Beteiligungsgesellschaften
Roggermaier GmbH
Eichendorffstraße 25, 85609 Aschheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Horst Hermann Bröcker seit 21.12.2023 | Prokura |
Hannah Maria Stieghorst-Roggermaier seit 21.12.2023 | Geschäftsführer |
Roman Dominik Roggermaier seit 27.9.2021 | Geschäftsführer |
Andreas Hofmann seit 8.3.2007 | Prokura |
Josef Roman Roggermaier seit 4.12.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Roggermaier GmbHAschheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Roggermaier GmbH Vermietung von Hebebühnen, AschheimAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Roggermaier GmbH Vermietung von Hebebühnen, Aschheim
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß den am 22.03.2024 geänderten Schwellenwerten, die für den vorliegenden Abschluss angewendet wurden, aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. In den Jahren 2020, 2021 und 2022 wurde in der Steuerbilanz der Gesellschaft von der Möglichkeit des Ansatzes der degressiven Abschreibung gem. § 7 Abs. 2 EstG für Nezugänge dieser Jahre Gebrauch gemacht. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 1.033.254. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die aktiven und passiven latenten Steuern wurden nicht nicht saldiert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel am Ende dieses Anhangs zu entnehmen. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen enthaltenen Sofortabschreibungen (GWG's bis 800,00 Euro) beläuft sich auf Euro 93.151,01. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 16.000,00 (Vorjahr: Euro 44.251,05). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 50.771,73). Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von Euro -,--. Ausschüttungssperre Die aktivierten latenten Steuern, die gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegen, betragen Euro 405.959,00. Pensionsrückstellungen Die Bewertung erfolgt gemäß den Vorschriften des HGB. Die Bewertung erfolgte nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Als Rechnungszins für die Pensionsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der restlaufzeitäquivalente durchschnittliche Marktzins der letzten 10 Geschäftsjahre zugrundegelegt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung einer kollektiven Hinterbliebenenversorgung und einem Finanzierungsendalter von 65 Jahren. Rechnungsgrundlage ist Heubeck RT2005G, die gewählte Bewertungsmethode die PUC-Methode. Der Rententrend wurde sowohl bei der Altersrente, der Invalidenrente und der Hinterbliebenenrente mit 2 % berechnet. Anwartschaften und laufende Renten wurden mit monatlicher Zahlungsweise berücksichtigt. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 21.070,00. Der Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Gemäß § 246 HGB Absatz 2 Satz 2 wurden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von Euro 718.937,15 (Zeitwert des Deckungsvermögens) mit der Rückstellung für Pensionszusagen für Anwärter und laufende Versorgungsempfänger (Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB: 1.752.191,00) saldiert und der Saldo auf der Passivseite unter dem Bilanzposten Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit einem Wert von Euro 1.033.253,85 ausgewiesen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantieme Euro 80.000,00 (i.Vj. Euro 80.000,00), die Aufbewahrung von Unterlagen Euro 20.514,00 (i.Vj. Euro 20.836,00), ausstehende Beiträge/Rechnungen, unterlassene Instandhaltungen, Gehaltsboni Mitarbeiter und IHK-Beiträge Euro 79.650,00 (i.Vj. Euro 8.000,00), Berufsgenossenschaft Euro 87.400,00 (i.Vj. Euro 75.000,00), Gewährleistungen und Garantien Euro 16.008,00 (i.Vj. Euro 11.262,00), ausstehende Rechnungen Euro 15.000,00 (i.Vj. Euro 15.000,00), die Kosten des Jahresabschlusses und dessen Prüfung Euro 23.500,00 (i.Vj. Euro 23.500,00) sowie für Urlaub und Überstundenguthaben Euro 664.199,00 (i.Vj. Euro 629.823,00). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 1.095.022 (Vorjahr: Euro 1.077.783). Es handelt sich um Verbindlichkeiten als Trägerunternehmen der Unterstützungkasse in Höhe von Euro 1.095.022.