Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 16845
Eingetragen
18.2.1999
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Vermittlung und Vertrieb von Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen, Zubehör und Handelswaren sowie Betrieb von Reparaturwerkstätten und Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hannes Ruf
seit 7.1.2025
Prokura
Lukas Heiner Ruf
seit 7.1.2025
Geschäftsführer
Joachim Fellner
seit 16.7.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

86720 Nördlingen
780.000 €
39.00%
86720 Nördlingen
580.000 €
29.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Abel+Ruf GmbH

Nördlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Allgemein

Die Abel+Ruf GmbH ist eine mittelständische Gesellschaft. Sie betreibt an den Standorten Nördlingen, Donauwörth und Dillingen je ein Autohaus. Die Gesellschaft ist seit 1999 Vertreter für die Marke Mercedes-Benz.

Die Gesellschaft tätigt den Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen und deren Teile und erbringt Service- und Reparaturleistungen für Kraftfahrzeuge in den bestehenden Werkstätten.

Das Jahr 2023 war das 25. Geschäftsjahr der Abel+Ruf GmbH.

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Im gesamten Kfz-Gewerbe verharrte die Ertragslage 2022 und 2023 im angespannten Bereich. Die Abel+Ruf GmbH konnte sich auch im Jahr 2023 trotz des starken Wettbewerbsdrucks behaupten.

Umsatzentwicklung

Der Gesamtumsatz betrug im Jahr 2023 TEUR 81.565 gegenüber TEUR 91.002 im Vorjahr, das einem Rückgang von 10% entspricht.

Die wichtigsten Sparten haben sich beim Umsatz wie folgt entwickelt:

Gebraucht- und Vorführwagen -21%, Neuwagen -20%, Service Reparatur +17%, Ersatzteile und Zubehör +6%. Wie in den Vorjahren trägt der Service- und Teilebereich maßgeblich zur Rendite des Autohauses bei. Der Rückgang in der Sparte Neuwagen ist durch die Ausgliederung des operativen Lkw Neuwagengeschäfts in eine eigene Gesellschaft und der Einführung des Agenturhandels im Pkw und Transporter Neuwagengeschäft zu erklären.

Neben der Konzentration auf die ertragsreichen Sparten trugen herstellerseitige Maßnahmen und weiterhin konsequente Kostenoptimierung in unserem Unternehmen zum Ergebnis bei.

Investitionen

Alle notwendigen Reparaturen und Ersatzinvestitionen im Bereich der Gebäude und Anlagen wurden ausgeführt.

Der Bestand an Vorführwagen im Anlagevermögen hat sich auf TEUR 8.592 (TEUR 10.732) verringert.

Die Abschreibungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt TEUR 2.583 (TEUR 1.851).

Finanzierungsmaßnahmen

Sämtliche Finanzierungen konnten aus Eigenmitteln bzw. im Rahmen der vorhandenen Kreditlinien durchgeführt werden.

Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum Stichtag wie folgt dargestellt:

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Angestellte 115 113
Gew. Arbeitnehmer 52 52
Teilzeitkräfte 50 54
Auszubildende 67 65

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

2. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

31.12.2023 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Vermögen
Anlagevermögen 13.101 30,32% 15.455 36,43% -2.354 -15,23%
Vorräte 9.213 21,32% 10.125 23,87% -912 -9,01%
Forderungen 19.584 45,32% 15.229 35,90% 4.355 28,60%
Flüssige Mittel 1.118 2,59% 1.461 3,44% -343 -23,48%
RAP 200 0,46% 155 0,37% 45 29,03%
43.216 100,00% 42.425 100,00% 791 1,86%
31.12.2023 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Kapital
Eigenkapital 27.233 63,02% 23.993 56,55% 3.240 13,50%
Rückstellungen 1.682 3,89% 2.627 6,19% -945 -35,97%
Verbindlichkeiten 14.301 33,09% 15.805 37,25% -1.504 -9,52%
43.216 100,00% 42.425 100,00% 791 1,86%

Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 63,02% (Vorjahr 56,55%).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Abel+Ruf GmbH zum 31.12.2023 beinhalten Forderungen gegenüber der Abel+Ruf LM GmbH & Co KG in Höhe von 8.378 T€ (5.891 T€).

