VR Immobilien und Dienstleistungen GmbH
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|---|---|
VVT Energie GmbHAufgelöst | 100.00% |
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Volksbank Vorbach-Tauber eGWeikersheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018I. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Die deutsche Wirtschaft setzte im Jahr 2018 ihren Aufschwung fort. Allerdings fiel der Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr mit 1,5 % merklich schwächer aus als 2017 (+2,2 %). Grund hierfür waren sowohl nachfrageseitige als auch angebotsseitige Faktoren. Einerseits sahen sich die Unternehmen vermehrt angebotsseitigen Engpässen gegenübergestellt, vor allem bei Arbeitskräften und bei Vorleistungsgütern. Zudem belasteten Sonderfaktoren die Produktion, wie Streiks und eine schwere Grippewelle im Frühjahr sowie ein Pkw-Zulassungsstau infolge von Problemen mit dem neuen Abgastestverfahren WLTP, der das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte erheblich belastete. Andererseits verlor der Welthandel im Vergleich zum Vorjahr etwas an Schwung, was sich nachfrageseitig dämpfend auswirkte. Der Arbeitsmarkt präsentierte sich in einer anhaltend guten Grundverfassung. Die Erwerbstätigenzahl legte erneut spürbar zu. Sie stieg im Inland gegenüber dem Vorjahr um 562.000 auf etwa 44,8 Millionen Menschen. Ähnlich wie in den Vorjahren wurde der Beschäftigungsaufbau in erster Linie durch eine merkliche Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung getragen. Dagegen war die Zahl der Selbständigen und der geringfügig Beschäftigten abermals rückläufig. Die Arbeitslosenzahl verminderte sich weiter. Bei der Bundesagentur für Arbeit waren rund 2,3 Millionen Arbeitslose registriert und damit 193.000 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote ging im Vergleich zu 2017 um 0,5 Prozentpunkte auf 5,2 % zurück. Im Verlauf des Jahres 2018 hat der Anstieg der Verbraucherpreise deutlich angezogen. Die Inflationsrate, die in den Monaten Januar bis April noch um rund 1,5 % gestiegen war, lag in den Monaten Mai bis November kontinuierlich bei mindestens 2 %, bevor sie im Dezember wieder etwas nachgab. Im Oktober verteuerten sich die Verbraucherpreise um 2,5 % und damit so stark wie seit September 2008 nicht mehr. Treibender Faktor der Gesamtentwicklung waren die Energie- und Nahrungsmittelpreise, die angesichts höherer Rohölpreise und schwacher Ernten überdurchschnittlich stiegen. Auf Jahressicht stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um 1,9 % und damit geringfügig stärker als 2017 (1,8 %). Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung leicht an Schwung verlor, konnten die 875 Volksbanken und Raiffeisenbanken, PSD Banken, Sparda-Banken sowie die sonstigen Genossenschaftsbanken im zurückliegenden Geschäftsjahr weiter kräftig zulegen. Die positive Geschäftsentwicklung - in den letzten Jahren mit einem deutlich marktüberdurchschnittlichen Wachstum - zeigt einmal mehr, dass es den Kreditgenossenschaften gelungen ist, das Vertrauen der Kunden in ihr Geschäftsmodell weiter zu stärken und diese mit ihren Leistungen zu überzeugen. Die besonders starke Kundenorientierung und eine konservative Geschäftspolitik ließen die Kundenvolumina im Kredit- und Einlagengeschäft per Ende 2018 erneut deutlich wachsen. So stiegen die bilanziellen Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften um 34 Milliarden Euro auf 697 Milliarden Euro (+ 5,2 %). Auch die Kundenforderungen legten um 32 Milliarden Euro auf 590 Milliarden Euro (+ 5,7 %) zu. Die addierte Bilanzsumme aller Genossenschaftsbanken stieg um 44 Milliarden auf 935 Milliarden Euro (+ 4,9 %). 2. Entwicklung der Volksbank Vorbach-Tauber eG Das Jahr 2018 war für die Volksbank Vorbach-Tauber eG vor dem Hintergrund der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen im Hinblick auf das allgemeine Zinsniveau und die Regulatorik erneut ein erfolgreiches Jahr.
