Immobilienentwicklung Pulsnitz GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dorothee Schübel seit 31.8.2023 | Prokura |
Eric Weiß seit 31.8.2023 | Prokura |
Erik Engelmann seit 2.10.2019 | Prokura |
Karsten Schmidt seit 26.4.2017 | Prokura |
Katja Hartmann seit 14.8.2013 | Vorstandsmitglied |
Hans-Peter Werber seit 28.4.2009 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SECUPAY AGPulsnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die secupay AG, Pulsnitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der secupay AG, Pulsnitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der secupay AG, Pulsnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 30. August 2024 RISE
PARTNERS Audit GmbH
Friedl, Wirtschaftsprüfer Lüdemann, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2024der secupay AG, PulsnitzAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis 31.03.2024secupay AG, Pulsnitz1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Pulsnitz und wird beim Amtsgericht Dresden unter der Registernummer HRB 27612 geführt. 2. Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Aktiengesetzes und der RechZahlV Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und der Generalnormen, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, gemäß den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) sowie der Bestimmungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV) aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind in der gemäß § 2 RechZahlV vorgeschriebenen Form aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 01. April eines Jahres bis zum 31. März des darauffolgenden Jahres. 3. Darstellung von Beträgen in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Da der Umfang der Geschäftstätigkeit nur zu einem sehr geringen Teil auf die Erbringung von sonstigen Tätigkeiten entfällt und der Anteil dieser Tätigkeit auch künftig weiter abnehmen wird, wurden in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung vereinfachend sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden sowie sämtliche Aufwendungen und Erträge als "aus Zahlungsdiensten" stammend ausgewiesen. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt. Die Forderungen an Kreditinstitute, an Kunden und an Zahlungsinstitute sind zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken bei den Kundenforderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung (Nutzungsdauer 3 bis 15 Jahre) bewertet und im Jahr ihres Zugangs zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken bei den sonstigen Vermögensgegenständen wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sowie sonstige Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages bewertet. Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung werden gem. § 256a HGB mit dem am Bilanzstichtag gültigen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. 5. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kreditinstitute und Zahlungsinstitute Es bestanden zum Bilanzstichtag Forderungen gegen Kreditinstitute in Höhe von 37.408.073,17 Euro. Davon befanden sich 35.372.633,75 Euro auf Treuhandkonten nach § 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZAG. Darüber hinaus bestanden Forderungen in Höhe von 4.404.069,74 Euro gegen Zahlungsinstitute. Bankguthaben in Höhe von 25.463,82 Euro unterliegen einer Verfügungssperre (Verpfändung). Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden in Höhe von 517.828,27 Euro gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Ein Teil der Forderungen in Höhe von 37.785,20 Euro bezieht sich auf Rückforderungen im Zusammenhang mit Zahlungstransaktionen. Unter den Forderungen an Kunden sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen iHv. 180.283,67 Euro enthalten. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Anlagevermögen Die Aufgliederung und Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen. Der Anteilsbesitz der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar (Zahlen des letztverfügbaren Abschlusses):
Die Anteile an der secupay S.A. sind börsenfähig, aber nicht börsennotiert. Alle übrigen Anteile sind nicht börsenfähig und nicht börsennotiert. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschafterin Anteile an der Publk GmbH i.H.v. 54.767,10 EUR erworben. sonstige Vermögensgegenstände Die in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. 3.806.353,49 Euro setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf 2.007.450,18 EUR (Vj.: 1.660.000,00 Euro). Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 52.718,34 Euro setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betragen 39.866.248,05 Euro. Diese sind innerhalb von 3 Monaten fällig. Zudem bestehen Verbindlichkeiten ggü. Kunden aus Sicherheitseinbehalt iHv. 557.132,57 Euro, nachfolgend ausgewiesen unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 2.534.552,63 Euro setzen sich wie folgt zusammen:
Es bestehen Verbindlichkeiten ggü. Zahlungsinstituten iHv. 187.817,88 Euro (Vj.: 159.653,76 Euro). Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen Die in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen in Höhe von 366.647,75 Euro setzen sich wie folgt zusammen:
Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 251.000,00 Euro. Das Grundkapital ist eingeteilt in 251.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Das Grundkapital ist in voller Höhe eingezahlt. Die in den vorangegangenen Geschäftsjahren gebildete Kapitalrücklage beträgt 625.000,00 EUR (Vj.: 625.000,00 Euro). Währungsumrechnung In Fremdwährung geführte Bankkonten sowie Fremdwährungsanteile auf Forderungs- und Verbindlichkeitskonten bestanden in der Währung Schweizer Franken (CHF). Diese wurden zum Bilanzstichtag, zu den vom Bundesfinanzministeriums veröffentlichten USt-Umrechnungskurs des Monats März 2024 bewertet:
Die Forderungen gegenüber Kreditinstituten in Fremdwährung belaufen sich auf 126.913,38 CHF (131.434,74 Euro). Auf Geschäftskonten valutierten davon 81.659,67 CHF (84.568,84 Euro), 45.253,71 CHF (46.865,90 Euro) betrafen Treuhandkonten. Jahresergebnis Im Geschäftsjahr 2023/2024 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 273.097,70 Euro. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen (Thesaurierung). Der Jahresabschluss wurde nach vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. 6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufteilung der Erlöse nach geographischen Märkten (§ 28 Abs. 2 Nr. 1 RechZahIV) Die Erlöse betragen im Geschäftsjahr 9.188.736,05 Euro und sind in Höhe von 166.907,19 Euro im Ausland angefallen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Geschäftsjahr 107.995,73 Euro und sind in Höhe von 0,00 Euro im Ausland angefallen. Die Zinserträge betragen im Geschäftsjahr 54.713,19 Euro und sind im Inland angefallen. Die laufenden Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen betragen im Geschäftsjahr 0,00 Euro. sonstige betriebliche Erträge Die im Berichtsjahr erzielten sonstigen Erträge belaufen sich auf 107.995,73 Euro.
Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen fielen in Höhe von 0,00 Euro an. Provisionsaufwendungen Die Provisionsaufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023/24 auf 4.814.519,65 Euro und setzen sich wie folgt zusammen:
Es ergeben sich aufgrund von Kontenumgliederungen Abweichungen zum Vorjahr. Die Konten zu Verkaufsprovisionen wurden auf neue Konten umgebucht und als Vertriebsprovisionen den Provisionsaufwendungen zugeordnet (im Vorjahr in Höhe von 38.962,39 Euro andere Verwaltungsaufwendungen). Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023/24 auf 4.099.197,36 Euro und setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 16.967,98 Euro und gliedern sich wie folgt auf:
7. Sonstige Angaben Vorstand Die Vorstände der Gesellschaft sind Frau Katja Hartmann (hauptamtlicher Vorstand; Bereich Markt) und Herr Hans-Peter Weber (hauptamtlicher Vorstand; Bereich Marktfolge). Beide Vorstände sind alleinvertretungsberechtigt. Aufsichtsrat Zum Ende des Geschäftsjahres bestand der Aufsichtsrat aus den Mitgliedern
Organbezüge Den Organmitgliedern wurden zum Stichtag des Jahresabschlusses weder Vorschüsse und Kredite gewährt, noch wurden zugunsten von Vorständen und Aufsichtsräten Haftungsverhältnisse eingegangen. Vergütungen an den Aufsichtsrat werden für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von 3.000,00 EUR gezahlt. Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wird in Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 72.000,00 Euro und fällt in Gänze für Abschlussprüfungsleistungen an. Davon betreffen 6.996,25 Euro Prüfungsleistungen des vorherigen Geschäftsjahres. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren im Durchschnitt 22 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 15 männlich, 7 weiblich und 0 divers. sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei der Gesellschaft bestehen sonstige Verpflichtungen aus Büromiete, Kfz-Leasing und Bike-Leasing in folgenden Höhen:
Mindeststeuergesetz Die secupay AG ist weder inländisch noch im Ausland von der Anwendung von Mindeststeuergesetzen betroffen und rechnet diesbezüglich nicht mit Auswirkungen. Anzahl der ausgeführten Zahlungsvorgänge, Zahlungsvolumen Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind 8.424 Tsd. Zahlungsvorgänge im Sinne des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes ausgeführt worden. Ihr Zahlungsvolumen betrug rd. 1.446 Mio. Euro. Konzernabschluss Die secupay AG stellt als Konzern-Muttergesellschaft per 31.03.2024 einen Konzernabschluss auf, welcher die Tochterunternehmen secucard GmbH, hp.weber GmbH & Co. POS-cash KG und secupay S.A. vollkonsolidiert. Die Anteile der secupay AG liegen zu 100% bei der hp.weber GmbH, Hainweg 7, 01324 Dresden. Ereignisse nach dem Stichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, welche wesentliche Vor- oder Nachteile für das Unternehmen mit sich bringen.
Pulsnitz, 30.08.2024 Hans-Peter Weber, Vorstand Katja Hartmann, Vorstand Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023/2024
Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis 31.03.2024secupay AG, Pulsnitz1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1.1. Grundlagen der Gesellschaft, Geschäftsmodell, Strategie Der secupay AG (im Folgenden "secupay") wurde am 13.05.2013 die Erlaubnis zum Erbringen des Finanztransfergeschäfts gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 6 ZAG durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilt. Sie ist damit als Zahlungsinstitut zugelassen. Am 03.07.2018 wurde die Erlaubnis zur Erbringung von Zahlungsdiensten aufgrund § 66 ZAG erneuert und antragsgemäß um die Erlaubnis für das Akquisitions- und Lastschriftgeschäft erweitert. Die secupay AG bietet Leistungen zur sicheren Abwicklung von Zahlungen im Internet und am Kassenplatz. Secupay stellt Händlern POS-Terminals zur Abwicklung von Kartenzahlungen zur Verfügung und arbeitet hierzu mit verschiedenen Netzbetrieben zusammen, die für das Girocard-System der Deutschen Kreditwirtschaft zugelassen sind. Als Payment Facilitator kann secupay eigene Akzeptanzverträge für Mastercard, VISA und andere Kartenorganisationen abschließen. Die technische Abwicklung erfolgt ebenfalls über die Netzbetriebspartner. Für Zahlungen, die im eCommerce über das Smartphone, Tablet oder den PC eines Zahlers autorisiert werden, bietet secupay Kreditkartenzahlungen an. Die Autorisierung der Zahlungen erfolgt in der Regel über eine sichere 2-Faktor-Authentifizierung per 3-D Secure bzw. Apple Pay oder Google Pay. Für wiederkehrende Zahlungen und die Abwicklung von Abonnements können Transaktionen auch vom Händler initiiert autorisiert werden. Aus Sicherheitsgründen speichert secupay keine Kreditkartendaten, sondern arbeitet mit Token, die bei der initialen Kreditkartenautorisierung auf dem Kundengerät