Sämtliche erkennbare Risiken und Verluste sind über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Dies gilt insbesondere auch für den Gebrauchtwagen- und Forderungsbestand.

Finanzlage

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets unter Ausnutzung des Skontoabzuges und der Fälligkeitsfristen durch Zahlung fristgerecht erfüllt.

Der Cashflow errechnet sich für das Jahr 2023 wie folgt:

31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Jahresüberschuss nach Steuern 3.239,73 4.583,41
+ Abschreibungen auf das Anlagevermögen 2.148,32 1.540,51
Cashflow 5.388,05 6.123,92

Ertragslage

Die Gesellschaft handelt als Vertreter der Mercedes-Benz Group AG und vertreibt die Neufahrzeuge in deren Namen und auf deren Rechnung. Deshalb weisen die Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz nur die Erträge, nicht die Umsätze aus diesen Vermittlungen aus.

Im Geschäftsjahr 2023 errechnete sich der Jahresüberschuss wie folgt:

31.12.2023 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Gesamtleistung 81.589,42 100,00% 91.120,17 100,00% -9.530,75 -10,46%
Ergebnis nach Steuern 3.326,77 4,08% 4.669,88 5,12% -1.343,11 -28,76%
Jahresüberschuss 3.239,73 3,97% 4.583,41 5,03% -1.343,68 -29,32%

Berechnung der Eigenkapitalrendite

Jahresergebnis 31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
vor Steuern 4.481,52 6.487,75
Eigenkapital 27.233,11 23.993,39
Eigenkapitalrendite 16,46% 27,04%

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Das gesamte Verkaufsgebiet ist gut strukturiert, allerdings besteht weiterhin Bedarf an der Intensivierung der Bearbeitung der Verkaufsgebiete durch die Verkäufer.

Die regionale Marktbearbeitung sehen wir weiterhin als wesentlichen Erfolgsfaktor für die Zukunft. Ergänzt wird dies durch den Aufbau der internetgestützten Kundenansprache. Dies wird insbesondere im Gebrauchtwagenverkauf und im Verkauf von Vorführwagen zukünftig noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Weiterhin überprüfen wir in allen Sparten die Einbindung von digitalen und KI-gestützten Lösungen zur Steigerung der Effizienz und Optimierung der Prozesse.

Die Optimierung der Standorte ist weiterhin mit Investitionen in Anlagen und Gebäude verbunden.

Zur zukunftsfähigen und qualitativen Weiterentwicklung des Unternehmens setzt die Abel+Ruf GmbH mit einer Ausbildungsquote von 24% verstärkt auf die Entwicklung und Ausbildung eigener Mitarbeiter.

Wir werden unsere Organisation weiter optimieren und auf die Zukunft in einem anspruchsvollen Umfeld ausrichten.

3. Hinweise auf Risiken bei der künftigen Entwicklung

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Die Abel+Ruf GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können.

Durch konsequentes Forderungsmanagement versuchen wir Ausfallrisiken bei Finanzierungs- und Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Wir handeln in einem Markt, der in das Stadium der Sättigung eingetreten ist. Der daraus resultierende Verdrängungswettbewerb macht es fortwährend schwieriger, die gewünschte Ertragslage zu erreichen. In dem unverändert schwierigen Branchenumfeld sehen wir daher nach wie vor grundsätzliche Ertragsrisiken. Auf Grund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung sehen wir derzeit keine Zinsänderungsrisiken.

Die von uns getätigten Auslandsgeschäfte rechnen wir generell auf Euro-Basis ab, damit keine Währungsrisiken bestehen.

Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben sich u.a. aus der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der globalen Wirtschaft. Insbesondere der weitere Verlauf des russisch-ukrainischen Konflikts sowie wirtschafts- und geopolitische Spannungen könnten die makroökonomischen Rahmenbedingungen spürbar eintrüben.

