WKN Windpark Zinndorf III GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helge Schmietendorf seit 4.5.2018 | Prokura |
Carsten Heckt seit 12.12.2017 | Prokura |
Gabriel Josef Meurer seit 20.4.2016 | Vorstandsmitglied |
Roland Stanze seit 16.1.2014 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WKN AGHusumJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Zusammengefasster Lagebericht und Konzernlagebericht der WKN AG für das Geschäftsjahr 2016
A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Das Unternehmen Kerngeschäftsfeld: In ihrem Kerngeschäftsfeld projektiert, finanziert, baut und vertreibt die WKN-Gruppe Windpark-Projekte (nachfolgend "Energieparks") in den von ihr identifizierten Kernmärkten. Die Leistungen der WKN umfassen in diesem Zusammenhang insbesondere:
Darüber hinaus wird - derzeit überwiegend für den deutschen und den französischen Markt - die Übernahme der Generalübernehmerfunktion mit den damit verbundenen Chancen und Risiken angeboten, das so genannte "Turnkey-Geschäft". In den weiteren Märkten veräußert die WKN-Gruppe bei Erlangung der Baureife die Projektrechte ("Rechteverkauf"). Mitte des Jahres 2013 hat die PNE WIND AG (WKN AOJBPG) rd. 83 % an der WKN AG übernommen und die WKN-Gruppe wurde damit erstmals 2013 vollständig in den Konzernabschluss der PNE WIND AG einbezogen. Die PNE WIND AG ("PNE") ist wie die WKN AG selbst ein bedeutender Projektentwickler im Bereich Windenergie. Im Gegensatz zur WKN AG betreibt die PNE WIND AG jedoch zusätzlich die Projektentwicklung im offshore-Bereich. Aufgrund der fast vollständigen Komplementarität der bearbeiteten Märkte ist durch die Mehrheitsbeteiligung der PNE an der WKN AG eine starke strategische Allianz von zwei etwa gleich großen Unternehmensgruppen entstanden, um die sich an den einzelnen Märkten bietenden Chancen zu nutzen. Die von der WKN-Gruppe im Geschäftsfeld "Wind" selbst bearbeiteten Kernmärkte sind derzeit neben Deutschland die Länder Frankreich, Italien, Polen, Schweden, Südafrika sowie USA. Insbesondere bedingt durch die zumeist aufwendigen landesspezifischen Genehmigungsverfahren betragen die Projektentwicklungszyklen für Windparks im In- und Ausland in der Regel zwischen 3 und 7 Jahren, in Einzelfällen auch länger. Ein wesentlicher Teil der Unternehmensstrategie der WKN-Gruppe ist es, die Projektentwicklung in margenstarken Märkten fokussiert voranzutreiben, um damit die Position der WKN-Gruppe in den bereits erschlossenen Märkten weiter zu festigen. Um darüber hinausgehendes Wachstumspotential zu identifizieren, überprüft die WKN-Gruppe laufend weitere Märkte hinsichtlich der Projektentwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Windenergie. Bei sich abzeichnenden positiven Rahmenbedingungen werden diese Märkte von der WKN-Gruppe für ihre Zwecke erschlossen. Die Erschließung neuer Märkte dient neben der Nutzung von Wachstumspotential auch der Diversifikation. Ergänzend werden bei erfolgversprechenden wirtschaftlichen Bedingungen auch teilentwickelte Projekte akquiriert und weiterentwickelt. Die vorgenannten Geschäftsaktivitäten der WKN-Gruppe werden von der WKN AG überwiegend durch Darlehensgewährungen an die jeweiligen Tochtergesellschaften finanziert. Zusätzlich greifen die Tochtergesellschaften im Rahmen ihrer eigenen Projektentwicklungstätigkeiten für Energieparks auf das hochqualifizierte Personal der WKN AG zurück, so dass die WKN AG in erheblichem Umfang Dienstleistungen gegenüber ihren Tochtergesellschaften erbringt. Diese werden den Tochtergesellschaften und Joint-Ventures im Rahmen von abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen ("Service-Agreements") in Rechnung gestellt. 2. Markt und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Konjunkturelle Lage und Rahmenbedingungen der Branche: Für das Jahr 2017 erwartet die Weltbank ein globales Wirtschaftswachstum von 2,7%, gegenüber 2,3% im Vorjahr, vor allem durch eine Erholung der Entwicklungs- und Schwellenländer. Für die Industrienationen bleibt die Prognose relativ stabil bei 1,8%. Hier ist die Entwicklung geprägt durch weiterhin niedrige Inflationsraten, mäßige Produktivitätszuwächse und eine steigende Unsicherheit hinsichtlich der weiteren politischen Rahmenbedingungen. Angekündigte staatliche Investitionsprogramme haben darüber hinaus ein signifikantes Wachstumspotential. 1 Trotz einer stark expansiven Geldpolitik in fast allen Hocheinkommensländern mit teilweise negativen Zinsen und großvolumigem Ankauf von Staatsanleihen durch die Zentralbanken steigt die Inflationsrate nur langsam. Die erwartete Anhebung des Zinsniveaus wird deshalb voraussichtlich auch sehr langsam erfolgen. Weiterhin niedrige Zinsen halten die Kapitalkosten der Investoren in erneuerbare Energien auf einem attraktiven Niveau. Das Pariser Klimaabkommen ist im November 2016 in Kraft getreten. Um die dort vereinbarten Ziele zu erreichen, werden laut IEA (International Energy Agency) bis 2040 60% der globalen Investitionen in den Energiesektor in erneuerbare Energien fließen. Die IEA erwartet eine weitere Senkung der Stromgestehungskosten um 10-25% und eine weitgehende Wirtschaftlichkeit der Windenergie ohne Subventionen. 2 Das Marktpotential für die Produkte der WKN-Gruppe kann sich damit in Zukunft aus Sicht des Vorstandes weiter verbessern.
1 The World Bank, "Global Economic Prospects -
Weak Investment in Uncertain Times", January 2017, S. 3 ff.
Windenergie: Im Jahr 2016 wurden weltweit 54,6 GW Windenergie zugebaut. Neben China, das mit 23,3 GW fast die Hälfte der globalen Neuinstallationen erreichte, waren die USA, Deutschland, Indien und Brasilien die größten Märkte. In Europa erreichten die WKN-Märkte Deutschland und Frankreich den größten Zubau mit 5,443 GW in Deutschland und 1,561 GW in Frankreich 3. Wegen des auch zukünftig großen Potentials dieser Märkte und den stabilen gesetzlichen Rahmenbedingungen, vor allem in Deutschland und Frankreich, liegt der Fokus der Marktstrategie der WKN AG auch weiterhin auf diesen Ländern. In immer mehr Regionen, wie zum Beispiel in Südafrika, sind die Stromgestehungskosten für Windenergie mittlerweile wettbewerbsfähig mit dem Neubau von Kraftwerken mit fossilen Energieträgern. Erste Projekte auch in Europa werden bereits ohne oder nur mit sehr geringen zusätzlichen Subventionen umgesetzt. Hierin besteht die Chance, das große Potential für den globalen Ausbau der Windenergie auch umzusetzen. Voraussetzung für den Erfolg sind die institutionellen und regulatorischen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Staaten. Durch fortlaufende Marktanalysen ist die WKN AG bestrebt, mögliche Chancen frühzeitig zu identifizieren.
