Schlottfeld GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Susanne Maria Elisabet Peters seit 25.10.2024 | Geschäftsführer |
Michael Koenen seit 20.1.2015 | Geschäftsführer |
Frederik Hoeck seit 27.1.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GNT Group B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bioss Rohstoffe GmbHErkelenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Bereits im Jahr 2022 fiel die ökonomische Regeneration aufgrund des Krieges in der Ukraine, der hohen Energiepreise und der Rekordinflation von 6,9 % geringer aus, als erwartet. Im Jahr 2023 rutschte die deutsche Wirtschaft nun sogar in eine Rezession, die Inflation bewegte sich mit 5,9 % auf einem weiterhin hohen Niveau. Darüber hinaus machten sich der Fachkräftemangel sowie die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insbesondere in den energieintensiven Industriezweigen Chemie- und Metallindustrie sanken die Produktion und die Wertschöpfung - nach der in 2022 aufgrund der Energiepreise gesunken Wirtschaftsleistung - erneut. Auf der Nachfrageseite nahmen die privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Auch im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 fielen die Ausgaben um 1,9 % niedriger aus. Ursächlich hierfür waren insbesondere die hohen Verbraucherpreise. Die Konsumausgaben des Staates reduzierten sich erstmals seit knapp 20 Jahren um 1,7 % Der Außenhandel entwickelte sich in der Folge der verhaltenen wirtschaftlichen Dynamik ebenfalls rückläufig. Deutschland exportierte preisbereinigt 1,8 % weniger Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe sanken dabei mit 3 % noch kräftiger als die Exporte. In Deutschland waren im Jahr 2023 rund 45,9 Mio. Menschen erwerbstätig, was einem Anstieg von 0,7 % entspricht. Damit erreichte die Beschäftigtenzahl im Jahr 2023 ihren höchsten Wert im Beobachtungszeitraum. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im Jahr 2023 um 12,4 % gestiegen. Besonders stark stiegen dabei die Lebensmittelpreise für Brot und Getreideerzeugnisse. Hier lag der Verbraucherpreisanstieg im Jahr 2023 bei 16,4 % gegenüber dem Vorjahr. Grundlagen des Unternehmens Die Bioss Rohstoffe GmbH gehört zu einer Unternehmensgruppe, welche die Entwicklung, die Herstellung und den Verkauf von funktionellen Zutaten für Lebensmittel als Konzernzweck verfolgt. Einziger Anteilseigner mit unverändertem Stammkapitalanteil ist eine Gesellschaft mit Sitz in den Niederlanden. Zu diesem Konzern gehören weitere Organtöchter. Die Gesellschaft betreibt seit über 30 Jahren den Handel mit natürlichen Rohstoffen, in erster Linie essbaren Früchten, Gemüse und Kräutern, für die Nahrungsmittelindustrie. Ebenso berät sie auf diesem Gebiet. Dabei erfolgt der Anbau der Produkte im Auftrag der Gesellschaft bei europäischen und außereuropäischen landwirtschaftlichen Betrieben. Der Erwerb der Rohstoffe unterliegt einer ständigen Qualitätskontrolle nach nationalen und internationalen Vorgaben. Die Qualitätskontrolle erfolgt sowohl durch Mitarbeiter der Gesellschaft, als auch durch externe Prüflabore und staatliche Prüfstellen. Wirtschaftsbericht Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft ist weitgehend losgelöst von konjunkturellen Entwicklungen. Umsatz und Rohergebnis ergeben sich vielmehr aus der Nachfragesituation und der Erschließung von Lieferquellen. Ursächlich für eine grundsätzlich positive und nachhaltige Entwicklung ist der anhaltende, sich international unverändert weiter ausbreitende Trend zu einer gesunden und bewussten Ernährung. Geschäftsverlauf Die Umsatzrealisierung des Geschäftsjahres, das dem Kalenderjahr entspricht, wird regelmäßig von den Erntezeitpunkten in den Anbauländern, den teilweise sehr langen Transportwegen sowie den Abnahmezeitpunkten der Hauptabnehmerin beeinflusst. Ebenso wie das Vorjahr ist das Geschäftsjahr 2023 ohne besondere Einflüsse verlaufen. Insbesondere hatte der Krieg in der Ukraine und Nahe Osten auf die meisten Warengruppen nach wie vor keinen direkten Einfluss. Gleichwohl waren bei einer Vielzahl der Warengruppen die indirekten Auswirkungen, in der Form höherer Energie- und Beschaffungskosten, festzustellen, die zu steigenden Rohwarenpreisen