4. Sonstige Angaben, insbesondere Chancen bei der künftigen Entwicklung

Wir gehen in der Sparte Service davon aus, dass wir die Werkstattauslastung auch in diesem Jahr auf einem angemessenen Niveau halten, wenngleich der starke Wettbewerb eine Eintrübung im Service nach wie vor befürchten lassen. Durch umfangreiche Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen versuchen wir dem entgegenzuwirken.

Aufgrund der Lage unserer heimischen Wirtschaft und der personellen Stabilität, rechnen wir damit, dass der Umsatz der Neufahrzeug Sparten Pkw und Transporter auf Grund der strategischen Umstrukturierung zum Agentenmodell der Mercedes-Benz Group AG das Vorjahresniveau nicht erreicht, aber dennoch ein angemessenes Niveau erzielt. Durch die Ausgliederung der Vertriebssparte Lkw in eine rechtlich selbstständige Vertriebsorganisation in Zusammenarbeit mit drei weiteren Mercedes-Benz Vertretern zum 01.07.2022 hat sich der Vermittlungsumsatz im Vergleich zu den Vorjahren verringert, doch das Ertragspotential durch Synergieeffekte erhöht.

Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen bis zur Bilanzerstellung bestätigen diese Annahmen.

Bis zum Tag der Bilanzerstellung haben sich unsere Ansätze bestätigt, dass wir im Jahr 2024 sowohl im Umsatz als auch im Betriebsergebnis die Werte des Jahres 2023 annähernd erreichen werden.

Der Lagebericht beinhaltet Aussagen und Angaben, die auf die Zukunft gerichtet sind und auf Annahmen, Erwartungen und Schätzungen der Unternehmensleitung beruhen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen und Angaben basieren auf Umständen, die der Unternehmensleitung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes bekannt waren.

Obwohl die Unternehmensleitung annimmt, dass die diesen Aussagen und Angaben zu Grunde liegenden Annahmen und Erwartungen realistisch sind, kann nicht gewährleistet werden, dass sich diese auch als richtig erweisen werden. Die Annahmen und Erwartungen können Risiken und Unsicherheiten beinhalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse nicht nur unwesentlich von den auf die Zukunft gerichteten Aussagen und Angaben abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören insbesondere Veränderungen im wirtschaftlichen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinssatzschwankungen, die Einführung von Konkurrenzprodukten oder die mangelnde Akzeptanz eigener (Neu-) Produkte und Dienstleistungen sowie eventuelle Änderungen in der Geschäftsstrategie.

 

Nördlingen, im Juni 2024

gez. Hannes Ruf

gez. Joachim Fellner

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 13.101.114,18 15.455.070,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.798,00 9.178,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.798,00 9.178,00
II. Sachanlagen 12.504.346,59 14.165.471,33
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.177.150,00 1.341.800,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.510.875,59 1.218.673,33
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.140.627,00 812.192,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 8.675.694,00 10.792.806,00
III. Finanzanlagen 571.969,59 1.280.421,28
1. Beteiligungen 56.400,00 56.400,00
2. sonstige Ausleihungen 515.569,59 1.224.021,28
B. Umlaufvermögen 29.914.824,95 26.815.215,80
I. Vorräte 9.213.061,09 10.124.868,37
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 0,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 9.213.061,09 10.124.868,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.584.100,05 15.229.179,81
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.073.791,34 12.314.185,01
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.223.781,24 297.488,92
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.286.527,47 2.617.505,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.117.663,81 1.461.167,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 199.742,26 155.110,83
Aktiva 43.215.681,39 42.425.397,24

