Flamingo Urlaub GmbH
Selbe AdresseErbringung sonstiger reisebezogener Dienstleistungen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Beate Triest seit 14.12.2012 | Prokura |
Rolf Elgeti seit 14.12.2012 | Geschäftsführer |
Harboe Dr. Vaagt seit 14.12.2012 | Geschäftsführer |
Henrik Otto Friedrich Heinrich Ludwig Kreime seit 14.12.2012 | Prokura |
Undine Viviane Seefeldt seit 14.12.2012 | Prokura |
Michaela Hinrichsen seit 14.12.2012 | Prokura |
Ulrike Helen Bondkirch seit 14.12.2012 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TAG Gewerbeimmobilien GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1. Geschäftstätigkeit Die TAG Gewerbeimmobilien GmbH, Hamburg, (im Folgenden "TAG Gewerbe" oder "Gesellschaft" genannt) ist eine Tochtergesellschaft der TAG Immobilien AG, Hamburg und wird in den, in Übereinstimmung mit den Regelungen der International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen Union anwendbar sind, erstellten Konzernabschluss der TAG Immobilien AG einbezogen. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung vom 4. Dezember 2012 wurde der Beschluss zur Umwandlung der Aktiengesellschaft durch Formwechsel i.S.d. §§190 ff. UmwG in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nebst Firmenänderung gefasst. Mit der Eintragung in das Handelsregister am 14. Dezember 2012 ist die Umwandlung wirksam und vollzogen. Hauptgeschäftsfeld der TAG Gewerbe ist die Vermietung gewerblicher Immobilien. Der weitere Zukauf von neuen Objekten und die bauliche Realisierung der in Entwicklung befindlichen Flächen stehen marktzyklisch bedingt derzeit nicht im Vordergrund. Die Gesellschaft verfügte bis Mai 2012 über den Status als Vor-REIT. Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Personal. Das gesamte Asset und Property Management wird durch die POLARES Real Estate Asset Management GmbH, Hamburg, ausgeführt. 2. Unternehmenssteuerung Die Gesellschaft ist vollständig in den Konzern der TAG Immobilien AG eingebunden. Die operative Führung der Gesellschaft wird teils in Personalunion durch die Vorstände und weitere Mitarbeiter der TAG Immobilien AG dargestellt. Sämtliche Controlling-, Buchhaltungs-, Finanzierungs- und Akquisitionsleistungen werden auf Basis von Management- und Dienstleistungsverträgen von der TAG Immobilien AG oder deren Gesellschaften erbracht. 3. Strategie/Ziele Ziel der TAG Gewerbe ist es, das bestehende Portfolio durch aktives Asset Management weiter zu optimieren und den bestehenden geringen Leerstand langfristig noch weiter abzusenken und dabei im Rahmen der Neuvermietungen Mieterhöhungspotentiale zu heben. 4. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt aufgrund der Art ihrer Geschäftstätigkeit keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Von Patenten, Lizenzen oder Marken ist die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft nicht abhängig. 5. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen a. Gesamtwirtschaftliche Lage Die aktuelle Finanz- und Schuldenkrise zeigt sich in den einzelnen europäischen Staaten ganz unterschiedlich. Experten gehen davon aus, dass die Krisenländer Europas in 2013 in einer Rezession verharren werden, während sie für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in 2013 ein leichtes Wachstum vorhersagen. Somit scheint ein starker konjunktureller Einbruch in Deutschland infolge der Eurokrise und der schwierigen weltwirtschaftlichen Lage vorerst unbegründet. Während das Wirtschaftswachstum in Deutschland in 2012 mit 0,7 % schwächer als erwartet ausfiel, geht das Bundeswirtschaftsministerium für 2013 lediglich von positiven Signalen für die wirtschaftliche Entwicklung aus und rechnet mit einem leichten Wachstum von 0,4 %. Ferner soll sich gemäß dem Wirtschaftsministerium die Erwerbstätigkeit in 2013 auch auf dem hohen Niveau von 2012 bewegen. Auch die Wirtschaftsprognose des Ifo-Instituts für 2013 für Deutschland fällt positiv aus: Das Institut geht von einem Wachstum der deutschen Wirtschaft sowie einem Rückgang der Inflationsrate aus und rechnet gleichzeitig mit einer Stabilisierung der Arbeitslosenquote. Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts erwartet ein moderates Wachstum von 0,7 % und einen Rückgang der Inflationsrate von 2,0 % in 2012 auf 1,6 % in 2013. Zudem prognostiziert das ifo-Institut weiterhin, dass sich die Arbeitslosenquote in 2013 bei 6,9 % stabilisieren wird (nach 6,8 % in 2012).Die Bundesregierung rechnet mit einem etwas geringeren Bruttoinlandsprodukt (BIP) von ca. 0,5 % bis 0,7 % für 2013. b. Entwicklung des deutschen Immobilienmarktes Der Immobilienstandort Deutschland für Wohn- und Gewerbeimmobilien ist im europäischen Vergleich nach wie vor attraktiv. Unterstützt wird diese Bewertung durch die Finanz- und Eurokrise, die das Interesse an Investitionen in Sachwerte wie Rohstoffe und Immobilien fördert. Weiter unterstützt wird diese Tendenz durch die momentan äußerst niedrigen Zinsen. Wie auch schon in 2012 wird auch für 2013 eine Phase des billigen Geldes erwartet, jedoch sollten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gedämpfter sein. Somit gilt Deutschland mehr denn je als sicheres Anlageziel für Immobilieninvestments. c. Entwicklung des deutschen Gewerbeimmobilienmarktes Der deutsche Immobilienmarkt ist attraktiver denn je, dies belegen die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres (2012). Auf dem deutschen Gewerbeinvestmentmarkt wurde in 2012 das höchste Transaktionsvolumen der vergangenen fünf Jahre verzeichnet. Insgesamt wurden EUR 25,31 Mrd. in Gewerbeimmobilien investiert und damit noch einmal 8,5 % mehr als in dem umsatzstarken Jahr 2011. Wesentlich stärker als in Deutschland insgesamt stieg das Transaktionsvolumen in den deutschen TOP-6-Standorten. In Summe wurden in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München EUR 12,9 Mrd. investiert und damit 20 % mehr als in 2011. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als EUR 4,3 Mrd. (+65 % gegenüber 2011) lag Berlin deutlich vor Frankfurt und München, auf die ein Transaktionsvolumen von EUR 2,9 Mrd. beziehungsweise EUR 2,8 Mrd. (+38 %) entfiel. Dagegen ist an den Standorten Hamburg (-22 %), Düsseldorf (-15 %) und Köln (-11 %) im Vergleich zu 2011 weniger investiert worden. Das insgesamt gestiegene Transaktionsvolumen in den TOP-6-Standorten ging mit einem höheren Investitionsvolumen durch ausländische Investoren einher. Diese Käufergruppe investierte ca. EUR 11,6 Mrd. und damit 61 % (oder EUR 4,4 Mrd.) mehr als noch in 2011. Dadurch hat sich ihr Anteil am Investitionsvolumen von etwa 31 % in 2011 auf 46 % in 2012 erhöht. Da sie in erster Linie in den Top-Standorten investierten, trugen ausländische Investoren wesentlich zum steigenden Transaktionsvolumen in diesen Märkten bei. Mehr als die Hälfte (52 %) des hier investierten Geldes stammt aus dem Ausland (2011: 35 %). Die bei weitem aktivste Käufergruppe kam aus dem kontinentaleuropäischen Ausland und erwarb Gewerbeobjekte für insgesamt EUR 5,7 Mrd., während sich die Verkäufe dieser Käufergruppe im selben Zeitraum auf ca. EUR 4,0 Mrd. beliefen. Traditionell fokussiert sich das Investoreninteresse innerhalb der BIG 7 (also der TOP-6-Standorte plus Stuttgart) auf Büroimmobilien. Fast 60 % des Transaktionsvolumens entfallen auf diese Assetklasse und damit deutlich mehr als im deutschlandweiten Schnitt. Zwar dominieren auch hier Büroimmobilien mit einem Anteil von über 40 %, andere Nutzungsarten, allen voran Einzelhandelsimmobilien mit EUR 7,9 Mrd. (dies entspricht einem Anteil von 31 %) spielen jedoch außerhalb der großen Städte eine deutlich stärkere Rolle. Mit Abstand folgen gemischt genutzte Immobilien mit einem Anteil von 11 %. In Lager- und Logistikimmobilien wurden rund EUR 1,7 Mrd. (dies entspricht einem Anteil von knapp 7 %) investiert und damit so viel wie seit 2008 nicht mehr. In den Big 7 stehen insgesamt 7,8 Mio. m 2 Büroflächen leer - dies sind ca. 7 % weniger als noch Ende 2011. Im Jahresverlauf 2012 ist die Leerstandsquote dieser 7 Großstädte von 9,5 % auf 8,8 % gefallen(in Frankfurt mit -14,8 % und München mit -12,5 % überdurchschnittlich). Dies entspricht dem niedrigsten Stand seit 2002. Für 2013 ist aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen ebenfalls von einem hohen Interesse an deutschen Gewerbeimmobilien auszugehen. Die Analysten von Savills erwarten für das laufende Jahr ein Transaktionsvolumen, das sich auf dem Niveau der beiden Vorjahre bewegt. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage1. Überblick und operative Entwicklung Der Jahresabschluss der TAG Gewerbe wird nach den Grundsätzen des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich der Muttergesellschaft in Höhe von EUR 8,7 Mio. nach einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von EUR 11,7 Mio. im Vorjahr. Die Reduzierung des Ergebnisses resultiert im Wesentlichen aus der Minderung der sonstigen betrieblichen Erträge von EUR 24,5 Mio. auf EUR 2,3 Mio. und resultiert aus geringeren Buchgewinnen aus Abgängen des Anlagevermögens sowie aus dem Wegfall von Erträgen aus abgeschriebenen Forderungen. Wesentliche Vermögenswerte der Gesellschaft sind die Immobilien des Anlagevermögens, aus denen auch die wesentlichen Einnahmen der TAG Gewerbe in Form von Umsatzerlösen aus der Hausbewirtschaftung resultieren. Einen Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der TAG Gewerbe bildete im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere weiterhin der Abbau von Leerständen und die Nachvermietung frei werdender Mieteinheiten. Trotz des Abgangs einiger großer Objekte gegen Ende des Geschäftsjahres 2011 konnten die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung in Höhe von EUR 25,9 Mio. nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (EUR 26,1 Mio.) gehalten werden. Die Gesellschaft investierte dabei verstärkt in ihre Bestandsprojekte, also in die Gebäude und Grundstücke, in denen zur Wiedervermietung und energetischen Modernisierung konkrete bauliche Entwicklungsmaßnahmen durchgeführt werden, um die hohe Attraktivität ihrer Objekte auch weiterhin zu gewährleisten. 2. Ertragslage Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung konnten mit EUR 25,9 Mio. trotz der Veräußerung von Beständen im Vorjahr nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (EUR 26,1 Mio.) gehalten werden. Dies geht maßgeblich auf gestiegene Umsatzerlöse aus abgerechnete Betriebs- und Heizkosten sowie verringerte Erlösschmälerungen zurück. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich von EUR 24,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 2,3 Mio. in 2012. Die Reduzierung betrifft dabei im Wesentlichen den Rückgang der Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen von EUR 15,6 Mio. auf EUR 0,5 Mio. sowie dem Wegfall der Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von EUR 6,7 Mio. Die Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen sind insbesondere aufgrund der im Geschäftsjahr 2012 verringerten Instandhaltungsaufwendungen um EUR 0,8 Mio. gesunken. Der Rückgang der Instandhaltungsaufwendungen resultierte daher, dass die im Geschäftsjahr 2012 Maßnahmen im größeren Umfang aktivierungsfähig waren. Das Rohergebnis, das sich aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen, sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen ermittelt, hat sich - im Wesentlichen bedingt durch die geminderten sonstigen betrieblichen Erträge - von EUR 41,8 Mio. in 2011 auf EUR 20,3 Mio. in 2012 reduziert. Die Abschreibungen auf Sachanlagen beinhalten planmäßige Abschreibungen von EUR 7,9 Mio. (Vorjahr EUR 7,6 Mio.) und außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 2,8 Mio. (Vorjahr EUR 0,0 Mio.). Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens reduzierten sich von EUR 1,7 Mio. in 2011 auf EUR 1,3 Mio. in 2012. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten von EUR 3,1 Mio. in 2011 auf EUR 2,3 Mio. in 2012 reduziert werden. Die Reduzierung betrifft im Wesentlichen den Rückgang der Personalkostenumlage von EUR 0,4 Mio. und den Rückgang der Rückbau- und Instandhaltungskosten von EUR 0,7 Mio. Das Zinsergebnis als Saldo aus Zinsaufwand und Zinsertrag verbesserte sich weiter auf EUR -15,0 Mio. (Vorjahr EUR -17,6 Mio.). Ursächlich hierfür war der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit reduzierte sich von EUR 11,9 Mio. im Vorjahr auf EUR -9,0 Mio. in 2012. 3. Finanz- und Vermögenslage Das Bilanzvolumen verringerte sich zum Ende des Geschäftsjahres 2012 auf EUR 314,5 Mio. von EUR 332,0 Mio. Ende 2011. Die Eigenkapitalquote von 3,4 % bewegt sich aufgrund des mit dem Mutterunternehmen abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr 3,2 %). Zum 31. Dezember 2012 stehen der TAG Gewerbe Gesellschafterdarlehen der TAG Immobilien AG in Höhe von EUR 91,3 Mio. (Vorjahr EUR 85,5 Mio.) zur Verfügung. Das Anlagevermögen, das zum überwiegenden Teil die langfristig zu vermietenden Immobilien der Gesellschaft beinhaltet, verringerte sich von EUR 304,6 Mio. auf EUR 294,0 Mio. in 2012. Die Reduzierung betrifft im Wesentlichen die im Geschäftsjahr 2012 vorgenommenen Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von EUR 10,7 Mio. Im Gesamtbetrag der Abschreibungen sind EUR 2,8 Mio. außerplanmäßige Abschreibungen enthalten. Diesen stehen EUR 1,1 Mio. an Zuschreibungen infolge notwendiger Wertaufholungen gegenüber. Das Umlaufvermögen reduzierte sich von EUR 27,0 Mio. in 2011 auf EUR 20,3 Mio. in 2012. Die Reduzierung resultierte im Wesentlichen aus dem Rückgang des Kassenbestands und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von EUR 4,8 Mio. sowie der Umgliederung des Objekts Kloster Blankenburg in Oldenburg aus den Grundstücken, die zum Verkauf bestimmt sind, in das Anlagevermögen in Höhe von EUR 4,0 Mio. Die Reduzierung der sonstigen Rückstellungen von EUR 5,1 Mio. in 2011 auf EUR 0,9 Mio. in 2012 betrifft im Wesentlichen den Verbrauch der Rückstellung für Kaufpreisanpassungen eines bereits erworbenen Objektes in Höhe von EUR 3,5 Mio im Zusammenhang mit der Aufgabe de Vor-REIT Status. Die Verbindlichkeiten, die insbesondere Bankkredite zur Immobilienfinanzierung beinhalten, verringerten sich von EUR 316,2 Mio. auf 302,7 Mio. zum 31. Dezember 2012. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 193,7 Mio. (Vorjahr EUR 215,5 Mio.) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 20,9 Mio. (Vorjahr EUR 50,5 Mio.), von einem bis zu fünf Jahren in Höhe von EUR 167,5 Mio. (Vorjahr EUR 81,2 Mio.) und über fünf Jahren in Höhe von EUR 5,3 Mio. (Vorjahr EUR 83,8 Mio.). Langfristig gebundene Vermögenswerte und Finanzierungsmittel sind bestimmend für die Finanzlage. Die im Anlagevermögen bilanzierten Grundstücke mit fertigen Bauten und Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu 97,2 % durch langfristiges Fremd- und Eigenkapital sowie Finanzierungsmittel vom Gesellschafter finanziert. Die Liquidität war im vergangenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Die Gesellschaft geht davon aus, dass kurzfristig auslaufende Finanzierungen prolongiert oder eine alternative Finanzierung gefunden wird. Zudem hat die TAG Immobilien AG gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Gesellschaft erwirtschaftete im Kalenderjahr 2012 einen Jahresfehlbetrag - vor Verlustausgleich - in Höhe von EUR 8,7 Mio. nach einem Jahresüberschuss - vor Ergebnisabführung - in Höhe von EUR 11,7 Mio. im Vorjahr. Der Leerstand konnte im Geschäftsjahr 2012 zwar von 9,6 % bis auf 7,5 % unterjährig abgebaut werden, ist jedoch zum 31. Dezember 2012 auf 14,6 % angestiegen. Der durchschnittliche Mietzins pro m 2 lag mit EUR 6,85 leicht unter dem des Vorjahres von EUR 6,87. Die Vermögensseite der Gesellschaft ist im Wesentlichen geprägt durch die in der Bilanz ausgewiesenen Immobilien in Höhe von EUR 294,0 Mio. gegenüber EUR 308,6 Mio. im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote von 3,4 % (Vorjahr: 3,2 %) ist leicht über dem Vorjahresniveau. Trotz des Abverkaufs einiger Objekte gegen Geschäftsjahresende 2011 liegt das Mietergebnis des Geschäftsjahres 2012 mit EUR 18,0 Mio. leicht über dem Vorjahresergebnis von EUR 17,3 Mio. Darüber hinaus ist es der Gesellschaft gelungen das Zinsergebnis von EUR -17,6 Mio. auf EUR -15,0 Mio. zu verbessern. Um den Fortbestand der Gesellschaft zu gewährleisten, ist die Gesellschaft weiterhin auf die von der TAG Immobilien AG ausgereichten Darlehen angewiesen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass diese Darlehen der Gesellschaft weiterhin zur Verfügung stehen und darüber hinaus hinreichend Liquidität von der TAG Immobilien AG zur Verfügung gestellt wird. Die Gesellschaft ist deshalb ausreichend finanziert. 