Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 736223
Eingetragen
23.1.2018
Branche
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und ForschungAllgemeine und politische ErwachsenenbildungManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, die Förderung des Wohlfahrtswesens, die Förderung der Hilfe für Flüchtlinge, die Förderung internationaler Gesinnung und der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur gemäß § 52 Abs. 2 Nr. 1, 3, 4, 7, 9, 10 und 13 AO in der jeweiligen Fassung. Weiterer Zweck ist die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen (Mildtätigkeit). Die gemeinnützigen Zwecke der Gesellschaft werden insbesondere verwirklicht durch die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere durch den Betrieb von Fernhochschulen und die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Forschungsvorhaben. Darüber hinaus erbringt sie weitere umfassende Dienstleistungen in der Forschung, Lehre, Entwicklung und Beratung auf dem Gebiet des Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesens. Die wissenschaftlichen Ergebnisse der Gesellschaft werden zeitnah veröffentlicht und alle Veranstaltungen der Gesellschaft sind der Allgemeinheit zugänglich. Die Freiheit von Lehre und Forschung im Sinne von Art 5 des Grundgesetzes wird gewährleistet. Darüber hinaus wird der Zweck auch durch das planmäßige Zusammenwirken mit mindestens einer weiteren Körperschaft, durch die Mittelweitergabe an andere steuerbegünstigte Körperschaften gem. § 58 Nr. 1 AO in der jeweiligen Fassung verwirklicht. Der mildtätige Gesellschaftszweck wird insbesondere durch die Unterstützung von Personen im Sinne von § 53 AO, infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes oder die aus wirtschaftlichen Gründen der Hilfe bedürfen, verwirklicht, so beispielsweise durch die wirtschaftliche Unterstützung von Studenten im Sinne von § 53 AO.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Prokura
Christian Gerard
seit 13.6.2024
Geschäftsführer
Dominik Adrian Waller
seit 2.11.2020
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SRH Holding (SdbR)
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SRH Fernhochschule GmbH

Riedlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

SRH | Gemeinsam für Bildung und Gesundheit

Als Stiftung mit führenden Angeboten in den Bereichen Bildung und Gesundheit begleiten wir Menschen auf ihren individuellen Lebenswegen. Unserer Leidenschaft fürs Leben folgend, helfen wir ihnen aktiv bei der Gestaltung ihrer Zukunft, hin zu einem selbstbestimmten Leben.

Mit rund 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 1,25 Mio. Kunden erwirtschaften wir einen Umsatz von über 1,3 Mrd. Euro (2022). Unsere Gewinne reinvestieren wir in die Zukunftsmärkte Bildung und Gesundheit, um unsere Angebote immer weiter zu verbessern, Innovationen zu fördern und für noch mehr Menschen neue Lebenschancen zu eröffnen.

Die 1966 gegründete SRH ist heute eines der größten Bildungs- und Gesundheitsunternehmen Deutschlands mit bundesweit rund 80 Standorten. Hauptsitz der SRH ist Heidelberg.

SRH Fernhochschule - The Mobile University (Riedlingen)

Die SRH Fernhochschule ist Qualitätsführer im Fernstudienmarkt. Sie ist in 11 Themenwelten spezialisiert und bietet Studien- und Zertifikatsangebote an für Psychologie, Wirtschaft, Gesundheit, Soziales, Technologie, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Management, Kommunikation, Pädagogik und Design. Das Studium ist neben Beruf, Familie, Spitzensport oder Handicap durch ein zeit- und ortsunabhängiges Studienmodell möglich. Die individuelle Studienplanung ohne Semestertaktung ist für die immatrikulierten Studierenden oder Zertifikatsteilnehmenden durch jederzeit abrufbares Studienmaterial auf einem modernen E-Campus möglich. Die über verschiedenen Formate multimedial aufbereiteten Studieninhalte, wie z.B. Video- und Podcasts, Online-Vorlesungen (live oder als Aufzeichnung), E-Pubs, Quizze und auch das Angebot umfassender Online-Bibliotheken unterstützen die Studierenden und Zertifikatsteilnehmenden bei ihrem Selbststudium. Ergänzend zu diesen digitalen Formaten werden Live-Präsenzveranstaltungen an unseren 21 Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten, die optional gebucht werden können. Prüfungen werden in vielfältigen Formen wie Online-Klausuren, Lerntagebüchern, Hausarbeiten und Einsendeaufgaben oder Einzel- und Gruppenprüfungen angeboten. Bei allen Formaten ist das CORE-Prinzip unser didaktischer Kompass.