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte. Die Volksbank Vorbach-Tauber eG konnte die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2018 um 3,0 % auf 360.096 TEUR ausweiten. Die Entwicklung wurde insbesondere durch die Ausweitung der Kundenforderungen und der Kundeneinlagen getragen. Der deutliche Anstieg der außerbilanziellen Geschäfte geht neben dem Abschluss eines zusätzlichen Derivatgeschäfts insbesondere auf offene Kreditzusagen bei einer größeren Einzelfinanzierung zurück, wobei der Mittelabruf vorausichtlich im Jahr 2019 erfolgt.
Die Kundenforderungen stiegen im Geschäftsjahr 2018 um 6,5 % auf 206.731 TEUR. Wie schon in den Vorjahren bildeten dabei die Finanzierungen von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien einen Schwerpunkt, aber die Volksbank Vorbach-Tauber eG finanzierte auch Investitionen im landwirtschaftlichen, gewerblichen und privaten Bereich.
Die Kundeneinlagen haben sich auch im Geschäftsjahr 2018 wieder sehr positiv entwickelt. Aufgrund der weiterhin auf einem historisch niedrigen Niveau liegenden Geld- und Kapitalmarktzinsen verbleibt ein Großteil der Einlagen in kurzfristigen Produkten. Die Position Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entwickelte sich im Geschäftsjahr 2018 leicht rückläufig, diese sanken um 2,4 % auf 63.163 TEUR. Neben Refinanzierungsmaßnahmen zur Begrenzung des Zinsänderungsrisikos finden sich in dieser Position auch die Weiterleitungskredite aus staatlichen Förderprogrammen. Der Anteil dieser Weiterleitungskredite sank im Jahr 2018 von 42.669 TEUR auf 41.272 TEUR.
Der Überschuss aus dem Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich im Geschäftsjahr 2018 erneut positiv, dabei konnten insbesondere die Erträge aus dem Zahlungsverkehr noch einmal gesteigert werden. Investitionen Für künftige technische und organisatorische Anforderungen haben wir Ersatzbeschaffungen vorgenommen und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Darüber hinaus vollendeten wir den Um- und Ausbau des Bankgebäudes in Niederstetten sowie die Erweiterung unserer Hauptstelle in Weikersheim. Des Weiteren schlossen wir die Einführung eines digitalen Archivsystems im abgelaufenen Geschäftsjahr ab. Darüber hinaus investieren wir aktuell in die Einführung einer Software zur Optimierung unserer Datenkontrollprozesse. Personal- und Sozialbereich Die Volksbank Vorbach-Tauber eG beschäftigte im Berichtszeitraum durchschnittlich 60 kaufmännische Mitarbeiter und 4 Auszubildende. Im Mitarbeiterbereich gab es nur unwesentliche Veränderungen, die Fluktuation ist weiterhin gering. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter hat weiterhin hohe Priorität im Hause der Volksbank Vorbach-Tauber eG. Weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Volksbank Vorbach-Tauber eG sieht ihre Stärken weiterhin in der regionalen Verwurzelung und der Nähe zum Kunden im südöstlichen Main-Tauber-Kreis. Dabei steht die Betreuung der mehr als 15.000 Kunden in 19 stationären Geschäftsstellen und einer Online-Geschäftsstelle im Vordergrund. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr ergaben sich nicht. II. Darstellung der Lage und Risikobericht der Volksbank Vorbach-Tauber eG 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unserer Bank. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-, Marktpreis-, Liquiditäts- und Betriebsrisiken, wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist in der Abteilung Controlling angesiedelt. Daneben nimmt eine Funktionseinheit gemeinsam mit dem Vorstand die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Abwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor. Adressausfallrisiken Das Adressausfallrisiko wird aufsichtsrechtlich durch die Eigenmittelanforderungen und Kapitalquoten sowie die Großkreditvorschriften gemäß EU-Verordnung 575/2013 (CRR) quantitativ und durch die Mindestanforderungen an das Risikomanagement der Kreditinstitute qualitativ begrenzt. Darüber hinaus haben wir Instrumente entwickelt, die der risikoorientierten Kreditbeurteilung dienen. Im Firmenkundengeschäft setzen wir neben der maschinellen Bilanzanalyse EDV-gestützte