DeRossi Tech GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Schäfer seit 26.11.2015 | Geschäftsführer |
Florian Holler seit 26.11.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bruker Elemental GmbHKalkarJahresabschluss zum 31. Dezember 2014LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014BRUKER ELEMENTAL GMBH, KALKARI. Das Unternehmen im Überblick Die Bruker Elemental GmbH (das 'Unternehmen') ist auf dem Gebiet der Entwicklung, Fertigung, dem Vertrieb und Service von Instrumenten zum Zwecke der Materialanalyse mit optischen Emissions-Spektrometern, Gas- und Verbrennungsanalysatoren für die Bestimmung von CS/ONH und RFA-Handspektrometern tätig. Einsatz finden unsere Instrumente sowohl im wissenschaftlichen Bereich der Materialforschung an Universitäten und Forschungsinstituten, als auch in Industrieunternehmen, dort insbesondere in der Qualitätskontrolle. Das Unternehmen operiert als Teil des Bruker Konzerns. Konzernobergesellschaft ist die Bruker Corporation mit Sitz in Billerica, Massachusetts, USA, an der NASDAQ unter dem Kürzel 'BRKR' notiert. Rechtlich gesehen ist die Bruker Elemental GmbH eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Bruker AXS GmbH in Karlsruhe. Die Gesellschaft hält sämtliche Geschäftsanteile an der Bruker Nano GmbH in Berlin, mit der seit 2009 eine ertragsteuerliche Organschaft besteht. Die Bruker Elemental GmbH ist mit Vertriebs- und Servicepartnern in mehr als 40 Ländern präsent. Dabei nutzt sie in den westeuropäischen Ländern Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien, Schweden, in den baltischen Ländern und Polen, sowie in USA, Mexiko Niederlassungen der Bruker Unternehmensgruppe. In den übrigen Ländern ist das Unternehmen über ein breites Netz an Distributoren und Handelsvertretungen aktiv. II. Geschäftsverlauf im Jahre 2014 Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die folgenden Kennzahlen heran: A) Auftragseingang, B) Umsatz, C) Bruttoergebnis vom Umsatz im Verhältnis zu Umsatz der Periode, D) Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Verhältnis zum Umsatz der Periode, E) Eigenkapitalquote als Verhältnis von Eigenkapital zu Gesamtkapital zum jeweiligen Stichtag. Die Leistungsindikatoren haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
bps = Basispunkte 1. Entwicklung der Ertragslage Der Auftragseingang lag leicht unter dem Vorjahr bei 21,7 Mio. EUR, was einem Rückgang um 3,2% entspricht. Das vornehmlich durch Industriekunden geprägte Emissionsspektrometriegeschäft stand nach einem schwierigen Jahr 2013 auch in 2014 unter Druck. Auch das Geschäft mit CGA-Analysatoren (akademisches Marktsegment) hatte damit zu kämpfen seinen Platz im High-End Anwendungsbereich zu verteidigen. Im Berichtszeitraum konnte ein Umsatz von 19,8 Mio. EUR erzielt werden, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Mio. EUR oder 10,6% entspricht. Verursacht wurde dies durch ein nach wie vor schwieriges ökonomisches Umfeld sowie den Umstand, dass einige eingegangene Großaufträge erst im Folgejahr der Umsatzrealisierung zugeführt werden können. Die Bruker Elemental GmbH verfolgt die Strategie, Fertigungstiefe und Produktionsabläufe stetig zu optimieren. In diesem Zusammenhang wurde im Geschäftsjahr 2014 die Fertigung und Entwicklung in Kalkar umstrukturiert und die strategische Partnerschaft mit ausgewählten Lieferanten weiter vorangetrieben. Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr EUR 1,4 Mio. und lagen damit ca. bei der Hälfte des durch außergewöhnlich hohe Entwicklungskosten gekennzeichneten Vorjahres. Die F&E Quote gemessen am Umsatz betrug 7,1 % (Vorjahr: 12,7 %). Im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigte die Bruker Elemental GmbH zum 31. Dezember 2014 23 Mitarbeiter. Der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit lag weiterhin im Bereich der Entwicklung neuer Systeme sowie von Hard- und Softwareprodukten in den Produktlinien OES und CGA. Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten beliefen sich im Geschäftsjahr 2014 auf EUR 3,5 Mio. und damit um ca. EUR 0,4 Mio. niedriger als in 2013. Infolge der Restrukturierung des Geschäfts in den Bereichen Produktion, F&E sowie Vertrieb konnten die Gesamtkosten in Vertrieb, Verwaltung u. Forschung & Entwicklung um ca. EUR 1,8 Mio. ggü. vorigem Geschäftsjahr auf EUR 4,9 Mio. reduziert werden. Der deutlich reduzierte Umsatz sowie der Rückgang von Beteiligungserträgen führten zu einem im Vergleich zum Vorjahr um 89,4% oder EUR 3,9 Mio. geringeren Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2014. Entsprechend sank der Jahresüberschuss von EUR 3,0 Mio. auf EUR 0,3 Mio. Die Bruker Elemental GmbH beschäftigte zum 31.12.2014 insgesamt 218 Mitarbeiter. 2. Entwicklung der Finanzlage Die Bruker Elemental GmbH finanziert sich im Konzernverbund. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Seit dem 1. Dezember 2013 ist die Bruker Elemental GmbH in einen durch die Bruker Finance B.V., Niederlande, geführten EUR Cash Pool eingebunden. Infolge dessen weist die Bruker Elemental GmbH liquide Mittel aus EUR-Guthaben nicht mehr als Bestand an Zahlungsmitteln sondern als Forderung gegen verbundene Unternehmen aus. Dementsprechend belief sich der Bestand an Schecks, Kasse und Guthaben bei Kreditinstituten am 31.12.2014 auf ca. 2,2 TEUR und damit auf dem Niveau vom 31.12.2014. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens hat sich im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr rückläufig entwickelt. Die Summe der Aktiva sank von EUR 23,3 Mio. zum 31. Dezember 2013 um EUR 4,4 Mio. auf EUR 18,9 Mio. zum 31. Dezember 2014. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 9,8 Mio. auf EUR 9,2 Mio. um EUR 0,6 Mio. verringert. Das Umlaufvermögen reduzierte sich gegenüber dem 31. Dezember 2013 von EUR 13,5 Mio. auf EUR 9,7 Mio. zum 31. Dezember 2014. Die Vorräte (ohne geleistete Anzahlungen) reduzierten sich um EUR 0,5 Mio. von EUR 4,6 Mio. auf EUR 4,1 Mio. Dies resultiert aus einem Rückgang der Fertigerzeugnisse und Waren von EUR 0,2 Mio. sowie bei den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen von EUR 0,1 Mio. als auch der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe von EUR 0,1 Mio. Mit EUR 0,2 Mio. bewegten sich die geleisteten Anzahlungen im Geschäftsjahr 2014 auf dem Vorjahresniveau. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens gingen im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um EUR 3,3 Mio. von EUR 8,7 Mio. auf EUR 5,4 Mio. zurück. Hierzu verzeichneten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2014 mit EUR 3,5 Mio. einen Anstieg von EUR 0,9 Mio. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sich aus dem Gewinnabführungsvertrag von Bruker Nano ergeben, gingen von EUR 4,0 Mio. zum 31.12.2013 auf EUR 0,4 Mio. zum 31.12.2014 zurück. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern ging von EUR 1,5 Mio. auf EUR 1,0 Mio. zurück. Die Verbindlichkeiten verringerten sich ebenfalls von EUR 9,6 Mio. zum 31.12.2013 um EUR 4,5 Mio. auf EUR 5,1 Mio. zum 31.12.2014, was auf den Rückgang des Betrags im Cash Pool der Bruker Finanz B.V. zurückzuführen ist. Die Rückstellungen betrugen zum 31. Dezember 2014 EUR 0,8 Mio. und verringerten sich gegenüber dem Stichtag 2013 leicht um EUR 0,2 Mio. Diese Reduktion resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Rückstellung für Restrukturierungen zum Stichtag. Das Eigenkapital erhöhte sich von EUR 12,5 Mio. zum 31. Dezember 2013 um EUR 0,3 Mio. auf EUR 12,8 Mio. zum 31. Dezember 2014. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 53,5 % auf 67,7% in 2014. Die Entwicklung ist im Rahmen unserer Erwartung aus dem Vorjahr. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. Prognosebericht Wir blicken der weiteren Geschäftsentwicklung in den nächsten beiden Jahren insgesamt positiv entgegen. Für die Märkte in Nordamerika und Europa gehen wir von einer moderaten Dynamik im Vergleich zum Vorjahr aus. Insbesondere sehen wir eine Erholung im Industriegeschäft. Unsere stetige Konzentration auf marktgerechte Produktinnovationen lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Die Bruker Elemental GmbH wird ihr Vertriebskonzept weiter umbauen und im Ausland, insbesondere in Asien, verstärkt das Vertriebsnetz des Bruker Konzerns nutzen. Wir gehen für die Jahre 2015 und 2016 von - im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014 - zunächst stagnierenden und dann wieder leicht steigenden Auftragseingängen und Umsätzen für die Bruker Elemental GmbH aus. Die deutliche Abwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar wird unsere Wettbewerbssituation in ausländischen Märkten verbessern. Wir erwarten eine zur Umsatzentwicklung korrespondierende Entwicklung des Bruttoergebnisses vom Umsatz und des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Eigenkapitalquote wird aufgrund der auch zukünftig erwarteten positiven Geschäftsergebnisse dauerhaft oberhalb der 50% Marke liegen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen und unsere Investitionen aus eigener Liquidität zu bedienen. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Unser Geschäft ist in beträchtlichem Maße abhängig von der Investitionsbereitschaft der Industrie und dem Forschungsbudget von Universitäten und Forschungseinrichtungen. Eine Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Lage, verbunden mit einer Verschlechterung der Finanzlage der öffentlichen Haushalte, kann die Fähigkeit der akademischen Einrichtungen zur Investition in eines unserer Systeme signifikant beeinträchtigen. Ertragsorientierte Risiken: Eine Verschärfung des Preisdrucks in unseren Märkten, begünstigt durch Fremdwährungseinflüsse oder eine aggressive Preisstrategie unserer Wettbewerber, kann sich negativ auf unsere Bruttomarge auswirken und damit unsere Ertragskraft schwächen. Wir entgegnen diesem Trend durch eine Optimierung unserer Fertigungsprozesse und Fertigungstiefe sowie durch die Entwicklung innovativer Produkte, deren Qualitätsstandard und Kundennutzen sich von dem unserer Wettbewerber abhebt. Wir vermarkten unsere Produkte weltweit. Politische Krisen, verbunden mit Sanktionen und Liefersperren in einzelne Länder, können unseren Auftragseingang und Umsatz negativ beeinflussen. Andererseits sind wir gerade aufgrund unserer weltweiten Präsenz von ausschließlich regional begrenzten politischen Entwicklungen nur eingeschränkt betroffen, so dass eine substanzielle Ertragsgefährdung aufgrund der Veränderung politischer Rahmenbedingungen weniger wahrscheinlich ist. Wir sind bei der Herstellung unserer Produkte auf die Lieferfähigkeit wichtiger Lieferanten angewiesen. Wir entgegnen diesem Risiko mit einer sorgfältigen Lieferantenauswahl und der Vermeidung einer singulären Abhängigkeitsbeziehung. Finanzwirtschaftliche Risiken: Die fortgesetzte Internationalisierung unserer Absatzmärkte führt tendenziell zu einer stärkeren Abwicklung unserer Geschäfte in Fremdwährung. Wechselkursschwankungen bezogen auf diese Fremdwährungen können unsere Ertragslage beeinträchtigen. Wir behalten uns daher vor, potentielle Risiken durch den Abschluss von Sicherungsgeschäften auf Projektbasis abzusichern. 2. Chancenbericht Überdurchschnittliche Chancen sehen wir weiterhin in den Wachstumsmärkten in Asien, für die wir mit einem sich fortsetzenden Wachstum und guten Absatzperspektiven auch für die an 2014 anschließenden Geschäftsjahre rechnen. Darüber hinaus eröffnen uns Produktinnovationen erfolgsversprechende neue Möglichkeiten. 3. Gesamtaussage Nach wie vor bleibt die Bruker Elemental GmbH aufgrund ihres breiten Produktspektrums in hoher Qualität und über ihre Innovationskraft sehr gut für die Zukunft gerüstet. Um dies auch weiterhin zu gewährleisten, investieren wir, wie bereits in den Vorjahren, einen beträchtlichen Teil unseres Budgets in Forschung und Entwicklung sowie in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Ebenso setzen wir die kontinuierliche Verbesserung unserer Prozesse im Produktions- und Logistikbereich sowie die stetige Erneuerung unserer Produktpalette konsequent fort. Von den relevanten Beschaffungsmärkten erwarten wir für den Prognosezeitraum 2015 keine wesentlichen Änderungen.