An der Hochschule sind zum Bilanzstichtag 9.298 Studierende sowie 1.579 Zertifikatsteilnehmende immatrikuliert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingen

Der Bildungsmarkt verändert sich aktuell durch die demographischen Entwicklungen, viele neue Anbieter im privaten Bildungsmarkt und durch Verunsicherung von Studieninteressierten aufgrund der weltweiten Krisen deutlich. Während staatliche Hochschulen mit zum Teil deutlich sinkenden Studierendenzahlen rechnen, wachsen private Hochschulen im Durchschnitt weiter, wobei hier durch Markteintritt neuer Bildungsanbieter und einem Preiswettbewerb eine Marktbereinigung zu beobachten ist. Kleine Hochschulen unter 5.000 Studierenden schrumpfen und Hochschulen ab 10.000 Studierenden profitieren von ihrem breiten Produktangebot und den durch die Größe möglichen technologischen Innovationen. In diesem turbulenten und kompetitiven tertiären Bildungsmarkt hat sich die konsequente Verfolgung der Strategie der Qualitätsführerschaft im Fernstudium der SRH Fernhochschule bewährt. Weiteres Wachstum wurde durch ein klares Qualitätsversprechen bei Studienmaterial, Beratung und Betreuung sowie innovativen neuen Produkten erzielt. Dass dabei Studieninteressenten bei einer Vielfalt von Konkurrenzprodukten und zunehmenden Preiskampagnen aufwändiger von einem Studium beim Qualitätsführer zu überzeugen sind, liegt dabei auf der Hand. Höhere Marketingaufwendungen pro Lead und relativ sinkende Conversion Rates sind im gesamten Markt beobachtbar.

Der absolut und relativ hohe Erfolg in schwierigem Marktumfeld und der anhaltenden Verunsicherung von Kunden ist daher ebenso positiv herauszustellen wie die zahlreichen Auszeichnungen, Bestrankings und hohe Rezeption der Hochschule in den Medien.

Der Erfolg der SRH Fernhochschule zeigt sich konkret in den gestiegenen Studierendenzahlen von 7.669 Studierende Ende 2021, über 8.475 Studierende Ende 2022, auf 9.298 Studierende Ende 2023. Die SRH Fernhochschule ist damit die größte private Hochschule in Baden-Württemberg und eine der drei größten Anbieter im deutschen Fernstudienmarkt.

2. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 5 % von TEUR 26.687 auf TEUR 27.996. Die im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 30.117 konnten nicht erreicht werden.

Investitionen

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt im Bereich immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Investitionen über TEUR 851 (Vj: TEUR 1.008) getätigt.

Die SRH Fernhochschule investierte im Jahr 2023 insbesondere in neues Lehrmaterial und digitale Lehrmedien sowie in die (Re-)Akkreditierung von Studiengängen.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte über Eigenmittel (Cashflow).

Personal- und Sozialbereich

Zum 31.12.2023 waren an der SRH Fernhochschule GmbH 253 Mitarbeitende beschäftigt (Vj: 221). Die Zahl der durchschnittlichen Vollkräfte erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 28,9 VK von 143,5 VK auf 172,4 VK.

Die Personalkosten (inklusive Honorarkosten) betrugen im Geschäftsjahr TEUR 13.353 (Vj: TEUR 11.669), was einen Anstieg von 14,43 % darstellt.

Die Personalaufwandsquote beträgt 46,2 %. Die Umsatzproduktivität liegt mit TEUR 162 um TEUR 24 unter dem Vorjahresniveau (Vj: TEUR 186).

