Vj. 1,44 %) angesetzt. Der Unterschiedsbetrag auf Basis des Zinssatzes von 1,75 % beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 44 (i. Vj. TEUR 225). Bei dem Unterschiedsbetrag handelt es sich grundsätzlich um ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 253 Abs. 6 HGB. Diese Beträge führen aber nicht zu einer Abführungssperre im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages zur CEMEX Deutschland AG.

Aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften ergab sich bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 1.287. Dieser Umstellungsbetrag wird entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB über 15 Jahre verteilt. Der auf das Berichtsjahr entfallende Anteil in Höhe von TEUR 86 wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Die nicht gebildete Rückstellung beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 9 (i. Vj. TEUR 94).

Von den Rückstellungen für Pensionen werden die Zeitwerte von solchen Rückdeckungsversicherungen abgesetzt, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Der Ansatz der beizulegenden Zeitwerte erfolgt in Höhe des vom Versicherungsunternehmen bekannt gegebenen Wertes der Rückdeckungsversicherungen zum Bilanzstichtag.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Der Bewertung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden für die Abzinsung von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene, laufzeitadäquate durchschnittliche Marktzinssätze und eine jährliche Preis- und Kostensteigerung von 6,80 % für 2023, 3,30 % für 2024 und ab 2025 1,90 % (i. Vj. 9,00 % für 2022, 9,40 % für 2023 und 2,20 % ab 2024) zugrunde gelegt. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird auf die Abzinsung verzichtet.

Für Risiken im Personalbereich, wie beispielsweise für Jubiläumszuwendungen, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Die Verpflichtungen aus nicht genommenem Urlaub werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Bildung von Abbruch- und Rekultivierungsrückstellungen erfolgt grundsätzlich in zeitanteiligen Raten.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften werden nach dem Stand der jeweiligen Hauptschuld bewertet.

(3) Anlagevermögen

Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Das Anteilsverzeichnis gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist in Anlage 2 zum Anhang dargestellt.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 3.908 (i. Vj. TEUR 2.501) Forderungen aus Ergebnisübernahmen, Forderungen aus Steuerumlagen TEUR 441 (i. Vj. TEUR 298), Darlehensforderungen in Höhe von EUR 233 (i. Vj. TEUR 417) sowie Forderungen aus Umsatzsteuer gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 213 (i. Vj. TEUR 597).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren im Wesentlichen aus Ergebnisabrechnungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen einen Kostenerstattungsanspruch sowie debitorische Kreditoren.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 47 (i. Vj. TEUR 184) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

(5) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 28.121.053,46 (DM 55.000.000,00) und ist voll eingezahlt. Es wird in voller Höhe von der CEMEX Deutschland AG gehalten.

Die anderen Gewinnrücklagen betreffen die gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB eingestellten Beträge aus der im Rahmen der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften zum 1. Januar 2010 erfolgten Abzinsung langfristiger Rückstellungen.

(6) Rückstellungen

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Verpflichtungen aus Pensionszusagen im Vorjahr teilweise mit Rückdeckungsansprüchen verrechnet. Auf die Verrechnung der Zinserträge und -aufwendungen in der GuV wurde aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Erfüllungsbetrag Pensionen 5.339 6.151
Rückdeckungswerte 0 -328
5.339 5.823

Die sonstigen Rückstellungen bestehen insbesondere für Vertragserfüllungsverpflichtungen und Drohverluste aus langfristigen Lieferverträgen, Rückbau- und Rekultivierungsverpflichtungen sowie Personalverpflichtungen.

(7) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen mit TEUR 4.392 die Gewinnabführungen (TEUR 3.582 Gewinn 2023 und TEUR 810 Gewinn 2022) (i. Vj. TEUR 2.981)). Darüber hinaus bestehen gegenüber der CEMEX Deutschland AG Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.312 (i. Vj. TEUR 3.376).

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden keine Verlustübernahmen gebucht, da auf der Beteiligungsebene Verlustsonderkonten im Eigenkapital berücksichtigt worden. Deshalb ist die Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

(8) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge, die früheren Geschäftsjahren zuzuordnen sind, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus der Weiterbelastung von Verwaltungskosten und Dienstleistungen.

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 165 (i. Vj. TEUR 1.931) früheren Geschäftsjahren zuzuordnen. Davon resultieren im Wesentlichen TEUR 100 (i. Vj. TEUR 1.585) aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen und TEUR 29 (i. Vj. TEUR 59) aus dem Abgang von Sachanlagen.

(9) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Aufwendungen für Ausgangsfrachten, Zuführungen zu Rückstellungen, Ausbuchung von Forderungen, Aufwendungen für Fremdpersonal und Dienstleistungen, Instandhaltung, Leasinggebühren und Mietaufwendungen, Beratungsleistungen und Versicherungen.

Darin enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1).

(10) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 96 (i. Vj. TEUR 178) die Aufzinsung von Rückstellungen.