Ratingverfahren ein, die mit Hilfe von Bonitätsmerkmalen bzw. Ausfallwahrscheinlichkeiten die Kredite in Risikoklassen einteilen. Marktpreisrisiken Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist die Abteilung Controlling verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems, dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des KWG und der CRR sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert. Das Marktpreisrisiko besteht im Wesentlichen aus dem Zinsänderungsrisiko. Dies resultiert primär aus der Vergabe langfristig zinsgebundener Kredite, die zum Teil durch kurzfristige Einlagen finanziert werden. Zusätzliche Zinsänderungsrisiken ergeben sich aus der Liquiditätshaltung in Form von Forderungen an Kreditinstituten und dem eigenen Wertpapierbestand. Das Marktpreisrisiko wird durch aufsichtsrechtliche Regelungen sowohl quantitativ als auch qualitativ begrenzt. Marktpreisrisiken werden von uns mittels einer dynamischen Zinselastizitätsbilanz gesteuert. Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko wird als wesentlich angesehen. Es wird durch aufsichtsrechtliche Vorgaben begrenzt. Im Geschäftsjahr 2018 war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gegeben. Wir verfügen über eine gezielte Fälligkeitsstruktur und sind in den genossenschaftlichen Gesamtverbund eingebettet. Beeinträchtigungen sind auch zukünftig nicht erkennbar. Betriebsrisiken Den Betriebsrisiken begegnen wir mit laufenden Investitionen in neue EDV-Systeme über die von uns beauftragte Rechenzentrale und einer ständigen Optimierung der Arbeitsabläufe. Im Bereich der Handelstätigkeit wird die Minimierung des Betriebsrisikos darüber hinaus unter anderem durch eine klare funktionale Trennung von Handel, Abwicklung, Rechnungswesen und Überwachung unterstützt. Im Kreditgeschäft trägt die funktionale Trennung der Bereiche Markt und Marktfolge und der danach ausgerichteten Organisation dieses Bereiches zur Minimierung operationeller Risiken bei. Rechtsrisiken Dem Rechtsrisiko wird durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare begegnet. Bei Rechtsstreitigkeiten binden wir die Rechtsabteilung unseres Verbandes und externe Rechtsanwaltskanzleien rechtzeitig in die Abwicklung ein. Darüber hinaus prüft unsere Innenrevision, die mit einem Mitarbeiter besetzt ist, regelmäßig die Systeme und Verfahren sowie die wichtigsten Arbeitsabläufe. Dieser umfangreiche Steuerungsansatz ermöglicht sowohl die frühzeitige Identifikation von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, als auch die rechtzeitige Einleitung von Gegenmaßnahmen. Negativen Auswirkungen von Turbulenzen an den Finanzmärkten versuchen wir dadurch entgegenzuwirken, dass wir im Rahmen unserer Steuerung die Risikopositionen insgesamt gering halten. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
1) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR und des KWG wurden von uns im Geschäftsjahr 2018 gut eingehalten. Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Kapitalquoten bei dem erwarteten Geschäftsvolumenszuwachs sowie durch die geplanten Rücklagenzuführungen und die vorgesehene Einwerbung von Geschäftsguthaben auch zukünftig auszugehen. Kundenforderungen Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine grundsätzlich ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur entfallen größere Teile unseres Kreditvolumens auf den Sektor Landwirtschaft sowie auf erneuerbare Energien. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG und der CRR wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2018 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Für latente Risiken im Kreditgeschäft bestehen ausreichende Vorsorgereserven. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Aufgrund der im Kreditgeschäft benötigten Mittel waren unsere Wertpapieranlagen im Berichtszeitraum rückläufig. Die Bewertung sämtlicher Wertpapiere im Anlagevermögen und der Liquiditätsreserve erfolgt zum strengen Niederstwertprinzip. In geringem Umfang sind auch Unternehmensanleihen enthalten, die ein Rating im Investment Grade oder eine vergleichbare Bewertung besitzen. Auf Anlagen in Fremdwährung wird verzichtet. Derivatgeschäfte Zur Absicherung gegen das allgemeine Zinsänderungsrisiko im Zinsbuch (Aktiv-Passiv-Steuerung) bestehen Geschäfte in Zinsderivaten. Derivatgeschäfte im Kundenauftrag werden nur in geringem Umfang getätigt. Sie beschränken sich auf gedeckte Positionen im Aktienbereich. Zinsänderungsrisiko Für die Jahre 2019 und 2020 rechnen wir aufgrund der weiterhin expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank mit einem konstanten Zinsniveau im Geldmarktbereich und leicht steigenden Zinsniveau im Kapitalmarktbereich. Bei einer abweichenden Entwicklung kann es zu einer Belastung der Ertragslage kommen. Auf Grund der liquiden Märkte und unserer Steuerungsmöglichkeiten erwarten wir, die Risiken auf ein vertretbares Maß reduzieren zu können. Währungsrisiko Das Währungsrisiko unserer Bank ist unbedeutend. Operationelle Risiken / Sonstige Risiken Die Auswirkungen der operationellen Risiken auf die Vermögens- und Ertragslage der Bank beurteilen wir als gering, da diese im Wesentlichen durch Versicherungen abgedeckt sind. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Zur Erfüllung von § 1 EinSiG i. V. m. § 1 Abs. 3d Satz 1 KWG gehört die Bank dem BVR Institutssicherung (BVR ISG Sicherungssystem) an. Das BVR ISG Sicherungssystem ist eine Einrichtung der BVR Institutssicherung GmbH, Berlin (BVR ISG), die als amtlich anerkanntes Einlagensicherungssystem gilt. Daneben ist unsere Genossenschaft der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR SE) angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Die BVR SE ist als zusätzlicher, genossenschaftlicher Schutz parallel zum BVR ISG Sicherungssystem tätig. 3. Finanz- und Liquiditätslage Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gegeben. Die Liquiditätskennzahl (Liquidity Coverage Ratio - LCR) haben wir eingehalten. Aufgrund unserer Liquiditätslage und -steuerung, der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund und der unterhaltenen Bankguthaben, gehen wir davon aus, dass auch in den kommenden Jahren nicht mit einer Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft zu rechnen ist. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12 4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16 Im Geschäftsjahr 2018 verzeichnete die Volksbank Vorbach-Tauber eG im Zinsüberschuss einen weiteren Rückgang, der Provisionsüberschuss dagegen konnte ausgeweitet werden. Der Rückgang des Zinsüberschusses ist, bei einem weiterhin ordentlichen Wachstum im Kundenkreditgeschäft, insbesondere durch die allgemeine Zinsentwicklung geprägt. Der Anstieg des Provisionsüberschusses begründet sich insbesondere durch die Nachwirkung der im Jahr 2017 angepassten Kontoführungsgebühren. Sowohl die Entwicklung des Zinsüberschusses als auch die des Provisionsüberschusses lagen, im positiven Sinne, leicht über der Planung. Beim Zinsüberschuss ist dies unter anderem in den über Plan liegenden Wachstum begründet, beim Provisionsüberschuss liegen die Erträge aus Beratung und Vermittlung ebenfalls über dem Planwert. Die Verwaltungsaufwendungen sind erneut gestiegen. Die deutlichen Steigerungen im Sachaufwand begründen sich überwiegend durch die im Jahr 2018 durchgeführten Baumaßnahmen in der Geschäftsstelle Niederstetten und der Hauptstelle in Weikersheim. Die rückläufigen Personalkosten ergeben sich insbesondere aus einem im Jahresdurchschnitt gesunkenen Personalbestand. Insbesondere durch höhere Sachaufwendungen entwickelte sich das Betriebsergebnis vor Bewertung negativ und sank um 14,8 Prozent. Auch das Bewertungsergebnis liegt deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Die Zinsentwicklung zum Jahresende 2018 in Verbindung mit der Ausweitung von Bonitätsspreads machten zum Bilanzstichtag Wertpapierabschreibungen in Höhe von 1 Mio. EUR notwendig. Bei den Forderungen gegen Kunden konnten dagegen Einzelwertberichtigungen zugunsten der Gewinn- und Verlustrechnung aufgelöst werden. Trotz des gestiegenen Bewertungsergebnisses konnten wir unsere Rücklagen in Form des Fonds für allgemeine Bankrisiken weiter stärken und weisen einen gegenüber dem Vorjahr nur leicht gesunkenen Jahresüberschuss aus, der innerhalb des Planungsergebnisses liegt. Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,12 % (Vorjahr 0,14 %). 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Vermögens- und Finanzlage der Volksbank Vorbach-Tauber eG ist geordnet, die Ertragslage ist weiterhin gut. Besondere Risiken sind aufgrund der strukturellen Gegebenheiten der Bank nicht zu erwarten. III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Nach unserer Einschätzung werden das weiterhin historisch niedrige Zinsniveau, der vor diesem Hintergrund verstärkte Wettbewerb sowie die weiterhin verschärften aufsichtsrechtlichen Anforderungen das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der Kreditgenossenschaften in den nächsten Jahren weiter negativ beeinflussen. Bei sinkenden Erträgen wird die Kostenseite in den Fokus genossenschaftlicher Kreditinstitute rücken. Effiziente Prozesse und Strukturen sind die Herausforderungen der kommenden Jahre. Im Kreditgeschäft erwarten wir für 2019 und 2020 nur leichte Steigerungsraten gegenüber der Entwicklung der Vorjahre. Die Kreditnachfrage im Firmenkundengeschäft wird sich auf Grund der regionalen Struktur auch weiterhin zurückhaltend entwickeln. Im Bereich der Finanzierung von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien sind weiterhin einzelne Anfragen möglich, das Wachstumspotenzial der vergangenen Jahre wird aus unserer Sicht aber nicht mehr erreicht. Im Einlagengeschäft gehen wir für die Jahre 2019 und 2020 von leichten Zuwächsen aus. Mit marktgerechten Konditionen, attraktiven Produkten und insbesondere einer qualitativ hochwertigen ganzheitlichen Beratung wollen wir unsere Kundeneinlagen weiter stärken. Wir gehen davon aus, dass die Sparneigung unserer Kunden hoch bleibt. Für die Ertragslage ist, wie in den Vorjahren, auch in den kommenden zwei Jahren die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung. Wir rechnen auf Basis der aktuellen Zins- und Bilanzstruktur in 2019 mit einem Zinsüberschuss zwischen 6.000 und 6.500 TEUR. Diese Entwicklung wird sich auch 2020 fortsetzen, wir erwarten für 2020 einen weiterhin rückläufigen Zinsüberschuss im Vergleich zu 2019. Wesentliche Bedeutung messen wir einer Stabilisierung des Ergebnisses aus dem Provisionsgeschäft bei, das wir durch die konsequente Nutzung der Vertriebskanäle und unserer Vertriebsleistung erreichen wollen. Bei den Personal- und Sachaufwendungen erwarten wir keine signifikante Steigerung. Im Jahr 2019 erwarten wir ein Betriebsergebnis vor Bewertung zwischen 2.500 und 2.800 TEUR, für 2020 erwarten wir dann eine leichte Reduzierung im Vergleich zu 2019. Für das Bewertungsergebnis erwarten wir in den Jahren 2019 und 2020 eine Reduzierung gegenüber 2018. In den kommenden Jahren planen wir eine weitere Steigerung des Eigenkapitals durch die Dotierung der Rücklagen. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen in Form der Eigenkapital- und Liquiditätsgrundsätze werden wir auch in den kommenden Jahren deutlich einhalten. Aufgrund der aktuellen konjunkturellen Situation sowie der Zinsentwicklung können sich Chancen und Risiken für die Zukunft unserer Bank ergeben. Risiken bestehen bei konstanten oder stark ansteigenden Zinsen sowie bei einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Letzteres würde zu einem Anstieg der Adressenausfallrisiken führen. Chancen sehen wir in einer weiteren Erholung der Wirtschaft und den daraus entstehenden Wachstumsimpulsen für unser Kundengeschäft. Wegen der guten Vermögenslage, der damit verbundenen Risikotragfähigkeit und unserer regionalen Marktkenntnisse gehen wir davon aus, auch zukünftige Ertragschancen für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter zu nutzen. Bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank hätten, sind weiterhin nicht zu erkennen. Die konsequente Vertriebsausrichtung sowie permanente Qualifizierung des Mitarbeiterstamms bilden weiterhin den geschäftspolitischen Schwerpunkt unseres Hauses. Insgesamt erwarten wir in den Geschäftsjahren 2019 und 2020 stabile Jahresergebnisse, d. h. einen Jahresüberschuss nach Steuern zwischen 400 TEUR und 600 TEUR.