führten. Die Transportkosten sowie zeitliche Verzögerung beim Transport haben sich im Vergleich zum Vorjahr allerdings reduziert. Die Gesellschaft konnte in 2023 wiederum ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis verzeichnen, welches mit 1.081 Teuro über dem Ergebnis des Vorjahres mit 1.034 Teuro lag. Die Umsatzerlöse lagen dabei mit 49,3 Mio. Euro rund 2,3 % über den Umsatzerlösen des Vorjahres mit 48,1 Mio. Euro. Der Umsatzanstieg ist bei rückläufigem Volumen auf Preiseffekte und einen anderen Produktmix zurückzuführen. Einerseits mussten gestiegene Kosten der Beschaffung weiterbelastet werden. Andererseits beinhaltete der im Berichtszeitraum abgesetzte Produktmix im Vergleich zum Vorjahr relativ teurere Warengruppen. Unsere Prognose hinsichtlich Umsatz und Ergebnis lag damit im Rahmen der Erwartungen. Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckte sich in 2023 ausschließlich auf den Gegenstand des Unternehmens. Vermögens-, Finanz und Ertragslage Die Gesellschaft weist gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzanstieg von etwa 2,3 % bzw. 1,1 Mio. Euro aus, parallel dazu erhöht sich der Materialaufwand um 0,9 % bzw. 0,4 Mio. Euro, sodass die Rohertragsquote von 11,9 % auf 13,1 % steigt. Die Personalaufwendungen sind im Vorjahresvergleich um 8,0 % bzw. 150 Teuro auf insgesamt 2.019 Teuro gestiegen. Der Anstieg des Personalaufwands resultiert bei gleichbleibender Mitarbeiterzahl im Wesentlichen aus allgemeinen Gehaltssteigerungen sowie Wechseln von Teil auf Vollzeit. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten im Zusammenhang mit den Analysen von Proben, der Währungsumrechnung und Beratungsaufwendungen. Die Entwicklung der sonstigen betrieblichen Erträge (- 1.665 Teuro) und Aufwendungen (+ 1.777 Teuro) ist beidseitig im Wesentlichen auf eine veränderte Buchungssystematik zurückzuführen. Das um Steuereffekte bereinigte Ergebnis erhöht sich unter Berücksichtigung der zuvor beschriebenen Entwicklung auf 1.081 Teuro (Vorjahr: 1.034 Teuro). Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Entwicklung der Vermögenslage wird geprägt von einem Rückgang des Vorratsbestandes um 5.250 Teuro. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 4.675 gesunkenen Rohwarenbeständen sowie aus um TEUR 467 geringeren geleisteten Anzahlungen. Hier wirken sich insbesondere die bereits beschriebenen Effekte zu Erntezeitpunkt bzw. Abnahmeverhalten und steigenden Kosten der Beschaffung aus. Die Summe der liquiden Mittel sank um 471 Teuro auf nunmehr 921 Teuro. Die anstieg des Anlagevermögens um 138 Teuro ergibt sich neben der regulären Abschreibung aus Neu-Investitionen in Maschinen und maschinelle Anlagen. Das gezeichnete Kapital ist ausreichend bemessen. Das Eigenkapital erhöht sich ausschließlich durch den Jahresüberschuss in Höhe von 1.081 Teuro. Die Eigenkapitalquote erhöht sich geringfügig auf 22,7 % (Vorjahr: 19,2 %). Die Gesellschaft hat keine Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Finanzierung erfolgt, soweit notwendig, über Gruppenunternehmen. Die Gruppenfinanzierung zeigt sich im Ausweis der Verbindlichkeiten im Verbundbereich sowie den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die planmäßigen Tilgungen der bestehenden Darlehen wurden durch unterjährige Neuaufnahmen vollständig kompensiert, so dass das Gesamtdarlehensvolumen auf dem Niveau des Vorjahres liegt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Im Hinblick auf die derzeitige Ertrags- und Vermögenslage ist die Gesellschaft imstande, auch zukünftig ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Zusammenfassend ist auf der Basis der dargestellten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bioss Rohstoffe GmbH, die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend einzuschätzen. Chancen- und Risikobericht Bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. Generell ist die Geschäftsführung bestrebt, etwaige Risiken auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Hierzu werden insbesondere vertragliche Gestaltungen und der Abschluss von Versicherungen genutzt. Ein grundsätzliches Risiko für die Gesellschaft könnte sich aus einer möglichen Umkehrung des weltweiten