Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Hawanger Käsegenuss GmbH
Ringstraße 30, 87749 Hawangen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Fischer seit 13.8.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
LM-Invest AG | 50.00% |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hawanger Käsegenuss GmbHHawangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft Die Hawanger Käsegenuss GmbH ist ein Joint Venture der beiden Gesellschaften Allgäu Milch Käse eG, Kimratshofen und der mit der Molkerei Züger AG, Oberbüren / CH verbundenen Gesellschaft LM-Invest AG. Die Gesellschaft stellt am Standort Hawangen in einer von der Allgäu Milch Käse eG angemieteten Immobilie mit eigenen Anlagen industriellen Käse her. Der Großteil des Umsatzes wird mit Kunden im Inland erzielt. Für unsere Geschäftsentwicklung ist die verfügbare Milchmenge und -qualität sowie die Milchpreisentwicklung eine wesentliche Größe sowie daneben der private Konsum und die Entwicklung der Nachfrage nach Milchprodukten. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der private Konsum stieg im Inland im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt leicht an. Ursächlich hierfür war auch der weitere Rückgang der Inflation. Allerdings war erneut ein Anstieg der Verbraucherpreise zu verzeichnen, was sich auch auf Milchprodukte auswirkte. In Richtung der deutschen Verbraucher hat Käse in Selbstbedienung (SB), Sahne, Speisequark und Jogurt im vergangenen Jahr gute Absatzzahlen erzielt. Besonders die Käseproduktion und der SB-Abverkauf sind außerordentlich gut gelaufen (+ 2,7 %). Butter erzielte im Jahresverlauf mit fast 2,40 Euro/Päckchen hohe Preise. Die Verkäufe von Butter fielen in den ersten elf Monaten von 2024 um 3,4 % niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Sie waren aber höher als 2023 um die gleiche Zeit. Nicht so stark liefen hingegen die Produkte Trinkmilch und Mischstreichfette. Hier war der Abverkauf niedriger als im Vorjahr 2023. Bei Konsummilch ging der Absatz zwar um 0,6 % zurück, aber damit war der Abwärtstrend schwächer als in den Vorjahren. Die Zahlen der Milchkühe und deren Halter sind weiter rückläufig. Durch den Zuchtfortschritt ist in der Vergangenheit der Strukturwandel meist mehr als aufgefangen worden. Aufgrund der hohen Milchpreise gibt es genug Anreize, die Milchmengen zu steigern. Dennoch lag die Milchmenge in Deutschland für 2024 nach der ZMP-Schnellberichterstattung (Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle) zuletzt mit - 0,5 % leicht unter dem Vorjahr. Ein Teil davon ist sicher auch auf die Verbreitung der für den Menschen ungefährlichen Blauzungenkrankheit bei Rindern zurückzuführen. Ein Blick auf die Entwicklung der Milchmengen in vielen EU-Nachbarstaaten zeigt, dass die Zeit der Steigerungen vielerorts vorbei ist. Auch letztes Jahr sind die Kosten nicht nur für die Landwirtschaft und Milchindustrie gestiegen. Das lag zum einen an den gestiegenen Lohnkosten, aber auch die Energiekosten sind immer noch nicht auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gesunken. Zum einen hat die Inflation die Preise insgesamt erhöht, zum anderen belastet neben der Preisthematik auch die stetig wachsende Bürokratie die Branche. 2.2. Umsatz und verarbeitete Milchmenge Im Geschäftsjahr 2024 konnte ein Umsatz von rd. EUR 67,6 Mio. erzielt werden. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um rd. 2,1 %. Die verarbeitete Milchmenge der Käserei lag im Jahr 2024 bei 107 Mio. l Milch und liegt damit signifikant über dem prognostizierten Bereich von ca. 82 Mio. l Milch. Im Jahr 2024 wurden 3.904 Fertiger gefahren, die Auslastung bezogen auf 5 Arbeitstage (4.056 Fertiger) betrug im Jahr 2024 96,3 % und lag damit über dem Vorjahresniveau von 90,8 % und somit über dem prognostizierten Bereich. 2.3 Investitionen Die abgeschlossenen Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf ein Investitionsvolumen von rd. TEUR 300. Hauptbestandteil war die Investition in die technischen Anlagen für die Foss FoodScan 2 mit rd. TEUR 72 und diverse in Bau befindliche Anlagen mit rd. TEUR 118. Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs 2024 betrugen insgesamt TEUR 1.220. 2.4. Finanzierung Zum Jahresende belaufen sich die Gesellschafterdarlehen noch auf TEUR 1.570 (Vorjahr: TEUR 6.570). Der Rückgang resultiert aus Tilgungsleistungen i.H.v. TEUR 5.000. Die Darlehen haben eine vorgesehene Laufzeit bis zum 1. August 2031. Feste Tilgungen sind nicht vorgesehen, sondern richten sich nach dem Geschäftsgang der Gesellschaft. Die wirtschaftliche Entwicklung und die damit einhergehende Stärkung des Eigenkapitals haben die außerordentliche Tilgungen erlaubt. Wesentliche Leasingverpflichtungen sowie Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten haben wir wie in den Vorjahren nicht getätigt. 