5. Mitarbeiter Die Gesellschaft verfügt über keine eigenen Mitarbeiter. III. NachtragsberichtWesentliche Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag und vor Bilanzaufstellung eingetreten sind, gab es nicht. IV. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung1. Künftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen/Konjunkturerwartung Die globale wirtschaftliche Entwicklung dürfte je nach Region auch in den nächsten Jahren sehr unterschiedlich verlaufen und mit mehr oder weniger großen Unsicherheiten behaftet sein. Für die Entwicklungs- und Schwellenländer wird unverändert mit einem robusten, wenn auch abgeschwächtem Wachstum gerechnet und die konjunkturelle Entwicklung in Europa wird weiterhin heterogen verlaufen. Bei den europäischen Staaten, die von der Euro- und Staatsschuldenkrise stärker betroffen sind, herrschen tiefen Rezessionstendenzen und nur wenige westliche Industrienationen können von einem marginalen Wachstum profitieren. Der konjunkturelle Ausblick für Deutschland ist nach dem Einbruch im letzten Quartal 2012 (minus 0,6 %) wieder leicht positiv. Konkret wird für 2013 erwartet, dass der Export nach wie vor eine bedeutende Stütze darstellt und in 2013 ein Bruttoinlandsprodukt von etwa 0,5 % erreicht werden kann, so die Erwartung der Bundesregierung Auch gemäß den Prognosen der Bundesbank für das nächste Jahr wird die deutsche Wirtschaft insgesamt minimal zulegen können, es wird ein Wirtschaftswachstum von 0,4 % prognostiziert. Trotz dieser verhaltenen Einschätzungen dürfte Deutschland seine starke Wettbewerbsposition behalten. Die Analysten von Savills erwarten für das laufende Jahr ein Transaktionsvolumen, das sich auf dem Niveau der beiden Vorjahre bewegt. Da die TAG Gewerbe ausschließlich in Deutschland aktiv ist und dieser Standort unverändert einen stabilen Markt für Immobilien und attraktive Immobilieninvestments bietet, geht die Gesellschaft davon aus, dass sie von der leicht positiven konjunkturellen Entwicklung in 2013 profitieren kann. Die TAG Gewerbe wird im Rahmen ihrer Strategie die sich bietenden Chancen auf dem deutschen Immobilienmarkt nutzen. 2. Erwartete Ertrags- und Finanzlage Deutschland ist nach wie vor ein stabiler Markt für Immobilien und somit weiter attraktiver Standort für Immobilieninvestments. Die Objekte der TAG Gewerbe befinden sich an attraktiven Standorten deutscher Metropolregionen wie zum Beispiel Hamburg, Berlin, München und Köln. Diese Lagen zeichnen sich überwiegend durch eine gute Infrastruktur sowie Wachstumspotential im wirtschaftlichen und demographischen Sinn aus. Sowohl Wirtschafts- als auch Kaufkraft sind in diesen Regionen konzentriert vorhanden und selbst in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geht die TAG Gewerbe davon aus, dass die Mieten in den nächsten Jahren trotz des derzeit noch vorhandenen Überangebotes stabil bleiben. Angesichts der schwierigen, wirtschaftlichen Situation der vergangenen Jahre muss jedoch nach wie vor mit möglichen negativen Auswirkungen durch insolvenzbedingt steigende Leerstände und damit verbundenen Mietausfällen gerechnet werden. Ein möglicher Abwertungsbedarf der Gewerbeimmobilien besteht unseres Erachtens nicht, da sich der überwiegende Teil der Immobilien durch urbane Lagen in deutschen Metropolen mit Wachstumspotential auszeichnet. Darüber hinaus bestehen im Gewerbeimmobilienbereich in der Regel langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken Mietern, die mögliche Ausfallrisiken minimieren. Knapp zweidrittel der Mietflächen hat eine Vertragslaufzeit von über zwei Jahren. Im Gewerbeimmobilienbereich sind derzeit keine weiteren Akquisitionen geplant, hier steht das Asset Management im Fokus der Unternehmensaktivitäten. Es besteht die Möglichkeit, dass aufgrund der Konzernstrategie vereinzelt Verkäufe von Objekten vorgenommen werden. Das Verkaufsergebnis würde entsprechend die Ertragslage der Gesellschaft in 2013 und 2014 positiv beeinflussen. Die Bündelung von spezifischen Fachkompetenzen und die Nutzung von Synergien in der TAG Immobilien AG-Gruppe eröffnen Potentiale zur Ergebnissteigerung. Das Unternehmen beabsichtigt, durch effiziente und schlanke Gestaltung der Organisationsstruktur die Prozessabläufe zu optimieren und Fixkosten zu reduzieren. Die Gesellschaft erwartet in 2013 und 2014 durch eine Aufwertung der mittel- und langfristig im Bestand bleibenden Objekte, dem bereits eingeleiteten aktiven Asset Management und der damit einhergehenden Optimierung der Bewirtschaftung eine leicht positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 3. Risiko- und Chancenmanagement Bedingt durch die bestehenden Dienstleistungs- und Managementverträge erfolgt die Wahrnehmung des Risiko- und Chancenmanagements durch die Muttergesellschaft TAG Immobilien AG oder deren beauftragte Tochtergesellschaften. Der TAG Konzern hat ein zentrales Risikomanagementsystem implementiert, das die Identifizierung, Messung, Steuerung und Überwachung aller