Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 11116
Eingetragen
2.12.2011
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Planung, Projekt- und Bauleitung sowie Servicetätigkeiten im Bereich Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Weber
seit 28.8.2025
Geschäftsführer
Sascha Jansen
seit 1.3.2024
Prokura
Andre Dietrich
seit 1.3.2024
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 5 angezeigt

Germany
13.000 €
52.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CM-Montage GmbH

Hopsten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss 2023

 

Hopsten, 02.04.2024

1. Allgemeine Unternehmensinformationen

Die CM - Montage GmbH mit Hauptsitz in Hopsten- Halverde und den Niederlassungen in Magdeburg, Dörpen, Philippsthal und Meldorf realisiert komplexe Projekte der EMSR-Technik für Kunden aus dem industriellen Umfeld. Dabei werden Lösungen vom Konzept bis zur Übergabe inklusive des Engineerings realisiert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaft und Branche

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Die hohe Inflation, die gestiegenen Lohn- und auch Material- sowie Energiekosten erzeugen ein Umfeld von beträchtlichem Druck für die heimischen Unternehmen.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Im Vergleich zu größeren Mitbewerbern profitiert das Unternehmen von flexiblen Strukturen, die insbesondere die Auftraggeber zu schätzen wissen. In einem umkämpften Markt findet die CM-Montage GmbH im Laufe der Jahre immer mehr zu einer soliden Marktposition. Geschuldet wird dieser Erfolg ohne Frage der hohen Qualität der ausgeführten Arbeiten sowie der äußerst gewissenhaften Abwicklung der Projekte. Intern betreibt die CM-Montage GmbH ein ausgearbeitetes Kontrollsystem, um drohende Risiken minimieren und gleichzeitig Chancen nutzen zu können. Monatliche Berichterstattungen werden begleitet von Rückblicken der Vergangenheit, als auch von Planungen für die Zukunft unter Berücksichtigung aller zur Verfügung stehenden Ressourcen.

2.2. Geschäftsverlauf

Mit dem Auslaufen diverser Maßnahmen im Rahmen der globalen COVID-Pandemie wurde die pandemiebedingte Störung globaler Lieferketten durch die Verknappung von Roh- und Treibstoffen infolge des aufkommenden Ukrainekonflikts abgelöst.

Die Auftragslage hat sich gegenüber dem Jahr 2022 überdurchschnittlich verbessert.

Insbesondere durch mehrere Großprojekte hat sich der Umsatz deutlich erhöht.

Durch optimierte Abläufe innerhalb der Projektabwicklung konnte das Ergebnis ebenfalls verbessert werden.

Die Akquisition von erfahrenem Personal in 2022 erbrachte in 2023 den Erfolg und ermöglichten den deutlichen Leistungsanstieg.

Investitionen in neue IT-Hardware und deren Sicherheit, Engineering Tools sowie Spezialwerkzeuge sollen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der CM-Montage GmbH sicherstellen.

Branchenspezifisch wird es allerdings immer Schwankungen in der Auftragslage geben.

2.3. Lage

2.3.1 Ertragslage

Mit einer Gesamtleistung von 24.278 TEUR konnte im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich ein Leistungsanstieg von 6.355 TEUR erzielt werden. Die Leistungssteigerung resultiert aus dem stetigen Expansionskurs der letzten Jahre, der sich auch im Jahr 2023 weiter fortgesetzt hat. Neben den Umsatzerlösen von 25.229 TEUR setzt sich die Gesamtleistung aus einer Minderung des Bestands der teilfertigen Arbeiten von 951 TEUR zusammen.

Unter Berücksichtigung der Materialaufwendungen in Höhe von 14.438 TEUR, die sowohl die Beschaffung von Material als auch die Beschaffung von Fremdleistungen inkludieren, ergibt sich ein Rohertrag von 9.840 TEUR (ohne Berücksichtigung sonstiger betrieblicher Erträge 245 TEUR).

Die sonstigen Erträge, Personalkosten von 3.965 TEUR, Abschreibungen von 318 TEUR, sonstige betriebliche Aufwendungen von 2.901 TEUR, Zinserträge von 4 TEUR sowie sonstige Steuern von 15 TEUR bedingen schließlich ein EBIT von 2.890 TEUR.

2.3.2 Finanzlage

Im Hinblick auf die gestiegene Auftragslage beträgt der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.351 TEUR. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist gesichert. Die Kapitaldienstfähigkeit war zu jeder Zeit gegeben.

2.3.3. Vermögenslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich die Bilanzsumme auf 9.498 TEUR und hat sich somit nochmals um 624 TEUR im Vergleich zum Vorjahr erhöht (VJ. 8.874 TEUR).

Zum Stichtag betrugen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.978 TEUR und liegen somit 956 TEUR über dem Vergleichswert des Vorjahres mit 2.022 TEUR. Liquide Mittel konnten mit einem Wert von 1.885 TEUR bilanziert werden. Diese Werte setzen sich ausschließlich aus Bankguthaben und Kassenbeständen zusammen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Stichtag nicht.