erstellt werden. Für sichere Zahlungen im eCommerce können via secupay auch die Onlineüberweisungsdienste von Giropay, eps und Klarna Sofort sowie das mobile Zahlverfahren Twint genutzt werden. Darüber hinaus ermöglicht die secupay AG Online-Händlern auch die Abwicklung von Lastschrift- und Rechnungskauftransaktionen im Wege des laufenden Ankaufs von Forderungen mit Zahlungsgarantie. Der fällige Kaufpreis wird dem jeweiligen Endkunden belastet und an den Vertragspartner abzüglich der vereinbarten Sicherungs- und Transaktionsgebühr ausgezahlt. Ein weiterer wichtiger Geschäftszweig ist das Projekt- und Lösungsgeschäft mit dem Fokus auf das Crowdfunding, auf Marktplätze und Plattformen sowie die Zahlungsautomatisation für Webservices. Im Bereich Crowdfunding werden sowohl die Zahlungen in der Fundingphase als auch die Zins- und Rückzahlungen für eine Vielzahl von Plattformen abgewickelt. Seit Anfang 2023 wird in diesem Zusammenhang auch die Kapitalertragssteuer für die Zinszahlungen abgeführt. Für Marktplätze bietet secupay den ZAG-konformen Einsatz von gemischten Warenkörben an, bei denen mehrere Verkäufer Waren mit einem Zahlvorgang an Kunden verkaufen. Im Bereich Plattformen bietet secupay Ihren Kunden verschiedene Möglichkeiten, Zahlungen sicher und weitgehend automatisiert durchzuführen. Die Anwendungsfälle reichen vom Verkauf von Non Fungible Token (NFT) und deren Handel im Zweitmarktgeschäft, über die Auszahlung eingehender Steuererstattungen an die Nutzer einer Plattform zur Abgabe der Einkommensteuererklärung, die Abwicklung von B2B-Zahlungen für Plattformen, die Unternehmen effiziente Einkaufslösungen zur Verfügung stellen, bis hin zu Auszahlungen an eine große Anzahl von Empfängern für Cashbackagenturen und ihre großen Markenkunden. Die secupay AG ist Teil der webhaus-Gruppe, für die erstmals zum 31.03.2018 ein Konzernabschluss auf Namen der secupay AG aufgestellt wurde. Die weiteren Unternehmen der webhaus-Gruppe sind die hp.weber GmbH, die secucard GmbH, die hp.weber GmbH & Co. POS-cash KG (im Folgenden "POS-cash") sowie die secupay S.A., Grevenmacher (Luxemburg). Die zum 01.04.2016 gegründete secucard GmbH, 01896 Pulsnitz bietet ihren Kunden die Abwicklung von Gutscheinkarten und Wallets auf Guthabenbasis in Closed Loop Systemen einzelner Händler oder händlerübergreifend im Rahmen der im ZAG definierten Bereichsausnahmen sowie ein Kundenbindungssystem ("secucard Loyalty+") auf Basis von Kundenkarten an. Es werden keine Zahlungsdienstleistungen erbracht. Innerhalb der webhaus-Gruppe erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen vor allem im Bereich der Softwareentwicklung für die webhaus-Gruppe. Die secucard GmbH und damit auch die hp.weber GmbH & Co POS-cash KG ist eine 100%ige Tochter der Gesellschaft. POS-cash fungiert weiterhin als Online-Vertriebskanal für POS-Terminals der Gruppe. Im Rahmen der Einführung von DCPOS 3.0 durch die Kreditkartenorganisationen wurden die in den Jahren 2011-2017 angeschafften POS-Terminals der Ingenico Telium Reihe fast vollständig gegen neue Geräte ausgetauscht. Die Gesellschaft plant, den Gerätetausch bis zum 31.12.2024 abgeschlossen zu haben. Die 100%ige Tochtergesellschaft secupay S.A., L-6755 Grevenmacher, wickelt weiterhin kein operatives Geschäft ab. 1.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Stand Juni 2024 ist die Gesamtwirtschaft im Euroraum von einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geprägt, das durch Inflation und weiterhin hohe Leitzinsen bestimmt wird. Die Anzahl von Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften ist um 7 % im Vergleich zum Vormonat gesunken. Das IWH prognostiziert weitere Rückgänge in den kommenden Monaten. Trotzdem bleiben die Insolvenzzahlen 1 auf einem erhöhten Niveau, das immer noch 40 % über dem Wert von Mai 2023 und 31 % höher als der Durchschnitt von 2016 bis 2019 vor der Corona-Pandemie liegt. Im Kundenstamm der secupay und webhaus-Gruppe konnten wir bisher noch keine signifikanten Anstiege verzeichnen und erwarten diese gegenwärtig auch nicht. Die globale Wirtschaft bleibt weiterhin in Bewegung, wenn auch mit unterschiedlichem Tempo in verschiedenen Ländern und Regionen. Die OECD erwartet für den Euroraum für 2024 ein BIP-Wachstum von 0,7 % und für 2025 von 1,5 %. 2 Diese positive Entwicklung spiegelt sich in der wirtschaftlichen Erholung des Euroraums wider, die durch ein moderates Wachstum in Deutschland unterstützt wird. Investitionen in Technologie und grüne Infrastruktur stärken langfristige Wachstumsperspektiven im gesamten Euroraum. Positiv aus Sicht der Gesellschaft sind weiterhin der hohe Anteil unbarer Zahlungen am POS sowie die starke Hinwendung der Konsumenten zum Onlinehandel in den vergangenen Jahren. Angesichts der aktuellen Daten von Juni 2024 schätzen wir das gesamtwirtschaftliche Risiko für das Geschäftsjahr 2024/2025 aufgrund der anhaltenden Unsicherheit über die zukünftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung als weiterhin hoch ein. Dies stellt die gesamte webhaus-Gruppe vor bedeutende Herausforderungen, denen die Gesellschaft nach Einschätzung des Vorstandes aufgrund der getroffenen Maßnahmen, des Produktportfolios und der Marktausrichtung jedoch gerecht werden kann. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft ihre positive Entwicklung trotz der anhaltenden Unsicherheiten über die zukünftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung im laufenden und in den folgenden Geschäftsjahren fortsetzen kann. 1.3. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023/2024 Im nachfolgenden werden die wesentlichen Leistungsindikatoren der secupay AG und deren Entwicklung vorgestellt. Diese sind Zahlungsvolumen, Provisionserlöse (Umsatz), Deckungsbeitrag, Personalkosten und Jahresüberschuss (Ergebnis). Zahlungsvolumen Die secupay AG hat im Laufe des Geschäftsjahres 2023/2024 beim Zahlungsvolumen in den Geschäftsfeldern Kartenzahlungen am POS (+70%), Accounting (+47%) und eCommerce (+251%) ein hohes Wachstum in Vergleich zum Vorjahr erzielen können. Lediglich im Geschäftsfeld Crowdfunding/investing fand ein Rückgang statt (-18%). Damit stieg das gesamte Zahlungsvolumen nach § 4 ZIEV um 35% auf 1.446 Mio. EUR (i.Vj. 1.067 Mio. EUR) und erfüllte damit die Prognose i. H. v. 1.473 Mio. Euro vom 31.03.2023 beinahe.
Umsatz Die Provisionserlöse konnten vor allem im Geschäftsfeld Kartenzahlungen am POS mit rund 66% und im Geschäftsfeld eCommerce mit rund 87% über Prognose des Vorjahres gesteigert werden. Insgesamt stiegen die Provisionserlöse auf 9.189 TEUR. Dies entspricht einer Steigerung von rund 42% zum Vorjahr (6.452 TEUR) und übertrifft die Prognose um rund 19%. Deckungsbeitrag Der Deckungsbeitrag setzt sich zusammen aus sämtlichen Erlösen, abzüglich des operativen Waren- und Fremdleistungseinsatz. Per 31.03.2024 konnte dieser um 35% gegenüber dem Vorjahr auf 4.318 TEUR (Vj. 3.209 TEUR) gesteigert werden. Ergebnis Durch das anhaltende Wachstum konnten weitere Investitionen in Werbung, Vertrieb, IT und sonstige Posten getätigt werden. Die Personalkosten stiegen durch Umgliederungen innerhalb der Gruppe um rund 66% im Vergleich zum Vorjahr und damit rund 15% gegenüber der Prognose. Insgesamt fällt der Jahresüberschuss mit rund 273 TEUR deutlich geringer aus als in der Prognose angenommen. Damit wurde der im Lagebericht des Vorjahres prognostizierte Jahresüberschuss im oberen sechsstelligen Bereich deutlich unterschritten. Im Wesentlichen ist dies auf die Investitionen in Personal und Vertrieb zurückzuführen. 2. Lage des Unternehmens Die secupay AG betreute im Geschäftsjahr 2023/2024 ca. 138 Tsd. Kunden. Im Berichtsjahr wurden im Zahlungstransfergeschäft ca. 8.424 Tsd. Transaktionen abgewickelt. Das Zahlungsvolumen konnte um 35% auf nunmehr 1.446 Mio. EUR gesteigert werden. 2.1. Vermögenslage 2.1.1. Aktiva Die Gesellschaft verfügt über Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 37.408 TEUR (i.Vj. 39.581 TEUR) und Forderungen aus Lastschriften (ausgewiesen unter den sonstigen Vermögensgegenständen) in Höhe von 1.640 TEUR (i.Vj. 1.674 TEUR), welche dem Treuhandkonto bis zur zweiten Woche des neuen Geschäftsjahrs gutgeschrieben wurden. Die Guthaben bei Kreditinstituten befanden sich im Umfang von 35.373 TEUR (i.Vj. 37.082 TEUR) auf offenen Treuhandkonten, über die die Gesellschaft nur zur Bedienung von Verbindlichkeiten gegenüber Kunden verfügen darf. Daneben bestehen offene Factoring-Forderungen gegen Zahler i. H. v. rd. 6.072 TEUR (i.Vj. 2.942 TEUR), wovon 76 TEUR (i.Vj. 119 TEUR) als zahlungsgestört eingestuft sind. Diese weisen nach Abwertung einen Buchwert von rd. 18 TEUR (i.Vj. 28 TEUR) aus. Es bestehen Forderungen ggü. Zahlungsinstituten von rd. 4.404 TEUR (i.Vj. 1.219 TEUR). Ausgewiesen unter sonstigen Vermögensgegenständen bestehen zudem Forderungen aus Kauf auf Rechnung in Höhe von 80 TEUR (i.Vj. 173 TEUR). Im Rahmen der Einführung von DCPOS 3.0 durch die Kreditkartenorganisationen müssen die in den Jahren 2011-2017 von der POS-cash KG angeschafften EC-Terminals der Ingenico Telium Reihe getauscht werden. Im vergangenen und aktuellen Geschäftsjahr wurden die für diesen Terminaltausch benötigten neuen Geräte angeschafft. Zur Finanzierung dieser Investition stellte die secupay AG der POS-cash Darlehen in Höhe von 1.660 TEUR zur Verfügung. Davon sind 1.000 TEUR am 31.12.2025 und 660 TEUR am 30.06.2025 fällig. Zum Stichtag wurden bereits 350 TEUR auf einen Darlehensbestand von 1.310 TEUR rückgezahlt. Zudem besteht ein Darlehen gegenüber der secucard GmbH i.H.v. 600 TEUR, welches zu 500 TEUR bis 31.03.2026 und zu 100 TEUR bis 31.12.2026 fällig ist. Gegenüber der secupay S.A. wurde ein Darlehen zu 97 TEUR gewährt, welches bis 27.03.2030 fällig ist. Über weitere Aktiva verfügt die Gesellschaft in Form von Forderungen an Kunden i. H. v. 518 TEUR (i.Vj. 560 TEUR), Anteile an verbundenen und weiteren Unternehmen i. H. v. 205 TEUR (i.Vj. 150 TEUR), immateriellen Vermögensgegenständen i. H. v. 60 TEUR (i.Vj. 41 TEUR), aus aktiver Rechnungsabgrenzung i. H. v. 53 TEUR (i.Vj. 32 TEUR), sowie aus Umsatz- und Körperschaftssteuerforderungen i. H. v. 45 TEUR (i.Vj. 9 TEUR). 