wesentlichen Risiken sicherstellt. Mit diesem Risikomanagementsystem sollen Gefährdungspotenziale verringert, der Bestand gesichert sowie die erfolgreiche Weiterentwicklung des TAG Konzernes unterstützt werden. Für alle Organisationseinheiten der TAG sind die Vorgaben des Risikomanagements bindend. Die internen Organisationsstrukturen der Gesellschaft, insbesondere das Risikomanagement- und Compliance-System, sind im Berichtsjahr laufend weiterentwickelt und aktualisiert worden. Um Risiken zu erkennen, beobachtet der TAG Konzern das gesamtwirtschaftliche Geschehen, die Entwicklungen sowohl der Immobilien- als auch der Finanzbranche. Darüber hinaus werden interne Prozesse laufend überwacht. Die Risikoidentifikation ist aufgrund der sich ständig ändernden Verhältnisse und Anforderungen eine permanente Aufgabe, die in die Arbeitsabläufe integriert ist. Jede Organisationseinheit hat grundsätzlich alle durch aktuelles und zukünftiges Handeln möglicherweise entstehenden Risiken festzustellen. Regelmäßig stattfindende Jour Fixe, Controlling-Gespräche, Abteilungsbesprechungen, Einzelgespräche und Abfragen dienen dabei ebenfalls der Risikofeststellung. Das Konzerncontrolling unterstützt die Geschäftsführung und die berichtspflichtigen Organisationseinheiten hierbei methodisch durch wiederkehrende interne Berichtskontrollen. Die Risiken werden regelmäßig erfasst und bewertet, bereits eingeleitete Gegenmaßnahmen neu bewertet und weiter verfolgt. Darüber hinaus wird über alle wesentlichen Risiken und Informationen, sofern erforderlich, die Geschäftsführung umgehend informiert, um zeitnah geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Der TAG Konzern implementiert derzeit eine interne Revisionsabteilung, deren Ziel es sein wird, durch systematische Prüfungen das Risikomanagement und die Einhaltung des internen Kontrollsystems zu überwachen. Als prozessunabhängige Instanz soll sie regelmäßig die Geschäftsabläufe, die installierten Systeme und die implementierten Kontrollen der Gesellschaft prüfen. Darstellung der Einzelrisiken Verantwortlich für die Risikobewertung ist der Leiter einer Organisationseinheit. Jedes Risiko ist in Bezug auf die Höhe des potenziellen Vermögensnachteils und die Eintrittswahrscheinlichkeit zu bewerten, um die jeweiligen Gefährdungspotentiale für den TAG-Konzern aufzuzeigen. Einzelrisiken sind hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen mit anderen Risiken zu bewerten. Das Controlling ist in risikorelevante Kauf- und Verkaufsprozesse eingebunden. a. Umfeld- und Branchenrisiken Risiken innerhalb der Immobilienbranche bestehen für die TAG Gewerbe aus verschiedenen Entwicklungen. Im Vermietungsmarkt kann ein Überangebot an Flächen zu Preisdruck, Margenverlusten und Leerstand führen. Dieses Risiko minimiert die TAG Gewerbe durch intensive Prüfung des jeweiligen lokalen Marktes im Vorfeld von Investitionen. Der Immobilienbestand der TAG Gewerbe unterliegt den Risiken der Vermietungs- und Investitionsmärkte. Marktrisiken bestehen in der möglichen Veränderung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, die sich für die Mieterlössituation und das Marktumfeld negativ in einer erhöhten Leerstandsquote und geringeren Umsätzen aus Verkäufen auswirken können. Auf der Nachfrageseite des Vermietungsmarktes gehen sowohl von der Konjunkturzyklik als auch von langjährigen Strukturverschiebungen gewisse Risiken aus. Unerwartete Veränderungen auf der Nachfrage- und Angebotsseite der Vermietungsmärkte schlagen sich in den tatsächlichen Mieteinnahmen, Leerständen, in den künftigen Markterwartungen und somit letztlich in den Immobilienpreisen nieder. Das Risiko, dass die Wertschätzung der Investoren für die Vermögensanlageklasse Immobilien grundsätzlich nachlässt, wird von der TAG Gewerbe als niedrig eingeschätzt. Das besondere Rendite-Risiko-Profil von Immobilien im Vergleich zu anderen Anlageklassen, die Mischung aus Sicherheit (Substanz aus dem Sachwert) und laufenden Mieterträgen, lassen erwarten, dass Immobilien in den Vermögensportfolios institutioneller Anleger in Zukunft eine größere Bedeutung zukommen wird. b. Regulatorische und politische Risiken Die TAG Gewerbe ist allgemeinen Risiken ausgesetzt, die sich aus der Veränderung von Rahmenbedingungen durch die Gesetzgebung oder aus anderen Vorschriften ergeben. Da die Unternehmenstätigkeit der TAG Gewerbe auf Deutschland beschränkt ist und derartige Veränderungen in den meisten Fällen nicht plötzlich und überraschend auftreten, besteht ausreichend Reaktionszeit, um auf Veränderungen zu reagieren. Für das Geschäftsjahr 2013 erachten wir dieses Risiko als gering. c. Vermietungsrisiken Im Bereich der Gewerbeimmobilien wird nach wie vor ein großer Anteil der Umsätze mit der Siemens AG in Berlin, Mannheim, Köln und München erwirtschaftet. Die Mietverträge haben unterschiedliche Laufzeiten, und die Siemens AG wird als bonitätsstarker Premium-Mieter eingestuft. Sollten die Mietverträge nicht prolongiert werden oder wegfallen, so könnte dies negative Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage der TAG Gewerbe haben. Die TAG versucht, eine Abhängigkeit von wenigen großen Mietern mit hohen Umsatzanteilen (Klumpenrisiko) zu vermeiden und strebt den Abschluss langfristiger Mietverträge mit Unternehmen mit guter Bonität und stetigem, risikoarmen Geschäftsmodell an. Im Folgenden werden die Laufzeiten der Gewerbemietverträge dargestellt.
