Farbenwerke Wunsiedel GmbH

Landgrafweg 5, 95632 Wunsiedel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 1282
Vorher
MASTER TEC GmbH chemische Produkte
Eingetragen
21.1.1987
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und KittenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Handel mit Masterpatches, Pigmenten, Pigmenteinstellungen, Verkollerungen, mineralischen Produkten und sonstigen einschlägigen chemischen Artikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martina Heinrich
seit 19.12.2025
Prokura
Geschäftsführer
Harald Werner
seit 19.3.2019
Prokura
Josef Dr. Kuchler
seit 31.7.2017
Geschäftsführer
Manfred Rocktäschel
seit 31.7.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Wolfram Ley
Wunsiedel
104.000 €
52.00%
Angelika Nürnberger
Wunsiedel
80.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MASTER TEC GmbH chemische Produkte

Wunsiedel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Seit mehr als 36 Jahren fertigt die Firma MASTER TEC GmbH chemische Produkte Masterbatches als individuelle Farblösungen für unsere Kunden. Wir zählen damit zu einem der führenden Hersteller in Europa mit geschulten, erfahrenen Mitarbeitern sowie einem hochmodernen und leistungsfähigen Maschinenpark. Dir Firma MASTER TEC GmbH chemische Produkte bildet mit ihrer Schwestergesellschaft Farbenwerke Wunsiedel GmbH und der gemeinsamen Muttergesellschaft Ley & Co. Farbenwerke Wunsiedel KG die mittelständische, schlagkräftige Unternehmensgruppe Farbenwerke Mastering Colors ®.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung und der Vertrieb von Masterbatches. Die Unternehmensgruppe Farbenwerke Mastering Colors ® produziert und vertreibt am alleinigen Standort Wunsiedel im Fichtelgebirge Pigmentpräparationen und Masterbatches für die Kunststoffverarbeitende Industrie und die Bauchemie. Die im Jahr 1905 gegründete Schwestergesellschaft Farbenwerke Wunsiedel GmbH mit gleichem Sitz am Standort Wunsiedel produziert Pigmentpräparationen.

Ein weitreichendes, weltweites Vertriebsnetz mit festangestellten Vertriebsaußendienst-Mitarbeitern und zahlreichen Vertretungs- und Vertriebspartnern berät die Kunden in den jeweiligen Verkaufsgebieten. Das umfassende Produktportfolio reicht von hochwertigen Masterbatches bis hin zu kundenspezifischen Farbtonlösungen.

Anwendungstechnik, Forschung und Entwicklung

Mit einer umfänglichen Sortimentsbreite an Masterbatches produziert und liefert MASTER TEC GmbH chemische Produkte richtungsweisende Lösungen für zahlreiche Industriezweige.

In enger Orientierung an den Kundenbedürfnissen wird im hauseigenen Labor und Technischen Service Center an einer stetigen Optimierung des Produktportfolios und der Fertigungsprozesse gearbeitet. Kundenspezifische Entwicklungen und Systemlösungen sind die Basis zur Festigung und zum Ausbau der Marktposition und zur Erschließung neuer Produkt- und Marktsegmente.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

2.1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges und von der Aussicht auf neue Projekte und Ausweitung von Vertriebsaktivitäten aufgrund eines neu eingestellter Mitarbeiters.

2.2. Entwicklung des Rohergebnis

Das Rohergebnis ist im Jahr 2023 von 10,00 Mio € auf 10,16 Mio € leicht gestiegen, was einem prozentualen Zuwachs von 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

2.3. Produktion

In der MASTER TEC GmbH chemische Produkte gab es hinsichtlich der Gesamtproduktionsmenge einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

Die saisonalen Schwankungen der vergangenen Jahre sind auch in 2023 zu beobachten.

2.4. Beschaffung

Im Allgemeinen waren die Rohstoffe wieder besser verfügbar. Die Preise gaben leicht nach. Der Rohstoffverbrauch war ebenso leicht rückläufig.

Bei diversen Lieferanten konnten gute Verhandlungserfolge erzielt werden.

Außerdem ermöglichte die Freigabe von Alternativrohstoffen des Öfteren kostengünstiger zu produzieren als angeboten.

Im Bereich der Einkaufsmenge hat sich im Vergleich zu 2022 das Einkaufsvolumen leicht verringert.

2.5. Forschung und Entwicklung

2.5.1. Neuentwicklungen

Im Jahr 2023 hat sich die Anzahl von Neuentwicklungen im Verhältnis zum Jahr 2022 leicht rückläufig entwickelt.

2.5.2 Produktinnovationen

Aus Kapazitätsgründen sind längerfristige Ziele gegenüber dringlich notwendigen Aufgaben, zurückgestellt worden. Dennoch sind Produktinnovationen, die sich aus den Neuentwicklungsaktivitäten, absehbar.

2.6 Personal- und Sozialbereich

Die Firma MASTER TEC GmbH chemische Produkte beschäftigte zum 31.12.2023 69 Mitarbeiter.

Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und weitgehend auch im Angestelltenbereich an den Tarifvorstellungen des Vereins der bayerischen chemischen Industrie.

Darüber hinaus bestehen in Einzelfällen abweichende einzelvertragliche Regelungen.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. ä., haben sich im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

2.7. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

2.7.1 Kauf Logistikhalle

Zusammen mit dem investierenden Mutterunternehmen Ley & Co. Farbenwerke Wunsiedel KG haben wir im Juli 2023 den Kauf des Logistikzentrums des insolventen Unternehmens Dronco in Wunsiedel erfolgreich gestaltet. Das Logistikzentrum bietet uns neue Möglichkeiten in der Expansion im Logistik- und Fertigungsbereich.

2.7.2. Neuer Geschäftsbereich Strategische Unternehmensentwicklung

Mit der Neueinstellung eines weiteren leitenden Mitarbeiters im September 2023 können wir den zusätzlichen Geschäftsbereich "Strategische Unternehmensentwicklung" ins Leben rufen und in der Folgezeit etablieren.

Wesentliches Ziel des Geschäftsbereiches ist es, über unterschiedliche strategische Entwicklungen organisches Wachstum zu erzielen.

In diesem Kontext ist auch die Zusammenarbeit mit der Firma polyWunsiedel GmbH wichtig und die damit verbundenen Vertriebsaktivitäten im amerikanischen Markt.

3. Darstellung der Lage

3.1. Ertragslage

Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren zur Darstellung der Ertragslage sind die Entwicklung des Rohergebnis und der Liquiditätsbestand. Dabei wird der Liquiditätsbestand anhand des Bestandes der flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag herangezogen.

In der nachstehenden Tabelle wird die Entwicklung der Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Rohergebnis 10.164 10.004
Liquide Mittel 2.295 2181
Ertragslage Veränderung 2023
TEUR
2022
TEUR
Rohergebnis 10.164 10.004
Personalaufwand 6.763 6.713
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.459 3.401
Betriebsergebnis/EBIT -70 -166
Zinsertrag/Zinsaufwand -10 25
Steueraufwand -14 -16
Jahresüberschuss -82 -125

3.2. Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich im Jahr 2023 positiv entwickelt. Dies ist im Wesentlichen darin begründet, dass das Mutterunternehmen Ley & Co. Farbenwerke Wunsiedel KG im Dezember 2023 Verbindlichkeiten in Höhe von ca. TEUR 400 durch Überweisung abgebaut hat.

Eine Fremdfinanzierung durch Banken existierte im Jahr 2023 nicht.

Die Summe der Cash Flows des Jahres 2023 beträgt TEUR 114,00 im Vergleich zu TEUR 83 im Vorjahr.

3.3. Vermögenslage

Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren zur Darstellung der Vermögenslage sind die Entwicklung des Eigenkapitals bzw. Eigenkapitalquote.

In der nachstehenden Tabelle wird die Entwicklung der Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Eigenkapital 4.811 4.893
Eigenkapitalquote 49,36% 55,50%
Aktiva 31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Vorräte 1.818 2.236
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 667 588
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.658 3.520
Wertpapiere 271 256
Zahlungsmittel 2.295 2.181
Rechnungsabgrenzungsposten 38 42
Gesamtvermögen 9.747 8.823

Passiva

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Gezeichnetes Kapital 100 100
Gewinnrücklagen 4.711 4.793
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 180 192
Steuerrückstellungen 0 79
Sonstige Rückstellungen 247 182
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.396 3.400
Sonstige Verbindlichkeiten 112 77
Gesamtvermögen 9.747 8.823

4. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir Rohergebnis und Jahresüberschuss auf einem ähnlichen Niveau wie 2022.

5. Chancen und Risikobericht

5.1. Risikobericht

Ein nicht absehbares Ende des Krieges in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen erlauben weiterhin keine Lieferungen in ehemals starke Märkte.

Verlässliche Jahresplanungen durchzuführen, gestaltet sich sehr schwierig. Die weitere Entwicklung in der Bauindustrie, unserem Hauptabsatzmarkt ist nicht abzusehen. Es erweckt den Anschein, dass, speziell in Deutschland, eher mit weiteren Bedarfsrückgängen zu rechnen ist.

Aufgrund der Unklarheiten können Kunden keine Bedarfsschätzungen abgeben. Eine positive Grundstimmung ist nicht mehr immer vorhanden.

Weiterhin steigende Rohstoffpreise, deutlich höhere Aufwendungen und Kosten für Personal, Energie und gesetzliche Vorgaben können nicht 1:1 an die Kunden weitergegeben werden.

Notwendige Preiserhöhungen schaffen Unmut bei den Kunden und verschärfen die Wettbewerbssituation.

Die starke Anwendungsausrichtung auf die Bauindustrie überträgt sich im Falle eines anhaltenden Rückganges direkt auf unser Geschäft.