Weikersheim, 21. März 2019 Volksbank Vorbach-Tauber eG Der Vorstand: Fricke Schlenker 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2018Volksbank Vorbach-Tauber eG, WeikersheimGenossenschaftsregisternummer 680109 beim Amtsgericht UlmAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2018A. Allgemeine Angaben Die Volksbank Vorbach-Tauber eG mit Sitz in Weikersheim ist beim Amtsgericht Ulm unter der Genossenschaftsregisternummer 680109 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. Gemäß Art. 67 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) wird die (nachstehende) im Jahresabschluss 2010 angewandte Übergangsvorschrift des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) (hier: Beibehaltungs- und Fortführungswahlrechte für bestimmte Bilanzposten und Wertansätze) entsprechend der Rechtslage vor Inkrafttreten des BilMoG wie folgt fortgeführt: - Beibehaltung der steuerrechtlichen Abschreibungen (§ 279 Abs. 2 i. V. m. § 254 Satz 1 HGB a. F.) nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Von der Möglichkeit der Verrechnung des Aufwandspostens 13 mit dem Ertragsposten 14 sowie des Aufwandspostens 15 mit dem Ertragsposten 16 haben wir Gebrauch gemacht. Die Vermögensgegenstände der Barreserve (ausgenommen Sortenbestand), die Forderungen an Kreditinstitute sowie die Sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. den Anschaffungskosten und, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Von den in Aktivposten 3 enthaltenen Forderungen aus strukturierten Namensbriefen (einheitliche Bilanzierung) erfolgt die Bewertung in Übereinstimmung mit den Regelungen des IDW RS HFA 22 zu den Anschaffungskosten. Die Forderungen an Kunden sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag sind in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten. Sie werden grundsätzlich planmäßig, und zwar zinsanteilig aufgelöst. Im Fall von Festzinsvereinbarungen erfolgt die Verteilung auf die Dauer der Festzinsbindung. Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB. Wertpapiere im Sinne von § 7 der RechKredV, die in der Bilanz unter dem Posten "Schuldverschreibungenund andere festverzinsliche Wertpapiere" und "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" ausgewiesen sind, wurden wie folgt bewertet: Die Bank hält zum Bilanzstichtag Wertpapiere des Anlagevermögens und der Liquiditätsreserve. Die Zuordnung der Wertpapiere zu der jeweiligen Gruppe ist durch entsprechende Beschlüsse der zuständigen Organe dokumentiert. Sämtliche Wertpapiere - auch die dem Anlagevermögen zugeordneten - wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden grundsätzlich die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten bzw. die von der genossenschaftlichen Zentralbank mitgeteilten Jahresschlusskurse herangezogen. Da die Wertpapiere im Girosammeldepot verwahrt werden, werden die Anschaffungskosten bei gleicher Wertpapiergattung nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen bzw. auf einem aktiven Markt notiert sind, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen handelsrechtlichen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs einschließlich der zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv-Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die auf der Grundlage der Zinsbindungsbilanz ermittelten periodischen Zinsergebnisbeiträge um die noch anfallenden Risiko- und Bestandsverwaltungskosten gemindert und anschließend auf den Bilanzstichtag diskontiert. Für einen eventuellen Verpflichtungsüberschuss wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum Bilanzstichtag war keine Rückstellung zu bilden. Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert. Die Sachanlagen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, bei Gebäuden linear bzw. mit fallenden Staffelsätzen vorgenommen. Die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung einschließlich Betriebsvorrichtungen werden linear abgeschrieben. Die angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis zu EUR 250 wurden in voller Höhe als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 250, aber nicht über EUR 800 lagen. Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Die Bewertung der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der mit dem Nennwert der Verpflichtung übereinstimmt. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der Heubeck-Richttafeln RT 2018 G zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren ('Projected Unit Credit Method - PUC Methode') angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Für die Pensionsrückstellungen wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) und eine Rentendynamik in Höhe von 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) zugrunde gelegt. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 3,21 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt, dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 183. Im Übrigen wurden Steuerrückstellungen und andere Rückstellungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Die aktiven latenten Steuern resultieren insbesondere aus den bestehenden Vorsorgereserven nach § 340f HGB. Passive latente Steuern bestehen nicht. Die auf fremde Währung lautenden Eventualverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Negative Zinsen auf finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den betreffenden Zinserträgen bzw. Zinsaufwendungen in Abzug gebracht. Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2018
D. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 25.109.890 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 5.659.549 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 497.350 fällig. In folgenden Posten sind enthalten:
In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Wir halten an folgenden Unternehmen Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB, die nicht von untergeordneter Bedeutung:
Mit der VVT Immobilien und Dienstleistungen GmbH besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, da aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Im Bilanzposten "Treuhandvermögen" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Die Position "Sachanlagen" hat sich insbesondere durch Um- und Ausbaumaßnahmen an unseren Gebäuden in Weikersheim und Niederstetten um TEUR 1.506 erhöht. Im Bilanzposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 3.340.317 und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von EUR 434.401 enthalten. In dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" ist folgender wesentliche Einzelbetrag enthalten:
In dem folgenden Posten sind Vermögensgegenstände enthalten, für die eine Nachrangklausel besteht:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 32.085 enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 45.904.065 Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Im Bilanzposten "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im Bilanzposten "Sonstige Verbindlichkeiten" ist folgender wesentliche Einzelbetrag enthalten:
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 52.234 (Vorjahr EUR 5.362) enthalten. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten. Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die in den Posten 1b) und 2c) der unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen wird. Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 3.257.704 enthalten. In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte (Nichthandelsbestand), die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge dargestellt angegeben. Volumen der Derivategeschäfte: (Angaben in TEUR):
Die abgeschlossenen Swapgeschäfte dienen der Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken auf Gesamtbankebene. Der beizulegende Zeitwert der Zinsswapgeschäfte des Nichthandelsbestands wurde anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode ermittelt. In den Aktivposten 3 und 5 sind einheitlich zu bilanzierende strukturierte Produkte enthalten. Sie beinhalten neben einem Basisinstrument noch: - eine Zinsobergrenzenvereinbarung (Cap), - eine Zinsuntergrenzenvereinbarung (Floor), - ein Kündigungsrecht des Emittenten (einfach oder mehrfach), - oder eine Kreditgarantie (Credit Default Swap). E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Negative Zinsen aus Aktivgeschäften sind in den Zinserträgen in Höhe von EUR 10.551 (Reduktion des Zinsertrags) bzw. in den Zinsaufwendungen aus Passivgeschäften in Höhe von EUR 161.677 (Reduktion des Zinsaufwands) enthalten Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen, unter anderem für die Immobilienvermittlung, die Vermittlung von Wertpapieranlagen, Bausparverträgen und Versicherungen, nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein. Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 139.135 (Vorjahr EUR 131.068) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die Effekte aus der Abzinsung von Rückstellungen für den Sparbereich wurden unter den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch haben sich diese um EUR 636 erhöht. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 73.773 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 17.669 enthalten. Des Weiteren ergab sich aus den gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften eine periodenfremde Zinsermäßigung von EUR 78.778. F. Sonstige Angaben Die früheren Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene erhielten EUR 46.640. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 10.397. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2018 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 530.879. Die Forderungen an und Verpflichtungen aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 985.187 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 386.376. Der aus der Neuregelung zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt EUR 183.459. Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund und durch Abgabe einer Garantieerklärung haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 738.620. Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. Die Zahl der 2018 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 4 Auszubildende beschäftigt. Bei den gewerblichen Mitarbeitern handelt es sich um Reinigungskräfte. Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr
Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen, die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und im Bundesanzeiger sowie auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V. Am Rüppurrer Schloss 40 76199 Karlsruhe Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf Fricke, Jürgen, - Vorsitzender - , Geschäftsleiter Schlenker, Dirk, Geschäftsleiter Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf Wick, Franz, - Vorsitzender - , Notar Busch, Otto, - stellvertretender Vorsitzender - , Finanzbeamter, Finanzamt Tauberbischofsheim Baudisch, Ullrich, Ingenieur, DATA MODUL Weikersheim GmbH Haas, Hans-Richard, selbständiger Landwirt Keim, Karl-Heinz, Facharbeiter i. R. Mihsler, Franz-Josef, Rechtsanwalt i. R. Rösch, Peter, selbständiger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Wolfarth, Ulrich, Geschäftsführer, Friedrich Wolfarth GmbH & Co. KG Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 424.198,91 wie folgt zu verwenden:
Weikersheim, 21. März 2019 Volksbank Vorbach-Tauber eG Der Vorstand Fricke Schlenker Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Volksbank Vorbach-Tauber eG, Weikersheim Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Volksbank Vorbach-Tauber eG, Weikersheim (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i. V. m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar: a) Sachverhalt und Problemstellung Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 206,7 Mio. EUR. Dies entspricht 57,4 % der Bilanzsumme. Zudem bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 9,7 Mio. EUR und andere Verpflichtungen in Höhe von 31,9 Mio. EUR. Innerhalb des Postens nehmen die gewerblichen Kredite mit teilweise erheblichen ungesicherten Kreditteilen eine bedeutende Rolle ein. Die Identifizierung von Wertminderungen und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen sowie die Bemessung von Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten unterliegen wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung von der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der jeweiligen Kreditnehmer sowie von der Bewertung der Kreditsicherheiten beeinflusst wird. Daher ist die zutreffende Bewertung der Kundenforderungen für den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von entscheidender Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar. b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse Wir haben zunächst beurteilt, ob die Systeme bzw. Prozesse der Bank derart ausgestaltet sind, dass akute Risiken mit hinreichender Sicherheit rechtzeitig erkannt werden und gegebenenfalls eine Risikovorsorge in ausreichendem Umfang gebildet wird. Unsere Prüfungshandlungen umfassten die für die Bewertung der Kundenforderungen relevanten Bereiche und Prozesse. In Folge haben wir uns von der Funktionsfähigkeit der Regelungen bzw. Prozesse durch Prüfung in Stichproben überzeugt. Hierbei stellen wir auf die eingerichteten relevanten Kontrollen der Bank ab. Des Weiteren haben wir analytische Prüfungshandlungen durchgeführt. Dabei wurde der Datenbestand der Bank im Hinblick auf vordefinierte Prüfkriterien ausgewertet. In diesem Zuge wurden neben den Ratingeinstufungen insbesondere die Höhe der ungesicherten Kreditteile und die Gesamtzusage berücksichtigt. Hierauf aufbauend haben wir bewusst ausgewählte Kreditengagements hinsichtlich der Notwendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge einer Einzelfallprüfung unterzogen. c) Verweis auf weitergehende Informationen Weitere Angaben der Bank zur Bilanzierung und Bewertung von Forderungen im Kreditgeschäft sind im Anhang im Abschnitt Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden enthalten. Im Lagebericht sind Ausführungen zu den Kreditstrukturen und den Verfahren der Risikoerkennung enthalten. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i. V. m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft erbracht: - Sonstige separate Bestätigungsleistungen an die Bankenaufsicht bzw. die Deutsche Bundesbank - Sonstige separate Bestätigungsleistungen im genossenschaftlichen Finanzverbund - Prüfung des Depot- und Wertpapierdienstleistungsgeschäftes nach § 89 Abs. 1 Satz 1 und 2 WpHG - Schulungs-, Seminar- und ähnliche Leistungen für Vorstand und Aufsichtsrat der Bank - Einreichung der erforderlichen Unterlagen beim elektronischen Bundesanzeiger Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Arnold Nied.
Stuttgart, 11. Juni 2019 Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V. Arnold Nied, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwacht. Insbesondere beinhaltet die Überprüfung, dass keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen von Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, erbracht wurden. Bei zulässigen Nichtprüfungsleistungen lagen die erforderlichen Genehmigungen vor. Der vorliegende Jahresabschluss 2018 mit Lagebericht wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e. V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2018 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Baudisch, Mihsler und Wick aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.
Weikersheim, 11. Juni 2019 Der Aufsichtsrat Franz Wick, Vorsitzender Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWGzum 31. Dezember 2018("Länderspezifische Berichterstattung")Die Volksbank Vorbach-Tauber eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Volksbank Vorbach-Tauber eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren. Die Volksbank Vorbach-Tauber eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2018 TEUR 9.314. Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 50,0. Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 2.052. Die Steuern auf Gewinn betragen TEUR 713 und betreffen laufende Steuern. Die Volksbank Vorbach-Tauber eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten. Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung Die Vertreterversammlung vom 24.06.2019 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2018 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 424.198,91 wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. |
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