Zusätzlich wird einem Mietausfallrisiko durch die intensive Analyse von Objekt, Lage und Mietern sowie die permanente Beobachtung der Entwicklung der relevanten Immobilienmärkte begegnet. Auch die Drittverwendungsmöglichkeit von Immobilien besitzt einen hohen Stellenwert bei der Beurteilung von Investitionen. Generell werden langfristige Mietverträge angestrebt, ebenso werden frühzeitig Maßnahmen zur Anschlussvermietung auslaufender Mietverträge ergriffen. Das Risiko von Mietausfällen ist in Einzelfällen vorhanden, wir betrachten es in seiner Gesamtheit jedoch als gering. d. Unternehmensstrategische Risiken Aufgrund der derzeitigen Konzentration der TAG Gewerbe auf das aktive Asset-Management durch Dritte und die Nachvermietung der Bestandsobjekte der Gesellschaft wird das Risiko aus unternehmensstrategischen Gesichtspunkten als gering eingestuft. e. Leistungswirtschaftliche Risiken Unter anderem aus Überzahlungen oder Fehlzahlungen können Vermögensverluste entstehen. Dem Risiko aus Vermögensverlusten, welches wir als das wesentliche leistungswirtschaftliche Risiko ansehen, beugt die TAG Gewerbe durch das konzerninterne Kontrollsystem des TAG Konzerns vor, das in diesem Bereich unter anderem aus den Bestandteilen Rechnungseingang und -prüfung sowie Zahlungsfreigabe besteht. Dieses System ist durch Arbeitsanweisungen und Unterschriftenregelungen dokumentiert und wird laufend überwacht. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit und die potenziellen finanziellen Auswirkungen dieser Risiken derzeit als gering ein. f. Finanzwirtschaftliche Risiken Durch die Geschäftstätigkeit ist die TAG Gewerbe verschiedenen Risiken finanzieller Natur ausgesetzt. Zu diesen Risiken zählen Zinsen, Liquidität und Kreditprolongationen. Auf Basis der von den Unternehmensorganen verabschiedeten Richtlinien erfolgt das Risikomanagement in der zentralen Finanzabteilung der TAG Immobilien AG. Das Kontrahentenausfallrisiko für derivative Finanzinstrumente und Finanztransaktionen wird durch die Auswahl von Finanzinstituten mit hoher Bonität gering gehalten. i. Kreditrisiko Die TAG Gewerbe ist bei auslaufenden Krediten auf eine Verlängerung bzw. Refinanzierung dieser Darlehen angewiesen. In diesen Fällen besteht das Risiko, dass eine Verlängerung, insbesondere als Folge der Finanzkrise, nicht zu den bisherigen oder nur zu nachteiligeren Konditionen möglich ist. Durch die bereits in den Vorjahren eingeleitete, langfristige Neustrukturierung wesentlicher Kredite ist die TAG Gewerbe auf dieses Risiko jedoch vorbereitet. Die TAG Immobilien AG hat gegenüber der TAG Gewerbe eine Patronatserklärung abgegeben. In der TAG Gewerbe bestehen Kreditverträge über insgesamt rd. EUR 184,7 Mio. (Vorjahr: EUR 199,0 Mio.) bei denen von Seiten der Banken Kreditvorgaben im Hinblick auf einzuhaltende Kapitaldienstdeckungsquoten bzw. Eigenkapital- oder Verschuldungsrelationen (Financial Covenants) bestehen. Bei einer Verletzung dieser Kreditvorgaben könnte es zu einer vorzeitigen Rückzahlungsverpflichtung kommen. ii. Liquiditätsrisiko Durch umfangreiche Liquiditätsplanungsinstrumente des TAG Konzerns, sowohl im kurz- als auch im mittelfristigen Bereich, werden die laufenden Geschäftsvorgänge mit den Plandaten gespiegelt. Es erfolgt ein regelmäßiges und umfangreiches Reporting an die Geschäftsführung über die laufende Liquidität. iii. Zinsrisiko Die Aktivitäten der TAG Gewerbe sind im Wesentlichen finanziellen Risiken aus der Änderung von Zinssätzen ausgesetzt. Die Gesellschaft schließt im notwendigen Maße derivative Finanzinstrumente ab, um bestehende Zinsänderungsrisiken zu steuern. Hierzu kommen im Wesentlichen Zinsswaps zum Einsatz, die das Zinsänderungsrisiko bei steigenden Zinssätzen minimieren. Darüber hinaus kommen in geringem Umfang Caps (Cap Strikes) zum Einsatz. Die TAG Gewerbe nutzt grundgeschäftsbezogene Derivate zur aktiven Steuerung und Verringerung der Zinsänderungsrisiken. Zum 31. Dezember 2012 bestehen konservative Zinsderivate (hauptsächlich Payer-Swaps) mit einem Nominalvolumina von EUR 121,4 Mio. (Vorjahr EUR 179,9 Mio.). Payer Swaps stellen synthetische Festzinssatzvereinbarungen im Zusammenhang mit einem variablen Grundgeschäft dar. Hierdurch gewährleistet die TAG Gewerbe langfristige Unabhängigkeit von der Entwicklung des Geldmarktes sowie Planungssicherheit beim Schuldendienst für die abgesicherten Tranchen. Die durchschnittliche Laufzeit dieser Derivate beträgt 3,0 Jahre (Vorjahr 3,3 Jahre). Das Zinsmanagement erfolgt hierbei aktiv mit dem Kreditmanagement und der Unternehmensplanung der TAG Immobilien AG zusammen. Hierdurch können die Derivate so strukturiert werden, dass sie für die jetzige und die geplante Ausrichtung des Unternehmens den größtmöglichen Nutzen und ein Höchstmaß an Stabilität gewährleisten. Durch zukünftige Veränderungen des Marktzinsniveaus können sich aus den Derivaten negative Auswirkungen auf das Eigenkapital oder auf das Ergebnis ergeben. Zu weiteren Einzelheiten zu den verwendeten Finanzinstrumenten verweisen wir auch auf die Angaben im Anhang unter den sonstigen Angaben. iv. Währungsrisiko Risiken und Geschäfte in einer Fremdwährung bestehen nicht, da derzeit alle Geschäftsvorfälle in Euro abgewickelt werden. g. Personalrisiken Personalrisiken bestehen aufgrund der bestehenden Dienstleistungs- und Managementverträge nicht in der Gesellschaft selbst, sondern auf der Ebene der TAG Immobilien AG und der beauftragten Dienstleister. h. IT- und Umweltrisiken Ein Verlust des Datenbestandes oder der längere Ausfall der genutzten Systeme der TAG Gewerbe könnte zu Störungen des Geschäftsbetriebs führen. Die Gesellschaft hat sich deshalb im Konzernverbund gegen IT-Risiken durch ein eigenständiges Netzwerk und die Absicherung gegen Angriffe von außen geschützt. Sämtliche relevanten Daten werden täglich gesichert. Wir erachten dieses Risiko daher als gering. i. Rechtliche Risiken Die TAG Gewerbe hat für Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, Schadensersatzforderungen oder Gewährleistungsansprüchen angemessene Rückstellungen gebildet. j. Sonstige Risiken Im Übrigen werden sonstige Risiken nicht als wesentlich, unwahrscheinlich und in den wirtschaftlichen Folgen als gering eingeschätzt. Gesamteinschätzung Hinsichtlich der in diesem Bericht erläuterten Risiken und der gegenwärtigen Geschäftsaussichten erwarten wir keine Risiken, die sich bestandsgefährdend auf die TAG Gewerbe auswirken können. 4. Gesamtaussage Die Geschäftsführung der TAG Gewerbe erwartet, dass sich das bereits implementierte aktive Asset Management sowie eine strategisch moderate Investitionstätigkeit sowohl positiv auf Umsatz und Ertragskraft auswirken, als auch zur Wertsteigerung des Immobilienbestandes führen wird. Die Gesellschaft geht davon aus, dass der Ergebnisabführungsvertrag mit der TAG Immobilien AG zukünftig bestehen bleibt. Die Geschäftsführung geht dabei für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 weiterhin von einem negativen Jahresergebnis vor Ergebnisabführung aus.