2.1.2. Passiva Dem gegenüber stehen 39.866 TEUR (i.Vj. 40.210 TEUR) an kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden. Die sonstigen Verbindlichkeiten von 2.535 TEUR (i.Vj. 982 TEUR) beziehen sich i. H. v. 1.977 TEUR auf den laufenden Geschäftsbetrieb der Monate Februar und März 2024. Daneben bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Sicherheitseinbehalt i. H. v. 557 TEUR (i.Vj. 686 TEUR). Es Verbindlichkeiten ggü. Zahlungsinstituten i.H.v. 188 TEUR (i.Vj, 160 TEUR). Es wurden im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten i. H. v. 73 TEUR (i.Vj. 73 TEUR) sowie Steuern i. H. v. 236 TEUR (i.Vj. 450 TEUR) und Personalkosten i. H. v. 23 TEUR (i.Vj. 28 TEUR) bilanziert. Die Gesellschaft verfügt über ein gezeichnetes Kapital von 251 TEUR, welches vollständig eingezahlt ist. Die Kapitalrücklage beträgt 625 TEUR (i.Vj. 625 TEUR). Außerbilanzelle Finanzierungsinstrumente bestanden nicht. 2.2. Ertragslage Im Geschäftsjahr wurden Provisionserlöse von 9.189 TEUR (i.Vj. 6.452 TEUR) erzielt. Die Steigerungen wurden vor allem auf den Geschäftsfeldern POS-Kreditkarte (3.553 TEUR, Vj. 2.141 TEUR), eCommerce-Vorkasse (501 TEUR, Vj. 146 TEUR) und eCommerce-Sonstige (502 TEUR, Vj. 154 TEUR) erzielt. Den gestiegenen Provisionserlösen standen erhöhte Aufwendungen gegenüber, im Wesentlichen Provisionsaufwendungen (4.815 TEUR; i.Vj. 3.104 TEUR) durch Acquiring-Gebühren, Terminalhardware und Vertriebsprovisionen. Hinzu kamen gestiegene Personalaufwendungen (1.671 TEUR; i.Vj. 1.008 TEUR) sowie andere Verwaltungsaufwendungen (2.428 TEUR; i.Vj. 1.598 TEUR), vorrangig aus gruppeninternen Leistungen, Kfz- und Werbekosten. Im Geschäftsjahr 2023/2024 ergibt sich nach Ertragssteuern (113 TEUR; i.Vj. 249 TEUR) und unter Berücksichtigung der übrigen Aufwendungen und Erträge ein Jahresüberschuss i. H. v. 273 TEUR (i.Vj. 588 TEUR). Erträge aus der Beteiligung an Verbundenen Unternehmen sind nicht angefallen. 2.3. Finanzlage Die Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Zahlungsfähigkeit (Liquidität) der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres einwandfrei gegeben. Die Veränderung des Bar-Bestandes beträgt zum Vorjahr -464 TEUR. Davon entstammen -697 TEUR aus der Darlehensvergabe an Tochterunternehmen für Investitionen in den Terminalbestand und Softwareentwicklung. Durch Darlehensrückzahlung der Gesellschafterin hp.weber GmbH sind 350 TEUR zugeflossen. Zudem erfolgte eine Beteiligung an der Publk GmbH mit einem Abfluss von -55 TEUR. Der operative Cashflow beträgt demnach -62 TEUR. 2.4. Zusammenfassung Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft war durchweg stabil. Der Vorstand beurteilt den Geschäftsverlauf und die Lage der secupay AG im Geschäftsjahr als günstig. 3. Risikodarstellung Das Risikomanagementsystem ist darauf ausgerichtet, die Risikobereiche der Gesellschaft zu identifizieren, durch entsprechende Gegenmaßnahmen einzugrenzen und sowohl das wirtschaftliche als auch das Risiko der Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung (GW/TF-Risiko) zu minimieren und damit die potenziell daraus folgenden wirtschaftlichen Schäden möglichst gering zu halten. Die Tabelle gibt einen Überblick über die wesentlichen GW/TF-Risikokennzahlen:
Im Berichtsjahr hat die secupay AG ihr Risikomanagementsystem weiterentwickelt und optimiert, um eine umfassende Identifizierung, Bewertung und Steuerung wesentlicher Risiken zu gewährleisten. Eintrittswahrscheinlichkeit und potenzieller Schadenswert von Risiken bilden die Grundlage für die Risikobewältigungsstrategie. Diese Strategie umfasst operationale, unternehmerische, nachhaltigkeitsbezogene und makroökonomische Risiken. Die Risiken wurden in der Risikoanalyse und dem darauf aufbauenden Risikohandbuch in wesentliche und nicht wesentliche Risiken unterteilt. Die Risikominderungsmaßnahmen wurden im Risikohandbuch identifiziert. 3.1. wesentliche Risiken Wesentlich sind Risiken, die einen signifikanten Einfluss auf die finanzielle Stabilität und den Ruf des Unternehmens haben. Weiter erfolgte eine Unterteilung in unternehmerische und operationelle Risiken. Als wesentliche unternehmerische Risiken hat die Gesellschaft identifiziert: Adressausfallrisiken Debitoren (das Risiko, dass Zahler ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen), Betrügerische Handlungen durch Dritte/Externe, Liquiditätsrisiko und Reputationsrisiko. Wesentliche operationelle Risiken sind: Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, Nichtbeachtung von Finanzsanktionslisten, Branchenrisiko, IT-Infrastruktur, Personalrisiken, Rechts- und Compliancerisiko sowie Datenschutzrisiko. Im Berichtsjahr sind keine entsprechenden wesentlichen Schadensereignisse eingetreten; die Risikominderungsmaßnahmen haben sich als wirksam erwiesen. 