Kalkar, 21. Dezember 2015 Florian Holler, Geschäftsführer Matthias Schäfer, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014BRUKER ELEMENTAL GMBH, KALKARAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014BRUKER ELEMENTAL GMBH, KALKARA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB erstellt. 2. Geschäftszweige Die Gesellschaft betreibt im Wesentlichen folgende Geschäftszweige: - Entwicklung, - Herstellung und - Vertrieb von Analysegeräten aller Art. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. 1.2 Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Die Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 5 Jahren zugrunde. Geschäfts- oder Firmenwert Der Geschäftswert wurde in Höhe des Betrages angesetzt, um den die für die Übernahme von Bruker Juwe GmbH, Kalkar, bewirkte Gegenleistung den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände abzüglich der Schulden überstieg. Der Geschäftswert wurde planmäßig auf die Geschäftsjahre verteilt. Die Nutzungsdauer wurde aus Gründen der Bewertungsstetigkeit weiterhin mit 15 Jahren angesetzt. Sachanlagen Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden ausschließlich linear abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden ausschließlich linear abgeschrieben Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 150,00 werden wurden bis zum Jahre 2011 im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird gem. § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, welcher über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Seit dem Jahr 2012 werden Anlagegüter mit Anschaffungskosten von nicht merh asl EUR 410,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder wegen nachhaltiger Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die steuerlich aktivierungspflichtigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Fertige Erzeugnisse sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Geleistete Anzahlungen sind zu den Nennwerten ausgewiesen, Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind ungeachtet des Vorsichtsprinzips mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sind zum verrechenbaren Rückzahlungsbetrag angesetzt. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten werden zum Devisenkassamittelkurs des Buchungstages. Wertveränderungen zum Bilanzstichtag werden bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgswirksam erfasst. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Rückstellungen Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
4. Verbindlichkeiten 4.1 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel. Verbindlichkeiten, die durch Pfand- oder ähnliche Rechte besichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Angaben bei Anwendung des Umsatzkostenverfahrens 1.1 Materialaufwand Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr 2014 EUR 10.245.526,36 (i.Vj.: EUR 11.264.213,96). 1.2 Personalaufwand Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2014 EUR 12.663.479,31 (i.V.: EUR 12.549.285,78). Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 218 (i.Vj.: 255) Angestellte in der Gesellschaft beschäftigt. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 591 bis 2016. 3. Gesellschaftsorgane 3.1 Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Herr Dr. Klaus Gohlke (bis 23.11.2015), Herr Andreas Stefan Kunz (bis 23.11.2015), Herr Florian Holler (ab 23.11.2015), Herr Matthias Schäfer (ab 23.11.2015). 3.2. Gesamtbezüge der Organmitglieder Da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat und sich demnach die Bezüge aus der Angabe nach § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a HGB ableiten lassen, wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Konzernzugehörigkeit Angabe von Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft des größten Konsolidierungskreises und des Mutterunternehmens des kleinsten Konsolidierungskreises Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bruker Bioscience Corp., USA als Mutterunternehmen mit dem größten Konsolidierungskreis und der Bruker AXS GmbH, Karlsruhe als Mutterunternehmen mit dem kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen. F. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB
Bruker Elemental GmbH, Kalkar Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014
Kalkar, 21. Dezember 2015 Florian Holler, Geschäftsführer Matthias Schäfer, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bruker Elemental GmbH, Kalkar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 21. Dezember 2015 Rödl
& Partner GmbH
Fischl, Wirtschaftsprüfer Schröder, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendungsbeschluss Die Gesellschafterversammlung stellte am 11.01.2016 den Jahresabschluss zum 31.12.2014 fest und beschloss den Vortrag des Jahresüberschusses auf neue Rechnung. |
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