2.5. Personal- und Sozialbereich Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 45 Mitarbeiter (Vorjahr: 42) zur Belegschaft der Hawanger Käsegenuss GmbH. Die Aufteilung ist wie folgt: 39 Vollzeitkräfte, 4 Teilzeitkräfte, 1 Auszubildende und 1 Geschäftsführer. Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und auch weiten Teilen im Angestelltenbereich an dem Manteltarifvertrag für das Molkerei- und Käsereigewerbe Schwaben, darüber hinaus bestehen in Einzelfällen abweichende einzelvertragliche Regelungen. In den Bereich Arbeitsschutz (u.a. Unfallschutz, Berufsunfälle) ergaben sich im Geschäftsjahr 2024 keine besonderen Vorkommnisse. Die Hygienekonzepte für alle Abteilungen wurden an die ständig sich ändernden rechtlichen Gegebenheiten angepasst. Weiter wurden Home-Office-Möglichkeiten geschaffen bzw. beibehalten, sowie Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. 2.6. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Die Diversifikation auf der Kundenseite wurde durch das Angebot neuer Produkte weiterentwickelt. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. EUR 1,0 Mio. verringert. Das Anlagevermögen ist bedingt durch die hohen planmäßigen Abschreibungen bei einem moderaten Investitionsvolumen um rd. EUR 0,9 Mio. zurückgegangen. Das Umlaufvermögen ist um rd. EUR 0,1 Mio. gegenüber dem Vorjahr gesunken. Im Umlaufvermögen bildet sich in den höheren Vorräten und Forderungen auch das gestiegene Marktpreisniveau ab. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rd. 37,3 % (Vorjahr: 40,0 %). Der Anteil der Warenvorräte in Höhe von EUR 2,7 Mio. (Vorjahr: EUR 2,6 Mio.) an der Bilanzsumme beträgt 14,8 % (Vorjahr: 13,3 %). Die Stichtagsliquidität beträgt rd. EUR 3,0 Mio. (Vorjahr: rd. EUR 3,0 Mio.). Auf der Passivseite hat sich das Fremdkapital absolut von EUR 12,4 Mio. auf EUR 8,7 Mio. verringert. Es wurden die Gesellschafterdarlehen um EUR 5,0 Mio. getilgt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um EUR 1,5 Mio. erhöht, während sich die sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 0,5 Mio. verringert haben. Das Eigenkapital beträgt rd. EUR 9,6 Mio. (Vorjahr: EUR 7,0 Mio.) und die Eigenkapitalquote damit 52,2 % (Vorjahr: 36,1 %). 3.2. Finanzlage Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Es bestehen per Stichtag 31. Dezember 2024 keine Bankdarlehen. Aufgrund des Bestands an liquiden Mitteln, der gewährten Gesellschafterdarlehen sowie der guten Ertrags- und Vermögenslage ist die Zahlungsfähigkeit derzeit unzweifelhaft.
3.3 Ertragslage Trotz erschwerter Rahmenbedingungen konnte das Jahresergebnis vom Vorjahr signifikant verbessert werden. Die Gesamtleistung hat sich insbesondere aufgrund höherer Auslastung um insgesamt 2,2 % erhöht, der Materialaufwand 2024 liegt mit 82,2 % unter dem Vorjahresniveau von 85,6 %. Der EBITDA im Jahr 2024 beträgt EUR 5,5 Mio. und liegt deutlich oberhalb des Vorjahresniveaus von EUR 3,9 Mio. Als Hauptgründe hierfür sind die Margenverbesserung und die Erhöhung der Auslastung anzuführen. Die Gesamtleistung hat sich um EUR 1,6 Mio. gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die bedeutsamen finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die untenstehenden Kennzahlen. Diese Indikatoren entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt:
Im Vergleich zur Prognose aus dem Vorjahr liegen die Umsatzerlöse deutlich oberhalb des prognostizierten Bereichs. Das Jahresergebnis 2024 liegt ebenfalls über den Erwartungen bzw. der Prognose aus 2023. Wir hatten mit einer deutlichen Verschlechterung des Jahresergebnisses gerechnet. Diese positive Entwicklung ist auf die bessere Einkaufspolitik zurückzuführen. 4. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung sowie Prognoseberichterstattung Die Hawanger Käsegenuss GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein adäquates Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Wesentliche Ertragsrisiken sehen wir in dem unverändert schwierigen Branchenumfeld mit einem weiterhin volatilen Milchpreis. Beschaffungs- und damit auch Absatzrisiken bestehen aber auch hinsichtlich Menge und Qualität der beziehbaren Milch. Der Krieg in der Ukraine hat unverändert erhebliche Auswirkungen auf die Marktbedingungen, die einen vor großen Herausforderungen stellen. Höhere Produktionskosten, mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften und Betriebsmitteln und teilweise auftretenden Lieferengpässen bei Vorleistungsprodukten wirken sich nachteilig auf die Wettbewerbsfähigkeit aus. Obgleich wir Erfolge in unserem Bestreben sehen, die Kundenbasis zu diversifizieren, kann nicht ausgeschlossen werden, dass nicht zuletzt aufgrund der ruinösen Preispolitik einiger Mitbewerber die Auslastung des Werks in Hawangen sich negativ entwickelt. Eine bewusste Annahme von nicht-vollkostendeckenden Aufträgen soll weiterhin vermieden. Vielmehr