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 27.233.114,57 23.993.387,56
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 200.000,00 200.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 200.000,00 200.000,00
III. Gewinnvortrag 21.793.387,56 17.209.973,10
IV. Jahresüberschuss 3.239.727,01 4.583.414,46
B. Rückstellungen 1.681.752,46 2.627.347,69
1. Steuerrückstellungen 0,00 615.838,55
2. sonstige Rückstellungen 1.681.752,46 2.011.509,14
C. Verbindlichkeiten 14.300.814,36 15.804.661,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.407.657,95 4.201.680,63
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 754.411,60 771.724,28
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.475.020,45 5.062.739,37
4. sonstige Verbindlichkeiten 6.663.724,36 5.768.517,71
davon aus Steuern 1.876.362,29 1.053.396,55
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 16.655,78 15.209,26
Passiva 43.215.681,39 42.425.397,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 81.565.416,82 91.002.166,16
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 24.000,00 118.000,00
3. sonstige betriebliche Erträge 672.553,20 383.626,96
4. Materialaufwand 53.868.399,45 61.563.350,22
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 51.745.673,92 59.547.737,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.122.725,53 2.015.612,67
5. Personalaufwand 14.037.699,01 14.013.246,31
a) Löhne und Gehälter 11.883.725,78 11.943.052,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.153.973,23 2.070.194,22
6. Abschreibungen 2.582.657,62 1.851.269,47
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.148.320,60 1.540.510,42
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 434.337,02 310.759,05
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.134.867,65 7.902.902,69
8. Erträge aus Beteiligungen 928.192,32 295.593,34
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 12.865,52 1.900,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 146.677,23 141.163,03
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 39.071,67
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 39.071,67
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 244.562,10 84.856,37
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.154.744,82 1.817.870,70
14. Ergebnis nach Steuern 3.326.774,44 4.669.882,06
15. sonstige Steuern 87.047,43 86.467,60
16. Jahresüberschuss 3.239.727,01 4.583.414,46

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Abel+Ruf GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB, in der Fassung des BilMoG, angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Abel+Ruf GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Nördlingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Augsburg
Register-Nr.: HRB 16845

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Ab dem 01.01.2018 werden bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens im Wert bis Euro 800,00 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Bei den Ersatzteilen wird die schlechte Sortierung und die Ungängigkeit insoweit berücksichtigt, dass von den Durchschnittspreisen Abschläge - entsprechend der Lebensdauer bzw. der Umschlaghäufigkeit - gemacht werden.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Darlehen an Kunden in Höhe von T€ 516 (Vorjahr T€ 1.224) wurden aus den Forderungen aus Lieferungen im aktuellen Wirtschaftsjahr in den Bereich sonstige Ausleihungen umgegliedert.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Bruttoanlagespiegel 31.12.2023
Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Umbuchungen 2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 810.148,69 249.546,02 69.228,33 -221.814,02
Immaterielle Vermögensgegenstände 810.148,69 249.546,02 69.228,33 -221.814,02
II. Sachanlagen
1. Gundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.229.889,13 0,00 2.166,16 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.856.643,01 452.284,38 91.338,55 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.528.290,14 407.812,80 393.965,41 221.814,02
4. Geschäfts- und Vorführwagen 11.645.186,10 8.561.744,92 10.463.747,01 0,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 20.260.008,38 9.421.842,10 10.951.217,13 221.814,02
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen Raiffeisenbank Ries eG 56.400,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 1.547.051,41 250.000,00 977.509,72 0,00
Finanzanlagen 1.603.451,41 250.000,00 977.509,72 0,00
Gesamt 22.673.608,48 9.921.388,12 11.997.955,18 0,00
Bruttoanlagespiegel 31.12.2023
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibungen zum 01.01.2023
EUR
Abschreibungen 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 768.652,36 800.970,69 12.099,00 69.215,33
Immaterielle Vermögensgegenstände 768.652,36 800.970,69 12.099,00 69.215,33
II. Sachanlagen
1. Gundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.227.722,97 888.089,13 164.648,00 2.164,16
2. technische Anlagen und Maschinen 3.217.588,84 1.637.969,68 160.072,12 91.328,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.763.951,55 2.716.098,14 301.055,82 393.829,41
4. Geschäfts- und Vorführwagen 9.743.184,01 852.380,10 1.510.445,66 1.295.335,75
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 18.952.447,37 6.094.537,05 2.136.221,60 1.782.657,87
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen Raiffeisenbank Ries eG 56.400,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 819.541,69 323.030,13 0,00 19.058,03
Finanzanlagen 875.941,69 323.030,13 0,00 19.058,03
Gesamt 20.597.041,42 7.218.537,87 2.148.320,60 1.870.931,23
Bruttoanlagespiegel 31.12.2023
Umbuchungen 2023
EUR
kumulierte Abschreibungen zum 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 743.854,36 24.798,00 9.178,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 743.854,36 24.798,00 9.178,00
II. Sachanlagen
1. Gundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.050.572,97 1.177.150,00 1.341.800,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.706.713,25 1.510.875,59 1.218.673,33
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.623.324,55 1.140.627,00 812.192,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 0,00 1.067.490,01 8.675.694,00 10.792.806,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 6.448.100,78 12.504.346,59 14.165.471,33
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen Raiffeisenbank Ries eG 0,00 0,00 56.400,00 56.400,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 303.972,10 515.569,59 1.224.021,28
Finanzanlagen 0,00 303.972,10 571.969,59 1.280.421,28
Gesamt 0,00 7.495.927,24 13.101.114,18 15.455.070,61