3 GWEC, "Global Wind Statistics 2016",
10.02.2017
3. Politische Rahmenbedingungen Seit der Verabschiedung der Leitlinien für staatliche Beihilfen in der Energiepolitik durch die Europäische Kommission 2014, sind die Vergütungssysteme für erneuerbare Energien in den meisten europäischen Ländern auf wettbewerbliche Ausschreibungen für die Einspeise-tarife umgestellt worden. In der Regel sind die Erzeuger von erneuerbarem Strom verpflichtet, diesen an den Strombörsen direkt zu vermarkten. Zusätzlich erhalten sie eine Ausgleichszahlung in Höhe der Differenz zu ihrem abgegebenen Gebot. Damit geht der Umstieg von einer Preis- zu einer Mengensteuerung einher. Je nach Höhe der politisch gewollten Ausbauziele führt dies in den einzelnen Ländern zu mehr oder weniger Wettbewerb. In Deutschland wurde das EEG 2017 verabschiedet. Hiermit wurden technologiespezifische Versteigerungen der Ausbaukapazitäten für erneuerbare Energien ab 2017 eingeführt. Die WKN AG ist zuversichtlich, ihre Ziele auch unter dem neuen EEG erreichen zu können. Sie wird dabei von ihren auf internationalen Märkten gewonnenen Erfahrungen in Bezug auf Ausschreibungen profitieren. In Italien, Großbritannien und Polen wurde ein Auktionssystem bereits eingeführt. Auch in Frankreich werden ab 2017 die Fördertarife durch nationale Ausschreibungen vergeben, um dem von der EU vorgegebenen Rahmen der Förderpolitik zu entsprechen. Aufgrund der ambitionierten Ausbauziele der französischen Regierung ist aber zu erwarten, dass sich der Wettbewerb und der entsprechende Preisdruck in Grenzen halten. Die WKN AG verfolgt aktiv die politischen Änderungen in ihren Märkten und richtet die Projektplanung frühzeitig auf diese Herausforderungen aus. 4. Umsatz und Auftragsentwicklung Der Umsatz der WKN-Gruppe belief sich in 2016 auf T€ 51.314 (WKN AG: T€ 49.177). Insgesamt ist der Umsatz in 2016 geprägt durch die Durchführung von "Turnkey-Geschäften" im Bereich "wind-onshore" in Deutschland, die unter Berücksichtigung von Teilabrechnungen einen Umsatzanteil von T€ 44.942 repräsentieren. Auch zukünftig resultieren die Umsatzerwartungen aus dem längerfristigen Projektgeschäft primär im Bereich "wind-onshore". Durch ihre umfangreiche Projektpipeline hat die WKN-Gruppe damit den Grundstein für künftige Umsatzerlöse bereits heute gelegt. Die Projektpipeline der WKN-Gruppe spiegelt sich primär in der Konzern-Bilanz in den Projektentwicklungsleistungen von insgesamt T€ 42.767 wider. 5. Beschaffung Aufgrund der Fortschreibung von verschiedenen Regionalplänen und der Novellierung des EEG hat sich in Deutschland die Nachfrage nach Windenergieanlagen ("WEA") erhöht. Durch die enge Verbindung mit der PNE-Gruppe konnten die erwarteten Synergien im Bereich Beschaffung gehoben werden und attraktivere Konditionen erzielt werden. Die WKN erwartet im längerfristigen Vergleich weiterhin günstige Einkaufsbedingungen. Mittel- bis langfristig ist zudem eine zunehmende Bedeutung von asiatischen Anlagenherstellern zu erwarten, die in den etablierten Bestandsmärkten der WKN-Gruppe derzeit noch nicht relevant sind. Auch wenn der Wettbewerb um die für die Energieprojekte der WKN-Gruppe benötigten geeigneten Flächen in Kombination mit wirtschaftlich realisierbaren Netzanschlussmöglichkeiten in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, sieht sich die WKN-Gruppe mit ihrem qualifizierten Personalstamm gut positioniert, um eine ausreichende Projektpipeline nachhaltig auszubauen. Derzeit verfügt die WKN-Gruppe über eine Projektpipeline im Geschäftsfeld "Wind" mit einem Potential von bis zu 2 GW. 6. Personal Durch das dynamische Marktumfeld der Projektentwicklung und die sich ändernden Marktbedingungen ist gut ausgebildetes und qualifiziertes Personal auf allen Ebenen erforderlich. Der WKN-Gruppe steht für diese Herausforderungen ein sehr guter Personalstamm an hoch qualifizierten Mitarbeitern zur Verfügung. Im Jahresdurchschnitt 2016 waren im Konzern 137 Mitarbeiter ohne 2 Vorstände und 2 Geschäftsführer (WKN AG 101 Mitarbeiter exkl. 2 Vorstände) beschäftigt. Zum Jahresende betrug die Mitarbeiterzahl ohne 2 Vorstände und 2 Geschäftsführer im Konzern 131 (WKN AG 96 Mitarbeiter exkl. 2 Vorstände). Während des Geschäftsjahres hat sich der Personalstamm planmäßig um 31 Mitarbeiter reduziert. Einzelheiten sind aus der unten dargestellten Abbildung zu entnehmen.
* exklusive 2 Vorstände und 2
Geschäftsführer, exklusive Aushilfskräfte
7. Überblick über das Geschäftsjahr 2016 Nachstehend ein Überblick über die wesentlichen Geschäftsvorgänge sowie die bedeutsamen nicht-finanziellen Leistungsindikatoren, die sich in der Umsetzung von Windparks und insbesondere dem umgesetzten MW-Volumen widerspiegeln, der WKN-Gruppe im Geschäftsjahr 2016: Deutschland:
Frankreich:
Großbritannien:
Italien:
Polen:
Schweden:
Südafrika:
USA:
B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Vorjahresangaben zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage wurden dem geprüften Jahres- bzw. Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 entnommen. 1. Ertragslage Die WKN-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2016 Umsatzerlöse inkl. Beteiligungsveräußerungen von T€ 55.863 (WKN AG: T€ 53.727). Die Umsatzerlöse inkl. Beteiligungsveräußerungen als bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator der WKN-Gruppe setzen sich wie folgt zusammen:
*1) inkl. Beteiligungsveräußerungen
Windenergie: In den Umsatzerlösen sind Umsätze aus ganz und teilweise abgerechneten Anteilskauf-/Generalübernehmer- und Projektentwicklungsverträgen ("Turnkey-Geschäften") von T€ 52.418 (WKN AG: T€ 49.492) enthalten. Operatives Management von Energieparks: Aus der kaufmännischen Betriebsführung von Energieparks konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse von T€ 2.094 (WKN AG: T€ 832) realisiert werden. Insgesamt wurden die Umsatzerlöse des Vorjahres sowohl für die WKN AG als auch die WKN-Gruppe übertroffen, wenngleich die im Vorjahr prognostizierte deutliche Steigerung nicht erreicht werden konnte. Der Vergleich wesentlicher Geschäftszahlen stellt sich im Zeitablauf wie folgt dar:
Die sonstigen betrieblichen Erträge der WKN-Gruppe enthalten Erträge aus dem Verkauf der Betriebsimmobilie (Haus der Zukunftsenergien) in Höhe von T€ 1.789 (Vorjahr: T€ 0) sowie Erträge aus der Zuschreibung von Vorräten und Beteiligungen in Höhe von T€ 910 und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 986. Die sonstigen betrieblichen Erträge der WKN AG enthalten Erträge aus dem Verkauf der Betriebsimmobilie (Haus der Zukunftsenergien) in Höhe von T€ 1.789 (Vorjahr: T€ 0) sowie Erträge aus der Zuschreibung von Darlehensforderungen und Beteiligungen in Höhe von T€ 739 und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 985. Aufgrund des gesunkenen Personalbestandes ist der Personalaufwand in der WKN-Gruppe um 9,8 % zurückgegangen (WKN AG: -8,1 %). Die Abschreibungen entfallen in Höhe von T€ 8.430 (WKN AG: T€ 16.460) auf außerplanmäßige Abschreibungen auf das Umlaufvermögen, die im Konzernabschluss im Wesentlichen die Wertberichtigung von Projektvorräten sowie im Jahresabschluss insbesondere die Wertberichtigung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen und aus der Reduzierung der Einschätzung der Realisierungswahrscheinlichkeit von Projekten zum 31. Dezember 2016 resultieren. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen der WKN-Gruppe und der WKN AG ist insbesondere durch gesunkene Rechts- und Beratungskosten gekennzeichnet. Insgesamt hat die WKN-Gruppe - nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag i.H.v. T€ 1.132 (WKN AG: T€ 1.214) - einen Jahresfehlbetrag von T€ -8.044 (WKN AG: T€ -16.432) realisiert. Das EBIT als bedeutender finanzieller Leistungsindikator hat sich gegenüber dem Vorjahr auf T€ -5.442 (WKN AG: T€ -10.308) verschlechtert. Damit konnte das prognostizierte positive EBIT im niedrigen zweistelligen Millionenbereich nicht erreicht werden. Insbesondere aufgrund von Projektverschiebungen in unseren Auslandsmärkten in Italien und Polen konnten die geplanten Ergebnisbeiträge im Jahr 2016 nicht erreicht werden. Hinzu kommen Ergebnisbelastungen durch Wertberichtigungen auf Projektvorräte und Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die ebenfalls im Schwerpunkt unsere Auslandsmärkte betrafen. 2. Finanzlage Die Steuerung der Liquidität der Konzernunternehmen mit Ausnahme der vollkonsolidierten Betreibergesellschaft und der im Bau befindlichen Projektgesellschaften erfolgt zentral durch die WKN AG. Die WKN AG bedient sich hierbei grundsätzlich der Finanzierungsinstrumente Eigenkapital, Darlehen und Kreditfazilitäten. Die Weiterleitung der benötigten Liquidität erfolgt mit drei wesentlichen Tochtergesellschaften über Cash-Pooling-Vereinbarungen bzw. ansonsten überwiegend über konzerninterne Darlehensgewährungen. Zum Bilanzstichtag ergeben sich im Einzelnen folgende Beträge an Eigenkapital, Darlehen und Kreditlinien:
*1) davon konsortiale Kontokorrentkreditlinie
T€ 10.000
Zum Jahresende 2016 bestehen in der WKN-Gruppe Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit T€ 637 (WKN AG: T€ 637). Im laufenden Geschäftsjahr wurden die mittel- bis langfristigen direkten Bankdarlehen an eine Tochtergesellschaft zur Finanzierung einer PV-Anlage auf dem Betriebsgebäude der Gesellschaft und die Finanzierung des Betriebsgebäudes am Sitz der Gesellschaft vollständig zurückgeführt. Bei den zum Geschäftsjahresende bestehenden Darlehen entfallen T€ 83 auf die Finanzierung einer weiteren PV-Anlage auf dem Betriebsgebäude am Sitz der Gesellschaft sowie T€ 554 auf die Refinanzierung eines Geschäftsanteils an einem Windpark in Deutschland. Die Bank- und Kassenguthaben werden zum Jahresende mit T€ 15.107 (WKN AG: T€ 14.884) ausgewiesen. Die bis 30.06.2016 eingeräumte konsortiale Kreditlinie wurde fristgerecht zurückgeführt. Im Juli 2016 erfolgte der Abschluss eines neuen Konsortialkredits, der gesamtschuldnerisch mit der PNE WIND AG (Cuxhaven) abgeschlossen wurde. Dieser Konsortialkredit umfasste bei Vertragsabschluss eine Barmittelkreditlinie von 30,0 Mio. EUR und eine Avalkreditlinie von 10,0 Mio. EUR. Die Barmittelkreditlinie wurde planmäßig in Abhängigkeit von der Umsetzung des Verkaufs der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals: PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH) durch die PNE WIND AG zum 29.12.2016 auf 10,0 Mio. EUR reduziert. Die Avalkreditlinie wurde unverändert bei 10,0 Mio. EUR belassen. Zum Bilanzstichtag wurde die Barmittelkreditlinie mit T€ 0 in Anspruch genommen. Die Finanzkennzahlen (Covenants) für die neue Konsortialkreditlinie wurden zum 31.12.2016 eingehalten. Die Kapitalstruktur der WKN-Gruppe ist aus folgender Tabelle ersichtlich:
Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung der WKN-Gruppe ergibt sich wie folgt:
Die Veränderungen sind geprägt durch Geschäftsvorgänge, die im nachfolgenden Abschnitt "Vermögenslage" erläutert werden. Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung der Einzelgesellschaft WKN AG stellt sich wie folgt dar:
3. Vermögenslage Darstellung der wesentlichen Vermögensstruktur der WKN-Gruppe und der WKN AG:
Der Rückgang des Sachanlagevermögens ist insbesondere auf den Verkauf der Betriebsimmobilie (Haus der Zukunftsenergien) zurückzuführen (siehe oben Kommentar zur Ertragslage). Der Rückgang des Vorratsvermögens ist auch auf außerplanmäßige Abschreibungen auf das Umlaufvermögen zurückzuführen (siehe oben Kommentar zur Ertragslage). Der Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in der WKN-Gruppe resultiert im Wesentlichen aus der Begleichung von offenen Forderungen gegen französische Projektgesellschaften. In der WKN AG spiegelt die Entwicklung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände hauptsächlich die andauernde Finanzierung der Tochtergesellschaften zur weiteren Entwicklung der Projektpipeline wider. Zum 31. Dezember 2016 sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände insbesondere aufgrund der vorgenommenen Wertberichtigungen von Forderungen gegen verbundene Unternehmen gesunken. Insgesamt hat sich im Berichtszeitraum die Bilanzsumme der WKN-Gruppe um rd. 4 % verringert. In der WKN AG hat sich die Bilanzsumme um rd. 14 % verringert. C. Chancen- und Risikobericht Die Erschließung und Nutzung sich am Markt bietender wirtschaftlicher Chancen und Potentiale bringt unvermeidlich Risiken mit sich. Für den unternehmerischen Erfolg ist es von entscheidender Bedeutung, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen aktiv entgegenzuwirken. Im Einzelnen ist hierzu Folgendes hervorzuheben: Die WKN-Gruppe entwickelt Windprojekte in verschiedenen Staaten Europas, in Südafrika und in den USA. Die Vermarktung von Projekten erfolgt üblicherweise im Wege eines Verkaufs der Projektrechte ("Rechteverkauf) oder bei Projekten in Deutschland und Frankreich im Rahmen von Generalübernehmerverträgen, die zusätzlich den Bau und die Inbetriebnahme des Energieparks mit einschließen. Im Falle eines Rechteverkaufs bietet die WKN-Gruppe dem Erwerber die Übernahme der Bauleitungstätigkeit als zusätzliche Dienstleistung an. Ggf. werden hieraus zusätzliche Erträge für die WKN-Gruppe generiert. Bei den Abnehmern handelt es sich im Wesentlichen um internationale Finanzinvestoren oder Energieversorgungsunternehmen. Die einzelnen Risiken werden im Rahmen der internen Risikoberichterstattung innerhalb des Konzerns anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung klassifiziert. Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit
Klassifizierung nach Auswirkungsgrad
Aus der Kombination der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten Auswirkung des Risikos erfolgt die Klassifizierung des Risikos in hoch, mittel und gering.
Die jeweilige Risikoausprägung ist abhängig davon, in welchem Umfang das beschriebene Risiko eintritt. Daher sind die wahrscheinlichen Bandbreiten der Risikoausprägungen im nachfolgenden in "Klammern" angegeben. In Extremfällen kann jedoch auch jedes beschriebene Risiko eine höhere Ausprägung einnehmen. Risiken aus operativer Tätigkeit: Wesentliche Voraussetzungen für die Verkaufsfähigkeit der Projekte sind die Erteilung der erforderlichen Bau-, Betriebs- und Einspeisegenehmigungen sowie die vollständige Sicherung der notwendigen Flächen. Dementsprechend gilt:
Die WKN-Gruppe hat dementsprechend Ausgaben für Projekte grundsätzlich dann aktiviert, wenn eine Genehmigung vorrausichtlich erreicht und das Projekt in einem Zeitraum der nächsten 3 Jahre wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Ausnahmen wurden in begründeten Einzelfällen dort vorgenommen, wo landes- und projektspezifisch von längeren Entwicklungszeiträumen auszugehen ist. Ein verstärkter Wettbewerb um geeignete Flächen für die Planung eines Energieparks kann zu steigenden Akquisitions- bzw. Betriebskosten (z.B. Nutzungsentschädigungen) führen, die wiederum zu einem geringeren Deckungsbeitrag bzw. Vermarktungspreis führen. (Risikoausprägung: mittel). Die Komplexität der bei der Projektentwicklung und der Projektrealisierung entstehenden Aufgaben, z.B. Baugenehmigungsverfahren, Netzanschluss, Bauleitung etc., erfordern qualifiziertes Personal. Wenn die WKN-Gruppe nicht ausreichend qualifiziertes Personal rekrutieren kann, könnten sich Projekte verzögern bzw. sogar nicht entwickelt und umgesetzt werden (Risikoausprägung: gering bis mittel). Die WKN-Gruppe sieht sich mit dem zukünftig geplanten Personal als gut positioniert und für die Zukunft gerüstet. Auch wenn die Vermarktung der Projekte nicht im Wege von Generalübernehmerverträgen erfolgt, muss die WKN-Gruppe mitunter die Garantie dafür übernehmen, dass die im Vorwege mit dem Erwerber vereinbarten Gesamtinvestitionskosten für den Windpark nicht überschritten werden und der Energiepark zu einem bestimmten Zeitpunkt in Betrieb genommen werden kann. Dementsprechend werden bereits in der Projektentwicklungsphase detaillierte und rollierend zu aktualisierende Baukosten- und Liquiditätsplanungen erstellt, die alle für den Bau und die Inbetriebnahme des Windparks anfallenden Kostenpositionen ausreichend berücksichtigen. Zusätzlich wirkt die WKN-Gruppe diesem Risiko entgegen, indem möglichst sämtliche für den Bau des Energieparks notwendigen Verträge mit Festpreisen und Vertragsstrafen für nicht zeitgerechte Fertigstellung abgeschlossen werden. Dennoch können nicht erkennbare Leistungslücken, sog. "Scope Gaps", oder Zeitverzögerungen zu Erlösschmälerungen für die WKN-Gruppe führen (Risikoausprägung: mittel). Unterschreitungen der Investitionskosten, sog. "Savings", können zu erhöhten Erträgen bei der WKN-Gruppe führen. Aufgrund der Lieferzeiten bei einzelnen Komponenten (z.B. Windenergieanlagen und Transformatoren) ist es insbesondere bei den im Rahmen von Generalübernehmerverträgen herzustellenden Energieparks erforderlich, frühzeitig, das heißt zum Teil auch vor Vorlage der notwendigen Baugenehmigungen, verbindliche Lieferverträge abzuschließen. Regelmäßig sehen diese Verträge bereits bei deren Abschluss nennenswerte Anzahlungen bzw. Zahlungsbürgschaften vor, die von der WKN-Gruppe zu leisten sind. Zur Absicherung der Anzahlung stellt der Lieferant in aller Regel der WKN-Gruppe eine Konzernbürgschaft zur Verfügung. Durch dieses Vorgehen sichert sich die WKN-Gruppe eine termingerechte Lieferung zu fixierten Preisen. Allerdings ist in den Verträgen regelmäßig vereinbart, dass alle nicht durch den Lieferanten zu vertretenden Verzögerungen zu einem Wegfall des garantierten Liefertermins führen. Durch im Zeitablauf geänderte gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen ist nicht auszuschließen, dass die Wirtschaftlichkeit des Projektes eingeschränkt wird (Risikoausprägung: mittel). Politische Risiken/Marktrisiken: Des Weiteren kann bei sich verschlechternden rechtlichen und/oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine Verzögerung zusätzlich zu einer Reduzierung des erzielbaren Vermarktungspreises führen. (Risikoausprägung: gering bis mittel). Umgekehrt können sich verbessernde Rahmenbedingungen auch zu deutlich höheren Vermarktungspreisen führen. Die Wirtschaftlichkeit der Projekte und damit der mögliche Verkaufserlös für die WKN-Gruppe hängen von den erzielbaren Einnahmen aus Stromverkauf und/oder zusätzlichen Quellen (Zertifikate o.