wird die Produktvielfalt erhöht und damit die Abhängigkeit von einzelnen Kundenaufträgen weiter vermindert. Ziel ist es die marktseitig gegebene Unsicherheit in den abzuschließenden Einkaufs- und Verkaufsverträgen zu berücksichtigen und zu minimieren. Chancen leiten sich aus dem Wandel von konventioneller Milch hin zu höherwertiger Milch (Regionale Milch, Bio-Milch und neu der vom LEH getriebenen Haltungsstufen Problematik.) ab. Inwieweit wir hier zukünftig als mittelständisches Unternehmen in unserer Region davon profitieren können, lässt sich zurzeit noch nicht abschließend beurteilen. Hierfür wird es auch entscheidend sein, im ausreichenden Umfang Bio-Milch und Haltungsstufen 3 + 4 Milch beziehen zu können. Aufgrund unserer hohen Eigenkapitalquote und der langfristigen Finanzierung über Gesellschafterdarlehen, die wir reduzieren konnten, sind die Zinsänderungsrisiken für uns überschaubar und planbar. Aufgrund unserer Einkaufs- und Absatzgebiete haben wir per Stichtag 31. Dezember 2024 keine wesentlichen Währungsrisiken. Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht gerade in der Milchbranche eine grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse. Wir planen aus heutiger Kenntnis für 2025 mit einer verarbeiteten Milchmenge in Höhe von ca. 91 Mio. Liter und rechnen daher mit einer sinkenden Auslastung. Gerade in der Molkereibranche ist eine Jahresumsatzprognose mit sehr großen Unsicherheiten behaftet. Wir gehen trotz steigender Marktpreise aufgrund der geplanten geringeren Auslastung davon aus, das Umsatzniveaus aus dem Jahr 2024 nicht zu erreichen. Grundsätzlich erwarten wir ein anhaltend schwieriges Geschäftsumfeld und beurteilen die wirtschaftliche Entwicklung im Molkereigewerbe in den für uns relevanten Märkten insbesondere bezüglich der Deckungsbeiträge verhalten. Wir rechnen aber dennoch aufgrund deutlich verbesserten Einkaufsbedingungen gegenüber dem Vorjahr mit einem weiteren Anstieg beim Rohgewinnaufschlagsatz und schlussendlich mit einem höheren Rohertrag. Daher rechnen wir für 2025 mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserten EBITDA bzw. Jahresergebnis. Unterschrift der Geschäftsführung
Hawangen, den 24. April 2025 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeErworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBeim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur BilanzAnlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu Forderungen gegenüber GesellschafternDer Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 1.481.148,85 (Vorjahr: EUR 527.765,94). Diese sind in der Position "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" enthalten. Sonstige VermögensgegenständeIn den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen: Vorsteuer im Folgejahr abziehbar EUR 45.110,23 (Vorjahr: EUR 61.575,70). Angaben zu den RückstellungenDie Rückstellungen sind insbesondere für Verpflichtungen gegenüber Firmen mit ausstehenden Rechnungen, Mitarbeitern (Überstunden, Urlaub) sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet. Angaben zu den Verbindlichkeiten und den Restlaufzeiten
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 4.134.684,13 (Vorjahr: EUR 9.108.312,37). Davon werden EUR 2.564.684,13 (Vorjahr: EUR 2.538.312,37) als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und EUR 1.570.000,00 (Vorjahr: EUR 6.570.000,00) unter den sonstigen Verbindlichkeiten (resultierend aus Darlehen) ausgewiesen. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenWesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Rahmen des Mietvertrags für die Betriebsräumlichkeiten in Hawangen bis zum 01.04.2027 i.H.v. TEUR 40 p.a. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der GeschäftsführerWährend des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Michael Fischer, Molkereimeister Die Geschäftsführerbezüge werden unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Gesellschafter haben folgende - von der Geschäftsführung vorgeschlagene - Gewinnverwendung beschlossen: Der Jahresüberschuss i.H.v. EUR 3.075.496,77 wird in die Gewinnrücklagen eingestellt. Unterschrift der Geschäftsführung
Hawangen, den 24. April 2025 sonstige Berichtsbestandteile
Hawangen, den 24.04.2025 gez. Michael Fischer, Geschäftführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.04.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hawanger Käsegenuss GmbH, Hawangen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hawanger Käsegenuss GmbH, Hawangen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hawanger Käsegenuss GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - erlangen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, 25. April 2025 KAISER
& SOZIEN GmbH
Manuel Philipp, Wirtschaftsprüfer Siegried Köpfer, Wirtschaftsprüfer |
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