J.M. Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hartmann seit 25.2.2019 | Prokura |
Dieter Schneider seit 15.5.2015 | Geschäftsführer |
Jürgen Mielke seit 12.7.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Becker Baumaschinen GmbHHaßfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in dem Handel und der Vermietung von Baumaschinen, Baugeräten und Lkw-Aufbauten aller Art durch den Fahrzeugbau sowie in der Erbringung von Ersatzteil-, Reparatur- und Kundendienstleistungen. Als Vertragshändler sind wir hauptsächlich spezialisiert auf den Vertrieb und die Aftersales-Betreuung der Baumaschinen wie Radlader und Walzen, Wechselsystemen, Mobil- und Kettenbagger, sowie Lkw-Ladekrane der Hersteller • Atlas GmbH, • Kobelco Kettenbagger, Partner der Baumaschinen Handelsgesellschaft mbH • Yanmar Compact Germany GmbH • Yanmar Constructiom Equipment Europe S.A.S., • Atlas Weycor GmbH, • Containerwechselsysteme der F.X. Meiller GmbH & Co. KG, • Anbaugeräte: Kinshofer, MTS, A.F.B., Oilquick, Epiroc, Engcon Die Strategie bezieht sich auf: • Größtmögliche Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterzufriedenheit durch gut ausgebildetes Personal mit kompetenter Erfahrung • Erreichen von großer Marktpräsens und Marktanteilen • Erwirtschaftung eines angemessenen Gewinns und Erhöhung der Eigenkapitalquote 2. Zweigniederlassungsbericht Die Geschäftstätigkeit wird hauptsächlich am Firmensitz in Haßfurt sowie in den Niederlassungen Bindlach und Retzbach ausgeführt. 3. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Becker Baumaschinen GmbH nicht tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Bedingt durch drastische Erhöhungen der allgemeinen Energiepreise, zuzüglich Material- beschaffungen und Transportkosten, weiterer Teuerungen der Maschinen und Anbaugeräte, mussten wir unsere Kalkulationen neu ausrichten und zum Teil die kalkulierten Margen kürzen. 2. Geschäftsverlauf Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft in 2023 war trotz anhaltender Teuerungen und langer Lieferzeiten für Hersteller und Händler eine große Herausforderung. Insbesondere der Fahrzeugbau war voll ausgelastet. Allerdings haben Teuerung im Bereich von 5 % bis 13 % bei Energie, Transport-Lohnkosten, sowie eine erhöhte Lagerhaltung bei steigenden Zinsen, das Ergebnis negativ beeinflusst. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung Die Ertragslage der Becker Baumaschinen GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt, wie nachfolgende Aufstellung zeigt:
a) Darstellung, Analyse und Beurteilung der Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 0,41 % auf 15.230.292,76 Euro gestiegen. Die Umsatz- und Auftragsentwicklung war im Wettbewerbsvergleich weiterhin zufriedenstellend. Die Erlöse unserer Hauptproduktgruppen haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt: • Bagger: Minderung von 5.177.185,99 Euro auf 4.925.528,95 Euro • Radlader: Minderung von 2.216.206,23 Euro auf 1.941.874,36 Euro • Ladekrane und Wechselsysteme: Minderung von 2.281.379,52 Euro auf 2.242.633,22 Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren 41 Personen beschäftigt. Der Personalaufwand belief sich im Berichtsjahr auf 2.128.671,11Euro. Währende des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Jürgen Mielke und als zweiten Geschäftsführer durch Herrn Dieter Schneider geführt. Unterstützt wird die Geschäftsleitung als Prokurist von Herrn Christian Hartmann. Als Atlas-, Weycor, Yanmar - und Meiller- Vertragshändler- war die Belieferung mit der benötigten Verkaufsprodukten und Ersatzteilen durch unsere Lieferanten häufig nicht termingerecht und preisgerecht zu planen bzw. auszuliefern, daher war eine höhere Lagerhaltung erforderlich. Die Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in längere Lieferzeiten geändert. Die Beschaffungspreise für Atlas-, Weycor und Yanmar- Ersatzteile erhöhten sich im Berichtsjahr um ca. 5 % bis 7 %, in einzelnen Produktgruppen jedoch mehrfach aufgrund kalkulatorischer Preisanpassungen. Für Neumaschinen wurden je nach Lieferant Preisanpassungen in Höhe von ca. 3 % bis 8 % vorgenommen. Hinzugerechnet müssen Frachtzuschläge von Speditionen in Höhe von 3 % bis 6 %. b) Darstellung, Analyse und Beurteilung der Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit positiv. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 35.333,78 Euro getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Buchwertabgänge in Höhe von 155.337,78 Euro gegenüber. Die Eigenkapitalrentabilität lag im 2022 bei 0,82 % und im Jahr 2023 bei 5,51 %. Die Umsatzrentabilität veränderte sich von 0,61 % im Jahr 2022 auf 1,95 % im Jahr 2023. c) Darstellung, Analyse und Beurteilung der Vermögenslage Insgesamt ist die Bilanzsumme im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr gesunken. Aktivseite