Es wurden Steuerrückstellungen über 1.283 TEUR passiviert, als auch sonstige Rückstellungen in Höhe über 815 TEUR. Die CM-Montage GmbH weist insgesamt eine solide Vermögens- und Finanzstruktur auf.

3. Prognosebericht

Als Kerngeschäft wird sich das Unternehmen auch zukünftig auf den EMSR Markt und seine Stammkunden konzentrieren. Dank unseren engagierten Mitarbeitern und unserem breiten Spektrum konnten wir im Geschäftsjahr 2023 zudem neue Kunden gewinnen. Untermauert wird dieser steuerbare Prozess durch die Gegebenheiten, dass sich das Unternehmen als leistungsstarker und professioneller Partner mit einem Höchstmaß an Qualität und Verständnis für Preis und Leistung auf dem Markt behaupten konnte. Diese Attribute werden auch zukünftig eingesetzt, um weitere Marktanteile hinzuzugewinnen.

Über die Entwicklung des Jahres 2024 können zurzeit auf Basis der bestehenden Aufträge noch keine verlässlichen Prognosen abgegeben werden. Aufgrund der Fertigstellung mehrerer Projekte erwartet die Geschäftsführung einen niedrigeren Umsatz auf normalem Niveau. Die außerordentlich hohen Umsatzzahlen des Jahres 2023 werden nicht erzielt werden können, vielmehr werden sie eher dem Niveau von 2021 bzw. 2022 entsprechen. In diesen Jahren wurden Umsätze von TEUR 14,6 bzw. TEUR 10,7 bei einem Jahresüberschuss von TEUR 1.579 bzw. TEUR 450 erzielt. Wesentliche Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie sind nicht zu erwarten. Jedoch bleibt der Ukrainekonflikt und die damit zusammenhängenden Sanktionen ein Risiko. Die preissteigernden Faktoren sind planungsseitig bereits berücksichtigt worden.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikobericht

Als festen Bestandteil der Unternehmenssteuerung und der daraus resultierenden Unternehmensplanung verfügt die CM-Montage GmbH über ein explizit für diese Anforderungen erstelltes Kontrollsystem. Dieses ist zwingend notwendig, um sowohl Risiken als auch Chancen zu erkennen. Bei Handlungsbedarf kann individuell auf die Bedürfnisse eingegangen werden. Auch aus diesem Grunde verlangt die Geschäftsführung monatliche Berichtserstattung über laufende Projekte, welche dann gemeinsam zwischen Projektleitung und Controlling besprochen und analysiert werden.

Gerade im Bereich der Preissteigerungen, welche sich insbesondere auf den kompletten Aufwandsbereich der BWA als auch auf die Planzahlen auswirken, bewirken die erhöhten Betriebs- Energie- und Materialkosten einen erhöhten Aufwand. Im Branchenvergleich sollten hieraus allerdings keine Verzerrungen auftreten, da der gesamte Bausektor vor diesen Herausforderungen steht.

Nicht genutzte Kreditlinien garantieren Spielraum bei der Liquiditätsplanung. Langfristige Finanzierungen steuern möglichen Risiken durch Schwankungen in der Zinspolitik entgegen.

Der bekannte Fachkräftemangel hat auch die CM-Montage GmbH zum Handeln bewegt. Potenziellen Bewerbern, als auch dem bestehenden Personal gegenüber wird jedem Mitarbeiter die Möglichkeit zu Fort,- oder Weiterbildungen angeboten. Flache Hierarchien und ein familiäres Arbeitsklima in einer wertschätzenden Arbeitsatmosphäre binden langfristig die Mitarbeiter.

Bundesweit arbeitet die CM-Montage GmbH mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Kunden zusammen. Aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Geschäftsbeziehungen und dem angebotenen Leistungsportfolio sieht die Geschäftsführung beim Wegfall von einzelnen Geschäftsbeziehungen unter dem Gesichtspunkt der Risiken keinen bestandgefährdenden Einfluss.

4.2 Chancenbericht

Langjährige Kunden aus verschiedenen Branchen werden unser Kerngeschäft sichern.

Investitionen unserer Kunden insbesondere der Papierbranche und der Energiebranche werden positiv das Geschäft beleben.