(i. Vj. Euro 1.077.783). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Euro 3.492.288,96 durch Sicherungsübereignung von 241 Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens gesichert. Die bestehenden Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen in Höhe von EUR 3.844.616 sind durch Eigentumsvorbehalt von 36 Maschinen seitens der Leasinggesellschaften gesichert. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wird auf die Angaben in der Bilanz verwiesen. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 276,34 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Gegenüber den Arbeitsbühnen Roggermaier GmbH & Co. KG und gegenüber der Augsburger Roggermaier Arbeitsbühnen GmbH & Co. KG wurden gegenüber den finanzierenden Banken Haftungsübernahmen für die an die Roggermaier GmbH vermieteten Maschinenen übernommen. Eine Inanspruchnahme ist als äußerst unwahrscheinlich anzusehen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 S.1 Nr. 3a HGB aus Mietverträgen für Immobilien in Höhe von EUR 1.996.789 sowie aus Miet- und Leasingverträgen für Mobilien in Höhe von EUR 7.855.581 pro Jahr. Die übrigen sonstigen finanzielle Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Die gesamte finanzielle Verpflichtung aus der im Jahr 2013 für neue Mitarbeiter geschlossenen Unterstützungskasse aus den arbeitgeber- sowie arbeitnehmerfinanzierten Zusagen beläuft sich laut Lastwertgutachten vom 28.08.2019 auf EUR 1.269.769,30. Die letzte Auszahlung wird im Jahr 2052 erfolgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen in Höhe von EUR 1.683.464,71 enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 167 (i.Vj. 155), davon 58 (i.Vj. 60) Angestellte und 109 (i.Vj. 95) gewerbliche Mitarbeiter ohne Geschäftsführer beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer sind Herr Dipl.-Ing. Josef Roggermaier (München), Herr Roman Roggermaier (München) und seit dem 21.12.2023 Frau Hannah Roggermaier (München) bestellt. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Auf neue Rechnung werden Euro 2.475.189,93 vorgetragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung, Ertrags- und Finanzlage sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Die Geschäftsführung gibt eine positive Prognose für das Jahr 2024 ab. Der aktuelle Auftragsrückgang in der Baubranche und der teilweise vollständige Baustopp für Neubauten könnte sich in den kommenden Monaten negativ auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft auswirken. Unterschrift der Geschäftsführung
Aschheim b. München, den 30. März 2024 Geschäftsführer der Roggermaier GmbH ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Roggermaier GmbH Vermietung von Hebebühnen, Aschheim
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Roggermaier GmbH ist im Bereich Arbeitsbühnen seit 40 Jahren aktiv. Sie bietet in diesem Bereich ein lückenloses Mietprogramm, zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse mit Zugangstechnik in allen Dimensionen und Variationen. Das Mietprogramm enthält über 2.300 Arbeitsbühnen und umfasst unter anderem LKWs, Anhänger, Scherenbühnen, Mobil-Lifte, Raupengeräte, Stapler und Teleskopstapler sowie Minikräne. II. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahresdurchschnitt 2023 nach Angaben des statistischen Bundesamtes durch einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von - 0,3 % gekennzeichnet. Die Auswirkungen des Ukrainekrieges waren spürbar. Der Mangel an Arbeitskräften hielt nach wie vor an, was zusätzlich zu der steigenden Inflation zu einem hohen Anpassungsdruck bei Löhnen und Gehältern führte. Somit war die weitere Entwicklung schwer einzuschätzen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Geschäftsumfeld der Roggermaier GmbH konnten als weiterhin herausfordernd bezeichnet werden. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war im Vergleich zum Vorjahr ein ebenso herausforderndes Jahr. Der Start in das Geschäftsjahr 2023 war überdurchschnittlich umsatzstark. Diese positive Entwicklung konnte über das ganze Jahr und alle Bereiche weitergeführt werden. Durch große Anstrengungen konnten im Kerngeschäft Vermietung Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 37.154 (plus TEUR 3.078 bzw. plus 9,0% gegenüber dem Vorjahr) erzielt werden. Parallel zum Anstieg des Kerngeschäfts Vermietung sind die Umsatzerlöse aus Maschinenverkäufen um TEUR 1.603 auf TEUR 11.018 (i.Vj. TEUR 9.415) gestiegen. Die Gesamtumsatzerlöse haben sich daher von TEUR 43.492 auf TEUR 48.172 (plus TEUR 4.681 ) gestiegen. Nach Abzug der Umsatzerlöse aus Maschinenverkäufen an verbundene Unternehmen beträgt der Umsatzzuwachs aus dem operativen Geschäft mit externen Geschäftspartnern TEUR 3.689. Die sonstigen betrieblichen Erträge gemäß Ertragslage sind von TEUR 435 auf TEUR 366 gesunken, so dass sich die Gesamtleistung (ohne Umsatzerlöse an verbundene Unternehmen) von TEUR 36.009 auf TEUR 39.628 um TEUR 3.620 erhöht hat. Der Jahresüberschuss verbesserte sich aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufs gegenüber dem Vorjahr um TEUR 379 auf TEUR 2.475 (i.Vj. TEUR 2.096). Das Betriebsergebnis beträgt im Berichtsjahr auf TEUR 1.357 gegenüber TEUR 1.628 im Vorjahr. Die Gesamtkosten haben sich im Geschäftsjahr von TEUR 34.381 auf TEUR 38.271 erhöht. Die Personalkosten (eigene und fremde Mitarbeiter ohne Berücksichtigung der Kosten für die Erhöhung der Pensionsrückstellung und Veränderung der Verbindlichkeiten Unterstützungskasse) sind um TEUR 1.359 gestiegen (plus 11,6 %). Die bezogenen Fremdleistungen (externe Personalgestellung) konnten um TEUR 123 auf TEUR 142 gesenkt werden. Mit weiter hoher Intensität wird die Digitalisierung der Geschäftsprozesse vorangetrieben, die bis zur finalen Implementierung kostenintensiv sind. Hierbei konnten entscheidende weitere Schritte zur Verbesserung der Abwicklung der Vermietvorgänge erzielt werden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. a. Ertragslage Die Gesamtleistung erhöhte sich um TEUR 3.620 bzw. um 10,1 % von TEUR 36.009 auf TEUR 39.628. Der betriebliche Aufwand erhöhte sich ebenfalls um 11,3 % von TEUR 34.381 auf TEUR 38.271, sodass ein Betriebsergebnis von TEUR 1.357 (i.Vj. TEUR 1.628) erzielt wurde. b. Finanzlage Ausgehend von einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.475 (i.Vj. TEUR 2.096) wurde ein Cash Flow von TEUR 8.201 (i.Vj.TEUR 7.652 ) erzielt. Somit ist die Gesellschaft weiterhin in der Lage, einen erheblichen Teil der Investitionen aus Eigenmitteln zu bestreiten. c. Vermögenslage Die Investitionen in den eigenen Maschinenpark betrugen im Jahr 2023 TEUR 7.088. Der Anteil des Sachanlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt damit 61,67 % (i.Vj. 58,37 %). Damit ist sichergestellt, dass der Maschinenpark immer auf dem aktuellsten Stand ist. Die flüssigen Mittel erhöhten sich von TEUR 7.277 auf TEUR 7.370. Die Bankverbindlichkeiten sind um TEUR 1.765 auf TEUR 6.038 gestiegen. Trotz der weiterhin hohen Investitionen blieb die Liquidität jederzeit gesichert. Die Quote der flüssigen Mittel ist von 25,4 % im Jahr 2022 auf 22,4 % zum Ende des Jahres 2023 leicht gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 51,6 % (i.Vj. 50,8 % %) und hat sich damit wieder erhöht. Die Eigenkapitalrendite hat sich mit 14,6 % leicht gegenüber dem Vorjahr erhöht. III. Prognosebericht Die Folgen des Krieges in der Ukraine lassen sich schwer einschätzen. Auch ist die Wirtschaftspolitik der Regierung nach wie vor wenig unternehmensfreundlich und schwer kalkulierbar. In der Bauwirtschaft werden zunehmend Projekte aufgrund des Fachkräftemangels, Finanzierungsschwierigkeiten und schlechter Auftragslage eingestellt. Bei großen Industriebetrieben können Aufträge ebenfalls wegen zunehmender Rezessionsgefahr wegbrechen. Das erste Quartal 2024 ist analog der aktuellen wirtschaftlichen Gesamtsituation als herausfordernd einzustufen. Durch verstärkte vertriebliche Aktivität, Diversifikation in verschiedene Branchen und Ergänzungen unseres Dienstleistungsangebots konnten wir unsere Marktposition weiter ausbauen. Die teilweise massiv gestiegenen Einkaufspreise konnten zum großen Teil durch angepasste Verkaufspreise