5.2. Chancenbericht

Im letzten Jahr angelaufene Kundenakquisitionen in bisher von uns nur gering bedienten Gebieten in Südeuropa zeigen Wirkung und lassen aufgrund großer, zu erwartender Mengen optimistisch in die Zukunft blicken.

Marktbeobachtung, Akquisition, Überwachung von Wettbewerbsaktivitäten und intensive Kundenpflege stehen auch 2024 wieder im Vordergrund.

Ein detaillierter Strategieplan sieht die weitere Erschließung neuer Märkte und die Geschäftserweiterung auf neue Anwendungsgebiet vor.

Die Einstellung einer neuen Vertriebsmitarbeiterin Anfang 2024 ermöglicht intensivere Marktbearbeitung.

5.3.Gesamtaussage

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben.

 

Wunsiedel, den 28. Januar 2025

gez. Stefan Schmeisl

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Umlaufvermögen 9.708.581,22 8.780.878,27
I. Vorräte 1.817.603,86 2.236.031,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.324.572,88 4.107.799,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.066,59 13.811,14
III. Wertpapiere 271.147,75 256.141,25
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.295.256,73 2.180.905,98
B. Rechnungsabgrenzungsposten 38.030,13 42.383,73
Summe Aktiva 9.746.611,35 8.823.262,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.811.066,54 4.892.910,51
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.711.066,54 4.792.910,51
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 427.691,52 453.907,08
C. Verbindlichkeiten 4.507.853,29 3.476.444,41
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.507.853,29 3.476.444,41
Summe Passiva 9.746.611,35 8.823.262,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.164.493,12 10.004.140,62
2. Personalaufwand 6.762.709,95 6.713.010,84
a) Löhne und Gehälter 5.337.211,19 5.404.356,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.425.498,76 1.308.654,83
davon für Altersversorgung 148.481,72 146.479,35
3. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.459.046,67 3.401.290,25
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 127.156,27 86.052,85
5. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 43.054,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 137.443,00 61.061,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.927,74 -16.004,40
8. Ergebnis nach Steuern -69.477,97 -112.218,22
9. sonstige Steuern 12.366,00 13.059,00
10. Jahresfehlbetrag 81.843,97 125.277,22
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen -81.843,97 -125.277,22
a) in andere Gewinnrücklagen -81.843,97 -125.277,22
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma MASTER TEC GmbH chemische Produkte mit Sitz in Wunsiedel ist beim Handelsregister Hof unter der Register-Nr. HRB 1282 eingetragen. Der Jahresabschluss der MASTER TEC GmbH chemische Produkte wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine auf die Netto-Forderungen gebildete Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktive Rechnungsabgrenzung enthält kein gesondert auszuweisendes Disagio.

Das Stammkapital ist in voller Höhe eingezahlt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Aus der Abzinsung dieser Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 737,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe fand eine Stichtagsinventur statt.

Die Forderungen sind durch eine Saldenliste nachgewiesen. Konkrete Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Eingangsrisiko wurde mit einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf die Summe von Euro 8.066,59 (VJ Euro 13.811,14) eine Laufzeit unter einem Jahr.

Das Wahlrecht aktive latente Steuern auszuweisen wurde nicht in Anspruch genommen.

Die gesamten Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres 2023 i.H.v. Euro 4.507.853,29 und des Geschäftsjahres 2022 i.H.v. Euro 3.476.444,41 besitzen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.

Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre = 1,74 %).

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Ausschüttungssperre des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Höhe von Euro 737,00 aufgestellt.

Steuerrückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Garantieverpflichtungen gebildet.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung.

Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt Euro 3.361,00.

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Firma Farbenwerke Wunsiedel GmbH, waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Dr. Josef Kuchler (Wunsiedel), Herr Manfred Rocktäschel (Regnitzlosau) und Herr Stefan Schmeisl (Wunsiedel)

Für die Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitarbeiterzahl: Im Geschäftsjahr 2023 wurden 70 Mitarbeiter (ohne Vorstände) beschäftigt. Auszubildende und Praktikanten wurden hier nicht mit einbezogen.

Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 HGB aufgrund folgender Verträge:

Es liegt ein Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag mit der Firma Ley & Co. Farbenwerke Wunsiedel KG vor. Und zwar werden Grundstücke, Gebäude, Fahrzeuge, Maschinen und Einrichtungen an die Berichtsgesellschaft verpachtet. Die Jahrespacht beträgt TEuro 975 (Vorjahr: TEuro 1.189). Der Vertrag ist zeitlich unbefristet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahr eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz zu berücksichtigen sind, haben sich nicht ergeben.

 

Wunsiedel, den 28.Januar 2025

Stefan Schmeisl

Dr. Josef Kuchler

Manfred Rocktäschel

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MASTER TEC GmbH chemische Produkte

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MASTER TEC GmbH chemische Produkte - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MASTER TEC GmbH chemische Produkte für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bayreuth, 5. Februar 2025

FTG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefanie Artmann, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

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