Ä.) ab. In den meisten europäischen Ländern werden mittlerweile Differenzkontrakte versteigert, die vergleichsweise stabile Einspeisetarife und damit kalkulierbare Preise garantieren. In Ländern wie z.B. den USA, in denen der Strom ohne Ausgleichszahlung direkt vermarktet werden muss, können Veränderungen von gesetzlichen Regelungen und/oder des wirtschaftlichen Umfeldes die Rentabilität der Projekte positiv oder negativ beeinflussen. Durch die Tätigkeit auf mehreren Märkten hat die WKN-Gruppe die hieraus resultierenden Risiken gestreut. Zudem werden die die Projektentwicklung betreffenden wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen von der WKN-Gruppe laufend beobachtet. Bei abrupten Änderungen der Tarifsysteme sowie bei gesetzgeberisch vorgenommenen rückwirkenden Eingriffen in Bestandstarife können sich aufgrund der mehrjährigen Projekt-entwicklungszyklen gleichwohl Risiken für die WKN-Gruppe verwirklichen. Aufgrund der hohen Investitionskosten für die von der WKN-Gruppe entwickelten Energieparks hat sich die Abnehmerstruktur zu den institutionellen Anlegern mit einem Anlageinteresse in Investitionsvorhaben im Bereich regenerativer Energien verlagert. Der gebotene Kaufpreis für ein Projekt wird üblicherweise unter Berücksichtigung des internen Verzinsungsanspruches (Internal Rate of Return, "IRR") des Investors kalkuliert. Der IRR-Anspruch des Investors hängt u.a. auch von dem aktuellen Kapitalmarktzins für risikofreie Kapitalanlagen gleicher Laufzeit und Währung ab. Damit könnten steigende Kapitalmarktzinsen zu steigenden IRR-Anforderungen auf der Ebene der institutionellen Investoren führen, welche wiederum zu sinkenden Verkaufspreisen für die von der WKN-Gruppe entwickelten Energieparks führen würden. Der gleiche Effekt könnte auch einsetzen, wenn die IRR-Anforderung von institutionellen Investoren aus anderen, z.B. politischen oder Portfolio-Gründen steigt (Risikoausprägung: mittel). Derzeit sind am Markt fallende Preise für die wesentlichen Komponenten für die von der WKN-Gruppe entwickelten Energieparks zu beobachten. Sollte dieser Trend anhalten, könnten die Ergebnisbeiträge aus den Projektveräußerungen, bei ansonsten gleichbleibenden Parametern, höher ausfallen als erwartet. Darüber hinaus unterhält die WKN-Gruppe sehr gute Geschäftsbeziehungen zu ihren Lieferanten. Risiken aus der Finanzierung/Liquiditätsrisiken: Darüber hinaus finanziert die WKN-Gruppe den Herstellungsprozess des Energieparks teilweise unter Inanspruchnahme von Kreditfinanzierungen. Insofern ist die WKN-Gruppe ebenfalls abhängig von der Entwicklung der Kapital- bzw. Kreditmarktzinsen. Steigende Zinsen können damit zu sinkenden Verkaufspreisen bei gleichzeitig steigenden Finanzierungskosten führen. (Risikoausprägung: mittel). Ferner könnte sich eine sinkende Kreditbereitschaft von Banken im Bereich Projektfinanzierungen insbesondere in den Märkten, in denen die WKN-Gruppe "Turnkey-Projekte" anbietet, zu deutlich geringeren Margen führen. (Risikoausprägung: mittel). Die WKN-Gruppe steht daher in ständigem Kontakt mit Banken und Investoren und beobachtet die Entwicklung des Kapital- und Kreditmarktes, um frühzeitig Warnsignale aufnehmen zu können. Bisher war es jedoch für die WKN-Gruppe unproblematisch, entsprechende Projektfinanzierungen zu erhalten. Liquiditätsrisiken für die WKN-Gruppe können insbesondere auch dadurch entstehen, wenn sich "Closings" bei Projektverkäufen verzögern sollten (Risikoausprägung: gering bis mittel). Aus dem Betreiberengagement der NordStrom New Energy GmbH erwächst der WKN-Gruppe das Risiko, nicht ausreichende Erträge und Liquiditätsausschüttungen zu erwirtschaften, um bestehende Kapitaldienstverpflichtungen zu erfüllen. Im Portfolio ist im Geschäftsjahr 2016 nur noch eine kleinere Beteiligung an einem Windpark (Risikoausprägung: gering). Weiter besteht ein Risiko für die unterjährige Vorfinanzierung des Geschäftsbetriebes der WKN-Gruppe. Diese erfolgt zu einem erheblichen Teil aus Gesellschafterdarlehen der PNE WIND AG, die eine Laufzeit bis zum 13. bzw. 31. Dezember 2017 haben und am 31. Dezember 2016 mit TEUR 40.000 valutierten. Darüber hinaus besteht eine Konsortialkreditlinie über T€ 10.000, die zum 31. Dezember 2016 nicht in Anspruch genommen wurde. Diese Kreditvereinbarung hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2017. Es besteht die Gefahr, dass sich die Anschlussfinanzierung mit den Konsortialbanken oder mit der PNE WIND AG verzögert und sich wesentliche nachteilige Veränderungen bzw. die Nichteinhaltung von vereinbarten Covenants die kreditgebenden Banken veranlassen könnten, die bestehende Zusage ganz oder teilweise zurückzunehmen. (Risikoausprägung: mittel bis hoch). Sollte eine Anschlussfinanzierung durch externe Finanzierungspartner und/oder durch die PNE WIND AG zum 31.12.2017 nicht vereinbart werden können, ist der Bestand der Gesellschaft und der WKN-Gruppe gefährdet (Risikoausprägung: mittel bis hoch). Zudem besteht das Risiko, dass für die WKN-Gruppe relevante Geschäftspartner infolge einer verminderten Bonität und Zahlungsfähigkeit von laufenden oder künftigen Geschäften Abstand nehmen oder sogar von bereits abgeschlossenen Geschäften zurücktreten. Dies würde die Geschäftstätigkeit und Reputation der WKN-Gruppe nachhaltig schädigen (Risikoausprägung: mittel). Die von der Muttergesellschaft an die WKN AG gewährten Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt in Höhe von insgesamt m€ 20 sehen darüber hinaus eine jährliche Kündigungsmöglichkeit sowohl für die Darlehensnehmerin als auch für die Darlehensgeberin vor. Diese Gesellschafterdarlehen sind mit einem Rangrücktritt ausgestattet, zusätzlich können sie nicht ohne Zustimmung einiger Banken zurückgezahlt werden (Risikoausprägung: mittel). Die WKN-Gruppe wirkt diesem Risiko entgegen durch die möglichst fristenkongruente Finanzierung von Geschäftsvorfällen außerhalb des Umlaufvermögens sowie durch eine dem Kapitalbedarf angemessene Ausstattung mit Eigenkapital. Fremdwährungsrisiken: Hinsichtlich der Fremdwährungen der WKN-Gruppe aus ihren Aktivitäten in den USA, Polen, Schweden, Südafrika und Großbritannien hat sich die WKN-Gruppe aus wirtschaftlichen Gründen zunächst entschieden, keine Wechselkursabsicherungen zu etablieren (Risikoausprägung: mittel). Die hierfür relevanten Entscheidungsparameter werden jedoch auch in Zukunft regelmäßig überprüft und analysiert. Gesamtaussage zur Risikolage: Zusammenfassend ist festzuhalten, dass wir neben den genannten Risiken in Bezug auf die Refinanzierung der Gesellschaft und der WKN-Gruppe im Geschäftsjahr 2016 derzeit keine Risiken sehen, die in absehbarer Zukunft den Bestand des Unternehmens oder des Konzerns gefährden könnten. Die WKN-Gruppe bearbeitet derzeit Projekte mit einer möglichen Gesamtleistung von 2 GW, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden. Diese Projektpipeline bietet die Chance auf eine angemessene Profitabilität in den kommenden Jahren. D. Prognosebericht Für 2017 plant die WKN-Gruppe den Vertrieb von Turn-Key-Projekten mit einer Nennleistung von rund 60 MW. Hinzu kommen Projektrechteverkäufe, meist im Zuge von Arrondierungen geplanter Windparks. Die WKN-Gruppe geht ferner davon aus, in 2017 Baugenehmigungen bzw. Tenderzuschläge für insgesamt 4 Windparks in ihren Auslandsmärkten zugunsten der jeweiligen Tochterunternehmen zu erhalten, und plant, 2 davon bereits in 2017 zu vermarkten. Die geplanten Realisierungen sollen als Erlöse aus dem Verkauf von Anteilen an den jeweiligen Projektgesellschaften bzw. Abrechnung von Projektentwicklungs-/Generalübernehmerverträgen zum Ergebnis der WKN-Gruppe beitragen. Die für die geplanten Umsetzungen notwendigen Maßnahmen wurden bereits eingeleitet. Die WKN-Gruppe geht von sich ändernden, aber insgesamt befriedigenden rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihren Kernmärkten aus. Soweit erkennbar, wurde diesen in der Prognose bereits Rechnung getragen. Vor diesem Hintergrund plant die WKN-Gruppe sowie die WKN AG für das Geschäftsjahr 2017 ein positives EBIT im hohen einstelligen Millionenbereich. Die aufgestellten, in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen ebenfalls den oben dargestellten Chancen und Risiken. Die bisherige Projektentwicklungsarbeit der WKN-Gruppe wird auch in 2017 und 2018 voraussichtlich eine Auslastung gewährleisten und zu entsprechenden Umsätzen führen, die voraussichtlich deutlich über den Umsätzen des Geschäftsjahres 2016 liegen werden. Dies gilt ab 2018 auch für die WKN AG. Für das Geschäftsjahr 2017 werden für die WKN AG dagegen Umsatzerlöse erwartet, die aufgrund einer geringeren Bautätigkeit auf dem deutschen Markt unter denen des Geschäftsjahres 2016 liegen. Aufgrund der margenintensiveren Projektentwicklungstätigkeit gegenüber der Bautätigkeit wird dieses jedoch keinen Einfluss auf die Profitabilität der WKN AG in 2017 haben. E. Schlusserklärung nach § 312 Abs. 3 AktG für die WKN AG Die WKN AG hat nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte mit der PNE WIND AG als herrschendem Unternehmen oder mit der PNE WIND AG verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens oder der mit diesem Unternehmen verbundenen Unternehmen sind nicht vorgenommen oder unterlassen worden.