Die SRH Fernhochschule GmbH ist nicht tarifvertraglich gebunden.

Die Professoren, die Lehrkräfte und das wissenschaftliche Personal sind gehalten, sich in ihren Fachgebieten durch die Teilnahme an Symposien und Fachtagungen sowie durch Fachliteratur und einschlägige Publikationen kontinuierlich weiterzubilden.

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

An der SRH Fernhochschule wurden 2023 insgesamte 23 neue Studien- und Zertifikatsprogramme entwickelt, akkreditiert und erfolgreich am Markt eingeführt:

Neue Bachelor-Programme:

1. Betriebswirtschaft und Gesundheitsmanagement B.A.

2. Betriebswirtschaft und Hotelmanagement B.A.

3. Betriebswirtschaft und Sozialmanagement B.A.

4. Betriebswirtschaft und Sportmanagement B.A.

5. Business Management (Englisch) B.A.

6. Design - Kommunikationsdesign B.A.

7. Design - Mediendesign B.A.

8. Design - UX-Design B.A.

9. Industrial Engineering (Englisch) B.Sc.

10. Therapiewissenschaften - Ergotherapie B.Sc.

11. Therapiewissenschaften - Logopädie B.Sc.

12. Therapiewissenschaften - Physiotherapie B.Sc.

13. Wirtschaftswissenschaften B.A.

Neues Master-Programm:

1. Global MBA in Sustainability (Englisch) MBA

Neue Zertifikatsprogramme:

1. Digitalisierung im Rechnungswesen (SPIEGEL Akademie)

2. Ernährungspsychologie kompakt (SPIEGEL Akademie)

3. Machine Learning (SPIEGEL Akademie)

4. New Business Development kompakt (SPIEGEL Akademie)

5. Positive Psychologie und Leadership (SPIEGEL Akademie)

6. Biopharmazeutika & Biotechnologie (SPRINGER CAMPUS)

7. Berufspädagogik (Pflege)

8. Ergotherapie - Digitale Therapie

9. Tiergestütztes Coaching

Es wurden außerdem drei Studiengänge erfolgreich reakkreditiert:

1. Wirtschaftsingenieurwesen B.Sc.

2. Finance, Accounting, Controlling & Taxation M.Sc.

3. Executive MBA für Ärzt:innen

Hervorzuheben ist ferner die Einführung einer "Variation" des klassischen Fernstudienmodells im Bachelor-Studiengang "Psychologie B.Sc." - seit dem 01.04.2023 startet hier zweimal im Jahr ein Kohorten-Studium in Form des "Online-Abendstudiums". Die Besonderheit ist hier die Ergänzung des Fernstudien-Contents (Studienbriefe, Videos, Audio, E-Learning) durch 30 Stunden abendliches Online-Live-Studium je Modul. Die Live-Angebote wurden nach dem CORE-Prinzip konzipiert und bieten den Studierenden den direkten, regelmäßigen und betreuten Austausch zu den Modulinhalten.

2023 wurden erstmal auch kostenlose "Schnupperangebote" als Teil des Themenwelt-Marketings eingeführt und beworben. Die "Schnupperangebote" enthalten aktuellen Studien-Content zu bestimmten Themen und die Teilnehmenden können kontinuierlich über aktuelle Studienangebote informiert werden. Das Potenzial, dass Teilnehmende anschließend zu Studierenden werden, ist sehr groß und gibt den "Schnupperangeboten" als niederschwelligen Einstieg in das Fernstudium Recht. Drei Angebote bestehen aktuell:

1. K.I. und ChatGPT verstehen (kostenloses Online-Seminar)

2. Integrations- und Flüchtlingshilfe (kostenloses Studienmodul)

3. Resilienz stärken - Erfolgreich widerstandsfähig (kostenlostes Studienmodul)

Im Bereich "Studium und Lehre" wurde das Projekt "Student Experience" 2023 weitergeführt. Neben der Bildung eines neuen, gleichnamigen Ressorts wurden bestehende fernlehrdidaktische Medien wie Studienbriefe, digitale Formate oder Veranstaltungen hinterfragt und in den Studienmodulen vollständig neu aufgesetzt. Mittels zusätzlicher digitaler Formate wie E-Paper, Hörbücher, Podcasts, Quizze etc. werden von nun an alle Inhalte in eine modulare Darstellung nach einem methodisch-didaktisch Prinzip eingebunden. Das Modul wird dabei in 15 Einheiten (Units) aufgeteilt, die ein Studierender sukzessive bearbeiten und damit kontinuierlich Lernerfolge erzielen kann. Bei der Modulgestaltung ist das in der SRH Fernhochschule etablierte CORE-Prinzip (weiterhin) handlungsleitend. Neben dem Unit-Ansatz wurden zahlreiche Projekte zur Gestaltung der Student Experience im Jahr 2023 gestartet, z.B.:

- Einführung von Geburtstagsmailings

- Aufbau eines Unibuddy-Programms (Study Ambassador)

- Ausbau der Plagiat-Präventionsangebote

- Einführung der Alumni-Veranstaltung: Pitch your thesis

- Aufbau des Tandem-Studiums

- Durchführung von SRH Meetups in diversen Städten

- Angebot des digitalen Studierendenausweises

- Optimierung des Mentorships

- Ausweitung des Kontakts zu Neuimmatrikulierten

- Ausbau des Rescue-Managements

- Integration eines KI-basierten Chatbots

- Einführung des "Kümmerer-Konzept" für Studierende mit Beeinträchtigung

- Einführung eines neuen und flexiblem Veranstaltungskonzepts

- Einführung einer Online-Buchungsmöglichkeit "Sprechstunden on demand"

- Durchführung von "Welcome Lectures"

- Angebot einer @home-Prüfung in jedem Modul

- Beschreibung der Lernreise durch ein Modul

- Einführung von "Professor:innen-Profilseiten" im E-Campus

- Freischaltung der SRH Mobile University-App

- Freischaltung des englischen E-Campus

- Neugestaltung des Studierenden-Dashboard

- Etablierung eines "K.I.-Haltungspapiers

- Abschaffung der Papier-Studienbriefe

- Nutzung einer Software zum Trendmonitoring

- Programmierung einer Meta-Suchmaschine für die Online-Bibliotheken

3. Darstellung der Lage

Ertragslage

Bei Gesamterträgen von TEUR 28.786 (Vj: TEUR 27.095) und Gesamtaufwendungen von TEUR 22.586 (Vj: TEUR 20.016) ergibt sich ein Jahresüberschuss TEUR 6.200 (Vj: TEUR 7.079).

Das Betriebsergebnis von TEUR 5.825 (Vj: TEUR 7.040) ergibt sich aus betrieblichen Erträgen (Umsatzerlöse, aktivierte Eigenleistungen und sonstige betriebliche Erträge) von TEUR 28.370 (Vj: TEUR 27.015) und betrieblichen Aufwendungen (Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen und sonstige Steuern) von TEUR 22.545 (Vj: TEUR 19.975). Davon sind TEUR 12.929 (Vj: TEUR 10.742) Personalaufwand und TEUR 9.616 (Vj: TEUR 9.233) Sachaufwand.

Das Finanzergebnis beträgt TEUR 383 (Vj: TEUR 31).

Das geplante Umsatzziel wurde um TEUR 2.121 unterschritten. Das Betriebsergebnis ist um TEUR 1.436 unter dem geplanten Wert.

Finanzlage

Der Bestand an Liquidität (bestehend aus Cash-Pooling Guthaben und Guthaben bei Kreditinstituten, ohne Fondsanlagen) beträgt zum Stichtag TEUR 12.495 (Vj: TEUR 11.129). Für die Finanzierung des laufenden Geschäfts standen im Berichtszeitraum jederzeit ausreichend Mittel zur Verfügung. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 10.373 (Vj: TEUR 8.786).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SRH Fernhochschule GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 21.317 auf TEUR 18.754 gesunken.

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen und beträgt TEUR 5.155 (VJ 5.034).