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Urlaubs- und Saldenrückstellung 911.164,68 EUR
Rückstellung für Gewährleistungen 308.823,52 EUR
Sonstige Rückstellungen 461.764,26 EUR
1.681.752,46 EUR

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.040.000,00.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Forderungen 0,00 EUR
Verbindlichkeiten 426.850,00 EUR

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften TEUR 601,25.

Aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit und der Einschätzung der zukünftigen Zahlungsfähigkeit der durch die Haftungsübernahme begünstigten Gesellschaften wird mit einer Inanspruchnahme der Haftung zurzeit nicht gerechnet.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und Betrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 und 3 a HGB

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art: Mietverträge

Zweck: Beschaffung liquider Mittel für weitere Investitionen

Aus obigen Mietverträgen bestehen Verpflichtungen jährlich in Höhe von TEUR 2.223.

Risiken ergeben sich aus der Verpflichtung zur Zahlung der Miete.

Die Vorteile bestehen in der Streckung der Liquiditätsbelastung und einer flexiblen Immobiliennutzung.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
in Tsd. Euro
Umsatzerlöse Handel 52.136
Umsatzerlöse Service 28.727
Sonstige Umsatzerlöse 702

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das laufende Jahr in Höhe von EUR 1.193.891,56; im Vorjahr waren dies EUR 1.817.843,77.

Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:

Herr Hannes Ruf, Diplom-Betriebswirt, Nördlingen

Herr Joachim Fellner, Diplom-Betriebswirt BFC, Nördlingen

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angaben der Geschäftsführervergütung sind unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname Anteilshöhe Jahresüberschuss Eigenkapital
Truck Vertrieb Mittelbayern GmbH & Co. KG Sitz der Gesellschaft ist Ingolstadt. 25 % 928.192,32 € 200.000 €

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023
Angestellte 115
Gewerbliche Arbeitnehmer 52
Teilzeitkräfte 20
Geringfügig Beschäftigte 30
Auszubildende 67

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 217 zuzüglich 67 Auszubildende.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 3.239.727,01.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von Euro 25.033.114,57 der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden Euro 25.033.114,57 vorgetragen.

Honorar des Abschlussprüfers

Die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers.

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt TEUR 45 und gliedert sich wie folgt:

a) Abschlussprüfung TEUR 26
b) Steuerberatungsleistung TEUR 19

 

Nördlingen, im Juni 2024

gez. Hannes Ruf

gez. Joachim Fellner

Verbindlichkeitenspiegel
Restlaufzeit von
Gesamtbetrag
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
gesicherte Beträge
EUR
Art und Form der Sicherheit
a) Kreditinstitute 2.407.657,95 1.374.022,60 1.033.635,35 0,00 1.040.000,00 Sicherungsübereignung/ Forderungsabtretung
b) erhaltene Anzahlungen 754.411,60 754.411,60
Verbindlichkeiten aus 4.475.020,45 4.475.020,45
c) Lieferungen und Leistungen
d) sonstige Verbindlichkeiten 6.663.724,36 6.663.724,36
14.300.814,36 13.267.179,01 1.033.635,35 0,00 1.040.000,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Abel+Ruf GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Abel+Ruf GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nördlingen, 4. Juli 2024

Düll & Partner
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Gunther Düll, Wirtschaftsprüfer

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