Husum, den 13. März 2017 Der Vorstand gez. Gabriel Meurer, Vorstand gez. Roland Stanze, Vorstand Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
WKN AG, Husumeingetragen in das Handelsregister B des Amtsgerichts Flensburg unter der Nummer HRB 1484 HUZusammengefasster Anhang zum Jahres- und Konzernabschluss 2016I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zum Konzernabschluss Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss sind erstmals nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften im Zweiten Abschnitt (§§ 264 ff.) sowie den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt worden. Die PNE WIND AG hält rd. 83 % der Anteile an der WKN AG, die WKN AG wird damit im Konzernabschluss der PNE WIND AG vollkonsolidiert. Die WKN AG ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnungen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sind nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt worden. Der Anhang und der Konzernanhang der WKN AG werden gemäß § 298 Abs. 3 HGB zusammengefasst. Sofern sich Angaben nur auf den Jahres- bzw. Konzernabschluss beziehen, sind diese als solche gekennzeichnet. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die zum 31.12.2016 aufgestellten Jahresabschlüsse der WKN AG, Husum, als Mutterunternehmen und der Tochterunternehmen, über welche die WKN AG unmittelbar bzw. mittelbar beherrschenden Einfluss ausüben kann. Nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden die Tochterunternehmen, welche gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB in Verkaufsabsicht gehalten werden, bzw. solche Tochterunternehmen, die für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. Gegenüber dem Vorjahr hat sich keine Veränderung des Konsolidierungskreises ergeben. Die Summe der wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogenen Gesellschaften macht an der Konzernbilanzsumme weniger als 1% und an den Konzernumsätzen weniger als 1% aus. II. Angaben zu Konsolidierungsmethoden im Konzernabschluss Die Kapitalkonsolidierungen erfolgten seit dem 1.1.2003 bis zum 31.12.2009 gemäß § 301 HGB a.F. nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Anteile. Für nach dem 1.1.2010 zugegangene Tochterunternehmen erfolgt die Einbeziehung gemäß § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode durch die Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, es sei denn, auf die Einbeziehung des Tochterunternehmens wurde bisher gemäß § 296 HGB verzichtet. In diesem Fall erfolgt die Verrechnung zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung. Aktivische Unterschiedsbeträge der einzelnen konsolidierten Unternehmen aus der Erstkonsolidierung werden nach Aufdeckung stiller Reserven als Firmenwerte auf der Aktivseite ausgewiesen und über die Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind gegeneinander aufgerechnet. Wesentliche Innenumsätze und Zwischengewinne aus Lieferungen und Leistungen von konsolidierten Unternehmen wurden eliminiert. Die Konzernunternehmen haben als Bilanzstichtag den 31.12. des Jahres. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§§ 265 ff. HGB). Im Bereich der Vorräte wurde das gesetzliche Gliederungsschema aus Gründen der Darstellungsklarheit (§ 265 Abs. 6 HGB) erweitert. Die Bilanzierungsmethoden wurden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr mit Ausnahme der Änderungen aufgrund des BilRUG beibehalten. Aus der erstmaligen Anwendung des BilRUG haben sich unwesentliche Änderungen im Ausweis der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge ergeben. Die Umsatzerlöse haben sich aufgrund der Anpassung um T€ 159 (WKN AG) bzw. T€ 108 (WKN Konzern) erhöht und die sonstigen betriebliche Erträge in gleicher Höhe verringert. Eine Anpassung des Ausweises im Vorjahr (Auswirkung: T€ 154 (WKN AG) bzw. T€ 102 (WKN Konzern)) wurde aufgrund der unwesentlichen Höhe nicht vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde aus Gründen der Darstellungsklarheit um den Posten "Gewinne aus Beteiligungsveräußerungen" erweitert, weil Beteiligungserträge im Auslandsprojektgeschäft regelmäßig anfallen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert in der Bilanz ausgewiesen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung eines aktiven Überhangs latenter Steuern nach § 274 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Latente Steuern nach §§ 274, 306 HGB werden in der Bilanz des Konzernabschlusses zusammengefasst. Im Jahresabschluss und im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind grundsätzlich (mit Ausnahme der latenten Steuern) nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Sind die Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten erfüllt, werden die Sicherungs- und Grundgeschäfte zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Sich ausgleichende Wertänderungen der gesicherten Positionen bleiben im Abschluss gemäß der Einfrierungsmethode unberücksichtigt. Bei nicht durch die Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken werden für Verlustüberhänge Drohverlustrückstellungen gebildet. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden grundsätzlich einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahres- und des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die Bewertungsmethoden werden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Einzelne Posten werden wie folgt bewertet:
Ergänzende Angaben zu den Bewertungsmethoden im Konzernabschluss:
IV. Angaben zur Bilanz des Jahresabschlusses und zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Aufstellung des Anteilbesitzes ist dem Anhang beigefügt. Aktive Rechnungsabgrenzung Es wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von T€ 62 (Vorjahr: T€ 73) gebildet. Darin enthalten sind T€ 62 (Vorjahr: T€ 36), die im Geschäftsjahr 2016 als Bereitstellungs- und Verwaltungsprovision für die Teilnahme an einem Konsortialkredit bezahlt wurden. Der Betrag wird planmäßig über die Gesamtlaufzeit des Konsortialkreditvertrags aufgelöst. Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital beträgt T€ 30.000. Es ist in 30.000.000 nennwertlose Stückaktien eingeteilt, die auf den Namen lauten. Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 17.06.2011, eingetragen in das Handelsregister am 28.07.2011, wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft von T€ 30.000 bis zum 28.07.2016 einmalig oder mehrmalig, insgesamt jedoch um höchstens T€ 10.000 gegen Bareinlagen durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien zu erhöhen. Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 23.05.2016 beschlossen, das Genehmigte Kapital 2011/l aufzuheben. Sie hat den Vorstand zugleich ermächtigt, bis zum 22.05.2021 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu T€ 15.000 durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016/I). Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen ausschließen, insbesondere zum Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder sonstigen Vermögenswerten, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Sofern der Vorstand von der vorgenannten Ermächtigung keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden. Die Ermächtigung wurde am 30.06.2016 in das Handelsregister eingetragen. Verbindlichkeiten Die Gliederung der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie die gewährten Sicherheiten ergeben sich aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten abgegrenzte Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingvereinbarungen in Höhe von T€ 778, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. V. Ergänzende Angaben zur Bilanz des Jahresabschlusses Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 37.631 (Vorjahr: T€ 54.273). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 51.803 (Vorjahr: T€ 73.436) enthalten. In Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) beinhalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen Gesellschafter. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen in Höhe von T€ 527 (Vorjahr: T€ 402) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Die Forderungen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Körperschaftsteuerguthaben von T€ 4 (Vorjahr: T€ 7) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bilanzverlust Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag aus 2015 in Höhe von T€ 6.427 enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen sowohl für die WKN AG als auch für den WKN-Konzern wie im Vorjahr in voller Höhe auf sonstige Verbindlichkeiten. In Höhe von T€ 40.570 (Vorjahr: T€ 20.471) beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. VI. Ergänzende Angaben zur Konzernbilanz Firmenwerte Als Firmenwert wird der im Rahmen der Kapitalkonsolidierung aufgedeckte aktivische Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung der BGZ Fondsverwaltung GmbH ausgewiesen. Die Entwicklung des Firmenwertes im Berichtsjahr stellt sich wie folgt dar:
