Hörsysteme Biermann GmbH

Kastanienallee 106, 45127 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 7598
Vorher
Scheinhardt Hörgeräte GmbH
Eingetragen
13.4.1988
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfEinzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Handel mit und die Anpassung von Hörgeräten sowie der Handel mit Hörgerätezubehör.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hörsysteme Biermann GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 23.646,00 56.424,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.195,50 3.246,00
II. Sachanlagen 19.850,50 24.501,00
III. Finanzanlagen 2.600,00 28.677,71
B. Umlaufvermögen 162.047,23 131.213,97
I. Vorräte 26.487,88 33.401,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 49.740,89 60.532,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 21.204,74 21.104,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 85.818,46 37.279,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.338,35 2.434,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 866,30 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 188.897,88 190.072,68

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 5.244,25
I. gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Verlustvortrag 20.355,75 22.794,21
III. Jahresfehlbetrag 6.110,55 -2.438,46
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 866,30 0,00
B. Rückstellungen 95.572,56 112.687,00
C. Verbindlichkeiten 8.435,31 6.242,95
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 8.435,31 6.242,95
D. Rechnungsabgrenzungsposten 84.890,01 65.898,48
Bilanzsumme, Summe Passiva 188.897,88 190.072,68

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Hörsysteme Biermann GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Rückdeckungsansprüche gegen Lebensversicherungen werden zum geschäftsplanmäßigen Deckungskapital der Versicherungsgesellschaft bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Sie werden pauschal mit einem, einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Es wurde die Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) zu Grunde gelegt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

- durchschnittlicher Marktzins von 5,15% für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

- Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein einmaliger außerordentlicher Aufwand aus der Erhöhung der Rückstellung in Höhe von 16.989,00 Euro. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen in Höhe von 135.216,00 Euro wurde mit dem beizulegenden Zeitwert der entsprechenden Ansprüche der Rückdeckungsversicherung verrechnet. Der beizulegende

Zeitwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 55.539,00 Euro entspricht dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital und damit den Anschaffungskosten. Bei den Zinsen und sonstigen Aufwendungen erfolgte eine Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen in Höhe von 21.379,29 Euro.

Überschuldung

In der Bilanz ist ein nicht durch das Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von € 866,30 (Vorjahr € 0,00) ausgewiesen. Eine Überschuldung der Gesellschaft liegt nicht vor, da im Anlagevermögen entsprechende stille Reserven vorhanden sind.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Markus Biermann, Essen

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2010 - 31.12.2010

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.204,74 EUR.

1.1.2009 - 31.12.2009

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.104,05 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.09.2011 festgestellt.

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