Die Hauptposition der Verbindlichkeiten bildeten auch in diesem Berichtsjahr die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. 4. Gesamtaussage III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Aufgrund der geopolitischen Lage, Personalmangel in vielen Firmen sind die Lieferzeiten und Planungssituation seitens Hersteller und Händler sehr schwierig. Dazu benötigen wir von unseren Lieferanten marktgerechte Preise und Sonderfinanzierungen für Neugeschäfte. Bedingt durch einen hohen Lagerbestand und nahezu üblichen Lieferzeiten von 1 bis 3 Monaten unserer Hersteller, wurden bei den Vorbestellungen für 2024 nur etwa 50 % gegenüber dem Vorjahr eingestellt. Der Fahrzeugbau wird bis zum 3. Quartal in 2024 aufgrund vorliegender Aufträge voll ausgelastet sein, neue Bestellungen werden hinsichtlich der noch zu klärenden Antriebssysteme der Trägerfahrzeuge erheblich beeinträchtigt. Hauptsächlich werden wir den Abverkauf der Lagerbestände forcieren. Eine ausreichende Auslastung unserer Werkstatt und E-Lager sehen wir positiv entgegen. Eine geplante Ausstellung in Haßfurt unserer Angebotspalette, mit Unterstützung unserer Lieferanten, anlässlich des 60-jährigen Betriebsjubiläums, soll einen Rückblick und nachhaltigen Eindruck unseren Kunden vermitteln. Für einen großen Teil bestehender Kunden und Neukunden versprechen wir uns viel von der Messe -Gala-Bau- im September in Nürnberg, da dieser Wirtschaftszweig Garten- und Landschaftsbau, derzeit gut ausgelastet ist. Wettbewerbsfähige, d.h. günstige Finanzierungen und Angebotspreise, sind die Grundlage für einen positiven Geschäftsverlauf in 2024.
Hassfurt, den 04. November 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung aller erkennbaren bzw. latent vorhandenen Ausfallrisiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet. Für Ausgaben, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verbindlichkeiten erforderlich ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.881.625,09 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.930.496,55
Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 34.834,44 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 47,00 EUR. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 135.633,72 EUR (Vorjahr: 158.683,57 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 4.846.242,13 EUR. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Es handelt sich dabei um Grundschulden, Eigentumsvorbehalte, Sicherungsübereignungen und eine Globalzession des Forderungsbestandes. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Sicherungsübereignungen 3 = Sicherheitsabtretung Forderungen 4 = Eigentumsvorbehalt Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 28.302,78 EUR (Aktivüberhang). Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 34,30 EUR. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 556.200,00 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Es handelt sich hierbei um zukünftige Miet- bzw. Leasingraten für bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter. Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen: Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 379.200,00 EUR. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 133.922,54 EUR. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Haßfurt, den 20. September 2024 gez. Jürgen Mielke gez. Dieter Schneider sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Becker Baumaschinen GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Becker Baumaschinen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Becker Baumaschinen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Schweinfurt, 19. November 2024 Stegemann
& Göbel Treuarbeit Partnerschaft (mbB)
Werner Stegemann, Wirtschaftsprüfer |
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