Bei der Abschreibung wird von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 15 Jahren ausgegangen. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das ,know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Ertragspotenziale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgeschöpft. Der Firmenwert wurde in 2016 planmäßig abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 9.224 (Vorjahr: T€ 8.293). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 10.086 (Vorjahr: T€ 12.121) enthalten. In Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) beinhalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen Gesellschafter. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen in Höhe von T€ 527 (Vorjahr: T€ 477) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Die Forderungen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Körperschaftsteuerguthaben von T€ 4 (Vorjahr: T€ 7) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Latente Steuern im Konzernabschluss Zum Bilanzstichtag ergibt sich auf Konzernebene nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 1.243. Dabei ist zwischen den auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften entstandenen latenten Steuern und den latenten Steuern aus Konsolidierungsvorgängen zu unterscheiden. Bezogen auf die latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB für den aktiven Überhang latenter Steuern kein Gebrauch gemacht. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche auf dieser Ebene zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus der Bildung steuerlich nicht zulässiger Drohverlustrückstellungen, der Korrektur eines Forderungsverzichts, steuerlich nicht anerkannten Wertberichtigungen auf Ausleihungen und Forderungen, handelsrechtlich nicht gebildeten Rechnungsabgrenzungsposten sowie der vom Steuerrecht abweichenden handelsrechtlichen Bilanzierung von Anteilen an Personengesellschaften. Weitere Differenzen gegenüber der Steuerbilanz resultieren aus der vom lokalen Steuerrecht der ausländischen Tochtergesellschaften abweichenden Bewertung des Vorratsvermögens. Darüber hinaus wurden aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge der einbezogenen Tochtergesellschaften insoweit gebildet, wie es zum Ausgleich der passiven latenten Steuern möglich und notwendig war. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus der Anpassung des Vorratsvermögens an die vom lokalen Steuerrecht abweichenden konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Aus Konsolidierungsvorgängen resultierende aktive latente Steuern sind gemäß § 306 Satz 1 HGB stets zu aktivieren. Diese sind nahezu ausschließlich die Folge von Zwischengewinneliminierungen konzerninterner Dienstleistungen, die im Vorratsvermögen der die Dienstleistung empfangenen Konzerngesellschaften aktiviert wurden. In Höhe von T€ 91 wurde der Steueraufwand des laufenden Jahres vornehmlich durch die Korrektur von passiven latenten Steuern reduziert. Konzernbilanzverlust Im Konzernbilanzverlust ist ein Verlustvortrag aus 2015 in Höhe von T€ 28.219 enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
VII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung des Jahresabschlusses Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge In dem Posten sind Erträge aus dem Verkauf der Betriebsimmobilie (Haus der Zukunftsenergien) in Höhe von T€ 1.789 (Vorjahr: T€ 0) sowie Erträge aus der Zuschreibung von Darlehensforderungen und Beteiligungen in Höhe von T€ 739 (Vorjahr: T€ 4.708) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 985 (Vorjahr: T€ 1.140) enthalten. Darüber hinaus sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 14) enthalten. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten Der Posten beinhaltet gemäß § 253 Abs. 4 S. 2 HGB Abschreibungen auf Vorratsvermögen in Höhe von T€ 762 (Vorjahr: T€ 1.516) unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung, deren Realisierung zurzeit als voraussichtlich nicht hinreichend wahrscheinlich eingestuft ist. Darüber hinaus enthält der Posten Abschreibungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen, deren Rückzahlung nicht als hinreichend wahrscheinlich eingestuft wird, in Höhe von T€ 15.698 (Vorjahr: T€ 363) und Abschreibungen auf sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 590). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 430 (Vorjahr: T€ 165), vorrangig in Zusammenhang mit vergangenheitsbezogenen Projektkosten, sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 24 (Vorjahr: T€ 7). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Zinseffekt im Zusammenhang mit der Bewertung von langfristigen Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB in Höhe von T€ 20 (Vorjahr: T€ 24). Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Abschreibungen entfallen in Höhe von TEUR 7.280 (Vorjahr: TEUR 3.849) auf Finanzanlagen und im Übrigen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens. Sie sind in voller Höhe außerplanmäßig. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwendungen aus Ertragsteuern auf das laufende Ergebnis entfallend in Höhe von T€ 1.214 (Vorjahr: T€ 1.541) sowie Aufwendungen aus Steuernachzahlungen in Höhe von T€ 5 (Vorjahr Erträge aus Steuererstattungen: T€ 11) und aus der erfolgswirksamen Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 103). VIII. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse (inklusive Gewinn aus Beteiligungsveräußerungen) im Konzernabschluss gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge In dem Posten sind Erträge aus dem Verkauf der Betriebsimmobilie (Haus der Zukunftsenergien) in Höhe von T€ 1.789 (Vorjahr: T€ 0) sowie Erträge aus der Zuschreibung von Vorräten und Beteiligungen in Höhe von T€ 910 (Vorjahr: T€ 5.332) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 986 (Vorjahr: T€ 1.567) enthalten. Darüber hinaus sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 105 (Vorjahr: T€ 621) enthalten. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die im Konzern üblichen Abschreibungen überschreiten Der Posten beinhaltet gemäß § 253 Abs. 4 S. 2 HGB Abschreibungen auf Vorratsvermögen sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von zusammen T€ 8.430 (Vorjahr: T€ 7.288) unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung, deren Realisierung zurzeit als voraussichtlich nicht hinreichend wahrscheinlich eingestuft ist. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 448 (Vorjahr: T€ 182) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 112 (Vorjahr: T€ 58). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Zinseffekt in Zusammenhang mit der Bewertung von langfristigen Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB in Höhe von T€ 20 (Vorjahr: T€ 24). Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Abschreibungen entfallen in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 670) auf Finanzanlagen und im Übrigen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens. Sie sind in voller Höhe außerplanmäßig. IX. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte im Jahres- und Konzernabschluss Im Geschäftsjahr wurde die Betriebsimmobilie (Haus der Zukunftsenergien) im Rahmen eines Sale-and-lease-Back-Geschäftes veräußert. Aufgrund der Einstufung der Vereinbarungen als operate-leasing erfolgte eine vollständige Realisierung des aus der Transaktion resultierenden Gewinnes in Höhe von T€ 1.789. Die Transaktion wurde insbesondere zur Optimierung der Finanzlage der Gesellschaft und des Konzerns abgeschlossen. Die aus dem Mietvertrag resultierenden finanziellen Verpflichtungen betragen jährlich T€ 486 bzw. bis zum Zeitpunkt einer möglichen Kündigung der Mietvereinbarung durch die Gesellschaft T€ 4.860. Risiken aus der abgeschlossenen Transaktion sind aktuell nicht ersichtlich. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Jahresabschluss Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Firmen-Kfz von insgesamt T€ 339 inkl. Umsatzsteuer, die in den Jahren 2017 bis 2019 zahlbar sind. Darüber hinaus bestehen aus Leasingverträgen für Druck- und Kopiergeräte sowie sonstiger Geschäftsausstattung finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 188 inkl. Umsatzsteuer mit einer Restlaufzeit zwischen 3 und 44 Monaten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Konzernabschluss Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Firmen-Kfz von insgesamt T€ 339 inkl. Umsatzsteuer, die in den Jahren 2017 bis 2019 zahlbar sind. Darüber hinaus bestehen aus Leasingverträgen für Druck- und Kopiergeräte sowie sonstiger Geschäftsausstattung finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 269 inkl. Umsatzsteuer mit einer Restlaufzeit zwischen 3 und 44 Monaten. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB im Jahres- und Konzernabschluss In Ausnutzung der gewährten Kredit- und Avallinien sind von Banken/Versicherungen zum Bilanzstichtag Avale und Bürgschaften über insgesamt T€ 4.389 für eigene Geschäfte und das Geschäft von Tochtergesellschaften ausgegeben worden. Davon entfallen T€ 3.270 auf Bietungsbürgschaften zur Teilnahme von zwei Projekten am Tenderverfahren der italienischen Energiebehörde sowie T€ 1.038 auf Zahlungsbürgschaften. Darüber hinaus haftet die WKN AG gesamtschuldnerisch mit der PNE WIND AG, Cuxhaven, für eine gemeinsame Konsortialbarmittelkreditlinie von T€ 10.000 sowie eine Konsortialavalkreditlinie von T€ 10.000. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der PNE WIND AG wird die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aktuell als äußerst gering eingeschätzt. Weiterhin hat die WKN AG Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von T€ 24.762 für eigene Geschäfte und das Geschäft von Tochtergesellschaften ausgegeben. Diesen Vertragserfüllungsbürgschaften liegen Verträge zugrunde, die WKN AG zu Bauleistungen in der Zukunft verpflichten (z.B: Rückbau eines Windmessmastes) und die planmäßig abgearbeitet werden. Die Bürgschaften dienen der Absicherung der Vertragsparteien. Eine Inanspruchnahme ist aus derzeitiger Sicht nicht zu erwarten, da die zugrunde liegenden Verpflichtungen noch nicht eingetreten sind. Für die den Zahlungsbürgschaften zugrunde liegenden Verbindlichkeiten wurden entweder bereits Rückstellungen gebildet oder aber die Entstehung der Verbindlichkeit hängt von Bedingungen ab, die noch nicht eingetreten sind. Die WKN AG hat der CHI Power Inc. als Käufer des Projektes Windpark Snyder eine Vertragserfüllungsbürgschaft über TUSD 1.000 (T€ 949, bewertet zum Stichtagskurs von 1,05356 USD/€ per 31.12.2016) herausgegeben. Vor dem Hintergrund, dass die dieser Bürgschaft zugrunde liegenden Verpflichtungen von Seiten unserer Tochtergesellschaft Windkraft Nord USA, Inc. vollständig erbracht wurden, gehen wir aus derzeitiger Sicht nicht von einer Inanspruchnahme aus. Die WKN AG hat dem britischen Infrastrukturinvestor John Laing Investments Ltd. Zahlungsbürgschaften über insgesamt T€ 8.331 herausgegeben. Hintergrund ist die Absicherung der Rechte und Pflichten aus der Kaufpreiszahlung und der fristgerechten Umsetzung der Bauprojekte, die in der jeweils veräußerten Projektgesellschaft realisiert werden sollen. Die WKN AG hat den französischen Projektgesellschaften Tournevent du Cos S.A.S. und Courtibeaux S.A.S. Vertragserfüllungsfüllungsbürgschaften in Höhe von insgesamt T€ 14.185 herausgegeben. Dies erfolgte zur Absicherung der zugrundeliegenden Verpflichtungen der Tochtergesellschaft WKN France SASU aus den Projektverträgen zur Errichtung von jeweils einem Windpark. Da die WKN AG sämtliche Verpflichtungen aus den zugrundeliegenden Verträgen eingehalten hat, wird aktuell kein Risiko einer Inanspruchnahme gesehen. Weitere Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB im Jahresabschluss Über die vorstehend genannten Haftungsverhältnisse hinaus bestehen im Jahresabschluss der WKN AG folgende weitere Haftungsverhältnisse: Zur Stellung der Mietsicherheit bei Abschluss eines Mietvertrages für Büroräumlichkeiten in Frankreich hat die WKN AG für ihre französische Tochtergesellschaft WKN France SASU gegenüber der Vermietergesellschaft SCI OM die selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von bis zu T€ 70 übernommen. Wir gehen aus derzeitiger Sicht aufgrund der wirtschaftlichen Lage der WKN France nicht von einer Inanspruchnahme aus. Angaben gemäß § 285 Nr. 17 bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB über das vom Abschlussprüfer der konsolidierten Gesellschaften für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar, aufgeteilt nach:
Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen entfällt in Höhe von T€ 25 auf Vorjahre. Angaben über Vorstandsmitglieder
Die im Geschäftsjahr 2016 tätigen Vorstände erhielten im Berichtsjahr für ihre Tätigkeiten in der Gesellschaft Bezüge von T€ 1.190 (Vorjahr: T€ 972). Angaben über Aufsichtsratsmitglieder
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr für seine Tätigkeit für die Gesellschaft Bezüge von T€ 102 (Vorjahr: T€ 134) erhalten. Angaben zu Arbeitnehmern Zum Jahresende beschäftigte der WKN-Konzern 131 Arbeitnehmer (ohne 4 Vorstände/Geschäftsführer). Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 137 Arbeitnehmer beschäftigt (Berechnung quartalsweise, ohne Vorstände/Geschäftsführer). Davon entfielen durchschnittlich 101 Arbeitnehmer (ohne Vorstände - Vorjahr: 122) auf die WKN AG. Angaben zum Anteilsbesitz Die Angaben nach § 285 Nr. 11 und Nr. 11a sowie § 313 Abs. 2 HGB ergeben sich aus der beigefügten Anteilsbesitzliste. Angaben nach § 20 Abs. 1 AktG Die PNE WIND AG mit Sitz in Cuxhaven hat uns mit Schreiben vom 5. Juli 2013 gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG mitgeteilt, dass ihr unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft sowie eine Mehrheitsbeteiligung gemäß § 16 Abs. 1 AktG gehört. Mutterunternehmen Die PNE WIND AG, Cuxhaven, stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2016 den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen und der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Der Konzernabschluss ist außerdem am Sitz der Gesellschaft in Cuxhaven erhältlich. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem 31. Dezember 2016 sind keine berichtspflichtigen Ereignisse eingetreten. Angaben zur Anwendung von Befreiungsvorschriften Für die folgenden, in den Konzernabschluss der WKN AG einbezogenen Tochtergesellschaften wurden die Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:
Husum, den 13. März 2017 Der Vorstand gez. Gabriel Meurer, Vorstand gez. Roland Stanze, Vorstand Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016(Konzern-Anlagenspiegel)
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016(Anlagenspiegel)
Aufgliederung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2016(Konzern-Verbindlichkeitenspiegel)
Aufgliederung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2016
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2016 gemäß § 285 Nr. 11 und Nr. 11a HGB sowie § 313 Abs. 2 HGBBeteiligungen mit WKN-Anteil von mindestens 20%
1) bisher keine Aufnahme des operativen
Geschäftsbetriebs
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2016
Der Finanzmittelfonds entfällt vollständig auf liquide Mittel. Konzern-Eigenkapitalspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem mit dem Konzernanhang zusammengefassten Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der WKN AG, Husum, sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung, zusammengefassten Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie über den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben. Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahres- und des Konzernabschlusses sowie des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der WKN AG, Husum, den gesetzlichen Vorschriften und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die WKN-Gruppe ihren unterjährigen Geschäftsbetrieb zu einem erheblichen Teil aus Gesellschafterdarlehen der PNE WIND AG, Cuxhaven, die zum 31. Dezember 2016 mit TEUR 40.000 valutierten, sowie aus einer Konsortialkreditlinie über TEUR 10.000, die zum 31. Dezember 2016 nicht in Anspruch genommen wurde, finanziert. Die Laufzeit der Konsortialkreditlinie endet zum 31. Dezember 2017, die Darlehensverträge mit der PNE WIND AG haben in Höhe von TEUR 20.000 eine Laufzeit bis zum 13. Dezember 2017 und verlängern sich jeweils um ein Jahr, wenn nicht eine der Parteien bis zum 13. September des jeweiligen Jahres kündigt, sowie in Höhe von TEUR 20.000 eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017. Sofern keine Anschlussfinanzierung mit externen Finanzierungspartnern und/oder der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2017 vereinbart werden kann, wäre der Bestand der Gesellschaft und des Konzerns ohne die Zuführung neuer finanzieller Mittel durch die PNE WIND AG oder externe Finanzierungspartner gefährdet.