3.2. nicht wesentliche Risiken Als nicht wesentliche Risiken wurden identifiziert: Vertragsbeziehungen zu politisch exponierte Personen, Feststellung der wirtschaftlich Berechtigungen, ungewöhnliche Rechtsformen juristischer Personen, produktbezogene Risiken, Risiken durch Auslagerung, Identitätsrisiken, Risiken durch Geschäftsbeziehungen mit High-Risk-Ländern (NCCT), Korrespondenzbankbeziehungen, Marktpreis-, Zins- und Fremdwährungsrisiken (es werden keine zu Marktpreisen bewerteten Vermögensgegenstände gehalten, es bestehen keine zinsabhängigen Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten, Gelder werden in der geschuldeten Währung gehalten) und Missbrauch neuer Finanzprodukte und Technologien. Im Berichtsjahr sind keine entsprechenden wesentlichen Schadensereignisse eingetreten; die Risikominderungsmaßnahmen haben sich als wirksam erwiesen. 3.3. Risikominderungsmaßnahmen Die secupay AG hat im Berichtsjahr die definierten Risikominderungsmaßnahmen fortlaufend umgesetzt, um die Sicherheit und Stabilität ihrer Geschäftsprozesse zu gewährleisten. Im Bereich des Transaktionsmonitorings wurden erhebliche Investitionen getätigt, um das EDV-Monitoringsystem für Transaktionen zu verbessern. Ein erweitertes internes Transaktionsmonitoringsystem sowie die Evaluierung externer Anbieter stellen sicher, dass potenzielle Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung frühzeitig erkannt und effektiv gemindert werden. Parallel dazu hat die secupay AG Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der IT-Infrastruktur ergriffen, darunter die Einführung eines Security Information and Event Management (SIEM)-Systems und die Erweiterung der Firewall-Infrastruktur, um die IT-Sicherheit zu erhöhen und den Schutz vor Cyberangriffen zu verstärken. Diese technischen Investitionen tragen maßgeblich zur Stabilität und Sicherheit der Unternehmensprozesse bei. Darüber hinaus ist die Einhaltung der Datenschutzvorgaben eine zentrale Aufgabe. Der Datenschutzbeauftragte hat die Finalisierung der neuen Datenschutzerklärung, die Datenschutzfolgeabschätzung geprüft und das Löschkonzepts aktualisiert, um sicherzustellen, dass die secupay AG den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG-neu) gerecht wird. Die Adressausfallrisiken von Debitoren mindern wir durch Transaktionsscoring und Bonitätsprüfung. Gegen betrügerische Handlungen durch Dritte/Externe schützen wir uns durch eine sorgfältige Auswahl von Dienstleistern, Zugangskontrollen, Audits, Risikocontrolling und einem automatisierten Zahlerscoring. Das Liquiditätsrisiko steuern wir durch fristgerechte Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen, über eine mittelfristige Liquiditätsplanung und über die Akkumulierung der Unternehmensgewinne. Zur Minimierung des Reputationsrisikos, führen wir regelmäßig Presse- und Social-Media Screenings durch. Dem Risiko der Nichtbeachtung von Finanzsanktionslisten begegnen wir durch die laufende Kundenprüfung gegen Finanzsanktionslisten. Das Branchenrisiko mindern wir durch eine gezielte Risikobewertung der Branchen und dem Ausschluss von Risikobranchen. Den Personalrisiken begegnen wir durch eine sorgfältige Auswahl der Mitarbeiter mittels eines Standardisierten Rekrutierungsprozesses sowie durch regelmäßige Mitarbeiterbeurteilungen, Zuverlässigkeitsprüfungen und Mitarbeiterschulungen. Die Rechts- und Compliancerisiken begrenzen wir durch die Standardisierung von Prozessabläufen, Verträgen, Richtlinien und Arbeitsanweisungen sowie durch Inanspruchnahme spezialisierter externer Rechts- und Steuerberatung. 3.4. Risikotragfähigkeitsanalyse und Stresstests Die secupay AG hat eine umfassende Risikotragfähigkeitsanalyse durchgeführt, um sicherzustellen, dass identifizierte Risiken die finanzielle Stabilität des Unternehmens nicht gefährden. Im Ergebnis der Risikotragsfähigkeitsanalyse wurde festgestellt, dass die Gesellschaft über ausreichende Risikodeckungsmasse für die identifizierten Risiken verfügt. Aktuell beläuft sich der Deckungsfaktor auf 310%. Stresstests werden regelmäßig durchgeführt, um die Belastbarkeit der secupay AG in einem moderaten und extremen Szenario zu prüfen. Diese Tests simulieren Szenarien wie schwere wirtschaftliche Schocks oder signifikante operationelle Vorfälle. Im diesjährigen Stresstest wurde festgestellt, dass die Gesellschaft im moderaten und extremen Risikoszenario über eine ausreichende Deckungsmasse verfügt. Insgesamt verdeutlichen Risikotragfähigkeitsanalyse und Stresstest, dass das Unternehmen gut vorbereitet ist, sowohl kurzfristige als auch langfristige finanzielle Herausforderungen zu bewältigen und die kontinuierliche Stabilität und den Erfolg des Unternehmens sicherzustellen. 