Das Umlaufvermögen ist um TEUR 2.725 auf TEUR 13.316 gesunken.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital um TEUR 2.340 gesunken.

Die Eigenkapitalrendite (Jahresergebnis * 100 / Eigenkapital) beträgt 40 % (Vj: 39 %), die Gesamtkapitalrendite (Jahresergebnis * 100 / Gesamtkapital) 33 % (Vj: 33 %).

Zusammenfassung

Insgesamt ist der Geschäftsverlauf für die SRH Fernhochschule GmbH sehr erfolgreich. Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose 2024

Die Geschäftsführung der SRH Fernhochschule GmbH rechnet für das kommende Geschäftsjahr mit einem Jahresbetriebsergebnis in Höhe von TEUR 6.231.

Insgesamt wird für 2024 mit betrieblichen Erträgen (Gesamterträge ohne Finanzerträge) laut Erfolgsplan 2024 in Höhe von TEUR 31.409 gerechnet. Die geplanten Umsatzerlöse betragen TEUR 31.156 und die Anzahl der geplanten Studenten beläuft sich zum 31.12.2024 auf 10.382 (Vj: 10.024). Die geplante Umsatzrendite beträgt 20,0 %.

2. Risikomanagement

Im SRH Konzern sind Ziele und Struktur, Elemente sowie Vorgehensweise des Risikomanagementsystems in einer Konzernrichtlinie geregelt. Verantwortlich für das Risikomanagement ist das Konzerncontrolling.

Das Risikomanagementsystem der SRH setzt sich aus folgenden Teilsystemen zusammen:

Erfolgsplanung: Die jährlich zu erstellende Erfolgsplanung umfasst das Folgejahr. Im Jahr 2023 wurde monatlich revolvierend die Vorschau auf das Jahresende aktualisiert, was eine kontinuierliche Anpassung des Unternehmens an der Entwicklung des Marktes und der sich daraus ergebenden Chancen und Risiken ermöglicht.

Monatsbericht: Monatlicher Plan-Ist-Vergleich pro Gesellschaft auf Basis von Leistungs-, Finanz- und Liquiditätskennzahlen.

Risikobericht: Das jährlich zweimal erfolgende Risiko-Reporting an den Gesellschafter beinhaltet die Elemente Risikoidentifikation, Risikobewertung und Risikosteuerung.

Risikoprofile: Werden anhand von operativen und strategischen Risikomanagement-Abfragen erhoben.

Einzelanalysen: Werden nach Notwendigkeit Ad-hoc für verschiedene Themen erstellt.

Konzernrichtlinien: Handlungsvorschriften und Verhaltensrichtlinien zu einzelnen Manage¬ment¬bereichen. Die Konzernrichtlinien werden bei komplexen Themen durch Handbücher ergänzt, die Hintergrundinformationen und erläuternde Hinweise darüber geben, wie die Richt¬linien wirksam umgesetzt werden können.

Interne Prüfungen: Erfolgen in allen Betriebs- und Geschäftsbereichen durch die Konzernrevision.

Externe Prüfungen: Erfolgen durch Wirtschaftsprüfer und spezielle Gutachter.

Entsprechend der gesetzlichen Vorschriften ist die Geschäftsführung der Unternehmen für die Einrichtung, Anwendung und den Nachweis des Risikomanagementsystems verantwortlich.

Liquidität:

Die Liquidität wird auf Monatsbasis geplant. Beim Auftreten gravierender Abweichungen im Rahmen des monatlichen Plan-Ist-Vergleichs wird der Liquiditätsplan für den Rest des Geschäftsjahres an die aktuelle Entwicklung angepasst. Grundsätzlich wird angestrebt, die Auszahlungen eines Monats in Form von Bankguthaben bzw. Guthaben im Cash Pool des SRH Konzerns vorzuhalten. Die Liquiditätsreichweite wird monatlich an den Vorstand und quartalsweise an den Aufsichtsrat berichtet. Das Beteiligungscontrolling des SRH Konzerns überwacht darüber hinaus täglich anhand der Cash Pool-Guthaben und der zentralen Finanzanlagen die kurzfristig verfügbaren Finanzmittel der Tochtergesellschaften. Im Falle absehbarer Liquiditätsengpässe wird eine aktuelle kurzfristige Liquiditätsplanung (Zeithorizont 4-6 Wochen) erstellt. Ebenso werden Gegenmaßnahmen zeitnah eingeleitet.

