KK Immobilienverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Xynos seit 21.2.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Xinos GmbHSulzemoosJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Xinos GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Die Xinos GmbH ist im Handel mit meist gebrauchten Nutzfahrzeugen tätig. Das umfangreiche Fahrzeugangebot umfasst Auflieger, Spezialfahrzeuge, Kipper, Abrollkipper, Absetzkipper, Verteilerfahrzeuge, Sattelzugmaschinen, Baufahrzeugen, Baumaschinen, Betonmischer und Betonpumpen. Dabei hat das Auslandsgeschäft einen bedeutenden Anteil. Daneben ist die Xinos GmbH auch im Vermietungsgeschäft dieser Fahrzeuge tätig. Die im Jahr 2003 gegründete Gesellschaft verfügt über 20 Jahre Branchenexpertise und hat sich als feste Größe im deutschen Nutzfahrzeughandel etabliert. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen fallen aufgrund unserer Tätigkeit als Handelsunternehmen nicht an. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Absatzmöglichkeiten der Xinos GmbH sind zum einen von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den entsprechenden Absatzmärkten abhängig. Dabei ist die Entwicklung des Marktes für Nutzfahrzeuge allgemein, sowie die Entwicklung der Baubranche von entscheidender Bedeutung. Die Entwicklung der Weltwirtschaft war im Jahr 2023 durch die Energiekrise und den geopolitischen Spannungen und den sich daraus ergebenden Folgen geprägt. Die Absatzmärkte für schwere Nutzfahrzeuge (> 6 Tonnen) entwickelten sich im Jahr 2023 positiv. So stieg der Absatz schwerer Nutzfahrzeuge in Europa um 16% und der deutsche Markt um 24% im Vergleich zum Vorjahr. Für die Braubranche verlief das Jahr 2023 verhalten. So betrug der Umsatzrückgang 5,0% und der Rückgang bei den Auftragseingängen 4,4%. Das Jahr 2023 war dabei im Ganzen nicht negativ von den etwaigen politischen Ausschreitungen in ausländischen Absatzmärkten betroffen. Die Inländischen Umsätze sind im Jahr 2023 zurückgegangen, was auf die etwas instabile Lage der Baubranche bzgl. Zins- und Energiekostenerhöhungen zurückgeführt werden kann. Die Nachfrage aus dem Ausland ist hingegen deutlich gestiegen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.626 ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.229) gestiegen. Die Umsatzerlöse konnten gesteigert werden, damit einher gingen jedoch auch erhöhte Materialaufwendungen. Die Umsatzerlöse konnten um 7.091 T€ gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Hierbei waren insbesondere die gestiegenen Umsätze im europäischen Ausland deutlich entscheidend. Dabei haben wir uns auf das Handelsgeschäft von Betonpumpen und Betonmischern fokussiert. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag betrug 89 % (Vorjahr 94 %) und liegt damit weit über den Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr, auch im Hinblick auf gegebene kurzfristige Finanzierungsmöglichkeiten des Gesellschafters und nahestehende Personen, jederzeit gewährleistet. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Risiken aus Sicherungsgeschäften, sowie Risiken aus Finanzinstrumenten, über die nach § 289 HGB zu berichten wäre, liegen nicht vor. Forderungsausfälle treten nur im branchenüblichen Rahmen auf. Soweit möglich und notwendig erscheinend erfolgen Fahrzeugübergaben bei Verkäufen nur nach vorhergehender Sicherstellung der Zahlung. Falls bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. a) Ertragslage
Die Xinos GmbH erwirtschaftete eine um 42,15% höhere Gesamtleistung als im Vorjahr, welche sich aus den umgesetzten Warenverkäufen ergibt. Das Umsatzwachstum von € 16,0 Mio. auf € 23,1 Mio. (ca. 45% relatives Umsatzwachstum) ist als überdurchschnittlich zu werten und übertrifft deutlich unsere Vorjahresprognose welche sich an den Umsatzzahlen aus 2022 orientierte. Das Ergebnis vor Steuern (EBT - Earnings before Taxes) beträgt T€ 2.193 und ist im Vergleich zum Vorjahr um 31,87 % gestiegen und spiegelt den starken Umsatz im europäischen Ausland der Xinos GmbH wider. Das Geschäftsjahr schließt mit einem positiven Jahresergebnis von T€ 1.626 und ist im Vergleich zum Vorjahr T€ 1.229 um 32,3% höher. Insbesondere die Umsatzerlöse übertreffen deutlich unsere Vorjahresprognose, welche von mit dem Jahr 2022 vergleichbaren Umsatzzahlen ausging. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Mit dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit können alle laufenden Geschäftsvorfälle bedient werden. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit konnten alle geplanten Investitionen umgesetzt werden und Kapitalgeber bedient werden. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Erwerbs von Wertpapieren und eines neuen PKWs um T€ 218 gestiegen. Die liquiden Mittel sind um T€ 5 auf T€ 2.304 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 228 gestiegen. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 11.969. Die Eigenkapitalquote liegt bei 89 % und ist im Branchenschnitt als überdurchschnittlich zu werten. Die Rückstellungen in Höhe von insgesamt T€ 295 setzen sich im Wesentlichen aus Steuerrückstellungen (T€ 72), Rückstellungen für Personalkosten (T€ 194) und sonstigen Rückstellungen (T€ 29) zusammen. 3. Gesamtaussage Mit dem Geschäftsverlauf des Jahre 2023 sind wir zufrieden. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung hat die Prognose des Vorjahres deutlich übertroffen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Geschäftsführung legt dabei besonderen Wert auf ein laufendes Finanz- und Liquiditätsmanagment. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Grundlage für unseren Unternehmenserfolg sind unsere gute Reputation am Markt sowie talentierte und motivierte Mitarbeiter. III. Prognose- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die guten Umsatzzahlen im Ausland aus 2023 führen sich voraussichtlich in dem Jahr 2024 auf etwa dem gleichen Level fort. Aufgrund der weiterhin weltweit angespannten politischen und energieversorgungstechnischen Lage ist jedoch mit Kostensteigerungen, vor allem für Gas, Strom und Tankfüllungen zu rechnen. Auch mit einem weiteren Rückgang des inländischen Umsatzes ist zu rechnen, da die deutsche Baubranche weiterhin etwas rückgängig ist. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem mit dem Wirtschaftsjahr 2023 vergleichbaren Ergebnis. 2. Chancen- und Risikobericht Unser stark international ausgerichtetes Geschäft ermöglicht uns Umsatzvolumina und Margen, die allein auf dem deutschen bzw. europäischen Markt für uns nicht zu realisieren wären. Hierdurch sind wir auf der anderen Seite aber auch stärker abhängig von unvorhersehbaren politischen und anderen Entwicklungen in diesen Absatzgebieten. Hierdurch kann es zum Einbruch von Absatzmärkten kommen. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis Allgemeine Angaben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht
Das Stammkapital ist zu 50 % einbezahlt Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Aufstellung der Bilanz erfolgt vor Berücksichtigung der Gewinnverwendung. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Wertpapiere wurden dem Anlagevermögen in Höhe der Anschaffungskosten zugerechnet, da sie dazu bestimmt sind, länger als ein Jahr dem Geschäftsbetrieb zur Verfügung stehen und damit dem Betrieb langfristig dienen. Zum Bilanzstichtag wurden diese ggf. im Rahmen des Niederstwertprinzips auf den niedrigeren Marktwert abgeschrieben. Die sonstigen Ausleihungen wurden zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden soweit notwendig vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, soweit diese Forderungen darstellen, werden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten finden sich periodenfremde Steueraufwendungen, die auf eine Betriebsprüfung zurückzuführen sind. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Die Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Forderungen gegen Gesellschafter belaufen sich auf 854.402,33 € (Vorjahr: 829.042,91 €). Die Forderungen wurden mit bis zu 2 % über dem durchschnittlichen Basiszinssatz verzinst. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Tantiemen und Abschluss- und Prüfungskosten gebildet. Die Verbindlichkeiten haben im Geschäftsjahr 2023 insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter betragen 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für 2024 aus Mietverträgen von 119.640,00 €. Diesbezüglich gilt die gesetzliche Kündigungsfrist gem. § 580a Abs. 2 BGB. Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 9 (Vorjahr: 9). Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 1.626.947,27 € Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe vorzutragen. Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Geschäftsführer Thomas Xynos
Sulzemoos, den 15.10.2024 Thomas Xynos, Gesellschafter-Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Gez. Thomas Xynos, Gesellschafter-Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 20.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSXinos GmbH, SulzemoosAn die Xinos GmbH, Sulzemoos Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Xinos GmbH, Sulzemoos, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Xinos GmbH, Sulzemoos, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 15. Oktober 2024 S
& P Wirtschaftsprüfer GmbH
Oliver Mojert, Wirtschaftsprüfer |
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