3.5. Zusammenfassende Risikobewertung Die secupay AG hat ein robustes und dynamisches Risikomanagementsystem etabliert, das regelmäßig überprüft und an veränderte Bedingungen angepasst wird. Wesentliche Risiken wurden durch präventive und reaktive Maßnahmen kontrolliert und minimiert. Nicht wesentliche Risiken wurden ebenfalls überwacht, um unerwartete Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Durchführung von Risikotragfähigkeitsanalysen und Stresstests stellt sicher, dass die secupay AG auch weiterhin stabil bleibt und ihre Marktposition weiter gestärkt werden kann. 4. Sonstige Angaben Die Gesellschaft verwendet keine Finanzinstrumente. Sie betreibt weder Forschung noch Entwicklung, da die eingesetzte Software auf Lizenzbasis verwendet wird. Zweigniederlassungen bestanden nicht. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder die Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind, bestanden nicht. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften eine angemessene Gegenleistung erhalten. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die uns zum Zeitpunkt der Vornahme der berichtspflichtigen Rechtsgeschäfte bekannt waren. 5. Ausblick und Chancen (Prognosebericht) 5.1. Technologie und Wettbewerbsvorteil Die secupay AG bietet weiterhin attraktive Zahlarten, Gutscheinkarten, Bonuspunkte und Coupons über eine einheitliche API (Programmschnittstelle) an, sowohl im e- bzw. m-Commerce als auch im Präsenzhandel hier über Karten, QR-Code oder NFC. Gutscheinkarten können nun auch in Kooperation von Visa und Mastercard ausgegeben werden. Secupay wird im Geschäftsjahr 2024/25 Principal Member von Visa und Mastercard und hat damit die Möglichkeit noch besser auf die Anforderungen der Kunden einzugehen und gleichzeitig die eigene Marge zu erhöhen. Die wesentliche Chance besteht aus Sicht des Vorstands in der Weiterentwicklung des umfassenden Leistungskatalogs zu einem Ökosystem und damit alle Payment-Anforderungen von Kunden zu erfüllen. Darüber hinaus besteht die Chance standardisierte Produkte so am Markt zu platzieren, dass sowohl Skaleneffekte, als auch auskömmliche Preise erzielt werden können. Ein Beispiel hierfür ist die Payout- Lösung für Cashback-Aktionen, die ohne Integration durch den Kunden genutzt werden kann. Die stetig steigende Nutzungsqualität der Zahlungslösungen für Käufer kann auch bestehenden Kunden zu weiterem Umsatz und Wachstum verhelfen, wodurch auch secupay weiter profitiert. Im Berichtszeitraum wurden erhebliche Investitionen in die IT-Infrastruktur getätigt, darunter gehört die Anschaffung neuer Hardware wie Server, die Erweiterung der Firewall-Infrastruktur sowie ein SIEM- Systems zur Sicherheitsüberwachung. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, die Verfügbarkeit und Sicherheit der Systeme zu verbessern und die Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten. Bezüglich des Managements der IT-Infrastruktur und der damit verbundenen Client-Administration wurde ein neues Beschäftigungsverhältnis geschlossen und die entsprechenden Vorabstimmungen zu Servicevereinbarungen und SLA für die Rechenzentren in Frankfurt und Bettemburg/Luxemburg vorgenommen. Die secupay AG strebt die Zertifizierung ihres Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) nach ISO 27001 an, um ihre Marktstellung zu stärken und interne Standards zu vereinheitlichen. Parallel dazu werden die Anforderungen des PCI-DSS-Standards umgesetzt, um weiterhin eine sichere Abwicklung von Kartenzahlungen zu gewährleisten. Zukünftige Anforderungen wie DORA (Delegierte Verordnung (EU) 2022/27) werden aktiv in die Weiterentwicklung des ISMS integriert. DORA betrifft die Organisation und Aufgaben von Aufsichtsbehörden im Bereich der Finanzdienstleistungen und wird entsprechend berücksichtigt, um die Einhaltung regulatorischer Standards sicherzustellen. 