Gesundheitstrends ergeben. Dies ist bislang aber nicht erkennbar. Aufgrund des Handels mit natürlichen Rohstoffen besteht generell ein Risiko darin, dass ungünstige Witterungsverhältnisse und damit einhergehende Ernteausfälle Einfluss auf die Umsatzentwicklung haben können. Dieses Risiko ist in der Regel nicht steuerbar. Unsere flexible und anpassungsfähige Organisationsstruktur erlaubt es aber in diesen Fällen, schnell reagieren zu können. Ein wesentlicher Teil der Einkäufe wird in Fremdwährung abgewickelt. Hieraus ergibt sich aufgrund des schwankenden Euro-Kurses ein theoretisches Währungsrisiko. Da etwaige, sich materialisierende Währungsrisiken jedoch an die Abnehmer durchgereicht werden können, tragen diese letztlich das Währungsrisiko und sichern dieses auch ab. Ein Adressenausfallrisiko ist aufgrund der Bonität des Hauptabnehmers in Form einer Schwestergesellschaft nicht gegeben. Die Kriege in der Ukraine und dem Nahen Osten haben kurzfristig keine direkten Auswirkungen auf das Unternehmen, es werden keine Rohstoffe in der Ukraine, dem Nahen Osten und/oder Russland eingekauft. Indirekte Auswirkungen sind die enormen Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie, die mittelfristig zu weiteren Kostensteigerungen führen können. Genauere Abschätzungen weiterer Folgen der Kriege in der Ukraine und dem Nahen Osten sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts nicht möglich. Aufgrund der zufriedenstellenden Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Liquiditätsengpässe sind nicht zu erwarten. Die Sicherung höchster Qualitätsstandards und die Gewährleistung der Produktsicherheit besitzen für uns oberste Priorität. Das Qualitätsmanagement setzt dabei bereits bei der Zertifizierung unserer Gesellschaft nach IFS Broker an. Zur Qualitätssicherung erfolgt im Rahmen des Rückstandsmonitorings eine risikoorientierte Beprobung. Die Auswertung erfolgt sowohl durch Mitarbeiter der Gesellschaft, als auch durch externe Prüflabore und staatliche Prüfstellen nach nationalen und internationalen Standards sowie Vorgaben der Kunden. Der Anbau nebst Ernte, der Transport und die Lagerhaltung unserer Produkte werden von uns extern beauftragt, was in diesen Bereichen auch zu einer Flexibilisierung der Kosten führt. Die vorhandenen Lieferquellen und der weitere positive Trend im Bereich der Nahrungsmittelindustrie stellen weiterhin die wesentlichen Chancen der Gesellschaft dar. In der Gesamtbetrachtung wird die zum Vorjahr weitgehend unveränderte Risikosituation der Gesellschaft als beherrschbar eingeschätzt. Prognosebericht Losgelöst vom gesamtwirtschaftlichen Trend sehen unsere Perspektiven für 2024 und darüber hinaus positiv aus, da der Trend zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln anhält, sodass mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Geschäftstätigkeit gerechnet werden kann. Unabhängig des o. g., grundsätzlich bestehenden Risikos der Kostensteigerungen rechnen wir beschaffungsseitig mit stagnierenden sowie in Einzelfällen sinkenden Preisen. Die Gesellschaft beobachtet die Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten genau, um möglichen Auswirkungen frühzeitig risikominimierend entgegenwirken zu können. Ein direkter Einfluss auf die Geschäftstätigkeit ist aktuell nicht zu erkennen, zumal die Lieferketten der Gesellschaft diese Krisengebiete nicht tangieren. Insgesamt ist nach wie vor davon auszugehen, dass die Lebensmittelindustrie deutlich weniger als andere Industrien von den Auswirkungen betroffen sein wird, da die Versorgung der Bevölkerung weiterhin sichergestellt werden muss. Für 2024 erwarten wir daher eine leicht steigende Gesamtentwicklung der Gruppe. Dabei gehen wir für die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024, bei leicht steigenden Umsatzerlösen, von einem Gesamtergebnis leicht über dem Niveau des Jahres 2023 aus. Es sind für 2024 keine signifikanten Änderungen der Mitarbeiterzahl geplant. Die Finanzierung der Gesellschaft wird, in bewährter Weise, nach gründlicher Beratung mit unserer Hausbank, erfolgen. Investitionen werden abhängig von den Anforderungen des Marktes im notwendigen Umfang erfolgen. Elementare Investitionen sind zurzeit nicht geplant.