Hamburg, den 13. März 2017 Deloitte
GmbH
Bäßler, Wirtschaftsprüfer Wendlandt, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016der WKN AGSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat dem Vorstand bei seiner Arbeit beratend zur Seite gestanden und seine Maßnahmen überwacht. In alle Maßnahmen und Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war er rechtzeitig und unmittelbar eingebunden. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig und zeitnah in schriftlicher und mündlicher Form über die aktuelle Situation des Unternehmens, die Geschäftsentwicklung, die strategische und organisatorische Unternehmensplanung sowie über wichtige Geschäftsvorfälle. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Planungen hat der Vorstand detailliert erläutert und die ergriffenen Maßnahmen mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Bedeutende Geschäftsvorfälle, welche nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, hat der Vorstand zur Beschlussfassung vorgelegt. Den Beschlussvorschlägen des Vorstands hat der Aufsichtsrat nach umfassender Beratung in seinen Sitzungen oder außerhalb von Sitzungen in telefonischen Beschlussfassungen zugestimmt. Sitzungen und Beschlussfassungen des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 16 Sitzungen abgehalten. Auch außerhalb der Sitzungen stand der Aufsichtsratsvorsitzende in engem Kontakt mit dem Vorstand und hat sich mit ihm über aktuelle Fragen und die Geschäftsentwicklung beraten. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr keine Ausschüsse gebildet. Wesentliche Themen im Aufsichtsrat Der Vorstand hat an den Sitzungen des Aufsichtsrates - sofern nicht Vorstands- und/oder Personalthemen betroffen waren - teilgenommen und mündlich und schriftlich über die laufende wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens, den Geschäftsverlauf der einzelnen Sparten, insbesondere den Stand der Projektumsetzungen, sowie das Liquiditäts-, Finanz- und Risikomanagement berichtet. Über die Gegenstände der Berichterstattung hat er sich mit dem Aufsichtsrat eingehend beraten. Wesentlicher Gegenstand der Beratungen des ersten Quartals waren personelle Änderungen im Vorstand der Gesellschaft. Die Bestellung von Herr Dr. Jürgen Dambrowski als Finanzvorstand der Gesellschaft wurde mit Wirkung zum Ablauf des 31.03.2016 einvernehmlich beendet. Als Nachfolger wurde Herr Gabriel Josef Meurer, mit Wirkung zum 01.04.2016 zum Mitglied des Vorstands bestellt. Regelmäßiger Gegenstand der Beratungen waren die weiterhin anhängigen Verfahren gegen ehemalige Organmitglieder. Die anhängige Klage zur Feststellung der Nichtigkeit des Jahresabschluss 2012 wurde im Dezember abgewiesen. Die Unternehmensplanung sowie die laufende wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens, der Geschäftsverlauf der einzelnen Sparten sowie das Liquiditäts-, Finanz- und Risikomanagement wurden vom Vorstand in den Aufsichtsratssitzungen mündlich und schriftlich erläutert und mit dem Aufsichtsrat eingehend erörtert. Die regelmäßige Überprüfung der strategischen Ausrichtung der WKN AG wurde insbesondere im Hinblick auf die Ausschreibungsmärkte fortgeführt und mit dem Vorstand laufend erörtert. Schwerpunkt der Beratungen im Liquiditäts-, Finanz- und Risikomanagement war die Optimierung und Sicherstellung der Konzern-Finanzierungsstrukturen der WKN-Gruppe, insbesondere die Anschlussfinanzierung der auslaufenden Konsortialkreditlinie. Im Zusammenhang hiermit erfolgte im Juli 2016 der Abschluss eines neuen Konsortialkredits, der gesamtschuldnerisch mit der PNE WIND AG (Cuxhaven) abgeschlossen wurde. Dieser Konsortialkredit umfasste bei Vertragsabschluss eine Barmittelkreditlinie von 30,0 Mio. EUR und eine Avalkreditlinie von 10,0 Mio. EUR. Die Barmittelkreditlinie wurde planmäßig in Abhängigkeit von der umsetzung des Verkaufs der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals: PNE WIND Yieldco Deutschland GmbH) durch die PNE WIND AG zum 29.12.2016 auf 10,0 Mio. EUR reduziert. Die Avalkreditlinie wurde unverändert bei 10,0 Mio. EUR belassen. Zum Bilanzstichtag wurde die Barmittelkreditlinie mit T€ 0 in Anspruch genommen. Die Finanzkennzahlen (Covenants) für die neue Konsortialkreditlinie wurden zum 31.12.2016 eingehalten. Jahres- und Konzernabschlussprüfung Die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, hat aufgrund des von der ordentlichen Hauptversammlung erteilten Mandats und des vom Aufsichtsrat erteilten Prüfungsauftrags den vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2016 und den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 unter Einbeziehung der Buchführung und des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerke. Zugleich wurde die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, mit der Prüfung des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen ("Abhängigkeitsbericht") beauftragt. Zum Abhängigkeitsbericht erteilte der Abschlussprüfer den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:
Die vorgenannten Unterlagen wurden dem Aufsichtsrat vom Vorstand rechtzeitig zugeleitet und vom Aufsichtsrat geprüft. Die Berichte des Abschlussprüfers wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern übersandt. In der Aufsichtsratssitzung vom 13.03.2017 hat der Abschlussprüfer detailliert über die Schwerpunkte und die wesentlichen Ergebnisse der Abschlussprüfung berichtet. Die Jahresabschlussunterlagen wurden gemeinsam mit dem Abschlussprüfer beraten. Dieser hat die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder beantwortet und weitere Erläuterungen gegeben. Nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des zusammengefassten Lageberichtes sowie des Abhängigkeitsberichts einschließlich der Schlusserklärung des Vorstands bestehen keine Einwendungen gegen das Ergebnis der Abschlussprüfung und gegen die Schlusserklärung des Vorstands im Abhängigkeitsbericht. Der Aufsichtsrat hat sich dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers angeschlossen und den vom Vorstand zum 31. Dezember 2016 aufgestellten Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss am 13.03.2017 gebilligt. Mit der Billigung des Jahresabschlusses war dieser gemäß § 172 Satz 1 AktG zugleich festgestellt. Dank an Vorstand und Mitarbeiter Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WKN-Gruppe für ihren Einsatz und ihre engagierte Leistung im Geschäftsjahr 2016.
Husum, den 13.03.2017 Der Aufsichtsrat Markus Lesser, Aufsichtsratsvorsitzender Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde am 13.03.2017 durch den Aufsichtsrat gebilligt. Er gilt damit gemäß § 172 AktG als festgestellt. |
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