kompensiert werden. Eine verlässliche Prognose zu Umsatz und Gewinn ist zurzeit nicht zu erstellen, da es abzuwarten bleibt, wie sich die Konjunktur hinsichtlich der genannten wirtschaftlichen Risikofaktoren entwickelt. Aufgrund unserer hohen Liquidität und guten Marktposition wird nach unserer Einschätzung der weitere Geschäftsbetrieb jederzeit gesichert sein. IV. Risiko und Chancenbericht 1. Risikobericht Die Geschäftsführung ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt. Risiken für unser Unternehmen bestehen in einer möglichen weiteren Abschwächung der Konjunktur und einem damit zusammenhängenden weiteren Umsatzrückgang. Besonders im Zusammenhang mit einer Energiekrise und handelspolitischen Veränderungen kann eine Rezession entstehen. Ferner könnte eine verringerte Nachfrage zu sinkenden Preisen und damit zu einem geringeren Ergebnis führen ("Preisrisiko"). Bei einem allgemeinen Konjunkturrückgang könnte sich die Bonität der Kunden verschlechtern, was zu einem erhöhten Ausfallrisiko führen könnte. Auch wenn derzeit aufgrund der hohen Eigenkapitalquote, die Liquiditätsrisiken oder Risiken aus Zahlungsstromschwankungen gut abgefedert werden können, so gewinnen diese für die Zukunft bei einem etwaigen lang anhaltenden Nachfrage- und Ergebnisrückgang an Bedeutung. Zur Risikominderung setzt die Gesellschaft auf eine hohe Eigenkapitalquote und dem Vorhalten von qualitativ hochwertigen und zeitnahen Kundenlösungen. Dem Ausfallrisiko wird durch ein zeitnahes prospektives Forderungs- und Kreditlimit-Management Rechnung getragen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt, soweit dies nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches zulässig ist. 2. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen, breit gefächerten Kundenstamm, es besteht keine Abhängigkeit von einigen wenigen Großkunden. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine teilweise langjährige Zusammenarbeit mit den Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden allesamt innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. 3. Chancenbericht Die Chancen unserer Gesellschaft liegen in einem allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung, der Substanz des Unternehmens, dem nachhaltigen Geschäftsmodell, der erarbeiteten Wettbewerbsposition und der Flexibilität, auf Umsatzsteigerungen und -schwankungen reagieren zu können. Durch die fortlaufenden Investitionen in den Maschinenpark ist die Gesellschaft auch kapazitätsmäßig in der Lage, die Marktbedürfnisse in Art und Umfang bedienen zu können. Die Abdeckung des gesamten südbayerischen Raums mit Standorten in Aschheim, Landshut, Augsburg, München-Freiham, München-Oberschleißheim, Ingolstadt, Rosenheim, Bad Wörishofen, Burghausen und neu ab März 2024 in Bermatingen, ermöglicht uns, Kundenanfragen effizient und zeitnah zu bearbeiten. Kosteneinsparungen werden durch die Verkürzung der Transportwege für die einzelnen Maschinen realisiert. Mit den gezielten Investitionen bzw. Schulungen und sonstigen Maßnahmen im Mitarbeiterstamm haben wir die Basis für weiteres Wachstum geschaffen. 4. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem starken Wettbewerbsumfeld mit fallender Auslastung bei sinkendem Preisniveau aufgrund der durch die Corona Krise und den Ukraine Krieg geschächten Konjunktur. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung dieser Risiken sehr gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Bericht über Zweigniederlassungen Unsere Zweigniederlassungen befinden sich an folgenden Standorten:
Aschheim, den 30. März 2024 Roggermaier GmbH Geschäftsführung
Aschheim b. München, 30.03.2024 Gez. Josef Roggermaier Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 30.03.2024 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Roggermaier GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Roggermaier GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Roggermaier GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Nürnberg, den 19.06.2024 Oehlen, Wirtschaftsprüfer |
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