5.2. Produkte Im letzten Geschäftsjahr konnte erreicht werden, dass Kreditkartenzahlungen auch im IC++ Verfahren abgerechnet werden können, bei dem mit dem Kunden eine prozentuale Servicegebühr vereinbart wird, zu der die Interchange Fee des Kartenherausgebers und die Scheme Fee der Kartenorganisation addiert wird. Die Anbindung von Apple Pay und Google Pay wurde erneuert, ein SoftPOS-Terminal mit Girocard-Akzeptanz und verschiedene Verbesserungen zur Automatisierung von Abrechnungsprozessen eingeführt. Als Acquirer kann secupay im aktuellen Geschäftsjahr die Marktposition im Bereich Kreditkartenakzeptanz weiter stärken. Als weiteres Produkt wurde in Kooperation mit der Publk GmbH die "Socialcard" eingeführt. Mit dieser Bezahlkarte können Vertragspartner berechtigten Kartennutzern virtuelle und physische Debitkarten von Mastercard und Visa zur Verfügung stellen, auf denen bspw. Grundleistungen für Asylbewerber gemäß §3 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Sozialleistungen und Stipendien verfügbar gemacht werden können. Bei der Ausschreibung der Dataport AöR zur Bezahlkarte konnte secupay die höchste Punktzahl erreichen, so dass wir gegenwärtig davon ausgehen, dass wir nach dem anhängigen Einspruchsverfahren eines Mitbewerbers unsere Lösung bundesweit anbieten können und damit einen signifikanten Ergebnisbeitrag erzielen können. Zur Verbesserung des Onboardingprozesses wurde die Möglichkeit geschaffen, Verträge elektronisch einzureichen und im Anschluss auch die KYC-Dokumente durch zuverlässige Dritte elektronisch im eigenen Händlerportal secuOffice oder über die API zu übertragen. Für alle Zahlungen wurde das Transaktionsmonitoring überarbeitet und im kommenden Geschäftsjahr durch ein externes Tool ergänzt. 5.3. Vertrieb und Marketing Secupay wird im Vertrieb weiterhin auf die Vermarktung über die Webseiten des Unternehmens setzen. Zur besseren Bearbeitung der eingehenden Anfragen wurde das Sales-Team im laufenden Geschäftsjahr neu strukturiert. Seit Juli 2023 wird der Bereich Sales durch neue, im Markt erfahrene Mitarbeiter verstärkt, die vor allem den indirekten Vertrieb über Wiederverkäufer und Vermittler reorganisieren und ausbauen werden. Mittlerweile ist das Sales-Team gut in das Unternehmen integriert und das Umsatz- und Ertragswachstum entwickelt sich positiv. 5.4. Wirtschaftliche Entwicklung Der positive Ergebnistrend konnte in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024/25 fortgesetzt werden. So konnten im 1. Quartal des Geschäftsjahres erstmals mehr als 1.200 Terminals neu aufgeschaltet werden. Das entspricht einer Verdoppelung gegenüber dem Vorquartal und auch gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Signifikante negative Effekte durch das von Geschäftsschließungen geprägte wirtschaftliche Umfeld und den andauernden Krieg in der Ukraine sind bislang nicht aufgetreten und werden nach heutigem Stand auch nicht erwartet. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Kundenakquise und der weiteren Verbesserung des Systems. Es wird für das kommende Geschäftsjahr mit weiterem Wachstum beim Deckungsbeitrag um rund 30% gerechnet. Vor allem weitere Vertriebsmaßnahmen in den Geschäftsfeldern Point of Sale, Acquiring, Issuing und Zahlungstransfergeschäft sollen dies bewirken. Die Provisionserträge sollen damit ebenfalls um rund 30% wachsen. Für das Zahlungsvolumen erwarten wir eine Steigerung von ca. 20%. Weitere Investitionen betreffen vor allem die Personalaufwendungen, hier rechnen wir mit einer Steigerung von ca. 20%. Der Vorstand geht davon aus, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024/25 einen Gewinn im oberen sechsstelligen Bereich ausweisen wird. Insgesamt schätzt der Vorstand die künftige Entwicklung der Branche sowie der Gesellschaft in den nächsten beiden Geschäftsjahren sehr positiv ein.
Pulsnitz, 30.08.2024 Hans-Peter Weber, Vorstand Katja Hartmann, Vorstand Bericht des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss über das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2023/2024 wahrgenommen und die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend überwacht. So fand im Wirtschaftsjahr zwei Sitzungen, davon eine in Präsenz und eine telefonische statt. Hauptaugenmerk des Aufsichtsrates waren die Berichte des internen Revisors und des Geldwäsche- und Revisionsbeauftragten und den Hinweisen der Wirtschaftsprüfung. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand regelmäßig über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft, über bedeutsame Geschäftsvorfälle, über die beabsichtigte Geschäftspolitik und grundsätzliche Fragen der zukünftigen Geschäftsführung und Unternehmensplanung unterrichten lassen und mit dem Vorstand darüber beraten. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates hat mit dem Vorstand in Zusammenkünften und Einzelgesprächen geschäftspolitische Fragen sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft behandelt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde vom Vorstand aufgestellt und dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde von der vom Aufsichtsrat beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RISE PARTNERS Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie auch im Vorjahr versehen. Neben der externen Prüfung hat der Aufsichtsrat in seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Dieser ist damit festgestellt.
Dresden, 11. September 2024 Peter Rauscher, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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