Da Verlauf und Ausgang des Ukrainekonflikts weiterhin unsicher sind, wird nach wie vor mit steigenden Energie- und Rohstoffpreisen sowie verlängerten Lieferzeiten kalkuliert. Unterstützt wird die Geschäftsführung bei der Realisierung der festgesetzten Pläne effizienten Steuerungs- und Kontrollmechanismen, um erkennbaren Risiken zeitnah zu erkennen. So können Gegenmaßnahmen zeitnah getroffen und Risiken somit minimiert werden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 561.766,00 455.187,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.879,00 6,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.877,00 4,00
II. Sachanlagen 559.887,00 455.181,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 559.887,00 455.181,00
B. Umlaufvermögen 8.915.688,30 8.415.493,61
I. Vorräte 3.974.069,53 5.020.378,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.057.044,35 2.066.188,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.884.574,42 1.328.925,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.007,28 3.244,75
Aktiva 9.498.461,58 8.873.925,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.632.874,01 1.349.334,53
I. ausgegebenes Kapital 19.000,00 19.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. eigene Anteile -6.000,00 -6.000,00
II. Gewinnrücklagen -1.124.000,00 -1.124.000,00
III. Bilanzgewinn 2.737.874,01 2.454.334,53
davon Gewinnvortrag 704.334,53 875.224,72
B. Rückstellungen 2.097.944,98 1.155.451,21
C. Verbindlichkeiten 5.767.642,59 6.369.139,62
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.767.642,59 6.369.139,62
Passiva 9.498.461,58 8.873.925,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.085.757,92 8.387.050,44
2. Personalaufwand 3.964.621,25 3.430.128,25
a) Löhne und Gehälter 3.296.904,83 2.838.919,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 667.716,42 591.208,30
davon für Altersversorgung 1.363,40 1.352,38
3. Abschreibungen 318.198,39 234.302,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 318.198,39 234.302,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.901.369,88 2.461.772,50
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.504,11 360,64
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 171,11 370,37
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 856.740,92 668.546,40
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 800,00
8. Ergebnis nach Steuern 2.048.160,48 1.592.291,43
9. sonstige Steuern 14.621,00 13.181,62
10. Jahresüberschuss 2.033.539,48 1.579.109,81
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 704.334,53 875.224,72
12. Bilanzgewinn 2.737.874,01 2.454.334,53

Anhang

I. Allgemeines

Die CM-Montage GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB.

Jahresabschluss und Lagebericht werden von einem Abschlussprüfer geprüft.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 266 ff. und §§ 275 ff. HGB aufgestellt und gegliedert. Zusätzliche Angaben zu den einzelnen Posten gem. §§ 268, 277 HGB wurden überwiegend in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CM-Montage GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hopsten-Halverde
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Steinfurt
Register-Nr.: HRB 11116

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze des HGB aufgestellt.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten die sowohl nach steuerrechtlichen als auch nach handelsrechtlichen Vorschriften anzusetzenden aktivierungspflichtigen Beträge. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wurde auf betriebliche Erfahrungen abgestellt, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabe abgezogen.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 1-2 und Abs. 2a HGB aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Wertansätze werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Zinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken nach dem Niederstwertprinzip bewertet worden.

Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Zur Abgeltung der allgemeinen Risiken wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Durch die unterschiedlichen Wertansätze in der Handels- und Steuerbilanz sind per Saldo insgesamt € 9.295 (Abweichung € 30.983 x 30%) aktive latente Steuern entstanden. Das Ansatzwahlrecht für einen Überhang aktiver latenter Steuern wurde nicht in Anspruch genommen.

Das Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB.

Alle Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind grundsätzlich mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen (§ 253 Abs. 2 HGB).

Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen

Die Forderungen haben folgende Struktur:

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 T€ kleiner 1 Jahr
T€
größer 1 Jahr
T€
aus Lieferungen und Leistungen 2.978,2 2.978,2 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 78,8 78,8 0,0
Summe 3.057,0 3.057,0 0,0

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0 T€ (0,8 T€) enthalten.

2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Struktur:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 T€ kleiner 1 J.
T€
größer 1 Jahr
T€
erhaltene Anzahlungen 3.531,4 3.531,4 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.459,3 1.459,3 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 776,9 776,9 0,0
Summe 5.767,6 5.767,6 0,0

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 44,7 T€ (42,2 T€) und gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 7,8 T€ (8,2 T€) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,1 T€ (0,0 T€) enthalten.

Alle Verbindlichkeiten hatten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und waren nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

IV. Sonstige Angaben

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 276 jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 59. Davon entfallen auf Aushilfen 5; Geschäfterführer 2 und Auszubildende 3

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Geschäftsführer: Herr Martin Sachau, Frestedt, Kaufmann

Herr Wilfried Schröder, Neulehe, Kaufmann

Frau Ann-Christin Stermann, Hopsten, Kauffrau, ab 01.03.2024

Herr Sven-Henrik Stermann, Melle, Kaufmann, ab 01.03.2024

Jeweils zwei Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam, sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Befreiung gem. § 286 (4) HGB für die von § 285 Nr. 9a HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde Gebrauch gemacht.

 

Hopsten-Halverde, den 02.04.2024

gez. Martin Sachau

gez. Sven-Henrik Stermann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

"

An die CM-Montage GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CM-Montage GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CM-Montage GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung undVermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientiertenAngaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Bielefeld, 15. April 2024

Henschke und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Ulrich Henschke, Wirtschaftsprüfer

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