(11) Haftungsverhältnisse

Im Januar 2022 hat die CEMEX Kies & Splitt GmbH eine Konzernbürgschaft in Höhe von TEUR 281 für ihre Tochtergesellschaft CEMEX Kies Mecklenburg-Strelitz GmbH zugunsten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU), Mecklenburgische Seeplatte, unterzeichnet.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Konzernbürgschaft wird als gering eingestuft.

(12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:

Gesamt
TEUR
Davon gegenüber verbundenen Unternehmen
TEUR
2024 449 89
2025 bis 2028 523 0
2029 und später 32 0
1.004 89

(13) Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:

2023 2022
Angestellte 16 17
Gewerbliche Arbeitnehmer 26 25
42 42

(14) Nachtragsbericht

Die VMB Vertriebsgesellschaft Mineralische Baustoffe mbH ist in 2024 liquidiert worden.

Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit Auswirkung auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 haben sich nicht ereignet.

(15) Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 die folgenden Herren an:

Marcel Busch, Director Materials Germany, Schönwalde-Glien

Michael Niederquell, Regionalleiter Materials Region Süd der CEMEX Deutschland AG, Deuerling

Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich auf TEUR 140. Gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.062.

(16) Angaben zum Konzernabschluss

Die Konzernobergesellschaft CEMEX, S.A.B. de C.V., San Pedro Garza García/Mexiko, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der auf der Web-Site der CEMEX, S.A.B. de C.V. (www.cemex.com) erhältlich ist. Die CEMEX España, S.A., Madrid/Spanien, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. wird in deutscher Sprache unter CEMEX Central Europe GmbH, Rüdersdorf bei Berlin, Unternehmenregister hinterlegt. Die Gesellschaft ist damit gemäß § 291 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit.

Der Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. wird nach IFRS aufgestellt. Wesentliche Abweichungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum deutschen Handelsrecht sind:

Anwendung unterschiedlicher Nutzungsdauern im Sachanlagevermögen

Bilanzierung von Pauschalwertberichtigungen

Zugrundelegung unterschiedlicher Zinssätze für die Abzinsung von Rückstellungen

Bilanzierung von Rekultivierung und Rückbauverpflichtungen

Bilanzierung von Pensionsrückstellungen

Bilanzierung von Wertpapieren zur Sicherung von Altersteilzeitansprüchen

 

Rüdersdorf bei Berlin, am 30. Oktober 2024

CEMEX Kies & Splitt GmbH

Marcel Busch

Michael Niederquell

sonstige Berichtsbestandteile

 

CEMEX Kies & Splitt GmbH, Rüdersdorf bei Berlin

Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023

Das Verzeichnis der CEMEX Kies & Splitt GmbH entspricht § 285 Nr. 11 HGB. Die Anteile am Kapital verstehen sich auf den Anteil der CEMEX Kies & Splitt GmbH bzw. eines oder mehrerer von ihr abhängiger Unternehmen.

Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
CEMEX Kies Rogätz GmbH Rogätz 100,00 2.577 0 1
Kieswerk GmbH Immelborn Immelborn 100,00 1.703 60
Kieswerk Wernshausen Verwaltungs-GmbH Barchfeld-Immelborn 66,67 27 0
Kieswerk Wernshausen GmbH & Co. KG Barchfeld-Immelborn 66,60 239 -17
CEMEX & Beuerlein GmbH & Co. KG Rüdersdorf bei Berlin 55,00 2.037 -31
CEMEX & Beuerlein Verwaltungs-GmbH Rüdersdorf bei Berlin 55,00 40 2
Quarzsandwerk Wellmersdorf GmbH & Co. KG Neustadt bei Coburg 50,00 1.376 1.022
Quarzsandwerk Wellmersdorf Verwaltungs-GmbH Neustadt bei Coburg 50,00 28 2
DMK Donaumoos Kies GmbH & Co. KG Weichering 50,00 3.149 1.050
DMK Donaumoos Kies Verwaltungs-GmbH Weichering 50,00 51 0
Kieswerk Roith Wolf GmbH & Co. KG Straubing 50,00 4.017 330 2
Kieswerk Roith Verwaltungs-GmbH Straubing 50,00 51 2 2
ProStein GmbH & Co. KG Bischofswerda 53,00 11.663 1.265
Prostein Verwaltungs GmbH Bischofswerda 53,00 103 3
Steinbruch Oberrottendorf-GmbH Bischofswerda 100,00 1.660 -380
VMB Vertriebsgesellschaft Mineralische Baustoffe mbH Bischofswerda 80,00 684 -189

1 Nach Durchführung des Gewinnabführungsvertrags

2 Jahr 2022

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CEMEX Kies & Splitt GmbH, Rüdersdorf bei Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CEMEX Kies & Splitt GmbH, Rüdersdorf bei Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CEMEX Kies & Splitt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 30. Oktober 2024

KPMG AG
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