Die Liquidität zur Erfüllung unserer Unternehmenszwecke ist ausreichend. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht vorhanden.

3. Chancen und Risiken

Das Risikomanagement ist in der SRH durch eine Konzernrichtlinie geregelt, nach der die SRH Fernhochschule GmbH gezielt zur Risikolage zu berichten hat.

Chancen Beschreibung

Akademie Campus Langfristiger Transformationsprozess, um die Zertifikat Welt neu zu strukturieren (Baukastensystem) und diese zukünftig in einem Web-Shop zur Verfügung zu stellen.

Kundenzuwachs Generierung von Kundenzuwachs durch Optimierung der Vertriebstätigkeit

Digitalisierung

Neue Technologien (insbesondere Einsatz von KI) in Lehre und Verwaltung

Einführung 15 Unit-Modell Schaffung einer multimedialen, strukturierten und individuellen Lernreise im E-Campus durch verschiedene Formate sowie passende Übungs- und Reflexionsmöglichkeiten

Internationalisierung Akquise von Kunden über mehrere Vertriebswege (Agenten, Partnerhochschulen und Unternehmen) mit Fokus auf englischsprachige Module und Studiengänge

Risiken Beschreibung

Veränderte Kundenanforderungen Steigende Ansprüche an das Fernstudium nach Corona. Dazu gehört eine höhere Frequenz beim Professor:innen-Kontakt, allgemeine Erreichbarkeit im Student Service sowie erhöhter administrativer Aufwand bezüglich Anerkennungen,

Anrechnungen und individualisierten Anfragen.

Erhöhte Konkurrenz

Die Anzahl staatlicher und privater Wettbewerber steigt, allein in 2023 mindestens 3 Fernhochschulen (INU, GU, EHIP).

Inflationskrise

Die Inflation sorgt für Interessenrückgang, Kaufkraftverlust und Forderungsausfälle. Verstärkend hierbei wirkt dabei die Verunsicherung durch globale Verwerfungen (wie beispielsweise der Ukraine-Krieg)

Fachkräftemangel

Die qualifizierte Nachbesetzung von vakanten Stellen mit immer spezifischeren Anforderungen wird immer schwieriger

 

Riedlingen, 10.04.2024

gez. Prof. Dr. Ottmar Schneck, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.458.317,75 1.194.308,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 185.771,00 213.239,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 639.821,00 756.106,00
825.592,00 969.345,00
III. Finanzanlagen 2.870.895,91 2.870.895,91
5.154.805,66 5.034.549,36
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.944.245,39 13.314.005,62
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen € 9.232.477,67 (12.573.279,62)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.372.040,61 2.726.944,02
13.316.286,00 16.040.949,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 283.229,48 241.869,38
18.754.321,14 21.317.368,38

PASSIVSEITE

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 4.904.616,45 4.904.616,45
III. Gewinnrücklagen 4.398.000,00 5.860.000,00
IV. Gewinnvortrag 1.791,64 965,57
V. Jahresüberschuss 6.199.544,54 7.078.826,07
15.603.952,63 17.944.408,09
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 227.417,00 268.204,00
C. Rückstellungen 1.175.702,36 1.240.158,18
D. Verbindlichkeiten 972.238,77 1.079.626,09
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 972.238,77 (1.079.626,09)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen € 55.755,91 (70.499,82)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 775.010,38 784.972,02
18.754.321,14 21.317.368,38