Hamburg, 10. Mai 2013 Rolf Elgeti Georg Griesemann Dr. Harboe Vaagt Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 2012GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNGAufstellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der TAG Gewerbeimmobilien GmbH (vormals "TAG Gewerbeimmobilien-Aktiengesellschaft), Hamburg, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie der Verordnung über die Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen aufgestellt. Die Gesellschaft gilt als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Angaben im Anhang sind zum Teil in Tausend Euro (T€) dargestellt. Bei Abweichungen zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung handelt es sich um Rundungsdifferenzen. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung vom 4. Dezember 2012 wurde der Beschluss zur Umwandlung der Aktiengesellschaft durch Formwechsel in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nebst Firmenänderung gefasst. Mit der Eintragung in das Handelsregister am 14. Dezember 2012 ist die Umwandlung wirksam und vollzogen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip). Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der TAG Immobilien AG, zudem hat die TAG Immobilien AG eine "harte" Patronatserklärung ausgestellt. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 50 Jahren für Gebäude und von drei bis elf Jahren für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Grundstücke und Gebäude des Anlagevermögens werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, soweit eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist. Im Fall des Wegfalls der Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften Wertaufholungen vorgenommen. Die Ermittlung des beizulegenden Werts der Objekte erfolgt unter Anwendung des Ertragswertverfahrens durch einen externen Gutachter. Die beauftragten unabhängigen Sachverständigen verfügen über entsprechende berufliche Qualifikationen und Erfahrungen mit der Lage und der Art der zu bewertenden Immobilien. Aufwendungen für die Teil- oder Komplettsanierung von Gebäuden werden aktiviert, soweit sie zu einer über den ursprünglichen Zustand hinausgehenden wesentlichen Verbesserung der Gebäude führen. Angesetzt werden die zulässigen Mindest-Herstellungskosten. Eine Aktivierung von Finanzierungskosten erfolgt nicht. Unbebaute Grundstücke werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Bodenrichtwerten bewertet. Der Ansatz der geringwertigen Wirtschaftsgüter erfolgt entsprechend der ab 1. Januar 2008 geltenden steuerrechtlichen Regelungen. Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Minimierung von Zahlungsstromrisiken aus variabel verzinslichen Darlehen werden Zinssicherungsgeschäfte (Swaps) abgeschlossen. Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch Bildung von Bewertungseinheiten (micro-hedges) bilanziell nachvollzogen. Zur Abbildung der gegenläufigen Wertänderungen für die wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode angewendet, wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden. Bei Vorliegen von ineffektiven Teilen oder von nicht in Sicherungsbeziehungen befindlichen Zinssicherungsgeschäften werden negative Marktwerte durch Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Messung der prospektiven und retrospektiven Effektivität erfolgt mittels Sensitivitätsanalyse bzw. Dollar-Offset-Methode. Bei entsprechendem Ausgleich der Sensitivitäten von Grund- und Sicherungsgeschäften kann davon ausgegangen werden, dass sich die dem abgesicherten Risiko zuzurechnenden Wertänderungen über die volle Restlaufzeit der Geschäfte weitgehend ausgleichen. Die Bewertung erfolgt jeweils zu Marktwerten auf Basis risikoloser Zinsstrukturkurven. Die im Geschäftsjahr 2011 noch unter den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesenen Erträge aus Swapgeschäften in Höhe von T€ 1.242 werden im Berichtszeitraum saldiert mit den Aufwendungen aus Swapgeschäften unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Erträge aus Swapgeschäften des Vorjahres in Höhe von T€ 2.476 wurden weiterhin in dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZDie Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Die unfertigen Leistungen beinhalten noch nicht abgerechnete, umlagefähige Betriebskosten aus Grundstücksbeständen. Die eingenommenen Vorauszahlungen werden als erhaltene Anzahlungen ausgewiesen. Die Bezeichnung dieser Position im Vorjahr lautete Verbindlichkeiten aus Vermietung. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die Tochtergesellschaft TAG Logistik Immobilien GmbH & Co. KG, Hamburg, und beinhalten im Wesentlichen ein Darlehen sowie ein finanzielles Verrechnungskonto. Im Geschäftsjahr 2012 wurde auf das Darlehen eine Wertberichtigung von T€ 300 vorgenommen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet auf die Laufzeit zu verteilende Kreditbeschaffungskosten. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde in Stammkapital der Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewidmet und beträgt wie im Vorjahr T€ 10.300. Die Höhe der gesetzlichen Rücklage beträgt wie im Vorjahr T€ 343. Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für Instandhaltungsmaßnahmen von T€ 457 (Vj. T€ 584), für Mängelbeseitigung von T€ 150 (Vj. T€ 716), für ausstehende Baurechnungen von T€ 127 (Vj. T€ 104) und für drohende Verluste aus Zinssicherungsgeschäften von T€ 106 (Vj. T€ 0) ausgewiesen. Im Vorjahr wurden weiterhin Rückstellungen für Kaufpreisanpassungen (inkl. Grunderwerbsteuer und Zinsen) von T€ 3.631 ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 20.910 (Vj. T€ 50.459), zwischen einem bis zu fünf Jahren in Höhe von T€ 167.531 (Vj. T€ 81.229) und über fünf Jahren in Höhe von T€ 5.279 (Vj. T€ 83.847) und sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte bzw. Patronatserklärungen besichert. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Gesellschafterin TAG Immobilien AG, Hamburg, und beinhalten ein Darlehen von € 91,3 Mio. sowie ein Verrechnungskonto von € 7,7 Mio., das durch die Verlustübernahme von € 8,7 Mio. gemindert wurde. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Umsatzerlöse wurden ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland erzielt und resultieren aus der Vermietung von Immobilien. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Zuschreibungen von Anlagevermögen in Höhe von T€ 1.070 (Vj. T€ 1.286) sowie Erträge aus Objektverkäufen in Höhe von T€ 468 (Vj. T€ 15.565). Im Vorjahr beinhaltete diese Position zusätzlich Erträge aus Zuschreibungen wertberichtigter Forderungen in Höhe von T€ 6.717. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2.177(Vj. T€ 23.662) enthalten, die im Wesentlichen Erträge aus Zuschreibungen im Anlagevermögen enthalten. Im Vorjahr waren zudem Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen sowie Zuschreibungen auf wertberichtigte Forderungen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen, Vorjahre in Höhe von T€ 34 (Vj. T€ 39). Die Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von T€ 10.723 (Vj. T€ 7.573) beinhalten im Geschäftsjahr 2012 neben planmäßigen Abschreibungen von T€ 7.909 (Vj. T€ 7.573) auch außerplanmäßige Abschreibungen von T€ 2.812 (Vj. T€ 0). Aus der Abwertung eines ursprünglich zum Verkauf bestimmten Objektes resultieren Abschreibungen in Höhe von T€ 1.000 (Vj. T€ 1.650). Das Objekt wurde anschließend ins Anlagevermögen unter Grundstücke mit Geschäftsbauten umgegliedert. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten periodenfremde Erträge für Körperschaft- und Gewerbesteuer aus Vorjahren von T€ 501 (Vj. T€ 0). Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird das Jahresergebnis von der Muttergesellschaft TAG Immobilien AG, Hamburg, übernommen. SONSTIGE ANGABENBeteiligungsverhältnisse Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB zum 31. Dezember 2012 stellt sich wie folgt dar:
Organe Im Geschäftsjahr 2012 gehörten folgende Personen dem Vorstand an:
Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen T€ 0 (Vj. T€ 0), da die Mitglieder des Vorstandes ihre Dienstverträge in der Regel mit verbundenen Unternehmen geschlossen haben. Mit der Umwandlung in eine GmbH zum 4. Dezember 2012 ist der Vorstand entfallen. Die nachfolgenden Personen waren im Geschäftsjahr 2012 Mitglieder des Aufsichtsrates der Gesellschaft:
Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr 2012 eine Vergütung in Höhe von T€ 16 (Vj. T€ 20). Mit der Umwandlung in eine GmbH zum 4. Dezember 2012 ist der Aufsichtsrat entfallen. Mitglieder der Geschäftsführung In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 4. Dezember 2012 wurde zur ersten Geschäftsführung der GmbH wie folgt bestellt:
Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2012 der Gesellschaft berechnete Honorar für den Abschlussprüfer von T€ 43 (Vj. T€ 51) beinhaltet in 2012 ausschließlich Honorare (jeweils zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer) für Abschlussprüfungsleistungen. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im laufenden und im Vorjahr keine Mitarbeiter. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Eventualverbindlichkeiten Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag im Wesentlichen in Form von Miet-, Hausverwaltungs- und Dienstleistungsverträgen. Die Verpflichtungen betragen T€ 5.021 (Vj. T€ 1.541), davon T€ 1.091 (Vj. T€ 1.102) mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr, T€ 3.930 (Vj. T€ 346) mit einer Laufzeit von mehr als einem und bis zu fünf Jahren und T€ 0 (Vj. T€ 93) mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Finanzinstrumente Zur Absicherung gegen steigende Geldmarktzinsen hat die Gesellschaft mit Kreditinstituten Zinssicherungsgeschäfte in Form von Payer-Swap-Geschäften abgeschlossen. Mit diesen Zinssicherungsgeschäften werden die variablen Zinssätze aus Kreditverträgen in feste Zinssätze getauscht. Die wie im Vorjahr zum Buchwert von T€ 0 ausgewiesenen Zinssicherungsgeschäfte belaufen sich auf nominal € 121,4 Mio. (Vj. € 179,9 Mio.) und haben einen negativen beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 16.098 (Vj. T€ 16.211). Den Sicherungsgeschäften stehen Grundgeschäfte in gleicher Höhe gegenüber. Der beizulegende Zeitwert wurde mit Hilfe der risikolosen Zinsstrukturkurve auf Basis abgezinster zukünftiger Cashflows ermittelt. Die Restlaufzeiten der Derivate betragen in der Regel zwischen zwei und sechs Jahren. Geleistete "Upfront" Zahlungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 50) wurden über die Laufzeit abgegrenzt und unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird zum 31. Dezember 2012 in den in Übereinstimmung mit den Regelungen der International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen Union anwendbar sind, erstellten Konzernabschluss der TAG Immobilien AG, Hamburg, einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist entsprechend von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.
Hamburg, 10. Mai 2013 Rolf Elgeti, Geschäftsführer Vertrieb Georg Griesemann, Geschäftsführer Finanzen Dr. Harboe Vaagt, Geschäftsführer Recht Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TAG Gewerbeimmobilien GmbH, Hamburg (vormals TAG Gewerbeimmobilien-Aktiengesellschaft, Hamburg), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 31. Mai 2013 KPMG
AG
Drotleff, Wirtschaftsprüfer Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 06.11.2013. |
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