Erkelenz, den 6. April 2024 Bioss Rohstoffe GmbH Frederik Hoeck, Geschäftsführer Michael Goetschkes, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB, in der Fassung des zweiten Gesetzes zur Änderung des DWD-Gesetzes sowie zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften, angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Erworbene immaterielle Anlagewerte, wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden vollumfänglich abgeschrieben. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von Euro 250,00 wurden direkt in den Aufwand gebucht. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Gegenstände des Umlaufvermögens sind grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag und unter Beachtung des § 253 Absatz 4 und Absatz 5 HGB angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, soweit diese zum Abschlussstichtag ausreichend konkretisiert und objektiviert waren. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinsen der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Geleistete Anzahlungen in fremder Währung sind mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der Sachverhalte in fremder Währung erfolgte mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag nach § 256a HGB. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang, Abgang und Abschreibung ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält die Sofortabschreibung, nicht jedoch die kumulierte Abschreibung. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf Euro 13.343,16. Anlagenspiegel 2023
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Vorräte Die Vorräte beinhalten mit Euro 19.386.866,59 im Wesentlichen den Rohwarenbestand und Euro 383.109,67 die für die Erzeugung benötigten Hilfsstoffe. Der Rest entfällt im Wesentlichen auf Büro- und Labormaterial, sowie Material zur Wärmeerzeugung. Angabe zu Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen Euro 5.483.972,86 (Vorjahr: Euro 0,00). Hierin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 5.308.736,20 (Vorjahr: Euro 0,00) und Überzahlungen von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 175.236,66 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 127.170,50 (Vorjahr: Euro 0,00). Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Latente Steuern Zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen temporäre Wertunterschiede. Die Wertansätze der Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind in der Handelsbilanz größer als in der Steuerbilanz. Von der Möglichkeit einen Aktivposten für latente Steuererträge zu bilden wurde gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Angaben zum Stammkapital Das Stammkapital beträgt Euro 120.000,00 und ist vollständig eingezahlt. Angaben zur Kapitalrücklage Die ausgewiesene Kapitalrücklage ist Folge des Verschmelzungsvorgangs in früheren Jahren zu Buchwerten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Rückstellungen wurden mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellungen für bis zum Bilanzstichtag erbrachte Lieferungen und Leistungen, die bis zur Bilanzaufstellung noch nicht fakturiert wurden in Höhe von etwa Euro 1.340.100,00 und Rückstellungen für bis zum Bilanzstichtag entstandene aber noch nicht in Anspruch genommene Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer in Höhe von etwa Euro 83.200,00. Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen und wirtschaftlich dem abgelaufenen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, liegen nicht vor. Angaben zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.289.898,79 (Vorjahr: Euro 18.248.115,23). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis fünf Jahre beträgt Euro 22.000.000,00 (Vorjahr: Euro 9.000.000,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen Euro 20.000.000,00 (Vorjahr: Euro 18.449.241,49). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 35.301,00) und Überzahlungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 11.413.940,49) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen Euro 2.000.000,00 (Vorjahr: Euro 2.006.333,33). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft gehört zu einer Unternehmensgruppe. Der Unternehmensgruppe wurde bankenseitig die Inanspruchnahme von Fremdmitteln eingeräumt. Für den, der Unternehmensgruppe eingeräumten Kreditrahmen, bürgt die Gesellschaft in Höhe von Euro 33.750.000,00. Neben der Gesellschaft bürgen noch drei weitere Gesellschaften der Unternehmensgruppe. Es handelt sich um Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der zufriedenstellenden Ergebnisentwicklung der Unternehmensgruppe nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen: Fälligkeiten
Dabei handelt es sich in Höhe von Euro 0,00 um Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen in Höhe von Euro 519.528,35 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2023 und in Höhe von Euro -10.570,09 Vorjahre. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich Beschäftigten beträgt damit 26.
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Von dem Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GNT Holding B.V., Mierlo, Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger der Niederlande veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 1.080.533,35 wird auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zum Unterzeichner
Frederik Hoeck, Geschäftsführer Michael Goetschkes, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 06.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bioss Rohstoffe GmbH, Erkelenz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bioss Rohstoffe GmbH, Erkelenz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bioss Rohstoffe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S.1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, den 4. Mai 2024 Delta Treuhand Jansen & Eckhardt GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Thorsten Jansen, Wirtschaftsprüfer |
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