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 26.516.829,62 25.279.748,15
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.807.291,61 9.048.267,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.121.601,35 1.693.549,16
davon für Altersversorgung € 109.098,60 (100.853,71)
12.928.892,96 10.741.816,65
3. Erträge aus der Abwicklung von Fördermitteln 40.787,00 40.787,00
4. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 724.769,64 822.628,20
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.071.771,85 6.707.613,86
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 93.530,20 4.769,90
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 290.003,21 25.649,52
davon aus verbundenen Unternehmen € 285.579,09 (23.005,30)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99,14 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.146,11 - 7.563,50
10. Ergebnis nach Steuern 6.206.470,33 7.086.459,36
11. Sonstige Steuern 6.925,79 7.633,29
12. Jahresüberschuss 6.199.544,54 7.078.826,07

Anhang

A. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft unterliegt dem deutschen Handelsrecht. Sie ist wie folgt im Handelsregister eingetragen:

Firmenname: SRH Fernhochschule GmbH
Firmensitz: Riedlingen
Registergericht: Ulm
Handelsregister-Nummer: HRB 736223

Der Jahresabschluss der SRH Fernhochschule GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH Gesetzes in den aktuell gültigen Fassungen aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. Weitergehende Vorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag existieren nicht.

Die Gliederungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

B. Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten bewertet und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Folgende Nutzungsdauern werden dabei zu Grunde gelegt:

Anlage Nutzungsdauer
in Jahren
Gebäude 20 bis 50
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 (netto) wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Der Wertansatz der Finanzanlagen erfolgt generell zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, wobei das gemilderte Niederstwertprinzip angewendet wird.

Die Ermittlung eines Wertminderungs- oder Wertaufholungsbedarfs bei den innerhalb der Wertpapiere des Anlagevermögens ausgewiesenen Spezialfonds erfolgt im Rahmen der Durchschnittsbewertung nach § 256 Satz 2 HGB i. V. m. § 240 Abs. 4 HGB.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Das Eigenkapital wurde gemäß § 272 HGB mit dem Nennbetrag angesetzt.

Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand sowie Zuwendungen Dritter zur Finanzierung von Investitionen in aktivierte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden als Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens ausgewiesen. Sie werden jährlich in Höhe der Abschreibungen auf mit diesen Mitteln finanzierten Anlagegütern aufgelöst.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung (AO). Sie ist gemäß der §§ 51 ff. AO von der Finanzverwaltung als gemeinnützig anerkannt und grundsätzlich von der Körperschaft- und Gewerbesteuer (§ 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG, § 3 Nr. 6 GewStG) befreit. Soweit wirtschaftliche Geschäftsbetriebe betrieben werden, erfolgt eine partielle Besteuerung.

Auf Grund der nur unwesentlichen Unterschiede zwischen handelsrechtlichem und steuerrechtlichem Wertansatz von Vermögensgegenständen und Schulden wurde auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem Anlagengitter zu entnehmen.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit TEUR 2.871 bewertet. Der beizulegende Zeitwert dieser Wertpapiere beträgt TEUR 3.605.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 109 (VJ: TEUR 171) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 9.123 (VJ: TEUR 8.402) Forderungen aus Cash-Pooling.

Gemäß einer Konzernbetriebsvereinbarung wird den Mitarbeitern ermöglicht, auf ein vom Unternehmen geführtes Lebensarbeitszeitkonto durch Umwandlung von Arbeitszeit und Gehaltsbestandteilen ein Wertguthaben anzusparen. Darüber soll zu einem späteren Zeitpunkt eine bezahlte Freistellung des Mitarbeiters ermöglich werden. Es erfolgen regelmäßig Einzahlungen in Rückdeckungsversicherungen in Höhe der zugesagten Beträge. Die Höhe der Altersversorgungsverpflichtung entspricht dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen. Die entsprechenden Rückstellungen und die Forderungen aus den Rückdeckungsversicherungen werden, da sie Deckungsvermögen i. S. v. § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB darstellen, miteinander verrechnet. Die Höhe des Erfüllungsbetrags der Verpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 T€ 139 und die Höhe der Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen betragen zum Bilanzstichtag 31. Dezember TEUR 115.

Sämtliche Verbindlichkeiten verfügen über eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegen den Organträger in Höhe von TEUR 18 (VJ TEUR 70) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 38 (VJ: TEUR 1).

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dienstleistungs-, Miet- und Leasingverträgen von TEUR 3.201. Von den Verpflichtungen entfallen TEUR 563 auf verbundene Unternehmen.

Zu außerbilanziellen Geschäften: Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Transaktionen getätigt, die dauerhaft keinen Eingang in die Bilanz finden oder einen dauerhaften Abgang von Vermögensgegenständen oder Schulden nach sich ziehen.

D. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 243 Arbeitnehmer, davon 234 Angestellte und 9 Auszubildende, beschäftigt.

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:

Prof. Dr. Ottmar Schneck, Diplom-Kaufmann

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SRH Holding (SdbR), Heidelberg, einbezogen. Der Konzernabschluss der SRH Holding (SdbR) wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und ist unter "www.unternehmensregister.de" abrufbar.

Die Angabe des Abschlussprüferhonorars erfolgt im Konzernabschluss der SRH Holding (SdbR).

E. Gewinnverwendung

Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll das im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Jahresergebnis von EUR 6.199.544,54 und der Gewinnvortrag von EUR 1.791,64 in Höhe von EUR 6.200.000,00 den Gewinnrücklagen zugeführt werden; der verbleibende Betrag von EUR 1.336,18 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Riedlingen, den 10. April 2024

SRH Fernhochschule GmbH, Riedlingen

gez. Prof. Dr. Ottmar Schneck, Geschäftsführer

Anlage zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Stand am 01.01.2023
Zugänge lfd. Jahr
Umbuchungen
Abgänge
Stand am 31.12.2023
1 2 3 4 5 6
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.243.295,24 635.541,12 93.947,03 562,50 5.972.220,89
2. Geleistete Anzahlungen 101.452,95 180.690,75 - 93.947,03 6.043,42 182.153,25
5.344.748,19 816.231,87 0,00 6.605,92 6.154.374,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 312.637,15 0,00 0,00 0,00 312.637,15
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.298.520,80 35.212,49 0,00 20.167,74 1.313.565,55
1.611.157,95 35.212,49 0,00 20.167,74 1.626.202,70
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.870.895,91 0,00 0,00 0,00 2.870.895,91
2.870.895,91 0,00 0,00 0,00 2.870.895,91
9.826.802,05 851.444,36 0,00 26.773,66 10.651.472,75
Entwicklungen der Abschreibungen Restbuchwerte
Bilanzposten Gesamte Abschreibungen Stand am 01.01.2023
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Entnahme für Abgänge
Gesamte Abschreibungen Stand am 31.12.2023
(Stand 31.12.2023)
(Stand 31.12.2022)
1 7 8 10 11 12 13
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.150.439,74 545.804,15 187,50 4.696.056,39 1.276.164,50 1.092.855,50
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 182.153,25 101.452,95
4.150.439,74 545.804,15 187,50 4.696.056,39 1.458.317,75 1.194.308,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 99.398,15 27.468,00 0,00 126.866,15 185.771,00 213.239,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 542.414,80 151.497,49 20.167,74 673.744,55 639.821,00 756.106,00
641.812,95 178.965,49 20.167,74 800.610,70 825.592,00 969.345,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 2.870.895,91 2.870.895,91
0,00 0,00 0,00 0,00 2.870.895,91 2.870.895,91
4.792.252,69 724.769,64 20.355,24 5.496.667,09 5.154.805,66 5.034.549,36

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SRH Fernhochschule GmbH, Riedlingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SRH Fernhochschule GmbH, Riedlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SRH Fernhochschule GmbH, Riedlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fä-higkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ratingen, am 10. April 2024

CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung Ratingen

Wendt, Wirtschaftsprüfer

Siebenmorgen, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 13. Mai 2024 festgestellt.

Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 6.199.544,54 EUR und der Gewinnvortrag aus 2022 in Höhe von 1.791,64 EUR zusammmen 6.201.336,18 EUR wird in Höhe von 6.200.000 EUR den Gewinnrücklagen zurückgeführt. Der verbleibende Betrag von 1.336,18 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.